Mein Körper und ich

Ein langer Weg… ja, ein langer Weg war es für mich zu einer Figur, mit der ich einigermassen leben konnte. Schon als Kind war ich pummelig und war mir dessen bewusst. Schon damals waren mein Körper und ich keine Freunde. Ich hatte Asthma (was sich irgendwann zum Glück „auswuchs“) und war wohl auch deswegen erstmal ziemlich unsportlich. Bis ich mit 16 Jahren endlich „richtig“ Sport machte. Ich begann mit Karate. Und wurde etwas fitter. Während dem Studium hatte ich weniger Zeit für Sport und einen gemütlichen Freund, den Sport nicht interessierte. Und irgendwann lernte ich meinen heutigen Mann kennen und der fuhr gerne mit dem Bike oder Rennvelo, joggte und wanderte und so passte das ganz gut mit dem gemeinsamen Sport am Wochenende und dem Umstand, dass der Mann gerne und gesund kochte, was wir dann auch zusammen machten. So war die Figur dann ganz passabel. Und dann wurde ich schwanger. Es war danach irgendwann wieder OK. Aber ich wurde wieder schwanger… und irgendwie hatte ich nach jeder Schwangerschaft mehr Kilos (und schwerere Babys :P) Lange gammelte ich unzufrieden vor mich hin. An lange Wanderungen oder Velofahrten war mit unseren Kindern nicht zu denken. Ich besuchte zwar regelmässig das Fitnessstudio oder irgendwelche Fitnesskurse, aber es bewegte sich nichts. Gesund kochen ist zudem mit Kindern auch so eine Sache. Erstens verschmähen sie vieles, zweitens kommt man im stressigen Alltag einfach nicht dazu, etwas Aufwendigeres zu kochen. Aber die Kinder wurden älter und selbständiger und ich kam nach Jahren des selbstauferlegten, abendlichen Hausarrests (nein, es störte mich nicht, ich finde nur kein anderes Wort dafür 😉 endlich dazu, abends wieder Sport zu machen. Richtig tolle Sportangebote gibt es an Hausfrauenvormittagen ja leider nur selten. Und Zumba oder Step-Aerobic sind mir halt zu öde…  Das regelmässige Training tat mir nicht nur sehr gut, es verhalf mir auch zu einer besseren Figur und einer gesünderen Ernährung. Zudem verträgt ein trainierter Körper auch mal etwas Ungesundes, ohne es gleich auf die Hüften zu packen 😉

Und ich esse halt für mein Leben gerne und zwar auch Ungesundes, is‘ so, leider. Drum war mein Rezept immer, ausgiebig Sport zu betreiben und nicht, mich ernährungstechnisch total zu kasteien – sorgt eh nur für Frust und man hält es nicht durch. Diäten mag ich auch nicht, wenn, dann sollte es schon eine längerfristige Umstellung sein… Und das Schöne am Sport ist ja, dass man sich halt automatisch anders ernährt, weniger Hunger hat oder halt eben darauf achtet, nicht allzu sehr zu schlemmen. Zumindest ist das bei mir so, dass ich direkt nach dem Sport eher Lust auf einen Apfel habe als auf Schokotorte 😀

Status quo nach der 3. Schwangerschaft: ich bin wieder dort, wo ich nach der 2. Schwangerschaft (viel zu lange) war. Und es stört mich. Ich fühle mich nicht wohl. Ich fühle mich eingeschränkt, mich ärgert es, dass ich zu schnell aus der Puste gerate. Mein Spiegelbild zeigt mir jemanden, der ich nicht sein will. Und ich meine damit nicht dieses „Dein Körper hat 3 Kinder geboren – akzeptiere und liebe ihn, so wie er nun ist und gib‘ ihm etwas Zeit“. Mich stören die Dehnungsstreifen am Bauch genau so wenig wie die etwas breiteren Hüften. Und ich weiss, dass der Bauch ein wenig Zeit braucht, um wieder der alte zu sein… aber nicht die Schwangerschaften oder die Babys haben hier ihre Spuren hinterlassen, sondern eher meine unkontrollierten Gelüste (und der grosse Appetit) während der Schwangerschaften und in der Stillzeit und vielleicht auch allgemein weil Schokolade auch Nervennahrung ist. Und die brauche ich gerade en masse… die Grossen streiten oft, die Maus ist nah am Wasser gebaut, das Mäuschen braucht viel Aufmerksamkeit. Mir bleibt kaum eine ruhige Minute für mich – schon Kaffeetrinken und Duschen sind Luxus und werden schnell-schnell erledigt. Das zehrt enorm. Und weil ich sonst kein Laster habe und vielleicht auch weil das nichts tun können in diesen anstrengenden Phasen, eine spezielle Art von Langeweile im Gebundensein, so widersprüchlich das auch klingen mag, muss ich einfach zwischendurch was zum Naschen haben. Ich weiss, man könnte das vielleicht auch erfolgreich substituieren oder so, aber ich wüsste grad nicht, womit…

Also werde ich hoffentlich bald wieder in eine „fittere“ Routine finden – mit viel Bewegung und Sport und auch einem grösseren Augenmerk auf die Ernährung; schon kleine Schritte und Verbesserungen zählen – drückt mir die Daumen!

PS: Das soll absolut kein Beitrag in der Form von „Wettrennen um den After-Baby-Body“ sein. Ich will und muss hier keiner gesellschaftlichen „Norm“ entsprechen und verachte jeglichen Druck, der den Frauen diesbezüglich immer gemacht wird. Ich muss niemandem gefallen, ausser mir selbst, und das will ich irgendwann wieder. Dann werde ich vielleicht auch irgendwann den „Mom-Un-Style“ wieder los, denn den perfektioniere ich ja auch v.a. dank meiner Figur. Weniger Pfunde heisst nämlich auch, dass ich wieder etwas weiblichere Kleidung tragen mag, also mal ein engeres Shirt, ein Kleid oder so… also mehr als aktuell 5% meines Kleiderschrankes nutzen – darauf würde ich mich gerne freuen können. Und, ja, ich weiss, dass man sich auch mit Extra-Pfunden sehr schön kleiden kann, aber ich glaube, dazu muss man sich halt echt wohl in seiner Haut fühlen können und ich kann das nicht. So… und zu allem Übel überlege ich gerade, mir an meinem Friseurtermin im Juni die Haare schneiden zu lassen weil mich die Pflege der langen Haare langsam stresst… nicht, dass es viel Aufwand wäre, da ich sie ja sowieso immer hoch binde, aber dadurch entstehen eben immer diese „Nester“ und ich muss das dann mühsam wieder ausbürsten und habe dann immer büschelweise Haare in den Händen. Kurz wäre also praktischer. Haben grad auch viele… ich bin nur leider der Ansicht, dass mir kurze Haare null stehen. Meinem schlanken Ich nicht und erst recht nicht meinem pfundigen Ich. Ich bin kein femininer Typ, ich habe kein allzu weibliches Gesicht, bin klein und habe zu breite Schultern etc. pp. Ich finde, dass kurze Haare nur gazellenartigen Frauen stehen oder solchen mit einem schönen, weiblichen Gesicht. Aber eben: es wäre halt ringer so… vielleicht schneide ich sie dann also… vielleicht kneife ich aber auch – oder was rät Ihr mir? 😉

Und an alle, die sich jetzt wundern, wieso ich es so eng sehe mit meinem Körper… es sind nicht nur die Pfunde, die mich latent immer stören, es ist vieles… es ist die Zornfalte, es sind die Zähne, die Muttermale… aber nicht nur diese „kosmetischen“ Fehler, ich bin auch gleich ein Häufchen elend, wenn mein Körper nicht funktioniert wie er sollte. Ich bin da sehr empfindlich… Nägelschneiden, Friseurbesuche, der Zahnarzt, die Geburt und das Wochenbett, eine Erkältung, Übelkeit – fragt meinen Mann: das ertrage ich alles nur ganz schlecht. Geht es mir nicht gut, bin ich eingeschränkt weil ich krank bin oder irgendwo verletzt, dann sieche ich dahin. Ich will gar nicht daran denken, was wäre, wenn ich irgendwann ernsthaft erkranke… oder mich das Alter irgendwann einschränkt… 

