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Kategorie: Alltag mit Kindern und als Mama
Alltag als Mutter und mit Kindern. Unsere Erlebnisse und Erfahrungen an bestimmten Tagen – für Euch als Tagebuch aufgezeichnet.
Wochenupdate: Achtung langweilig!
So, nun hat das Wetter sich also gedreht – von frühlingshaft und trocken zu Kälte, Sturm und Regen. Die erste Alltagswoche liegt schon fast hinter uns, wobei mein Mann ja noch Urlaub hat und auch bei mir noch keine Aufträge eingetrudelt sind bzw. ein Jobangebot per Januar sich dahingehend entwickelt hat, dass sich einfach keiner mehr gemeldet hat. Nun, denn…
Mal wieder ein Update: zum Jahreswechsel
Silvester steht kurz bevor und irgendwie macht mich das immer seltsam emotional, melanchonisch… Man lässt ein Jahr zurück, ein weiteres Jahr im Leben vorüber, ein neues steht an. Man weiss nicht, was kommt, hat vielleicht Erwartungen, Hoffnungen, aber schlussendlich hat man es nicht in der Hand. Für mich Tage innerer Unruhe.
Buchrezension: "Vater Mutter Staat" von Rainer Stadler
Das Thema ist leider ein ziemlich heisses Eisen. Kinderbetreuung. Oder, wie es Rainer Stadler formuliert: „Betreuungspropaganda“. Der Untertitel seines Buches deshalb auch: Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung – Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören.
4 Jahre Maus (am Sonntag dann…)
Da sowohl der morgige Samstag als auch, natürlich, der Geburtstag am Sonntag ziemlich voll sein werden, schreibe ich schon heute den 4-Jahres-Bericht der Maus. Dazu habe ich kurz mal, das ist der Vorteil am Bloggen, in meinen schriftlichen Erinnerungen an das 4-Jährige des Grossen gekramt. Hier könnt ihr das nachlesen, wenn es Euch interessiert.
Laaangweilig…
Boah, es läuft gerade extrem wenig, finde ich… Der Alltag duselt vor sich hin und ich habe eine leise Ahnung, es könnte die Ruhe vor dem Sturm sein, wäre da nicht der Umstand, dass die Kids noch genau 3(!) lächerliche Tage in KiGa/Kita gehen und dann Ferien(!) sind.
Von Höhen und Tiefen…
Ihr wisst, dass ich nichts von Friedefreudeeierkuchen-Getue halte. Ich könnte hier tolle Fotos posten (was ich auch tue) und nur Gutes erzählen. Aber so ist die Welt nicht. So bin ich nicht. So ist das Leben nicht. Seit jeher bin ich eher eine, die gefühlsmässig Achterbahn fährt. Das ist super anstrengend aber es hat mich noch nicht umgebracht. Sprich: ich habe selten eine Dringlichkeit gesehen, irgendwas daran zu ändern. Wie auch immer, es hat sich bestimmt vererbt. Mein Sohn ist da ganz ähnlich. Aber fangen wir woanders an, denn ich habe länger nicht gebloggt. Am Freitagnachmittag waren wir mit unserer Mittwochsclique beim Nikolaus in Schellenberg. Irgendwie war die Stimmung heuer nicht ganz so festlich. Die Kinder liefen rasch hoch, es hatte null Schnee und irgendwie sind die Kinder wohl beim Anblick eines Nikolauses nicht mehr ganz so verzaubert wie noch vor 2-3 Jahren… aber es war nett, das schon, und wir waren zum Glück zeitig unterwegs denn beim wieder Runterlaufen begegnete uns eine wahre Völkerwanderung. Ja, der Nikolaus im Walde ist kein Geheimtipp mehr… in der Nacht auf Samstag hat die Maus sich im Bett erbrochen, entsprechend kurz war die Nacht. In der Nacht auf Montag hat sich der Grosse erbrochen, also dito. Bei beiden war es wohl nur eine temporäre Grippe (meine Kinder liegen nie lange flach, wenn überhaupt) oder die Folge übermässigen Nikolaus-Süssigkeitenkonsums. Mir ging es in der Folge aber am Montag auch bescheiden. Bis ich um 2 Uhr nachts das Bett gewaschen und alle zu viert in einem viel zu kleinen Bett wieder ihren Schlaf fanden, dauerte es ein wenig… bin trotzdem pflichtbewusst zum Sport, musste mich da aber schon zusammenreissen. Mein Magen fühlte sich nicht gut an. Am Nachmittag bin ich dann auf’s Sofa und schlief eine Weile derweil der Mann (der zum Glück frei hatte aufgrund des Feiertags am DI) mit der Maus erfolglos auf die Suche nach Lichterketten für den Christbaum fuhr. Grosser war im KiGa. Ich war nicht wirklich einsatzfähig, stand nur kurz auf, um zwei Facebook-Gewinnspiele zu beenden. Abends ging ich früh schlafen, hatte aber eine unruhige Nacht. Danach ging’s dann wieder einigermassen. Wir haben nicht viel unternommen, was, seht Ihr auf der Facebook-Seite.
