9 Monate Mäuschen

Mein letztes Mäuschen-Update liegt ja schon ein ganzes Weilchen zurück. Zeit also, anlässlich der 9 Monate, wieder einmal zu berichten 🙂 Aktuelle Zahlen zu Grösse und Gewicht kann ich leider nicht liefern, da wir erst zum Geburtstag hin wieder zur Kontrolle zum Arzt müssen… Weiterlesen

„Wo Liebe ist, ist Familie“

Unser heutiges Familieninterview dreht sich um einen kompletten Mädelshaushalt, nämlich eine Familie mit zwei Mamas. Choeden (37), Désirée (35) und die Töchter Norlha (5.5j) und Sonam (3j) leben in Winterthur. Die liebe Désirée kenne ich aus diversen Facebook-Gruppen da sie, so wie ich, Trageberaterin ist. Ich freue mich sehr, dass sie sich im Rahmen meiner Interview-Serie meinen Fragen stellte 🙂 Weiterlesen

6 Monate Mäuschen

Ein halbes Jahr, das nenne ich mal einen kleinen Meilenstein. Und wie schnell ich den erreicht habe?

Eigentlich dürfte nun ganz viel passieren, denn die letzten Monate über habe ich nur unmerklich Neues gelernt. Dass ich mobiler bin, merkt Mama v.a. weil ich mich im Schlaf hin und her bewege. Ich selber habe das noch gar nicht richtig bemerkt und verändere meine Lage eher unbewusst.
Auf dem Boden drehe ich mich immer noch sofort auf den Bauch und von dort aus auch ein wenig seitwärts mit den Händen, mehr liegt aber nach wie vor nicht drin.

Die Beikostreife hätte ich dann wohl erreicht, meint Mama, da ich auf ihrem Schoss immer dem Essen nachgucke, das in ihren Mund wandert, oder danach greife. Und so gibt es nun ab und zu ein Stück Gurke, Wassermelone, Brotrinde o.ä., das ich anknabbern darf. Dinge, die halbsitzend im Newborn-Set eben gut gehen. Im Hotel war ich ganz begierig darauf und durfte auch mal ein paar Löffel Fruchtmus probieren. Mehr gibt’s dann wenn ich selber sitzen kann oder nach Lust und (Koch)laune von Mama… Ich freue mich immer, wenn ich so einen Gemüsestick etc. angeboten bekomme und nehme es dankend an (und in den Mund 😉 Abgesehen davon gibt es immer noch viel Muttermilch.

In Sachen „brav“, wie man so schön sagt, überrunde ich ja meine Geschwister mehrfach. Ich bin ein total unkompliziertes Baby. Das einzige, was Mama nervt, ist, dass mir zuhause schnell langweilig wird. Unterwegs in Tuch oder Trage spürt man mich gar nicht 😉

In den letzten Wochen habe ich mich übrigens zum Bauchschläfer entwickelt. Beim Einschlafen im Bett lande ich praktisch immer auf dem Bauch. Das kennt Mama von den Grossen nicht, es ist aber OK für sie. Auch schlaftechnisch hat sich nicht viel verändert oder eingependelt. Einen verlässlichen Rhythmus gibt es nicht, was vielleicht aber auch daran liegt, dass unsere Tage eben auch unterschiedlich verlaufen… mal sehen, wie das wird.

Windelfrei bin ich nicht so ganz… während mich Mama in den (frühen) Morgenstunden und in den Standardsituationen tagsüber meist erfolgreich abhält, merkt sie es mir am Boden meist zu spät an, dass ich mal muss. Sie ist dann eben einfach abgelenkt bzw. beschäftigt sich mit dem Haushalt, den Kindern etc. und so trage ich eben meist ein Back-up/eine Windel… lasst Euch nicht vom Foto verwirren – im Hotel trug ich der Einfachheit halber Wegwerfwindeln, zuhause Stoffies.

Übrigens war ich heute zur Kontrolle beim Kinderarzt. Gewachsen bin ich nicht so viel, ich messe wohl etwa 63,5cm und bringe 7,2kg auf die Waage. Aber der Arzt ist zufrieden und meint, ich müsse erst nach meinem 1. Geburtstag wieder kommen (natürlich nur, sofern alles bestens ist – das hoffen wir doch! 🙂

Mit Essen und Bewegung dürfte sich in den nächsten Monaten trotzdem einiges ändern, also bleibt dran! 😉

Unser Besuch im Ravensburger Spieleland

Endlich komme ich dazu, unseren Bericht zu schreiben 🙂 Wir waren schon vor einigen Jahren, als die Maus noch klein war, schon mal im Ravensburger Spieleland. Lustigerweise haben wir von ihr ein fast identisches Foto im Sandkasten gemacht damals… in meiner Erinnerung war das Spieleland nicht viel mehr als ein riesiger Spielplatz, aber seitdem hat sich doch einiges verändert. Erstens sind die Kinder nun gross genug, um viele Fahrgeschäfte mit und ohne unsere Begleitung zu nutzen. Zweitens hat sich das Spieleland auch etwas vergrössert. Ziemlich neu ist z.B. das Feriendorf. Es war zu unserer Anreise noch geschlossen, sonst hätten wir spontan auch eine Nacht dort gebucht. Wir fuhren nämlich nach dem Frühstück los und waren dann so gegen 11 Uhr dort und fuhren auch erst nach 18 Uhr, als die meisten Bahnen schon geschlossen waren, wieder nach Hause. Dennoch haben wir gefühlt nur einen Bruchteil der Attraktionen besucht. Wenn Ihr also von weiter weg anreist, lohnt sich die Übernachtung! Und wenn Ihr nah wohnt, lohnt sich die Saisonkarte!