Beitrags-Foto entstand übrigens wenige Tage nach der Geburt…

Ein Tag wie er immer sein sollte…

Ich komm‘ doch tatsächlich auch mal wieder kurz dazu, einen hundskommunen Alltags-Blogbeitrag zu schreiben *g*. Dabei ist hier gar nicht so viel los, zumindest nichts, was ich nicht schon auf Facebook in a nutshell berichtet hätte. Aber da hier ja auch einige mitlesen, die nicht im Gesichtsbuch sind, kann ich ja ein wenig ausführen/wiederholen… fangen wir ganz aktuell bei heute an. Ein nach langem wieder mal total harmonischer und sehr zufriedenstellender Tag. Nachdem das Mäuschen gestern mal zeitig ins Bett kam (und ohne Terror ;), erwachte sie heute auch schön zeitig und wie immer fröhlich und zufrieden. Das ist echt schön, denn ich kenne es vom Grossen ganz anders (er wachte immer schreiend/weinend auf als er noch klein war). So konnte ich noch in Ruhe frühstücken bevor ich mit ihr ins Rückbildungsyoga fuhr. Zuhause dann rasch eine Brotzeit fürs Mittagessen parat gemacht… in Ruhe gegessen und am Nachmittag einen Spielgefährten für die Kinder empfangen. Und, Trommelwirbel, seit Wochen ein total ruhiger Nachmittag. Kein Kind hat gestritten! Sie waren weder laut, noch wild ,noch gelangweilt. Es lief einfach blendend! Ich kam auch dazu, noch ein Interview abzuschliessen und ein Paket zu verpacken etc.
Der Nachmittag war ruckzuck um, das Gastkind wieder nach Hause geschickt, ein Brathähnchen in den Ofen geschoben und dann kam auch schon der Mann nach Hause. Leider vergass ich, einen Salat zu rüsten oder eine sonstige Beilage, aber schmeckte trotzdem. Das Mäuschen war auch den ganzen Tag über äusserst zufrieden. So dürfte es immer sein, liebes Universum! 😉
Und sonst? Die Maus lernte ja letzten Freitag einfach so, wie man Velo fährt. Es ging einfach, obwohl ich es schon fast aufgegeben hatte, dass sie es so einfach lernt wie der Grosse damals… weil der kein für ihn passendes Velo besass, besuchte der Mann letzten Samstag mit ihm nach dem Schwimmkurs flugs einen Velohändler und zurück kamen sie mit einem tollen, roten Mountainbike – dem ersten eigenen Velo also quasi. Cool! Und gleich am Sonntag machten wir eine erste kurze Tour durch die Felder – yay!
Wir haben auch Traktandum „Passfoto des Mäuschens machen“ abgehakt, nun muss ich nur noch damit zum Amt und hoffe dann, dass die damit eine ID ausstellen können denn die werden wir brauchen wenn wir demnächst nach Deutschland ins Legoland fahren…
Gestern hatte ich dann meine erste Stromtrainings-Session und habe ziemlich geschwitzt. Es sind ja nur 20min (und damit das perfekte Training mit Baby weil das Mäuschen die Zeit über auch relativ ruhig daneben liegen und „zugucken“ konnte), aber die haben es durchaus in sich. Es war schön anstrengend, abwechslungsreich und fühlte sich eigentlich nach mehr als nur 20min an. Am Abend (auch jetzt noch) spürte ich dann auch alle möglichen Muskeln, von denen ich nicht wusste, dass sie noch existieren. Es war auf jeden Fall ganz toll, mich bzw. meinen Körper wieder auf diese Weise zu spüren und es machte definitiv Lust auf mehr und so war ich ganz froh, mich schon heute wieder bewegen zu dürfen auch wenn es nur supersanftes Yoga war. Am liebsten wäre ich am Abend noch ins Kampfsporttraining aber den Start schiebe ich doch noch ein wenig auf weil es halt abends doch eher problematisch ist… aber mal sehen, vielleicht klappt es ja in den Ferien mal…
So. Auch heute will ich versuchen, vor 23 Uhr ins Bett zu kommen. Morgen habe ich noch ein Interview, das hoffentlich gut verlaufen wird (Mäuschen wird dabei sein) und am Nachmittag ist nichts geplant bis jetzt. Dafür wird der Freitag dann nochmals eine Herausforderung weil mein Mann abends nicht da ist und die Maus Schwimmkurs hätte, so dass ich mit dem Mäuschen mit muss in die viel zu warme Schwimmhalle – bäh! 😦
Aber dann ist auch schon wieder Wochenende, das Wetter soll schön werden und für die Kinder ist es der Beginn von 2 Wochen Frühlingsferien. In der ersten Woche haben sie noch 1 bzw. 2 Ferienkurse (nichts Grosses, dauert keinen halben Tag jeweils), dann ist auch schon Ostern und in der Woche darauf ja unser Ausflug ins Legoland mit Übernachtung. So früh schon auswärts mit dem Mäuschen, ich hoffe, dass sie es gut verkraftet, aber, wenn ich mir so den heutigen Tag ansehe, komme ich nicht umhin, nochmal zu sagen (ohne etwas verschreien zu wollen), dass sie einfach das „gechillteste“ meiner Kinder ist. Nein, wirklich. So einen absolut ruhigen, wein-/schreifreien Tag wie heute hatte keins meiner Grossen in dem Alter. Ich bin sehr, sehr dankbar dafür und auch so, so froh, sie in unserem Leben zu haben und ich bin total neugierig, wie sie sich noch entwickeln wird. Im Moment macht sie ja noch nicht viel, aber was sie besonders spannend findet, ist meine Hand. Wenn ich die so über sie halte und bewege, beobachtet sie sie ganz aufmerksam und mit einer ziemlichen Ausdauer. Schön… mehr über sie dann wieder im 3-Monats-Bericht 🙂

SSW 37+1 – Krankenlager

„Ihr Baby ist so lang wie eine Stange Mangold…“

Ihr habt’s schon gelesen… die Maus war am Kränkeln und ist jetzt bis auf einen extrem hartnäckigen Husten wieder fit. Der Grosse war eigentlich der Erste, der Anfang Dezember hustete, zwischenzeitlich war’s besser. Gestern Mittag kam er ziemlich schwach von der Schule heim und legte sich erst mal auf’s Sofa. Oh-oh! Die Kreislauftröpfchen halfen, wir blieben gestern Nachmittag daheim und es wurde genug gestritten, bevor wir dann einigermassen einträchtig an der ersten Ladung Weihnachtskekse basteln konnten 😉 Danach wurde gebadet, gegessen und irgendwann alle hustenden Kinder ins Bett gebracht. Wir schlafen derzeit wieder alle zusammen und einer hustet immer, die Nächte sind entsprechend durchzogen… ich musste auch mindestens 4x aufstehen wegen voller Blase und Sodbrenn-Attacken. Echt hässlich… und auch ich habe seit Tagen eine Schnupfennase und spüre meinen Hals und die eine oder andere Hustenattacke… ich versuche das mit Tee zu kurieren 😛 Der letzte Besuch im Fitnessstudio ist nun leider auch schon wieder über eine Woche her… vielleicht schaffe ich es zwischen den Festtagen mal, wenn der Mann da ist? Etwas Bewegung würde mir gut tun…
Morgen haben die Kinder also den letzten Schultag, ich am Morgen noch eine spontane Trageberatung mit zwei Mamas und dann ist erstmal Ferien… ich hoffe auf ruuuuhige Ferien 😉 Ein gestern noch zugeschnittenes Nähprojekt (nur so ein oller Schalkragen für mich) wird wohl noch eine Weile brach herumliegen und die Nähmaschine wohl für lange Zeit nicht mehr ausgepackt, aber mal sehen… 😉
Alles weitere, Schwangerschaftsrelevante im Folgenden:

sweetsunshine-95Seele: ich habe mir definitiv zu viel aufgehalst in den letzten Monaten, total planlos auf Ende der Schwangerschaft und auf Weihnachten hin. Daran hatte ich einfach nicht gedacht. Dann der Geburtstag der Maus und kranke Kinder, da läuft nichts, wie es sollte… und die ganzen To Do‘s belasten mich.
Untersuchungen/Arztbesuche: erst nächste Woche wieder
Körper: Seit gestern zieht es wieder mal im Unterleib… vielleicht stressbedingt, vielleicht aber auch weil sich der Körper langsam parat macht? Ich habe immer noch das Gefühl, es könnte vor Termin kommen, aber bitte, bitte nicht an Weihnachten! 😀
Errungenschaften: ich habe letztens einige Kleider für die Kinder gekauft, weil der Grossverteiler eine Aktion hatte, da wanderte auch noch ein Doppelpack Baby-Höschen mit in den Einkaufswagen 🙂
Geht gar nicht: Der Stress, den ich mir selbst auferlegt habe.
Geht gut: Einen Namen suchen… wir sind schon ein paar Schritte weiter und haben unsere Liste auf drei Favoriten geschrumpft… mein Mann hat „seinen“ Namen, ich muss mir noch überlegen, welches mein Topfavorit ist… es wird 😀
Must have: ich will meine Ruhe, ein warmes Bad, Zeit für mich, nur wann? Es gibt noch so viel zu tun… vielleicht heute Abend? Das Problem ist, dass ich wohl kaum die Wanne volllaufen lassen kann wenn die Kids daneben schlafen ;D

