Sturmwarnung… #wib

Da habe ich doch sprichwörtlich in den letzten Tagen die Ruhe vor dem Sturm erlebt mit einem relativ ausgeglichen und zufriedenen Mäuschen am Freitag, so wie ich es bisher selten erlebt habe. Ich hab richtig was geschafft!!! Weiterlesen

Die Rückkehr der Melancholie

Eins vorweg. Mir kommt es grad so vor als würde jeder persönliche Beitrag hier sich um irgendwas „Unschönes“ drehen. Das ist nicht wirklich beabsichtigt und ich gelobe Besserung 😀 Aber, ach, das muss halt raus… dafür ist ein Blog ja auch da, ne? 😉 Weiterlesen

Liebster Award – meine Antworten

Er kursiert mal wieder, der „Liebster Award„, der unter Bloggern gerne weiter gereicht wird und einfach 11 persönliche Fragen aneinander beinhaltet – eine schöne Sache, um sich und andere Blogger kennen zu lernen 😉 Weiterlesen

Eine Woche mit Hindernissen

Ich ahnte es ja schon… 3 Wochen Herbstferien sind einfach zu viel. Lieber eine mehr im Sommer. Aber nützt ja nix. Nächstes Jahr fahren wir weg, mindestens 1 Woche lang! Denn während die ersten beiden Wochen relativ gemütlich verliefen, war die letzte dann einfach nur zum Vergessen. Weiterlesen

3 Kinder bringen Leben in die Bude

Fast ein halbes Jahr schon sind wir zu fünft unterwegs, wo ist nur die Zeit hin? Für mich auf jeden Fall eine Gelegenheit, vor dem 6-Monats-Bericht des Mäuschens einmal in einem „Zwischenstand“ zu berichten, wie es so ist mit drei Kindern im Haus… Keine Babyzeit verging so schnell wie diese, aber ist ja auch logisch – mit dem Schulalltag und grossen Kindern läuft einfach viel mehr. Wir haben eine klare Struktur im Vergleich zu früher, als nicht mal der Mann mittags nach Hause kam und ich den ganzen Tag lang sehr isoliert war mit den Kleinen. Das bin ich jetzt auch, aber nur am Nachmittag und da ist meistens was los, es kommt Kinder-Besuch oder es wird draussen gespielt, manchmal ist Schule etc. Das wird ab August noch mehr sein, da dann auch die Maus an zwei Nachmittagen zum Kindergarten muss und die Grossen mit Ballett/Bouldern beginnen.

Nun, was gibt es zu sagen über unsere neue Konstellation? Grundsätzlich ist es bis auf die ersten Wochen (Wochenbett und die bekannten Startschwierigkeiten) recht entspannt und hat sich auch gut eingependelt. Das Mäuschen läuft als 3. Kind, wie mir viele prophezeiten, einfach mit. Dadurch, dass sie eine schnelle Stillerin ist und gerne im Tuch hält sie den Alltag gar nicht gross „auf“. Es sind, wenn, dann eher die Grossen, die für Stress sorgen. Klar, ich habe schon relativ viel mit dem Mäuschen zu tun, wenn wir „nur“ zuhause sind. Da ist ihr einfach zu langweilig. Aber das Nötigste (Haushalt, Essen) erledigt sich meistens bis zum Abend irgendwie.

Die Unterstützung des Mannes ist aber dennoch das A und O. Damit ich morgens nicht den Wecker stellen musste, ging er später zur Arbeit und versorgte die Grossen (das wird wohl nach den Sommerferien leider wieder ändern, da er eigentlich diese frühe Morgenstunde zum in Ruhe Arbeiten nutzen will). Abends bringt er beide ins Bett. Diese Umstellung war für die Maus wahrscheinlich die schwierigste, weil ich nicht mehr mit im Familienbett schlafe und mein Mann ihr nach und nach beibrachte, alleine mit der CD einzuschlafen. Anfangs legte er sich noch zu ihr, schlief dann aber oft mit ihr ein, weil sie einfach sehr lange noch unruhig war und nicht einschlafen konnte. Da er auch irgendwann mal Feierabend wollte nach einem harten Tag, kuscheln die beiden nun einfach kurz und die Maus darf dann eine CD hören. Sollte sie doch noch mal rufen oder weinen, geht einer von uns natürlich noch mal rasch zu ihr. Und in der Nacht ist sie nie allein, sie darf dann mit Papa kuscheln.

Der Mann übernimmt auch häufig abends das Kochen, gerade jetzt im Sommer, weil er gerne grilliert. Ich bin froh um jeden Abend, an dem er vor 18 Uhr nach Hause kommt weil es einfach den Druck aus der Situation nimmt. Die ganze Kaskade müde-hunger-launisch, die um diese Zeit bei allen zwangsläufig beginnt, wird somit einfach abgefangen. Auch am Wochenende übernimmt er das Kochen, wobei das eigentlich schon immer so war 😉 Ich kümmere mich, so gut es geht, um den Rest des Haushalts, immer frei nach dem Motto „5 gerade sein lassen„.

