Wie fit ist Dein Beckenboden?

Der Beckenboden ist so eine Sache… es ist gar nicht so einfach, ihn bewusst zu trainieren. Auf die andere Seite wiederum ist es derart simpel, dass man es jederzeit nebenbei machen könnte und so wird es oft vergessen. Dabei wäre diese Muskulatur enorm wichtig. Gerade wenn man schwanger wird und umso mehr nach der Geburt. In der 3. Schwangerschaft musste ich leider feststellen, dass mein Beckenboden nicht mehr so fit ist, wie ich ihn gerne hätte. Eigentlich sollte es kein Tabuthema sein, wie wichtig der Beckenboden für uns Frauen ist. Weiterlesen

Gesunde Mundflora mit meridol (mit Verlosung)

Mit meinen Zähnen stand ich schon immer etwas auf Kriegsfuss. Obwohl ich regelmässig putze, findet der Zahnarzt doch immer etwas und bei der halbjährlichen Zahnreinigung blutete mein Zahnfleisch zuletzt stark – kein Wunder: die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft belasten das Zahnfleisch stark und es kann sich entzünden, was bei mir definitiv der Fall war.

Leider habe ich erst jetzt entdeckt, dass „meridol“ speziell für Schwangere Produkte gegen Zahnfleischentzündungen sowie eine Mundspülung ohne Alkohol entwickelt hat. meridol nutzt mein Vater schon seit vielen Jahren in Form von Zahnpasta und Mundspülung, weil auch er zu entzündetem Zahnfleisch neigt (was er mir vielleicht vererbt hat?). Der Geschmack der Zahnpasta und Mundspülung erinnert an Anis und zeichnet die Produkte von meridol aus.
Die Marke umfasst neben der normalen Zahnpasta und der Mundspülung noch weitere Produkte. Einige davon durften wir testen und dürfen wir auch verlosen. Die Produkte von meridol wirken effektiv bei Zahnfleischproblemen. Eine antibakterielle sowie plaque- und entzündungshemmende Wirkstoffkombination beugt Gingivitis und Parodontitis vor bzw. bekämpft sie. Eine gesunde Mundflora wird gefördert.

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Dehnt sich eine Entzündung auf den Zahnhalteapparat aus, droht eine Parodontitis, die unbehandelt bis zum Verlust der Zähne führen kann. Soweit sollte man es nicht kommen lassen. Gerade bei einer Schwangerschaft empfiehlt sich nicht nur der regelmässige Besuch beim Zahnarzt oder bei der Dentalhygienikerin, um einer Parodontitis vorzubeugen. Besonders wichtig ist auch die richtige und regelmässige Zahn- und Mundhygiene zuhause.

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Mit einer Kombination aus meridol Zahnpasta und Mundspülung sowie den passenden Zahnbürsten und dem Zungenreiniger ist man da gut bedient.
Bei bereits starken Zahnfleischproblemen hilft die neue meridol PARODONT EXPERT Zahnpasta mit der gleichnamigen Zahnbürste, die sanft, aber gründlich reinigt.

Verlosung (Schweiz)

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Wir dürfen unter unseren Lesern heute ein Set an tollen Produkten von meridol verlosen. Dieses besteht aus:

  • meridol Zungenreiniger
  • meridol Mundspülung
  • meridol Zahnpasta
  • meridol Zahnpasta Sanftes Weiss
  • meridol Zahnbürste Mittel/Medium
  • meridol PARODONT EXPERT Zahnpasta und meridol PARODONT EXPERT Zahnbürste mit TriTip-Technologie

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Teilnahmebedingungen

  1. Kommentiert hier, ob Ihr meridol schon kennt und welche Erfahrungen Ihr damit allenfalls schon gemacht habt.
  2. Schenkt meridol und Mama mal 3 auf Facebook Euer Like (falls Ihr ein Profil dort habt)
  3. Zusatzlose gibt es, wenn Ihr den entsprechenden Facebook-Beitrag ebenfalls liket, kommentiert und (das wäre natürlich toll) teilt und Eure Freunde markiert.

Der Gewinner wird in ca. einer Woche ausgelost und persönlich kontaktiert. Viel Glück! 🙂

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit meridol – vielen Dank für das Vertrauen!

Mein Körper und ich

Ein langer Weg… ja, ein langer Weg war es für mich zu einer Figur, mit der ich einigermassen leben konnte. Schon als Kind war ich pummelig und war mir dessen bewusst. Schon damals waren mein Körper und ich keine Freunde. Ich hatte Asthma (was sich irgendwann zum Glück „auswuchs“) und war wohl auch deswegen erstmal ziemlich unsportlich. Bis ich mit 16 Jahren endlich „richtig“ Sport machte. Ich begann mit Karate. Und wurde etwas fitter. Während dem Studium hatte ich weniger Zeit für Sport und einen gemütlichen Freund, den Sport nicht interessierte. Und irgendwann lernte ich meinen heutigen Mann kennen und der fuhr gerne mit dem Bike oder Rennvelo, joggte und wanderte und so passte das ganz gut mit dem gemeinsamen Sport am Wochenende und dem Umstand, dass der Mann gerne und gesund kochte, was wir dann auch zusammen machten. So war die Figur dann ganz passabel. Und dann wurde ich schwanger. Es war danach irgendwann wieder OK. Aber ich wurde wieder schwanger… und irgendwie hatte ich nach jeder Schwangerschaft mehr Kilos (und schwerere Babys :P) Lange gammelte ich unzufrieden vor mich hin. An lange Wanderungen oder Velofahrten war mit unseren Kindern nicht zu denken. Ich besuchte zwar regelmässig das Fitnessstudio oder irgendwelche Fitnesskurse, aber es bewegte sich nichts. Gesund kochen ist zudem mit Kindern auch so eine Sache. Erstens verschmähen sie vieles, zweitens kommt man im stressigen Alltag einfach nicht dazu, etwas Aufwendigeres zu kochen. Aber die Kinder wurden älter und selbständiger und ich kam nach Jahren des selbstauferlegten, abendlichen Hausarrests (nein, es störte mich nicht, ich finde nur kein anderes Wort dafür 😉 endlich dazu, abends wieder Sport zu machen. Richtig tolle Sportangebote gibt es an Hausfrauenvormittagen ja leider nur selten. Und Zumba oder Step-Aerobic sind mir halt zu öde…  Das regelmässige Training tat mir nicht nur sehr gut, es verhalf mir auch zu einer besseren Figur und einer gesünderen Ernährung. Zudem verträgt ein trainierter Körper auch mal etwas Ungesundes, ohne es gleich auf die Hüften zu packen 😉

