Die ganz grosse Lego-Liebe

Eine Packung Lego bekommen – das Allerbeste! 🙂

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Lego City Vulkan Versorgungshelikopter

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Stolz… 🙂 

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Jetzt aber öffnen, die Packung… 😉

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Ohne Anleitung geht nichts!

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Jetzt aber… die Teile…

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…voilà! 🙂 

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Alles schön bereit legen, sagt Papa…

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Grimassen ziehen gehört auch dazu… jetzt kann’s los gehen! 😉 

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Immer schön nach Anleitung bauen… 

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Schön nummeriert…

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Gleich kann’s losgehen…

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Stein um Stein… und… nach nicht mal einer Stunde Bauzeit…

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…fertig – tadaaa!!! 🙂 

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Und jetzt darf gespielt werden! 🙂 Vulkanforscher ahoi!

Unser Grosser wurde ja vor 1 Woche 7. Wer uns (schon eine Weile) kennt, der weiss, dass seine Wunschlisten seit nun etwa 3 Jahren nur aus Lego bestehen. Dass sein Zimmer wahrscheinlich zu 90% aus Lego besteht (der Rest sind Möbel und Kleidung :D). Dass seine Freizeit fast komplett aus Lego besteht (Lego-Kataloge durchblättern, Lego-Anleitungen einverleiben und, vor allem, Lego bauen). Der kritische Leser könnte jetzt anmerken, dass unser Sohn ein recht einseitiges Interesse hegt… ich würde das nicht so sagen. Im Gegenteil: Lego ist unglaublich vielseitig! Man kann nämlich prinzipiell aus den bunten Steinen und Teilchen alles bauen, was man sich vorstellen kann. Und von denen gibt es ja mittlerweile sehr viel (leider fand ich nirgendwo eine genaue, aktuelle Zahl dazu ;). Das ist sicher mit ein Grund, weshalb Lego eins der bekanntesten und erfolgreichsten Spielzeuge ist. Angefangen mit Duplo für die Kleinsten, erwies sich immer wieder der gute Riecher von Lego für Trends. Sei es im Umsetzen von beliebten Filmen wie Star Wars, Jurassic Park etc., im Launch der eigens für Mädchen kreierten Lego „Friends“ oder mit der Erschaffung von ganzen, faszinierenden Welten wie Chima und Ninjago, die Jungs reihum zu begeistern wissen und weit über die Sets hinausgehen – mit TV-Serien, Hörspielen, Büchern, Kleidung und Accessoires über die durchaus sympathischen Figuren. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass auch wir davon so einiges besitzen…

Obwohl der Grosse an Geburtstag und Weihnachten jeweils mit seinen Wunschsets eingedeckt wurde (manchmal sogar auch dazwischen mal *räusper*), blieben diese bis zum letzten Weihnachtsfest nie lange zusammen gebaut. Schon nach wenigen Stunden musste er die Sets modifizieren, umbauen, auseinanderbauen. Bis schliesslich nichts mehr davon zu erkennen war. Seit Weihnachten stehen immerhin zwei Sets noch original in seinem Zimmer und werden auch regelmässig bespielt. Rollenspiel mit den Lego-Sets, das kam auch erst vor ein paar Monaten auf.
Trotzdem ist er nur mit Aufbauen und Bespielen selten zufrieden. Dass trotzdem immer mehr Sets aufgebaut bleiben, schiebe ich auf den immensen Berg an Lego-Teilen, die er von alten Sets noch hat. Damit liesse sich wohl ein zimmerfüllendes Objekt bauen, woran er tagelang dran wäre (ich muss ihm das mal vorschlagen :D)…
Sein Legospiel besteht also oft darin, sich Inspirationen von alten/anderen Sets zu holen, die er nicht besitzt, und diese dann so gut wie möglich nachzubauen. Oft verlangt er deshalb nach dem Tablet, lässt sich Sets zu einem Thema zeigen und ich muss ihm dann die dazu gehörige Bau-Anleitung herunterladen. Er verschwindet dann eine Weile und baut nach. Oder er konsumiert einfach mehrere Anleitungen nacheinander, was ihm offenbar Spass macht, und baut anschliessend aus dem Kopf etwas. Weil, aus dem Kopf etwas bauen, kann er auch. Ja, dieses Kind, sein ganzes Hirn muss vollgestopft sein mit Lego-Bauanleitungen – unvorstellbar. Lange waren die Abendstunden seine aktivste Bauzeit. Er verschwand nach dem Abendessen im Zimmer, und, hätten wir ihn nicht irgendwann überredet, ins Bett zu gehen (nein, einfach war das nie), er wäre wahrscheinlich am frühen Morgen noch am Bauen bzw. vielleicht hätten wir ihn einfach schlafend in seinem Lego-Haufen wieder gefunden 😀 Nein, ausprobiert haben wir das noch nie 😀 Aber, hey, wie kann man denn auch einschlafen wenn man inmitten aus einer Planungs- und Bauphase gerissen wird? Geht gar nicht, oder?
Da der Grosse jetzt zur Schule muss und entsprechend fit sein, mussten wir die abendlichen Bau-Sessions leider kürzen… dafür verschwindet er nun wochenendweise ganztägig zum Tüfteln in seinem Zimmer um das zu kompensieren 😀 Fussballspielen oder dergleichen? Nein, nicht mein Grosser. Seine Liebe gilt den Lego-Steinen. Nur gute Freunde können ihn aus seinem Zimmer locken und dann auch nur, um von ihm recht schnell zum gemeinsamen Lego-Spiel überredet zu werden 😀

Ich habe meinen Grossen mal ganz kurz zum Thema Lego befragt…

Welches sind Deine Lieblings-Lego-Sets?
Von „Jurassic World“ Indominus Rex und von „Star Wars“ der Sandcrawler.

Was ist Dein Lieblings-Bauwerk aus Deinem Zimmer?
Ein noch nicht fertig gebautes Dino-Gefängnis und ein Mammut (beide selber gebaut).

Was gefällt Dir an Lego?
Es ist schwierig, man kann es auseinander und wieder zusammen bauen und neue Sachen erfinden.

Was ist Deine Lieblings-Bau-Anleitung aus dem Tablet?
„Der einsame Berg“ mit dem Drachen „Smaug“ von Lego Hobbit.

Und jetzt lassen wir Bilder sprechen:

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Noch kann der Grosse seine Bauten auch in Baby’s Nähe lassen 😉

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Der Lego City Leuchtturm sieht super aus, stand aber nur wegen dem Leuchtstein auf der Wunschliste… 😀

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Nicht den Überblick verlieren! 

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Bei Lego Technic musste der Papa später etwas „korrigieren“ 😉

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Endlich ein eigener Lego-Zug! 🙂

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Wer hat Angst vorm Joker? Lego Batman lehrt einen das Fürchten…

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Unterm Christbaum lag dieses Piratenschiff…

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…und Jestros Palast mit vielen, versteckten Funktionen (Nexo Knights)

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Weil der AT-AT so nicht mehr (günstig) erhältlich ist, wurde er nachgebaut.

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Sie sehen, im Hintergrund, Lego-Steine aus etwa 4 Jahren, ähm, ein Teil davon.

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Das ist ein Mammut…

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Dinos gehen immer! 

