Unser Besuch im Ravensburger Spieleland

Endlich komme ich dazu, unseren Bericht zu schreiben 🙂 Wir waren schon vor einigen Jahren, als die Maus noch klein war, schon mal im Ravensburger Spieleland. Lustigerweise haben wir von ihr ein fast identisches Foto im Sandkasten gemacht damals… in meiner Erinnerung war das Spieleland nicht viel mehr als ein riesiger Spielplatz, aber seitdem hat sich doch einiges verändert. Erstens sind die Kinder nun gross genug, um viele Fahrgeschäfte mit und ohne unsere Begleitung zu nutzen. Zweitens hat sich das Spieleland auch etwas vergrössert. Ziemlich neu ist z.B. das Feriendorf. Es war zu unserer Anreise noch geschlossen, sonst hätten wir spontan auch eine Nacht dort gebucht. Wir fuhren nämlich nach dem Frühstück los und waren dann so gegen 11 Uhr dort und fuhren auch erst nach 18 Uhr, als die meisten Bahnen schon geschlossen waren, wieder nach Hause. Dennoch haben wir gefühlt nur einen Bruchteil der Attraktionen besucht. Wenn Ihr also von weiter weg anreist, lohnt sich die Übernachtung! Und wenn Ihr nah wohnt, lohnt sich die Saisonkarte!

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Obwohl es ein Brückentag war, an dem wir das Spieleland besuchten, und der Parkplatz schon ziemlich voll war, mussten wir nicht anstehen am Eingang und wurden sehr zuvorkommend an der Kasse bedient. Die Mitarbeiter waren alle sehr hilfsbereit und freundlich. Gleich am Anfang des Parks gibt es zwei Hüpfkissen – für grössere und kleinere Kinder – ideal, um sich nach der Autofahrt erst mal auszutoben 😉 Ich bin auch sicher, dass wir gar nicht weit gekommen wären, wenn wir die Kinder nicht irgendwann darum gebeten haben, wieder runter zu kommen 😉 Auch vor der Heimreise musste das Hüpfen nochmals sein…

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Aber dann warteten schon die ersten Attaktionen: das Tierkarussell, die Traktoren, die lebenden Schweine und Esel, die man streicheln durfte und ein mit Wasser spritzender Frosch. Anstehen mussten wir im Schnitt 10-15 Minuten, am längsten beim Raketenblitz. Da das Mäuschen derweil in der Trage schlief und eben doch einige Leute anstanden, kam ich leider nicht in den Genuss, aber der Mann und die Kinder fanden sie Bahn super. Das es nach Mittag doch ziemlich heiss wurde, waren natürlich alle Wasser-Attraktionen sehr beliebt, da waren die Wartezeiten vermutlich auch ein wenig länger. Der Park füllte sich schnell, aber die Menschen verteilten sich gut.
Als bei uns der Hunger kam, da war es schon weit nach Mittag, wurde es ein wenig schwierig… das Seerestaurant war verständlicherweise voll und eine (offene) Imbissbude fand sich nicht, so dass wir Richtung „Burger-Meisterei“ liefen. Burger gehen immer und dass man sich hier den Burger selber zusammenstellen kann, klang schon mal spassig. Drinnen konnten wir einen Platz ergattern, aber leider war auch hier die Wartezeit ziemlich lang. Immerhin war die Getränkeausgabe schnell und auf den Burger konnte man am Platz warten bis die entsprechende Nummer angezeigt wurde. Einen Spielbereich für Kinder gab es nicht, dafür bekamen sie ein Puzzle, was die Wartezeit etwas angenehmer gestaltete.

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Im Nachhinein hätten wir vielleicht selber eine Jause mitgenommen, denn es gibt auch einige Picknickstellen für diesen Zweck. Leider waren auch nicht alle „süssen“ Imbissbuden geöffnet, denn bei dem Wetter hätten wir gerne irgendwo noch ein Eis geholt (wir kauften dann eins aus der Truhe im Laden nach der Bootstour).