Ich bin im Moment nicht sicher, ob man den Kindern die Eifersucht nicht doch indirekt anmerkt. Zumindest streiten sie beide sich relativ häufig und besonders der Grosse hat ständig das Gefühl, er komme zu kurz. Die Eifersucht auf die Maus hat sich mit dem dritten Kind wohl irgendwie noch verstärkt. Die Maus dagegen ist nah am Wasser gebaut und weint beim kleinsten Anlass. Aber ob das nach 6 Monaten immer noch eine Reaktion auf das Geschwisterchen ist? Vermutlich schon… es braucht wohl Zeit.

Die beiden sind zwar lieb zu ihrer Schwester, jedoch auch immer recht stürmisch. Wir müssen sie oft ermahnen, sie nicht zu fest zu drücken, ihr zu nah ans Gesicht zu gehen oder mit den Fingern in ihr Gesicht zu greifen… irgendwie haben sie ein Gespür dafür, das immer dann zu tun, wenn sie eigentlich müde wäre. Wir reagieren dann entsprechend oft gereizt denn es tut uns irgendwie auch leid, wir wollte ja die Geschwisterliebe nicht „ruinieren“ und dennoch meinen wir, das Mäuschen vor diesen „Attacken“ etwas abschirmen zu müssen.

Also, Fazit, falls es eins gibt: verändert hat sich nicht viel… das 3. Kind hat viel eher Kind 1 & 2 zu einer neuen oder wieder stärkeren Herausforderung gemacht. Das ist etwas, womit ich gar nicht gerechnet hätte… das Baby selber ist aktuell wirklich sehr unkompliziert. Und, natürlich ist mir das klar, kann sich das jederzeit ändern, sobald sie mobiler wird 😉
Fazit ist auch, dass der Papa gerade viel mehr eingebunden ist wie früher, was einerseits den Kindern, allen Kindern gut tut (die Maus wollte lange Zeit immer nur mich, weil wir uns damals aufgeteilt haben auf die beiden Kinder), andererseits kann ich meinem Mann so kaum den Rücken frei halten. Bis September, hoffe ich, entspannt sich die Situation etwas, denn dann beginnt er nochmals eine Weiterbildung und wird entsprechend öfter am FR Abend und SA fehlen… auch mein Bruder wird aktuell wieder oft gebraucht. Er kümmert sich an den Abenden, an denen mein Mann weg ist, um die Grossen, bringt sie gegebenenfalls auch ins Bett und hält auch mal das Mäuschen damit ich kochen kann… Ohne Unterstützung wäre ich nicht nur erschöpfter, das Haus chaotischer und die Kinder hätten noch weniger Aufmerksamkeit als eh schon. Dafür bin ich also wirklich dankbar…

Die Entscheidung habe ich überdies nie bereut, auch wenn das erste Jahr mit Baby sicher sehr heraufordernd war/ist. Allerdings sehe ich momentan nur Vorteile darin, dass die Grossen eben schon etwas „grösser“ sind. Drei Kleinkinder wäre für mich nicht machbar – Respekt vor allen, die es so hatten oder haben… zwei Kinder, die schon selbstständig sind und halbtags in Schule/Kiga, sind Gold wert: Sie können vieles schon allein, können im Haushalt auch mal helfen und sich vor allem auch aktiv um das kleine Geschwisterchen kümmern. Auch hier bin ich jeden Tag gespannt darauf, wie es wird, wenn sie mobiler wird 😉 Langweilig wird es sicher nicht! 😉

Inne halten & besinnen…

Noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Die letzten Wochen waren aufreibend, in verschiedener Hinsicht. Erstens hatte ich ständig Termine, Arbeit, Besuch oder sonst wie zu tun und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zweitens waren die Kinder – jedes auf seine Art – anstrengend. Der Grosse übt sich immer noch im Frech-Sein und benutzt die Maus oft als Blitzableiter bzw. fühlt sich andauernd durch ihre Anwesenheit gestört – Geschwister-Streit galore also, die Maus fragt täglich, mit wem sie am Nachmittag zum Spielen ausmachen könne und ist mit dieser Bitte sehr hartnäckig. Zudem ist sie derzeit, wohl weil sie abends schlecht einschläft, aber auch, weil sie vermutlich immer noch dabei ist, ihre neue Rolle in der Familie zu finden, nah am Wasser gebaut. Oft heult sie auf, wegen gefühlter Nichtigkeiten… das Mäuschen hat am Boden eine kurze Ausdauer. Sie beschäftigt sich vielleicht 5, manchmal 10 Minuten am Stück bevor es ihr zu doof wird. Sie kommt dann entweder auf den Arm, ins Tuch, an die Brust, muss mal oder will schlafen. Nicht immer ist gleich klar, welches Bedürfnis sie hat. Bis ich es herausgefunden habe, kann es also schon mal länger dauern. Und oft versuche ich sie drum halt wieder hinzulegen, z.B. wenn sie gestillt ist und theoretisch nicht schon wieder müde… aber 5 Minuten später, ihr ahnt es, quäkt sie wieder. Das ist eigentlich nichts, was ich nicht von den Grossen her kennen würde… aber nachdem sie sich schon seit einem Monat auf den Bauch drehen und auch ein klein wenig besser greifen kann, wünsche ich mir und ihr eine neue Fähigkeit, die sie etwas länger zufrieden stellt und mir etwas mehr Verschnaufpausen gibt. Da sie tagsüber selten länger als 30 Minuten schläft und dies dann dafür so 3-4x täglich, renne ich gefühlt ständig hin und her… von einem Kind zum nächsten, von der Küche an den Computer, vom Esstisch aufs Klo, vom Sofa an den Wäscheständer, vom Laden nach Hause und und und…

Nachts weckt sie mich so an die 3x, d.h. der Schlafmangel plagt mich auch noch dezent. Meistens habe ich mittags und abends je ein Tagestief, an dem ich auf der Stelle einschlafen könnte. Was natürlich kaum möglich ist.