Und ich esse halt für mein Leben gerne und zwar auch Ungesundes, is‘ so, leider. Drum war mein Rezept immer, ausgiebig Sport zu betreiben und nicht, mich ernährungstechnisch total zu kasteien – sorgt eh nur für Frust und man hält es nicht durch. Diäten mag ich auch nicht, wenn, dann sollte es schon eine längerfristige Umstellung sein… Und das Schöne am Sport ist ja, dass man sich halt automatisch anders ernährt, weniger Hunger hat oder halt eben darauf achtet, nicht allzu sehr zu schlemmen. Zumindest ist das bei mir so, dass ich direkt nach dem Sport eher Lust auf einen Apfel habe als auf Schokotorte 😀

Status quo nach der 3. Schwangerschaft: ich bin wieder dort, wo ich nach der 2. Schwangerschaft (viel zu lange) war. Und es stört mich. Ich fühle mich nicht wohl. Ich fühle mich eingeschränkt, mich ärgert es, dass ich zu schnell aus der Puste gerate. Mein Spiegelbild zeigt mir jemanden, der ich nicht sein will. Und ich meine damit nicht dieses „Dein Körper hat 3 Kinder geboren – akzeptiere und liebe ihn, so wie er nun ist und gib‘ ihm etwas Zeit“. Mich stören die Dehnungsstreifen am Bauch genau so wenig wie die etwas breiteren Hüften. Und ich weiss, dass der Bauch ein wenig Zeit braucht, um wieder der alte zu sein… aber nicht die Schwangerschaften oder die Babys haben hier ihre Spuren hinterlassen, sondern eher meine unkontrollierten Gelüste (und der grosse Appetit) während der Schwangerschaften und in der Stillzeit und vielleicht auch allgemein weil Schokolade auch Nervennahrung ist. Und die brauche ich gerade en masse… die Grossen streiten oft, die Maus ist nah am Wasser gebaut, das Mäuschen braucht viel Aufmerksamkeit. Mir bleibt kaum eine ruhige Minute für mich – schon Kaffeetrinken und Duschen sind Luxus und werden schnell-schnell erledigt. Das zehrt enorm. Und weil ich sonst kein Laster habe und vielleicht auch weil das nichts tun können in diesen anstrengenden Phasen, eine spezielle Art von Langeweile im Gebundensein, so widersprüchlich das auch klingen mag, muss ich einfach zwischendurch was zum Naschen haben. Ich weiss, man könnte das vielleicht auch erfolgreich substituieren oder so, aber ich wüsste grad nicht, womit…

Also werde ich hoffentlich bald wieder in eine „fittere“ Routine finden – mit viel Bewegung und Sport und auch einem grösseren Augenmerk auf die Ernährung; schon kleine Schritte und Verbesserungen zählen – drückt mir die Daumen!

PS: Das soll absolut kein Beitrag in der Form von „Wettrennen um den After-Baby-Body“ sein. Ich will und muss hier keiner gesellschaftlichen „Norm“ entsprechen und verachte jeglichen Druck, der den Frauen diesbezüglich immer gemacht wird. Ich muss niemandem gefallen, ausser mir selbst, und das will ich irgendwann wieder. Dann werde ich vielleicht auch irgendwann den „Mom-Un-Style“ wieder los, denn den perfektioniere ich ja auch v.a. dank meiner Figur. Weniger Pfunde heisst nämlich auch, dass ich wieder etwas weiblichere Kleidung tragen mag, also mal ein engeres Shirt, ein Kleid oder so… also mehr als aktuell 5% meines Kleiderschrankes nutzen – darauf würde ich mich gerne freuen können. Und, ja, ich weiss, dass man sich auch mit Extra-Pfunden sehr schön kleiden kann, aber ich glaube, dazu muss man sich halt echt wohl in seiner Haut fühlen können und ich kann das nicht. So… und zu allem Übel überlege ich gerade, mir an meinem Friseurtermin im Juni die Haare schneiden zu lassen weil mich die Pflege der langen Haare langsam stresst… nicht, dass es viel Aufwand wäre, da ich sie ja sowieso immer hoch binde, aber dadurch entstehen eben immer diese „Nester“ und ich muss das dann mühsam wieder ausbürsten und habe dann immer büschelweise Haare in den Händen. Kurz wäre also praktischer. Haben grad auch viele… ich bin nur leider der Ansicht, dass mir kurze Haare null stehen. Meinem schlanken Ich nicht und erst recht nicht meinem pfundigen Ich. Ich bin kein femininer Typ, ich habe kein allzu weibliches Gesicht, bin klein und habe zu breite Schultern etc. pp. Ich finde, dass kurze Haare nur gazellenartigen Frauen stehen oder solchen mit einem schönen, weiblichen Gesicht. Aber eben: es wäre halt ringer so… vielleicht schneide ich sie dann also… vielleicht kneife ich aber auch – oder was rät Ihr mir? 😉

Und an alle, die sich jetzt wundern, wieso ich es so eng sehe mit meinem Körper… es sind nicht nur die Pfunde, die mich latent immer stören, es ist vieles… es ist die Zornfalte, es sind die Zähne, die Muttermale… aber nicht nur diese „kosmetischen“ Fehler, ich bin auch gleich ein Häufchen elend, wenn mein Körper nicht funktioniert wie er sollte. Ich bin da sehr empfindlich… Nägelschneiden, Friseurbesuche, der Zahnarzt, die Geburt und das Wochenbett, eine Erkältung, Übelkeit – fragt meinen Mann: das ertrage ich alles nur ganz schlecht. Geht es mir nicht gut, bin ich eingeschränkt weil ich krank bin oder irgendwo verletzt, dann sieche ich dahin. Ich will gar nicht daran denken, was wäre, wenn ich irgendwann ernsthaft erkranke… oder mich das Alter irgendwann einschränkt… 

