Sommer, richtig Sommer

Ich vermisse das Bloggen… ich meine das Tagebuchbloggen wie ich es eigentlich eh und je immer gemacht habe und in letzter Zeit natürlich weniger. Ich fasse abends oft nur unsere Erlebnisse mit Fotos für meine FB-Seite zusammen und poste das dann. Geht halt schneller… aber eigentlich hätte ich ja eine App auf dem iPhone womit ich das auch auf dem Blog machen könnte. Ich vergesse es nur leider ständig 😀 Nun ja… und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag bahnbrechende Neuigkeiten und tausende Fotos hätte. Deshalb ist das ganz OK wenn es hier mal eine Weile ruhig ist… Aber irgendwas läuft immer… und ich komme endlich mal wieder dazu, was aufzuschreiben… am Montag hatte das Mäuschen einen Schub oder so und war sehr unzufrieden. Ich litt mit, und unter Schlafmangel, auch weil sie sehr früh wach war.

Die ganze Woche war geprägt von Sonne und einer Hitzewelle, die nicht abflachen will… vergeblich warten wir hier auf ein abendliches Gewitter, das etwas Regen und Abkühlung bringt. Stattdessen geht uns der Rasen fast ein. Ich schätze nicht nur wir pumpen abends einige Liter Wasser in die Botanik…

Tragemama mit Baby im Oscha Slings Tragetuch mit Rosenmotiv

Unterdessen nahen die Sommerferien schlagartig. Waren doch eben gerade noch Frühlingsferien und noch etliche Schulwochen vor uns. Aber nun naht sich alles dem Endspurt und wir haben bereits den neuen Stundenplan erhalten. Der unterscheidet sich nicht gross vom alten. Neu hat der Grosse einfach am Montag den langen Nachmittag. Ob das Sportangebot am Dienstag noch besteht, weiss ich nicht, muss ich noch abklären. Mi-Fr ist wie gehabt frei. Die Maus hat nach den Sommerferien wie ich es vom Grossen noch kenne neu an zwei Nachmittagen Kindergarten, Mo & Do. Damit sind am Montagnachmittag zwei Kinder ausser Haus und je nach dem, ob das Mäuschen dann vielleicht sowas wie einen Mittagsschlaf macht, gibt mir das etwas Zeit für mich oder zum Schreiben *hoff*.

Aber das Mäuschen und der Schlaf, das ist noch eine täglich schwankende Komponente… Ich wünschte mir, sie hätte schon einen etwas vorhersehbaren Rhythmus, aber vielleicht ist es ganz gut so wie es ist, sonst denkt man ja wieder „sie muss jetzt schlafen weil sie immer um diese Zeit schläft“ und so achtet man halt eher darauf, wann sie müde wird und nicht auf die Uhr. Wobei ich auch oft denke „sie hat doch erst geschlafen, sie kann gar nicht schon wieder müde sein„. Kann sie aber wohl… das ist wie beim Abhalten/windelfrei. Sie hat doch grad erst gepieselt, sie muss sicher nicht schon wieder… und dann habe ich die Pfütze weil mich dieser doofe Gedanke und die Angst, sie zu stressen davon abhielt, sie wieder über’s Töpfchen zu halten. Naja, wir tragen jetzt halt öfter mal eine Windel…

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Der Grosse ist mit seinem Boulder-Grundkurs durch und wird nun noch einmal in der Gruppe schnuppern. Meinem Mann wird ja Angst und bange, wenn er sieht, aus welcher Höhe die Kinder loslassen und auf die Matte springen ohne, dass sie vorher gelernt haben, wie man abrollt. Aber vielleicht machen Kinder das ja noch intuitiv? Nun, ich bin gespannt, ob der Grosse es durchzieht und einmal mehr überrascht. Lange wollte er rein gar nichts ausprobieren. Und Klettern oder Bouldern ist jetzt wirklich nichts, das irgendwer von uns oder seinen Freunden macht. Aber ich finde es prima, denn es war nun wirklich sein Wunsch und wenn man sich die Boulderer so anguckt, dann wird man schnell neidisch. Vermutlich die mit Abstand duchtrainiertesten Sportler. Sich irgendwo an ’nem Felsen festzuhalten mit dem ganzen Körpergewicht und vielleicht sogar noch überhängend – das braucht extrem viel Kraft. Klimmzüge machen Boulderer wie andere Treppen steigen…
Die Maus schnupperte ja im Ballett… ebenfalls etwas, das sie niemandem abgeguckt hat und nur aus Büchern kannte. So wie es aussieht, möchte auch sie in Zukunft dort hin gehen. Damit hätten wir dann tatsächlich jedem Kind sein (Sport)hobby! Und wenn es nach dem Mann geht, sollten die beiden auch die Schwimmkurse weiterhin besuchen, wenn auch im (näheren) Buchs – um dran zu bleiben. Aber erst mal enden in den nächsten 2-3 Wochen die noch laufenden Kurse, dann sehen wir weiter.

So… die Tage hier sind also gerade so ein Überstehen der Hitze und Verkriechen zuhause… hält ja keiner aus! In mit steigt derweil die Sehnsucht nach Meer, aber heuer fahren wir wirklich nur für eine Woche ins Tirol weil es mit Säugling und zwei Kindern, die man noch beaufsichtigen muss, sicher nicht sonderlich entspannend wäre. Und die Kleine hätte mal sowieso nix davon. Nächstes Jahr sieht es dann ja vielleicht schon wieder anders aus wenn sie laufen, sändala und bädala kann… die Grossen sind dann auch wieder ein Jahr älter und mit Kinderclub im richtigen Hotel (ich zehre immer noch vom letzten Jahr und würde sofort wieder hingehen) könnte es ganz nett werden, wenn auch sicherlich noch nicht sooo entspannt mit einem Kleinkind. In ein paar Jahren dann wieder… 😉 Anyway, ich bin kein Freibad-Fan. Mir sind da definitiv zu viele Leute, zu viel Trubel, zu wenig Platz… ich brauche ein Hotel mit schöner Poolanlage und dann muss ich mich auch nicht mehr über die Hitze beschweren, weil ich nach Herzenslust baden kann 😉

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Ansonsten sind die Tage hier eindeutig auch abgesehen von der Hitze einfach sehr fordernd. Zwei Streithammel und ein Baby, dazwischen der Haushalt und die Arbeit. Abends grilliert der Mann meistens (mit seinem neuen Sportgerät, das nun endlich den vor Rost zerfallenden, alten Grill abgelöst hat), dann müssen die Kinder unter die Dusche und ins Bett gebracht werden (was sich meistens zieht, kein Wunder, bei der Wärme kann ja keiner gescheit schlafen), ich kümmere mich um das Mäuschen und wenn sie schläft, fällt Wäsche oder Arbeit an, oft beides. Dazu kommt dann die Müdigkeit und vielleicht noch 10 Minuten einfach nur noch ein Eis essen und am Handy rumscrollen bevor das Bett überfällig ist. Nur die Wochenenden sind gemütlich. Aber so kann ich mich auf den Ferienbeginn freuen, denn der Mann hat 3(!) Wochen Urlaub (eine davon sind wir weg) und egal wie es kommt, zu zweit kann man alles besser abfangen 😉
Und, tja, Sport am Abend kann ich aus oben erwähnten Gründen noch immer kübeln. Die Tage sind lang, ich bin müde, ich werde gebraucht und wenn man dann abends en famille endlich mal raussitzen kann, weil die Temperaturen angenehm sind, was Gutes auf dem Grill liegt etc., dann will man das halt auch geniessen… ich schätze mal, kühlere Tage gibt’s früh genug wieder und so setze ich einfach auf die, um wieder loszulegen…