So gestärkt machten wir uns dann wieder auf den Weg in den Park um noch ein paar Attraktionen zu besuchen. Übrigens: vieles ging auch mit Tragebaby problemlos: ich durfte mit dem Zug und dem Traktor fahren, „Hein Blöd’s Bootstour“ mitmachen und auch mit auf den Aussichtsturm.
Unser Grosser überraschte uns dann sogar, indem er sich ganz alleine für das im Titelfoto abgebildete Fahrgeschäft anstellte! Es gefiel ihm dann auch und er wollte noch mal fahren, vor einer Weile wäre das noch undenkbar gewesen!

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Beide Kinder fuhren noch mit ihrem Papa mit den schnellen Nilpferden im Wasser herum und hatten Spass dabei. Sie liefen einmal durchs Labyrinth und spielten im Hubschrauber Memory. Gerne hätten sie noch an weiteren Stationen Halt gemacht und die Karpfen im See fanden sie auch sehr spannend, aber am Schluss überwog dann der Wunsch, sich noch ein Buch aus dem Shop auszusuchen. Da erinnerten wir uns wieder an die Relax-Zone mit den Hängematten. Da hätt‘ ich mich nach einem warmen Tragetag ja zu gerne reingelegt 😉 Aber das Mäuschen war da wieder müde und so machten wir uns hurtig auf den Heimweg…

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Es hätte auf jeden Fall noch viel zu entdecken gegeben. Auch das Schoko Haus von Ritter Sport mussten wir links liegen lassen – da hätte ich mich ja zu gerne eingedeckt 😉 War wohl besser so 😀

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Schön ist, dass das Ravensburger Spieleland für fast jedes Alter etwas bietet, so kann man gut mit Kindern unterschiedlichen Alters hingehen und auch mal mit den Kleineren eine Weile an der Sandgrube oder beim Platz mit den Bobby Cars und Tret-Traktoren verweilen während die Grossen für die Fahrgeschäfte anstehen. Und viele Fahrgeschäfte sind auch schon für kleine Kinder offen – in Begleitung eines Erwachsenen.
Im Sommer sind die vielen Wasser-Attraktionen natürlich sehr beliebt. Zwischendurch gibt es auch Stationen, an denen man beim Durchlaufen ein wenig nass wird, super, um sich kurz abzukühlen…

Na, habt Ihr auch Lust bekommen, mal nach Ravensburg zu fahren? 🙂

Wir bedanken uns herzlich beim Ravensburger Spieleland für die Einladung!
Fotos: privat/Ravensburger

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Gastbeitrag: Ernährung in der Stillzeit

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Anna Kristin Krönert

Es ist schon eine Weile her, dass ich Anna Kristin Krönert und ihre Familie kennen lernen durfte. Aber ich erinnere mich noch gut daran. Es war ein heisser Sommertag und ich wurde zu einer Trageberatung zu Ihr nach Hause gebeten. Unsere Wege sollten sich wieder kreuzen, denn Anna begann nach einer Weile selber, zu beraten, und zwar in Sachen Ernährung sowie als Farb- und Stilberaterin. Weiter unten mehr dazu. Sie hat sich in der Region bereits einen Namen gemacht und über Facebook bin ich immer up to date, was sie so anbietet 😉 Und weil sie in Sachen Ernährung ein Profi ist, bat ich sie um diesen Gastbeitrag. Falls Ihr also auch stillt oder Euch generell für das Thema Ernährung interessiert, lest weiter, was Anna für Tipps für Euch bereit hält… 🙂

„Dein Goldschatz schläft gerade seelig auf deinem Bauch, an Ablegen ist gar nicht zu denken? Die kleine Maus schlummert friedlich im Bettchen, die Grossen wollen versorgt werden und die Wäsche stapelt sich? Das klingt in deinen Ohren nicht ganz unbekannt? Willkommen im Club! Willkommen im Club der (stillenden) Mamis. Du befindest dich in einer Zeit, in der du manchmal vor Liebe und Glückseeligkeit am liebsten die Uhr anhalten möchtest. Die Zeit einfrieren und einfach das Baby und die tiefe Verbundenheit spüren. Aber Stopp – weder das Leben noch die Stillzeit im Besonderen sind in einer Tour so wunderbar blumig und romantisch verklärt. Wenn wir mal ehrlich sind, bricht manchmal einfach nur das Chaos aus. Und irgendwann macht sich dein Magen bemerkbar. Er knurrt und nix Gescheites ist zu Hause. Für diese Situationen möchte ich dir daher ein paar Tipps für deine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Stillzeit an die Hand geben. Was tut dir gut und liefert die Energie, die du so nötig brauchst? Welche Dinge solltest du immer zu Hause haben und welche Rezepte kann ich dir empfehlen?

