Gut markiert (mit Gewinnspiel & Gutscheincode)

Einige haben bereits wieder mit der Schule begonnen, andere starten erst noch. Ich schätze mal, dass einige Leser/-innen auch Kinder haben, die zum ersten Mal den Kindergarten oder die Schule besuchen 🙂
Ich fand es immer sehr praktisch, die Sachen unserer Kinder entsprechend anzuschreiben und das geht am schönsten mit den personalisierten Stickern von Stickerella, die man prima online gestalten kann. Zur Auswahl stehen viele Farben, Bildchen und auch verschiedene Schriftarten. Und natürlich gibt es unterschiedliche Sets. Praktisch finde ich die schon fix zusammen gestellten Kindergarten- und Schulsets, die 90 Sticker enthalten: 30 Kleidersticker, 24 schmale Geschirr- & Universalsticker, 24 breite Geschirr- & Universalsticker und 12 Schuhsticker.

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Die Sticker sind wasserfest, spülmaschinen-, waschmaschinen- und trocknergeeignet, halten also bestens. Übrigens kann man die diversen Sticker-Sets auch einzeln bestellen – sehr praktisch.
So eine Brotdose, eine Jacke oder ähnliches kann ja schnell man vergessen werden. Dank der Sticker finden diese Sachen aber ganz rasch wieder zu seinem Besitzer. Auch bei Sachen, die schnell mal verwechselt werden, reicht ein Blick auf den Sticker um zu wissen, wem etwas gehört.
Ich zeige Euch heute das Set des Mäuschens, das natürlich rosa sein musste 😉 Zwar ist die Kleine noch ein Baby, aber schon in der Kita, die sie bald besuchen wird, sind die Sticker von Nutzen, wie ich aus Erfahrung weiss 😉

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Ausserdem wollte ich schauen, wofür es sonst noch Sticker gibt und habe mir noch drei weitere Sets in den Warenkorb gelegt.

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Die Adress-Sticker finde ich sehr praktisch, da ich öfter mal was verschicke und bis jetzt meine Adresse immer mühsam von Hand aufschreiben musste.

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Die Selbstgemacht! Sticker, die man ebenso personalisieren kann, sind perfekt, um Mitbringsel aus der Küche, Bastelarbeiten oder Genähtes zu verschenken. Einfach auf Gläser oder Geschenkverpackung kleben und Freude schenken 🙂

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Das Küchen-Sticker-Set musste einfach mit für meinen Mann. Er besitzt unzählige Gewürze und -mischungen. Die finden wir nun viel besser mit einem Blick auf die Schublade. Auch fülle ich gerne Lebensmittel in Dosen und Tupperware ab und kann diese nun auch prima anschreiben. Später wird das auch für die Kinder praktisch sein, wenn sie mal selber in der Küche zugange sind und etwas suchen 😉
Das Küchen-Sticker-Set ist wirklich umfangreich und enthält neben einigen vorgedruckten auch 42 Blanko-Sticker zum selber beschriften. Diese kann man ja für alles Mögliche im Haushalt nutzen. Zwei Designs sind wählbar und ich finde den Preis dafür sehr fair.

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Gutschein-Code

Mit demGutschein-Code „MamaMalDrei2017“ bekommt Ihr als Leser 10% auf Eure Bestellung bei Stickerella! 🙂

Der Gutschein ist gültig bis Ende September (30.9.) und kann auf das ganze Sortiment angewendet werden.

Verlosung

Zu gewinnen gibt es 2x ein individuelles Kindergarten- und Schulset von Stickerella

Teilnahmebedingungen

  1. Kommentiert hier, für wen die Sticker wären
  2. Schenkt Stickerella und Mama mal 3 auf Facebook Euer Like (falls Ihr ein Profil dort habt)
  3. Zusatzlose gibt es, wenn Ihr den entsprechenden Facebook-Beitrag ebenfalls liket, kommentiert und (das wäre natürlich toll) teilt und Eure Freunde markiert.
    Das selbe gilt für Instagram…

Die Gewinner werden in ca. einer Woche ausgelost und persönlich kontaktiert. Viel Glück! 🙂

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Vielen Dank an Stickerella für die angenehme Zusammenarbeit! 🙂

 

 

Flauschige Freunde (mit Gewinnspiel)

Wer ein Baby bekommt, erhält sehr wahrscheinlich auch irgendwann etwas Schönes von Fehn. Der deutsche Hersteller produziert bereits seit 1949(!) Qualitätsspielzeug für Babys sowie Accessoires wie Badetücher, Waschlappen, Kuscheldecken, Kirschkernkissen, Lätzchen und vieles mehr. Allen gemeinsam ist, dass die Sachen wunderbar kuschelig und weich sind.
Im Laufe der Zeit haben wir für unsere Grossen schon ein paar Sachen von Fehn erhalten – vom Fühlbuch bis zur Spieluhr. Die liebevoll gestalteten Produkte sind ein Garant für tolle Baby-Geschenke. Sie sind nicht nur qualitativ hochwertig und eingehend geprüft sondern fördern auch die motorischen Fähigkeiten sowie das Seh-, Hör- und Tastvermögen des Babys.

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Nun war auch das Mäuschen dran, beschenkt zu werden und so haben wir uns aus den aktuellen Kollektionen etwas für sie ausgesucht.
Fehn entwickelt nämlich jeweils thematische Kollektionen und so kann man gleich ein paar zueinander passende Sachen aus dem grossen Sortiment wählen. Auch sind die Themen meistens geschlechtsneutral, so dass man damit sowohl Mädchen als auch Jungs eine Freude machen kann. Und eins voweg: meine Grossen haben sich auf die Sachen gestürzt noch bevor ich sie dem Mäuschen zeigen konnte. Der Ameisenbär wurde gleich vom Grossen beschlagnahmt, die Nackenstütze von der Maus. Sie packte sie bei unsere nächsten Fahrt gleich mit ins Auto und stellte sich schlafend 😀 Wie man sieht, bereiten die Baby-Spielsachen durchaus auch älteren Kindern noch viel Freude 😉

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Themenbezogene Kollektionen

Aktuell sind die Kollektionen „Australia“, „Little Castle“ und „Funky Friends“. Von „Australia“ habe ich mir „Babys erster Spiegel“ ausgewählt, sowie den „Activity Ameisenbär“, den man überall mit nur einem Griff rasch befestigen und wieder entfernen kann, z.B. beim Laufgitter, am Bettchen etc. Der Spiegel ist schön gross, so dass das Baby sich gut darin bewundern kann. Zwar erkennen die Mäuse ihr eigenes Spiegelbild noch eine ganze Weile nicht, aber spannend ist es trotzdem. Auch den Spiegel kann man aufhängen.
Die Nackenstütze „Fledermaus“ aus der Kollektion „Little Castle“ fand ich praktisch für längere Autofahrten. Das Mäuschen schläft nämlich rasch ein beim Fahren und so kann ihr Kopf nicht ungünstig auf eine Seite fallen, oder später nach vorne.
Die Krabbelrolle „Löwe“ enthält einen aufblasbaren Zylinder und kann so auch prima platzsparend in den Urlaub mitgenommen werden. Ich denke, dass die Rolle besonders dann spannend wird, wenn das Mäuschen tatsächlich krabbeln kann.