Und weil die Aufträge nicht weniger werden und die Kinder vorläufig auch nicht vernünftiger und die Ferien vor der Tür stehen, werde ich schätzungsweise bzw. ich bin es schon länger, hier auf dem Blog nicht mehr ganz so aktiv sein. Juli und August werden sicher etwas ruhiger. Danach startet dann der Alltag wieder und die Kita-Eingewöhnung steht bevor. Ich kann es mir noch so überhaupt rein gar nicht vorstellen, das Mäuschen dort abzugeben. Vielleicht verschiebe ich also das Ganze noch ein wenig? Aber zwei kinderfreie Vormittage würden mir gut tun. So könnte ich in Ruhe arbeiten bzw. auch mal was für mich tun. Denn das kommt einfach zu kurz und das merken dann alle. Happy mama, happ family… Nicht zuletzt, weil ich dann, wenn die Grossen da sind, auch wirklich Zeit für sie habe und nicht meine To-Do-Liste im Kopf habe. Und ich würde z.B. soooo gerne wieder mal was für meine Mäuse nähen. Ich habe noch so viel Stoff und Schnittmuster und kann es kaum erwarten, gerade für das Mäuschen… aber auch für die grosse Maus und mich… oder zum Sport gehen, die Abende frei haben, um einfach fernzusehen oder zu lesen… mal sehen… aber ich weiss eh, dass nach 4 Jahren wieder Luft da ist für mich, vielleicht ja schon früher, schrittweise… es ist also, wie so vieles im Leben, absehbar.

Noch mag ich gar nicht nach vorne blicken. Ich hatte zwei unterschiedliche Kleinkinder – ein sehr aktives, das keinen Stein auf dem anderen liess und einen unglaublichen Entdeckungs- und Freiheitsdrang hatte und ein ruhigeres, sehr nähebedürftiges und drum im Grunde eher pflegeleichteres. Wie das Mäuschen wird, da muss ich mich nun überraschen lassen. Spekulationen will ich nicht anstellen. Es steht uns noch so viel bevor: der Beikost-Start, das Krabbel-Alter, erste Worte, erste Schritte. Es bleibt sicher spannend!

Dennoch: dieser Blog liegt mir am Herzen und ich hätte gerne (wieder) mehr Zeit dafür, würde gerne mehr persönliche, mehr nützliche Beiträge schreiben, mehr Zeit haben für Recherche. Also, auch wenn ich kurzfristig nicht so aktiv bin, das kommt wieder, bleibt dran! 😉 Jetzt hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder etwas Energie tanken zu können, freue mich auf unsere gemeinsamen Ferien zu fünft als Familie und möchte diese möglichst ohne zu viele Aufgaben im Hinterkopf tun…

 

Strand mit Sonnenuntergangsstimmung

Motivation, wo bist du? Hallo, Erschöpfung

Keine Ahnung, was los ist, aber ich hatte heute, so ab Mittag, einen richtigen Motivationsabsturz… mein Mann kam nicht nach Hause, die Grossen stritten mal wieder und ich fühlte mich total ausgelaugt. Dabei war ich relativ fit, also nicht mehr so erkältet wie die Tage davor, und auch nicht mehr soooo müde wie gestern Nachmittag.
Ob ich solche, fast depressive Schübe den Hormonen zu verdanken habe? Dem Wetter? Dem Mond? Ja, manchmal wäre es einfacher, „irgendetwasem“ die Schuld dafür zuschieben zu können… Die Situation besserte sich auch nicht, nachdem ich raus ging und den Rasen mähte, währenddessen die Kinder schon wieder friedlich waren. Auch das Mäuschen hatte keinen schlechten Tag, nur eine leicht unruhige Nacht. Aber ich sage Euch, ich könnte Tonnen von Süssem gebrauchen, irgendwie habe ich so einen riesigen Hunger auf Ungesundes (aber nichts im Haus), es bleibt also bei Kaffee…
Was drückt mir denn so auf’s Gemüt?