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Morgen schon 7…

7 Jahre wird der kleine Mann also schon… und natürlich hat sich in diesem Jahr durch den Start der Schule im vergangenen August so einiges verändert. Sagen wir so: die Herausforderung wird nicht kleiner, nur anders… Auch wenn der Grosse generell gerne zur Schule geht und sich in der Klasse wohl fühlt und mit den meisten gut kann, so mag er den Unterricht selber und v.a. die Hausaufgaben nicht besonders… Ja, ich weiss, wer mag die schon, aber gerade auf Primarschulebene hatte ich doch eher damit gerechnet, dass er wie ich wird, also sehr eifrig. Dass ihm das Lesen und Schreiben lernen leicht fällt und Spass macht. Schliesslich ist er in sehr vielem so wie ich 😉 Aber eine Kopie ist so ein Kind natürlich nicht und die Gene des Vaters spielen auch eine Rolle (haha, einfach die vermeintlich schlechteren Eigenschaften dem anderen Elternteil angedeihen lassen :D…).
Es ist schwer zu sagen, aber ich glaube er bringt da eine etwas ungünstige Mischung aus faul und trotzdem ambitioniert mit. Klingt widersprüchlich, ich weiss. Einerseits gibt er sich eben recht wenig Mühe, setzt sich aber selber unter Druck und leidet darunter. Das war und ist bei mir anders: Wenn ich mir irgendwo keine Mühe gebe, ist es mir auch schnurzegal 😀
Nun, mein grosser Siebenjähriger ist eben zu anderem berufen. Buchstaben haben ihn nie interessiert, Zahlen auch nicht und jetzt muss er halt trotzdem weil die Schule eben an einem bestimmten Zeitpunkt dieses Lernen einfordert, ganz egal, ob das Kind dafür schon bereit ist. Weil ich kenne genug Kinder, die sich schon im Kindergarten, mit 4, 5 Jahren für’s Lesen und Schreiben lernen interessieren und es sich dann auch beibringen (lassen) und, nein, da stehen nicht unbedingt übermotivierte Eltern dahinter, aber wenn das Kind fragt und lernen will, soll man darauf eingehen. Aber eben, die Schule kann natürlich nicht jeden dort abholen, wo er/sie gerade steht und so ist es jetzt halt noch ein Krampf… vielleicht wird es besser, vielleicht hätte der Grosse in einem Jahr selber Interesse gezeigt, wir wissen es nicht, es ist jetzt halt so und wir versuchen, so gut es geht, ihn zu unterstützen. Seine Stärken liegen halt aktuell woanders, so staunen wir immer mal wieder Bauklötze, wenn er recht detailliert physikalische Begebenheiten erklärt wie z.B. die Verdrängung des Regenwassers bei voller Fahrt auf der Autoscheibe. Oder wenn er neunmalklug sein grosses Wort-Repertoire einsetzt (hat er von mir, logo! 😛 :D)…

Schule ist also das Thema im 7. Lebensjahr, aber dank 3-4 freier Nachmittage in der Woche zum Glück nicht ein alles einnehmendes Thema. Der Grosse beschäftigt sich also nach wie vor in seiner Freizeit grösstenteils mit seinen Lego, dazu mache ich dann noch einen separaten Beitrag 😉 Ausserdem würde er gerne den ganzen Tag Youtube-Videos auf dem iPad schauen, was ich allerdings eingrenze, bei beiden. Gerne trifft er sich natürlich mit Freunden, besucht ein Sportangebot der Schule und den Schwimmkurs.
In Sachen Geschwister ist es so wie wahrscheinlich bei allen: mal sind er und die Maus ein tolles Team, mal fliegen die Fetzen… womit ich Mühe habe, ist seine dominierende Art, die immer dann funktioniert, wenn ein anderes Kind sich gerne unterordnet, wozu die Maus gehört. Da wird herum kommandiert und gemacht und das nicht immer auf die feine Art. Inwiefern er das vom Pausenhof hat, zusammen mit englischen Ausdrücken, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob er sie überhaupt versteht (WTF ist so einer, den er gerne gebraucht :P) und natürlich auch deutschen Wörtern wie „geil“, ähm, ja… wie auch immer, wir erinnern uns an die eigene Schulzeit, es gehört halt dazu… aber oft überbordet ihm das Frechsein ein wenig, auch uns Eltern gegenüber und da habe ich noch nicht wirklich eine Lösung dafür, denn ich glaube, dass er das gar nicht so bewusst macht. Und last but not least kann auch vieles eine Art Reaktion auf die Geburt der 2. Schwester sein, eine unterschwellige eben, die man nicht direkt als Eifersucht auslegen kann so wie damals bei der Geburt der Maus, die ihn ganz offensichtlich eine Zeit lang aus der Bahn warf.

7 Jahre Grosser sind auch 7 Jahre Mama. Ob ich in den 7 Jahren viel dazu gelernt habe? Mit Sicherheit habe ich viel Erfahrung gewonnen, aber noch heute hadere ich regelmässig mit mir und meiner Mutterrolle, v.a. jetzt, da ich mit Baby alle Hände voll zu tun habe. Natürlich profitiert das 3. Kind von meinen gewonnenen Erfahrungen, aber der Erstgeborene wird immer der Erste bleiben, viele neue Erfahrungen wie z.B. die Schule werde ich immer mit ihm zuerst machen. Insofern tut er mir leid, weil ich alle Fehler, die ich gemacht habe und noch machen werde, mit ihm mache… ich kann nur hoffen, dass ihn das eher stärkt als schwächt, aber versteht ihr jetzt, warum es ein konstantes Hadern ist? Und geht es Euch auch so, gerade beim Eurem erstgeborenen Kind?

7 Jahre also, was soll ich da noch sagen, es geht rasant auf die Pubertät zu! 😛 Die Challenge bleibt. Mein Erstgeborener, mein einziger Sohn, die Herausforderung unseres Lebens, nie einfach (wer sagte, es sei einfach?), oft wie ein Spiegel an der Wand, ein Mini-me und doch ganz eigen, ein kleines Ü-Ei, ein Kind, für das ich mich manchmal ganz besonders stark einsetzen muss weil ich ganz genau weiss, was es fühlt, und manchmal auch nicht, dann zerreisst mich die Ratlosigkeit fast… ich hoffe, irgendwann meine Fehler wieder gut machen zu können, ich hoffe, nicht alles falsch gemacht zu haben oder zu machen. Mein ganz besonderer grosser Sohn, der hier im Blog immer weniger präsent sein wird, weil das Internet irgendwann auch bei ihm ein Thema sein wird… ich hoffe, ich kann ihn stark machen für’s Leben, ich hoffe, er findet seinen Weg, ich hoffe, er weiss, dass ich immer für ihn da sein werde, und ich hoffe, dass er das auch annehmen wird. Ich bin stolz auf Dich, Grosser! Happy Birthday!