Der Mann hat es auf Arbeit grad auch nicht locker… immer viel los… und bevor ich mich jetzt noch müde an einen weiteren Text setze, wünsche ich Euch allen da draussen einen möglichst kühlen Kopf! Schaut auf Euch! 🙂

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Zurück im Alltag

Irgendwie war die letzten Tage (oder einfach heute *lol*) so viel los, dass ich meinen obligatorischen Facebook-Bilder-Beitrag kurz in den Blog verlege… eigentlich ist der ja dafür da, nicht? Aber diese kurzen Facebook-Updates sparen Zeit und bringen irgendwie mehr Interaktion weil Ihr Leser dann nicht auf den Blog wechseln müsst 😀 Aaaaber… es gibt ja auch Leser ohne Gesichtsbuch-Account und Euch möchte ich drum nicht jedes mal auf meine Seitenleiste hier verweisen…
So… wir sind gestern also wieder ins Hamsterrad gestiegen. Am Sonntag Abend haben wir alle Kinder gewaschen/gebadet/geföhnt, Nägel geschnitten, frische Kleidung rausgelegt – das ganze Programm eben. Die Stifte gespitzt, der Schulthek gepackt. Und wie immer ich so… vor den Ferien: „OMG, wie werde ich das überstehen?“ und danach: „wie konnten die nur so schnell vorbei sein?“ Ja, ich denke immer, dass sich meine Kinder in den Ferien total langweilen und das Haus abbrechen. Aber es kommt meist anders. Wir hatten hier und da mal Programm und in der 2. Woche, also eigentlich ab Karfreitag, war ja auch der Mann zuhause, wir fuhren ins Legoland, wir hatten Besuch – schwupps, die Woche ist um. Und heute hab‘ ich mich nochmal erschrocken, als ich feststellen musste, dass am Montag der 1. Mai ist. Schon Mai!? Irre! Am 16. Mai hat mein Mann Geburtstag, am 1. Juni dann schon ich. Noch 11 Wochen sind es jetzt bis zu den Sommerferien – jesses!
Die Kinder haben den Kindergarten- und Schulstart ganz gut gemeistert. Nur gestern Abend, nachdem sie noch ’ne Weile bei warmem Wetter draussen waren, hatten beide kurz eine Müdig- und Niatigkeitskrise. Gibt es eigentlich ein hochdeutsches Wort, dass dem Dialektwort „niatig“ entspricht? Mir will keines einfallen… Hmm…

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Aufwachen neben der Prinzessin ❤

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Mal ein doofes Elevator-Selfie auf dem Weg ins Stromtraining… mit dabei: Mäuschen, Jujube-Tasche und ein Souvenir aus dem Legoland (Darth Vader Schlüsselanhänger; mein Mann hat den Yoda 😉 

Heute Morgen hatte ich wieder mein EMS-Training und obwohl mein Trainer sehr nett war, fühlte ich mich heute Abend wie vom Traktor überfahren 😀 Dazu kommt leichtes Halsweh weil ich mich wohl gestern auf der kurzen Runde zur Post am späten Nachmittag verkühlt habe.
Die Maus war am Morgen mit ihrer Gruppe auf dem Bauernhof und brachte Eier mit – toll, gerade recht für’s Mittagessen, denn ich wollte eh welche kochen und da 3 davon gefärbt waren, kamen sie grad auf den Tisch 😉
Die abgepumpte Milch kommt daher, dass das Mäuschen manchmal nach einer Seite schon genug hat (nun ja, sie kommt dann zwar nach kurzer Zeit wieder, aber ich fand dann, ich pumpe mal ab, man weiss ja nie…)
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Am Nachmittag hatte ich eine Trageberatung und danach lief ich mit den kleinen Mäusen Richtung Schule. Die Maus hatte ihre erste Logopädie-Sitzung, ich durfte mit rein und ich war dann positiv überrascht. Die Logopädin ist eine angenehme und liebe Person und das Ganze lief sehr spielerisch ab. Nur den Fragebogen, den ich ausfüllen musste, fand ich sehr persönlich, aber es musste wohl sein. Meine Maus hat Mühe mit der Aussprache des „d“ und „t“ (wird bei ihr zu „g“ und „k“), auch spricht sie das „r“ eher wie „l“ und „sch“ klappt auch noch nicht so ganz. Mal sehen, was die Therapie bringt… auf dem Hinweg sahen wir ganz kurz den Grossen auf dem Pausenhof, der später sagte, dass er sich sehr gefreut habe, uns zu sehen, und auf dem Rückweg klingelten wir kurz bei der Kita der Maus um „hallo“ zu sagen. Die liebe N., die Lieblingsbetreuerin des Grossen, meinte, wir könnten gerne auch mal spontan zum Zvieri vorbeikommen nach der Logopädie, das fand‘ ich sehr nett und ich denke, dieses Angebot nehmen wir gerne mal an. Die Maus war nämlich hungrig und so liefen wir rasch zurück… es gab Apfel und Maiswaffeln sowie Milch für’s Mäuschen und dann setzte ich auch schon Spaghettiwasser auf weil der Grosse gleich von der Schule kommen sollte und ich dachte, wir essen dann gleich mal damit sich der Abend nicht wieder zu sehr in die Länge zieht. Ausserdem war der Mann länger in der Firma und bekam dort an einem Mitarbeiteranlass schon eine Grillwurst…
Morgen muss ich leider „an die Säcke“ weil der Mann früh los muss und erst spät abends wieder kommt (Versammlung). Ich muss die Kinder also schul-/Kiga-fertig machen.
Am Donnerstagabend müssen der Mann und ich an ein Essen – ziemlich doof so unter der Woche, aber mein Vater wird mit seiner Partnerin herkommen und mal sicher die grossen beiden hoffentlich irgendwie gut ins Bett bringen… ich hoffe, das Mäuschen mitnehmen zu können… ich ertrage eine längere Trennung von ihr nämlich absolut noch nicht… da weint das Mamaherz, sie ist ja noch soooo klein! :-O Leider kann das Essen nicht verschoben werden, also mal sehen, drückt mir die Daumen! Ich sage ja immer, ein kleines Baby sollte man überallhin mitnehmen können (wo es ungefährlich ist)… und ein Restaurant ist ja diesbezüglich bedenkenlos…

Ach ja, Post kam hier auch noch an… schon nach unserer Rückkehr aus dem Legoland. Da stapelten sich 4 Pakete vor der Haustüre und mein Mann schüttelte einmal mehr den Kopf. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen… 😀 Ich glaub‘, ich hab‘ schon das ein oder andere gezeigt? Bücher gab’s, ein Spiel, einen Still-BH, ein Still-Nachthemd, etwas für Nestwärme und Regenkleidung für die Kinder. Wird alles noch vorgestellt, eins nach dem anderen 😀
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Also, morgen ist ja schon wieder Mittwoch und wir haben mal wieder ein Playdate! 😉 Kommt gut durch die Woche! :*

Lustige Begleiter für die Kleinen

Vielleicht hat der eine oder andere Leser schon mal von Affenzahn gehört oder die lustigen Rucksäcke und Taschen gesichtet? Seit einer Weile nun sind Sie auch in der Schweiz erhältlich und wir durften schon mal testen 🙂

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Ganz attraktiv ist für die Kinder natürlich die Optik. Die Affenzahn-Produkte wurden Tieren wie Frosch, Drachen, Zebra oder Marienkäfer u.v.m. nachempfunden und fallen definitiv auf, wenn man sie trägt. Die Gesichter der Tiere wurden mit viel Liebe zum Detail gestickt. Kaum vorstellbar, dass ein Kind sie nicht mögen könnte, diese niedlichen, kleinen Freunde. Mit einer solchen Begleitung lässt es sich doch gleich viel besser in den Kindergarten laufen… 🙂

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Neben dem Aussehen punktet Affenzahn aber auch mit Funktion und Nachhaltigkeit. So kann bei einigen Tieren die „Zunge“ herausgezogen werden, die angebrachten Reflektoren sorgen für bessere Sichtbarkeit im Dunkeln und die Schulterpolster bei den Rucksäckan sind besonders weich gepolstert und bequem. Ein Brustgurt sorgt für zusätzlichen Halt und ist dank bunter Druckpunkte auch für Kinderhände einfach zu öffnen/schliessen. Höhe und Weite sind für optimalen Sitz verstellbar. Am Tragegriff kann der Rucksack in der Garderobe aufgehängt werden.
Die grössere Version verfügt zudem über mehrere Aussentaschen und lustige „Klett-Pfoten“.