Doch schnell noch ein riesen Dankeschön an Tamara, die mich eingeladen hat, als Gastautorin für ihren Blog „Mama mal 3“ zu schreiben. Kurz daher eine Mini-Info zu mir: Ich bin Anna Krönert und Mami von der für mich wundervollsten Tochter der Welt, mit der ich mich immer wieder wie im 7. Himmel fühle. Als Ernährungsberaterin und Farb- und Stilberaterin unterstütze ich dich auf deinem Weg zu mehr Freude und Selbstbewusstsein.

So, dann kommen wir jetzt zum versprochenen Thema. In meinen Ernährungsberatungen dreht es sich oftmals um das Thema Gewicht. Daher erlaube mir, dass ich hier das Pferd von hinten aufzäume und dir erst einmal ein paar Fakten zum Energiebedarf und Körpergewicht in der Stillzeit verrate. Voll stillende Mütter haben einen erhöhten Energiebedarf. Man spricht von 635 kcal/Tag in den ersten vier Monaten und 525 kcal/Tag ab dem 5. Monat. Wenn dein Baby auch Milchschoppen mit Säuglingsmilch bekommt oder wenn du nicht mehr voll stillst, weil schon Brei & Co. verputzt werden, dann reduziert sich dein zusätzlicher Energiebedarf entsprechend.

Wenn du jetzt innerlich schon laut Hurra gerufen hast, weil die zusätzliche Schoki am Tag in greifbarer Nähe am Horizont auftauchte, dann muss ich allerdings leider enttäuschen. Du ahnst es schon, nicht wahr? Genau wie in der Schwangerschaft auch darfst du gern mal zu ein paar Stücken Schoki oder Guetzli greifen, aber den Hauptanteil des Mehrbedarfs solltest du dir mit einer ausgewogenen, gesunden Nahrung gönnen. Eine wichtige Rolle spielen hier somit wie auch ausserhalb der Schwangerschaft und Stillzeit Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukte und Obst sowie etwas Fisch, Fleisch (wer mag), Eier, Milchprodukte, hochwertige Fette und Öle.

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Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe & Balaststoffe.

Wenn du dich gesund und abwechslungsreich ernährst und sparsam mit Süssem und Fettreichem umgehst, wirst du in der Stillzeit auch abnehmen. Wichtig ist, dass du in dieser besonderen Zeit keinerlei Crash-Diät machst. Du und dein Baby, Ihr braucht jetzt viel Kraft und die könnt Ihr nicht schöpfen, wenn dein Körper eine Hungerkur durchmacht. Wie viel du bei gesunder Ernährung während der Stillzeit abnehmen wirst, lässt sich schlecht voraussagen. Wir sind schliesslich alle sehr unterschiedliche Frauen, mit verschiedenen Voraussetzungen, alle wunderschön so wie wir sind. Also gönne dir die Zeit zur gesunden Abnahme, die dein Körper und deine Seele brauchen.

Kommen wir nun also noch etwas detaillierter dazu, was du in der Stillzeit am besten isst, um beiderlei Bedürfnissen, denen vom Baby und denen vom Mami zu entsprechen. Für die Verteilung auf Energie liefernde Kohlenhydrate, gesunde Fette und Eiweiss gilt im Grunde das Gleiche wie sonst auch: Von den täglich aufgenommenen Kalorien sollten ca. 50-60% von Kohlenhydraten, 30-35% von Fett sowie 10-15% von Proteinen stammen. Insbesondere die Proteine sind hierbei für dich und das Baby wichtig. Milch, Joghurt, Käse, Quark oder auch Fisch und Fleisch sind hier klassische Eiweisslieferanten. Es gibt aber auch vielerlei Möglichkeiten der Bedarfsdeckung an Eiweiss über pflanzliche Lebensmittel. Falls dich das interessiert, dann hüpfe doch kurz zu diesem Artikel auf meinem eigenen Blog rüber. Dort habe ich dir wichtige Basics zu pflanzlichen Eiweissquellen zusammengestellt.