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Obwohl es ein Brückentag war, an dem wir das Spieleland besuchten, und der Parkplatz schon ziemlich voll war, mussten wir nicht anstehen am Eingang und wurden sehr zuvorkommend an der Kasse bedient. Die Mitarbeiter waren alle sehr hilfsbereit und freundlich. Gleich am Anfang des Parks gibt es zwei Hüpfkissen – für grössere und kleinere Kinder – ideal, um sich nach der Autofahrt erst mal auszutoben 😉 Ich bin auch sicher, dass wir gar nicht weit gekommen wären, wenn wir die Kinder nicht irgendwann darum gebeten haben, wieder runter zu kommen 😉 Auch vor der Heimreise musste das Hüpfen nochmals sein…

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Aber dann warteten schon die ersten Attaktionen: das Tierkarussell, die Traktoren, die lebenden Schweine und Esel, die man streicheln durfte und ein mit Wasser spritzender Frosch. Anstehen mussten wir im Schnitt 10-15 Minuten, am längsten beim Raketenblitz. Da das Mäuschen derweil in der Trage schlief und eben doch einige Leute anstanden, kam ich leider nicht in den Genuss, aber der Mann und die Kinder fanden sie Bahn super. Das es nach Mittag doch ziemlich heiss wurde, waren natürlich alle Wasser-Attraktionen sehr beliebt, da waren die Wartezeiten vermutlich auch ein wenig länger. Der Park füllte sich schnell, aber die Menschen verteilten sich gut.
Als bei uns der Hunger kam, da war es schon weit nach Mittag, wurde es ein wenig schwierig… das Seerestaurant war verständlicherweise voll und eine (offene) Imbissbude fand sich nicht, so dass wir Richtung „Burger-Meisterei“ liefen. Burger gehen immer und dass man sich hier den Burger selber zusammenstellen kann, klang schon mal spassig. Drinnen konnten wir einen Platz ergattern, aber leider war auch hier die Wartezeit ziemlich lang. Immerhin war die Getränkeausgabe schnell und auf den Burger konnte man am Platz warten bis die entsprechende Nummer angezeigt wurde. Einen Spielbereich für Kinder gab es nicht, dafür bekamen sie ein Puzzle, was die Wartezeit etwas angenehmer gestaltete.

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Im Nachhinein hätten wir vielleicht selber eine Jause mitgenommen, denn es gibt auch einige Picknickstellen für diesen Zweck. Leider waren auch nicht alle „süssen“ Imbissbuden geöffnet, denn bei dem Wetter hätten wir gerne irgendwo noch ein Eis geholt (wir kauften dann eins aus der Truhe im Laden nach der Bootstour).

So gestärkt machten wir uns dann wieder auf den Weg in den Park um noch ein paar Attraktionen zu besuchen. Übrigens: vieles ging auch mit Tragebaby problemlos: ich durfte mit dem Zug und dem Traktor fahren, „Hein Blöd’s Bootstour“ mitmachen und auch mit auf den Aussichtsturm.
Unser Grosser überraschte uns dann sogar, indem er sich ganz alleine für das im Titelfoto abgebildete Fahrgeschäft anstellte! Es gefiel ihm dann auch und er wollte noch mal fahren, vor einer Weile wäre das noch undenkbar gewesen!

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Beide Kinder fuhren noch mit ihrem Papa mit den schnellen Nilpferden im Wasser herum und hatten Spass dabei. Sie liefen einmal durchs Labyrinth und spielten im Hubschrauber Memory. Gerne hätten sie noch an weiteren Stationen Halt gemacht und die Karpfen im See fanden sie auch sehr spannend, aber am Schluss überwog dann der Wunsch, sich noch ein Buch aus dem Shop auszusuchen. Da erinnerten wir uns wieder an die Relax-Zone mit den Hängematten. Da hätt‘ ich mich nach einem warmen Tragetag ja zu gerne reingelegt 😉 Aber das Mäuschen war da wieder müde und so machten wir uns hurtig auf den Heimweg…

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Es hätte auf jeden Fall noch viel zu entdecken gegeben. Auch das Schoko Haus von Ritter Sport mussten wir links liegen lassen – da hätte ich mich ja zu gerne eingedeckt 😉 War wohl besser so 😀

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Schön ist, dass das Ravensburger Spieleland für fast jedes Alter etwas bietet, so kann man gut mit Kindern unterschiedlichen Alters hingehen und auch mal mit den Kleineren eine Weile an der Sandgrube oder beim Platz mit den Bobby Cars und Tret-Traktoren verweilen während die Grossen für die Fahrgeschäfte anstehen. Und viele Fahrgeschäfte sind auch schon für kleine Kinder offen – in Begleitung eines Erwachsenen.
Im Sommer sind die vielen Wasser-Attraktionen natürlich sehr beliebt. Zwischendurch gibt es auch Stationen, an denen man beim Durchlaufen ein wenig nass wird, super, um sich kurz abzukühlen…

Na, habt Ihr auch Lust bekommen, mal nach Ravensburg zu fahren? 🙂

Wir bedanken uns herzlich beim Ravensburger Spieleland für die Einladung!
Fotos: privat/Ravensburger

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Balibu – Onlineshop mit Herz

Heute möchte ich Euch einen Shop vorstellen, den ich schon lange kenne, den ich aber v.a. mit seiner sympathischen Inhaberin verbinde – Brenda Reisinger – für mich eine richtige „Mompreneur“ wie man so schön sagt, denn sie ist, gemeinsam mit ihrem Mann, fast rund um die Uhr für Balibu tätig, hat drei Kinder und einen tollen Geschäftssinn, wobei sie die Wünsche der Kunden immer vor Augen hat. Dies ist Teil I der Shopvorstellung. In einem 2. Beitrag geht es um eine spezielle Marke aus ihrem Shop, also schaut bald wieder rein, es wird dann auch etwas zu gewinnen geben 😉 