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Na, wie findet Ihr die Sachen, die wir ausgewählt haben? Gefällt Euch die Marke „Fehn“, besitzt Ihr vielleicht selber auch schon ein paar Spielsachen oder Accessoires davon? Falls nicht, oder auch falls Ihr schon Fans seid, könnt Ihr bei meinem Gewinnspiel Euer Glück versuchen:)

Verlosung

Zu gewinnen gibt es eine „Krabbelrolle Löwe“ aus der Kollektion „Funky Friends“

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Teilnahmebedingungen

  1. Kommentiert hier, wem ihr mit dem Gewinn eine Freude bereiten möchtet.
  2. Schenkt Fehn und Mama mal 3 auf Facebook Euer Like (falls Ihr ein Profil dort habt)
  3. Zusatzlose gibt es, wenn Ihr den entsprechenden Facebook-Beitrag ebenfalls liket, kommentiert und (das wäre natürlich toll) teilt und Eure Freunde markiert. Dasselbe gilt für Instagram 😉 Auch hier könnt Ihr mir (@lorelai1681) und @babyfehn folgen und den entsprechenden Beitrag bei mir liken & Eure Freunde markieren sobald er online ist.

Der Gewinner wird in ca. einer Woche ausgelost und persönlich kontaktiert. Viel Glück! 🙂

Fehn & Mama mal 3

 

„Ausruhen kann ich mich mit 50“

Polly Hollenstein kenne ich schon eine Weile. Zuletzt verband uns vor allem die Teilnahme an einem Outdoor-Trainingsangebot in der Region. Ich bewunderte es damals total, wie sie als Mama von drei Kindern, die sie mit kurzem Abstand zueinander bekam, eisern trainierte und heute eine richtige Sportskanone ist. Und noch viel mehr… aber lest selber. Ich habe ihr und ihrem Mann ein paar sehr „gwundrige“ Fragen über sie und ihr Familienleben gestellt und bekam entwaffnend ehrliche Antworten – ein wunderbares Interview einer tollen und aktiven Familie.

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Polly, Yves, mögt Ihr Euch kurz vorstellen? 🙂
Polly: 36 Jahre alt, geboren in Naihati (Indien) und mit neun Monaten von einer Schweizer Familie adoptiert. Aufgewachsen bin ich am Grabserberg. Ich liebe meine Familie, ich mag Sport und bin ein offener und lebensfroher Mensch.
Yves: 36 Jahre alt, aufgewachsen im Zürcher Oberland, Sportfanatiker (Laufen und Velo). Werde schwach bei Süssigkeiten, meiner Frau und den Bergen. Wenn ich einen schönen Berg sehe, verspüre ich den unweigerlichen Drang, da hinaufspringen zu müssen.

Wie habt Ihr Euch eigentlich kennen gelernt?
Yves
: Im Zug. Wir sassen im selben Abteil. Das erste Date fand dann in Rorschach beim Hafen statt. Am gleichen Abend haben wir uns das erste Mal geküsst.
Polly: Da hat mein Mann ja schon alles geschrieben. Stimmt, der erste Kuss war an diesem Abend, aber nicht romantisch am Hafen sondern in der Buchser Industrie. Aber das ist eine andere Geschichte 😉

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Ihr habt 3 Kinder relativ schnell aufeinander bekommen, wie war das für Euch?
Yves
: Wie ein Schleudergang. Alles ging Schlag auf Schlag und ich frage mich manchmal selber, wie wir das bis jetzt alles geschafft haben. Vielleicht darum, weil es einfach passiert ist und wir das nicht so geplant hatten.
Polly: ich habe es nicht so empfunden. Ich bin in die Mama-Rolle immer besser reingewachsen. Mit jedem Kind wird man routinierter und gelassener.

Yves ist hellhäutig und blond, Polly, Du bist eine in der Schweiz aufgewachsene Inderin. Werdet Ihr oder Eure Kinder manchmal darauf angesprochen? Kämpft Ihr da manchmal gegen Vorurteile oder sind die meisten Leute wohlwollend?
Yves
: Manchmal sieht man an gewissen Blicken schon, was diese Personen gerade denken. Aber im Grossen und Ganzen gibt es keine grösseren Probleme. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass unsere Kinder mal in der Schule wegen ihrer dunklen Mutter „gehänselt“ werden. Wir versuchen, ihnen genügend Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, damit sie damit umgehen können.
Polly: Ich bin in Grabs bekannt wie ein „bunter Hund“ 😀 Man weiss einfach, dass die Hollenstein-Kinder einen dunklen Teint haben. Wenn Gspänli unserer Kinder Fragen stellen oder auch wenn meine Kinder fragen , warum ich denn so braune Haut habe, gebe ich immer offen und ohne gross ein „Tamtam“ zu machen, Auskunft.

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Ihr musstet in den letzten Jahren öfter umziehen, Yves war eine Zeit lang arbeitslos, das war sicher, nebst drei kleinen Kindern, auch keine einfache Zeit. Hat Euch das alles stärker gemacht als Familie oder seid Ihr einfach froh, dass Ihr nun endlich angekommen seid?
Yves
: Für uns ist es eine unendliche Erleichterung, nun endlich angekommen zu sein. Das war in der Tat keine einfache Zeit und ich möchte sie nicht noch einmal erleben müssen. Doch sie hat uns auf jeden Fall auch stärker gemacht. Wenn du das als Familie durchstehst, schweisst dich das zusammen und macht dich gelassener für die all die kleinen Schwierigkeiten, die das Leben sonst so bereithält.
Polly: An diese stressige Zeit denke ich nicht gerne zurück. Es war eine riesige Belastungsprobe für uns als Famlie, für unsere Ehe und auch für unser Umfeld. Wie Yves schon geschrieben hat, hat dies uns aber stärker gemacht.

Yves konnte unterdessen eine tolle Stelle antreten – nur leider in Zürich. Wie arrangiert Ihr Euch diesbezüglich?
Yves
: Ich habe das grosse Glück, dass ich einen sehr flexiblen Arbeitgeber habe und kann die viele Zeit im Zug zum Arbeiten nutzen. So bin ich eigentlich abends fast zur gleichen Zeit zuhause wie andere berufstätige Väter, ich stehe einfach sehr viel früher auf. Mein Wecker klingelt jeweils um 4.30 Uhr.
Polly: Ich finde es unglaublich, dass mein Mann immer so früh aufstehen muss. Ich habe früher ebenfalls in Zürich gearbeitet und gependelt. Ich kann darum ein wenig mit ihm mitfühlen. Es ist echt hart, aber wie gesagt, zum Glück ist der Arbeitgeber flexibel. Aber ich denke, dass er sich manchmal einen Job in der Nähe wünschen würde. Aber es müsste genau diese Stelle sein und die gibt es nun mal nur in Zürich. Ich bin sehr dankbar, dass er das so macht. So haben die Kinder ihren Papa mit wenigen Ausnahmen wenigstens 2 Stunden pro Tag.