 

Aus dem Alltag…

Ja, ich schaffe es doch tatsächlich auch mal wieder, einen simplen Alltags-Beitrag zu schreiben. Das kam, bis auf die SSW-Updates ja kaum mehr vor… tatsächlich verschlucken alle Pendenzen die Zeit für sowas, aber immerhin scheint diese Woche ein wenig ruhiger zu verlaufen und ich schaffe es doch ab und an ein Häkchen auf meiner To-Do-Liste zu setzen, was mich sehr erleichtert.
Die letzten Tage standen ganz im Zeichen des Föhns. Nicht, dass ich wetterfühlig wäre, aber mein Mann kann dann kaum schlafen, alles klappert, es reisst uns draussen schier die Pflanzen ab und ich war jeweils recht besorgt, ob die Kinder ihre Wege in Kindergarten/Schule und zurück ohne Unfälle meistern würden, man weiss ja nie… Mülltonnen lagen herum, ja, alles was nicht niet- und nagelfest war oder reingeräumt wurde, hat sich wohl irgendwohin verabschiedet. Ich liebe den Sturm trotzdem und es ist mir fast zu ruhig, jetzt da der Wind merklich schwacher wurde.
Unsere Woche begann gestern ruhig, ohne Playdate. Ich war morgens im Fitnesscenter und im Laden und zwischendurch immer wieder damit beschäftigt, Kleiderpakete zu machen. Auch habe ich gestern die Kleidung vom Smafolk-Gewinnspiel eingepackt, die Adressen ausgedruckt etc. Alles eine ziemliche Arbeit. Was die Kleider vom Grossen betrifft, so konnte ich schon etliche leere Kisten beiseite stellen. Langsam lichtet sich alles… aber es ist nicht einfach. Ich sehe ja in fast jedem Teil meinen Sohn als er kleiner war und knuddlig und süss und ich werde nostalgisch, sentimental, ach ihr wisst schon… nein, eigentlich haben die Klamöttchen keinen emotionalen Wert und doch… man erinnert sich vielleicht noch genau an die Zeit in der man sie gekauft hat, in der der kleine Mann sie trug… aber ich bemühe mich wie immer, meine Gefühle beim Aussortieren und Kisten packen in Schach zu halten…
suppeGestern Abend habe ich mal wieder die leckere Asia-Suppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht und die Kinder sind sogar recht zeitig ins Bett, so dass noch ein wenig Zeit zum Lesen gibt. Hier liegen nämlich nach wie vor zahlreiche Rezensionsexemplare rum, die ich noch durchlesen will… dazwischen mache ich Fotos für den Blog und Nestwärme, bereite Artikel vor etc. pp.
Morgen will ich noch auf Geschenkesuche für die Maus gehen, die ja Geburi und Weihnachten in der selben Woche feiert, und nachmittags sind wir zum Playdate auf einem Spielplatz verabredet. Also wieder ein voller Tag… drum will ich mich heute nach Möglichkeit noch meinen 1000 geplanten Nähprojekten widmen 😀
So. Gestern Abend guckte mein Mann zur Abwechslung mal TV. Ganz ehrlich, der läuft bei uns kaum noch. Wir haben den tatsächlich so ziemlich durch Social Media ersetzt – mein Mann mit seinen Youtube-Channels, ich mit FB, Insta, Blogging und so. Oder Lesen! Stricken wär‘ auch wieder mal schön! Und bevor mir jetzt wieder alle mit N*etflix!!! kommen! Nöö, kein Bedarf. Ich warte auf die neuen Grey’s-Folgen irgendwann im neuen Jahr und für die Gilmore Girls (daher übrigens der Blog-Name, den ich ab Januar zu ändern plane) leiht mir mit Glück eine Freundin mal ihr netflitziges iPad 😉 Filme? Könnten wir uns zur Not auch mal via Video on Demand kaufen. Uns reut aber meist das Geld. So what… aber ich bin abgeschweift! Es kam gestern eine Reportage über Crossfit im TV und ich sagte zu meinem Mann: „das mache ich dann nächstes Jahr auch!“ Er meinte nur lapidar, was ich sonst noch alles machen wolle neben Boxen und Karate, BJJ, MMA, Outdoortraining!? Erst mal wahrscheinlich gar nichts, für lange Zeit. Ausser vielleicht spazieren 😀 Und sehr wahrscheinlich bleibt das auch lange so, aber Crossfit würde mich schon reizen, auch wenn ich den Eindruck habe, dass ich das Handtuch nach 2 Sekunden wieder werfen werde oder erstmal so an die 20kg abnehmen müsste damit ich einen Klimmzug schaffe – haha. Wie dem auch sei, die Crossfitter wirken mega fit und muskulös und v.a. macht auch der Ausdauerteil einen grossen Part aus und Ausdauer ist meine Achillesferse. Nun, man kann ja langsam beginnen, ne? Irgendwann dann… 
Die Kids… die spielen und streiten und streiten und spielen, alles recht normal. Der Grosse überfordert sich gerade selber ein wenig mit dem Lesen-Lernen. Schon zum 3. Mal brachte er ein Blatt mit diversen Silben mit, das er „schnell“ lesen sollte und es geht schon wesentlich besser als vor einer Woche. Dennoch glaube ich, dass er (und da erkenne ich seinen Vater in ihm wieder) hier einen recht hohen Anspruch an sich hat. Ich denke, das ist nicht schlecht, aber eben mühsam für ihn. Ich kann mich schlecht damit vergleichen. Mir fiel in der Primarschule Lesen und Schreiben total leicht, ich war da immer fast fehlerfrei unterwegs. Mit dem Rechnen hatte ich mehr Mühe und irgendwann dann auch mit Grammatik, Interpunktion und so. Aber das kam erst im Gymi. Da äusserte sich dann wohl auch irgendwann der Minimalismus, der sich bis heute durch alle Bereiche meines Lebens zieht: nur das Nötigste machen. Ich bin in vielem einfach nur stinkfaul. Es sei denn ich mache war für andere, oder ich mache etwas richtig gerne, dann natürlich nicht. Und unser Grosser hat irgendwie beides… er setzt sich nicht hin und schreibt die Buchstaben bis sie perfekt sind, radiert immer wieder. Nöö, er macht halt das Blatt und gut. Und dann trotzdem beim Silbenlesen dieser selbstauferlegte Druck… jänu. Wir versuchen ihm gut zuzureden, was nicht hilft, ansonsten bin ich optimistisch. Auch er wird irgendwann prima lesen können… und ich mache ihm da keinen Druck. Der Minimalismus, Ihr habt’s gelesen, ich bin keine pushy mom… 😉
Oh und dann das noch: an diesem Wochenende soll ja schon der 1. Advent sein. Oder, ODER? Ach du… dann muss ich ja noch einen Adventskranz machen, dekorieren, und und und… Immerhin haben die Kids schon einen Adventskalender. Den haben die beiden schon vor ’nem Monat oder so gesehen und sich gewünscht. Natürlich vom dänischen Klötzchenfabrikant. Mir auch recht. 1. weil sie dann nicht morgens schon Schoggi futtern und 2. weil ich, da haben wir’s wieder, eh zu faul gewesen wäre, um… nein, das stimmt nicht ganz. Das hätte ich schon geschafft, zumindest das selber Füllen, das habe ich auch schon. Aber nicht das selber basteln. Wobei auch das gegangen wäre. Aber so ist auch gut. Der Grosse hat sich für die City-Version entschieden, die Maus für die Friends-Version. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo ich die hingepackt hab‘ 😀
Ach, und schaut wieder rein… es wird bei mir an jedem Adventswochenende (und mehr? 😉 etwas Schönes zu gewinnen geben – für Euch u/o für Euer Kind 🙂 
Habt’s eine gute Woche! 🙂

Sport im 3. Trimester – rien ne va plus?