5 Jahre Maus

Wieso kommt es mir vor wie gestern, dass ich einen Statusbericht über die Maus schrieb… dabei ist es ja bestimmt mindestens ein halbes oder eben ein ganzes Jahr lang her… nun ist sie schon 5!
Und 5 Jahre sind schon etwas Besonderes. Man ist schon ein gut eingelebtes Kindergartenkind und die Schule ist auch nicht mehr weit weg. Man ist kein Kleinkind mehr, wird immer selbständiger und braucht trotzdem noch ganz oft die Nähe und den Schutz seiner Mama (was vollkommen ok und schön ist :D)
Man ist kein Stillkind mehr und kann schon fast schwimmen. Man interessiert sich für Zahlen und Buchstaben, mehr als damals der grosse Bruder, den es nicht kümmerte. Der hatte aber auch kein älteres „Vorbild“…
Ja, man hat vieles abgelegt, was man bis vor kurzem noch so kleinkindmässig tat… den Nuggi braucht man ebenso nicht mehr wie das Töpfchen. Man kann theoretisch alleine einschlafen, wenn man denn will (will man eigentlich nicht ;), man ist längst nicht mehr nur Mama-, sondern auch Papakind und geniesst auch seine Nähe.
Man spricht schon ganz gut und verständlich, nur wenige Fehler blieben. Man hat beste Freundinnen und weiss, was man will (und was nicht).
Meine Maus… ja, gross ist sie geworden, unabhängig, selbstständig und immer noch dieses liebevolle, soziale Wesen. Ab und zu noch steckt in ihr ein zorniges Kleinkind, aber immer seltener. Hilfsbereit ist sie, neugierig und so oft in ihrer kleinen, fantastischen Welt, die ganz wunderbar sein muss… oft versinkt sie darin, trällert oder spricht vor sich hin in einem Spiel. Das ist so süss, so schön anzusehen und zu hören. Ich kenne es nicht vom Grossen, es fasziniert mich und ich finde es so wunderwundervoll, dass ich mir wünschte, ich könnte sie ewig so sehen und erleben… möge sie diese Fähigkeit ganz lange behalten. Meine Zaubermaus, mein Herz & meine Seele.

Mit 5 Jahren wiege ich rund 17kg und bin 105cm gross, wobei ich meist schon Grösse 116 trage.
Meine Geschenke zum Geburtstag: einige Lego Friends, ein Frozen-Keyboard, einen neuen Radio/CD-Player (plus CDs), das Erste-Buchstaben-TipToi-Buch, ein Bastel-Set, Glitzer-Leim und Leuchtstäbe, eine Tasse, eine Lego-Aufbewahrungsbox, ein Little Pony zum Stylen mit Perlen, ein Puzzle und ein Malbuch. Ich hoffe, ich hab‘ nichts vergessen 😉

Vom Vorfeiern und Kranksein… #wib

#wib = Wochenende in Bildern, wobei es so viele nicht sind 😉 

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Armes Mäuslein…

Es war klar, dass mein Mann und ich uns „Rogue One“ anschauen würden. Also verabredeten wir einen letzten „Elternausgangsabend“ im Kino. Ich war nach Mittag noch mit der Maus einkaufen, die eine furchtbar unruhige Nacht hatte. Zwei weitere Stationen mussten wir noch abklappern und sie hustete plötzlich ständig. Ich beeilte mich so gut es ging, kurz vor der 3. Station kapitulierte sie und wollte im Auto bleiben. Schon in der Parkgarage schlief sie ein. Ich also rasch hoch und was abgeholt und dann heim und das Mädchen zur Couch getragen (ja, das muss bei einem kranken Kind auch im letzten Schwangerschaftsmonat noch drin liegen…). Der Grosse war noch mit dem Papa unterwegs (Friseur und so), einen Christbaum haben die drei am Morgen noch reserviert 🙂 Weihnachten kann kommen… Und wie es hier schon öfter vorkam, schien die Maus nun wirklich krank zu sein – ausgerechnet bevor wir ihren Geburtstag mit der Verwandtschaft vorfeiern wollten… Das hatte der Grosse schon mal… Meine Kinder sind eigentlich das ganze Jahr über nie richtig krank (im Sinne dass sie nur noch liegen und siechen und zuhause bleiben müssen, sie haben höchstens mal Husten oder Schnupfen…). Als der Papa nach Hause gekommen war, musste sie sich noch übergeben, es blieb aber bei dem einen Mal. Trotzdem klagte sie noch eine Weile über Bauchschmerzen, auch am nächsten Tag. Wir wusste nicht, ob das noch was wird mit Kino, aber die Schwiegermutter kam dann auch schon, während mein Mann mit den Vorbereitungen des Maus-Vorgeburtstagsparty-Bratens beschäftigt war. Immerhin hatte der Mann so eine Hilfe während ich bei der Maus auf dem Sofa blieb… Die Schwiegermutter meinte dann, krank sein könne die Maus auch bei ihr und mit Hustensaft ausgestattet und einem Kind, das auf jeden Fall zur „Nana“ wollte, liessen wir dann am Abend alle ziehen.

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Dinner im Kino…

Zeitig waren wir nicht mehr dran, aber es reichte noch um uns im Kino mit asiatischem Essen und danach mit Popcorn und obligatorischen Star Wars Gadgets einzudecken bevor das IMAX öffnete 😉 Ein 3D-Erlebnis, ein toller Film, wie ich finde, der sich wunderbar in die ganze Geschichte einreiht 🙂 Mehr verrate ich gar nicht, falls Ihr ihn auch noch anschauen wollt… Nur: das Baby hat teilweise ziemlich heftig gestrampelt, es fand wohl den Film ein wenig zu laut… 😀
Wir hörten den ganzen Abend nichts von der Nana, was zu erwarten war und so machten wir uns nach einer etwas ruhigeren Nacht bereit für den Weihnachtsbrunch der Firma meines Mannes. Ich freute mich schon auf das leckere Buffet… bei der Nana wirkte die Maus wieder fit, die Kinder hatten gegessen und wohl auch gut/lange geschlafen, aber als wir los wollten, begann die Maus wieder zu wimmern und klagte über Bauchschmerzen… mein Mann ärgerte sich, ich mich innerlich auch irgendwie, aber es hilft ja nichts, krankes Kind geht vor und so fuhr ich den Mann und den Grossen zum Brunch und fuhr mit der Maus wieder nach Hause.

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Drei Mädels auf dem Sofa 🙂 Die Mama noch gestylet für den verpassten Brunch…

Auch jetzt machte sie schon im Auto die Augen zu, ich legte sie auf die Couch und sie schlief eine Weile. Ich war nicht unfroh, musste ich zwar jetzt mit einem Müsli Vorlieb nehmen statt leckerer Gipfeli etc., konnte aber dafür noch Sachen für den Blog und Nestwärme erledigen. Zwischendurch wurde die Maus kurz wach, wimmerte noch, meinte, sie müsse sich nochmal erbrechen, aber dem war nicht so. Sie legte sich dann wieder hin und wollte ihre Ruhe. So konnte ich noch rasch eine Backmischung anrühren und in den Ofen schieben denn am Nachmittag sollten ja die Gäste kommen. Absagen war irgendwie kein Thema und wie es mit Kindern so ist, so war die Maus dann nach Mittag wieder fit, trällerte vor sich hin und wir holten dann die Männer ab und noch einen Quinoa-Burger als späten Lunch für mich sowie Milchshakes für die Kinder (im Restaurant mit dem Drive-in :D) bevor zuhause auch schon die ersten Gäste eintrudelten.