Es gibt den Affenzahn Kindergartenrucksack in verschiedenen Grössen: Die „kleinen Freunde“ fassen ca. 4 Liter und werden für 1-3-Jährige empfohlen. Die „grossen Freunde“ eignen sich für 3-5-Jährige und fassen 8 Liter. Die „Monster-Freunde“ (2-5 Jahre) sind etwa gleich gross. Sie haben Reflektoraugen, eine „Rollfrisur“, „Expanderzähne“ und „Multifunktionsohren“. Am besten schaut Ihr Euch die Monster auf der Website genau an, um herauszufinden, was das bedeutet, die schauen nämlich ein wenig anders aus, aber überhaupt nicht furchteinflössend, keine Angst! 😉
Auf jeden Fall fördern die vielen, kleinen Details, wie sie an allen Produkten zu finden sind, die Motorik und kommen dem Spieltrieb der Kinder sehr entgegen.

Für die Kleinsten gibt es noch die „Mini-Freunde“, das sind Umhängetaschen mit 2 Liter Fassungsvermögen. Auch sie haben die lustige Ziehzunge, einen verstellbaren Reflektorriemen und einen Sicherheitsverschluss, der sich automatisch öffnet, wenn die Tasche zu schwer wird. Meine grosse Maus hat die Tasche bereits für sich annektiert und läuft nun stolz damit zum Kindergarten 😉

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Da Affenzahn aus derselben „Schmiede“ stammt wie Ergobag (wir sind immer noch begeistert vom Schulrucksack des Grossen und auch die Maus wird nächstes Jahr mit einem solchen in die Schule starten), muss ich wohl nicht erwähnen, dass die Produkte von bester Qualität sind und auch Nachhaltigkeit eine grosse Rolle spielt. Für die Herstellung werden nämlich wie schon bei Ergobag Stoffe aus recycelten PET-Flaschen für die Herstellung verwendet.

Na, wie findet Ihr die herzigen Freunde? Wäre das auch etwas für Eure Kids? 🙂
Für die Maus haben wir eigentlich
Daria Drache ausgewählt und für das Mäuschen für später Maja Marienkäfer 🙂 

Wir bedanken uns herzlich bei Affenzahn für die Testmöglichkeit und die hervorragende und ausgesprochen nette Zusammenarbeit!

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Jahresrückblick und Ausblick

Mein 2016 war vor allem geprägt durch die Schwangerschaft, die ich im Mai bemerkte. Das muss ich gar nicht mehr gross zusammenfassen, zumindest nicht für diejenigen, die hier fleissig mitgelesen haben. Die Schwangerschaft kam zu einem Zeitpunkt, an dem ich irgendwie nicht mehr daran glaubte, dass es noch klappt… entsprechend befand ich mich gerade auf einem Ego-Trip, machte viel Sport und genoss es, meist relativ problemlos raus zu können. Die Kinder kamen so langsam in ein Alter, in dem ich sie abends oder am Wochenende auch mal beim Papa lassen konnte, ohne dass sie mich arg vermissten. Dem voraus gingen aber auch etliche Male, in denen ich via SMS/Anruf zurückgepfiffen wurde noch bevor die Trainingsstunde begann. Es war dann also auch ein wenig Auf und Ab, gefühlsmässig… sehr lange hatte ich mir noch ein Kind gewünscht und es kommt ausgerechnet dann als ich mich schon fast damit abfand, dass es nicht mehr kommen wird und mich wieder in den Kampfsport reinkniete, der mir sehr viel bedeutet, von dem ich aber auch wusste, dass ich ihn nun lange wieder nicht ernsthaft ausüben können würde. Bis ich wieder ein anständiges Pensum trainieren kann, wenn überhaupt je, bin ich fast zu alt und fange wieder von vorne an.
Im Juli verbrachten wir den bisher schönsten aller Urlaube in Mallorca. Zum ersten Mal stimmte einfach sehr viel. Das Hotel war perfekt, die Maus besuchte fleissig und gerne den Kinderclub und der Grosse beschäftigte sich auch schon ein wenig besser und beide übten fleissig mit Papa das Schwimmen… Nein, auch hier lag ich selten mal lange auf dem Liegestuhl und ein Auge mussten wir immer auf die badenden Kinder haben, aber ich schaffte immerhin ein Buch und ein paar Zeitschriften.
Als die Kinder im August mit Kindergarten und Schule starteten, brach wiederum eine neue Ära an… Loslassen müssen auf der einen Seite, Stolz und mehr Freizeit auf der anderen. Die Vormittage, auch wenn sie meist schnell vorbei gingen, gehörten nun komplett mir. Ich hatte Zeit, in Ruhe hauszuhalten, einzukaufen, zu arbeiten. Ich hatte Zeit für den Blog und Nestwärme und um zu nähen. Und auch wenn so die Wochen vergingen wie nichts und ich Langeweile wirklich niemals hatte, so war das genau das, was ich brauchte. Und vielleicht schätzte ich es noch ein bisschen mehr weil ich wusste, dass es ab Januar wieder anders kommen wird.
Nichtsdestotrotz genoss ich die Schwangerschaft sehr (bis auf die ersten drei von Übel- und Müdigkeit geprägten Monate vielleicht 😉 und freute mich über den wachsenden Bauch und die Termine beim Gyn oder mit der Hebamme. Bis ich das Baby richtig gut spüren konnte, dauerte es dieses Mal viel länger (Vorderwandplazenta?), was mich lange stetig Sorgen machen liess. Aber sobald ich die Bewegungen gut und regelmässig spürte, war alles gut. Ich erkannte auch langsam die Vorteile darin, einen Nachzügler zu bekommen und genoss es immer sehr, wie bewusst die Grossen den Bauch wahr nahmen, streichelten und zum Baby sprachen.
Im Sommer noch baute der Mann ein Familienbett damit wir alle genug Platz haben. Anfangs brauchten wir es kaum, aber gegen Ende Jahr schliefen wir sehr oft zu viert darin.
Was den Sport betrifft, so machten es die ersten drei Monate schwierig, regelmässig zu trainieren. Zu mies fühlte ich mich meist. Danach waren es doch wieder die Grossen… noch vor dem Kindergartenstart der Kleinen war es egal, wann sie ins Bett ging, Jetzt sollte sie zeitig schlafen und brauchte dazu doch oft noch mich und irgendwas korrelierte immer mit dem Training: entweder das gemeinsame Abendessen, auf das wir Wert legten bzw. an dem ich dann auch wirklich Hunger hatte, oder eben die Bettgehzeit…

Ausblick

Ich will mir nicht zu viele Gedanken darüber machen, wie es wird, denn es kommt sowieso immer anders, als man denkt. Ich lasse mich überraschen. Im Grunde bin ich sehr positiv und optimistisch gestimmt, zumindest auf die Zeit nach dem Wochenbett 😉 Natürlich ist man lockerer, wenn man schon zwei Kinder hat, aber es ist auch schon ein Weilchen her und neue oder auch altbekannte Herausforderungen gibt es immer, denn auch wenn wir nun schon eine Weile zu viert zusammen sind, so wird das neue Familienmitglied die Konstellation vielleicht doch auch über kurz oder lang ein wenig verändern…

Blog

Mein Wunsch ist es, mit der Ankunft unseres dritten Kindes, dem Blog endlich eine eigene Domain zu verschaffen, mal sehen, ob dies klappen kann… ich habe dieses Jahr viel geschafft, viel genetzwerkt und ganz viel Liebe, Leidenschaft und v.a. Zeit in dieses Projekt gesteckt. Zu viel Zeit vielleicht… Und ich möchte natürlich gerne gelesen und gesehen werden und Euch auch in Zukunft an unserem Familienleben teilhaben lassen, Euch mit interessanten Themen und ausgewählten Produkttests- und vorstellungen einen Mehrwert bieten und mit der einen oder anderen VerlosungDanke“ sagen können.