Ja, ich fühle mich tatsächlich endzeitschwanger, obwohl es noch rund 2 Monate dauern soll(te)… so früh hatte ich nicht damit gerechnet, aber ich nehme es an, wie es ist, denn es spart mir so einiges an Zeit. Und ich habe ja schon angedeutet, im 3. Trimester mal noch ein Update zu schreiben, also voilà:
Ich habe alle Gruppen- und Kampfsport-Trainings(abos) gestoppt. Der Bauch ist langsam echt zu gross. Ich wäre zu langsam, es wäre zu anstrengend, es würde zu sehr ziehen und ziepen wenn ich jetzt noch irgendwas in die Richtung machen würde. Zudem wäre das angebrachte Mass an Zurückhaltung mittlerweile so gross, dass es schade um das Abo wäre. Also, ne, fertig. Ich schaue, dass ich nun vielleicht 1x die Woche noch im BJJ zuschauen kann, damit ich wenigstens einigermassen drin bleibe. Auch wenn es mich dann immer wurmt, nicht mitmachen zu können. Aber ich weiss, dass ich irgendwann wieder einsteigen werde, die Pause ist absehbar… und ich habe an meiner Seite schon so manchen Verletzten mit erlebt, der für eine Weile pausieren musste. Immerhin das blieb mir erspart. Denn einen schöneren Grund für eine Trainingspause wie eine Babykugel gibt es nicht 😉
So. Was tue ich also noch? Moderate Aktivitäten:

  • Spaziergänge, bevorzugt am Weekend mit der Familie
  • Ein paar Längen Schwimmen während des Schwimmkurses
  • Yoga
  • Krafttraining im Fitnessstudio

Während die oberen Punkte selbsterklärend sind, kann ich für Interessierte kurz ausführen, was das Studio-Training hergibt. Ich wärme mich 10min am Laufband auf (moderates Tempo, also wirklich laufen, nicht rennen! Mit Steigung von rund 5%, also das Laufband zeigt aufwärts 😉 und schliesse mein Training ebenso ab.
Dazwischen gehe ich an Hanteln und Geräte. Folgendes steht auf meinem Plan, den man mir im Studio erstellt hat:

  • Beinbeuger und -strecker
  • Abduktion und Adduktion (Oberschenkel öffnen/schliessen)
  • Rückenbeuger (gut für den unteren Rücken)
  • Eine Übung für den oberen Rücken, Name habe ich vergessen
  • Mit Hanteln: Bizep Curls mit je 6kg, Seit- und Frontheben mit je 3kg, Brustpresse halb sitzend, halb liegend mit 4kg
  • Switching-Geräte (für Übungen im Stehen): Kniebeugen, Dips und „Tractions“ (auf einem Knie)

Ich mache 2-3 Sätze und 12-15 Wiederholungen, bei der Brustpresse meist 30 am Stück, vielleicht sollte ich da mehr Gewicht nehmen 😉

Viel mehr gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen, ich denke mal, dass ich das so durchziehe bis das Baby kommt…

Bild: Ausschnitt aus einem Bild von Eddy Risch für Fitnesshaus Schaan

Draussen aktiv – mit ReimaGO

Produkttest/-vorstellung

Die Kleidung von Reima gefällt mir schon lange. Das Label aus Finnland hat sich auf funktionelle Outdoorkleidung für Kinder und Babys spezialisiert. Die Schnee-Overalls für die Kleinsten waren es dann auch dank der ich Reima vor Jahren entdeckte. Und nun durften wir etwas Neues und ziemlich Cooles ausprobieren: ReimaGO – ein Aktivitätssensor für Kinder, den man ganz einfach in der passenden Kleidung einklickt und der, ähnlich einem Schrittzähler, die Aktivität der Kinder im Laufe des Tages erfasst sowie die Dauer und Intensität der Bewegungen misst.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAMittels einer liebevoll gestalteten App können die Eltern gemeinsam mit den Kindern abends überprüfen, wie aktiv sie heute waren. Dabei gibt es verschiedene Levels, welche die Kinder erreichen können und Belohnungen in Form von Abzeichen. Hier haben die Eltern auch die Möglichkeit, selber ein Bild hochzuladen und eine entsprechende Belohnung, z.B. Zoobesuch, das Lieblingsgericht zum Abendessen, ein neues Laufrad etc., zu versprechen, wenn ein bestimmtes Ziel erreicht wurde. Ideal wäre natürlich etwas, das wiederum mit Aktivität verbunden ist. Vielleicht wünscht sich das Kind ja ein Paar Schlittschuhe oder Skier? Das ist aber natürlich kein Muss! Wer eine „Belohnung“ als pädagogisch/erzieherisch wenig sinnvoll erachtet, kann die App auch einfach dazu benutzen, gemeinsam zu sehen, wie viel sich das Kind bewegt hat. Das ist spannend und schnell erledigt, bedeutet also überhaupt nicht, dass das Kind danach noch lange vor dem Bildschirm hängt, falls jetzt jemand gerade Bedenken hatte! 😉
Die Sensoren werden übrigens ganz einfach via Bluetooth mit dem iPad oder iPhone (Android folgt bald) verbunden, um sich die Resultate anzusehen.

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Foto: Reima

 

 

Aktive Kinder
Immer wieder wird bemängelt, wie wenig Kinder sich heute bewegen. Erst mal ist klar, dass sie mit dem Beginn der Schulzeit schon mal einen grossen Teil des Tages still sitzen müssen. Aber auch in der Freizeit überwiegen je länger, je mehr, ruhige Aktivitäten und besonders bei älteren Kindern ein hoher Konsum von Bildschirmzeit (Smartphone, Computer, Videospiele). Es scheint als würde Bewegung oft nur noch in Sportkursen stattfinden. Aber nicht jedes Kind ist offen dafür… Als Optimum empfiehlt übrigens die WHO 60 Minuten moderate bis hohe Bewegungsaktivität pro Tag. 60 Minuten sind deshalb auch als Tagesziel in der App vorgegeben.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAMit ReimaGo will Reima sowohl Eltern als auch Kindern etwas in die Hand geben, das zu mehr Bewegung im Alltag motiviert. Und ich denke, dass dies bis zu einem bestimmten Alter sehr gut funktionieren kann.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAAuch wir legen Wert darauf, dass sich unsere Kinder regelmässig bewegen und das am besten an der frischen Luft in der freien Natur. Dass wir die Fotos für diesen Beitrag auf dem Spielplatz machten, war nicht geplant, aber zuvor wollten wir auf einem ziemlich kargen Feld einen Drachen steigen lassen und das klappte nicht so ganz, also siedelten wir dann kurzerhand um. Obwohl wir mit den Kindern übrigens an einem anderen Tag noch fast zwei Stunden spazieren gingen (zum Teil waren sie auf den Rollern unterwegs), war ihr Aktivitätslevel am Foto-Tag höher. Dabei sind wir nur in den Laden, waren auf dem Feld und eben dem Spielplatz. Ich schätze die Bewegungsintensität war heute mit Klettern, Schaukeln und Rennen eben höher als nur mit Spazieren/Roller fahren… aber so kann man verschiedene Aktivitäten eben auch gut vergleichen.
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Motivation wecken
Dazu muss ich noch erwähnen, dass unser Grosser ja ein ziemlich ausgeprägter Stubenhocker ist. Obwohl er sich, einmal draussen, eigentlich sehr gern bewegt, schaffen wir es kaum, ihn ohne grosses Protestgeheul zum Mitkommen zu bewegen. Da half bisher weder Vorleben, noch eine Belohnung versprechen oder ähnliches… Ich glaube deshalb schon, dass ReimaGO ein helfen kann, da er, vom Ehrgeiz getrieben (und den hat er), natürlich nicht will, dass seine Schwester mehr Punkte erreicht als er 😀 Nun ja… vielleicht nicht die gewünschte Art von Motivation, aber mehr können wir derzeit wohl nicht erwarten. Obwohl es fast nicht möglich ist, die Sensoren täglich zu tragen und drum wirklich ein gutes Bild der kindlichen Aktivitäten zu bekommen (im Schwimmkurs oder Turnen sind sie auch aktiv, tragen aber logischerweise die Jacken nicht) und ich es zudem auch nicht zum täglichen Gebrauch empfehle, weil es dann wahrscheinlich schneller langweilig werden würde oder eben auch mal Tage gibt, an denen die Aktivität geringer ist und das wiederum die Kinder möglicherweise demotiviert, kommen die Kinder auch von selber an und bitten darum, die Jacken mit den Sensoren tragen zu dürfen, z.B. wenn sie mit anderen Kindern vor die Tür gehen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAÜberlegt doch, ob ReimaGO auch etwas für Euch sein könnte. Die Kinder zu mehr Bewegung anregen zu wollen, setzt natürlich immer voraus, dass auch die Eltern sich gerne (draussen) bewegen und bereit sind, regelmässig solche Aktivitäten zu unternehmen. Und auch wenn man den Sensor z.B. nur am Wochenende nutzt – die schöne und funktionelle Kleidung (gibt ein ganzes Sortiment, auch wärmerer Kleidung, die Sensor-tauglich sind) zahlt sich immer aus, egal ob mit oder ohne Sensor… 😉

Wir bedanken uns herzlich bei ReimaGO dafür, dass wir dieses innovative Produkt testen und nutzen durften.
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SSW 31+1 – noch 2 Monate!