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„Es geht mir schon wieder besser, Mama!“

Irgendwie ziemlich seltsam, so einen Geburtstag vorzufeiern weil ohne Singen und Gratulieren und Torte und dennoch mit Geschenken, aber es hätte unter der Woche einfach nicht gepasst und am Wochenende ist Weihnachten, wäre also auch doof gewesen… nun, hoffen wir, der Tag fällt nächstes Jahr besser…
Fotos habe ich drum auch keine gemacht, das hole ich dann am „richtigen“ Geburi nach… Die Maus schlug sich auf jeden Fall ganz gut durch bis zum Abend, dass sie noch nicht ganz überm Damm ist, merkte ich dann beim Einschlafen. Sie brauchte eine Weile und war wieder ganz unruhig. Nachts brauchte sie mich einige Male, dummerweise schlief sie aber im eigenen Bett. Ich bin also zwei mal wieder aufgestanden und hin und her, danach gab ich auf und versuchte, in ihrem Bett halbwegs zu Schlaf zu kommen, was schwierig war, da sie wirklich sehr unruhig schlief. Leider stehen heute Nachmittag noch Termine an und die Maus geht theoretisch mit dem Kindergarten ins Theater, ich werde mich also mittags nicht hinlegen können…
Der Mann verschlief am Morgen, es lag überraschenderweise der erste Schnee im Jahr und als ich nach einem Termin nach Hause kam, lag der Christbaum vor der Tür… ich schätze, Weihnachten kann kommen…

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Überraschung heute morgen: Unser Innenhof in Schnee getünkt…

SSW 36+1 – turbulente Tage…

Die letzten Tage waren ziemlich turbulent. Nach einem gemütlichen Wochenende wollte ich am Montag eigentlich ins Fitness bevor mir einfiel, dass ich noch ein paar Kisten umräumen wollte. Also schleppte ich Kisten hin und her, räumte um, entsorgte… ich mache sowas ja nie „richtig“, ich schaffe es immer, alles so zu optimieren, dass es für eine Weile passt und mehr Platz gibt ohne dass ich gross etwas entsorge… mein Mann ärgert sich dann weil ich die Sachen nie richtig angehe und einfach mal rigoros Sachen wegwerfe, aber, ach, ich bin so schlecht darin, das glaubt Ihr ja gar nicht…
Nun ja, ich war‘ dann also wahrscheinlich fertiger als ich es nach dem Fitness gewesen wäre und legte mich nach dem Mittag minikurz hin bevor ich die Maus zum Kindergarten führte, wo sie mit zu einem Freund nach Hause durfte und den Grossen abfing, der gerade von der Schule kam. Ich glaube den Nachmittag verbrachte ich dann auch teilweise auf der Couch bevor wir rasch die Maus und dann noch ein Brot holten.
Abends waren die Kinder total neben den Schuhen, das zog sich bis gestern so hin, ich schiebe es a) auf den Vollmond und b) auf die Angespanntheit weil bald das Christkind kommt… auf jeden Fall ist es mühsam und das Zubettgehen gestaltet sich gerade etwas schwierig…
week36Am Dienstag bin ich dann aber pflichtbewusst ins Fitness (es tut ja auch gut und ich finde es wichtig, wenigstens die Muskeln zu trainieren, die noch gehen, im Moment sind das v.a. die Arme :P) und danach noch einkaufen. Nachmittags legte ich mich wieder kurz hin bevor noch eine Bekannte kam, die ihr erstes Baby erwartete und ein paar Fragen hatte 🙂 Ich finde es ja schön, dass ich hier anscheinend als Profi gelte 😀 Ich hoffe, ich konnte ihr ein wenig helfen/Mut machen. Auch dieser Tag war um wie nix… gestern war ich beim Frauenarzt (sh. unten), mittags rutschte mir eine Schüssel partiell aus der Hand und knallte dabei auf die Glastür des Steamers. Nein, es ist nichts passiert, aber ein Teil des Inhaltes (ein Curry), verteilte sich auf Wand, Schrank, Boden und meinem Oberteil. Na, toll… der Mann kam nicht nach Hause (war vielleicht besser) und ich machte mich daran, schnell alles auf- und abzuwischen. Den Pullover zog ich gestern Abend mit immer noch gelben Flecken aus der Wäsche. Na, prima. Jemand ein Geheimrezept gegen Curry-Flecken!? Auch abends waren wir alleine und das Zubettgeh-Drama in drei Akten wurde für mich exklusiv aufgeführt *lol* Dazu muss ich kurz erwähnen, dass die Kinder nun ja eine Weile schon im Familienbett schliefen, aber anders als wenn beide z.B. beim Grossen schlafen, machten sie die letzten Male ziemlich lange noch Radau. Einer von uns musste also wieder hoch und eine Ansage machen. Mir ist es Wurst, wie die Kinder am Wochenende einschlafen, aber unter der Woche muss ich sie wecken und sie sollen ja auch fit für Kindergarten und Schule sein, also bestehen wir darauf, dass zeitig Ruhe einkehrt. Ein wenig Plaudern und Nesten stört mich weniger, aber die letzten Male landeten Decken am Boden, wurde mit den Getränkeflaschen rumgehämmert und gestritten. Es funktionierte einfach nicht mehr. Gestern schliefen dann beide in den eigenen Zimmern. Ja, da vermisse ich das Familien-Nest, aber ich schlafe auch besser wenn ich mehr als den Bettrand zur Verfügung habe und ich schlafe so schon schlecht genug… aber mal sehen, was noch kommt. Im Prinzip sind die beiden immer willkommen bei uns…
Gestern Nachmittag hatten wir das letzte Playdate für heuer, also vor dem Baby, was irgendwie speziell ist denn jetzt häufen sich diese Momente, in denen ich denke, das nächste Mal ist dann „mit Baby“… z.B. immer, wenn ich draussen vor dem Wasserhahn stehe (da es seit Wochen so trocken ist, giesse ich die Pflanzen mehr oder weniger regelmässig) und auf den Rasen schaue, der gemäht werden will, was ich aber heuer nicht mehr mache: „wenn ich das nächste Mal Rasen mähe, ist das Bauchmädchen längst geschlüpft…“
Ihr seht, die Zeit geht, sie geht ohne mich… vieles bleibt gerade wieder auf der Strecke. Die Nähmaschine lief zu lange nicht und weil hier täglich sonnig ist, hatte ich absolut keine Lust, Weihnachtskekse zu backen. Adventsstimmung? Njet. Aber mit jedem von den Kindern morgens geöffneten Türchen rückt der Tag näher. Und dann ist am Sonntag noch der Firmenbrunch des Mannes, wir feiern den Geburtstag der Maus mit der Verwandtschaft vor und am Samstag wollen der Mann und ich noch ein letztes Mal ins Kino, da dieser Star-Wars-Spin-Off läuft. Am Dienstag feiert die Maus dann offiziell, aber es ist halt mitten im Alltag und der Grosse vor Abend nicht daheim, weshalb es nur eine mini-kleine, für mich erträgliche Mädels-Party geben wird, bei der ich hoffe, dass sich die Mädels gut verstehen und unterhalten und von mir keine Animation wünschen. Ich werde für Snacks und Getränke sorgen, das muss reichen 😉
Und eigentlich sollten wir noch einen Christbaum aussuchen, uns irgendwie für ein Auto entscheiden, für einen Namen, den Wickeltisch „fertig basteln“, ein Brett für die Baby-Wanne besorgen, aber ach, das muss ja nicht mehr vor Weihnachten sein, aber Geschenke einpacken, das schon… die Zeit rennt!
So, und jetzt muss ich noch kurz aufräumen, Staub saugen und in den Laden bevor eine Mama zur Trageberatung kommt… habt’s noch eine gute Restwoche! 🙂
Edit: hab‘ den Beitrag nicht mehr veröffentlichen können, da ich los musste 😀 Die Tragemama ist schon wieder weg, die Maus im Wald, der Grosse bei mir und abends kommt noch Besuch… trotzdem: habt’s gut 😉