Nach der Wanderung durften die Kids in die Wanne und Papa kochte unsere aller Lieblings-Thaisuppe. Perfekt! Ja, so sollte es immer sein…
So, und jetzt sind wir schon wieder mitten in der Woche angelagt, ihr wisst ja, dies ist der Rush-Day. Aber heute geht’s, weil: wir haben eine Freundin der Maus zu Besuch und während die Mädels friedlich spielen (hach, Mädels spielen immer so schön friedlich…), konnte ich anfangen, meinen Kram abzuarbeiten. Und nachmittags sind wir dann zum Playdate bei der Kollegin. Der Mann ist ganztags ausser Haus.
Langsam nähert sich der Geburtstag der Maus und Weihnachten. Bin noch immer nicht sonderlich in Stimmung. Mir graut vor den viel zu langen Weihnachtsferien… ich mag‘ lieber den Alltag oder dann gleich ganz weit weg zu sein (an der Südsee? :P). Mit den Kindern so lange zuhause ohne jegliche Spielkameraden, liebe Freunde lange nicht sehen (weil alle ihren familiären Verpflichtungen nachgehen) und draussen nur die Kälte (und ihr wisst ja jetzt, wie viel es bei uns braucht, um rausgehen zu können), da wird uns Eltern die Decke schnell auf den Kopf fallen… ich sehe die Kinder endlos miteinander streiten… aber vielleicht male ich auch den Teufel an die Wand und es wird schon (ganz harmonisch?) werden. Ich nehme mir schon vor dem Jahreswechsel vor (weil für den Jahreswechsel mache ich mir nie Vorsätze!), das mir angebotene Sportprogramm auch während der Ferien durchzuziehen. Bazinga!
Habt’s eine gute Restwoche!
Mama-Rush-Hour/Day
Puh, immer wieder Mittwoch und immer wieder High Life! Meist ergibt es sich so, dass dieser Tag vollbepackt ist mit Besuchen, entweder hier oder auswärts. Weil, am Nachmittag ist jour fixe und das seit Jahren: Playdate mit zwei Mamas und ihren Kids. Da die Maus und ich morgens auch nur am Mi oder Fr Zeit haben, fallen auch einige Besuche auf diesen Tag. Und, nein, es stört mich null, im Gegenteil. Auch heute wieder, die Besucher hatten ein wenig Verspätung, jammerte mir die Maus die Ohren voll, wann denn der Besuch endlich komme. Ja, einfach nur zuhause zu sein ohne Unterhaltung, widerstrebt ihr meistens. Und eigentlich liebe ich diese hektischen Tage, weil ich weiss ja auch, dass es zwischendurch wieder viel zu fade Tage gibt, an denen ich dann viel zu oft an Dinge denken, die nicht so sind, wie ich sie gern hätte, jaja, ihr wisst schon, wie das ist…
Im Büro habe ich das Däumchendrehen auch gehasst und fühlte mich am lebendigsten wenn der Schreibtisch voller Arbeit war, das Telefon ständig klingelte und die Deadline bedrohlich über mir schwebte… ich werde nie den einzigen Tag in meiner Journikarriere vergessen, an dem ich bis 01.30 Uhr im Büro herumschrieb und nur noch der Chefredaktor herumlungerte 😉 Ja, Stress und viel zu tun lässt einen erst lebendig werden, ne?
Wie auch immer, so kumuliert sich an meinem Muttistresstag das Ganze so richtig auf die Zeit zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr wenn das Essen auf dem Tisch stehen muss und man keine Vorbereitungszeit hatte… und irgendwie auch noch danach, wenn aufgeräumt und alles wieder für die nächsten Gäste (oder den Aufbruch) parat gemacht werden muss. Das sieht dann in etwa so aus wie heute:
- Gäste verabschieden
- ab in die Küche…
- 2 Whatsapp-Nachrichten der Kollegin lesen
- Schon wieder das Handy: 3 Privatnachrichten eines Kooperationskunden
- Wasser aufsetzen
- Maus will helfen, auf die Küchenabdeckung hieven, Brokkoli zum Schneiden reichen. Und Brett. Und Messer.
- Wasser salzen. Huhn würzen.
- Weitere Pfanne für den Brokkoli richten.
- Reis in die Pfanne schmeissen.
- Es klingelt. Junior kommt nach Hause. Redeschwall nickend anhören. „Darf D. noch mit rein?“ „Ja klar.“ Türe zu, weil D. nicht sichtbar.
- Zurück in der Küche… es klingelt. D. reinlassen. Weiterkochen, Tisch fertig decken, Huhn in den Steamer, Sauce anrühren.
- Es klingelt. Es ist der grosse Bruder von D. Er will wissen, ob D. da ist. Er klingelt fast immer und fragt, keine Ahnung, wieso…
- Die Pöstlerin kommt, Post entgegen nehmen. Eine Retoure, die ich noch austauschen und wieder verschicken muss, ein Blog-Paket (jaaaaa!), eine Rechnung der KK (Selbstbehalt vom letzten Check beim FA) etc.
