Kleinkind sitzt lachend am Boden

1 Jahr Mäuschen – alles Liebe zum Geburtstag

Mein liebes Mäuschen,

ein ganzes Jahr bist Du nun schon auf der Welt – kaum zu glauben! Kein erstes Jahr verging je so schnell mit meinen Kindern. Es dauerte gefühlt nur einen Wimpernschlag! Es war ein intensives Jahr, ein richtiges Babyjahr eben, mit dem sich Finden und Annähern im Wochenbett bis alles gut lief, drei total spannenden Windelfrei-Monaten und dem Miterleben so vieler kleiner Entwicklungsschritte. Dem Wachsen als Familie, nicht nur quantitativ, den neu gewobenen Geschwisterbanden und vielem Stillen & Tragen – bis heute.

Deine Reise begann natürlich lange vor der Geburt. Ich habe diese Schwangerschaft nochmal richtig geniessen und sehr bewusst wahrnehmen dürfen. Dein Papa und ich durften eine bilderbuchmässige Geburt erleben. Deine Geschwister haben sich zum Schluss sehr auf Deine Ankunft gefreut, auch wenn sie sich nicht vorstellen konnten, wer oder was da auf sie zukommt. Du hast ein inniges Verhältnis zum Grossen, der Dir ganz schnell zu Deinem heutigen Spitznamen in der Familie verhalf, „Nüssli“ – keine Ahnung, wie er darauf kam. Du wirst auch sehr geliebt und umsorgt von Deiner grossen Schwester, Ihr beide werdet hoffentlich ganz viel Tolles miteinander erleben und immer füreinander da sein.

Zusehen, wie Du gross wirst…

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Du machst den Bund komplett und bringst so viel Freude in unsere Familie – mit Deiner guten Laune, Deinem Lachen und Deiner lieben Art. Du umarmst alle Kuscheltiere, was keins der Grossen tat, und wir finden das jedes Mal wahnsinnig süss. Du schaukelst zur Musik, Du winkst, Du strahlst. Du krabbelst schon ganz schnell und willst auch hoch hinaus. Da mussten wir gestern erst mal die Gurte am Tripp Trapp montieren 😀

Dir beim Grosswerden zuzusehen ist spannend und traurig zugleich. Traurig, weil mir erst seit Du auf der Welt bist, bewusst wird, wie vergänglich alles ist. Daran knabbere ich vermutlich jetzt immer. Und, dass alle Deine ersten Male vermutlich für mich die letzten Male sein werden.
Aber natürlich auch schön und spannend, weil wir zwei sehr unterschiedliche Kinder haben und Du nochmals ein anderes Menschlein bist und wirst. In den letzten Wochen hast Du Dich auch äusserlich richtig verändert. Dein Gesichtchen ist kleinkindhafter geworden, charakteristischer. Es mag mich täuschen, aber ich sehe eine gewisse Ähnlichkeit zu mir in diesem Alter. Deine Haare sind gewachsen, so dass sie am Hinterkopf schon etwas länger sind und Dir vorne etwas ins Gesicht reichen.