Seele: wieder mal voll im Zwist! Was, die Schwangerschaft soll schon bald vorbei sein!? Ich war doch noch gar nicht lange! Und das war’s nun für den Rest des Lebens? Andererseits natürlich die Vorfreude auf’s Baby… aber auch, dass es langsam ungemütlich wird und ich meinen Körper wieder zurück will… und, last but not least, doch der Respekt vor der Geburt und was dann kommt. Natürlich erzählen mir gerade jetzt alle Frauen von ihren oder anderen Geburten und mir wird zusehends mulmig dabei 😀
Untersuchungen/Arztbesuche: gestern Kontrolle beim Gyn mit Gewicht (örks), Blutdruck, Fingerpieks, Herztönen und einem sehr unangenehmen Abstrich, wobei ich glaube es war nicht der Abstrich, der unangenehm war, sondern, dass der FA wohl den Muttermund getastet hat, denke ich mal… nach Weihnachten will er mich wieder sehen… dann kommt aber auch die Hebamme wieder.
Körper: vor zwei Wochen sah mich die Kollegin beim Playdate und gestern wieder, da meinte sie, huch, da ist ja was gewachsen… aha. Merke nicht viel davon… 😉 Ansonsten die üblichen Beschwerden, miese Nächte, Endzeit eben…
Errungenschaften: Binden für’s Wochenbett – yeehaw! 😀
Geht gar nicht: harter Bauch und Verstopfung (sorry, es ist so :P)
Geht gut: irgendwie lustig, aber ich kann mich nachts oder auch sonst tagsüber noch so unbeweglich fühlen, wenn ich im Fitnessstudio an die Geräte gehe, geht das relativ gut…
Must have: Schokolade… aber ich hab‘ keine hier! 😛

 

Aus dem Alltag…

Ja, ich schaffe es doch tatsächlich auch mal wieder, einen simplen Alltags-Beitrag zu schreiben. Das kam, bis auf die SSW-Updates ja kaum mehr vor… tatsächlich verschlucken alle Pendenzen die Zeit für sowas, aber immerhin scheint diese Woche ein wenig ruhiger zu verlaufen und ich schaffe es doch ab und an ein Häkchen auf meiner To-Do-Liste zu setzen, was mich sehr erleichtert.
Die letzten Tage standen ganz im Zeichen des Föhns. Nicht, dass ich wetterfühlig wäre, aber mein Mann kann dann kaum schlafen, alles klappert, es reisst uns draussen schier die Pflanzen ab und ich war jeweils recht besorgt, ob die Kinder ihre Wege in Kindergarten/Schule und zurück ohne Unfälle meistern würden, man weiss ja nie… Mülltonnen lagen herum, ja, alles was nicht niet- und nagelfest war oder reingeräumt wurde, hat sich wohl irgendwohin verabschiedet. Ich liebe den Sturm trotzdem und es ist mir fast zu ruhig, jetzt da der Wind merklich schwacher wurde.
Unsere Woche begann gestern ruhig, ohne Playdate. Ich war morgens im Fitnesscenter und im Laden und zwischendurch immer wieder damit beschäftigt, Kleiderpakete zu machen. Auch habe ich gestern die Kleidung vom Smafolk-Gewinnspiel eingepackt, die Adressen ausgedruckt etc. Alles eine ziemliche Arbeit. Was die Kleider vom Grossen betrifft, so konnte ich schon etliche leere Kisten beiseite stellen. Langsam lichtet sich alles… aber es ist nicht einfach. Ich sehe ja in fast jedem Teil meinen Sohn als er kleiner war und knuddlig und süss und ich werde nostalgisch, sentimental, ach ihr wisst schon… nein, eigentlich haben die Klamöttchen keinen emotionalen Wert und doch… man erinnert sich vielleicht noch genau an die Zeit in der man sie gekauft hat, in der der kleine Mann sie trug… aber ich bemühe mich wie immer, meine Gefühle beim Aussortieren und Kisten packen in Schach zu halten…
suppeGestern Abend habe ich mal wieder die leckere Asia-Suppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht und die Kinder sind sogar recht zeitig ins Bett, so dass noch ein wenig Zeit zum Lesen gibt. Hier liegen nämlich nach wie vor zahlreiche Rezensionsexemplare rum, die ich noch durchlesen will… dazwischen mache ich Fotos für den Blog und Nestwärme, bereite Artikel vor etc. pp.
Morgen will ich noch auf Geschenkesuche für die Maus gehen, die ja Geburi und Weihnachten in der selben Woche feiert, und nachmittags sind wir zum Playdate auf einem Spielplatz verabredet. Also wieder ein voller Tag… drum will ich mich heute nach Möglichkeit noch meinen 1000 geplanten Nähprojekten widmen 😀
So. Gestern Abend guckte mein Mann zur Abwechslung mal TV. Ganz ehrlich, der läuft bei uns kaum noch. Wir haben den tatsächlich so ziemlich durch Social Media ersetzt – mein Mann mit seinen Youtube-Channels, ich mit FB, Insta, Blogging und so. Oder Lesen! Stricken wär‘ auch wieder mal schön! Und bevor mir jetzt wieder alle mit N*etflix!!! kommen! Nöö, kein Bedarf. Ich warte auf die neuen Grey’s-Folgen irgendwann im neuen Jahr und für die Gilmore Girls (daher übrigens der Blog-Name, den ich ab Januar zu ändern plane) leiht mir mit Glück eine Freundin mal ihr netflitziges iPad 😉 Filme? Könnten wir uns zur Not auch mal via Video on Demand kaufen. Uns reut aber meist das Geld. So what… aber ich bin abgeschweift! Es kam gestern eine Reportage über Crossfit im TV und ich sagte zu meinem Mann: „das mache ich dann nächstes Jahr auch!“ Er meinte nur lapidar, was ich sonst noch alles machen wolle neben Boxen und Karate, BJJ, MMA, Outdoortraining!? Erst mal wahrscheinlich gar nichts, für lange Zeit. Ausser vielleicht spazieren 😀 Und sehr wahrscheinlich bleibt das auch lange so, aber Crossfit würde mich schon reizen, auch wenn ich den Eindruck habe, dass ich das Handtuch nach 2 Sekunden wieder werfen werde oder erstmal so an die 20kg abnehmen müsste damit ich einen Klimmzug schaffe – haha. Wie dem auch sei, die Crossfitter wirken mega fit und muskulös und v.a. macht auch der Ausdauerteil einen grossen Part aus und Ausdauer ist meine Achillesferse. Nun, man kann ja langsam beginnen, ne? Irgendwann dann… 
Die Kids… die spielen und streiten und streiten und spielen, alles recht normal. Der Grosse überfordert sich gerade selber ein wenig mit dem Lesen-Lernen. Schon zum 3. Mal brachte er ein Blatt mit diversen Silben mit, das er „schnell“ lesen sollte und es geht schon wesentlich besser als vor einer Woche. Dennoch glaube ich, dass er (und da erkenne ich seinen Vater in ihm wieder) hier einen recht hohen Anspruch an sich hat. Ich denke, das ist nicht schlecht, aber eben mühsam für ihn. Ich kann mich schlecht damit vergleichen. Mir fiel in der Primarschule Lesen und Schreiben total leicht, ich war da immer fast fehlerfrei unterwegs. Mit dem Rechnen hatte ich mehr Mühe und irgendwann dann auch mit Grammatik, Interpunktion und so. Aber das kam erst im Gymi. Da äusserte sich dann wohl auch irgendwann der Minimalismus, der sich bis heute durch alle Bereiche meines Lebens zieht: nur das Nötigste machen. Ich bin in vielem einfach nur stinkfaul. Es sei denn ich mache war für andere, oder ich mache etwas richtig gerne, dann natürlich nicht. Und unser Grosser hat irgendwie beides… er setzt sich nicht hin und schreibt die Buchstaben bis sie perfekt sind, radiert immer wieder. Nöö, er macht halt das Blatt und gut. Und dann trotzdem beim Silbenlesen dieser selbstauferlegte Druck… jänu. Wir versuchen ihm gut zuzureden, was nicht hilft, ansonsten bin ich optimistisch. Auch er wird irgendwann prima lesen können… und ich mache ihm da keinen Druck. Der Minimalismus, Ihr habt’s gelesen, ich bin keine pushy mom… 😉
Oh und dann das noch: an diesem Wochenende soll ja schon der 1. Advent sein. Oder, ODER? Ach du… dann muss ich ja noch einen Adventskranz machen, dekorieren, und und und… Immerhin haben die Kids schon einen Adventskalender. Den haben die beiden schon vor ’nem Monat oder so gesehen und sich gewünscht. Natürlich vom dänischen Klötzchenfabrikant. Mir auch recht. 1. weil sie dann nicht morgens schon Schoggi futtern und 2. weil ich, da haben wir’s wieder, eh zu faul gewesen wäre, um… nein, das stimmt nicht ganz. Das hätte ich schon geschafft, zumindest das selber Füllen, das habe ich auch schon. Aber nicht das selber basteln. Wobei auch das gegangen wäre. Aber so ist auch gut. Der Grosse hat sich für die City-Version entschieden, die Maus für die Friends-Version. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo ich die hingepackt hab‘ 😀
Ach, und schaut wieder rein… es wird bei mir an jedem Adventswochenende (und mehr? 😉 etwas Schönes zu gewinnen geben – für Euch u/o für Euer Kind 🙂 
Habt’s eine gute Woche! 🙂