Nun bleibt mir nur noch, Euch allen von ganzem Herzen für Eure Treue in diesem Jahr zu bedanken und ich hoffe sehr, dass, auch wenn es demnächst hier wohl ruhiger werden wird und vielleicht eher mal Fotos auf Facebook und Instagram erscheinen, weil das schneller geht, Ihr weiterhin meine Leser bleibt 🙂
Kommt gut ins neue Jahr, möge es ein tolles Jahr für alle werden! Und wenn Ihr Lust habt, zu verraten, wie Ihr feiert und was Ihr für Wünsche ans neue Jahr habt, dann dürft Ihr gerne kommentieren 😉

Und so feiern wir morgen…

Wir haben morgen liebe Freunde (der zukünftige Götti des Bauchmädchens mit Familie) zu uns eingeladen. Es wird sicher ganz gemütlich… 🙂 Wenn ich es nicht vergesse, dann werde ich sicher das eine oder andere Foto posten 😉

Gut angezogen durch den Winter

Heuer ist es richtig kalt und dies schon länger… aus den letzen Jahren war ich einen langen, warmen Herbst gewohnt. Als ich vor 5 Jahren mit der Maus schwanger war, waren wir im November noch ohne Jacke auf dem Spielplatz, wohl dem Föhn sei Dank… und vom Oktober 2014 habe ich Fotos im Album mit halbnackten Kindern, die auf der Sandbank am Rhein spielten. Nun, dieses Jahr eben nicht, schon früh mussten wir uns umstellen. Kein Barfusslaufen mehr im Oktober 😉 Oft fragen sich die Eltern in diesen Tagen, wie sie ihr Kind am besten anziehen. Der Kindergarten- oder Schulweg am Morgen in der Kälte, danach sitzen sie stundenlang in überheizten Räumen… im folgenden meine Tipps:

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Gut und stilvoll durch den Winter: Mit der Kinderkleidung von About You kein Problem! Fotos: About You

Richtig anziehen für den Wechsel Drin-Draussen
Für Kindergarten, Schule, Einkaufen, Besuchen etc. ziehe ich meine Kinder nie zu warm an. Unterwäsche (also auch Unterhemd), Pullover und eine lange, nicht zu dünne Hose (also keine Baumwoll-Leggins) sowie Socken, that’s it. Bei der Maus darf es auch mal ein längeres Oberteil sein, das ich dann über eine etwas engere Hose anziehe, z.B. eine Jeggins oder eine Cord-Leggins mit Stretch-Anteil.
Darüber kommt eine Jacke. Sind wir wirklich nur kurz draussen (vom Auto in den Laden/ins Haus z.B.), ziehe ich ihnen nur eine Fleecejacke o.ä. an, eine dünne Mütze und Turn-/Halbschuhe. Mit einer dicken (Daunen)-Jacke soll man Kinder nicht im Auto angurten, weil die Gefahr besteht, dass die Gurte dadurch bei einem Aufprall zu locker sind und den Oberkörper nicht gut genug im Sitz halten. Auch heizt man in der Regel im Auto und wenn man mit einer dicken Jacke fährt, friert man später draussen. Braucht es eine dicke Jacke, ziehen wir sie also nie direkt an, sondern deponieren sie im Kofferraum bis wir am Ziel sind.
Kinder, zumindest meine, frieren aus Erfahrung auch nicht so schnell. Meine sind da recht unzimperlich, gerade draussen bewegen sie sich sowieso mehr als ich und ich friere viel eher als sie. Auch zuhause im warmen Haus, sind sie meist barfuss oder nur in Unterwäsche unterwegs. Wenn bei mir ein Kind mal sagt, es friere, dann, weil es krank ist… 
Ähnlich wie bei kurzen Aufenthalten draussen verhält es sich bei uns in Bezug auf den Kindergarten-/Schulweg. Die Kinder sind maximal 10 Minuten unterwegs und jetzt, da es wirklich kalt geworden ist, ziehe ich ihnen wärmere Mützen, warme Winterstiefel und bei Bedarf Handschuhe/Schals an. Der Grosse will eigentlich nie einen Schal, da es ihn „würge„, er ist da etwas empfindlich. Ich ziehe den Kindern weder Strumpfhosen noch lange Unterhosen an da es in Kindergarten und Schule dafür zu warm wäre. Das muss man aber individuell entscheiden, vielleicht ist ja Euer Kindergarten/Eure Schule kaum oder schlecht geheizt? In älteren Gebäuden ist das oft der Fall. Wichtig ist aber v.a., dass die Füsse warm sind, weshalb Kinder in der Regel ja Finkli tragen. Wer ein Kind hat, das schnell friert, kann Wollstulpen über die Unterschenkel ziehen, unter die Hosen, das hilft auch.
Dies gilt für trockene Witterung. Bei Schneegestöber empfiehlt sich für den Schulweg ein Skianzug über nicht zu dicken Hosen. Der Anzug ist schnell an- und ausgezogen und hält draussen trocken.

Warm genug für längere Draussen-Zeiten
Zwiebellook – klar. Haben wir alle schon gehört und es empfiehlt sich auch, gerade wenn man doch mal zwischendurch irgendwo rein geht. Wenn ich aber z.B. die Maus zur Waldspielgruppe bringe, ziehe ich sie normal an, sh. oben, über den Pullover eine Fleece-Weste und darüber dann die (gefütterte) Matschkleidung. Und natürlich dicke Mütze und Handschuhe. Im Schnee würde man Skianzug bzw. Skihose und -jacke wählen und vielleicht statt der Weste ein Funktionsshirt zwischen Unterhemd und dickerem Pullover. So kann man dem Kind z.B. bei der Einkehr ins Restaurant den Pullover ausziehen.
Füsse: damit die Füsse auch wirklich warm haben, empfehlen sich durchaus dicke Socken, evtl. solche, die bis zum Knie reichen, sofern die Schuhe genug Platz dafür lassen. Auch Strumpfhose plus Funktions-Leggins u/o evtl. Stulpen wärmen die Beine gut. Und da die Kinder manchmal doch rasch an den Füssen schwitzen oder mal Schnee in die Schuhe kommen kann, empfiehlt es sich, ein zweites Paar Socken mitzunehmen. Dasselbe gilt auch für die Handschuhe, die beim Toben in den Schnee doch mal nass werden können.

Beim Online-Shop von About You findet man aktuell eine tolle Auswahl an passenden Winterkleidern für Kinder, es sind auch ganz tolle Lieblingsmarken dabei…
Für die Maus habe ich hier etwas bestellt, für den Grossen hier.