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Wer entlastet Dich im Alltag mit den Kindern, Polly?
eine Eltern kann ich immer fragen wenns irgendwo brennt und ich Hilfe brauche. Ab und zu kommen auch Babysitter zum Einsatz. Da die Familie von meinem Mann nicht in der Ostschweiz wohnt, ist die Entlastung sehr einseitig.

Du hast nach der Geburt Eures 3. Kindes bald intensiv begonnen, zu trainieren – Outdoortraining, Laufen, Biken. Ein nächstes Ziel von Dir ist sogar ein Berglauf. Auch Yves ist ein passionierter Läufer und Ihr habt heuer schon beide für Euch allein einen Sporturlaub gemacht – wie schafft Ihr das nur? Haltet Ihr Euch beide jeweils den Rücken frei damit der andere sich die Zeit für den Sport nehmen kann?
Yves: Für uns ist es wichtig, dass jeder von uns auch „sein Ding“ machen kann. Und da uns beiden der Sport sehr wichtig, schauen wir, dass wir das einander ermöglichen. Meist ist es so, dass ich am Morgen und sie am Nachmittag geht – oder umgekehrt. Oder dass wir, wenn ich am Abend nach Hause komme, nur schnell die „Übergabe“ machen, damit Polly zum Sport kann. Ich kann unter der Woche auch meist über Mittag trainieren. Mein Büro liegt direkt am Fusse des Üetlibergs – also ideal für einen Läufer. Für jeden von uns hat der Tag 24 Stunden und Sport machen zu können, ist vor allem eine Frage der Organisation. Was dabei oft zu kurz kommt, ist der Schlaf. Am Wochenende gehe ich oft auch frühmorgens eine Runde laufen, dass keine oder nur sehr wenig wertvolle Familienzeit verloren geht. Gerne würden wir ab und zu auch gemeinsam Sport machen, aber das ist i.d.R. nicht möglich. Unser Traum ist eine gemeinsame Bikewoche – ohne Kinder. Aber dafür müssen wir uns wohl noch ein paar Jahre gedulden.
Polly: Früher habe ich lieber im Liegestuhl Kräfte gesammelt und seit einem Jahr sammle ich meine Kräfte beim Sport. Ich hätte das nie von mir selber gedacht. Aber wenn ich mal zwei Tage nichts machen kann, werde ich hässig und will Sport treiben. Es gibt mir Power für Alles. Und es ist Zeit nur für mich.

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Wie schafft Ihr es, noch Zeit für Euch als Paar zu haben?
Yves: Was ist das?!? Nein, es ist schon so, die gemeinsame Zeit für uns als Paar ist – neben dem Schlaf – dasjenige, was bei uns am meisten zu kurz kommt. Wir versuchen, so gut es geht, uns kleine Inseln zu schaffen. Das kann ein gutes Gespräch sein, wenn die Kinder schlafen oder gerade einmal friedlich spielen. Oder dann natürlich die gemeinsame Zeit für uns als Familie.
Polly: Das kommt klar zu kurz. Auch weil wir unsere Kinder nicht wirklich abgeben können. Ich würde sehr gerne wieder mal ein Weekend irgendwo mit meinem Mann verbringen. Einfach nur wir zwei. Aber da ist noch Geduld gefragt.

Da Ihr schon sportlich geurlaubt habt, macht Ihr trotzdem noch Ferien als Familie irgendwo oder bleibt Ihr zuhause?
Yves
: Wir hatten im Juli einen gemeinsamen Familienurlaub im Ravensburger Spieleland und im Tirol. Im Oktober gehen wir dann noch gemeinsam nach Bergün.
Polly: Diese Sommer-Kurzferien waren sehr schön. Ich finde, sobald man aus dem Alltag raus ist, sind es wirklich Ferien. Zu Hause ist man doch immer mal wieder etwas am haushalten und werkeln und es fühlt sich nicht wie Ferien an. Darum gehe ich gerne weg. Es muss gar nicht weit sein.

Polly, Du hast in Eurem neuen Zuhause einen Raum, das „LOKAL“, in dem Du regelmässig für Gäste und besondere Anlässe kochst. Auch bietest Du einen Mittagstisch für Kinder und andere Interessierte aus der Region an. War das Kochen schon immer eine Leidenschaft von Dir?
Ich koche für mein Leben gern. Meine Kinder könnten zwar von Teigwaren und Chicken Nuggets leben, aber ich nicht 😀 Es ist toll, zu erfahren, dass mein LOKAL so gut ankommt und ich bin gespannt, was noch kommt. Ich habe gemerkt, dass vorallem meine Indischen Abende sehr gut ankommen. Ich plane nun, dies jeweils einmal im Monat anzubieten. Das grösste Kompliment für mich ist, wenn die Gäste wieder kommen. Was will ich mehr?

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Unterstützen Dich Deine Kinder beim Kochen oder spielen sie dann in Ruhe?
Zum Teil kann ich vorbereiten, wenn sie da sind, muss aber immer mal wieder wegspringen. Daher sind die meisten Anlässe am Weekend. So kann mein Mann dann auf die Kinder aufpassen. Ohne ihn wäre es kaum möglich, ganze Buffets vorzubereiten. Ich habe aber auch liebe Freundinnen, die mich immer wieder unterstützen und helfen.

Die Stelle in einem Laden hast Du nun aufgegeben?
Ja. Das LOKAL ist mir wichtiger und braucht auch immer mehr Zeit. Ich hätte nicht gedacht, dass es so laufen wird. Auch habe ich zweimal pro Woche ein Tageskind bei uns zu Hause. So gibt es immer etwas zu tun. Ich kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Auch das musste ich lernen.

Wie muss man sich das vorstellen mit dem LOKAL? Planst Du jeweils die Mahlzeiten und kaufst dann gezielt ein oder läuft das spontan? Und woher nimmst Du Deine Ideen?
Ich stöbere in Zeitschriften, im Internet, ich frage Köche in Restaurants, wenn mir etwas schmeckt, ich gehe mit offenen Augen durch die Welt. Ich finde überall Ideen und probiere gerne aus. Mal klappts und manchmal auch weniger. Ich lerne gern. Ich lade auch zu Testessen und bin froh um ehrliche Kritik. Das hilft mir weiter.