Ja, da motzt sie schon wieder, wie die Zeit geht! Ist aber auch wahr… ich habe das Gefühl, dass sich in der letzten Woche doch noch einiges „getan“ hat in und an meinem Körper… so bereitet es mir seit einigen Tagen Mühe, mich im Bett von Seite zu Seite zu drehen. Meine Hüftgegend beschwert sich da und ächzt. Vielleicht ist es auch eher die Symphysengegend denn die Hüfte macht mir nur noch selten Sorgen (immerhin!). Aus dem (sehr hohen) Bett zu steigen, ist ebenfalls eine Tortur, ich muss nun wohl den Schemel benutzen 😉 Ich merke, dass meine Taille weg ist (wohl schon länger), was sicher an der nicht mehr so sportlichen Ernährung liegt. Und ich merke, dass nun doch sehr viel nicht mehr geht… viel früher als gedacht (man hält sich ja immer für stärker…), habe ich nun alle Trainings bis auf das Fitnessstudio und Yoga, aufgegeben. Klar, die Motivation fehlt, wenn man nicht mehr so kann wie man gerne würde… leider motiviert mich auch das Studio-Training nicht wirklich, aber gut, wir versuchen dafür (mit Betonung auf versuchen), am Wochenende immer mal wieder längere Spaziergänge einzuplanen. Hier hoffe ich, dass das Wetter uns noch ein paar trockene Tage beschert…
Übrigens steht an diesem Samstag die #swissblogfamily an – ein Schweizer Elternbloggertreffen. Zwar muss ich ganze 4h für die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug rechnen (ächz), aber eine Bekannte kommt mit, was sehr praktisch für mich schüchternes Reh ist (ich wäre sonst komplett überfordert mit so vielen neuen Leuten), und ich freue mich schon riesig auf Networking und die Podiumsdiskussionen 🙂 Ist das erste Treffen dieser Art in der Schweiz nachdem ich schon lange sehnsüchtig nach DE gelinst habe, wo es regelmässig tolle Blogger-Events gibt. Das weinende Auge, das ich am Samstag habe, gilt meiner Familie, die ich sich selber überlassen muss, aber ich bete einfach, dass die Kinder Lämmchen sind und es meinem Mann nicht allzu schwer machen… und dass ich nicht allzu spät wieder heimkehren darf natürlich 😉
So, und morgen ist ausnahmsweise kein Schwimmkurs, sondern Laternenfest im Kindergarten 🙂 Hoffentlich ohne Regen!

img_8508Seele: wenn ich zu etwas komme, ganz gut, wenn ich vor lauter viel los nix hinbekomme und abends keine 3 Seiten in einem Magazin durchblättern kann weil ich zu müde bin, dann ist’s doof… aber so generell bin ich ganz guter Dinge und zufrieden mit mir und meinem Bauch 😉
Untersuchungen/Arztbesuche: Nächste Woche kommt die Hebamme. Schon wieder!? Die war doch erst grad hier? Kommt die jetzt häufiger? Auf jeden Fall könnte sie mal das Tape erneuern… Leider antwortete sie mir diesbezüglich nicht auf meine SMS. Ich hoffe, sie tut das dann, wenn ich schreibe „es geht los!“ 😀
Gestern war ich noch beim Zahnarzt, zählt das auch? Also nur bei meiner Dentalhygienikerin, die gerade auch ihr (erstes) Kind erwartet, so 2 Monate nach mir und ihr Bauch sieht so aus als wäre sie erst im 3./4. Monat 😀
Körper: Fühle mich oft wie ein gestrandeter Walfisch, dann aber wieder ganz wohl. Wenn das Bauchmädchen bewegt, sieht man das nun auch von aussen, ich liebe es, dabei zuzuschauen auch wenn sie meist nur kurz aktiv ist… und dann lese ich doch heute wieder „von jetzt an werden die Bewegungen weniger“ weil das Baby keinen Platz mehr hat – doof!
Errungenschaften: BabyLegs! 🙂 Und die erste, selbstgenähte Splitpant. Und eine Bestellung hab‘ ich auch noch aufgegeben für einen Merino-Overall für den Winter und passenden Stiefelchen ❤ Wenn es etwas gibt, dass einer Mama mehr Spass machen könnte als Shopping, dann ist es Shopping für’s Bauchbaby 😀
Ach ja, ich bekam zudem noch ein Tuch und eine Trage zum Testen, dazu später mal mehr…
Geht gar nicht: immer noch diese doofen Alpträume. Wahlweise träume ich von giftigen Schlangen im Wohnzimmer meiner Eltern, wie es vor vielleicht 25 Jahren aussah (und das jetzt vermutlich im Umbau ist weil es jemand anderem gehört) oder anderen, beängstigenden Szenarien…
Geht gut: zwischendurch aufs Sofa legen. Ich muss das wieder konsequenter machen. Heute Mittag gelang es mal wieder weil a) die Kids und ich alleine waren und sie b) noch von einer lieben Bekannten Sticker für ihr Welt des Wissens-Buch bekamen. Sie waren beschäftigt und ich döste fast weg. Ja, für ganz fehlte dann doch die Zeit 😀
Must have: Leider immer noch Süsses… Salziges macht mich nur in Form von Sojasauce (an irgendwas dran) an…

Sport in der Schwangerschaft, Teil II

In meinem ersten Beitrag, den ich kurz nach der Verkündigung meiner Schwangerschaft veröffentlichte, schrieb ich vor allem darüber, wie es war „unwissend schwanger“ zu trainieren und dass ich auf jeden Fall weiterhin, angepasst, trainieren will. Die ersten drei Monate waren jedoch derart von Müdigkeit und Unwohlsein geprägt, dass ich etliche Sporteinheiten auslassen musste oder dann nicht die Leistung bringen konnte, die ich zu dem Zeitpunkt noch erbringen hätte können. Mööp!

Ein Zeitproblem oder ein familiäres?
Ich bin nun am Ende des 2. Trimesters angelangt und es ist Zeit für ein erneutes Update in punkto Schwangerschaft und Sport. Immer mal wieder werde ich (eher von Menschen, die keinen Sport treiben) gefragt, ob ich denn noch trainiere… ja, aber stark reduziert… und das sowohl was die Intensität anbelangt, als auch die Häufigkeit (leider). Letzteres verdanke ich wohl einem ausgeprägten Nestgefühl. Bin ich vor der Schwangerschaft noch gut 5x die Woche ins Training gerauscht, so bin ich froh, wenn ich es jetzt 2x die Woche schaffe. Gut. Einerseits war ich vor dem Kiga-Start der Maus auch noch „unabhängiger“, da es egal war, ob der Mann sie ins Bett bekam oder nicht. Sie musste morgens ja noch nicht zeitig aufstehen… jetzt muss ich die Trainingszeiten diesem Umstand anpassen und schauen, dass ich früh genug wieder hier bin. Dies bedingt dann aber, dass ich ein frühes Training (18, 19 Uhr) wähle, und dies wiederum bedeutet, dass ich nicht zum Znacht mit am Familientisch sitze… einerseits stört dies denn Mann, andererseits habe ich eben tatsächlich meist auch Hunger oder Gluscht und der innere Schweinehund hat schon gewonnen. Dilemma, organisatorisches Problem – vor allem! (Hier muss ich noch hinzufügen, dass ich halt lieber Kurse besuche und die sind generell abends, auf eigene Faust zu trainieren, lag mir leider noch nie). Und natürlich auch meine Einstellung, die gerade mehr Richtung „ich darf meine Lieben nicht allein lassen“ und „es ist grad so gemütlich hier“ tendiert. Und, nicht zu vergessen, der Umstand, dass ich abends oft eine Müdigkeitskrise schiebe *grr*. Da kommen also an miesen Tagen viele Gründe gegen Sport zusammen… Und auch, weil ich weiss, dass ich an Trainings sowieso nicht 100% geben kann, sich also der Aufwand kaum lohnt. Dennoch: nur zuhause sitzen ist nicht und wenn wir auch sonst keine Spaziergänge etc. unternehmen, tue ich mir nichts Gutes… dann ist es immer noch besser, eine Stunde auf Sparflamme was zu tun als gar nichts. Und übrigens: es kam schon vor, dass mein Mann beide Kinder schon im Bett hatte bis ich nach Hause kam. Ich habe entsprechend gestaunt und war froh, wenn ich hörte, dass die Kids problemlos gewesen sind (was früher schon ganz anders klang…). In den letzten zwei Wochen habe ich die Kinder, besonders die Maus, dann fast immer mitgenommen, weil sie wollte und weil es auch ging. Sind ja Ferien. Nur beide zusammen sind schwierig, das gibt meist Radau und ich will nicht, dass sich jemand gestört fühlt durch die Kinder und ich sie fortan nicht mehr mitnehmen dürfte. Schliesslich werde ich im kommenden Jahr auch darauf angewiesen sein, das Baby mitbringen zu dürfen… mal sehen, ob und wie das abends überhaupt klappt. Kids first, ich stiere selten ein Training durch. Wenn es nicht passt, bleibe ich zuhause, auch wenn ich schon umgezogen bin 😛 So, jetzt aber zu den körperlichen Fakten…

Was macht der Körper?