  • Der am Mittag fehlende Mann – eine Situation, die bei uns irgendwie immer für Unbehagen sorgt, sprich, die Kinder sind dann einfach launiger und ich wohl auch…?
  • Die riesige Pendenzenliste, die wie ein Damoklesschwert über mir schwebt (und das permanent schlechte Gewissen deswegen)?
  • Die Müdigkeit?
  • Die Unzufriedenheit mit mir selber (v.a. der Figur)?
  • Die fehlende Bewegung? (Sport)
  • Eben die Hormone?
  • Das Gebrauchtwerden?
  • Das schlechte Gewissen, für die Grossen keine freien Hände zu haben?
  • Die Kritik meines Auftraggebers an meiner Rechtschreibung/Grammatik, die so plötzlich nach Jahren kommt?
  • Das alles anfangen, nichts zu Ende bringen wegen der ständigen Unterbrüche?
  • Die fehlende Ich-Zeit?
  • Das Warten darauf, dass das Mäuschen bald greifen und sich dann besser selber beschäftigen kann?
  • Die Wäsche, die auf dem Ständer hängt und die ich grad nicht zusammenfalten mag?
  • Alles zusammen, gepaart mit meiner Hochsensibilität?

Die Zeit vergeht ja so rasend schnell im Moment, das Mäuschen wird bald 4 Monate alt, ist längst kein Neugeborenes mehr, das ist ja verrückt… aber irgendwie habe ich mich überschätzt. Ich habe mir einfach viel zu viel aufgeladen, was ich gar nicht hinkriege weil die Zeitfenster dafür so klein sind, dass ich kaum anzufangen kann… es ist halt nicht mehr wie vorher und dennoch habe ich wohl irgendwie erwartet, ich könne sofort wieder daran anknüpfen… aber ich bringe die Leistung nicht mehr, ich habe die Zeit nicht, ich habe das Gefühl, ständig gegen die Strömung zu schwimmen während mir auch noch allerlei Hindernisse entgegen kommen. Ich verheddere mich, schlucke viel Wasser, das Wasser ist eisig, das Ufer unerreichbar…

Wenn ich nachts träume, dann sind es oft verstörende Träume, Angstträume, ja, immer noch, das war schon in der Schwangerschaft so… vor 2 Tagen träumte ich von einer Bombenexplosion in meiner Nähe. Es ging glimpflich aus, denn ich wusste, dass gleich etwas detoniert und kauerte mich hin. Die Druckwelle war deutlich zu spüren, aber ich trug nur Hautabschürfungen an den Armen und Beinen davon. Und immerhin war es einmal ein Traum, in dem nicht meine Kinder in Gefahr oder verletzt wurden…

Es ist eindeutig, ich muss einen Gang zurückschalten, aber ich kann nicht. Zu sehr bin ich im Rückstand mit allem. Zu gross ist mein schlechtes Gewissen gegenüber allem und jedem… ich bin offenbar urlaubsreif! Ich geniesse jedes Wochenende sehr. Lang‘ ist’s nicht mehr bis zu den Sommerferien, ich hoffe, ich gehe bis dann nicht unter…

Wochenbett & Respekt

Mir wurde auch in diesem Wochenbett wieder bewusst, dass diese sensible, erste Zeit nicht immer respektiert wird. Worin mögen die Gründe liegen? An unserer Leistungsgesellschaft? Daran, dass es bei uns nicht die Bedeutung und Wertschätzung geniesst wie in anderen Kulturen? Oder einfach darin, dass die meisten es nicht (mehr) oder nicht als so anstrengend kennen? Es wäre schön, wenn sich dies ändern würde… am meisten Respekt bringen Mütter auf, die selber noch (kleine) Kinder haben und sich an ihre eigene Zeit im Wochenbett erinnern. Kinderlose haben meiner Meinung nach kaum ein Gespür dafür. Wahrscheinlich sagt ihnen oft nicht mal der Begriff etwas, geschweige denn die Bedeutung. Ihnen ist deshalb kein Vorwurf zu machen denn sie kennen es ja nicht und haben es wahrscheinlich auch nicht bei anderen miterlebt.

Das Leben läuft für sie weiter wie schon vor der Geburt. Nicht aber für die Familie des Neugeborenen. Es sei denn es gibt null „Probleme“ und alle schwelgen auf Wolke 7. Aber wer hat schon ein Baby, das ab Tag 1 die Nächte durchschläft und niemals weint? Alle müssen erst mal ankommen: das Baby ausserhalb des Mutterleibs mit so vielen Veränderungen, die Familie als solche, die Geschwister, die Eltern – das alles braucht Zeit. Einen Rhythmus gibt es oft lange nicht, das Baby bestimmt den Tagesablauf.

Und so melden sich eben die Nichtwissenden auch untertags auf dem Festnetz, meist dann, wenn ich gerade eingeschlafen bin. Abschalten ist keine Option, könnte ja die Schule anrufen…
Sie kommen ohne Voranmeldung vorbei, klingeln an der Tür und erwarten, dass man sie reinbittet und Kaffee serviert und ihnen zuhört, meist dann, wenn das Baby gerade eingeschlafen ist und man endlich, eeendlich Zeit hätte, um, sich selber hinzulegen, unter die Dusche zu gehen oder an den PC. Oder man noch mit den Kindern raus wollte. Egal, was…
Manche sind vielleicht enttäuscht, dass das Baby nicht wie eine Puppe herumgereicht wird weil es vielleicht gerade schläft, stillt oder weint. Aber so läuft das eben nicht… noch nicht. Je älter das Baby, desto wacher und desto eher darf es auch mal jemand auf den Arm nehmen…
Ich bin keineswegs ein total asozialer Mensch – im Gegenteil: ich lade gerne Besuch ein. Gern auch zum Essen. Wenn ich gerade kein Neugeborenes habe. Dann, wenn es mir zeitlich eben gut passt.