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Yves, Du bist als Vater auch sehr präsent, unternimmst viele Sachen mit den Kindern damit Polly zum Sport kann. War es für Dich immer selbstverständlich, Dich auch intensiv um die Kinder zu kümmern, obwohl Du jeweils sehr engagiert im Beruf warst und bist?
Ja und nein. Ich finde, es ist eine Aufgabe, in die man hineinwächst. Ich wollte immer eine Familie und es war für mich immer klar, dass ich mich dann ebenso um die Kinder kümmern werde. Doch es ist nicht immer einfach, den Spagat zwischen Beruf, Familie und Sport zu meistern. Was einem wirklich hilft, ist Gelassenheit. Man ist nicht perfekt und Fehler gehören dazu. Wenn man aber überall für sich das Optimum rausholt, darf man stolz und zufrieden sein. Die Kinder können einem so viel zurückgeben, wenn man ihnen Zeit und vor allem Präsenz schenkt. Sie merken sofort, wenn du zwar mit da bist, aber mit dem Kopf irgendwo anders. Es sind wunderbare Momente, wenn es einem gelingt, sich voll und ganz auf die Kinder einzulassen. Ich nenne sie die „Flow-Momente“. Aber ich muss zugeben, das gelingt mir nicht immer gleich gut.

Familie, Beruf, Partnerschaft und Sport – wann ruht Ihr Euch mal aus?
Yves
: Zugegeben, manchmal laufen wir beide echt auf dem Zahnfleisch. Doch irgendwie schafft man es immer wieder, sich zu erholen. Es ist ja nicht so, dass alles nur Belastung ist. Familie oder der Beruf kann einem auch sehr viel Befriedigung geben. Und wenn einem etwas Spass macht, dann empfindet man vielen Stress gar nicht negativ. Das Gleiche beim Sport. Natürlich bin ich körperlich kaputt, wenn ich drei Stunden über alle Berge gerannt bin. Doch mir gibt das eine enorme innere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Wir sind sowieso nicht eine Familie, die lange still sitzen kann. Haben wir an einem Sonntag mal nichts vor, kommt spätestens am Nachmittag die Frage: „Und was machen wir heute noch?
Polly: Stimmt. Die Tage und Wochen vergehen wie im Flug. Es ist 22.45 Uhr. Vorher habe ich die Kinder ins Bett gebracht und bin selber fast eingeschlafen weil letzte Nacht nur vier Stunden drin gelegen sind. So vergehen die Tage und wenn ich daran denke, dass am Montag Leena in die 1. Klasse kommt, David mit dem 1. Kindergarten beginnt und Nino bereits in die Spielgruppe darf, dann denke ich, die Jahre vergehen wie im Flug. Jetzt sind zuerst meine Kinder dran. Ausruhen kann ich mich mit 50. Darauf freue ich mich.

Polly, Yves – vielen Dank für Eure ehrlichen Antworten, in denen sich wahrscheinlich viele wiederfinden, die es gerade ähnlich „streng“ haben 😉

Fotos: Familie Hollenstein
Hier gibt es Infos zum LOKAL Grabs

Mitt(e)Woch(e)-Beitrag: läuft

Zwischen all den laufenden und anstehenden Wettbewerben möchte ich mich auch mal noch persönlich hier melden. Dank der Sportwoche geniessen wir eine total gechillte letzte Ferienwoche (schrieb’s und es kam anders?? :D) Nein… ich kann mich nicht beklagen. Zwar gab es am Sonntag Abend, nachdem wir die Kinder wieder aus dem Tessin zurück hatten, ein ziemliches Drama weil sich beide urplötzlich nicht mehr daran erinnern konnten, dass ich sie für die Sportwoche angemeldet hatte und natürlich wollten beide ums V…en nicht mehr hin gehen. Es gab Tränen und Geschrei, alle lagen sich in den Haaren. Ein normaler Familienkrach, wie es ihn bei uns öfter mal gibt… *räusper*
Es war schier unmöglich, die Kinder mit sachlichen Argumenten davon zu überzeugen, dass die Sportwoche ganz toll ist und wir doch einfach mal unbedarft gemeinsam hingehen und, dass Mama schon bezahlt hat (grrrrr!!!).
Die Nacht war aufgrund des späten Konflikts unruhig und am Morgen schmiss der Grosse mir wütend ein Puzzle vor die Füsse, aber es half nichts, wir fuhren hin und wie erwartet, kam alles bestens, sprich, beide blieben und waren dann beim Abholen auch sehr zufrieden. Überhaupt konnte ich nicht nur täglich um 11.30 Uhr zwei zufriedene Kinder abholen, nein, sie hatten auch noch ziemlichen Appetit und dehnten die Zufriedenheit über den gesamten Tag aus. Am Montag Nachmittag wurde alles mögliche angeschleppt, um dem Mäuschen ein „Krabbelparadies“ zu schaffen und gestern wie heute wird friedlich mit einem Nachbarskind draussen gespielt.
Nur der erste(!) Wackelzahn macht dem Grossen derzeit zu schaffen, ich erinnere mich an meine Kindheit (Türklinke-Schnur-Zahn, wer kennt’s?).


Das Mäuschen übt sich derweil in der Fortbewegung und dehnt entsprechend ihre Zufriedenheit am Boden etwas aus. Besonders dann, wenn die Grossen auch bei ihr sind, daneben spielen und sie animieren. Sie zieht sich bereits einarmig so halb-seitlich vorwärts, erst langsam, aber wenn sie etwas Spannendes erreichen will, zieht sie das Tempo auch schon etwas an. Die Krabbeldecke dürfte damit demnächst ausgedient haben.


Ganz toll findet sie natürlich auch die Teilnahme an den Mahlzeiten. Weil sie im Newborn-Aufsatz nicht mehr zufrieden war und immer auf den Schoss wollte, haben wir ihren Tripp Trapp umgebaut. Sie ist jeweils total aufgeregt, wenn wir sie in den Stuhl setzen und ganz wild auf das Essen. Fällt ihr mal was herunter, äussert sie lauthals Protest. Jaja, noch finden wir das ganz süss und witzig 😀


Ach je, nur noch wenige Tage und die Sommerferien sind hier offiziell beendet. Es stimmt mich ganz wehmütig. Die Grossen freuen sich natürlich auf Schule und Kindergarten, wo sie ihre Gspänli wieder sehen werden. Für die Maus beginnt das letzte Kindergartenjahr. Die erste Woche wird sicher noch locker. Der Mann hat feiertagsbedingt Mo-Di frei und wir werden sicherlich zum Fürstenfest nach Vaduz fahren. Die Sportkurse starten genau so nächste Woche wie die Kita-Eingewöhnung. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie mir deshalb zumute ist. Hätte ich nicht doch noch länger warten sollen? Wird es gut klappen? Einerseits bin ich viel gelassener weil ich die Erfahrungswerte von den Grossen habe, andererseits ist es doch bei jedem Kind gleich schwer, loszulassen. Auch wenn ich zwei freie Vormittage gut gebrauchen kann um in Ruhe zu arbeiten etc. und es ja wirklich das Minimum ist, kann ich nicht aus meiner Glucken-Haut heraus und geniesse unsere Jüngste ja wirklich sehr. Ach, drückt‘ mir bitte einfach die Daumen. Und sollte es wirklich nicht klappen, kann ich jederzeit die Reissleine ziehen, soviel steht mal fest 🙂 Ich erinnere mich eben an so manches Drama mit den Grossen, wobei die dann wahrscheinlich tatsächlich schon älter waren. Aber ich hatte auch stets das Glück, total einfühlsame Betreuerinnen zu haben, die mir auch zugestanden, mich so lange mit in den Raum zu setzen, bis ich problemlos gehen konnte. Das ist nicht selbstverständlich, aber sooo viel wert. Und ich bin auch froh, dass ich keine Festanstellung habe und Punkt XY irgendwo im Büro sein muss. Sonst hätte ich es mir auch nicht leisten können, einfach noch 20min im Kita-Raum zu sitzen oder 10min nach dem Weggehen anzurufen, ob alles gut ist oder einfach hinzukommen wenn sich das Kind nicht beruhigt hätte… grosse Dankbarkeit!