Als ich nach der Geburt meiner ersten Tochter das Tragen so richtig entdeckte und mich auch für die verschiedensten Tuchmarken und Accessoires wie Tragejacken zu interessieren begann, gab es in der Schweiz noch keine grosse Auswahl. Vieles musste umständlich aus dem Ausland bestellt werden – verbunden stets mit doofen Zollgebühren. Als ich noch (lange) überlegte, dass die Schweiz eigentlich einen gescheiten, allumfassenden Onlineshop für Trageeltern haben sollte und ob ich so etwas stemmen könnte, baute ihn Brenda gerade auf. Über Facebook muss es gewesen sein, dass ich ihren Shop entdeckte und sie kennenlernte. Mittlerweile ist das schon einige Jahre her, live getroffen haben wir uns leider noch nie (das kann ja noch kommen ;), aber neben der Liebe zum Tragen teilen wir auch die Liebe zu Starbucks, Sushi und anderen Dingen 😉
Und der Shop wuchs und bot bald eine wundervoll zusammengestellte und stets aktuelle Auswahl an tollen Marken rund ums Tragen. Eine Zeit lang führte Brenda gar ihr eigenes Tragetuch-Label und bewies damit, wie sehr sie am Nerv der Tragewelt war. Damals hatte sie gerade ihr 3. Kind bekommen und ich staunte da schon, wie sie alles unter einen Hut bekam.

Brenda

Bild: Brenda Reisinger

Auch unsere Kinder wuchsen und das Tragen wurde zumindest bei ihr weniger relevant, die Interessen verlegten sich auch auf den Rest des Shops – Spielsachen, Kleidung, Schuhe, Accessoires und mehr für Eltern und Kinder. Ich verfolge immer aufmerksam die zum Shop gehörige Facebook-Gruppe, wo sie in regem Kontakt mit ihren (potentiellen) Kunden steht. Dies ist meiner Meinung nach eins ihrer vielen „Geheimnisse“: immer ein offenes Ohr, absolut präsent, stets im Austausch. Sie reagiert rasch auf Wünsche, nimmt Inputs auf, fragt nach Meinungen zu Trends und kann so gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Die Balibu-Fans lieben diesen persönlichen und direkten Kontakt und danken es mit ihrer Treue. Und eins kann man sich sicher sein: Brenda überrascht einem immer wieder mit etwas Tollem. Dabei hat sie neben gewissen Standardmarken einige Key-Labels im Sortiment, nicht unüberschaubar viele wie in grossen Shops, sondern ein paar wenige, sorgfältig ausgewählte. Und die wechseln auch mal wieder, denn Trends kommen und gehen eben…

Brenda möchte nicht zu sehr im Vordergrund stehen, aber ich durfte Ihr immerhin zwei Fragen stellen (ich hätte ja noch viel mehr gehabt… 😉

Liebe Brenda, wie startest Du in den Tag?
Brenda Reisinger: Mein Tag startet immer mit einem Red Bull. Gebt mir Red Bull und ich bin happy. Als zweites wird Musik gestartet mit meiner Spotify Playlist. Ohne Musik läuft bei mir gar nichts. Und dann wartet meist ein Sack voll frischer Gipfeli und Brötchen, welche mein Mann schon früh für uns geholt hat, auf uns.

Das klingt ja toll. Und verrätst Du uns noch Dein Erfolgsgeheimnis?
Naja, das werde ich natürlich nicht verraten, sonst wärs ja kein Geheimnis mehr 😉 Aber wichtig ist, dass man weltoffen und bereit ist, viel Zeit in die zum Teil trockene Recherche zu investieren und sich weltweit in Medien zu informieren, sei es Internet, Social Media, Zeitschriften. Ich verbringe wöchentlich viele Stunden damit, einfach nur zu lesen, was weltweit auf dem Kindermarkt vor sich geht, besuche Messen etc.

Brendas aktuelle Lieblinge von Balibu.ch, die wir testen durften und denen Ihr sicher immer mal wieder auf unseren Kanälen begegnen werdet:

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  • Alles von Jujube 😉
  • Der edle Badeanzug von Stella Cove
  • Sie süssen Mokassins von Freshly Picked
  • Die praktische Flasche plus Box für die Jause für unterwegs von Zoli

Ihr habt jetzt vielleicht schon eine Ahnung, wovon ihr im nächsten Beitrag noch mehr sehen werdet… 😉

Vielen Dank Brenda, für die tolle Zusammenarbeit! 🙂

3 Monate Mäuschen

Heute ist mein kleines Mäuschen schon 3 Monate alt, d.h. vor ungefähr einem Jahr wurde ich schwanger. Es ist, als wäre es gestern noch gewesen, dass ich die Schwangerschaft bemerkte und mich über den wachsenden Bauch freute. Aber schon kurz nach der Geburt (an die ich mich auch noch sehr gut und gerne zurück erinnere) konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie es war mit so dickem Bauch am Ende der Schwangerschaft – schon verrückt. Schwanger sein fand ich, bis auf die letzten Wochen, immer sehr schön und so blicke ich natürlich auch ein wenig wehmütig zurück auf diese Zeit… hach… seufz… aber es geht hier ja um das Mäuschen, das unser Leben so schön bereichert… 🙂