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Auch wenn es so aussieht, ich halte mir nicht die Nase zu 😛 No-Gi mit Bauch und rücksichtsvoller Partnerin.

Das 2. Trimester bedeutete folgendes: Umfang und Gewicht haben nochmal ziemlich zugenommen und erschweren wortwörtlich entsprechend das Training (meinen BJJ-Gi habe ich letzte Woche eingemottet, den Gürtel bringe ich noch knapp unter dem Bauch zu binden wenn ich keine Gi-Jacke trage… ich musste jetzt meinen extra ein paar Nummer grösser bestellten Sonderangebots-Gi rausholen, auch wenn es mir graut, denn er steht von selbst, so hart ist der Stoff und die Jacke hat nicht diesen dicken, gewaffelten Stoff, die würde in einem normalen Sparring also wahrscheinlich kaum lange ganz bleiben, aber da ich kein Sparring mehr mache, ist es Wurst…
Da meine Lungenkapazität schon im ersten Trimester gegen null sank und ich nach wenigen, normalen Schritten, schon keuche wie ein Postross, lebe ich gut mit diesem Umstand. Ich halte eben zwischendurch inne und (ver)schnaufe ein wenig.
Die Sache mit der Hüfte hat sich zu meiner Verwunderung eigentlich verbessert, aber je nach Training macht sie sich danach wieder bemerkbar. Aber insgesamt ist es wirklich sehr erträglich!
Die geraden Bauchmuskeln trainiere ich schon seit etwa der 22/23. SSW nicht mehr (zur Prävention der Rektusdiastase). Bis letzte Woche habe ich noch zum Aufwärmen leichtes Seilhüpfen oder langsames in Runden laufen mitgemacht, aber ideal war es nicht… man spürt, gerade beim Laufen, immer einen unangenehmen Druck gegen unten und auch auf die Blase. Da nun auch die Hebamme beim letzten Besuch meinte, ich solle jegliches Rumgehüpfe bleiben lassen wenn ich nicht wolle, dass mir irgendwann der Beckenboden „unten raus fällt“ (oder so ähnlich…). Nun, da mir der Beckenboden eh schon Probleme bereitet, verzichte ich fortan auf diese Übungen. Leider fällt mir keine Alternative ein, mich gut aufzuwärmen vor dem Training, vielleicht hat da ja jemand Ideen? 😛 Ich kann ja nicht jedes Mal vorher eine Stunde spazieren gehen o.ä. Wenn ich im Fitnessstudio trainiere, dann steige ich vorher auf’s Laufband, stelle es aufwärts und spaziere für 10min, das reicht schon, um mich zum Schwitzen zu bringen 😉

 

Kampfsport mit Bauch!?
img_4221Ich gehe noch ins Fitnessboxen, zum Ladies-Kickboxen und BJJ (ins Karate habe ich es bisher leider nicht mehr geschafft wegen der Zubettgehzeiten der Kinder, obwohl es wichtig wäre, dass ich an den Kata dran bleibe und die lassen sich auch gut mit Bauch üben… vielleicht schaffe ich es noch…) und mache alles mit, was irgendwie geht. Was nicht geht, wird durch anderes ersetzt oder ich schaue zu. Übungen finden sich immer. Bei gewissen Drills/Partnerübungen machen wir eine Dreiergruppe, so dass ich selber nur den Part übe, der geht. Ich habe auch wirklich kein Problem damit, mal auszusetzen weil mein Trainingspartner auch mit jemand anderem üben soll, bei dem er nicht „aufpassen“ muss. Die Trainingspartner halten sich instinktiv zurück bei mir, sind vorsichtig oder getrauen sich kaum, auch wenn sie den Bauch bei einer Übung nicht mal streifen würden 😀 Aber das ist ja auch gut so, ich fühle mich sicher, die Übungen sind kontrolliert weil ich nicht mehr rolle/kein Sparring mache, aber ich habe auch ein schlechtes Gewissen und schicke den Partner dann gerne mal zum nächsten Mann rüber, damit er die Übung auch mit vollem Einsatz machen kann. Im Fitnessboxen geht sogar das Sparring gut, weil alle wissen, dass der Bauch tabu ist und weil die Fitnessboxer sehr kontrolliert boxen. Hier trainieren diejenigen, die was für die Fitness tun wollen, auspowern kann man sich hier am Sandsack, das Sparring ist spielerisch, nicht hart. In der (Thai-)Box-Gruppe würde ich das Sparring auslassen, hier trainieren die ambitionierteren Kämpfer, die sich auch auf Wettkämpfe vorbereiten. Da habe ich im Moment nicht viel verloren.
Was immer geht und was ich auch regelmässig zu machen versuche: Yoga (mit dem Ersetzen gewisser Übungen), Schwimmen, Spazieren und Fitnessstudio. Für’s Bike wird es langsam zu kalt.

Körper und Kopf im Zwiespalt

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Draussen trainieren ist super. Leider werde ich hier bis nach der Geburt pausieren müssen. Foto: naturegym.li

Der Rest ist ernüchternd weil körperlich einfach nicht mehr geht, was der Kopf gerne würde… im Outdoor-Training war ich deshalb auch schon länger nicht mehr (gut, es passt auch manchmal zeitlich nicht und fiel mal aus…), da es auch kälter wird und ich keine bauchtaugliche Funktionsbekleidung besitze (gibt es auch nicht wirklich, meines Wissens, grr!) werde ich wohl damit so langsam pausieren. Da ich auch hier immer einige Übungen ersetzen muss, spare ich mir das Abo lieber für den Wiederaufbau im nächsten Frühjahr 😛
Ich habe echt Respekt vor all den supersportlichen Power-Schwangeren, die von den ersten Wochen der Schwangerschaft bis zum Tag vor der Geburt noch Vollgas weitertrainieren. Ich sehe immer mal wieder Fotos auf Instagram von schwangeren Crossfitterinnen, die noch Hanteln stemmen, die ich unschwanger keinen Zentimeter ab Boden kriegen würde und andere, die regelmässig und unbeirrt ihre Home-Workouts durchführen, sich weiterhin gesund ernähren und kein Gramm zunehmen. Die sehen dann Tage nach der Geburt schon wieder aus wie vorher 😛 Aber gut, ich habe auch noch zwei Kinder im Haus, wäre das nicht der Fall, würde ich auch mehr tun. Dennoch: Respekt vor dieser Disziplin! Ich will ganz klar so bald als möglich wieder meine alte, hart erarbeitete Form zurück und ich will dieses Mal nicht wie nach der 2. Geburt Jahre verstreichen lassen… aber alles nach seiner Zeit und v.a. darf ich dieses Mal auch die Rückbildung nicht versemmeln 😉 Also: motiviert bin ich, im Frühling wieder Vollgas zu geben, aber ich weiss auch, dass es lange dauern kann und dass man es mit Baby v.a. nicht planen kann. Aber auch wenn es nur ein paar Spaziergänge sind, ein bisschen Bewegung liegt sicher regelmässig drin 😉

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Start und Ziel? Die Figur links will ich irgendwann wieder zurück haben 😀 Ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie sich das anfühlte… 😛

Auf Arzt und Körper hören
Meine Tipps für Schwangere, egal, was sie vorher getan haben: lasst Euch nicht gehen, bewegt Euch. Es ist erwiesen, dass das hilft, fit zu bleiben, gut gebären zu können und danach auch wieder schneller in die alte Form zurück zu finden. Immer vorausgesetzt, dass Euer Arzt Euch grünes Licht gibt und keine Risiken oder Komplikationen vorliegen (Mehrlingsschwangerschaft, frühere Fehlgeburten, Plazenta praevia etc.). Wählt sanfte, wenig riskante Sportarten. Es geht hier nicht einmal unbedingt um eine Gefahr für’s Baby, sondern darum, dass Eure Bänder locker werden und die Stabilität abnimmt. Ihr könnt Euch verletzen. Während Ihr Sport treibt, solltet Ihr es nicht übertreiben (nicht zu sehr/lang ausser Atem kommen! Schlägt Euer Herz schneller, schlägt auch das Herz Eures Babys schneller) und auf Euren Körper hören. Der sagt meist ziemlich schnell, wo die Grenzen liegen. Trinkt genug, macht nur, womit Ihr Euch wohl fühlt. Pausiert bei Beschwerden, bei Schmerzen erst recht! Fragt im Zweifelsfall immer Euren Arzt.