Beitrags-Foto entstand übrigens wenige Tage nach der Geburt…

Ava – Zyklus-Tracking im Schlaf (mit Rabattcode)

Spätestens wenn man schwanger werden möchte und die Verhütung absetzt, beginnt man als Frau, sich intensiver mit seinem Zyklus auseinanderzusetzen. Wann sind meine fruchtbaren Tage? Welche „Symptome“ gehen diesen Tagen voraus? Wie lange dauert mein Zyklus im Schnitt?
Manche messen täglich ihre Temperatur. Das tat ich nie, es wäre mir viel zu umständlich gewesen. Ich hatte aber auch das Glück, dass ich nie lange warten musste bis es „einschlug“.
Erst nach dem 2. Kind fiel auch mir auf, wie stark sich die Hormone im Körper bemerkbar machen, denn ich bekam vor dem Eisprung sehr oft starke, fast schon migräneartige Kopfschmerzen. Es brauchte aber eine Zeit lang bis ich den Zusammenhang machen konnte.

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Neu auf dem Markt ist das Ava Armband – ein Fruchtbarkeits-Tracker, den man nachts trägt: Mit Hilfe von Sensoren werden neun unterschiedliche physiologische Parameter im Schlaf erfasst und dann von einem Algorithmus zur Berechnung der fruchtbaren Tage verwendet.

Der Aufwand ist also gering: man trägt jede Nacht das Armband und die erfassten Daten werden jeden Morgen mit der dazugehörigen App synchronisiert. So erhält man genaue Informationen über Menstruationsphase, Schlafqualität, Stresslevel und Ruhepuls. Während der Schwangerschaft erweitern sich diese Informationen um das Gewicht und die körperlichen Veränderungen.

Aus einer klinischen Studie, welche von Ava in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich durchgeführt wurde, ging hervor, dass Ava mit einer Genauigkeit von 89 Prozent durchschnittlich 5,3 fruchtbare Tage pro Zyklus erkennt.

Dadurch, dass Ava nicht nur den Zyklus trackt, sondern auch andere körperliche Vorgänge, ist das Armband auch für Frauen spannend, die ihren Körper genauer kennen lernen wollen. Frauen, die wissen wollen, wie „gut“ sie tatsächlich geschlafen haben, wie hoch ihr Ruhepuls ist und ob ihr Körper unter Stress stand (pyhsiologischer Stress, den man oft gar nicht bemerkt). Auch für Sportlerinnen dürfte Ava so z.B. ein interessantes Tool sein.

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Wer mehr wissen möchte, findet auf der Website von Ava zahlreiche, detaillierte Informationen, also schaut mal rein!

Du möchtest Ava ausprobieren? Dann kannst Du das gerne tun und mit dem Gutscheincode „MAMAMAL3“ in der Höhe von 20€/CHF 20.- das Armband ermässigt bestellen. Der Code ist gültig bis zum 1. Juni.
Wäre ein solches Armband etwas, das Dich interessiert? 

Fotos: Ava Women

3 Monate Mäuschen

Heute ist mein kleines Mäuschen schon 3 Monate alt, d.h. vor ungefähr einem Jahr wurde ich schwanger. Es ist, als wäre es gestern noch gewesen, dass ich die Schwangerschaft bemerkte und mich über den wachsenden Bauch freute. Aber schon kurz nach der Geburt (an die ich mich auch noch sehr gut und gerne zurück erinnere) konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie es war mit so dickem Bauch am Ende der Schwangerschaft – schon verrückt. Schwanger sein fand ich, bis auf die letzten Wochen, immer sehr schön und so blicke ich natürlich auch ein wenig wehmütig zurück auf diese Zeit… hach… seufz… aber es geht hier ja um das Mäuschen, das unser Leben so schön bereichert… 🙂

Die Kleine überrascht mich wirklich immer wieder. Ich finde mich dann manchmal staunend vor und überlege, ob irgendwas mit meiner Milch nicht stimmt oder so, aber dieses Baby ist eins, das ich mir immer gewünscht habe, als ich mit den ersten beiden so richtig „auf die Welt kam“ und die anderen immer um ihre „einfachen und pflegeleichten“ Babys beneidete während ich dachte, ich mache bestimmt irgendwas falsch, aber nein, sie sind halt einfach alle anders… Sie schläft oft von selber ein, sogar alleine im Beistellbett. Sie trinkt mittlerweile wirklich gut und schnell an der Brust und sie schläft sehr gut. Am Dienstag (12-Wochen-Schub?) sogar mehr als durch mit über 9 Stunden am Stück! (Natürlich konnte ICH das nicht geniessen weil ich nachts doch noch oft erwache (Gewohnheit? Alarmbereitschaft?) und die grosse Maus zu mir rüber kam und dann herum nestete… Und am Donnerstag und Freitag wiederholte sie das Ganze mit 8 Stunden. (Danach erwachte sie wieder früher, aber mit einer nächtlichen Stillmahlzeit kann man gut leben…) Und sie kann teils auch schon eine ganze Weile zufrieden auf der Krabbeldecke liegen und sich ein wenig entdecken.
Und ja, das ist durchaus ungewohnt für mich, das kannte ich von meinen Grossen nicht. Als sie Babys waren, haben sie mich viel mehr gebraucht. Zum Teil fehlt mir fast die Nähe, ich sollte öfter mit ihr im Tuch spazieren gehen… 😉 Einfach so auf meinem Bauch liegen und kuscheln mag sie z.B. gar nicht, obwohl das andere Babys meist sehr geniessen – interessant, wie unterschiedlich Kinder doch sein können und dies von Anfang an, es ist also mit Sicherheit nichts, das man ihnen an- oder abtrainieren könnte.
Wenn ich mich abends neben sie ins Bett lege, dann schaue ich sie oft noch eine Weile an, wie sie friedlich schläft und fühle mich dann einfach nur unendlich gesegnet, dieses kleine Menschlein, dieses Wunder, bei mir haben zu dürfen. Es ist keine Selbstverständlichkeit. Und vor lauter Glück kann ich in diesen Momenten oft eine Weile gar nicht einschlafen… es ist so schön, ihr beim Wachsen zuzusehen… und es geht so schnell! So anstrengend die Babyzeit sein mag, so schön ist sie auch, sogar das hatte ich fast vergessen!
Diese Woche habe ich noch Kisten der nächsten Grösse (68) ausgeräumt. So viele Kleider noch von der grossen Maus her… Kleider, die ich längst vergass und mich dann beim Herausholen jeden Teils freute, weil ich mich daran erinnerte, wie die grosse Maus sie trug…