Die Kleine überrascht mich wirklich immer wieder. Ich finde mich dann manchmal staunend vor und überlege, ob irgendwas mit meiner Milch nicht stimmt oder so, aber dieses Baby ist eins, das ich mir immer gewünscht habe, als ich mit den ersten beiden so richtig „auf die Welt kam“ und die anderen immer um ihre „einfachen und pflegeleichten“ Babys beneidete während ich dachte, ich mache bestimmt irgendwas falsch, aber nein, sie sind halt einfach alle anders… Sie schläft oft von selber ein, sogar alleine im Beistellbett. Sie trinkt mittlerweile wirklich gut und schnell an der Brust und sie schläft sehr gut. Am Dienstag (12-Wochen-Schub?) sogar mehr als durch mit über 9 Stunden am Stück! (Natürlich konnte ICH das nicht geniessen weil ich nachts doch noch oft erwache (Gewohnheit? Alarmbereitschaft?) und die grosse Maus zu mir rüber kam und dann herum nestete… Und am Donnerstag und Freitag wiederholte sie das Ganze mit 8 Stunden. (Danach erwachte sie wieder früher, aber mit einer nächtlichen Stillmahlzeit kann man gut leben…) Und sie kann teils auch schon eine ganze Weile zufrieden auf der Krabbeldecke liegen und sich ein wenig entdecken.
Und ja, das ist durchaus ungewohnt für mich, das kannte ich von meinen Grossen nicht. Als sie Babys waren, haben sie mich viel mehr gebraucht. Zum Teil fehlt mir fast die Nähe, ich sollte öfter mit ihr im Tuch spazieren gehen… 😉 Einfach so auf meinem Bauch liegen und kuscheln mag sie z.B. gar nicht, obwohl das andere Babys meist sehr geniessen – interessant, wie unterschiedlich Kinder doch sein können und dies von Anfang an, es ist also mit Sicherheit nichts, das man ihnen an- oder abtrainieren könnte.
Wenn ich mich abends neben sie ins Bett lege, dann schaue ich sie oft noch eine Weile an, wie sie friedlich schläft und fühle mich dann einfach nur unendlich gesegnet, dieses kleine Menschlein, dieses Wunder, bei mir haben zu dürfen. Es ist keine Selbstverständlichkeit. Und vor lauter Glück kann ich in diesen Momenten oft eine Weile gar nicht einschlafen… es ist so schön, ihr beim Wachsen zuzusehen… und es geht so schnell! So anstrengend die Babyzeit sein mag, so schön ist sie auch, sogar das hatte ich fast vergessen!
Diese Woche habe ich noch Kisten der nächsten Grösse (68) ausgeräumt. So viele Kleider noch von der grossen Maus her… Kleider, die ich längst vergass und mich dann beim Herausholen jeden Teils freute, weil ich mich daran erinnerte, wie die grosse Maus sie trug…

Stillen & Schlafen
Wie erwähnt klappt beides wunderbar. Tagsüber sind die Schläfchen in letzter Zeit auch mal länger geworden, vielleicht kristallisiert sich da ja bald sowas wie ein Vor- und ein Nachmittagsschlaf heraus? Unterwegs stillen ist noch etwas doof und mühsam da ich zuhause wirklich v.a. im Liegen stille. Es geht einfach am besten – für uns beide. Wenn sie morgens aus dem Nachtschlaf erwacht, strahlt sie freudig an oder strampelt zufrieden rum und schaut sich um – einfach Zucker!

Motorik & Verhalten
Das Mäuschen ist schon richtig aufgeweckt, freut sich, wenn man sie anspricht und lächelt, hört aufmerksam zu, gibt Laute von sich.
Sie strampelt sehr viel rum, kann sich auf die Seite drehen aus der Rückenlage und lutscht oft an ihren Händchen.

Windelfrei
Klappt momentan erstaunlich gut zuhause. Wenn ich nicht abgelenkt bin oder sie während der Mahlzeiten im Baby-Set sitzt, dann erwische ich das meiste. Auch glaube ich, dass sie langsam „weiss“, dass ich reagiere und „wartet“. Natürlich reagiere ich relativ schnell, aber noch vor wenigen Wochen hat sie meist schon gepieselt, nachdem sie geschlafen hat tagsüber. Das kam nun nicht mehr vor, sie erwacht trocken. Nachts hängt es ein wenig von mir ab. Wenn ich früh genug erwache und nicht zu müde bin, halte ich sie erfolgreich ab. So bleibt nachts die Windel auch trocken. Die letzten Nächte war das immer so, so dass ich schon fast überlege, ihr nachts gar keine Windel mehr anzuziehen.

Nun steht uns die kommende Woche noch die grosse Herausforderung bevor, dass wir 2 Tage weg sind inkl. einer Übernachtung. Drückt mir bitte die Daumen, dass es gut klappen wird, es sie nicht allzu sehr verwirrt und wir zuhause wieder so weitermachen können wie bisher… ich habe da immer grossen Respekt vor solchen „Geschichten“, aber da sie ja offenbar ein wirklich unkompliziertes Kind ist, wird sie es wahrscheinlich viel besser meistern als ich 😉

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Warum ich das Tragen liebe…

Ich habe alle meine Kinder getragen. Den Grossen leider nicht so häufig wie ich es im Nachhinein gerne getan hätte… ich bin mir sicher, dass dadurch vieles besser gewesen wäre, aber es hilft im Nachhinein ja nichts… Bei der Maus habe ich dann intensiv begonnen, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich trug sie oft. Ich meine, man hat ja Kinder eh ständig auf dem Arm und im Tuch oder der Tragehilfe ist es nicht nur schonender, sondern auch praktischer. Man hat die Arme frei. Sei es für Geschwisterkinder, den Haushalt oder beim Einkaufen.