Solltest du ein bisserl mit dir hadern betreffend der Zusammensetzung der Ernährung und du würdest am liebsten doch gern zu den eher ungesunden Alternativen greifen, so mache dir bewusst, dass du in der Stillzeit einen noch höheren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen wie in der Schwangerschaft hast. Die Zusammensetzung der Muttermilch hängt diesbezüglich stark von deiner Nahrungsaufnahme ab. Daher geize u.a. nicht mit Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukten, Vollkornprodukten und ergänze deinen Speiseplan mit Eiern und, falls gewünscht, mit Fleisch und Fisch. Ich bin generell der Meinung, dass wir bei einer vernünftigen Ernährung keine Pülverchen und Pillen benötigen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sowie natürlich bei allen vom Arzt festgestellten Mangelerscheinungen sehe ich aber durchaus die Relevanz von Vitamin-Präparaten. Ich persönlich habe in diesem Zeitraum daher ein vom Arzt und Apotheker empfohlenes Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Ich habe mich damit einfach beruhigter gefühlt… Wenn du dich auch für die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels entscheidest, bedenke aber, dass dies kein Ersatz für eine gesunde Kost ist! Der Körper kann alle wertvollen Inhaltsstoffe aus der eigentlichen Nahrung besser nutzen als die Bestandteile von Supplements zu verwerten.

Achte bitte auch auf deinen Wasserhaushalt. Dein Wasserbedarf steigt durch das Stillen automatisch. Falls dir das Trinken eher schwer fällt, arbeite mit Tricks wie bei jeder Stillmahlzeit für das Baby selbst ein Glas Wasser zu trinken und koch dir morgens ein Kanne Tee (kein Pfefferminz, Hibiskus und Salbei – das kann die Milchmenge reduzieren). Ein Kaffee am Morgen und einer am Nachmittag sollte für die meisten Babys in Ordnung sein. Gut wäre, wenn du ihn direkt nach einer Stillmahlzeit zu dir nimmst.

Der pauschale Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, da diese durch die Muttermilch beim gestillten Baby für Blähungen oder einen wunden Po sorgen, gelten bei vielen Experten mittlerweile als überholt. Solltest du das Gefühl haben, dass dein Baby auf bestimmte Bestandteile deiner Nahrung wie blähendes Gemüse oder säurehaltige Lebensmittel sensibel reagiert, so kannst du verdächtige Lebensmittel weglassen und schauen ob nach 24 Stunden eine Besserung eintritt. Sollten die Beschwerden wieder weggehen und beim nächsten Verzehr des Lebensmittels wieder auftreten, wäre es eine Überlegung wert, dieses Lebensmittel vorübergehend von deinem Speiseplan zu streichen. Der Verzehr von Fisch gilt in der Wissenschaft zum Teil als Schutzfaktor vor Allergien beim Baby.

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Rohkost rüstet man am besten am Abend vorher für den darauf folgenden Tag.

Schnibble Rohkost und Obst am Abend vorher in mundgerechte Stücke (oder bitte deinen Partner etc. darum!) und stelle es in zwei Plastik-Dosen im Kühlschrank bereit. Die Wahrscheinlichkeit ist dann hoch, dass du es trotz stressigem Alltag auch wirklich isst. Für die konkrete Umsetzung kannst du Folgendes probieren:

