Eltern liegen mit Baby auf dem Boden

Am Freitag ist „Mama-Tag“

Martina kenne ich schon seit meiner Schulzeit im Gymasium. Über die Jahre haben wir uns zwar selten gesehen, aber nie ganz aus den Augen verloren. Besonders schön war es dann, vorletztes Jahr zu erfahren, dass wir gleichzeitig schwanger sind. Martina und ihr Mann Lukas leben das traditionelle Familienmodell – nur umgekehrt. Heute erzählen sie im Blog davon. Weiterlesen

Buchrezension: „Die Abschaffung der Mutter“

Selten zuvor standen Mütter ärger unter Beobachtung wie heute. Es ist fast egal, was eine Mutter tut, die Kritik folgt rasch und ungefragt und oft von Leuten, die von Mutterschaft keine Ahnung haben. Leider aber sind auch Mütter selbst nicht gefeit davor, in diesen Sog zu geraten und über ihresgleichen zu urteilen. Bereits in der Schwangerschaft wird die werdende Mutter engmaschig kontrolliert und beeinflusst. Ist das Kind erst da, wird man grundsätzlich für inkompetent gehalten und die Stimmen werden zunehmend lauter, die sich dafür einsetzen, dass die Kinder erst gar nicht (mehr) von ihren Müttern betreut werden. Alle anderen Betreuungsmöglichkeiten werden mehr gelobt als die Mutter selbst… Die Abschaffung der Mutter – steht sie uns wirklich bald bevor, wie die Autorinnen im Titel prophezeien? Alina Bronsky und Denise Wilk analysieren die aktuelle Entwicklung, vielleicht ein wenig überspitzt, aber nie unwahr, schreiben aber auch, was sich ändern muss, damit Mütter wieder mehr geschätzt und unterstützt werden. Die Autorinnen haben zusammengezählt übrigens zehn Kinder und wissen durchaus, wovon sie schreiben…

„Die Abschaffung der Mutter“ kann durchaus als Abrechnung mit der heutigen Gesellschaft und Politik verstanden werden. Dabei geht es nicht nur um die Mutter allein, sondern vieles kann durchaus auf die Familie per se angewendet werden, die laut der Autorinnen vielen eher „lästig“ sind als Grund zur Freude. Das ist ein Fakt, das nehmen viele immer wieder so wahr. Es gibt tendenziell weniger Kinder und diese gelten schnell als Störenfriede, sind vielerorts nicht mehr erwünscht. Erst recht, wenn es um die Arbeit geht. Gerade Mütter sollten am liebsten direkt nach der Geburt wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren und dort dann aber bitte auf keinen Fall Fehlstunden ansammeln, weil ein Kind krank ist. Die Sitzung dauert länger als die Kita geöffnet hat – interessiert keinen.

Dass die Autorinnen während der Arbeit an ihrem Buch derart oft gewarnt wurden, dass sie es bald als Hochrisikoprojekt bezeichneten, spricht für sich. Das Thema ist brisant! Grund genug, dieses Buch zu lesen.

Angefangen beim Kinderwunsch über die moderne Fortpflanzungsmedizin und die Schwangerschaft bis zur Geburt zeigen die Autorinnen auf, wie schwer es den werdenden Müttern gemacht wird. Weiter geht es mit dem „vergessenen Wochenbett“ über das „hysterische Verhältnis zum Stillen“ bis zur Kitapflicht und der Vereinbarkeitslüge – alles Dinge, die der Mutter das Leben unnötig erschweren. Auch die Väter werden als „die bessere Mutter“ von den Autorinnen bisweilen in die Kritik genommen, wobei es weniger um die modernen Väter geht, die ihre Frau unterstützen und im Leben ihres Kindes präsent sein möchten sondern um diejenigen, die sich hinter der Fassade einen Machtkampf mit der Mutter des Kindes liefern…

Doch auch wenn das Autorenpaar mit dem vorliegenden Buch erfolgreich aufzeigen konnte, wie oft Mütter teils gnadenlos sabotiert werden, so haben sie die Recherchen und vielen Gespräche mit anderen Frauen durchaus hoffnungsvoll gestimmt. Auf ihre Frage an Mütter, welche Bedingungen sie sich wünschen, antworteten nahezu alle, dass sie sich eine Anerkennung und Aufwertung der Mutterschaft wünschen. Viele vermissen eine „grundsätzliche positive Resonanz gegenüber Familien“. Das Miteinander, die gegenseitige Unterstützung fehle oft. Als widersprüchlich empfinden viele den Fortpflanzungsdruck von Politik und Wirtschaft, der mit wirklicher Familienfreundlichkeit nichts zu tun habe.
Die Autorinnen wünschen sich mehr Kinder im Alltag, denn sie gehören in die Mitte der Gesellschaft; sie wünschen sich eine neue Menschlichkeit und ein Betreuungsgeld (betrifft Deutschland), das diesen Namen wirklich verdient. Sie fordern mehr Investition in die Qualität der Kinderbetreuung und ein Ende des Eltern-Bashing.
Sie verurteilen zutiefst, dass Schwangere oft als unmündige Patientinnen behandelt werden, ihre Rechte mit Füssen getreten und Respekt oft ein Fremdwort zu sein scheint. Die Liste an Wünschen ist noch länger…
Ich habe das Buch gerne und interessiert gelesen. Auch wenn der Titel natürlich etwas reisserisch und zugespitzt ist, so sind die Beobachtungen und Erfahrungen der Autorinnen leider eine Tatsache und vieles kann ich indirekt bestätigen, weil ich es ebenso wahrgenommen oder auch erzählt bekommen habe… ich kann nur unterschreiben, dass Mutter-, ja Elternschaft wieder mehr Wertschätzung verdient hätte. Hoffen wir, dass sich diesbezüglich die Gesellschaft wieder in eine bessere Richtung bewegt…