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Während  das Baby friedlich vorne drin schlummert, sind die Hände frei für anderes… hier z.B. zum Fotografieren beim Sonntagsspaziergang 😉

Ich gehe auch tragend spazieren. Das zusätzliche Gewicht schadet mir nicht und meine Kinder bekommen so viel mehr mit über von ihrer Umgebung als liegend im Kinderwagen. Aber ich will jetzt gar nicht gross über die vielen Vorteile referieren, die könnt Ihr nämlich im unten stehenden Link zu meinem aktuellsten Gastbeitrag lesen. Oder auf meiner Website „Nestwärme“, die ich vor Jahren nach meinem ersten Trageberatungs-Kurs erstellt habe und für die ich immer wieder verschiedene Tücher und Tragehilfen teste.

Einen Kinderwagen schaffen wir uns nicht mehr an. Tragen ist für mich einfach schöner. Schon mit der Maus habe ich den Wagen eher benutzt um Einkäufe etc. zu transportieren während das Kind auf meinem Rücken „mitlief“ 😉 Dafür wäre er praktisch, oder wenn man mal länger draussen unterwegs ist und das Baby kurz ablegen müsste… aber dafür lohnt es sich nicht, einen zu kaufen.
Zur Not können wir unseren Fahrradanhänger mit einem zusätzlichen Rad als Wagen benutzen.
Das soll jetzt aber keine generelle Absage an den Wagen sein! Es gibt Babys, die lieben es und dann passt das auch… und es gibt Eltern, die tragen nicht gerne – auch das finde ich OK, jeder, wie er will, ich erzähle hier nur, wie ich es mache…

Auch erwähnen muss ich, dass meine Kinder eben richtige Traglinge sind/waren, die sich kaum ablegen liessen. Es verging meist keine Minute, dann wurde gequäkt… ist ja auch logisch, denn am schönsten ist es für ein kleines Baby eben ganz nah bei der Mama – so wie im Bauch – warm und kuschelig. Den Herzschlag spüren, ihren Duft riechen, in ihr Gesicht schauen, ihrer Stimme lauschen, geschaukelt werden und alles um sich herum mitbekommen…

Zum Leidwesen meines Mannes bin ich auch ein wenig der Tuch-Sucht verfallen. Ein wenig… *räusper* Ich muss mir ein Lachen verkneifen. Falls Ihr Frauen kennt, die einen Schuh- oder Taschentick haben und damit ihre Schränke füllen, dann wisst Ihr vielleicht, was ich meine. Bei mir stapeln sich halt Tücher. Vorwiegend in pink oder lila, Mädchenfarben eben. Wenige auch in anderen Farbtönen… in verschiedenen Mustern, klar, verschiedenen Marken und Materialien, verschieden schwere Tücher… ja, da gibt es wirklich grosse Unterschiede. Wenn Ihr jetzt sagt: Tuch ist doch Tuch, dann sage ich Euch: Schuh ist Schuh, oder? Und falls Ihr mehrere Paar Schuhe besitzt, müsst Ihr jetzt nichts mehr sagen 😉 Ja, Tücher sind für mich, last but not least, auch einfach ein modisches Accessoire – wenn Mama schon keine Zeit hat, um sich im Alltag schick zu kleiden (wozu auch!?), dann macht wenigstens das Tragetuch was her.. 😉

Übrigens, hier mein aktuellster Gastartikel für babytalk.world zum Thema TragenBabys wollen getragen werden

Illustration: Les mamans winneuses

1 Monat Mäuschen (und Maslow)

Ihr fragt Euch jetzt vermutlich, wer oder was zum Geier Maslow ist. Aber vielleicht kennt Ihr ihn ja (wieder) wenn Ihr auf die Grafik schaut. 

maslow-pyramideJa, genau, die Bedürfnis-Pyramide. Genau an diese erinnere ich mich aktuell ganz oft, wenn ich unsere Tage so durchdenke. Wir sind ganz unten gestartet, logo, und diese untere Stufe diktiert unseren Tag, Baby’s Tag.
Atmen tut es gottlob von selber, zum Trinken (Nahrung) meldet es sich genau so wie wenn es müde ist. Und bei uns kommt noch das Ausscheidungsbedürfnis hinzu, das sich durch gewisse Signale zeigt und dem ich mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg versuche entgegen zu kommen. Es ist also ein 24h-Kreislauf von Nahrungsaufnahme-Ausscheidung-Schlaf und wieder von vorne, unterbrochen nur durch mehrere Wachphasen…

Ob Sicherheit und das Soziale auch schon dazu kommen? So ein wenig schon, oder? Sicher bin ich ganz nah bei Mama, Papa oder sonst jemandem, der mich trägt oder hält. Und Kommunikation ist durchaus ein Thema. Es wird Blickkontakt gesucht, Laute werden von sich gegeben. Weinen gehört auch dazu. Es kann ja noch nicht sprechen…

Vielleicht findet Ihr den Vergleich ja total albern, aber ich finde es stimmt 😉 Maslow-Baby *g* Und Mama als 24h-Bedürfnis-Abklärerin und -Erfüllerin, jawohl!