  • Bereite dir genauso ein kleines Döschen mit einigen Mandeln und Nüssen vor. Für die Verdauung kannst du auch noch 2-3 Trockenpflaumen oder getrocknete Aprikosen in die gleiche Dose legen. Den Inhalt der Dose kannst du dann z.B. am Nachmittag oder einfach so zwischendurch knabbern. Du kannst dir auch noch ein paar Reis- oder Maiswaffeln dazulegen, die du vielleicht sowieso von älteren Kindern im Haus hast.
  • Gut in den Tag startest du mit einem Müesli bestehend aus Haferflocken (gern auch gemischt mit einer fertigen Müeslimischung mit Trockenfrüchten und/ oder Nüssen, aber ohne zugesetztem Zucker oder Fett), Joghurt (Nature) einer klein geschnittenen Frucht oder Obstmus. Sehr gut sättigend ist, wenn du die Hälfte des Joghurts durch Quark austauschst. Nach Bedarf kannst du gern auch einen Teelöffel Honig oder Süssungsmittel deiner Wahl hinzugeben.
  • Neben der erwähnten vorbereiteten Rohkost und Obst, sowie den Nüssen solltest du also auch immer daheim haben: Joghurt (Natur), ggf. Quark, Vollkorn– oder als Kompromiss Ruchbrot, Frischkäse oder auch Butter sowie Hartkäse und ggf. Wurst/ Schinken. Ein Brot ist schnell geschmiert und wenn du dies zusammen mit der Rohkost und ggf. vielleicht noch einem am Abend zuvor hart gekochten Ei isst, bist du auf die Schnelle gut versorgt und kannst es einfach auf dem Sofa essen.
  • Warme Mahlzeiten darfst du dir ungeniert, vor allem wenn das Baby noch sehr klein ist und du vielleicht sogar noch im Wochenbett bist, von deinem Besuch wünschen! Wenn dich eine Freundin fragt, womit sie dir eine Freude machen kann, dann wünsche dir doch zwei Portionen leckeres Mittagessen. Eine Portion für sofort, die andere Portion wandert bei dir in den Tiefkühler.
  • Du kannst auch die Zeit am Wochenende, wenn vielleicht der Papi mehr Flagge zeigen kann, zum Vorkochen nutzen und einfrieren oder für Anfang der Woche einfach im Kühlschrank kühlen.
  • Quellen für allerlei gute Rezepttipps gibt es natürlich viele. Hier vielleicht noch das ein oder andere von meinem Blog: Rezept Zucchetti mediterran (sehr easy für den Alltag, wenn du etwas Zeit hast, das Baby im Bett, Laufstall oder Tuch zufrieden ist), Rezept für irre schnell selbst gemachtes Vollkornbrot (Zutaten mehr oder weniger nur zusammenschütten, umrühren und das Kneten entfällt) oder auch Gesunde Pizza für Gross & Klein (etwas aufwendiger, z.B. fürs Wochenende).

Soooo, zu guter Letzt liegt mir noch am Herzen, dass du auf dein Bauchgefühl hören solltest. Geh‘ ruhig auch mal Gelüsten nach. Gönne dir die Gummibärchen oder das Stück Kuchen ohne schlechtes Gewissen und schiebe ab und an die Tiefkühlpizza in den Ofen. Das schadet absolut nicht!

Die ein oder andere Info war dir jetzt ein bisserl schnell? Yup, das verstehe ich. Melde dich gerne bei mir um Fragen zu klären. Ich freue mich auf dich.

Und jetzt viel Spass mit Baby & Co und schnapp‘ dir direkt mal ein Glas Wasser!

Herzlichst, deine Anna“

Anna Kristin Krönert, Zertifizierte Ernährungsberaterin, Website: www.stil-und-ernaehrungsberatung.ch, Facebook: www.facebook.com/stil.und.ernaehrungsberatung.ch

Liebe Anna, vielen Dank für diesen informativen Beitrag!!! 🙂 Ich selber kämpfe noch oft gegen den inneren Schweinehund weil ich gerade nachmittags oft Lust auf Süsses habe (Schokolade, Kekse…). Rohkost gehört bei uns täglich auf den Tisch, das Müesli zum Frühstück sollte ich mir konsequenter abends vorbereiten damit ich morgens nicht doch zur schnellen, leider zuckerreichen Fertigvariante greife… 