Stillen & Schlafen
Wie erwähnt klappt beides wunderbar. Tagsüber sind die Schläfchen in letzter Zeit auch mal länger geworden, vielleicht kristallisiert sich da ja bald sowas wie ein Vor- und ein Nachmittagsschlaf heraus? Unterwegs stillen ist noch etwas doof und mühsam da ich zuhause wirklich v.a. im Liegen stille. Es geht einfach am besten – für uns beide. Wenn sie morgens aus dem Nachtschlaf erwacht, strahlt sie freudig an oder strampelt zufrieden rum und schaut sich um – einfach Zucker!

Motorik & Verhalten
Das Mäuschen ist schon richtig aufgeweckt, freut sich, wenn man sie anspricht und lächelt, hört aufmerksam zu, gibt Laute von sich.
Sie strampelt sehr viel rum, kann sich auf die Seite drehen aus der Rückenlage und lutscht oft an ihren Händchen.

Windelfrei
Klappt momentan erstaunlich gut zuhause. Wenn ich nicht abgelenkt bin oder sie während der Mahlzeiten im Baby-Set sitzt, dann erwische ich das meiste. Auch glaube ich, dass sie langsam „weiss“, dass ich reagiere und „wartet“. Natürlich reagiere ich relativ schnell, aber noch vor wenigen Wochen hat sie meist schon gepieselt, nachdem sie geschlafen hat tagsüber. Das kam nun nicht mehr vor, sie erwacht trocken. Nachts hängt es ein wenig von mir ab. Wenn ich früh genug erwache und nicht zu müde bin, halte ich sie erfolgreich ab. So bleibt nachts die Windel auch trocken. Die letzten Nächte war das immer so, so dass ich schon fast überlege, ihr nachts gar keine Windel mehr anzuziehen.

Nun steht uns die kommende Woche noch die grosse Herausforderung bevor, dass wir 2 Tage weg sind inkl. einer Übernachtung. Drückt mir bitte die Daumen, dass es gut klappen wird, es sie nicht allzu sehr verwirrt und wir zuhause wieder so weitermachen können wie bisher… ich habe da immer grossen Respekt vor solchen „Geschichten“, aber da sie ja offenbar ein wirklich unkompliziertes Kind ist, wird sie es wahrscheinlich viel besser meistern als ich 😉

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Mom-Style #not

Immer wenn ich eine offensichtlich frischgebackene Mama sehe, die perfekt geschminkt und adrett gekleidet ist, falle ich fast um vor lauter Respekt, Verwunderung und blankem Neid (letzteres ist jetzt ein wenig übertrieben… :D). Ich schaue dann pikiert auf den Boden oder besser auf meine ausgelatschten Plastik-Ungeheuer, die meine Füsse umhüllen und raune meinem Mann irgendwas im Sinne von „wie macht die das nur!?“ zu. Wissend, dass mein Mann einiges mehr Wert auf ein gesellschaftlich konventionelles Äusseres legt, als ich, habe ich die Antwort bereits antizipiert: „tja, andere Prioritäten…“ Ich höre einen Unterton mit, der in die Richtung von „ja, so eine Frau hätte ich auch lieber“ geht oder auch in „Du setzt Deine Prioritäten generell komplett falsch„. Aber ich glaube, er hat sich so langsam damit arrangiert… Seit ich Mutter bin und nicht mehr in einem Büro arbeite, vertrocknet mein Make-up im Schrank. Die schickeren Kleidungsstücke aus längst vergangenen, schlankeren(!) Tagen sind nettes Mottenfutter. Schuhe mit Absätzen müffeln seit Jahren vor sich hin. Die (wenigen!) Designer-Handtaschen verstauben wenigstens nicht (weil sie im Staubbeutel liegen :D)…
Tja, willkommen in der Welt des pragmatischen Mom-Style, der keiner ist.

Nach der Geburt des Grossen habe ich wochenlang die Kleidung 24h lang durchgetragen. Tag und Nacht waren vermischt. Ich schlief, wann ich konnte und ich wollte das möglichst effizient machen, mir also die Zeit zum Umziehen sparen (ja, lacht nur!)… selbstverständlich bin ich dann auch in Gammelklamotten (nein, nicht im Schlafrock, das nun doch nicht) raus. Geduscht habe ich seltener, dann, wenn ich mich selber nicht mehr riechen konnte (heute bemühe ich mich darum, ein wenig öfter Wasser zu sehen…). Beginnen wir aber zuoberst…

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMom-Bun (oder: Mama-Dutt) – La Frisur!
Ich erwäge es jedes Mal, gewagt habe ich es nur nach der Geburt des 2. Kindes: Weg mit den Haaren! Bekäme ich noch ein Kind (tue ich nicht), ich würde mir wohl in den letzten Schwangerschaftswochen die Haare abrasieren, komplett. Aber jetzt getraue ich mich das natürlich nicht. Erstens sehe ich supermännlich aus mit kurzen Haaren, also superdoof (dieses letzte Stück Weiblichkeit will ich mir noch erhalten), zweitens muss man kurze Haare stylen damit man nicht verwahrlost aussieht.
Mein Kompromiss ist deshalb der Mom-Bun: man nehme die ganzen, dicken weil ungebürsteten Haare und binde sie mit einem Haargummi hoch – voilà!
Frisur in 5 Sekunden! Und keiner sieht, wie sich darunter schon langsam Rastas bilden, Läuse einnisten, abgestorbene Haare zu Tausenden vor sich hin modern. Einmal in der Woche wasche man das Gestrüpp (dann duftet es wenigstens gut) und binde es mangels Fön-Zeit noch nass wieder hoch, wo es dann bis zur nächsten Haarwäsche wieder verharrt. Einen Terminkalender braucht es nicht, ein langsam sich steigerndes Juckgefühl verrät, dass es wieder an der Zeit wäre… #messyhairdontcare