Mit 1 Jahr…

  • stillst Du noch immer regelmässig – tagsüber hastig schnell (da hast Du keine Zeit) und nach dem Schlafen oder nachts auch mal etwas gemütlicher – ich freue mich sehr, dass es auch wir nach einem etwas mühsamen Stillstart so lange geschafft haben. Aber was heisst schon „lange“, für mich ist es als wärst Du erst gestern auf die Welt gekommen.
  • kannst Du krabbeln, aufstehen und Dich an Möbeln entlang hangeln
  • hast Du noch keinen einzigen Zahn, was mich aber nicht wundert, da die Grossen auch spät waren diesbezüglich. Du isst am Tisch mit, die Menge ist aber noch klein. Nebst Fingerfood à la BLW wirst Du teils noch gefüttert – sei’s weil es zu viel Sauerei gäbe (z.B. Suppe oder Polenta) oder weil wir doch noch ab und an zu Obstmus etc. greifen weil Du das auch gerne hast. Spezielle Favoriten gibt es keine, also nichts, von dem Du immer sehr viel isst. Oft verschmähst Du sogar die Babykekse, die doch total lecker sind 😀 Und so stehen auf Deinem Speiseplan halt Banane, Kiwi, Käse, Fleisch & Wurst, Brot mit Butter oder Frischkäse, Fruchtmus, Reiswaffeln und was wir so kochen – von Pizza über Nudeln bis zu eben Polenta, auch Reis vom Thailänder 😉
    Kleinkind isst Reiswaffel am Tisch
  • zählt Schlafen nicht unbedingt zu Deinen Lieblingsbeschäftigungen. Da kommst Du wohl ganz nach Deinem Papa & Bruder 😀 1-2 Schläfchen tagsüber in der Dauer von 30-60 Minuten und nachts schläfst Du so an die 11 Stunden im Schnitt. Und falls hier jemand fragt: natürlich schläfst Du durch! Du wachst nur 2-4x auf weil der Nuggi weg ist oder um Milch zu tanken 😉 Kein Problem, Deine Tankstelle liegt ja direkt neben Dir und reagiert sofort 😀
  • bist Du ein Vollzeit-Windelkind (mehrheitlich Stoffies). Die Versuche, Dich abzuhalten oder auf den Topf zu setzen scheitern zurzeit mehr oder weniger. Vor 3 Wochen landete mal wieder ein Zufallstreffer im Töpfchen, das war’s dann aber auch. Dennoch möchte ich ein wenig „dran bleiben“, das Töpfchen in der Nähe behalten und es dann, sobald es wärmer wird, mal wieder „unten ohne“ versuchen wie damals bei der Maus.
  • fremdest Du (wieder) ein bisschen, weshalb ich Dich bisher nur in der Kita hatte. Bei Deinem Onkel gehst Du problemlos auf den Arm, ansonsten bei niemandem wirklich, ausser natürlich mir und Papa. Mal sehen, wie es sich noch entwickeln wird… Deine Mama braucht die beiden Kita-Vormittage und eigentlich sind diese rund 3 Stunden viel zu wenig so dass sie abends fast immer noch an den PC muss. In der Kita gefällt es Dir aber soweit gut, wie ich erfahre, ich denke Du geniesst die Abwechslung da es Dir zuhause schnell zu langweilig wird.
  • Lieblingsspielzeug hast Du keines. Du räumst gerne überall ein und aus (vor allem aus :D), stehst irgendwo auf, blättest in Büchern oder Zeitschriften (weshalb Du zum Geburtstag nun eigene erhältst ;), kuschelst hier und da mit den herumliegenden Stofftieren und ziehst Dir die Holz-Perlenketten an. Im Wohnzimmer, wo DEINE Sachen liegen, amüsierst Du Dich nur länger, wenn die Grossen auch da sind und etwas (mit Dir oder neben Dir) spielen. Die Zimmer der Kinder mit den kleinen Legos sind für Dich ein Paradies. Leider hast Du dort nur selten und natürlich unter Aufsicht Zutritt, da Du eine Spur der Verwüstung hinterlässt und wir aufpassen müssen, dass Du nichts in den Mund nimmst.
  • badest/planscht Du gerne, gehst aber am allerliebsten raus (noch geht das am Boden nicht, was Du gerne würdest, aber bald kannst Du die Welt nicht nur von Mamas Rücken aus entdecken! 😉 ja, zuhause wird Dir schnell langweilig! 😉
  • wirst Du täglich getragen
  • fährst Du natürlich noch rückwärts, beschwerst Dich aber auf längeren Autofahrten, so dass wir derzeit darauf verzichten
  • trägst Du Kleidergrösse 74. Wie lang und schwer Du bist, erfahren wir dann morgen beim Check-up beim Kinderarzt 😉
  • plauderst Du schon ein wenig und Laute wie „Mama“ oder „Papa“ kommen auch, aber nicht wirklich gezielt. Da brauchst Du wohl, wie auch Deine Schwester, etwas länger… aber kein Wunder bei dem Kauderwelsch, den Du am Tisch von vier Familienmitgliedern um die Ohren bekommst – kann ja keiner verstehen! 😀
    Mit den Babyzeichen ist Deine Mama leider nicht konsequent genug, so dass Du zwar immer mal wieder welche wahrnimmst, aber selber noch nicht aktiv zeigst. Wir bleiben auch hier dran…