wochenbett-titelZur Veranschaulichung… hier eine ganz persönliche Skizze von mir, die meine/unsere kleinen und grösseren Hindernisse im Wochenbett darstellen („trinkschwach“ ist übrigens der falsche Begriff, aber mir viel nichts ein, das die damalige Situation kurz und knapp umschreiben würde). Hätte es mehr Platz auf dem Foto gehabt, ich hätte noch mehr geschrieben. Das zeigt die ersten zwei Wochen, die am schlimmsten waren, v.a. psychisch (mir fällt erst jetzt ein, dass ich das als Herz und Hirn bezeichnet habe, was eigentlich v.a. seelisch war…). Bis heute hält das eine oder andere „Problemchen“ an und dazwischen, so viel Platz war nicht, gibt es auch immer wieder Organisatorisches: das Programm der Grossen (Turntasche am Mittwoch, Waldspielgruppe am Donnerstag, Schwimmen am Freitag, eine Geburtstagsparty), Besuche beim Kinderarzt und Osteopathen, Besuche der Hebamme, die Haushaltshilfe instruieren, Formulare, Briefpost, Rechnungen, Ihr wisst schon…
Ich war es vorhin gewohnt, viel Schlaf und Zeit zu haben. Die Umstellung fiel mir nicht einfach so in den Schoss, es braucht Zeit. Während ich mittlerweile tagsüber nicht mehr hinlege, auch nach miesen Nächten nicht, weil ich einfach nicht abschalten kann, muss ich meine Zeit gut einteilen.
Und wegen all dem, nehme ich es mir heraus, ein Egoist zu sein im Wochenbett. Ich nehme es mir heraus, Besucher an meinen Mann zu delegieren und demonstrativ meinen Kram zu machen. Oder mit dem Zaunpfahl zu winken: „oh, Ihr kommt um die Grossen mit an die frische Luft zu nehmen? Super! Wir haben das heute leider nicht geschafft…“ (Leider versteht nicht jeder den Wink… Bis es mir besser geht, bis alles eingespielt ist. Ich nehme es mir heraus, trotzdem den ein oder anderen Besuch zu empfangen (auf Voranmeldung 😉 und ich nehme es mir heraus, trotzdem eine gewisse Unterstützung einzufordern, auch wenn das bedeutet, dass ich ganz gastunfreundlich einfach nur das Essen an der Tür empfange oder das grosse Kind durchschiebe und den Helfer wieder verabschiede. Dafür bin ich natürlich dankbar und werde mich bestimmt irgendwann revanchieren weil man diese Art von Hilfe nicht vergisst. Des Weiteren würde ich mir vorbehalten, ein Schild an die Tür zu hängen: „Bitte nicht klingeln, hier schlafen ein Neugeborenes – und seine erschöpfte Mutter.“
Spätestens im Sommer sind wir dann wieder gewohnt gastfreundlich… aber: auch dann haben wir Besuche lieber auf Voranmeldung. Nicht, dass wir nicht spontan sind, aber vielleicht wollten wir gerade mit den Kindern raus und servieren den Kaffee drum lieber erst in 2 Stunden? Dafür mit Keksen…

In diesem Sinne hoffe ich, man verzeihe mir die enorme Kratzbürstigkeit, die Heulerei, die Panikattacken, den miserablen Auftritt mit ungewaschenen Haaren und Augenringen und und und…
Immerhin… die letzten Wochenbetten brauchten ihre 8 Wochen. Jetzt fühle ich mich nach 3 Wochen schon wieder ziemlich im Alltag und irgendwie, trotz fehlendem Rhythmus und viel Fremdbestimmtheit… ANGEKOMMEN 🙂
Ja, man darf wieder tagsüber anrufen. Und auf Voranmeldung vorbeikommen – da finden wir sicher was… 😉 

 

1 Woche auf der Welt

Nun ist die Babymaus seit einer Woche da (unglaublich, wie schnell die um war) und es gab hier noch gar kein offizielles Willkommenheissen… aber sicher verfolgt Ihr die anderen Kanäle und sonst habt Ihr es spätestens durch die neue URL und den neuen Header und das Logo 😉 Die erste Zeit ist eben anstrengend für alle, ich bin kaum am PC und zum Schreiben fehlt erst recht die Zeit. Schläft die Maus, versuche ich mich auch hinzulegen, obwohl das nun schwieriger wird ohne Mann im Haus. Der musste seit heute wieder arbeiten gehen. Aber ich habe diese Woche jemanden, der mal den Hauskehr u.ä, macht und die Maus wird morgen Nachmittag von einer lieben Freundin zum Spielen abgeholt und am Mittwoch für eine Geburiparty. So sollte es gehen. Und nächste Woche hat der Mann Verlängertes – perfekt! Die Woche darauf haben die Kinder allerdings Ferien und es wird sicher schwierig denn ich habe mit der Babymaus doch alle Hände voll zu tun und keine Zeit, mit den Kindern zu spielen, so hoffe ich doch sehr, dass sich dann vielleicht wieder jemand findet, der die Kinder mal nimmt, oder zumindest die Maus, die sich doch schnell langweilt…
So… den Geburtsbericht reiche ich nach, sobald ich dazu komme… aber wie verlief die erste Woche… unter meinem typischen Wochenbettmotto:

Drama-Mama!