Mom-Face: die grelle Realität (ohne Bild, so mutig bin ich nicht! :D)
Wie es sich für einen richtigen Mombie gehört hängen die Augenringe tief, tragen die Falten auf und streuseln die verstopften Poren über’s ganze Gesicht. Es ist wirklich. Nicht. Lustig! Dass mich meine Brow-Designerin (leichte Übertreibung :D) seit Weihnachten nicht mehr zu Gesicht (haha) bekam, muss ich wohl nicht extra erwähnen? Joa, die spriessen auch in alle Richtungen gerade… Nur eine mindestens dreistündige Session bei der Kosmetikerin und Botox könnten jetzt noch irgendetwas verbessern. Um ein gelungenes Selfie zu machen braucht es ungefähr gleich viel Zeit und einen dicken, fetten Filter, der die Make-up-Schicht ersetzt. #fürmehrRealitätindensozialenMedien #wirsinddabei

img_7907Mom-Outfit – praktisch und bequem
Ja, bequem muss es sein. Schliesslich gammelt man oft zuhause rum. Oder rennt den Kindern irgendwo nach. Oder verrenkt sich beim Wegsaugen von Decken-Spinnweben. Schön? Is‘ nich‘. Wer will schon Tomaten- und Schweissflecken auf dem Designer-Oberteil? Oder sich ständig umziehen müssen weil das Baby einem in den Rücken gespuckt hat oder die Stilleinlage verrutscht ist? Schmutzige Patschehändchen sind auch so ein Thema… Mein Outfit muss mindestens 4 Dinge erfüllen: schnell an- und ausziehbar, stilltauglich, nicht heikel, bequem und, optional: schwarz (macht schlank, Ihr wisst Bescheid! 😉 Und wenn man vor die Tür muss? Die Umstandsjeans leistet da gute Dienste. Ja, auch Monate nach der Geburt noch *räusper* Ja, auch die Figur ist nicht Prio A… tja… Das einzige was an meinen Ausgeh-Outfits schick ist, sind die Tragetücher 😛 #mompantsgotitall 

Mom-Feet. Von Plastikungeheuern…
img_7906Babys lassen sich bekanntlich nicht gerne ablegen. Zumindest nicht lange… ich nutze also die Zeit, in der sich die Kleine kurz auf der Spieldecke zufrieden gibt, um auf’s Klo zu rennen. Oder mir einen Kaffee rauszulassen. Eine Tafel Schokolade zu inhalieren. Eine Mail zu beantworten. So lebensnotwendige Sachen halt. Ihr kennt das. Nicht aber, um mir Schuhe zu schnüren, einen Reissverschluss zu schliessen oder so. Ne! Bevor ich das Haus verlasse, lege ich das Baby nicht mehr ab. Da ist auch kein Platz für in der Garderobe. Es bleibt auf dem Arm. Oder im Tuch. Die logische Konsequenz: die Schuhe müssen ohne Einsatz meiner Hände an- und ausgezogen werden können. Und es gibt nur sehr wenige Modelle, welche dieses Attribut mit sich bringen: Gummifüsse (sh. Foto), Regenstiefel und weite Boots. Wenn es nicht regnet, schneit oder eiskalt ist, müssen also die Gummidinger herhalten. In kinderlosen Zeiten rümpfte man darüber noch die Nase. Jetzt sind sie nicht mehr wegzudenken… #nonamebutfame #justdontlookdown

Ihr merkt… #zeitersparnisistalles #stylegibtsdannwieder2021 #sowhat? #whocares #esgehtmirgut 
Yup, ich setze meine Prioritäten anderswo. Ich muss keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Meinen Kindern ist es (noch) piepegal, wie ich aussehe. Aber sowas von! 
Umgekehrt gehöre ich auch zur Fraktion Rabenmutter (denken wohl manche), weil ich meine Kinder auch mal mit zerschlissenen Jeans (ey, das war mal in – remember?) oder einem Fleck (kreisch!) auf dem Pulli losschicke.

Macht Euch frei von den Meinungen anderer!
Nennt mich enfant terrible… ABER, im Ernst: man muss sich mal losreissen können von der Angst, was andere denken könnten: die sind arm! die haben keine Waschmaschine! Na, und!? Sollen sie das denken (tun sowieso nicht alle, ich mein‘ Kinder machen sich ständig schmutzig und die zerschlissene Jeans, dieses Problem kennt wohl auch jede Familie…).
By the way, falls es jemanden interessiert… wenn ich adrett geschniegelte Kinder im Ralph-Lauren-Polo-Shirt sehe, denke ich mir auch was und zwar: Oh Gott, Katalogkinder! Die Armen! Dürfen nicht mal in die Nähe eines Sandkasten! Diese Eltern, was für Spiesser! Müssen ihr Geld so offen zur Schau stellen, tsss…
Klar gibt es einen Mittelweg, nämlich ein normal und trotzdem sauber und intakt angezogenes Kind bzw. Mutter. Normal halt. Ist ja auch gut, nichts zu beanstanden. Gibt es hier auch mal für fünf Minuten. Aber: Ich bin da einfach sehr pragmatisch: man mag ja mich bzw. mein Kind und nicht meinen Style. Ich habe ja wiederum auch Kolleginnen, deren Stil ich schräg finde, die Person aber nett. Natürlich bin ich nicht so unangepasst, dass ich Abendveranstaltungen in Jogginghose besuchen würde, aber im Alltag muss der Mom-(Un)Style einfach genügen, Punkt!