Signale richtig deuten
So. Und um Bedürfnisse richtig erfüllen zu können, muss man natürlich wissen, welche das Baby gerade äussert. Das ist nicht immer so einfach. Es gibt Tage, da bringe ich sie problemlos zum (Ein)schlafen, innert weniger Minuten, weil ich offenbar den richtigen Moment erwischt habe. Beim Hunger kann ich oft auf die Uhr gehen bzw. ich weiss, dass sie nach dem Aufwachen gleich mal an die Brust muss. Dito mit dem Pipi… nach dem Schlafen muss man einfach. Auch das grosse Geschäft habe ich bisher immer erkannt obwohl es glaub’s ganz oft einfach Zufall war 😀 Aber oft weiss ich nicht, was sie gerade hat. Dann halte ich sie, in der Meinung, sie müsse pieseln, ein ums andere Mal über den Topf und nix kommt. Aber so einfach ist es halt auch nicht. Vielleicht ist sie dann müde oder wollte einfach auf den Arm… da muss ich noch dazu lernen… und alles wird man nicht immer richtig deuten können… ich erinnere mich noch eine Situation mit unserem Grossen. Er war damals 15 Monate und wir wegen der Hochzeit meines Vaters in Griechenland. Wir hängten eine Woche in einem Hotel am Meer an. Eines Tages brüllte der damals Kleine wie am Spiess… nichts half! Wir waren total ratlos und trollten uns schliesslich auf’s Zimmer weil die anderen Leute schon komisch guckten. Irgendwer von uns kam dann mal auf die Idee, ihm die Windel auszuziehen und siehe da: knallroter Po!!! Irgendwas muss den Po gereizt haben. Wahrscheinlich war die Windel voll, ich weiss nicht mehr, was es war. Wir haben uns auf die Stirn geklatscht, dass wir das nicht geschnallt haben, dass die Windel weg muss… und ganz oft waren die Kleinen auch völlig grundlos quengelig, was man dann immer auf’s Zahnen schiebt wenn man sonst nicht weiss, was ist 😀 Gottlob war das bei beiden kein grosses Thema, weil sie erst nach jährig Zähne bekamen. Das geht dann sanfter und unbemerkter zu und her. Mal sehen, wie’s beim Mäuschen wird.
Aber um hier nochmals „Werbung“ für’s Abhalten zu machen: dadurch, dass ich ein zusätzliches Bedürfnis versuche zu erkennen, was mir auch mehrmals täglich gelingt, fallen ganz viele unruhige/unzufriedene Situationen mal weg, an die ich mich im Nachhinein bei meinen Grossen oder auch fremden Kindern erinnere… und dafür lohnt sich meiner Meinung nach der Mehr-„Aufwand“.

Mit 1 Monat…

…entdeckt meine Mama einen gewissen Rhythmus, der sich aber von einem Tag auf den anderen wieder ändern kann. Hättest wohl gern, bäh! 😀

…stille ich schon fast wie ein Profi

…geht kein grosses Geschäft mehr in die Windel – juhu!

…werde ich täglich in Tuch oder Tragehilfe getragen

…habe ich auch viele wache Momente

…weiss keiner, wie viel ich wiege, aber der Doktor wird’s uns nächste Woche wohl sagen

…bin ich meistens zuhause und finde das ganz OK so. Zu viel Trubel mag ich nicht

…freue ich mich über meine lieben Geschwister, besonders über die grosse Schwester, die jetzt nachts bei uns schläft, mich oft streichelt, mir vorsingt und mich sehr lieb hat.

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3-Wochen-Update / Geschwisterbande

3 Wochen alt ist die Baby-Maus nun schon und weil ich gebeten wurde, mal zu erzählen wie es den Grossen mit der Kleinen geht, werde ich das heute gerne ein wenig ausführlicher tun. Die Fakten zum Wochenupdate folgen dann weiter unten…

Irgendwie war ich auf Vieles gefasst, aber dennoch optimistisch. Es ist so, dass der Grosse damals nach der Ankunft der Maus extreme Mühe hatte. Man merkte ihm an, dass seine Welt aus den Fugen geriet. Nächtelang konnte er nicht alleine sein und mein Mann blieb jeweils die ganze Nacht bei ihm im Zimmer auf einer Matratze neben seinem Bett und hielt Kontakt. Das war v.a. für den Mann sehr anstrengend, denn ab 20 Uhr war er in diesem Zimmer und konnte selber kaum schlafen denn der Grosse war extrem unruhig und weinerlich. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass er damals für den Grossen da war. Irgendwann wurde es besser… die beiden sind heute mal sehr lieb und friedlich miteinander, mal wie Hund und Katz… normal halt… wobei man dem Grösseren schon noch anmerkt, dass er mal vom Thron gestossen wurde. Er teilt sehr ungerne, er gönnt der Schwester kein Krümelchen mehr als ihm, es wird alles immer genauestens abgewogen.
Nun aber zur aktuellen Situation. Die Grossen sind nun wirklich schon gross und konnten natürlich die ganze Schwangerschaft über „vorbereitet“ werden bzw. für sie war es schon greifbarer als damals für einen noch nicht mal 2-Jährigen, was hier „geschieht“. Sie begannen dann, als wir ihnen sagten, dass das Baby bald zur Welt kommen würde, nervös zu werden, unruhig. Die Maus hatte sogar ein wenig Angst, einzuschlafen weil sie fürchtete, dass wir mitten in der Nacht ins Spital fahren und sie alleine lassen würden.
Als sie mich dann am Mittag nach der Geburt abholten, war die Freude über das Baby aber gross und beide sehr lieb zu ihr. Das ist bis heute so geblieben. Der Grosse sagt, er sei dankbar und froh, dass wir ein gesundes Baby bekommen haben, die Maus kommt sehr oft zu ihr um sie zu streicheln, hallo zu sagen, ihr den Nuggi zu geben, beim Stillen zu „helfen“… der Grosse auch ab und zu aber deutlich weniger. Ich denke, Mädchen haben da von Natur aus mehr Interesse 😉
Ansonsten merkt man natürlich, dass ich weniger Zeit und Hände für sie habe, sie mehr selber machen müssen, mehr sich alleine beschäftigen. Für den Grossen ist das weniger ein Thema, er zieht sich stundenlang mit seiner Lieblings-CD ins Zimmer zurück und tüftelt mit seinen Lego. Die Maus kommt aber sehr oft und sagt: „mir ist langweilig“ oder „niemand spielt mit mir“. Eine Zeit lang liess sie sich vom Grossen in ein Lego-Spiel involvieren aber mittlerweile sagt sie, dass sie das nicht mehr mag. Es interessiert sie halt nicht wirklich. Wenn sie sich selber beschäftigt, dann mit Malen, Ausschneiden, den Büchern mit dem Stift; manchmal hilft sie im Haushalt, knetet, macht Rollenspiele. Die Gspänli fehlen bisweilen beiden. Ich bin derzeit nicht mobil und es ist heutzutage auch immer schwieriger, etwas auszumachen. Wenig spontan, da viele ein straffes Wochenprogramm haben und wenig Zeit. Oder zu weit weg sind… oder, oder, oder… ich hoffe, dass das bessert wenn sich bei wärmerem Wetter das Leben wieder automatisch mehr nach draussen verlagert.