Baby spielt mit Montessori Spielzeug aus Holz wooden toys

Und nun wünsche ich Dir einen wunderschönen, ersten Geburtstag, auch wenn Du nicht verstehen wirst, was das für ein Tag ist 😉 Ich freue mich schon riesig auf das 2. Lebensjahr mit Dir. Du wirst sicherlich bald Deine ersten Schritte tun und vielleicht formt sich auch bald das erste, richtige Wort aus Deinem Mund 😉 Ich bin so unglaublich froh und dankbar, dass Du da bist! Ich freue mich jeden Abend, neben Dir einzuschlafen (und bin auch meist in Rekordzeit eingedöst) und kann es kaum erwarten, Dir weiterhin beim Grosswerden zuzusehen – aber lass dir Zeit, es eilt überhaupt nicht! 🙂

Ich liebe Dich von ganzem Herzen, über alles! #iloveyoutothemoonandback

Deine Mama

PS: Aktuelle Fotos von heute wird es vermutlich spätestens morgen auf Facebook geben oder dann auch hier, mal sehen, wie fit die Kleine ist, da sie rechtzeitig zum Geburtstag am Freitag fiebrig wurde und obwohl das Fieber gestern weg war, ging es ihr eher bescheiden… eine „grosse Sause“ ist also nicht geplant, nur ein paar einzelne Familiengäste, verteilt auf den Nachmittag/Abend…

Kleinkind am Tisch mit Löffel im Mund

Wassetropfen an Ast

Jahresrückblick 2017 – Ausblick 2018

2017 war natürlich hier ganz eindeutig nach langem wieder ein Baby-Jahr ❤ Im Januar war ich endzeitschwanger und durfte eine wunderbare Geburt meines 3. Kindes erleben. Es ist verrückt, wie schnell dieses Jahr vorbeizog. Das lag vermutlich auch daran, dass ich fast rund um die Uhr immer beschäftigt war u/o die Hände voll zu tun hatte 😉 Weiterlesen

Mädchen mit rotem Pullover und Haarsträhne im Gesicht

6 Jahre Maus

Morgen ist es soweit… die Maus wird 6 Jahre alt. Wo, nur wo ist das Kleinkind geblieben, das sie noch war, als ich vor einem Jahr (hoch)schwanger mit dem Mäuschen war? Als ich Fotos für den Kalender zusammenstellen wollte, den wir jedes Jahr unseren Liebsten schenken, fand ich beide Grossen um einiges kleiner, die Gesichtszüge kindlicher… hat sich so viel getan in diesem Jahr? Weiterlesen

Alles im grünen Bereich?

Gesunde Ernährung ist besonders in Familien ein wichtiges Thema. Viele legen Wert auf unbehandelte, frische und unverarbeitete Lebensmittel, Bio-Produkte. Doch können wir uns darauf verlassen, dass diese keine schädlichen Stoffe enthalten? Um auf Nummer sicher zu gehen, müssten wir wohl alle Produkte selber testen… Weiterlesen

10 Monate Mäuschen

Nun schreibe ich doch noch mal ein Monats-Update. Einfach so. Weil 10 so ’ne Zahl ist, und ach, wenn sie erst mal jährig ist, gibt’s nur noch Jahresupdates. Viel hat sich allerdings nicht getan. Sie arbeitet einfach fleissig an ihren neuen „Skills“ 😉 Weiterlesen

Liebster Award – meine Antworten

Er kursiert mal wieder, der „Liebster Award„, der unter Bloggern gerne weiter gereicht wird und einfach 11 persönliche Fragen aneinander beinhaltet – eine schöne Sache, um sich und andere Blogger kennen zu lernen 😉 Weiterlesen

9 Monate Mäuschen

Mein letztes Mäuschen-Update liegt ja schon ein ganzes Weilchen zurück. Zeit also, anlässlich der 9 Monate, wieder einmal zu berichten 🙂 Aktuelle Zahlen zu Grösse und Gewicht kann ich leider nicht liefern, da wir erst zum Geburtstag hin wieder zur Kontrolle zum Arzt müssen… Weiterlesen

B(r)eikost – zu Tisch, Baby!