So. Der langen Rede kurzer Sinn werden wir diese Woche also hoffentlich so harmonisch zu Ende bringen, wie wir sie begonnen haben. Am Sonntag ist die Maus noch auf ein „Zuckertütenfest“ eingeladen und je nach Wetter sind wir sicher draussen unterwegs.
Ach ja, warum wehmütig. Weil die Zeit halt eben so rast. Das Ende der Sommerferien deutet auch immer den Start des Herbsts an und den mag ich zwar, aber nach dem Herbst kommt die Kälte, der Winter, das mag ich nicht, und die Jahre ziehen ins Feld, eins ums andere, die Maus wird heuer 6, das Mäuschen bald darauf schon 1(!), der Grosse 8 (ACHT! :-O). Geht es Euch denn auch so??
Übrigens: ich hätte problemlos noch ’ne Woche Sommerferien erduldet (läuft ja wunderbar gerade), anstatt dann drei(!) Wochen Herbstferien, in denen der Mann natürlich nicht schon wieder frei nehmen kann. Dass wir heuer (aus gutem Grund natürlich) nicht ans Meer sind, macht mir auch zu schaffen. Einmal im Jahr muss ich einfach eine Woche ans Meer. Das Meer sehen, am Strand sitzen. Auch wenn ich schlussendlich lieber im Hotel-Pool bade, im Sand sitzen erdet so schön. Nächstes Jahr vielleicht…

Alte Liebe – neue Farben (mit Verlosung)

Stabilo hat mich durch meine gesamte weiterführende Schul- und Studienzeit zuverlässig begleitet. Und ich schätze, viele von Euch auch. Kein Heft, keine Agenda, kein Buch, das in all den Jahren nicht dank Stabilo individualisiert wurde. Mit den „Boss“ Leuchtmarkern habe ich dutzende von Büchern markiert, Satz um Satz angestrichen, danach am PC alles zusammengefasst, ausgedruckt und dann beim Lernen wiederum die Quintessenz mit den Leuchtstiften markiert. Manchmal dienten die unterschiedlichen Farben auch unterschiedlichen Themen. Oder aber, ihr kennt’s, beim Sprachen lernen: Subjekt – Verb – Objekt. Na, wer weiss noch, was davon jeweils blau markiert wurde? 😉

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Wichtige Prüfungen wurden fett in der Agenda markiert und daneben während langweiliger Vorlesungen und Schulstunden einfach sinnfrei rumgekritzelt. Dafür griff ich aber nicht zu den Markern, sondern zum Pen 68 bzw. dem Point 88 – beides charakteristische Stabilos, die einen orange, die anderen bunt, die hier immer wieder zuverlässig ihren Dienst taten. Mit dem Pen schrieb ich bunte Titel ins Arbeitsheft oder malte, mit dem Point schrieb ich gedankenverloren Songtexte und grosse Zitate in die Agenda – hier der Beweis.

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Und weil Stabilo damit für ein ganzes Lebensgefühl stand und während der vielen, vielen Lernstunden mehr als nur ein Stift war, habe ich mir meine Kinder hergenommen, um meine Vergangenheit bildlich darzustellen. Könnte man auch als Hashtag umsetzen: #howdoyoustabilo – vielleicht habt Ihr ja weitere Ideen? 😉

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STABILO-Dutt

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STABILO-Wolverine

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STABILO-Sticks

Schlussendlich sind Stabilos einfach gute Stifte, die lange Freude bereiten, weil sie einfach sehr lange halten und schreiben, markieren und malen, ohne auszutrocknen. Die nächste Generation ist, wie Ihr gesehen habt, schon in der Pipeline. Diese Stifte werden sicherlich auch meine Kinder in ihrer Schulzeit begleiten. Geübt wird schon jetzt fleissig damit 😉
Ich selbst entdecke sie für gewisse Dinge auch wieder – Termine in der Agenda, Handlettering, Begleitnotizen. Die neuen Pastellfarben sind halt auch einfach unwiderstehlich…

Verlosung (Schweiz)

Leser mit einer Adresse in der Schweiz haben die Chance, eins von fünf 6er-Sets von Stabilo BOSS Pastell Leuchtmarkern zu gewinnen.

Teilnahmebedingungen

  1. Kommentiert hier, warum Ihr mit den Boss-Stiften der Boss seid
  2. Schenkt Stabilo & Mama mal 3 auf Facebook Euer Like
  3. Gerne dürft Ihr beim Gewinnspiel auch in den sozialen Medien (Facebook, Instagram) mitmachen, es teilen und Eure Freunde markieren. Schreibt einfach hier, wo Ihr es geteilt habt, damit ich die Extralose zählen kann. Und vergesst nicht, Eure Mailadresse mit anzugeben 🙂
    Die Gewinner werden in einer Woche gezogen und kontaktiert. Viel Glück! 🙂

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Im Einklang mit der natürlichen Entwicklung

Als ich für das Mäuschen einen hellblauen Curaprox-Beissring erhielt, musste ich schmunzeln. Den Ring kenne ich noch vom Grossen. Er hatte ihn damals in Rosa und er war auf einem meiner ersten Blog-Fotos zu sehen 🙂
So richtig befasst habe ich mich aber bis jetzt weder mit dem Ring, den auch die Maus dann gerne mochte, noch mit den anderen Baby-Produkten von Curaprox.
Dabei gibt es auch einen Schnuller sowie eine Zahnbürste, die schon ab dem ersten Zähnchen verwendet werden darf.

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Die Baby-Produkte von Curaprox sind übrigens bio-funktional, was so viel bedeutet wie  „im Einklang mit der natürlichen Entwicklung von Kiefer und Zähnen, Mund und Atmung“. Für die Entwicklung aller Produkte wurden ausgewiesene Fachleute hinzugezogen.

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Dr. Nadja-Marina Kellerhoff hat den Beissring entwickelt. Er soll nicht nur beim Zahnen helfen, sondern hat auch spannende Extras wie eine Rassel mit kleinen, bunten Kügelchen und verschiedene Oberflächen, die „die Sensomotorik des Babys fördern“ sollen. Die „integrierte Lernzahnbürste“ soll zudem auf das Zähneputzen vorbereiten. Meine Kinder haben den Ring alle gern gemocht und haben oft damit gespielt/herumgekaut – übrigens, ohne, dass er davon Schaden nahm. Sie bekamen aber auch erst spät ihre Zähne.