Also: befreit Euch davon, Eure Zeit dafür aufzuwenden, was andere dafür denken; die schenken Euch keinen müden Rappen für korrektes Angezogensein! 😉

Stillen & Mode

Es gibt Kleidung, die zum Stillen taugt und es gibt solche, die denkbar unpraktisch dafür ist. Und es gibt Kleidung, die extra dafür gemacht ist und diese stelle ich heute gerne mal vor – es ist nämlich gar nicht so einfach, solche Teile zu finden, die dazu auch noch schön sind und nicht nur praktisch 😉

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Stilltop für drunter (statt BH) – bequem und praktisch, egal, was man drüber trägt…

Stillende Mamas stillen nämlich gut und gerne den ganzen Tag und auch die halbe Nacht lang und sowohl zu Hause als auch unterwegs muss es manchmal schnell gehen, weil der Hunger gross ist. Trotzdem wollen wir uns dafür nicht halbnackt ausziehen müssen. Gerade unter Beobachtung im Café, auf der Parkbank, im Wartezimmer oder bei Freunden fühlen sich stillende Mamas dann am wohlsten, wenn allfällige „Zuschauer“ möglichst gar nicht merken, dass gerade ein Baby gefüttert wird. Dezent soll es von sich gehen… Manche nutzen Stillschals, Tücher oder ähnliches dafür, ich fand die aber meistens sehr unpraktisch weil ich dann das Baby nicht gescheit sehen konnte und wer will schon unter einer Decke „essen“?

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Zweigeteiltes Oberteil

Also besitze ich nebst einiger stilltauglicher Kleidungsstücke, die eher für den Hausgebrauch sind, da nicht gerade schön (das sind v.a. Tops oder Oberteile mit weitem, dehnbarem Ausschnitt, der sich einfach unter die Brust ziehen lässt und 2, 3 selbstgenähte Teile, die aber nicht ganz perfekt sind sowie natürlich Stillnachthemden), einige „ausgehtaugliche“ Stücke. Mit „ausgehtauglich“ meine ich aber nicht abendlich-schick, sondern einfach gut genug angezogen für vor die Türe 😀
Gerne trage ich auch ein Stilltop mit Spaghetti-Trägern und darüber ein normales Shirt, das sich dann einfach hochschieben lässt. So ist der Bauch trotzdem gut bedeckt 😉
Die meisten Hersteller kombinieren Umstands- und Stillmode, was durchaus Sinn macht, denn so kann man sie schon in der Schwangerschaft nutzen und „eintragen“ 😉 Denn nicht jede stillt lange und so lohnt sich der Kauf besagter Teile dennoch. Ob mit Reissverschlüssen an der Brustseite, versteckten Eingriffen, überlappendem Stoff etc., wer sich nicht auskennt, erkennt meist nicht auf den ersten Blick, dass es sich um Stillmode handelt.

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Ein solcher Hersteller ist Happymum – ein Umstands-Modelabel aus Polen, das Ania seit einem Jahr in der Schweiz vertreibt, da sie selber während ihrer beiden Schwangerschaften Fan der schönen Kleider wurde. Die geborene Polin und Mutter von zwei Söhnen arbeitet neben ihrer Tätigkeit für den Onlineshop, die sie sich mit ihrem Mann teilt, noch zu 50% und lebt in Baden. Die Kleider für Happymum werden komplett in Europa produziert und der Fokus liegt darauf, dass sich werdende und stillende Mütter darin nicht nur wohl fühlen, sondern auch weiblich. Schaut doch mal auf die Website und findet Euer persönliches Lieblingsstück! 😉

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Ein dezenter Reissverschluss oberhalb der Brust ermöglicht diskretes Stillen.

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Vielen Dank, Happymum, dass wir testen durften! 🙂
Die Fotos mit den Models stammen von Happymum

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Eine App für Reflux-Geplagte

magenbrennen-symptomeMagenbrennen, oder, mit dem Fachbegriff bezeichnet, Reflux, begleitete mich in den letzten Schwangerschaftswochen fast täglich. Besonders nachts, wenn ich mich eine Weile hingelegt hatte, plagte mich die Magensäure sehr. Mittlerweile habe ich verdrängt, wie mühsam das war. Manchmal waren die Beschwerden vorbei, sobald ich mich auf die linke Seite drehte. Oft aber zwangen sie mich, aufzustehen und mich eine Weile aufrecht hinzusetzen oder aber ein Medikament dagegen einzunehmen damit ich in Ruhe weiterschlafen konnte. Ich schätze, das ganz viele dies aus ihrer eigenen Schwangerschaft kennen oder aber auch sonst, nach einer besonders fettigen Mahlzeit (zu spät) am Abend, nach einem Glas Sekt oder in stressigen Phasen. Meinen Mann quälen die Beschwerden häufig wenn es gerade hektisch zu und her geht und er zu wenig trinkt.

Eine neue App, der Reflux Tracker, ermöglicht es, „den Symptomverlauf von Reflux-Beschwerden, Magenbrennen oder saurem Aufstossen festzuhalten. Die Symptom-Tagebuch-App kann auch genutzt werden, um den Wirkungsverlauf von Medikamenten festzuhalten.
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Basisinformationen über Magenbrennen oder Reflux sind in Form von Ernährungstipps und Verhaltensweisen mit der App jederzeit griffbereit.“
Mit wenigen Klicks kann man sein tägliches Befinden und sein Essverhalten festhalten und dies jeweils morgens und abends. Das dauert keine Minute, kann aber dafür nach zehn Tagen mittels übersichtlich gestalteter Grafiken aufschlussreich aufzeigen, welche Faktoren den Reflux beeinflussen bzw. verstärken. Die Grafiken kann man dann als PDF exportieren und z.B. bei einem Arztbesuch vorlegen.

Doch damit der Arztbesuch gar nicht erst nötig wird, lohnt es sich, die Einflussfaktoren, die man dank der App ermittelt hat, genau anzusehen. So kann man evtl. ganz einfach Lebensmittel oder Situationen vermeiden, welche den Reflux ausgelöst haben.