Und natürlich musste auch für die Mama etwas mit… 😉
Na, wie findet Ihr unsere Wintergarderobe für „drunter“? 🙂 Und wie zieht Ihr Eure Kinder in den genannten Situationen an? Habt Ihr weitere Tipps?

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Wir bedanken uns herzlich bei About You für die tolle Zusammenarbeit! 

5 Jahre Maus

Wieso kommt es mir vor wie gestern, dass ich einen Statusbericht über die Maus schrieb… dabei ist es ja bestimmt mindestens ein halbes oder eben ein ganzes Jahr lang her… nun ist sie schon 5!
Und 5 Jahre sind schon etwas Besonderes. Man ist schon ein gut eingelebtes Kindergartenkind und die Schule ist auch nicht mehr weit weg. Man ist kein Kleinkind mehr, wird immer selbständiger und braucht trotzdem noch ganz oft die Nähe und den Schutz seiner Mama (was vollkommen ok und schön ist :D)
Man ist kein Stillkind mehr und kann schon fast schwimmen. Man interessiert sich für Zahlen und Buchstaben, mehr als damals der grosse Bruder, den es nicht kümmerte. Der hatte aber auch kein älteres „Vorbild“…
Ja, man hat vieles abgelegt, was man bis vor kurzem noch so kleinkindmässig tat… den Nuggi braucht man ebenso nicht mehr wie das Töpfchen. Man kann theoretisch alleine einschlafen, wenn man denn will (will man eigentlich nicht ;), man ist längst nicht mehr nur Mama-, sondern auch Papakind und geniesst auch seine Nähe.
Man spricht schon ganz gut und verständlich, nur wenige Fehler blieben. Man hat beste Freundinnen und weiss, was man will (und was nicht).
Meine Maus… ja, gross ist sie geworden, unabhängig, selbstständig und immer noch dieses liebevolle, soziale Wesen. Ab und zu noch steckt in ihr ein zorniges Kleinkind, aber immer seltener. Hilfsbereit ist sie, neugierig und so oft in ihrer kleinen, fantastischen Welt, die ganz wunderbar sein muss… oft versinkt sie darin, trällert oder spricht vor sich hin in einem Spiel. Das ist so süss, so schön anzusehen und zu hören. Ich kenne es nicht vom Grossen, es fasziniert mich und ich finde es so wunderwundervoll, dass ich mir wünschte, ich könnte sie ewig so sehen und erleben… möge sie diese Fähigkeit ganz lange behalten. Meine Zaubermaus, mein Herz & meine Seele.

Mit 5 Jahren wiege ich rund 17kg und bin 105cm gross, wobei ich meist schon Grösse 116 trage.
Meine Geschenke zum Geburtstag: einige Lego Friends, ein Frozen-Keyboard, einen neuen Radio/CD-Player (plus CDs), das Erste-Buchstaben-TipToi-Buch, ein Bastel-Set, Glitzer-Leim und Leuchtstäbe, eine Tasse, eine Lego-Aufbewahrungsbox, ein Little Pony zum Stylen mit Perlen, ein Puzzle und ein Malbuch. Ich hoffe, ich hab‘ nichts vergessen 😉

Kurzes Update: die Hebamme war da / Schulbeginn

Nach einem recht entspannten Weekend mit viel Draussenzeit (leider kein Sport), an dem es uns sogar gelang, dass die Kinder einigermassen zeitig ins Bett gingen, war heute wieder Startschuss für den Alltag… entgegen meiner Befürchtungen war es für die Kinder offenbar gar nicht so wild, nach 3 Wochen Pause wieder in die Schule/den KiGa zu müssen… beide standen nach dem Wecken gut auf und protestierten nicht 😉 Es war noch recht dunkel draussen, so dass ich am Morgen noch schnell den Ergobag des Grossen mit dem Sicherheitsset* versah, also fluoreszierende Flächen, die man einfach an drei dafür vorhergesehenen Stellen des Rucksacks einzippt – für bessere Sichtbarkeit im Dunkeln. Zwar stellen wir in einer Woche wieder die Uhren um, aber das wird uns auch nicht ewig vor Dunkelheit am Morgen und Abend (der Grosse kommt am Di immer erst um 17.30 Uhr nach Hause) bewahren… schaut Ihr da auch auf Reflektoren an Kleidung etc.?
tapedDanach blieb noch Zeit für Kaffee und PC und schon klingelte die Hebamme. Sieht alles gut aus und das Köpfchen ist scheinbar unten, wobei man so früh wohl auch noch davon ausgehen kann, dass das Baby genug Platz zum Drehen hat. Bauchumfang 105cm. Die Hebamme hatte allerdings die Spritze für mich vergessen (Anti-D-Prophylaxe) und kommt heute am späteren Nachmittag nochmals vorbei um mich zu pieksen (aua!). Ausserdem hat sie mich noch getapet (siehe Foto) weil ja meine Hüfte immer mal wieder zickt, so z.B. auch am Weekend nach dem Spazieren oder nach der Gartenarbeit (hatte mich oft gebückt, das ist Gift…). Die Tapes spüre ich kaum aber sie sollen die Durchblutung und Muskulatur fördern – schaden kann’s nicht 😉
Ich habe dann noch erwähnt, dass ich das Baby nur selten oder kurz spüre und sie schob es auf die Vorderwandplazenta. Solange ich regelmässig etwas spüre und das war seit gestern der Fall, mache ich mir nicht weiter Sorgen 🙂
Obwohl gestern die Maus recht unruhig neben mir schlief und ich fast aus dem Bett fiel weil sie wieder so sehr an mir klebte, und ich wieder früh raus musste, hatte ich noch kein Tief heute, aber ich schätze, kaum erwähnt, kommt es dann auch 😀 Spätestens am Abend 😛
So, jetzt noch Brot für’s Abendessen besorgen, der Grosse hat bis 15 Uhr Schule und ich will noch (vielleicht ein letztes Mal vor dem Winter) den Rasen mähen, denn noch haben wir dank Föhnwind wieder Sonnenschein und warm… 🙂 Morgen steht Sport und und Einkaufen auf dem Plan und am Mittwoch Arbeiten. Am Donnerstag ist noch nichts (und das soll bitte auch so bleiben!) und am Freitag muss ich beide Kinder an verschiedenen Zeiten zum Schulzahnarzt begleiten und abends zum Schwimmkurs – Alltag hits us hard, wir sind wieder voll drin 😉 Und Ihr so??

*Dieser Beitrag enthält einen Affiliate-Link.

Produktvorstellung: Hausschuhe von mamastore.ch

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Ich durfte wieder mal eine Neuigkeit aus dem Mamastore testen, dessen liebevoll ausgewählte Produkte mich stets überzeugten. Heute stelle ich Euch die Kinder-Hausschuhe vor, die in den verschiedensten Designs im Shop erhältlich sind. Die Schuhe sind sehr leicht, verfügen über ein dünnes, biegsames Söhlchen und der Stoff ist mit Klett zu verschliessen. Die Schuhe sind nicht nur liebevoll gestaltet, sondern engen dank der grosszügigen Masse auch nicht ein. Trotzdem können sie dank dem Klett so verschlossen werden, dass sie super am Fuss halten. Ich war zuerst skeptisch, ob meine Tochter sie anziehen würde da meine Kinder ja am liebsten barfuss sind, aber sie hatte Freude an den Schuhen, zog sie gleich selber an und lief damit herum.
Der Stoff bzw. das Innenmaterial besteht zu 100% aus Baumwolle, was sehr angenehm zu tragen ist. Auch die Öffnungen erlauben dem Fuss zu „atmen“.