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Dr. med. univ. et dent. Herbert Pick, Kieferorthopäde in Kufstein (A), entwickelte den Schnuller für Curaprox. Die flache Spitze soll Fehlstellungen verhindern sowie Atmungs-, Schlaf- und Konzentrationsproblemen vorbeugen. „Die Silikon-Membran, an welche die Beissfläche befestigt ist, ist dank dem Natural-Breast-Feeling wunderbar angenehm. Die Membran bewegt sich mit, das unterstützt den natürlichen Schluckvorgang.“

Prof. Adrian Lussi hat die Kinderzahnbürste «Easy Baby» entwickelt. Die Borsten sind extrem zart, während der gummierte Bürstenkopf die Mundschleimhaut schützen soll. So werden die Milchzähne schonend gereinigt und die Freude am Zähneputzen schon ab dem ersten Zahn geweckt. Bei uns ist es nicht soweit, aber ich werde die Bürsten mit dem Mäuschen testen, sobald sie ihr erstes Zähnchen hat 🙂

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Verlosung (Schweiz)

Zu gewinnen gibt es 2x ein Set, bestehend aus je zwei Schnullern und Zahnbürsten von Curaprox.

Teilnahmebedingungen

  1. Kommentiert hier, ob Ihr die Produkte von Curaprox schon kennt und welche Erfahrungen Ihr damit allenfalls schon gemacht habt.
  2. Schenkt Curaprox und Mama mal 3 auf Facebook Euer Like (falls Ihr ein Profil dort habt)
  3. Zusatzlose gibt es, wenn Ihr den entsprechenden Facebook-Beitrag ebenfalls liket, kommentiert und (das wäre natürlich toll) teilt und Eure Freunde markiert.

Die Gewinner werden in ca. einer Woche ausgelost und persönlich kontaktiert. Viel Glück! 🙂

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Vielen Dank an Curaprox für das zur Verfügung stellen der Produkte!

Für Euch entdeckt: Leni & Paul

Johanna ist Mama von zwei Kindern (2 Jahre und 10 Monate) und wohnt in der Nähe von Luzern. Seit ein paar Monaten betreibt sie den Onlineshop „Leni & Paul“ für Bio und Fairtrade Babymode und Kuscheltiere.

Sie erzählt: „Der Wunsch nach hochwertiger und gesunder Kleidung für meine Kinder war der Ursprung von Leni & Paul. Hautverträgliche und schadstofffreie Kleidung, die auch meine Kinder gerne tragen, möchte ich allen Mamis und Babys ans Herz legen.“

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Und so spezialisierte sie sich mit ihrem Shop auf natürliche Kleidung, mit zum Teil wechselndem Sortiment, „perfekt für alle, die wegen Giftstoffen besorgt sind oder Babys mit sensibler Haut haben.“ Die Produkte sind nicht nur schön, sondern auch hochwertig. Das Sortiment umfasst Kleidung für Babys und Kleinkinder von 0 bis 24 Monaten sowie Kuscheltiere – aus ausgewählten Marken aus nachhaltigem und fairen Handel sowie Produktion. Auch Geschenksets sind erhältlich.
Zudem gibt es den Bereich „Maternity Services“ für werdende und frischgebackene Eltern, die unsicher sind, viele Fragen haben oder Unterstützung bei der Baby- und Kinderzimmerausstattung brauchen.

Auch einen kleinen Blog betreibt Johanna auf „Leni & Paul“, es lohnt sich also, reinzuschauen 🙂

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Die Kleider, die ich für’s Mäuschen testen durfte, sind vom Label „Mama Ocllo“ und wurden in Peru hergestellt. Der Stoff fühlt sich wirklich sehr weich an, ist schön dünn und behält seine Form auch nach dem Waschen. Das Mäuschen fühlte sich damit auf jeden Fall wohl 😉 Die Pima-Baumwolle hat Bio-Qualität und ist anti-allergen. Auch der süsse Wal, den ich aussuchen durfte, stammt von Mama Ocllo. Er wurde von Hand gemacht und ist wiederstandsfähig, schadstoffrei und hautfreundlich. Schaut mal rein, es hat noch andere, tolle Kuscheltiere 🙂

Vielen Dank an „Leni & Paul“ für die Testmöglichkeit! 🙂

Buchtipps für die Ferien

Den Stellenwert, den Bücher bei uns haben, kennt Ihr ja schon. Die Grossen stecken gerne ihre Nasen in Bücher und besonders beim Grossen merken wir, jetzt da er sein erstes Schuljahr bereits hinter sich hat, dass er Lust darauf hat, sich seinen Interessen folgend, Wissen anzueignen. Und so nutzt er immer wieder gerne die Zeit, um in Büchern etwas nachzulesen. Zusammen mit der Klassenlehrerin durften die Kinder jede Woche in der Bibliothek Bücher ausleihen, was ich sehr toll finde. Während der Ferien geht das natürlich nicht und ich habe es leider auch noch nicht mit den Kindern in die öffentliche Bibliothek geschafft.
Trotzdem will ich ihnen während der unterrichtsfreien Zeit gerne die ein oder anderen Lese- und Lernangebote machen und habe deshalb wie immer auf die Ferien einiges besorgt, zum Teil liess ich sie auch selber auswählen.

Leserabe – Lies dich fit von Ravensburger
Das Lesen lernen war kein Klacks für den Grossen bzw. ist mit Sicherheit noch nicht abgeschlossen, denn flüssig geht es noch nicht. Auf sein Können zugeschnittene Bücher wie die Leserabe-Serie jedoch, mit gross gedrucktem, wenigem Text, vielen Bildern und Rätseln, die zwischendurch das Gelesene wieder aufgreifen, motivieren und helfen, auch während der langen Sommerferienpause den Faden nicht zu verlieren. Ich finde ja, Ferien sind zum Erholen da, aber der Anschluss an die 2. Klasse wird sicher leichter, wenn wir ab und zu gemeinsam mit ihm lesen und ihm das Lesen auch regelmässig anbieten.

WAS IST WAS – Für jeden etwas
Die WAS IST WAS Reihe vom Tessloff Verlag ist bei unseren Kindern sehr beliebt. Sie können sich eben das aussuchen, was sie gerade interessiert und es gibt nicht nur alle erdenklichen Themen, sondern auch Bücher etc., die auf das jeweilige Alter zugeschnitten sind. So suchte sich die Maus das Streichelzoo-Buch (ab 3 Jahren) aus, während der Grosse schon ein anspruchsvolleres Buch mit vielen Texten, Infos und Bildern wählte. Beide durften zudem eine CD zum Anhören bestellen. Denn auch so lernt man einiges. Na, wer hat sich wohl welche ausgesucht? 😉

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Carlsen Clever – App meets Buch
Die Carlsen Clever-Reihe arbeitet, ähnlich wie LeYo mit einer App. Für jedes Buch gibt es eine App, auf der zahlreiche Aufgaben und (Lern)spiele gespeichert sind, die man in Kombination mit dem Buch lösen kann. Gleichzeitig der interaktiven App zu folgen und im Buch nachzusehen fordert die Kinder besonders. Dabei können sie verschiedene Schwierigkeitsstufen wählen – ziemlich clever eben! Für die Maus genau das richtige 🙂
Meine ersten Buchstaben
Meine ersten Zahlen
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So richtig und wichtig es auch sein mag, dass auch die Kinder langsam an das Thema Tablets und Smartphone herangeführt werden, so finde ich es doch gut, das bei Clever immer noch ein Buch zum Anfassen und Blättern da ist. Ein Buch, das man als Elternteil auch mal ohne Smartphone gemeinsam mit dem Kind anschauen und besprechen kann, inkl. Texte zum Vorlesen.