Brei oder nicht Brei? Das war hier immer so die Frage. Dabei muss die Antwort gar nicht unbedingt eindeutig sein, denn schliesslich ist nicht nur das eine oder andere möglich oder richtig(er).
Aber dazu muss ich etwas ausholen… beim ersten Kind verfuhren wir noch recht streng nach „Beikostfahrplan“. Wir wussten es ja nicht besser und diese Pläne flattern einem ja mit jedem Brei-Müsterli ins Haus… auch „Experten“ wie die Mütterberatung und das Internet gaben vor, wie das so läuft mit der Beikosteinführung. Weiterlesen

Mein Körper und ich

Ein langer Weg… ja, ein langer Weg war es für mich zu einer Figur, mit der ich einigermassen leben konnte. Schon als Kind war ich pummelig und war mir dessen bewusst. Schon damals waren mein Körper und ich keine Freunde. Ich hatte Asthma (was sich irgendwann zum Glück „auswuchs“) und war wohl auch deswegen erstmal ziemlich unsportlich. Bis ich mit 16 Jahren endlich „richtig“ Sport machte. Ich begann mit Karate. Und wurde etwas fitter. Während dem Studium hatte ich weniger Zeit für Sport und einen gemütlichen Freund, den Sport nicht interessierte. Und irgendwann lernte ich meinen heutigen Mann kennen und der fuhr gerne mit dem Bike oder Rennvelo, joggte und wanderte und so passte das ganz gut mit dem gemeinsamen Sport am Wochenende und dem Umstand, dass der Mann gerne und gesund kochte, was wir dann auch zusammen machten. So war die Figur dann ganz passabel. Und dann wurde ich schwanger. Es war danach irgendwann wieder OK. Aber ich wurde wieder schwanger… und irgendwie hatte ich nach jeder Schwangerschaft mehr Kilos (und schwerere Babys :P) Lange gammelte ich unzufrieden vor mich hin. An lange Wanderungen oder Velofahrten war mit unseren Kindern nicht zu denken. Ich besuchte zwar regelmässig das Fitnessstudio oder irgendwelche Fitnesskurse, aber es bewegte sich nichts. Gesund kochen ist zudem mit Kindern auch so eine Sache. Erstens verschmähen sie vieles, zweitens kommt man im stressigen Alltag einfach nicht dazu, etwas Aufwendigeres zu kochen. Aber die Kinder wurden älter und selbständiger und ich kam nach Jahren des selbstauferlegten, abendlichen Hausarrests (nein, es störte mich nicht, ich finde nur kein anderes Wort dafür 😉 endlich dazu, abends wieder Sport zu machen. Richtig tolle Sportangebote gibt es an Hausfrauenvormittagen ja leider nur selten. Und Zumba oder Step-Aerobic sind mir halt zu öde…  Das regelmässige Training tat mir nicht nur sehr gut, es verhalf mir auch zu einer besseren Figur und einer gesünderen Ernährung. Zudem verträgt ein trainierter Körper auch mal etwas Ungesundes, ohne es gleich auf die Hüften zu packen 😉

Und ich esse halt für mein Leben gerne und zwar auch Ungesundes, is‘ so, leider. Drum war mein Rezept immer, ausgiebig Sport zu betreiben und nicht, mich ernährungstechnisch total zu kasteien – sorgt eh nur für Frust und man hält es nicht durch. Diäten mag ich auch nicht, wenn, dann sollte es schon eine längerfristige Umstellung sein… Und das Schöne am Sport ist ja, dass man sich halt automatisch anders ernährt, weniger Hunger hat oder halt eben darauf achtet, nicht allzu sehr zu schlemmen. Zumindest ist das bei mir so, dass ich direkt nach dem Sport eher Lust auf einen Apfel habe als auf Schokotorte 😀