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Gleich selber angezogen 🙂

Laut Mamastore „durchliefen und bestanden die Hausschuhe eine anspruchsvolle Zertifizierung und wurden von einem Komitee von Gesundheitsexperten zugelassen“. Die Höhe des Schuhes stütze den Fuss und gewährleiste eine gesunde Entwicklung. Das glaube ich gerne, denn so lange wie ich die Inhaberin, die selber auch Mama ist, nun schon kenne, weiss ich auch, dass sie ihre Produkte sehr sorgfältig auswählt. Insbesondere auch hier war ihr nebst Aussehen und Komfort wichtig, dass die Schuhe nicht aus einer Billigproduktion aus Fernasien stammen und nicht geprüft wurden. Ein Kind, das seine ersten Schritte tut, soll sie in gesundem Schuhwerk machen. Meine Maus ist natürlich keine Laufanfängerin mehr aber sie kann schon sagen „wenn der Schuh drückt“ und das tat er nicht. Das Produkt wirkt auf mich also durchaus als geeignet, auch für kleinere Kinder. Nicht nur für zuhause, sondern auch für Kita und Kindergarten bieten sich diese Finkli an.

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Passt 🙂 Hat auch noch Platz zum Reinwachsen

Auch wir als Eltern haben immer darauf geachtet, dass die Kinder gute Schuhe tragen, auch wenn diese einiges mehr kosten als die vom Billigdiscounter. Aber ich bin überzeugt, dass es sich lohnt, mehr zu investieren. Auf den Füssen muss man schliesslich ein Leben lang gehen und Fehlstellungen etc. belasten einen dann entsprechend. Man kann wirklich viel falsch machen, wenn man den Kindern Schuhe anzieht, die nicht passen oder von schlechter Qualität sind. Schlussendlich merkt man es auch an der Lebensdauer: ein gutes Paar Schuhe kann ich auch noch ein weiteres Kind tragen lassen während die Billigschuhe oft schon nach wenigen Tagen Gebrauch auseinanderfallen.

Erhältlich sind die Hausschuhe übrigens in den Grössen 19-27 und bei der grossen Auswahl an Designs ist sicher für jeden etwas dabei. Auch den Preis finde ich OK, vor allem da es sich um ein europäisches und geprüftes Produkt handelt. Wir bedanken uns herzlich beim Mamastore für die Testmöglichkeit!

 

 

#huschhusch ins Bett – Mein Beitrag zur Blogparade

Familieberlin rief vor Kurzem zu einer Blogparade auf, mit der Frage „wie bringt Ihr Eure Kinder ins Bett?“. Das Thema kam der Autorin weil sie zum ersten Mal abends alleine mit Säugling und Kleinkind war. Ich glaube ich kenne keine Mutter, die im Hinblick auf so eine Situation nicht zu schwitzen beginnt. Vor dieser Herausforderung stand ich damals natürlich auch. Und ich muss zugeben, dass ich an solchen Abenden meistens meinen Bruder zum Abendessen einlud. Er blieb dann bis ich die Kleine im Bett hatte (was eben damals auch länger dauern konnte) und konnte dann problemlos den Grossen ins Bett bringen. War ich allein, lief es meist so, dass ich den Grossen mit der Maus im Tuch ins Bett brachte…
Zwei Kinder, zwei ganz unterschiedliche Einschlafrituale, die davon zeugen, dass ich als Mutter beim 2. Kind dazu gelernt hatte und vielleicht auch entspannter war 😉 Der Grosse musste relativ früh im eigenen Bett einschlafen und obwohl es mir Jahre später wie ein Klacks vorkommt, so weiss ich doch, dass etliche, unzählige Abende schwierig waren weil er immer wieder weinte/wach wurde, sobald man Anstalten machte, das Zimmer zu verlassen. Irgendwann reichte dann ein Milchfläschchen und heute schalten wir ihm jeweils eine CD an. Zum Zubettritual gehört aber schon seit Langem eine Gutenachtgeschichte von Papa und ein Gutenachtlied von Mama (letzteres ist immer das selbe, etwas abgewandelte La-Le-Lu in Dialekt) bevor wir ihn alleine lassen. Heute klappt das relativ gut, wobei es immer wieder Abende gibt, an denen er absolut nicht ins Bett will… da kann es dann auch manchmal spät werden weil wir Eltern nicht mehr kämpfen mögen oder es ihm selber überlassen und manchmal bleiben wir stur, kündigen ihm an, wie lange er noch spielen darf und machen dann konsequent Schluss.
Die Maus schlief von Anfang an bis zum 4. Lebensjahr bei uns im Bett (oder im Beistellbett, wobei sie eigentlich immer in der Mitte landete weil einfacher zu stillen und dort auch blieb), seit dann sporadisch noch bei uns, in letzter Zeit aber meistens bei sich. Auch in der Nacht wacht sie kaum noch auf. Dadurch war nie ein langes Einschlafritual nötig. Sie schlief einfach beim Stillen oder Kuscheln danach ein. Bis zu den Sommerferien hatte sie auch noch einen Nuggi, der meist gut half, denn das Stillen wurde mit den Jahren natürlich immer weniger. Wir haben damit nur gute Erfahrungen gemacht. An den wenigen Abenden, an denen das Einschlafen zu lange dauerte, durfte sie auch noch mal aufstehen oder es dauerte dann halt einfach weil sie noch nicht müde genug war. Stimmt die Müdigkeit aber, schläft sie binnen 5-10 Minuten neben mir ein. Ich kann dann wieder aufstehen und das Zimmer verlassen, sie schläft dann problemlos weiter. Mittlerweile geht das auch mit Papa ganz gut, lange kam er nie dazu oder sie wollte dann einfach nicht. Mich hat es auch selten gestört, eigentlich erst seit etwa einem Jahr. Ich bin dann aber bewusst oder sagen wir trotz allem abends ins Training weil ich es gebraucht habe… anfangs wurde ich noch oft via SMS/Anruf nach Hause zurückbeordert aber bald ging es ganz gut oder aber sie blieb einfach wach bis ich zurück kam. Da sie ja erst seit einem Monat im Kindergarten ist, war das kein Problem, sie konnte ja morgens länger schlafen. Jetzt schauen wir schon, dass sie zeitig schläft, wobei sie eigentlich kaum protestiert oder sogar von sich aus sagt, dass sie jetzt ins Bett mag. Dass ich mich zu ihr legen konnte, machte das Ganze immer sehr entspannt. Ich konnte selber ein wenig herunterfahren… nur selten nestete sie dermassen rum, dass es mich nervte. Der nächste Schritt wäre logischerweise, dass sie auch alleine einschläft. Das kam auch schon vereinzelt vor – entweder weil ich genervt das Zimmer verliess oder sie es wollte, können tut sie es also 😉 Forcieren will ich es aber nicht. Wenn es sich mal ergibt, gut, wenn nicht, dann üben wir das vlt im Hinblick auf das neue Baby gegen Ende Jahr mal… aber wenn dieser Prozess länger dauert, dann ist das auch OK, denn sie schläft ja wirklich gut und relativ schnell ein und es stört mich nicht, mich mit ihr hinzulegen.
Ach ja, abends alleine mit den Kindern ist eigentlich seit längerem kein Problem mehr. Wenn mein Bruder mal nicht kam, durfte der Grosse, ich schätze da war er schon um die 4 Jahre alt, noch eine Sendung im TV oder auf dem iPad schauen während ich die Kleine ins Bett brachte. Dies war aber auch nicht lange nötig. Er war dann bald soweit, dass er in Ruhe noch etwas spielte (also meist mit L*ego). Er rief dann höchstens mal oder kam rein wenn es zu lange dauerte. Aber in der Regel war er wohl froh, dass er noch wach bleiben durfte 😉

Und da jedes Kind, jedes Elternpaar anders ist… wie lief oder läuft das bei Euch? Hattet Ihr immer dieselben Rituale oder haben sich diese von Kind zu Kind oder von Jahr zu Jahr verändert? Was würdet Ihr heute oder bei einem weiteren Kind anders machen? Was hat sich bewährt?

