Erwachsene Hand hält Hand eines Neugeborenen

Pflege und Betreuung – ein Lebensthema

Vor zwei Wochen fuhr ich zu einem Interview. Und wie so oft, wenn ich für die Serie „Persönlichkeiten“ meines Auftraggebers, die regelmässig in dessen Zeitung erscheint, Gespräche führe, bringt mich das zum Nachdenken. Weiterlesen

Adventsverlosung #7 mit Ravensburger TipToi (Schweiz)

Heute gibt es ein Starter-Set von TipToi aus dem Hause Ravensburger zu gewinnen 🙂 Das Wörter-Bilderbuch „Unser Zuhause“ eignet sich bereits für Kinder ab 3 Jahren und lädt mit Liedern, kurzen Texten und Geräuschen zum Entdecken ein. Kinder lernen neue Wörter aus ihrer täglichen Lebenswelt kennen und vertiefen sie. Das Gewinnspiel ist für alle mit Adresse in der Schweiz. Weiterlesen

Kinder allein zuhaus‘? #Blogparade

Bei Pia habe ich es das erste mal in ihrem Blog gelesen (siehe aktueller Beitrag). Ihre Jungs sind in etwa gleich alt wie meine Grossen… ich war eine derjenigen, die sie fragte, ob sie mal darüber berichten kann weil sie es mal erwähnte. So… ich fragte mich dann natürlich auch, wie das denn läuft, ob das bei uns auch vorstellbar wäre etc.

Fakt ist, dass der Grosse, als die Maus noch die Kita besuchte, öfter mal zuhause wartete bis ich sie abgeholt hatte. Das waren 10-15 Minuten. Er war da 4 Jahre alt. Meine Regel an ihn damals: nicht die Tür öffnen. Überprüft habe ich das nie, in dem ich versuchsweise klingelte oder so. Ich sagte ihm auch, dass er bei einem der Nachbarn klingeln kann, sollte irgendwas sein…

Aktuell kommt es selten dazu, dass ich mal so kurz in der Nähe weg müsste. Das waren in den vergangenen Wochen vielleicht 1-2x, dass ich mal schnell zur Post oder zum Laden im Ort fuhr und dann auch beide Grossen zuhause liess – mit einem Programm im Fernseher. Nach 10-20 Minuten war ich jeweils zurück.

Für mich ist es derzeit kein Thema, sie länger alleine zu lassen oder weiter als nur hier im Dorf unterwegs zu sein. Dafür sind sie mir mit 5 und 7 Jahren einfach noch zu klein. Und das Mäuschen muss ich ja sowieso noch mitnehmen, da würde es mir also auch nichts nützen, die Grossen alleine zu lassen damit ich abends pünktlich zum Sport komme weil ich weiss, dass der Papa innert 10 Minuten auch zuhause sein wird.

Auch habe ich beiden nie die Bedienung des Telefons gezeigt oder ihnen meine Nummer aufgeschrieben. Das würde ich aber nachholen, käme es tatsächlich einmal dazu.
In unserem kleinen Viertel mit 5 Häusern, ist aber auch sicher immer irgendwo jemand zuhause, zu dem sie notfalls gehen könnten, wäre irgendwas los.

Nun habe ich aber auch schon von anderen Mamas gehört, dass sie ihre 7-Jährigen schon mal für ein Stündchen mit dem TV oder iPad plus Telefon zuhause lassen und auch mal zur Kontrolle anrufen. Verständlich, wenn nicht immer für jeden Termin ein Babysitter gesucht werden kann. Zudem denke ich, dass jeder sein Kind am besten einschätzen kann, ob es ruhig zuhause bleiben kann, abgelenkt durch das Gerät, oder ob es Panik bekommen könnte oder auf dumme Gedanken, und wenn das nur ist, den Schemel aufzustellen, um sich aus einem oberen Fach Schokolade zu mopsen…

Aber ab wann macht man es zur Gewohnheit? Nicht unbedingt, weil man gerne jede Woche ohne Kind zum Kaffeetrinken gehen will, sondern vielleicht, weil man die Stunde zwischen Schul- und Büroschluss nicht mehr mit dem kostenpflichtigen Hort überbrücken will? Ich kenne einen Jungen, der ist etwa 10 Jahre alt und er hat einen Schlüssel und geht nicht mehr zum Hort. Ich denke, mit 10, 11 Jahren kann man das gut machen oder was meint Ihr? Ich selber bekam erst ab ca. 12 Jahren einen Schlüssel, vorher musste ich, war meine Mama mal nicht pünktlich, auf der Terrasse warten. Handys gab es damals noch nicht. Wurde es mir zu doof, bin ich zu den Nachbarn.
Wie auch immer, denke ich, dass auch hier die Dosis das Gift macht. Auch ein 10-Jähriger hat vermutlich wenig Freunde daran, täglich 3 Stunden alleine zuhause zu sein. Oder sich z.B. auch mittags alleine etwas aufwärmen zu müssen und dann wieder zur Schule… aber ich schätze mal, das ist eher die Ausnahme als die Regel.