Und hier kann man die App direkt herunterladen:

iOS
Android

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Fotos: zur Verfügung gestellt

Spitalkontrolle: viel Lärm um nichts

Ich muss sagen, das war schon ein skurriles Erlebnis heute Morgen… nach einer erneut ruhigen Nacht (nur der Grosse war nervös und konnte bis 22 Uhr nicht einschlafen, der kuschelte sich dann zu Papa…), startete ich gut gelaunt ins Wochenende und meldete mich wie vereinbart im Spital für die Kontrolle, zu der mich die Hebamme aufbot. Und so fuhren wir um 9.30 Uhr hin, durch viel Schneegestöber, das mir ein wenig Panik machte im Hinblick auf die Fahrt, wenn sie dann im Ernstfall erfolgen wird… soweit, so gut, wir durften es uns im grossen Gebärsaal gemütlich machen (gemütlich war es v.a. für mich :D, da ich auf dieses riesige Gebärbett fläzen durfte, sogar seitlich liegend und mit vielen Kissen versehen, so dass das CTG für einmal recht angenehm war und auch nicht ständig ausfiel. Die Kurve war unauffällig und die Hebamme, nicht meine, aber auch eine sehr nette, fragte, ob ich einen Untersuch möchte, da ich ja schon seit ein paar Tagen ganz leichte Kontraktionen verspüre… ich meinte ja, und sie sagte, dass sie schon das Köpfchen und die Fruchtblase spüre, es sei fingerdurchlässig und auch ganz normal, dass seit gestern bei mir Schleim abginge (dünnflüssig, kein Propf…). Der Kopf sei auch schon tief im Becken. Da allein das CTG schon 30min dauerte, war den Kindern langweilig, aber Papa hatte ja zum Glück Unterhaltung in Form des Handys dabei…
Weil danach hiess es Warten auf den Arzt, da noch ein Ultraschall gemacht werden solle. Und seitdem weiss ich, was die ganzen Schwangeren/Mütter meinen, wenn sie vom Kontrollwahn der Ärzte sprechen. Es war das erste mal, dass ich so spät nochmal einen Ultraschall machen lassen musste und ich rechnete noch damit, dass es wie üblich innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Aber weit gefehlt… Offenbar sollte der junge Arzt, der da gekommen war, alles nochmals ausmessen, vom Kopfumfang bis zum Oberschenkelknochen… und genau das zeigte sich ihm nicht gut genug. Ersteres war ja auch irgendwie logisch, da der Kopf schon fest im Becken steht. Der gute Herr im weissen Kittel gab aber nicht so schnell auf und fuhrwerkte gefühlt eine halbe Stunde lang (es war nicht ganz so lang… :P) hin und her und drückte dabei auch schön rum. Und fand doch nichts… viel länger hätte ich auch meinen Mund nicht halten können und hätte wohl irgendwas gesagt im Sinne von „Können wir’s jetzt bitte gut sein lassen!? So wichtig kann es jetzt auch nicht sein! Ich gehe jetzt nach Hause, Ihr könnt mich nicht zwingen, das zu machen…“ Ich war echt genervt und ich denke, das Baby fand es auch nicht prickelnd… aber der Gute liess nicht locker und holte eine Oberärztin. Ich dachte mir noch, dass die ja wohl auch nicht viel mehr sehen kann, was sie dann auch bestätigte. Dafür lehrte sie dem jungen Arzt, wie man sparsam vier Bilder auf ein Blatt Papier ausdruckt, weil das Papier teuer ist… ist ja auch was…
Nun ist es so, dass ich bei der letzten Geburt halt ziemlich gerissen bin und man sich offenbar Sorgen um meine Darmkontinenz macht, die aber in bestem Zustand ist, im Fall! Und, ja, ich habe halt weder Damm-Massage gemacht zur Vorbereitung, noch das Epi-No benutzt (dieses aufblasbare Ding). Ja, äh, sorry, is‘ einfach nicht meins. Zudem schiebe ich den Riss bei der letzten Geburt auch auf das rasante Tempo, das die Maus damals an den Tag legte plus die etwas unglückliche Lage liegend auf dem Bett (aber es ging so schnell, dass nicht daran zu denken war, daran irgendetwas zu ändern, weil ich ja erst mal ans CTG musste und dann schon die Presswehen kamen…).
Schlussendlich wurde meine Bauchbewohnerin auf leichte 3300g geschätzt (Grosser und Maus wogen bei der Geburt etwas über 3700 bzw. 3800g). Da ich ständig lese, dass diese Schätzungen manchmal weit weg von der Realität sind, gebe ich nicht viel darauf. Die Ärztin fragte mich dann auch, wie ich es selber einschätze und ich sage nur, dass ich das Gefühl habe, der Bauch sei beim Grossen grösser gewesen und an den Maus-Bauch kann ich mich gar nicht mehr so erinnern, weil diese Schwangerschaft mit Kleinkind einfach total nebenbei lief… Nun ja, zugenommen habe ich auf jeden Fall mehr dieses mal (Heisshungerattacken, Gelüste…), aber das sind schlussendlich v.a. meine Kilos 😛
Wie auch immer: ich fand es unnötig! Es wurde wirklich elendig lange herumgeschallt (dazwischen zwei mal das Telefon abgenommen, wodurch ich jetzt Sachen von anderen Patienten, natürlich ohne Namen, weiss, die ich nicht wissen wollte…), im Wissen, dass es eh nicht gut geht. Ich habe zwei Kinder rausgebracht, also werde ich wohl auch das dritte Kind, das bestimmt nicht plötzlich 2kg mehr wiegt, irgendwie rausbringen… ich bin gerade meinem Frauenarzt sehr dankbar, der dieses ganze Aufhebens am/nach Termin nicht machte. Der schallt in der Regel 3x, das letzte Mal etwa in der 20. Woche zum grossen Organultraschall, danach ist das Baby eh so gross, dass man es als Ganzes nicht mehr auf dem Schirm erkennen kann… und der Arzt vermisst das Baby jedes mal, es ergibt sich eine Kurve und es ist wohl anzunehmen, dass diese einigermassen linear verläuft und das Baby nicht im letzten Trimester exponentiell an Gewicht zulegt oder irre ich mich!?
Der Ultraschall war dann auch nicht alles, ich wurde noch ausgefragt, meine Blutgruppe muss noch überprüft werden (da ich kein Kärtchen habe), meine Reflexe getestet (auch neu für mich) Lunge und Herz abgehört und sogar die Schilddrüse abgetastet (wozu auch immer). Nun, es war alles gut und ich muss vor Mittwoch nicht mehr aufkreuzen, es sei denn, eben, ich bekäme Geburtswehen, verlöre Fruchtwasser oder Blut oder hätte Schwindel, Kopfschmerzen, starke Schwellungen oder aber, das betonte der Arzt, wenn ich spüre, dass etwas nicht stimmt… es geht hier darum, eine Schwangerschaftsvergiftung auszuschliessen, deshalb wurden auch die Reflexe getestet und meine Füsse(!) angesehen. War mein guter Frauenarzt nachlässig, weil er all das nicht tat? Ich denke nicht, ich schätze einfach, dass er es mir zugestand, selber zu merken, wenn etwas nicht stimmt und entsprechend zu reagieren…
Dieses ganze Prozedere, es mag wohl Frauen helfen, die wirklich gefährdet sind, risikoschwanger, oder das erste Kind bekommen und unsicher sind… aber ich denke, es kann im dümmsten Fall auch enorm verunsichern. Ich kann nämlich sicher sein, dass ich jetzt beim kleinsten Anzeichen von Kopfschmerzen in Panik gerate… 😛
Nun, wir durften also nach über einer Stunde wieder gehen und fuhren noch zum Grosseinkauf, wobei wir uns erst mal im dortigen Restaurant verpflegten da alle hungrig waren. Und jetzt ist Wochenende, alle zuhause und ich ruhe mich noch ein wenig aus und bin nun immerhin nicht mehr ganz so nervös, weil ja schon fast heimisch im Kreissaal und die leichten Kontraktionen, die ich hatte, nicht so viel bewirkt hatten, dass ich in Panik geraten müsste… und trotzdem kann es jederzeit losgehen. Und ich solle dann halt gleich anrufen damit sie das Wasser einlassen können und ich gleich in die Wanne steigen (weil ich meinte, ich könnte mir dieses Mal eine Wassergeburt vorstellen… 😉