Zum Schluss noch ein Zitat: 

„Mütter sind die Basis der heutigen und künftigen Gesellschaft. Kinder sind keine exotischen Plagen, sondern kreative Gegenwart und hoffnungsvolle Zukunft. Elternsein ist eine der längsten und intensivsten Lebensphasen – im Rückblick vieler Menschen die schönste, die sie je hatten. Wir sollten uns das nicht verderben lassen. Und laden andere ein, sich mitzufreuen.“

Und wie sind Eure Erfahrungen als Mutter oder Familie?

Gewinnspiel für dufte Daddies – mit LUSH

„Vergesst die Väter nicht!“ – mit diesem Satz startete der Kosmetikhersteller LUSH am Montag eine Kampagne für die lieben Väter, die im Gegensatz zu den Müttern oft vergessen werden. Denn jeder und jede weiss, an welchem Datum Muttertag gefeiert wird (darüber herrscht auch international ein Konsens), beim Vatertag jedoch so: Schulterzucken. In Liechtenstein ist es der 19. März, in der Schweiz der 5. Juni. In Deutschland war es der 5. Mai.

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Juhuuu, Post!!! 😀

So, und weil also die armen Väter da etwas benachteiligt sind, hat Lush vier limitierte Produkte speziell für Väter in die Shops gebracht. Toll, oder? Noch toller: ein Vater darf die Produkte auch gleich mal ausprobieren denn ich darf ein Set verlosen. Wenn das nicht grandios ist? Das Paket von Lush kam heute hier an und hat mich nach dem Öffnen fast umgehauen. Wie das duftet!!! Einfach herrlich! Überhaupt nicht übertrieben männlich, wie man es sonst von Rasierwasser etc. gewohnt ist. Aber auch nicht feminin oder blumig, keine Angst. Nein, ein wunderbares Duftpotpourri – frisch und umwerfend, sprichwörtlich! Also, passt auf, liebe Frauen… wenn Ihr Euren Liebsten mit diesen Produkten beschenkt, wird er bald ein paar heimliche Verehrer haben… bestenfalls aber hängen die Kinder den ganzen Tag lang schnuppernd am Superdad und Ihr könnt Euch in Ruhe um Eure Maniküre kümmern 😉

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Ein kurzer Blick ins Paket… 🙂

Bevor ich den Preis genauer vorstelle, möchte ich Euch kurz mit Lush bekannt machen. Das Unternehmen steht für Produkte mit frischen, biologischen Früchten und Gemüsen, feinsten natürlichen Ölen und sicheren synthetischen Zutaten. Alle Inhaltsstoffe werden deklariert und gekennzeichnet, ob sie für Vegetarier oder Veganer geeignet sind. Die Produkte werden an Menschen getestet, nicht an Tieren und werden von Hand gefertigt.
Die Firmenphilosophie macht bei den Produkten nicht Halt. Lush unterstützt nicht nur Charity-Projekte und setzt sich gegen das Bienensterben ein, es wird auch darauf geachtet, möglichst wenig Verpackungsmaterial zu verwenden (so sind viele Produkte, z.B. auch Shampoo, in fester Form erhältlich) und anstatt Geschenkspapier werden die Produkte in schöne, bunte Furoshiki gewickelt, Tücher, die zu 100% aus Greenspun bestehen – ein aus recycelten PET-Flaschen hergestellter Stoff.
Die Lush-Produkte sind übrigens bequem via Onlineshop bestellbar! Schaut mal rein, die Auswahl ist riesig und bietet für jeden etwas! Da fällt es schwer, den Einkaufskorb nicht bis obenhin zu füllen 😉

Und darauf darf sich ein glücklicher Vater nach der Verlosung freuen:

Thanks Dad Seife
Mit frischem Orangensaft

Superdad Badebombe 
Mit dem Duft von Guajak- und Sandelholz sowie Weihrauchöl

Smuggler’s Soul Festes Shampoo
Mit fair gehandelter Kakaobutter und reinigendem Zitronengrasöl.

The Modfather Schaumbad
Mit erfrischendem brasilianischen Orangenöl und luxuriös duftenden Zitronen-Seifenblasen

Und das alles in ein wunderschönes, farbenfrohen Furoshiki gewickelt (ja, liebe Mama, die für Ihren Mann mitgemacht hat – schnapp es Dir! 😉

Verlosung

Das Gewinnspiel findet auf meiner Facebook-Seite statt. Dort findet Ihr auch die Teilnahmebedingungen für den Wettbewerb (bitte gut lesen!). Wenn Ihr keinen Account habt, könnt Ihr auch hier unter dem Beitrag mit Eurer E-Mail-Adresse kommentieren.
Viel Glück! 🙂

Wir bedanken uns herzlich bei Lush für die tolle Zusammenarbeit und das zur Verfügung Stellen des Gewinns.
Beitragsfoto: LUSH