Bilder: Anna Kristin Krönert

Spitalkontrolle: viel Lärm um nichts

Ich muss sagen, das war schon ein skurriles Erlebnis heute Morgen… nach einer erneut ruhigen Nacht (nur der Grosse war nervös und konnte bis 22 Uhr nicht einschlafen, der kuschelte sich dann zu Papa…), startete ich gut gelaunt ins Wochenende und meldete mich wie vereinbart im Spital für die Kontrolle, zu der mich die Hebamme aufbot. Und so fuhren wir um 9.30 Uhr hin, durch viel Schneegestöber, das mir ein wenig Panik machte im Hinblick auf die Fahrt, wenn sie dann im Ernstfall erfolgen wird… soweit, so gut, wir durften es uns im grossen Gebärsaal gemütlich machen (gemütlich war es v.a. für mich :D, da ich auf dieses riesige Gebärbett fläzen durfte, sogar seitlich liegend und mit vielen Kissen versehen, so dass das CTG für einmal recht angenehm war und auch nicht ständig ausfiel. Die Kurve war unauffällig und die Hebamme, nicht meine, aber auch eine sehr nette, fragte, ob ich einen Untersuch möchte, da ich ja schon seit ein paar Tagen ganz leichte Kontraktionen verspüre… ich meinte ja, und sie sagte, dass sie schon das Köpfchen und die Fruchtblase spüre, es sei fingerdurchlässig und auch ganz normal, dass seit gestern bei mir Schleim abginge (dünnflüssig, kein Propf…). Der Kopf sei auch schon tief im Becken. Da allein das CTG schon 30min dauerte, war den Kindern langweilig, aber Papa hatte ja zum Glück Unterhaltung in Form des Handys dabei…
Weil danach hiess es Warten auf den Arzt, da noch ein Ultraschall gemacht werden solle. Und seitdem weiss ich, was die ganzen Schwangeren/Mütter meinen, wenn sie vom Kontrollwahn der Ärzte sprechen. Es war das erste mal, dass ich so spät nochmal einen Ultraschall machen lassen musste und ich rechnete noch damit, dass es wie üblich innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Aber weit gefehlt… Offenbar sollte der junge Arzt, der da gekommen war, alles nochmals ausmessen, vom Kopfumfang bis zum Oberschenkelknochen… und genau das zeigte sich ihm nicht gut genug. Ersteres war ja auch irgendwie logisch, da der Kopf schon fest im Becken steht. Der gute Herr im weissen Kittel gab aber nicht so schnell auf und fuhrwerkte gefühlt eine halbe Stunde lang (es war nicht ganz so lang… :P) hin und her und drückte dabei auch schön rum. Und fand doch nichts… viel länger hätte ich auch meinen Mund nicht halten können und hätte wohl irgendwas gesagt im Sinne von „Können wir’s jetzt bitte gut sein lassen!? So wichtig kann es jetzt auch nicht sein! Ich gehe jetzt nach Hause, Ihr könnt mich nicht zwingen, das zu machen…“ Ich war echt genervt und ich denke, das Baby fand es auch nicht prickelnd… aber der Gute liess nicht locker und holte eine Oberärztin. Ich dachte mir noch, dass die ja wohl auch nicht viel mehr sehen kann, was sie dann auch bestätigte. Dafür lehrte sie dem jungen Arzt, wie man sparsam vier Bilder auf ein Blatt Papier ausdruckt, weil das Papier teuer ist… ist ja auch was…
Nun ist es so, dass ich bei der letzten Geburt halt ziemlich gerissen bin und man sich offenbar Sorgen um meine Darmkontinenz macht, die aber in bestem Zustand ist, im Fall! Und, ja, ich habe halt weder Damm-Massage gemacht zur Vorbereitung, noch das Epi-No benutzt (dieses aufblasbare Ding). Ja, äh, sorry, is‘ einfach nicht meins. Zudem schiebe ich den Riss bei der letzten Geburt auch auf das rasante Tempo, das die Maus damals an den Tag legte plus die etwas unglückliche Lage liegend auf dem Bett (aber es ging so schnell, dass nicht daran zu denken war, daran irgendetwas zu ändern, weil ich ja erst mal ans CTG musste und dann schon die Presswehen kamen…).