Fitnesshaus mit Tamara Beck am 7. November 2011Fotos: Brigitt Risch, Schaan

Studio geht eigentlich immer – leichtere Gewichte, mehr Wiederholungen.

Riskante Sportarten: es gibt Schwangere, die weiterhin klettern gegangen sind, Kampfsport betrieben haben, Marathon gelaufen sind. Hier gibt es nur den einen Ratschlag: Ihr müsst es selber wissen und Ihr allein trägt das Risiko. Jeder in Eurem Umfeld wir Euch eher davon abraten und vielleicht sogar verurteilen, was Ihr da macht. Mit Widerstand müsst Ihr rechnen. Auch wenn Ihr z.B. nicht allein trainiert, in einem Club seid etc., kann es sein, dass Ihr nicht mehr erwünscht seid. Keiner will sich mitschuldig fühlen, wenn etwas passiert. Dann dürft Ihr nicht sauer sein, denn es gibt genügend Alternativen und bald dürft Ihr wieder ran… Nur so viel: wer derart trainiert (hat), kennt seine Grenzen und seinen Körper recht gut. Wer schon schwanger war, der weiss auch, was auf ihn zukommt. Solche Frauen können einschätzen, was geht und was nicht, haben ein Vertrauen in ihren Körper. Ich bin sicher, dass Keine zu viel Risiken eingeht. Wir sind robuster als man denken mag, das Baby recht gut geschützt in der Fruchtblase in der Gebärmutter, in der ersten, noch sehr kritischen Zeit, sogar noch versteckt hinter dem Schambein. Das ist gut, denn die Schwangerschaft wird ja meist nicht sofort bemerkt und man trainiert noch ganz normal. Dazu kommt, dass man nach dem positiven Test selten gleich in die Welt heraus posaunt, dass man ein Baby erwartet. Ich rate aber, es dann wenigstens dem Trainer/Instruktor zu sagen, sofern man das Vertrauen hat. Das erleichtert so einiges, denn unwissend hätten er oder sie wohl wenig Verständnis, wenn man plötzlich gewisse Dinge auslässt oder ständig auf’s Klo rennt… 😉
Mal sehen, wie es bei mir noch weiter geht… ich schätze, dass ich in den kommenden Wochen vermehrt auf Fitnessstudio umsatteln werde und dann mal sehen, was noch wie lange geht… vielleicht schreibe ich dann noch mal ein 3. Trimester-Update 😉 Und sonst bestimmt eins über das Trainieren nach der Geburt.

Wenn Ihr Fragen habt, nur zu… Erprobte Workouts für Schwangere sowie Tipps zum Anpassen der Übungen finden sich übrigens im Internet zuhauf! Super geeignet für all diejenigen, die gerne auf eigene Faust trainieren. Ich schaffe das leider kaum. Auf deutsch z.B. bei sportymum.net. Auf englisch mit vielen Videos und Tipps auch zur Ernährung (zum Teil nicht kostenlos) bei „Diary of a fit mummy“.

 

Fotos Beitragsbild: oben links naturegym.li, unten links Eddy Risch für Fitnesshaus Schaan, Rest privat.

SSW 25+2 – alles im grünen Bereich

„Ihr Baby ist so schwer wie ein Spaghettikürbis“

img_7908Ich musste lachen, als ich gestern diesen Satz in meiner App las weil Tage zuvor eine FB-Bekanntschaft ein Paleorezept mit Spaghettikürbis und Bolognese gepostet hatte. Ich hatte keine Ahnung, was ein Spaghettikürbis ist und hab‘ hier auch noch keinen gesehen, aber gut 😀
Ich bekam vorhin gerade eine SMS meiner Hebamme, in der drin stand, dass mein Blutzucker mit 4,2 super sei und auch die Eisenwerte gut – da bin ich mal erleichtert. Sie meinte, das wäre ein Grund, einen Coupe zu geniessen und ich hab‘ zurückgesmst, ob der Schoggicake, der gerade im Ofen vor sich hin backt (Playdate) auch zähle 😉 Ja, ich bin gerade echt froh, musste dafür ja lediglich gestern früh 3 Ampullen Blut lassen und keine doofe Glukoselösung trinken 😉 Keine Ahnung, welchem Umstand ich den guten Wert zu verdanken habe, aber kann den Schoggicake nun wirklich doppelt geniessen *lach*

Seele: Doch, gut, eigentlich. Noch… uns stehen ja jetzt die Schulferien im Haus mit schlimmstenfalls gelangweilten Kindern, die jegliche Ausflüge boykottieren und einem Mann, der gerne täglich raus ginge… aber noch ist es gut 😀
Untersuchungen/Arztbesuche: Die Hebamme kontrollierte heute alles wie gewohnt, Bauchumfang bei 102cm, Herztöne wurden beim Messen gleich schneller weil das Baby anfing, herumzuturnen, Nabelschnur „klang“ auch gut und sie meinte auch, dass es genug Fruchtwasser habe, was mich jetzt sehr erstaunte, dass man das tatsächlich durch Abtasten feststellen kann. Aber das ist das Schöne an einer Hebamme und dann noch einer mit so grosser Erfahrung, einen Ultraschall braucht sie nicht um solche Dinge festzustellen 🙂 Sie kommt wieder Ende Oktober und am 3. November steht dann schon der wahrscheinlich letzte Ultraschall an, in dem unsere Neugier hoffentlich gestillt wird… weil ich möchte endlich die Klamotten aussortieren, neue nähen (Nestbau!!!! :D) und für einen Namen sollten wir uns dann auch mal entscheiden 😉
Körper: der Bauch hat deutlich zugelegt, wie ich finde. Die Oberweite hat wohl vorläufig ihr Maximum erreicht und schön wäre es, wenn auch der Rest des Körpers nicht mehr zu viel zulegen würde, d.h. ich möchte nicht ständig meinen ungesunden Gelüsten nachgeben. Mal sehen… 😛
Die Hüfte zickt je nach Sporteinheit mal mehr, mal weniger, aber es geht soweit… Der Schnupfen begleitet mich nun seit über zwei Wochen konstant 😛
Errungenschaften: Das Umstandsmode-Set von Bellybutton kam gestern hier an ❤ Die Fotos zeige ich Euch bald in einem separaten Beitrag.
Geht gar nicht: gefühlt 1000 Pendenzen während der Tag nur 24h hat… 😛
Geht gut: Das derzeit traumhafte Wetter, und ich schätze mal, die nächsten 3 Wochen nicht um 7 Uhr den Wecker stellen zu müssen 😉
Must have: Harmonie bitte, rund um die Uhr (klappt mal besser, mal nicht :D) Und es ist schon irgendwie verrückt… ich brauche die Kinder um mich, ich kann nicht lange ohne sein, ich geniesse es wenn sie nachts beide bei uns schlafen, das sind wohl die Hormone 😀 Und dennoch: wenn sie streiten, nerven, was auch immer, was täglich vorkommt, dann is‘ nicht gut 😀 Ach… man kann es einem halt nie recht machen 😉

 

Und es wird Herbst…

IMG_3477So, ich melde mich dann auch mal wieder privat zu Wort… Alltagsbeitrag eben. In nicht mal zwei Wochen starten hier ja schon wieder die Herbstferien, für 3 Wochen. Zu gerne wäre man ja noch eine Woche weg mit den Kindern. Mein Mann hat auch frei die erste Woche, aber man kann nicht alles haben 😉 Immerhin hatten wir es recht harmonisch am Weekend, beginnend beim (und sry, falls Ihr das alles schon partiell von meiner FB-Seite her kennt 😉 Schwimmkursstart am Freitag, ein wahrer Hallenbadmarathon, aber mit vielen bekannten Gesichtern und einem netten Switch zwischen dem Mann und mir (ich fuhr erst mit der Maus hin, er kam mit dem Grossen nach und ich bin dann nach dem Kursstart des Grossen wieder heim mit der Kleinen. Das Wasser ist nicht kalt, aber wenn man so lange drin hockt und nicht viel tut, friert es einen halt doch mit der Zeit… Ja, und so wird von nun aus bis Januar so ziemlich jeder Freitagabend aussehen. Aber die Kinder haben ihre Gspänli im Kurs und machen somit begeistert mit, vlt komme ich so ab und zu dazu, ein paar Längen zu schwimmen und uns wäre es mehr als recht, wenn wir nächstes Jahr zwei auch im tiefen Wasser schwimmsichere Kinder haben und unser Haupt-Augenmerk dann nur auf Nr. 3 liegen muss. Beide haben ja im Urlaub auf Mallorca schon grosse Fortschritte gemacht, aber im Kurs wird halt schon noch mal etwas „professioneller“ drauf geschaut. Zudem sind unsere Kinder relativ „beratungsresistent“, aka schwerhörig, wenn wir ihnen irgendwas beibringen wollen 😉
img_7849So. Das Wochenende war dann wirklich nett. Bin am Sa Morgen mit der Maus ins BJJ-Training während der Mann mit dem Grossen einkaufen war. Den Nachmittag verbrachten wir grossräumend und -putzend zuhause. Mich störte die sperrige Wickelkommode im Zimmer des Grossen schon lange. Gekauft haben wir sie, mit passendem Kleiderschrank, als wir noch im Schaanwald lebten. Die Kombi passte ganz wunderbar ins