Familienbett, partielle Weiterführung
Da ich nach der Geburt „ausgezogen“ bin ins Mauszimmer, allein mit dem Baby, schlafen die Grossen nun alleine mit dem Papa im Familienbett. Und dort merkt man wohl am meisten, dass eine Veränderung stattgefunden hat. Mein Mann muss oft in die Mitte liegen und berichtete dennoch über unruhige Nächte und Kinder, die „fast in ihn hineingekrochen“ seien, die sich viel bewegten im Schlaf. Ich schätze, dass sie so das Neue in ihrem Leben verarbeiten.

Nun bin ich gespannt, wie die beiden reagieren sobald die Baby-Maus mobil wird und etwas „mitmischen“ kann bzw. wenn die Grosse mit der Kleinen mehr „anfangen“ kann, mit ihr „spielen“ im weitesten Sinne… ich bin froh, dass die verschluckbaren Kleinteile (Lego!) alle in den Zimmern der Grossen sind, so dass die Baby-Maus unten gefahrlos herumkrabbeln kann. Aber noch dauert es bis es soweit ist 😉

Auf jeden Fall war es gut, dass die Kleine mit einem grösseren Abstand zur Welt kam. Für mich wäre es kaum vorstellbar, drei kleine Kinder zu managen und ich denke auch die Eifersucht hält sich so wirklich sehr in Massen, auch wenn ich nichts verschreien will, das kann sich ja wieder ändern… aber ich hoffe nicht… das einzige „Problem“ wird sein, dass die Kleine nicht ewig Gspänli haben wird. Die Grossen werden in 3-4 Jahren wahrscheinlich kaum mehr Interesse daran haben, mit einem Kleinkind zu spielen bzw. sie werden dann mit Schule und Freizeit recht eingespannt sein. Aber das lassen wir alles langsam auf uns zukommen…

Baby-Maus-Update
Die Hebamme kam letzte Woche zum letzten Mal und wog die Kleine. Sie hatte zugenommen, nicht wahnsinnig viel, aber es war wohl zufriedenstellend. Viel Schoppen hatte ich nie geben müssen und mittlerweile versuchen wir es ohne und es klappt ganz gut, wobei ich dann doch froh bin, wenn ich zum Termin für den Hüftultraschall beim Kinderarzt dann vielleicht nochmals ein Gewichts-Update bekomme. Die Sicherheit, dass sie genug erwischt, habe ich nicht zu 100 Prozent, aber sie hat nasse Windeln bzw. pieselt ins Töpfchen, sie schläft recht gut und auch mal länger (leider nur tagsüber, nachts erwacht sie im 2-3h-Takt).
Stilltechnisch möchte ich das Hütchen auf der linken Seite irgendwann los werden. Mittlerweile kommt hier mehr Milch, wenn auch nicht so viel wie rechts. Und wenn ich sie nicht in der Wiegehaltung stille, geht es auch mal ohne Hütchen aber leider schmerzt es an dieser Seite wieder etwas, obwohl keine Verletzung oder so erkennbar ist. Ich hoffe das geht wieder weg…
Der Wochenfluss ist praktisch versiegt, die Naht stört mich kaum. Der Rücken macht das viele Tragen noch nicht so gut mit, aber ich denke das kommt mit dem „Üben“. Heulen muss ich derzeit nicht mehr viel, Gott sei Dank, und tagsüber lege ich mich nun nicht mehr krankhaft hin, mein Körper scheint sich also an das Schlafmanko gewöhnt zu haben. Naja, fast… tagsüber habe ich schon mal eine Krise und denke, ich müsse jetzt sofort schlafen, aber das überwinde ich meistens auch… Allerdings gehe ich mit der Maus ins Bett, auch wenn es erst 19.30 Uhr ist. Sehr zum Leidwesen meines Mannes, aber ich schlafe meist schnell ein und brauche es wohl, ansonsten könnte ich vielleicht auch wach bleiben bis zum nächsten Stillen. Ich nehme es, wie es kommt, die Kleine ist ja noch jung und sobald sich der Nachtschlaf gut eingependelt hat, kann ich auch mal versuchen, länger unten zu bleiben…