SSW 8 – Schlaaaaafen

02.06.16

Gestern war ja mein Geburtstag… d.h. es lief den ganzen Tag sehr viel, Gäste gingen ein und aus… ich war noch bevor die Gäste abends nach Hause gingen hundskaputt, komplett alle… die Maus schlief mal wieder im eigenen Bett zur Abwechslung, so verlief wenigstens die Nacht bis auf die obligatorische Pipi-Pause ruhig… ich habe immer noch viel Arbeit vor mir, ein Auftrag kam noch dazu, und mir fällt auf, wir unwirklich das Baby noch für mich ist. Es ist, als könnte ich keine Verbindung dazu herstellen weil ich es bisher weder sah noch fühlen konnte. Das tut mir enorm leid und ich hoffe, dass ich das alles nachholen kann… vielleicht will oder kann ich es einfach noch nicht recht wahrhaben? Irgendwas blockiert mich und ich zähle die Tage bis zum ersten Ultraschall. Ob es danach besser wird?

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Bitte Augen(ringe) ignorieren! Wenig Schlaf, Foto am Morgen 😉

Der Bauch scheint mir, ist enorm… wie im 4. Monat?? Und das alles, weil ich zu viel esse und mich zu wenig bewege… Der ständige Hunger wurde zwar weniger, aber ich bekam an meinem Geburtstag wohl genug zu futtern und dazu noch drei Schachteln Pralinen geschenkt 😛 Oje! Aber so langsam habe ich das Gefühl, nun alle Gelüste halbwegs gesättigt zu haben und wieder zum normalen Menuplan übergehen zu können 😉 Auf jeden Fall vermeide ich im Moment tunlichst enge Oberteile. Erstens weil ich mich mit dem schwabbeligen Bauch unwohl fühle, zweitens weil ich nicht will, dass die Leute sich was zusammen reimen… ich plange auf einen „richtigen“ Babybauch, den ich dann auch mit Stolz zeigen kann 😉
Ich weiss nicht, ob es Einbildung ist oder ob ich viel vergass, weil es einfach schon lange her ist, aber ich habe das Gefühl, diese ganzen Wehwehchen seien dieses mal viel intensiver als in den letzten beiden Schwangerschaften. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, dass es mich früher derart gequält hätte. Andererseits hatte ich vielleicht einfach mehr Ablenkung durch meinen Job (ich frage mich zwar ernsthaft, wie ich so arbeiten konnte damals) und dann bei der Maus-Schwangerschaft durch den Grossen, der mich als wirbliges Kleinkind sicher stark beansprucht hatte. Ich merke auch so, dass ich mich relativ gut ablenken kann, wenn ich z.B. eine Trageberatung führe. Ansonsten aber habe ich das Gefühl, mich den ganzen Tag über zusammenreissen zu müssen, was ich kaum schaffe… 😛
Heute Nachmittag vergass ich, den Wecker zu stellen, als ich mich hinlegte, und erwachte erst wieder, als mein Grosser vom Kindergarten nach Hause kam… ich frage mich, ob sich die Kinder denn so gar nicht darüber wundern, weshalb sich Mama jeden Mittag hinlegt? Nach dem FA-Termin möchte ich es ihnen endlich sagen, wobei, da die Kinder sich sicherlich verplappern, ist es wohl besser, erst mal die anderen Nahestehenden zu informieren… Ich bin gespannt, vielleicht auch besorgt darüber, wie die Kinder reagieren werden, aber irgendwie schiebe ich die Gedanken daran noch weit von mir weg… es ist dann halt, wie es ist…
Mein Grosser wurde heute noch geimpft und war sehr, sehr tapfer. Ich war wirklich stolz auf ihn, sagte ihm aber auch, dass er ruhig hätte weinen dürfen wenn es ihm weh tat…
So, mein Mann ist heute auswärts und eigentlich sollte ich noch schreiben. Aber ich schreibe lieber dieses kleine Tagebuch hier… 😉