Ja… nach 5 Jahren erinnert man sich vielleicht faktisch noch an alles, was wahr, an vieles vielleicht auch nicht. Den Schlafmangel verdrängt man und der traf mich hart nachdem ich das letzte Jahr mehr oder weniger durchschlafen durfte. Das Wochenbett war für mich immer der grössere Horror als die Geburt. Der Schlafentzug machte mich zum „Mombie“ (angelehnt an Zombie), legte meine Nerven blank, die Tränen waren immer nahe und flossen bei jedem „mü“ in die falsche Richtung nur noch so aus mir heraus. Nicht nur ich litt darunter, sondern alle. Baby-Blues ist aber normal auch wenn ihn vielleicht nicht alle spüren und es kann auch in eine Depression ausarten, was es zum Glück aber bei mir nicht tat. Es ist so, dass die Baby-Maus anfangs fast einen halben Tag lang (bis in die Nacht hinein also) nicht zur Ruhe kam, zwischen den Tröstversuchen aller Art immer wieder schrie. Danach ist man durch. Man erlebt jede Art von Selbstzweifel, Reue, Schmerz, Tränen, es ist der Horror… man wird mürbe, man zittert nur noch. Eines Nachts konnte ich mich im Halbschlaf nicht mehr an den Namen unseres Babys erinnern, am Tag nicht mehr an unsere Festnetznummer – blankes Hirn. Und ich habe unser Familienbett ja so, so, so vermisst. Die Nähe zu meiner mittleren Maus… aber es machte und macht noch null Sinn, dort wieder einzuziehen, so unruhig wie die Nächte noch sind.
Man beginnt, alle möglichen Kanäle anzuzapfen, um noch mehr Möglichkeiten zu sehen, manchmal hilft einfach reden. Und oft ist es völlig falsch, sich von allen Seiten Tipps zu holen, weil es einen noch mehr verwirrt und man es eigentlich besser wissen sollte. Aber Wochenbett ist Ausnahmezustand, man ist neben sich – möge man es mir verzeihen.
Die Baby-Maus war hungrig und ich konnte ihr noch nicht genug bieten. Zufüttern war dringend nötig um die Situation zu entschärfen und uns zu mehr Schlaf zu verhelfen bevor wir durchdrehen. Ja, auch meinen Mann betraf es logischerweise. Ich war nachts wie auf Nadeln, dass die Maus ja nicht die Grossen weckt, aber das Geschrei störte ihren Schlaf offenbar nicht, Gott sei Dank!
Die Milch reicht jetzt noch nicht aus… die Brustseite, welche die grosse Maus nach 2-2,5 Jahren irgendwann immer mehr bis ganz verweigerte, will einfach nicht so recht Milch produzieren. Die Baby-Maus saugt auf dieser Seite drum nur mit Mühe an, manchmal schaffe ich es gar nicht, sie anzulegen und wenn, dann saugt sie vielleicht 5x und lässt los und schreit. Die rechte Seit läuft, aber natürlich nicht für zwei. Das Ziel ist es, dass sie auch links bald gut trinken kann und genug Milch kommt. Wir arbeiten daran… dummerweise ist diese Seite auch viel empfindlicher, ist schnell wund geworden. Dadurch schmerzt das Ansaugen und ich bin selber panisch und verkrampft währenddessen, was die Babymaus sicher auch merkt. Mit der Zeit sollte es besser werden. Ich hoffe bald… dazu kommt, dass das Würmchen, wie auch meine Grossen damals, an der Brust subito schläfrig wird und dann natürlich nicht genug erwischt… und öfter als alle 2h soll ich sie wegen der wunden Stelle nicht anlegen. Aber wir kämpfen uns so durch, mal besser, mal schlechter… wir nehmen jeden Tag, jede Stunde wie er/sie kommt. Ich bitte alle, nicht aufs Festnetz anzurufen. Ich werde ein Schild „nicht klingeln“ vor die Tür hängen für die Zeiten, in denen ich mich hinlege. Die Baby-Maus und ich werden das Haus nur im Notfall verlassen (am Freitag haben wir einen Termin beim Osteopathen, den wir schon bei den Grossen hatten, es half eigentlich immer recht gut). Wir haben derzeit auch nur ein Auto, also kann ich eh nicht weg.
Es ist also jedes Kind ein wenig anders… der Milchfluss war nie ein Problem, das ist mir neu… dafür ist manches besser: ich bin weit weniger gerissen am Damm als beim letzten mal und habe also „down under“ kaum Probleme mit der Naht. Die rechte Brustseite ist auch empfindlich, aber nicht mehr wund – das ist ein Halleluja für mich, dort relativ problemlos anlegen zu können. Und das verdanke ich sicher dem langen Stillen beim letzten Mal. Zudem komme ich ohne Stillhütchen aus, ich habe die nie gerne genutzt. Und das ständige Pumpen spare ich mir derzeit, obwohl mein Mann am 2. Tag gleich losfuhr um Pumpe und Zubehör zu holen. Es reizt die eh schon gereizten Stellen noch mehr und der Ertrag ist so minim, dass es sich nicht lohnt. Die Baby-Maus bekäme mehr heraus. Trotzdem… mir scheint, wir haben noch einen langen Weg vor uns bis die linke Seite endlich in Gang kommt wie sie sollte… aber ich bin nicht gewillt, deswegen aufzugeben.
Ja, das ist die Realität. Nicht jede frischgebackene Mutter startet happy in den babymoon, in dem alles läuft, wie es soll. Probleme wie meine haben mehr, als man denkt. Und wer diesen Blog noch nicht so lange liest und sich wundert, warum ich nicht das Handtuch werfe… ich habe es bei zwei Kindern geschafft, weshalb dieses mal nicht!? Und: schon beim ersten Kind hatte ich diese extreme, intrinsische (hoffe ich verwende jetzt den korrekten Begriff) Motivation zum Stillen. Frag der Geier, woher. Es war einfach so und stand über der Praktibiliät und hatte null damit zu tun, mich sonst als Versager zu fühlen. Ich kann es mir nicht erklären, aber es ist so und deshalb kämpfe ich weiter…