Und weil ich es immens wichtig finde, dass unsere Kinder nicht vergessen, dass man Dinge in Büchern nachschlagen kann (und nicht einfach nur „googelt„) , habe ich dieses wunderschöne Grundschul-Lexikon von Duden bestellt, inkl. Mitmach-Heft. Ich selber besass ebenfalls eine Art Kinder-Lexikon und habe früher vieles dort nachgeschlagen und später natürlich auch in den grösseren Lexika in der Bibliothek.
Das Grundschul-Lexikon ist sehr schön und bunt gestaltet, üppig illustriert und vollgepackt mit ganz viel Wissen 🙂 Ganz toll!

Wie ist das bei Euch? Was für Bücher sind gerade die Favoriten Eurer Kinder? Habt Ihr für die Sommerferien auch für Zuwachs im Bücherregal gesorgt oder Lernhefte o.ä. besorgt? Übt Ihr regelmässig mit Euren Schulkindern?

 

Auf dem Gipfel…

# wib – Es war ein erhabener Moment, den wir gestern erleben durften… und noch vor Kurzem hätte keiner von uns gedacht, dass wir das schaffen würden. Mein Mann und ich sind vor der Geburt unserer Kinder gerne gewandert. Lange Zeit haben wir das dann auf Eis gelegt. Unsere Kinder laufen nicht gerne. Beide nicht. Die Maus habe ich drum oft und lange getragen, damit wir dennoch kleinere Wanderungen mit dem Grossen machen konnten. Weil, keine 10 Meter gekommen, jammerte sie. Und ich trug sie ja gern. Mein Mann denkt ja, dass wir damals „härter“ sein hätten müssen. Umgekehrt denke ich, dass die Maus da halt wirklich noch klein war und ich erinnere mich, dass ich als Kind das Laufen auch überhaupt nicht mochte. Das kam erst mit dem Mann, dass es mir Spass bereitete.

Wie auch immer, so haben wir in den Ferien (der Mann hatte bis jetzt frei) einfach täglich eine Tour eingeplant. Und merkten, dass es eigentlich ganz gut geht. Wanderungen, für die wir letztes Jahr noch eine Ewigkeit brauchten weil die Kinder sooo langsam liefen und ständig jammerten, erwiesen sich plötzlich als relativ schnelle Runden. 2,5 Stunden Laufen (mit Pausen) war kein Problem mehr. Nicht, dass nicht irgendwer irgendwann zu jammern begann, aber mein Mann schaffte es immer, die Kinder zum Weitergehen zu motivieren.

Herausforderung
Wir überlegten uns also ein grösseres Ziel und planten einfach mal loszulaufen – das Ziel vor Augen aber nicht mit der Ambition, es auf Biegen und Brechen zu schaffen. Aber der Wille war gross, Beissen können wir. Das schwächste Glied war wie erwartet die Maus. Wir hatten schon einen Grossteil des Weges hinter uns und befanden uns auf dem steilsten und anstrengendsten Part der Wanderung, das Ziel noch nicht direkt vor Augen, den steilen Weg jedoch schon. Es war längst nach Mittag, der Hunger kam. Mein Mann und ich kämpften und schnauften selber, bepackt mit Rucksack und Baby.

Die Maus weinte und wollte nach Hause. Und ich dachte „das war’s, jetzt kehren wir um.“ Der Mann sah angeschlagen aus, war noch nicht ganz fit. Trotzdem schaffte er es, die Maus zum Weitergehen zu bewegen. Es dauerte nicht mehr lange und das Gipfelkreuz war in Sicht und von da an war es dann kein Problem mehr. Einzig der Weg war anspruchsvoll mit vielen Wurzeln und Steinen, ein Auf und Ab durch ein Dickicht von Legföhren.

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Geschafft!
Oben angelangt, sassen schon einige Wanderer, es war ein tolles Gefühl! Die Kinder waren ziemlich geschafft und erleichtert. Wir machten ein paar Fotos, der Mann trug uns ins Gipfelbuch ein und dann versuchten wir es uns auf dem knappen Platz nieder zu lassen und unsere Jause auszupacken. Energiereserven auffüllen. Das Mäuschen hinlegen ging nirgends, Windeln wechselten wir zu zweit. Da das Wetter sich zu wenden schien, packten wir rasch wieder ein und wählten einen (kürzeren, aber nicht einfacheren) Abstieg. Der Rückweg war ziemlich tricky da teils feucht. Das viele Kies wies eine hohe Rutschgefahr auf. Ich war schlau genug, das Mäuschen oben dem (trittsichereren) Mann auf den Rücken zu schnallen und nahm die Maus an die Hand, da sie gerne mal auf dem Kies ausrutscht. So ging das dann bestens. Erst so 10 Minuten bevor wir schon fast wieder beim Auto waren, bekam die Maus erneut eine kleine Krise, dass sie nicht mehr könne. Aber auch die wusste der Mann abzufangen und zur Belohnung gab’s dann für alle noch ein Eis im Restaurant 😉

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Ich bin immer noch total begeistert, dass wir es geschafft haben, wohl weil sowohl der Mann als auch ich Sturköpfe sind und schlussendlich auch der Grosse langsam einen „Stolz“ entwickelt, der es ihm nicht zulässt, aufzugeben. Im Kopf planen wir natürlich bereits die nächste Tour. Da diese aber vermutlich länger wird, müssen wir noch überlegen, ob wir die Maus nicht bei der Nana lassen derweil, aber mal sehen. Die Länge an sich ist vermutlich weniger ein Problem als die Höhenmeter, die steilen und schwierigen Wege… Dranbleiben heisst die Devise. Wir werden berichten, sollten wir weitere Gipfel bezwingen 😉
Übrigens: nach der Rückkehr nach Hause (die Maus nickte im Auto kurz ein), hatten die Kinder ihre Energie zurück und waren gewohnt laut und wild 😉

Wie sieht es bei Euch aus? Wandert Ihr auch gerne mit Euren Kindern? Was habt Ihr für Tipps?