Initiative „Familie & Beruf“… und mehr…

Da die oben genannte Initiative der Wirtschaftskammer Liechtenstein hohe Wellen schlägt und ich mich auch aktiv an den Diskussionen auf Facebook beteiligt habe, wollte ich mich nun auch hier noch mal kurz äussern…
Ich will eigentlich die Initiative an sich gar nicht gross beurteilen. Die einen stehen dahinter, die anderen finden sie nicht ganz durchdacht etc. Und die Diskussionen drehten sich auch weniger um Sinn oder Unsinn der Initiative, sondern um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf per se, und dass mit der Initiative halt nur einseitig etwas verändert und gefördert wird… wie auch immer. Mich stört persönlich vor allem das:

„Die Initianten ersuchen die Stimmbürger mit JA zu stimmen. Damit Schwangerschaft keine Krankheit mehr ist.“

Sorry, aber was soll der Mist? Wer hat sich diesen doofen Slogan ausgedacht!? Die Formulierung ist einfach total ungeschickt. Ich verstehe schon, was damit gesagt werden will: das Krankentaggeld, das Mütter nach der Geburt für die Zeit der Karenz erhielten, soll in Zukunft nicht mehr von den Krankenkassen gezahlt werden, sondern von der FAK (Familienausgleichskasse). Ja, von mir aus gut und umbenennen könnt Ihr es dann ja gleich auch als das was es ist, nämlich z.B. Karenzgeld. Leider zweifelte niemand die 20 Wochen an, während dessen eine Mutter dieses Geld erhält bevor sie wieder zurück an den Arbeitsplatz kehren sollte. Wäre ja schön, hätten sie diese Zeit in der Initiative grad noch ein wenig verlängert. Aber dafür, so mag man mir nun entgegen, besteht ja immer noch die Möglichkeit, 3 Monate unbezahlten Elternurlaub anzuhängen, sofern der Arbeitgeber da mitspielt (und das tun wahrscheinlich nicht alle). Und schön und gut, aber leisten können sich das wohl nicht alle… aber was ich eigentlich sagen will: meine lieben Initianten: Schwangerschaft ist auch jetzt keine Krankheit! Und nur weil die Krankenkasse dieses Taggeld bezahlt haben, heisst das nicht, dass Schwangere als krank eingestuft wurden. Wurde ja auch kaum eine krank geschrieben, sofern sie eine komplikationslose Schwangerschaft hatte. Und: das Krankentaggeld wird ja erst nach der Schwangerschaft ausbezahlt, also wie zum Geier kommt man auf so einen Slogan bzw. ein Scheinargument!? Schreibt doch in Zukunft bitte „damit die Krankenkasse entlastet wird“ oder was auch immer. Oder habe ich jetzt irgend etwas falsch verstanden!? Sorry, aber ich habe Journalismus studiert. Sprache und Worte sind mein Beruf und meine Berufung, also nehme ich halt gerne alles wörtlich und korrigiere zum Leidwesen mancher halt auch schnell mal ein Formulierung (mein Mann nennt das den „Klugsch…“-Modus und er hasst ihn, nur so nebenbei). Das heisst übrigens nicht, dass ich vor Fehlern gefeit bin… wer einen findet, darf ihn behalten 😉 Also das war jetzt so mein Senf zu einem für mich wirklich störenden, wenn auch nur kleinen Aspekt dieser Initiative, man möge es mir verzeihen 😉

Nun aber zu den Diskussionen auf Facebook. Ihr kennt alle meine Meinung zum Thema. Ich habe sie mehrfach geäussert… alle sprechen ja gerne von der Vereinbarkeit von Familie & Beruf. Ich kann dazu nur sagen, vereinbar ist es nicht. Man kann als Elternpaar nicht arbeiten und die Kinder betreuen. Etwas muss outgesourct werden. In der Regel natürlich die Kinder. Derweil bleibt der Haushalt liegen, nach der Arbeit kommt man erschöpft nach Hause, hat vlt noch rasch auf dem Weg eingekauft oder aber auch nicht, die Kinder haben Hunger, vereinnahmen die Eltern, die würden aber vlt gerne noch zum Sport oder sich mal in Ruhe hinsetzen. Es ist Stress! Für die einen weniger, für die anderen mehr, denn jeder organisiert sich anders. Wer die Betreuung schon im Haus hat, kann sich das Herumfahren und Wecken der Kinder am Morgen sparen, wer nur Teilzeit arbeitet, hat am Nachmittag noch genügend Zeit, um herunterzufahren um mit dem Kind zu spielen. Aber es gibt eben auch solche, die alles zusammen nur schwer auf die Reihe kriegen. Deshalb finde ich auch den von den Initianten genannten Vorteil, dass die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert werde“, einen ziemlichen Humbug.
Was ich auf jeden Fall nicht hören will, egal von wem, ist, sinngemäss: „Ah, Du hast studiert und bleibst zuhause. Das kostet mich und den Staat jetzt aber ganz schön viel!“ Oder, meist noch von Kinderlosen: „Sorry, aber nutzt Du der Wirtschaft irgendwas, wenn Du zuhause bleibst?“ Da könnte ich echt die Wände hoch gehen! Glaube nicht, dass ich das noch weiter ausführen oder kommentieren muss…
Ich habe auch keine Patentlösung für die ganze Thematik und ich kann auch kein anderes Land als Paradebeispiel heranziehen… denn in keinem scheint die Wahlfreiheit wahnsinnig gross, ausser vielleicht in DE oder AT, wo es dann aber wieder heisst, schön und gut, dafür sind die Steuern hoch und der Staat knapp bei Kasse… und dennoch bin ich dafür, dass einem Elternpaar zumindest im ersten Lebensjahr ihres Kindes, idealerweise noch etwas länger, eine reelle Wahlfreiheit gelassen wird. Ich bin für:

  • ein Betreuungsgeld, das die Eltern wahlweise für sich selber oder für eine externe Betreuung (Kita, Tagesmutter, Nanny, Leihoma etc.) beanspruchen können. Ob dieses Geld lohnabhängig ausbezahlt wird? Würde wohl Sinn machen… auf jeden Fall lässt es eine Wahl. Es sollte hoch genug sein, damit die Eltern sagen können, doch, das reicht mir, um noch eine Weile (länger) zuhause zu bleiben. Wird es lohnabhängig bezahlt, wäre dies natürlich umso mehr der Fall…
  • eine längere Karenzzeit (mindestens 24 Wochen plus die schon bestehende Möglichkeit, unbezahlten Elternurlaub anzuhängen, was mit einem Betreuungsgeld dann ja gar nicht mehr unbezahlt wäre.
  • Vaterschaftsurlaub. Die Unternehmen sind da bis jetzt frei. Manche gewähren dem frisch gebackenen Vater einen freien Tag (einen! Lächerlich!), andere sind kulanter und gewähren bis zu 2 Wochen (vorbildlich, aber immer noch etwas zu wenig). Die meisten Väter nehmen selbstredend 2-3 Wochen Urlaub, mehr liegt bei 4-5 Wochen Jahresurlaub verständlicherweise nicht drin. Die Schweiz verlangt in einer Initiative aktuell 20 Tage. Das klingt doch mal vernünftig. Für die Bindung zum Kind und Unterstützung der Mutter im Wochenbett sowie allfälligen Geschwisterkinden von unschätzbarem Wert! Das muss einfach machbar sein!
  • Teilzeit- und Heimarbeit sollte einfach mehr unterstützt und gefördert werden. Klar, ein Verkäufer oder eine Krankenschwester kann nicht von zuhause aus arbeiten. Aber es gibt genügend Berufe, in denen dies zumindest einen Teil der Zeit möglich sein sollte. Warum es nicht gemacht wird? Keine Ahnung… mangelndes Vertrauen? Fehlende Kontrolle? Weil man es zu wenig kennt. Aber wenn es keiner je versucht, wird’s auch nix. Da reden alle von mehr Mobilität, flexiblen Lösungen, smarteren Büros. Es wäre mal an der Zeit, das auch umzusetzen. Die Vorteile liegen auf der Hand, nicht nur für den Arbeitnehmer, der zuhause bisweilen störungsfrei viel produktiver ist, sondern auch weil er sich so z.B. einmal in der Woche den Arbeitsweg spart, damit Zeit und der Verkehr ist auch entlastet. Erreichbar ist man heute ja trotzdem immer und überall, ich sehe da also wirklich kein Problem.
    Teilzeit: diese Mitarbeiter sind einfach produktiver. Und auch hier existieren die Barrieren wahrscheinlich mehrheitlich im Kopf…