Status quo nach der 3. Schwangerschaft: ich bin wieder dort, wo ich nach der 2. Schwangerschaft (viel zu lange) war. Und es stört mich. Ich fühle mich nicht wohl. Ich fühle mich eingeschränkt, mich ärgert es, dass ich zu schnell aus der Puste gerate. Mein Spiegelbild zeigt mir jemanden, der ich nicht sein will. Und ich meine damit nicht dieses „Dein Körper hat 3 Kinder geboren – akzeptiere und liebe ihn, so wie er nun ist und gib‘ ihm etwas Zeit“. Mich stören die Dehnungsstreifen am Bauch genau so wenig wie die etwas breiteren Hüften. Und ich weiss, dass der Bauch ein wenig Zeit braucht, um wieder der alte zu sein… aber nicht die Schwangerschaften oder die Babys haben hier ihre Spuren hinterlassen, sondern eher meine unkontrollierten Gelüste (und der grosse Appetit) während der Schwangerschaften und in der Stillzeit und vielleicht auch allgemein weil Schokolade auch Nervennahrung ist. Und die brauche ich gerade en masse… die Grossen streiten oft, die Maus ist nah am Wasser gebaut, das Mäuschen braucht viel Aufmerksamkeit. Mir bleibt kaum eine ruhige Minute für mich – schon Kaffeetrinken und Duschen sind Luxus und werden schnell-schnell erledigt. Das zehrt enorm. Und weil ich sonst kein Laster habe und vielleicht auch weil das nichts tun können in diesen anstrengenden Phasen, eine spezielle Art von Langeweile im Gebundensein, so widersprüchlich das auch klingen mag, muss ich einfach zwischendurch was zum Naschen haben. Ich weiss, man könnte das vielleicht auch erfolgreich substituieren oder so, aber ich wüsste grad nicht, womit…

Also werde ich hoffentlich bald wieder in eine „fittere“ Routine finden – mit viel Bewegung und Sport und auch einem grösseren Augenmerk auf die Ernährung; schon kleine Schritte und Verbesserungen zählen – drückt mir die Daumen!

PS: Das soll absolut kein Beitrag in der Form von „Wettrennen um den After-Baby-Body“ sein. Ich will und muss hier keiner gesellschaftlichen „Norm“ entsprechen und verachte jeglichen Druck, der den Frauen diesbezüglich immer gemacht wird. Ich muss niemandem gefallen, ausser mir selbst, und das will ich irgendwann wieder. Dann werde ich vielleicht auch irgendwann den „Mom-Un-Style“ wieder los, denn den perfektioniere ich ja auch v.a. dank meiner Figur. Weniger Pfunde heisst nämlich auch, dass ich wieder etwas weiblichere Kleidung tragen mag, also mal ein engeres Shirt, ein Kleid oder so… also mehr als aktuell 5% meines Kleiderschrankes nutzen – darauf würde ich mich gerne freuen können. Und, ja, ich weiss, dass man sich auch mit Extra-Pfunden sehr schön kleiden kann, aber ich glaube, dazu muss man sich halt echt wohl in seiner Haut fühlen können und ich kann das nicht. So… und zu allem Übel überlege ich gerade, mir an meinem Friseurtermin im Juni die Haare schneiden zu lassen weil mich die Pflege der langen Haare langsam stresst… nicht, dass es viel Aufwand wäre, da ich sie ja sowieso immer hoch binde, aber dadurch entstehen eben immer diese „Nester“ und ich muss das dann mühsam wieder ausbürsten und habe dann immer büschelweise Haare in den Händen. Kurz wäre also praktischer. Haben grad auch viele… ich bin nur leider der Ansicht, dass mir kurze Haare null stehen. Meinem schlanken Ich nicht und erst recht nicht meinem pfundigen Ich. Ich bin kein femininer Typ, ich habe kein allzu weibliches Gesicht, bin klein und habe zu breite Schultern etc. pp. Ich finde, dass kurze Haare nur gazellenartigen Frauen stehen oder solchen mit einem schönen, weiblichen Gesicht. Aber eben: es wäre halt ringer so… vielleicht schneide ich sie dann also… vielleicht kneife ich aber auch – oder was rät Ihr mir? 😉