Habt ein schönes Weekend, Ihr Lieben! 🙂 Hier bleibt es also spannend… während meine beiden Grossen total unangekündigt irgendwann raus wollten, kündigt sich dieses Bauchmädchen schon seit Tagen an und macht uns hibbelig… mal sehen, wie anders dann die Geburt wird! Ich geh‘ jetzt meine Nerven beruhigen… 😀

SSW 40+1 – Letztes Update vor der Geburt

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CTG: oben Herztöne, unten Wehenkurve. Die Spitzen waren Huster, die Hügel leichte Wehen.

Es ist soweit… bald… und deshalb ist dies das letzte, reguläre Update… ich denke nicht, dass ich nochmals eins schreiben werde 😉 Heute Morgen durfte ich nämlich erneut zum CTG beim FA antraben… und nach dem danach üblichen vaginalen Untersuch (ja, immer sehr angenehm :P) meinte mein Arzt, dass es „butzereif“ sei. Ja, das war sein Ausdruck und wer damit nicht viel anfangen kann, es heisst wohl so viel wie: alle Zeichen stehen auf Geburt… es wird bald los gehen… Nun, auch der beste Arzt kann nicht sagen, wann es denn wirklich losgehen wird. Alles reine Spekulation. Es gibt Frauen, die haben Wochen und Tage vor der Geburt schon (starke) Wehen, Frauen, die mit halb geöffnetem Muttermund sehnlichst auf die Geburt hoffen und nichts tut sich…
Und bei mir? Es ist so, dass ich nach dem letzten Termin beim FA am DI recht nervös war und von da an auch leichte (Senk?)wehen wahrnahm, v.a. abends… ich versuchte mich dann einfach auszuruhen… die Nächte waren dann aber erstaunlich ruhig und v.a. gut! Ich hatte kaum Husten, wachte einfach 2, 3, vielleicht 4x auf und musste auf die Toilette. Der Mann fragte dann jeweils, ob ich Wehen hätte… der ist nämlich zusehends nervös und seit gestern ist sein Handy auf laut gestellt *g*. Morgens war ich jeweils erstaunlich fit! Ich wachte vor dem Wecker auf und war gar nicht müde… da gönnte mir wohl mein Körper nochmals ein wenig Erholung damit ich fit bin für die Geburt?
img_7284Tagsüber spürte ich dann zwischendurch schon die Müdigkeit, dann legte ich mich einfach hin… auch kann ich natürlich nicht mehr lange sitzen, so wie jetzt am PC. Schnell tut mir der Rücken weh… Rumlaufen ist auch nicht angenehm, aber ich kann nicht sagen, dass ich die Nase voll hätte… es geht mir soweit gut.
Heute sind wir alle vor dem Wecker aufgestanden und die Maus lief zum Glück nach anfänglichem Protest dann doch mit dem Nachbarskind in den Kindergarten, worüber ich sehr froh war.
Gestern habe ich noch Müll in der Deponie entsorgt, die Maus war an der Geburi-Party und abends habe ich die Nähmaschine verstaut, im Wissen, dass ich mich da nun nicht mehr heransetzen werde… ich war zu nervös an den Vormittagen… theoretisch hätte die Maus heute Nachmittag noch Waldspielgruppe, aber ich zweifle, dass sie will, und ich denke, dass es vlt besser ist, wenn wir zuhause bleiben. Aber mal sehen… die Kinder sind in den letzten Tagen nachts teilweise aufgewacht, gestern der Grosse, der irgendwann zu uns kam (das Familienbett verliess er vor 2 Tagen). Ich denke, auch sie spüren was…

Nun wünsche ich allen eine gute Restwoche und wer mir auf Facebook, Twitter oder Instagram folgt, der wird erfahren, wenn es soweit ist 😉 Hier auf dem Blog könnte es nun eine Weile ruhig bleiben… ich bin so aufgeregt, mir fällt fast das Herz in die Hose… drückt mir die Daumen!