Warum mein Mann der wahre Held hier ist… 
Schon vor der Geburt unserer Kinder haben wir ausgemacht, dass ich zuhause bleiben werde bzw. nur eine geringe Stundenzahl arbeiten, ansonsten aber auf die Kinder schauen. So ungefähr das „klassische Rollenmodell“ wie es oft genannt wird. Das ist nun seit über 6 Jahren so und funktioniert mehr oder weniger gut. Am Anfang, nach der Geburt, war es nicht einfach, den ganzen Tag allein zu sein mit dem Baby. Alles war neu und schwierig für mich und abends hatte ich oft den Impuls, das Baby dem heimkehrenden Mann noch in der Tür in die Arme zu drücken. Ein Vaterschaftsurlaub oder temporäre Teilzeit- oder Heimarbeit für den Mann wären mir hier sehr gelegen gekommen. Beim 2. Kind war es schon kein grosses Thema mehr. Es gab genug Herausforderungen, aber ich kam rasch selber gut klar. Und einsam fühlte ich mich nicht mehr. Da war ja schon ein Kleinkind, mit dem ich mich unterhalten konnte 😉
Dadurch, dass wir beide Kinder ab ca. 8 Monaten für zwei Vormittage bei Tagesmutter/Kita eingewöhnen konnten und auch die Schwiegermutter verfügbar war, hatte ich auch Zeit zum Arbeiten, Verschnaufen, zum Friseur oder Sport zu gehen etc. Ich kam ja abends nie raus, wollte das auch lange nicht und es passte so. Als Freischaffende konnte ich mir die Arbeit immer selber einteilen und zur Not auch mal abends noch an den PC. Perfekt! Die Kleinkindjahre waren anstrengend, ich hatte nie das Gefühl, weniger zu leisten als mein Mann, wenn halt auch anders… auch er war froh, dass er arbeiten konnte und sich nicht mit Trotzphasen herumschlagen und viel Zeit auf Spielplätzen unter anderen Müttern verbringen musste 😉 Eine Win-win-Situation. Aktuell erlebe ich den Job meines Mannes als sehr herausfordernd. Er arbeitet wirklich viel, hat oft auch Abendtermine. Und wenn er dann heim kommt, erlebt er auch die ganze Abendfrustration der Kinder (müde, hungrig, nicht-schlafwillig, den Papa volllabern mit allen Neuigkeiten… ihr kennt das 😉 Für private Unternehmungen bleibt ihm da kaum Zeit. Zudem fehlt die nötige Energie und da unsere Kinder eher Eulen als Lärchen sind, will er wenigstens abends für sie da sein. Obwohl ich es schon als grosse Qualität für unsere Familie ansehe, dass er mittags eine halbe Stunde mit uns verbringen kann. Die Kinder erzählen dann ihre ganzen Erlebnisse aus Schule und Kindergarten (abends haben sie das meist wieder vergessen 😉 und wir können uns alle austauschen. Dafür bin ich wirklich dankbar.
Ohne den unermüdlichen Einsatz und den Verdienst meines Mannes, würde diese Familie nicht funktionieren. Auch wenn ich mir Mühe gebe, ihn zu entlasten, so gelingt mir das leider nicht immer zu meiner Zufriedenheit. Diskussionen und Reibereien gibt es immer mal wieder. Das gehört halt auch dazu. Es zeigt mir aber auch, dass Beruf und Familie nicht vereinbar sind, für meinen Mann ist es mit Sicherheit nicht immer einfach, es ist ein Kampf an allen Fronten und es gibt immer etwas, das zu kurz kommt… Dass ich zuhause sein kann, dass ich die Kinder seit Kindergarteneintritt nicht mehr zur Kita bringen muss, ist für mich ein Segen. Nicht, weil die Kita schlecht war, im Gegenteil! Aber gerade mein Grosser ist ein Kind, das am liebsten zuhause ist. Er fühlte sich dort nie so richtig wohl. Auch im Kindergarten gefiel es ihm nicht immer… das hat sich dann aber im 2. Jahr gebessert. Die Maus dagegen wäre am liebsten ganztags in der Kita geblieben und ist nun ein begeistertes Kindergartenmädchen. Wir sparen nun natürlich auch den aufgrund des Verdienstes meines Mannes hohen Betrag, den wir für die Kita zahlen mussten. Dennoch, es war toll, sie zu haben und in den Ferien oder sollte ich sonst wann dringend mal (nach)mittags eine Betreuung brauchen, werden die Kinder dort sehr gut aufgehoben sein. Aber die Logistik ist nun etwas einfacher und das Gefühl ist ein anderes… ich hoffe, Ihr wisst, was ich meine… 😉
Fazit: ich bin glücklich so, wie wir es haben. Ich geniesse es, die Kinder um mich zu haben. Klar, manchmal ist es nervig, aber im Moment ist es wirklich schön (ausser wenn sie quengeln :D). Ich habe das Gefühl, mein Mann hält uns allen den Rücken frei. Ich wünschte mir mehr Freizeit für ihn, z.B., dass er mal früher Feierabend machen (und so harmonischer ankommen weil die Kinder dann noch halbwegs fit sind 😉 und allenfalls Arbeit für den späteren Abend mit nach Hause nehmen könnte, aber ich denke, dass auch ich irgendwann, wenn unser 3. Kind 5, 6 Jahre alt ist, dafür sorgen werde, wieder mehr zu arbeiten. Einen Fuss behalte ich immer drin… wir leisten uns jetzt den Luxus, dass einer von uns mehrheitlich zuhause sein kann, wir verzichten dafür auf Dinge, die sich manche Doppelverdiener leisten können, sei es 2x im Jahr in den Urlaub zu fahren, öfter mal auswärts zu essen, beim Einkauf nicht alles zu hinterfragen und das gute Gefühl, dass der Kontostand nie zu tief sinkt… und da jammere ich auch noch auf hohem Niveau, es gibt sicher mehr Familien, die, obwohl beide Elternteile arbeiten, mit viel weniger auskommen müssen.
Ja, ich bin dankbar. Dankbar, dass wir unseren Weg so leben können, dass ich für die Kinder da sein kann, dass mein Mann uns das alles ermöglicht, dass wir gesund und munter sind und dass wir die WAHL haben. Und das wünschte ich mir eigentlich für alle…

Beitragsbild: Nadine Haltner Fotografie