Baby-/Kleinkindzimmer, das wir dort hatten. Auch nach dem Umzug passte alles gut zusammen und wir kauften neu nur ein Hochbett für den Junior. Ich wickelte da noch die Maus auf der Kommode. Nun fand ich, dass a) die Kommode dem Grossen für seine ganzen L*ego-Baustellen einfach zu viel Platz nimmt und ich das Kleine nicht unbedingt in seinem Zimmer wickeln muss oder will, jedes Mal über die ganzen Tretminen (aka winzige, pieksende Plastikbausteinchen oder schützenswerte Konstrukte aus eben diesen) laufend. Ergo: das Ding musste raus. Nur: wohin!? Im EG ist kaum Platz, im Mauszimmer sowieso nicht. Also verschob der Mann sein ehemaliges Sofa im oberen Stock, wo wir so eine Art Nische/Zwischenraum im Gang haben und platzierte die Kommode dort. Prima. Wickelecke gebongt! (Ignoriert bitte den Stuhl und die Puppe auf den Fotos :D) Gestern Morgen war ich dann auch lange damit beschäftigt, die Kleider des Grossen im Schrank zu sortieren und diejenigen aus der Kommode im Schrank zu platzieren. Der ist jetzt voll, aber es geht, denn es sind echt viele Klamotten weil wir da immer sehr gut beschenkt werden mit Secondhandsachen und so sind da auch noch einige Kleider in Grösse 128 und 134, die wir auf Vorrat dort drin haben. Auf jeden Fall reicht der Schrank vorläufig prima aus und in die Kommode habe ich nun schon einige babyrelevante Sachen unter gebracht wie Decken, Nuscheli und Stoffwindeln etc. So richtig eingeräumt, inkl. Klamöttchen, wird sie dann Ende Jahr. Jetzt möchte ich noch einen kleinen(?) Kallax o.ä. für das Zimmer des Grossen, einfach damit er nicht nur Baufläche hat, sondern auch die Möglichkeit, die eine oder andere Konstruktion „aus- bzw. aufzustellen“ und andere Dinge zu verstauen. Aber das eilt jetzt auch nicht so.
Am Sonntag fuhr der Papa mit der Maus zum Freibad zum Modellbauboote schauen. Die fetzten da so durch das Bad. Der Grosse hatte wie üblich keine Lust. Seit der Aufräumaktion hat er eine neue, anhaltende Baufreude entdeckt. Man sieht ihn kaum noch *lol*… Ich war froh, dass der Papa nicht auf Streit aus war und einfach mit der Kleinen ging. Immerhin war dann der Grosse bereit, uns auf einem Abendspaziergang durchs Dorf zu begleiten. Die frische Luft tat allen gut. Ich bewege mich aber unterdessen im Schneckentempo. Wenn ich gerade gegessen habe (war der Fall), aber auch sobald ich loslaufe, wird der Bauch hart. Das ist echt unangenehm und ich dachte, das wäre erst im letzten Monat so, aber nein, ich habe das nun echt schon ein Weilchen… man will ja nicht jammern, aber es läuft sich einfach nicht gut mit dem Gefühl, einen grossen Stein vor sich hin zu schleppen 😛 Dabei ist doch Laufen gesund und man kann es bis zur Geburt machen. Nur, so macht es wenig Spass. Die Kinder kamen eben auf ihren Rollern mit, da ist das Tempo halt nicht so gemächlich. Janu. Beim Schwimmen war es auch nicht besser, ich

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Mit Bauch auf dem Laufband… 😉

beschränke mich wohl besser auf statische Tätigkeiten 😛 So zwang ich mich heute, weil mein Hausfrauen-Kickboxen ausfiel, ins Fitnessstudio. Freunde werden wir nie, das Studio und ich. Ich weiss, die meisten schwören auf’s „Pumpen“ und jeder Sportler tut es, zumindest ergänzend, regelmässig, aber mir fehlt allein an den Geräten jegliche Motivation. Ich liebe Kurse und Action und andere Leute – dann bin ich hochmotiviert 😉 Leider ist das Angebot an Vormittagen arg begrenzt und das Abendproblem kennt Ihr ja 😉
So… nun möchte ich endlich mal wieder ein neues Nähprojekt beginnen, mal sehen, ob ich es noch schaffe, wenigstens den Stoff zuzuschneiden *grr*
Und wundert Euch nicht über die Konfusheit hier. Normalerweise poste ich immer am Mittwoch neue Beiträge, aber unser Playdate musste ja den Zeitplänen weichen und findet jetzt voraussichtlich sporadisch am Freitag statt. Morgen bekommen wir dennoch Spielbesuch, weil der Mittwoch Nachmittag geht ja generell allen. So, und den Rasen mähe ich nachher vielleicht auch noch.
Ach, 2 Tage später ist es fast vergessen. Es lief ja diese Abstimmung „Familie & Beruf“ in meinem Heimatland. Ich habe da ja eifrig mitdiskutiert, war dann aber doch sehr überrascht wie deutlich die Initiative mit über 80% Gegenstimmen abgelehnt wurde. Ich selber kann ja als Auslandliechtensteinerin nicht abstimmen und war auch froh, denn ich hätte nicht gewusst, wie… ein Teil der Initiative war ja durchaus OK, beim anderen war ich nur bedingt dafür. Was mich dann aber nervte, war, dass die Befürworter der Initiative nach der Abstimmung kollektiv schmollten. Man hörte nur Sätze wie „jetzt wird jahrelang nichts mehr passieren…“, „ein Schlag ins Gesicht“, „Rückschritt“, „Die Initiative war zu kompliziert fürs Stimmvolk“ etc. Es klang ein bisschen wie meine Kinder wenn sie leicht beleidigt sind. Es hiess so ein bisschen, dass doch alle Neinsager (also fast die ganze stimmfähige Bevölkerung!) einfach nur neidisch sind bzw. Angst haben, zu kurz zu kommen oder einem traditionellen Familienbild huldigen. Das passte nicht zusammen mit der Aussage, die im Vorfeld der Abstimmung kursierte, nämlich, dass in über 60% der Familien beide Elternteile arbeiten. Diese sind ja angeblich die grossen Verlierer dieser Abstimmung und da bezweifle ich schon, dass diese Personen tatsächlich alle ein „Ja“ in die Urne gelegt haben. Dann wäre das Resultat sicher nicht so deutlich gewesen!?
Wie auch immer, heute ist schon Ruhe eingekehrt, keiner mehr mag diskutieren und das ist auch gut so. Die einen tüfteln wohl an alternativen Vorschlägen, die anderen trinken Tee und warten ab und Wahlen sind ja auch bald… ich empfinde das Nein keineswegs als Rückschlag, sondern als Chance. Der Stein wurde ins Rollen gebracht, es ist klar, dass sich was tun muss in Sachen „Familie & Beruf“ und es ist auch klar, in welche Richtung die Bevölkerung nicht gehen will. Äussert man Ideen, wie sie auch in anderen Ländern längst umgesetzt wurden, kommt natürlich gleich die Angst, Liechtenstein verkomme zum Sozialstaat und die Steuern würden immens in die Höhe schnellen (noch ist es ein Steuerparadies…), trotzdem will man eine Form von Unterstützung und ich finde, dass diese nicht einseitig ausfallen darf…  nun, wir werden sehen, was kommt. Ich bin gespannt. Auch wenn ich, laut einigen Abstimmungsgekränkten, dafür noch mindestens 5 Jahre warten muss 😉

Herbstelt es bei Euch auch? Die letzten Tage waren deutlich kühler und zum Teil regnerisch… irgendwie beruhigend, weil nicht mehr dieser Zwang besteht, dringend raus zu müssen. Und gut, dass die grösste Hitze verschwunden ist. Aber dennoch war der Sommer irgendwie zu kurz (das ist er immer, oder?) und das trübe Herbstwetter stimmt eher depressiv… nun ja, ich nehme an, dass wir noch ganz schöne, sonnige und bunte Tage erleben werden. Indian summer und so… wahrscheinlich auch nochmal T-Shirt-Wetter (ganz bestimmt am 24. Dezember, da hat es seit Jahren 20 Grad bei Föhn :D)…