Lebenszeichen…

Ja, ganz schlecht, wenn man sich als Blogger tage- oder gar wochenlang nicht zu Wort meldet… aber es gibt ja noch Facebook, wo ich eigentlich doch regelmässig was poste, weil das eben bequem vom Sofa aus mit dem Handy geht und nicht viel Text nötig ist 😉 Nicht, dass ich nicht gerne schreibe, aber ich war die letzten beiden Wochen ziemlich absorbiert, mit mir selbst beschäftigt und wenig am PC (was ja gut ist). Das bessert sich hoffentlich demnächst… aber auch die nächsten zwei Wochen sind relativ voll… ich habe drei Schreibaufträge erhalten (davon den Kürzesten schon erledigt), einen Häkelauftrag (erledigt ;), vier Trageberatungen (mit heute zwei schon durchgeführt 😉 und am Mittwoch steht ja noch mein Geburtstag an, das heisst es wird Nachmittagsgäste (Mamas und Kinder) und Abendbesucher (der Rest) geben… da müssen wir das eine oder andere noch vorbereiten und mein Mann war schon so fleissig, einen Teil für’s Abendessen vorzukochen… Kuchen fehlt noch, das ist dann mein Job 😛
Ja, Ihr seht also, es läuft recht viel und wegen des FL-Feiertages hatte mein Mann grad auch 4 freie Tage… es kam also in der letzten Zeit alles ein wenig zu kurz und ich kam nicht wirklich zu tun, was ich wollte oder brauchte einfach viel länger dafür als üblich. Aber ab und zu ist das ganz OK, solange Deadlines trotzdem eingehalten werden und nichts wirklich leidet (bis auf mein schlechtes Gewissen… :P)… Die wenigsten Sachen laufen davon 😉
Aber es ist schon krass… noch ein Monat und die Sommerferien stehen unmittelbar bevor! Das Wetter ist sosolala, also mal warm und sonnig, mal regnerisch und das ist ganz OK so, ich bin kein Fan von Hitzewellen und gehe nicht gern ins Freibad…
Noch 2,5 Monate und für die Kinder beginnt ein neuer Lebensabschnitt (Kindergarten- und Schuleintritt). Offiziell gibt es hier nicht den Hauch einer Bestätigung, dass mein Sohn überhaupt in die Schule kommt. Die Schweizer nehmen das wohl nicht so ernst. Die Liechtensteiner hatten längst Infoabende, Gespräche, Besuchstage, erhielten Unterlagen. Ich werde also langsam nervös, denn ich wüsste schon gerne, wo und wann mein Sohn am 15. August anzutraben hat, was er als Znüni mitnehmen darf, wer in seiner Klasse ist, wer ihn unterrichten wird und wie der Stundenplan aussehen wird – boah, wird das spannend, ich möchte grad auch nochmal eingeschult werden! 😀
So, nebenan singen gerade vier Kinder (davon zwei eigene :D) den Ninjago-Titelsong mit und spielen Jenga. Witzig… noch etwa fünf Wochen bis zu unserem Mallorca-Urlaub und ich habe noch nichts organisiert… letztes Jahr bin ich viel zu spät zum Kleiderschweden, weil ich noch einen Bikini brauchte. Ich dachte ja nie, diesbezüglich dort mal Leere in den Regalen anzutreffen aber es war wirklich so. Deshalb sollte ich das heuer wohl früher erledigen, nur, wann!? Meine „freien“ Vormittage sind die nächsten zwei Wochen nun mal voll mit Arbeit und Terminen und mit den Kids werde ich sicher nicht in den Laden gehen… aber mal sehen… für die Kids, zumindest für die weisshäutige Maus, will ich zudem noch UV-Badekleidung kaufen. Sowas mache ich immer gerne, denn das gehört zur Urlaubs-Vorfreude 😉
So, dann werde ich mich nachher mal ans Abendessen-Kochen machen… habt eine gute Woche und Ihr hört hoffentlich bald wieder von mir! 😉

35 Jahre – mitten im Leben

In weniger als einem Monat kündigt sich wie jedes Jahr der Tag an, den man als Erwachsenen am wenigsten schätzt: der eigene Geburtstag. Ab einem bestimmten Alter, das ich längst überschritten habe, wacht man nicht mehr vor Spannung auf die Geschenke freudigst auf, sondern würde sich eigentlich lieber wieder umdrehen und erst dann wieder aufwachen, wenn man eine dem Tag würdige Situation vorfindet: weisser Sandstrand, eine bequeme Doppelliege mit Blick auf türkisblaues Meer, Sonnenschein und angenehmer Wind. Der Bikini zwickt nicht, die Haut sanft gebräunt und ein Hotelangestellter serviert soeben ein kühles Getränk. Aber, nein, es ist, wie es ist, im Leben, ein Tag wie jeder andere mit schonungslosen Nachrichten: „ein Jahr älter, Du Kuh! Von jetzt an geht es nur noch abwärts mit Dir!“ Danke aber auch. Und wann habe ich eigentlich begonnen, mich alt zu fühlen? Als die ersten Fältchen im Laufe des Tages nicht mehr verschwanden? Als mich jüngere Typen schamlos „alt“ nannten? Als ich bemerkte, dass Sport seinen Tribut zollt und abends im Bett meinen Körper mit Schmerzen quält? Als mich ein Kind mit „Grüezi“ begrüsste? Ich weiss es nicht, es kam wohl schleichend…

Kurzer Check… wie geht es mir mit 35?

Körper: Kriegsgebiet
Seele: Tornado
Geist: Rostlaube

Summa summarum: Kollateralschäden, soweit das Auge reicht…

Der Punkt im Leben also, an dem man näher an der 40 als an der 30 ist, ruft Mid-Life-Crisis-Symptome hervor… wäre ich ein Mann, würde ich mir ein schnelles Auto kaufen und mir eine 20-jährige anlachen. Als Frau ist das nicht ganz so simpel… vermutlich stünde jetzt die erste Schönheits-OP an. Ein Facelift, etwas Botox, Fettabsaugen, Brustkorrektur (höher, weiter). Dafür fehlt mir das Budget. Ist wohl auch besser so! Stattdessen gönne ich meinem Körper (Kampf)sport galore – besser als jede Droge und vielleicht erspart es mir auf Dauer das Fettabsaugen (aber nicht den Chiropraktiker)? Ich versuche, mich halbwegs gesund zu ernähren (was regelmässig scheitert). Ich unternehme nicht-invasive kosmetische Massnahmen. Die Fassade muss aufrechterhalten werden, so gut es eben geht… man greift schon mal mit schlechtem Gewissen zur Anti-Aging-Gesichtslotion und lässt die jugendliche N*vea soft Creme links liegen, deren Design viel schöner ist… mit einem Seufzen. Partyeskapaden? Alkohol? Fehlanzeige. Alles schlecht für die Haut. Aber ich vermisse es auch nicht. Selten. Ja, älter werden ist für Frauen nicht einfach. Man sagt meist nur Männern nach, dass sie mit Fältchen und grauen Haaren an Attraktivität und Charakter gewinnen (George Clooney!).
Und was geht hinter der Fassade ab? Ich blicke zurück. Immer mal wieder. Aber lieber nach vorn. Geboren am 1. Juni 1981 in Chur GR. Unweit davon starb meine Mutter vor Jahren, weshalb ich die Stadt nicht mehr sehen will, es sei denn es muss… unauffällige Kindheit. Da mein Bruder recht älter war, wuchs ich quasi als Einzelkind auf. Das war nicht immer einfach. Ich vermisste eine Schwester… umso mehr hing ich gern mit anderen Kindern rum… ich malte viel. War ruhig. Hatte erst Fische als Haustiere und später einen Westie. Ich mochte die Schule und war gut darin. Ich war eher der Aussenseiter… auch im Gymi. Ein Sozialnerd*, der mit anderen Nerds rumhing und meist als eine der letzten in die Völkerball-Mannschaft gerufen wurde. Ich musste 19(!) Jahre alt werden bis ich endlich einen Typen kennenlernte, der mein Schmachten erwiderte. Den heiratete ich dann auch, irgendwann nachdem ich das Studium abgebrochen hatte. Aber ich entwickelte mich weiter als er, es passte nicht mehr… ich machte einen Fehltritt und reiste beruflich nach Japan, wo ich meinen jetzigen Mann kennen lernte. Als ich zurückkam, war die Wohnung leer und ich bald geschieden. Zwei Jahre später sagte ich nicht nur erneut „ja“, sondern trug auch unser erstes Kind unter dem Herzen. Es ist ein Klischee, aber mein Leben war danach wirklich nicht mehr dasselbe und ich ein neuer Mensch. 9 Monate später begann ich diesen Blog. Fast 6 Jahre lang schwamm ich in der Mama-Blase, mal mehr, mal weniger glücklich. Aber eigentlich sehr zufrieden, wäre da nicht die schlechte Figur gewesen… Die Kinder waren anstrengend, sehr sogar. Wenig Schlaf, viel Süsses… das musste aufhören. Ich mochte mich so nicht mehr. Daher die Sportattacke. Und die half. Sehr. Am Ziel bin ich noch nicht. Die Ernährung, wie gesagt, ist noch ein Streitpunkt in mir… 😉
Und beruflich? Das ist vielleicht der Grund, weshalb ich denke, nichts erreicht zu haben. Aber eigentlich habe ich auch keine Ambitionen, hatte ich nie… ein Sozialnerd kämpft sich selten an die Spitze. Trotzdem habe ich mich selber überrascht, als ich irgendwann das Japanologie- und Publizistikstudium gegen die Ausbildung zur Journalistin eintauschte? Warum? Eben darum, weil es für mich früher nichts Schlimmeres gab, als auf Leute zugehen zu müssen. Es ist mir bis heute schleierhaft, ob ich mit dieser Berufswahl eine Selbsttherapie einleiten wollte oder ob es einfach die Folge eines Hirn-Blackouts war… Mit meiner ersten, richtigen Stelle wurde tatsächlich alles besser… ich fühlte mich wohl. Es war mir/uns damals aber auch klar, als wir uns für Kinder entschieden, dass ich zuhause bleiben und höchstens ein kleines Pensum weiter arbeiten würde. Ich stieg denn auch später wieder ein als versprochen und verärgerte damit meine Vorgesetzten. Aber das Kind war mir wichtiger und irgendwann trennten wir uns in gegenseitigem Einverständnis während ich längst als freie Mitarbeiterin dann schrieb, wann ich wollte. Bis heute ist es für mich der perfekte Job, da ich ihn mir einteilen kann und ein Grossteil der Arbeit von Zuhause aus erledigt werden kann. Das Bloggen nimmt auch viel Zeit in Anspruch und ich sehe es auch fast als Job an, wäre da nicht der Fakt, dass mich niemand in bar dafür bezahlt. Aber ab und zu bekomme ich Produkte und das sowie der Spass an der Sache und das tolle Feedback bzw. die Interaktion mit den Lesern motiviert mich ebenso.