Und nun meine Frage an Euch: wie macht Ihr das bzw. habt Ihr das gemacht? Wann würdet Ihr Euer Kind mal für kurze Zeit alleine zuhause lassen? Was habt Ihr dafür für „Regeln“ bzw. was sind Eure Erfahrungen? Und habt Ihr auch ein älteres „Schlüsselkind“? Würdet Ihr lieber eine an die Schule angeknüpfte Betreuung wählen oder setzt Ihr auf frühe Selbstständigkeit bei Eurem Kind? Ich bin gespannt auf Eure Meinungen – entweder hier als Kommentar, gerne aber auch mittels eigenem Blogbeitrag (wenn Ihr selber bloggt). Ihr dürft diesen dann sehr gerne hier als Kommentar verlinken und ich trage Eure Links dann wenn Ihr mögt auch im Anschluss an diesen Beitrag ein. Und nun viel Spass beim Schreiben! 🙂 

Vom Dümpeln…

Die Tage ziehen hier mal wieder vorbei wie die Landschaft am Zugfenster, eher noch: am Zugfenster des Nozomi (Shinkansen, ihr wisst schon…). Ich habe so ein „es ist immer wieder…“-Gefühl, die Punkte beliebig mit Wochentagen oder wiederkehrenden Ereignissen besetzbar.

  • Am Sa durften mein Mann und ich nochmals kinderfrei sein und sind wieder in die Höhe, dieses mal gingen wir den Fürstensteig hinauf, leider kamen wir nicht bis ganz hoch da eine kleine Steinlawine den Weg verschüttete und das Risiko wollten wir nicht eingehen. Mein Mann wäre alleine wohl weiter, aber ich bin nicht wirklich trittfest 😉 Es tat dennoch gut, v.a., weil es körperlich auch anspruchsvoll war. Danach Kaffee und Kuchen und die Kinder holen.
  • Am So sind wir erneut aus dem Nebelmeer mit den Kids nach Gaflei, kurze Runde, Picknick, Sonne tanken. Auch gut.
  • Mo Morgen gemütlich zuhause mit der Maus. Nachmittag wie meistens Spielen zuhause, Besuch vom Nachbarskind. Ruhig.
  • Di Nachmittag nicht viel los, Pakete aufgeben, Kids schlafen im Auto, ein Helikopter fliegt nah über uns über dem Rhein und ich erfahre später, dass ein Auto samt Fahrer in den Rhein gestürzt war. Tragisch. Abends dann Schwimmkurs. Noch zwei mal und dann dürfte er, wenn er sich gut anstellt, das Seepferdchen-Abzeichen erhalten. Später Feierabend.
  • Heute morgen alle müde. Tochter aus dem Bett ins Tuch und ab in den KiGa. Sohn arg gebockt. Aber es ging und die Kindergärtnerin (sie ist echt toll!) rief später an um mitzuteilen dass alles gut ist. Die Tochter wollte nicht ins Fitness und so blieben wir hier, buken Kuchen und kochten Suppe (und lasen dazwischen ein bisschen). Jetzt freuen wir uns auf’s Mi-Playdate 🙂

    Und sonst so?

  • Zwei neue Rez.-Bücher bekommen, werde berichten.
  • Es mangelt mal wieder die Zeit denn mit Schrecken habe ich festgestellt dass am So 1. Advent ist und ich habe weder einen Adventskranz noch gebacken noch dekoriert und die Adventskalender wollen auch noch besorgt werden. Da der Sohn ja nicht mehr bei der Nana bleiben mag, wird das schwierig… und in die IKEA wollte ich eigentlich auch noch. Gnah!!! Wie war das nochmal? Als berufstätige Kinderlose wäre man froh gewesen wenn der (Arbeits)tag nicht so viele Stunden hätte, jetzt wäre man froh, hätte ein Tag 48h. Nun ja… die Zeit, wie immer, sehr relativ, für alle… Ach ja, Weihnachtsgeschenke müssen auch noch bestellt werden. Klar, oder? Noch ist noch Zeit…