- Da fällt mir ein, dass ich schauen muss, ob die Käuferin eines Tuchs das Geld schon überwiesen hat. Ich werde das schlussendlich erst um 16 Uhr tun und ihr dann schreiben, dass das Tuch erst morgen auf die Reise geht.
- Broccoli in den Ofen, ups, Reis hat das Wasser schon fast komplett aufgesogen also schnell die Pfanne vom Herd nehmen.
- Meinem Sohn decke ich schon gar keinen Teller mehr. Ich habe kapituliert. Er mag weder Reis, noch Huhn und schon gar kein Broccoli. Er wird ein Joghurt essen, wie so oft…
- Ups, schon nach 12 Uhr, D. nach Hause schicken. Mann kommt. Essen auf den Tisch und durchatmen.
- Tisch abräumen, Küche reinigen. 12.40 Uhr: Mann verlässt das Haus. Kuchenmischung und weitere Zutaten parat machen, mixen und ab in den Ofen. Danach kümmere ich mich um zwei Blog-Kooperationen, Mails usw. Leider schreibt die Kollegin (was ich erst später sehe da Handy auf lautlos) per Whatsapp dass sie meine Pakete (Weihnachtsgeschenke und so) nicht holen kann in AT, sie will es aber morgen erledigen. Gut. Eh lieb, bin dankbar 🙂
Unterdessen ist der Besuch längst weg, das Abendessen verspeist, meine Kinder waren heute teilweise nicht sehr kooperativ, weshalb ich mir heute kurz den Finger an die Schläfe hielt, aber es endete versöhnlich.
So, und nun ist auch die Maus schon im Bett, aus Training wird heute wieder nix, stattdessen werde ich noch einen Artikel bearbeiten, den ich am FR abgeben und vorher noch gegenlesen lassen muss.
Habt einen schönen Abend! 🙂
Produktvorstellung: antidry baby Wundschutz-Windelspray
Als ich von antidry angefragt wurde, das neue Windelspray zu testen, erinnerte mich das sofort an einen meiner jugendlichen Besuche beim Hautarzt. Ich hatte einmal einen fleckigen Ausschlag und er attestierte mir lediglich trockene Haut und gab mir eine Mandellotion von antidry mit. Ja, mein Gedächtnis ist gut, denn seither begegnete ich dem Label nicht mehr bewusst und das ist bestimmt 20 Jahre her. Nun hat es sich die Schweizer Firma also zur Aufgabe gemacht, ein innovatives Produkt für Babys herzustellen und präsentierte kürzlich ihr Wundschutz-Windelspray. Nun wissen meine Leser aber, dass ich seit über 2 Jahren kein Windelkind mehr habe. Macht ja nichts, dachte ich, und suchte via Facebook nach Testerinnen in meiner Gegend und fand diese auch 🙂 Die Baby-Mütter stattete ich mit je einem Musterspray aus und fragte rund 2 Wochen später nach ihrer Meinung.
Gezielt, hygienisch und einhändig nutzbar
Das Ziel des Sprays ist der Schutz, die Pflege und Beruhigung von geröteter und gereizter Haut und soll Wundsein vorbeugen. Der Spray hält Nässe von der Babyhaut fern und hinterlässt laut antidry eine „lang anhaltende Schutzbarriere“ auf der Haut. Zu den Inhaltsstoffen gehören Zinkoxid, Bienenwachs, Panthenol und Tocopherol (Vitamin E). Mehr darüber erfährt ihr auf der Website, wo ihr den Spray auch bestellen könnt.
Zufriedene Mütter
Nun zu den Meinungen der Testmamas und solcher, die es schon kannten und auch nutzen… ich werde sie nicht direkt zitieren, aber kurz zusammenfassen. Das Feedback war sehr positiv. Die meisten Mamas konnten eine Wirkung bestätigen, teils schon nach wenigen Stunden, und waren zufrieden bis begeistert. Zwei kamen mit dem Handling nicht gleich so gut zurecht. Mit etwas Übung hat es dann aber gut funktioniert. Den Geruch und die Konsistenz mochten alle. Letzteres kann ich bestätigen. Es duftet ein wenig wie eine leicht blumige Handcreme, aber nicht zu aufdringlich. Konsistenz erinnerte mich an Sonnencreme, nur ein wenig flüssiger. Weder fettend noch klebrig. Ich denke aber trotzdem, dass man von Hand je nach dem noch etwas verteilen sollte, zumindest wenn man das Baby noch nackt strampeln lässt, was bei rotem Po sowieso nicht verkehrt wäre 😉 Probiert es aus!
Mehr Informationen zum Produkt erhaltet Ihr hier.
Vielen Dank, Antidry-Baby, für das zur Verfügung stellen des Produkts.
Fotos: Antidry Baby
Der Wutzwerg – reif für den Kindergarten?
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal sagen würde aber so langsam wird die Maus anstrengend… Sie fiel hier nie gross auf, war pflegeleicht und schnell zufrieden zu stellen (in der Regel durch Nähe oder etwas zu futtern – ganz wie die Mama halt ;).