Die Baby-Maus ist nun auch, wie damals die Grossen mit Eingewöhnung ab Mitte August (7 Monate ist sie dann) an zwei Vormittagen die Kita im Ort besuchen. Die Kita habe ich durch die Grossen und die Maus, die heute noch gerne hingehen würde, als sehr gut geführt empfunden, die Betreuerinnen als herzlich und das Angebot vielseitig. Die Maus hatte zwar ihre Phasen, in denen sie nicht gerne hin ging, aber im letzten Jahr vor dem Kindergarten wäre sie am liebsten täglich hin. Was mich aber am meisten überzeugt hat, war, dass man auf alle meine noch so extrigen Wünsche einging. Mittagsschlaf war lange ein Thema, so durfte ich sie später bringen als üblich, man liess mich, wenn sie nicht bleiben wollte, mit ihr reinkommen und ein wenig bleiben bis es ging, obwohl das nicht gang und gäbe ist, etc. Wir liessen uns auch für die Eingewöhnung genug Zeit. Deshalb weiss ich, dass auch die Baby-Maus dort gut aufgehoben sein wird und ich habe dann zwei Vormittage um Trageberatungen auszumachen, zu arbeiten oder sonstige Termine wahrzunehmen. Das war mir wichtig…

Und nun kommt gut durch die Woche! 🙂

2 Wochen Baby-Maus

2 Wochen alt ist die Baby-Maus nun schon… und wir haben uns schon recht gut aneinander gewöhnt… ihr Alltag besteht noch aus vielen Schläfchen und bis auf die ersten paar Tage, die schwierig waren, haben wir meistens keine grosse Mühe mit dem Einschlafen… sie hat sogar ein klein wenig einen Rhythmus entwickelt, der sich aber dann doch je nach Tagesereignissen immer mal wieder ändert… also ganz normal 😉 So erwische ich mal mehr, mal weniger Schlaf, je nachdem, wie die Nacht war.
Heute Morgen haben wir den ersten, obligatorischen Untersuch beim Kinderarzt gehabt und soweit war er zufrieden. Gewogen wurde die Kleine mit den Kleidern, was mir jetzt nicht viel Aufschluss gab. Sie sollte nun eigentlich das Geburtsgewicht wieder erreicht und überschritten haben, aber besorgt war der Arzt nicht, dass dem wohl noch nicht ganz so ist…

Unsere Tage verlaufen also relativ ruhig, wir sind vorwiegend zuhause, stillen, tragen, wickeln, halten ab (ja das funktioniert recht gut, ich berichte dann separat einmal davon), versuchen nachzuschöppeln wenn sie nach dem Stillen noch unzufrieden ist, und schlafen (also eher sie als ich ;)… gestern habe ich mich mal nicht hingelegt da ich in der Nacht endlich mal loslassen und schlafen konnte ohne zig Gedanken im Kopf und so blieb mir Zeit um mit der Maus ein wenig zu spielen, also der grossen Maus nun 😉 Ich denke das tat uns beiden gut 🙂 Heute habe ich es leider auch nicht geschafft, die Schlafzeit der Maus zum Hinlegen zu nutzen…

Diese Woche gehe ich entspannt an da mein Mann Verlängertes hat und die Kinder Schule, so haben wir es Do&Fr ruhig… am Freitag steht allerdings mein erster Auswärtstermin OHNE Baby an. Das ist Rekord, das hätte ich mich bei den Grossen nie so früh getraut. Aber er ist nur 5min entfernt und ich werde schauen, dass ich vorher stillen kann und dann auch innerhalb einer Stunde wieder zurück bin. Aber einfach wird es nicht, ich bin jetzt schon hypernervös deswegen und ich hoffe dass mein Mann ohne mich dann gut klar kommt mit der Kleinen… da ich selbstständig bin, habe ich keine Karenz, das heisst, ich nehme auch jetzt schon wieder Schreibaufträge an, mein Verdienst muss weiter laufen können. Schreiben kann ich dann ja von zuhause aus, d.h. ich müsste den Auftrag eigentlich gut hinbekommen, auch muss ich ihn erst in ca. zwei Wochen abgeben… und da ich meist nur 1-2 Aufträge pro Monat habe, ist das Arbeiten zwischendurch relativ unproblematisch. Der Blog gibt mehr zu tun 😉

Wenn ich nun also nach zwei Wochen ein Fazit ziehen müsste, dann würde ich sagen, dass dieses Wochenbett trotz der widrigen Anfänge und des Umstands, dass ich mich noch nicht auf meine Milchmenge verlassen kann und sie noch nicht so schön andockt, viel schneller entspannter wurde als bei den Grossen. Dass die Baby-Maus das unkomplizierteste Baby ist… Stilltechnisch ist vor allem der Umstand, dass alles so schnell verheilt ist und dass ich deswegen nicht ständig an die Pumpe muss, eine extreme Erleichterung. Auch die Dammnaht machte mir dieses mal keine Probleme, war ja auch nur ein kleiner Riss.

Jetzt bleibt mir immer noch zu hoffen, bald „gut“ stillen zu können. Erstens schaffe ich es momentan nicht, im Liegen zu stillen, was viel angenehmer wäre (man döst dabei leichter wieder ein, während ich im Sitzen fast zu wach werde). Zweitens wage ich es kaum, das Haus zu verlassen. Unterwegs stillen mag ich nicht, da würde mir die Ruhe fehlen und man könnte denken, ich mache was verkehrt, weil es teils oft mehrere Anläufe braucht und die Maus dann ungeduldig schreit und drittens will ich nicht Milchpulver und Wasser in der richtigen Temperatur dabei haben müssen, der Gedanke stresst mich einfach… also muss ich uns halt einfach noch Zeit geben und weiter hoffen, dass es schon gut kommt…

Und nun kommt ihr mal gut durch die Woche! 🙂