>Facts<

Wanderung: Gaflei – Bargella – (geographischer Mittelpunkt Liechtensteins) – Kamin – Alpspitz
Distanz hin und zurück: 6 km
Höhenmeter: 497m
Gipfelhöhe: 1997 müM (ältestes Gipfelkreuz Liechtensteins)

Ich wär‘ so gern ’ne eierlegende Wollmilchfrau…

Täglich glaube ich, ihr irgendwo zu begegnen. In einer Zeitschrift, auf der Strasse, auf Instagram. Die eierlegende Wollmilchfrau scheint überall präsent zu sein. Nur nicht dort, wo sie am meisten gebraucht werden würde, nämlich hier. Ich gebe zwar Milch, immerhin. Für mein Baby reicht’s. Aber mit dem Rest hapert es deutlich. Ich stehe morgens auf, fange dies und jenes an und bringe doch nichts zu Ende. An manches fang’ ich gar nicht mal an zu denken – für die nächsten 4 Jahre nicht.

Ein flüchtiger Blick in den Spiegel verrät, dass mein Körper noch immer eine Baustelle ist. Eine Dauer-Baustelle, an der ständig was leckt. Haut und Figur sind ein Drama, wahlweise Nägel oder Haare sind immer zu lang. Und, nein, ich meine nicht die auf dem Kopf, die ich vorausschauend abgeschnitten habe. Hier stört mich nur der Ansatz. Die Augenbrauen sollten dringendst nachgestochen werden (Permanent, you know).
Gelegenheit, irgendwas zu richten, bleibt nicht. Das Baby auf dem Arm, die Baustelle bleibt.

Die eierlegende Wollmilchfrau war schon auf Insta. Umwerfend sieht sie aus. #iwokeuplikethis #nofilter schreibt sie nonchalant ihren 12k Followern. Ihren Astralkörper versorgt sie dann mit einer hypergesunden #buddhabowl mit #chia, selbstgemachter Mandelmilch und #acai, weil: Antioxidantien #galore.
Das Foto, das sie von sich und der Bowl gemacht hat, entspricht dem aktuellen Trend leicht überbelichteter, heller Bilder. Andere hätten eine Stunde damit zugebracht, Setting und Kamera optimal für dieses Foto einzurichten.

Ich giesse mir ein nicht veganes, überzuckertes Müesli an und schalte die Kaffeemaschine an #butfirstcoffee

Im Laden schiebt sie vor mir den Einkaufswagen. Bio-Gemüse und Buchweizen, Size-Zero-Jeans und Cardigan. Kein einziges Haar steht ab. Sie hat bereits die 10km-Joggingrunde und die Bügelwäsche hinter sich und ihre Kinder freuen sich auf die Süsskartoffel-Pommes, die sie zum Mittagessen versprach.
Ich schlurfe mit meinen Gummilatschen am Schokoladenregal vorbei, das Baby in der Trage verdeckt immerhin die Milchflecken auf meinem ausgewaschenen XXL-Shirt.
Zuhause angekommen merke ich, dass ich das Brot vergessen hab‘ und nach einer kurzen Stillpause um 11.25 Uhr muss ich aus dem Kühlschrank improvisieren. Den Grossen vertröste ich mit Hausaufgabenhilfe auf den Papa, der Maus kann ich nur mit halbem Ohr zuhören, weil das Mäuschen weint. Ich verschicke rasch die Rechnung an einen Kunden und stelle fest, dass ich die falsche Jahreszahl drauf stehen habe.

In ihrem Haushalt kommt ein strahlender Ehemann nach Hause. Der Sohn sitzt bereits an selbständig erarbeiteten Zusatzaufgaben, die Tochter deckt den Tisch. Sie erzählt von einer erfolgreichen Telefonkonferenz mit ihrem Kunden in NY.

Der nächsten begegne ich auf Facebook. Sie jongliert ganz alleine Kinder, Job, Studium, Bullerbü und Nachhaltigkeit. Nach 5 Minuten stehen da bei jedem Foto gefühlt 50 wohlwollende Kommentare, mindestens 20 davon finden irgendwas am Kind total süss. Eine Frau ohne Fehler.
Auch wenn man sich natürlich in den sozialen Medien beliebig darstellen kann, so glaube ich doch, dass man sich nicht verstecken kann. Die eierlegende Wollmilchfrau kann gar keine Fehler haben, ich würde es ihr genauso anmerken wie sie es mir, wenn ich nicht sowieso schon so ehrlich wäre, wie ich es nun mal bin.

Meine Kinder streiten sich derweil um 5cm auf der 2m langen Couch als ginge es um das letzte Gummibärchen auf Erden. Diese Auseinandersetzung wird spätestens dann punktgenau ihren Höhepunkt finden wenn der Mann abends zur Tür hereinkommt. Zeitgleich wird das Baby quengeln, das Abendessen sich nicht von selbst auf den Tisch bringen, das Kartenhaus zusammenfallen.

#latergram #endlichzeitfürmich Sie hält ihren Yogi-Tee und sitzt da so im Schneidersitz mit ihrer destroyed Jeans, Woll-Cardigan, frisch lackierten Nägeln und einem anspruchsvollen Buch.

2 Stunden später habe ich Zeit für die Wäsche, die Kinder wälzen sich in den Schlaf. Beim Blick durch das Wohnzimmer muss ich beide Augen zudrücken um das Chaos auszublenden. Ich mache kein Foto #fürmehrrealitätaufinstagram und verschiebe einen Blogbeitrag. Schon wieder.

Ihre Insta-Story berichtet von ihrem 10. Hochzeitstag, zeigt Blumen, Candle-Light-Dinner und ein Paar-Selfie.
Der Mann und ich verabschieden sich müde zu je einer Tochter in die Schlafzimmer.

Würde die eierlegende Wollmilchfrau hier leben, wäre alles sauberer, heller, gesünder, hübscher, erfolgreicher, perfekter, glücklicher. Ich weiss nicht, wie sie es macht. Ich habe keine Ahnung. Auch wenn ich nur einen Bruchteil von ihr hätte, es wäre für mich ein tagesfüllendes Programm. Vielleicht kommt sie von einem anderen Stern?
Ich bereue es, nicht so zu sein. Ich hätte gerne glücklichere Kinder, einen zufriedeneren Mann und einen vorzeigbaren Haushalt. Ich hätte gerne meine Terminplanung im Griff und (überhaupt!) einen perfekt-gesunden Einkaufs- und Menuplan für die Woche. Ich hätte gerne Kleidergrösse 36 und ein Dauer-Abo fürs Crossfit.

Die eierlegende Wollmilchfrau ist für mich so unerreichbar, dass ich sie vielleicht einfach ausblenden sollte. Denn vermutlich kann ich mich noch so anstrengen, ich werde nie so sein. Ich bin trotzdem glücklich. Ich staple meine Ansprüche tief.
Ich weiss nur nicht, wie das für den Rest meiner Familie ist. Für mein Baby reicht’s. Es bekommt ja die Milch und so. Aber was ist mit den anderen? Sollte ich mich für sie nicht mehr bemühen? Sollte ich nicht wenigstens versuchen, ein bisschen mehr eierlegende Wollmilchfrau zu werden, egal wie anstrengend es wäre? Ich weiss, irgendwann wird vieles besser, zufriedenstellender. Aber nie perfekt. Und ich fürchte, die eierlegende Wollmilchfrau, das wäre dann auch einfach nicht mehr ich