Auch an dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken für die guten (Glück)wünsche, den Trost, den Mut, den Ihr mir auf allen Plattformen gespendet habt. Für den Einsatz hier bei uns, für die lieben Geschenke und v.a. Taten, für das Verständnis, für die Geduld.
Am meisten Dank gebührt meiner Familie… meinen Kindern, die mich aushalten und entbehren müssen, die ich viel zu rasch anmotze weil die Nerven blank liegen und ihre Lautstärke mir derzeit vorkommt wie ein Strassenbohrer (oder wie heisst das Ding?)
Und v.a. meinem Mann, der das Ganze noch einmal mitmacht, obwohl er das nie wollte, mich 1000x warnte davor, weil wieder von vorne anfangen halt doch anstrengender ist als vielleicht im Hormonrausch gedacht, weil er für mich gut kocht, weil er sich nachts wecken lässt, weil er so gut es geht zu den Grossen schaut, weil er mich in den Arm nahm um mich in der schlimmsten Krise zu trösten, anstatt dass er mir gesagt hätte: „ich hab’s dir ja gesagt„. Weil er mit mir mit geht. Und weil er uns dieses Kind schenkte, dass wir, ohne jeden Zweifel und trotz aller widrigen Umstände, über alle Massen lieben, auch wenn es schreit. Ich finde das wichtig, zu sagen und es zeigt mir, dass es mir noch gut geht denn es könnte auch anders sein, die Verzweiflung könnte so gross sein, dass man negative Gefühle gegen sein Baby hegt, auch wenn man das nicht will. Dafür kann keiner was, aber man kann etwas dafür tun und sich helfen lassen und auch ich versuche, alles zu mobilisieren, was geht, um es uns einfacher zu machen.

So, und jetzt verabschiede ich mich wieder für’s Erste. Ich habe ja schon vorgewarnt, dass es hier ruhiger werden wird. Schlaf und Familie hat gerade erste Priorität. Aber das Bloggen tut meiner Seele auch gut… Ich melde mich also wieder zurück, Stück für Stück, und hoffe, dass sich unsere Situation bald einrenkt… 6 Wochen dauert das Wochenbett, 2 Monate sind normal bis alles einwandfrei klappt… drückt uns weiterhin die Daumen!
Aus Zeitmangel keine Fotos hier, aber Ihr seht welche auf der Seitenleiste, FB & Instagram. Kommt gut in die Woche und danke für’s Hier sein! 