Schlussendlich wurde meine Bauchbewohnerin auf leichte 3300g geschätzt (Grosser und Maus wogen bei der Geburt etwas über 3700 bzw. 3800g). Da ich ständig lese, dass diese Schätzungen manchmal weit weg von der Realität sind, gebe ich nicht viel darauf. Die Ärztin fragte mich dann auch, wie ich es selber einschätze und ich sage nur, dass ich das Gefühl habe, der Bauch sei beim Grossen grösser gewesen und an den Maus-Bauch kann ich mich gar nicht mehr so erinnern, weil diese Schwangerschaft mit Kleinkind einfach total nebenbei lief… Nun ja, zugenommen habe ich auf jeden Fall mehr dieses mal (Heisshungerattacken, Gelüste…), aber das sind schlussendlich v.a. meine Kilos 😛
Wie auch immer: ich fand es unnötig! Es wurde wirklich elendig lange herumgeschallt (dazwischen zwei mal das Telefon abgenommen, wodurch ich jetzt Sachen von anderen Patienten, natürlich ohne Namen, weiss, die ich nicht wissen wollte…), im Wissen, dass es eh nicht gut geht. Ich habe zwei Kinder rausgebracht, also werde ich wohl auch das dritte Kind, das bestimmt nicht plötzlich 2kg mehr wiegt, irgendwie rausbringen… ich bin gerade meinem Frauenarzt sehr dankbar, der dieses ganze Aufhebens am/nach Termin nicht machte. Der schallt in der Regel 3x, das letzte Mal etwa in der 20. Woche zum grossen Organultraschall, danach ist das Baby eh so gross, dass man es als Ganzes nicht mehr auf dem Schirm erkennen kann… und der Arzt vermisst das Baby jedes mal, es ergibt sich eine Kurve und es ist wohl anzunehmen, dass diese einigermassen linear verläuft und das Baby nicht im letzten Trimester exponentiell an Gewicht zulegt oder irre ich mich!?
Der Ultraschall war dann auch nicht alles, ich wurde noch ausgefragt, meine Blutgruppe muss noch überprüft werden (da ich kein Kärtchen habe), meine Reflexe getestet (auch neu für mich) Lunge und Herz abgehört und sogar die Schilddrüse abgetastet (wozu auch immer). Nun, es war alles gut und ich muss vor Mittwoch nicht mehr aufkreuzen, es sei denn, eben, ich bekäme Geburtswehen, verlöre Fruchtwasser oder Blut oder hätte Schwindel, Kopfschmerzen, starke Schwellungen oder aber, das betonte der Arzt, wenn ich spüre, dass etwas nicht stimmt… es geht hier darum, eine Schwangerschaftsvergiftung auszuschliessen, deshalb wurden auch die Reflexe getestet und meine Füsse(!) angesehen. War mein guter Frauenarzt nachlässig, weil er all das nicht tat? Ich denke nicht, ich schätze einfach, dass er es mir zugestand, selber zu merken, wenn etwas nicht stimmt und entsprechend zu reagieren…
Dieses ganze Prozedere, es mag wohl Frauen helfen, die wirklich gefährdet sind, risikoschwanger, oder das erste Kind bekommen und unsicher sind… aber ich denke, es kann im dümmsten Fall auch enorm verunsichern. Ich kann nämlich sicher sein, dass ich jetzt beim kleinsten Anzeichen von Kopfschmerzen in Panik gerate… 😛
Nun, wir durften also nach über einer Stunde wieder gehen und fuhren noch zum Grosseinkauf, wobei wir uns erst mal im dortigen Restaurant verpflegten da alle hungrig waren. Und jetzt ist Wochenende, alle zuhause und ich ruhe mich noch ein wenig aus und bin nun immerhin nicht mehr ganz so nervös, weil ja schon fast heimisch im Kreissaal und die leichten Kontraktionen, die ich hatte, nicht so viel bewirkt hatten, dass ich in Panik geraten müsste… und trotzdem kann es jederzeit losgehen. Und ich solle dann halt gleich anrufen damit sie das Wasser einlassen können und ich gleich in die Wanne steigen (weil ich meinte, ich könnte mir dieses Mal eine Wassergeburt vorstellen… 😉

Habt ein schönes Weekend, Ihr Lieben! 🙂 Hier bleibt es also spannend… während meine beiden Grossen total unangekündigt irgendwann raus wollten, kündigt sich dieses Bauchmädchen schon seit Tagen an und macht uns hibbelig… mal sehen, wie anders dann die Geburt wird! Ich geh‘ jetzt meine Nerven beruhigen… 😀