Noch so ein Neben-Job ist die Trage- und Windelfreiberatung. Zwar habe ich im Schnitt nur etwa eine Beratung im Monat und der Verdienst ist klein (und die Ausrüstung wird sich nie amortisieren) aber auch dies ist ein Herzprojekt

Ausblick

35 Jahre und kein bisschen weiser… das ist schon so. Ich fühle mich oft mehr wie 5 als 35. Im Herzen noch Kind und manchmal nur Dummheiten im Kopf… aber vielleicht muss das so, weil’s sonst langweilig wär‘…
So, das Leben geht weiter und macht, was es will. Stets eine neue Überraschung parat. Hier ein Schock, da ein Schicksalsschlag, selten ein Zuckerschlecken aber immer geht es weiter. Schöne Momente gibt es natürlich auch, wir wollen mal nicht kleinlich sein… aber im Grunde, weiss keiner, was kommt. Jeder Tag ist ein Tritt in den Hintern und ich bleib‘ Zen – so soll es sein! #ironieoff Stay tuned for the fun! 

Und die Gretchenfrage an Euch: wie habt Ihr’s mit dem Alter? Alles cool? Leichter Bammel? Gleichgültigkeit, Zufriedenheit oder älter werden rockt

*schüchterner Mensch mit verschwindend kleinem Selbstbewusstsein, der sich gerne kleiner macht als er ist und lieber zuhause in der Stube hockt als unter „normalen“ Gleichaltrigen verkehrt.

Fotos: üble Selfies mit blauem Auge. Kein Makeup bis auf: Lipstick Novum von Dr. Hauschka.

Elterngespräch – Schulreife

Gestern Abend hatten wir während ca. 30 Minuten im Kindergarten Elterngespräch… es ging dabei um die Entwicklung des Grossen, v.a. auch im Hinblick auf den Schuleintritt im August. Nun, da sind die Schweizer recht pragmatisch… es wurden gewisse Fähigkeiten getestet (ein Bild nachzeichnen, Puzzles lösen, Wörter und Sätze nachsagen, Farben und Mengen erkennen und benennen/wiedergeben, einen Ball dribbeln können etc.) und es gibt offenbar gewisse Dinge, die bis zum Schuleintritt noch geübt/gefördert werden (binden, eine gerade/gezackte/kurvige Linie genau nachschneiden und eben die Sache mit den Mengen, die Junior noch nicht ganz so gut beherrscht), ansonsten aber scheint das Ganze keine grosse Sache zu sein. Die Kindergärtnerin mag unseren Sohn sehr (sie haben am selben Tag Geburtstag) und er sie offenbar auch… er käme stets fröhlich und mit einem Lächeln in den Kindergarten. Er übernehme oft eine Führerrolle und natürlich erzählte sie, mit wem er besonders gerne spielt (was wir natürlich von ihm auch schon erfahren haben). Sie ist der Ansicht, dass er ein guter Schüler werde. Das freut natürlich das Elternherz auch wenn wir eher die Befürchtung haben, er werde ein fauler Schüler (der gut wäre, wenn er sich anstrengt…). Wir sind gepsannt! 🙂
Obwohl er alle Aufgaben brav erledigt, sei ihm doch das freie Spiel am wichtigsten. Das kann ich gut verstehen weil ich es von ihm nicht anders kenne und weil ich mir auch denke, dass das für einen 6-Jährigen durchaus legitim ist. Dies scheint aber kein Grund, ihn nicht für schulreif zu halten (ein Wort, das übrigens gar nie gefallen ist während dem Gespräch). Es ist ja auch noch fast ein halbes Jahr bis dahin…
Ich sehe nach wie vor dem Schuleintritt sehr gelassen entgegen und habe keine Bedenken, dass er sich nicht rasch einleben wird. Auch in punkto Kindergarteneintritt für die Maus habe ich keinerlei Bedenken. Auch liegt das für mich noch so weit weg (ich weiss, es wird schneller gehen als gedacht, wie immer 😉 …
Erst mal wird der Grosse am kommenden Samstag (19. März) 6 Jahre alt! 🙂 Er wünscht sich die halbe „Nexo Knights“-Serie von L*EGO und Muffins. Feiern werden wir nur mit den Verwandten, da er ja an einem Samstag Geburtstag hat… das reicht mir auch völlig zumal er selber ja Kindergeburtstage kaum besuchen mag wenn er eingeladen wird…

Und sonst? Alles verläuft hier in relativ ruhigen, geregelten Bahnen. Alltag pur… an diesem Wochenende werden die Kinder wieder Zeit mit meinem Vater und seiner Frau verbringen weil ich morgen Nachmittag an einem BJJ-Seminar in Zürich und am Sonntag ganztägig an einem Kata-Seminar für Braun- und Schwarzgurte (Kyokushinkai-Karate) bei Luzern sein werde… das ist dann auch mehr als genug für mich. Seminare sind zwar körperlich wenig anstrengend, geistig dafür natürlich umso mehr weil es viele, sehr viele neue Bewegungsabläufe zu merken geben wird. Und dann noch zwei verschiedene Kampfsportarten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen! Aber man kann es sich nicht immer aussuchen…

Dann wünsche ich Euch mal ein schönes Weekend, das Ihr im Gegensatz zu mir bei schönstem Wetter draussen verbringen dürft – kommt der Frühling so langsam? Wäre schön… 🙂