Jahresrückblick und Ausblick

Mein 2016 war vor allem geprägt durch die Schwangerschaft, die ich im Mai bemerkte. Das muss ich gar nicht mehr gross zusammenfassen, zumindest nicht für diejenigen, die hier fleissig mitgelesen haben. Die Schwangerschaft kam zu einem Zeitpunkt, an dem ich irgendwie nicht mehr daran glaubte, dass es noch klappt… entsprechend befand ich mich gerade auf einem Ego-Trip, machte viel Sport und genoss es, meist relativ problemlos raus zu können. Die Kinder kamen so langsam in ein Alter, in dem ich sie abends oder am Wochenende auch mal beim Papa lassen konnte, ohne dass sie mich arg vermissten. Dem voraus gingen aber auch etliche Male, in denen ich via SMS/Anruf zurückgepfiffen wurde noch bevor die Trainingsstunde begann. Es war dann also auch ein wenig Auf und Ab, gefühlsmässig… sehr lange hatte ich mir noch ein Kind gewünscht und es kommt ausgerechnet dann als ich mich schon fast damit abfand, dass es nicht mehr kommen wird und mich wieder in den Kampfsport reinkniete, der mir sehr viel bedeutet, von dem ich aber auch wusste, dass ich ihn nun lange wieder nicht ernsthaft ausüben können würde. Bis ich wieder ein anständiges Pensum trainieren kann, wenn überhaupt je, bin ich fast zu alt und fange wieder von vorne an.
Im Juli verbrachten wir den bisher schönsten aller Urlaube in Mallorca. Zum ersten Mal stimmte einfach sehr viel. Das Hotel war perfekt, die Maus besuchte fleissig und gerne den Kinderclub und der Grosse beschäftigte sich auch schon ein wenig besser und beide übten fleissig mit Papa das Schwimmen… Nein, auch hier lag ich selten mal lange auf dem Liegestuhl und ein Auge mussten wir immer auf die badenden Kinder haben, aber ich schaffte immerhin ein Buch und ein paar Zeitschriften.
Als die Kinder im August mit Kindergarten und Schule starteten, brach wiederum eine neue Ära an… Loslassen müssen auf der einen Seite, Stolz und mehr Freizeit auf der anderen. Die Vormittage, auch wenn sie meist schnell vorbei gingen, gehörten nun komplett mir. Ich hatte Zeit, in Ruhe hauszuhalten, einzukaufen, zu arbeiten. Ich hatte Zeit für den Blog und Nestwärme und um zu nähen. Und auch wenn so die Wochen vergingen wie nichts und ich Langeweile wirklich niemals hatte, so war das genau das, was ich brauchte. Und vielleicht schätzte ich es noch ein bisschen mehr weil ich wusste, dass es ab Januar wieder anders kommen wird.
Nichtsdestotrotz genoss ich die Schwangerschaft sehr (bis auf die ersten drei von Übel- und Müdigkeit geprägten Monate vielleicht 😉 und freute mich über den wachsenden Bauch und die Termine beim Gyn oder mit der Hebamme. Bis ich das Baby richtig gut spüren konnte, dauerte es dieses Mal viel länger (Vorderwandplazenta?), was mich lange stetig Sorgen machen liess. Aber sobald ich die Bewegungen gut und regelmässig spürte, war alles gut. Ich erkannte auch langsam die Vorteile darin, einen Nachzügler zu bekommen und genoss es immer sehr, wie bewusst die Grossen den Bauch wahr nahmen, streichelten und zum Baby sprachen.
Im Sommer noch baute der Mann ein Familienbett damit wir alle genug Platz haben. Anfangs brauchten wir es kaum, aber gegen Ende Jahr schliefen wir sehr oft zu viert darin.
Was den Sport betrifft, so machten es die ersten drei Monate schwierig, regelmässig zu trainieren. Zu mies fühlte ich mich meist. Danach waren es doch wieder die Grossen… noch vor dem Kindergartenstart der Kleinen war es egal, wann sie ins Bett ging, Jetzt sollte sie zeitig schlafen und brauchte dazu doch oft noch mich und irgendwas korrelierte immer mit dem Training: entweder das gemeinsame Abendessen, auf das wir Wert legten bzw. an dem ich dann auch wirklich Hunger hatte, oder eben die Bettgehzeit…

Ausblick

Ich will mir nicht zu viele Gedanken darüber machen, wie es wird, denn es kommt sowieso immer anders, als man denkt. Ich lasse mich überraschen. Im Grunde bin ich sehr positiv und optimistisch gestimmt, zumindest auf die Zeit nach dem Wochenbett 😉 Natürlich ist man lockerer, wenn man schon zwei Kinder hat, aber es ist auch schon ein Weilchen her und neue oder auch altbekannte Herausforderungen gibt es immer, denn auch wenn wir nun schon eine Weile zu viert zusammen sind, so wird das neue Familienmitglied die Konstellation vielleicht doch auch über kurz oder lang ein wenig verändern…

Blog

Mein Wunsch ist es, mit der Ankunft unseres dritten Kindes, dem Blog endlich eine eigene Domain zu verschaffen, mal sehen, ob dies klappen kann… ich habe dieses Jahr viel geschafft, viel genetzwerkt und ganz viel Liebe, Leidenschaft und v.a. Zeit in dieses Projekt gesteckt. Zu viel Zeit vielleicht… Und ich möchte natürlich gerne gelesen und gesehen werden und Euch auch in Zukunft an unserem Familienleben teilhaben lassen, Euch mit interessanten Themen und ausgewählten Produkttests- und vorstellungen einen Mehrwert bieten und mit der einen oder anderen VerlosungDanke“ sagen können.

Nun bleibt mir nur noch, Euch allen von ganzem Herzen für Eure Treue in diesem Jahr zu bedanken und ich hoffe sehr, dass, auch wenn es demnächst hier wohl ruhiger werden wird und vielleicht eher mal Fotos auf Facebook und Instagram erscheinen, weil das schneller geht, Ihr weiterhin meine Leser bleibt 🙂
Kommt gut ins neue Jahr, möge es ein tolles Jahr für alle werden! Und wenn Ihr Lust habt, zu verraten, wie Ihr feiert und was Ihr für Wünsche ans neue Jahr habt, dann dürft Ihr gerne kommentieren 😉

Und so feiern wir morgen…

Wir haben morgen liebe Freunde (der zukünftige Götti des Bauchmädchens mit Familie) zu uns eingeladen. Es wird sicher ganz gemütlich… 🙂 Wenn ich es nicht vergesse, dann werde ich sicher das eine oder andere Foto posten 😉