Und an alle, die sich jetzt wundern, wieso ich es so eng sehe mit meinem Körper… es sind nicht nur die Pfunde, die mich latent immer stören, es ist vieles… es ist die Zornfalte, es sind die Zähne, die Muttermale… aber nicht nur diese „kosmetischen“ Fehler, ich bin auch gleich ein Häufchen elend, wenn mein Körper nicht funktioniert wie er sollte. Ich bin da sehr empfindlich… Nägelschneiden, Friseurbesuche, der Zahnarzt, die Geburt und das Wochenbett, eine Erkältung, Übelkeit – fragt meinen Mann: das ertrage ich alles nur ganz schlecht. Geht es mir nicht gut, bin ich eingeschränkt weil ich krank bin oder irgendwo verletzt, dann sieche ich dahin. Ich will gar nicht daran denken, was wäre, wenn ich irgendwann ernsthaft erkranke… oder mich das Alter irgendwann einschränkt… 

Beitrags-Foto entstand übrigens wenige Tage nach der Geburt…

Informativ: die Babybroschüren vom Hello Family Club

Seit der Hello Family Club von Coop lanciert wurde, sind wir Mitglied und kommen so immer mal wieder in den Genuss von attraktiven Angeboten. Vor ein paar Wochen habe ich nun auch das Mäuschen registriert und erhielt dann prompt das Überraschungspaket für Eltern mit tollen Geschenken und Warenmustern sowie die Babybroschüre mit vielen interessanten Infos und Expertentipps rund um relevante Themen wie Baby’s Entwicklung, Ernährung, Pflege etc. Die Broschüre richtet sich an frischgebackene Eltern von 0 bis 5 Monate alten Babys und enthält auch eine ganze Reihe attraktiver Sparbons, die man bei Coop einlösen kann.

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Als frischgebackene Eltern freut man sich natürlich über beides. Schliesslich ist das Leben mit Baby noch ganz neu und es stellen sich viele Fragen, z.B. „Wie oft können wir unser Baby baden?“, „wie kleide ich das Baby zum Schlafen?“ oder „welches Spielzeug eignet sich nach den ersten Monaten?“ Experten geben in der Broschüre auf Fragen wie diese und mehr Antworten.
Dazwischen gibt es ein paar Fingerversli, die man schon den Kleinsten aufsagen kann. Auch mein Mäuschen hört bei solchen Versen immer ganz gespannt zu.

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Zudem merkt man rasch, was im Baby-Haushalt noch alles fehlt und ehe man es sich versieht, ist der nächste Windelkauf fällig, die verlorenen Nuggis müssen ersetzt werden oder ein grösserer Strampler soll her. Da kommen die Sparbons gerade recht, hat man doch so schon einige Ausgaben mit dem neuen Familienmitglied.

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Sobald das Kind ein halbes Jahr alt wird, erhält man die zweite Broschüre, die sich an Eltern von 6 bis 12 Monate alten Babys richtet. Auch diese Broschüre möchte die jungen Eltern unterstützen – mit Themen von Beikost über Sicherheit bis zum ersten Zähnchen. Man findet aber z.B. auch eine Anleitung zur Babymassage und eine Liste von nützlichen Gegenständen, die man dabei haben sollte, wenn man mit dem Baby unterwegs ist.

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Hello Family Clubmitglieder, die ihre Schwangerschaft oder ihr Baby in der Nutzerverwaltung unter „Angaben zur Familie ändern“, eingetragen haben, erhalten die passende Broschüre automatisch. Sie kann aber auch online durchgeblättert werden. Nur die Sparbons finden sich nur in der gedruckten Ausgabe.

Wir bedanken uns bei Coop für die Zusammenarbeit!