Inne halten & besinnen…

Noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Die letzten Wochen waren aufreibend, in verschiedener Hinsicht. Erstens hatte ich ständig Termine, Arbeit, Besuch oder sonst wie zu tun und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zweitens waren die Kinder – jedes auf seine Art – anstrengend. Der Grosse übt sich immer noch im Frech-Sein und benutzt die Maus oft als Blitzableiter bzw. fühlt sich andauernd durch ihre Anwesenheit gestört – Geschwister-Streit galore also, die Maus fragt täglich, mit wem sie am Nachmittag zum Spielen ausmachen könne und ist mit dieser Bitte sehr hartnäckig. Zudem ist sie derzeit, wohl weil sie abends schlecht einschläft, aber auch, weil sie vermutlich immer noch dabei ist, ihre neue Rolle in der Familie zu finden, nah am Wasser gebaut. Oft heult sie auf, wegen gefühlter Nichtigkeiten… das Mäuschen hat am Boden eine kurze Ausdauer. Sie beschäftigt sich vielleicht 5, manchmal 10 Minuten am Stück bevor es ihr zu doof wird. Sie kommt dann entweder auf den Arm, ins Tuch, an die Brust, muss mal oder will schlafen. Nicht immer ist gleich klar, welches Bedürfnis sie hat. Bis ich es herausgefunden habe, kann es also schon mal länger dauern. Und oft versuche ich sie drum halt wieder hinzulegen, z.B. wenn sie gestillt ist und theoretisch nicht schon wieder müde… aber 5 Minuten später, ihr ahnt es, quäkt sie wieder. Das ist eigentlich nichts, was ich nicht von den Grossen her kennen würde… aber nachdem sie sich schon seit einem Monat auf den Bauch drehen und auch ein klein wenig besser greifen kann, wünsche ich mir und ihr eine neue Fähigkeit, die sie etwas länger zufrieden stellt und mir etwas mehr Verschnaufpausen gibt. Da sie tagsüber selten länger als 30 Minuten schläft und dies dann dafür so 3-4x täglich, renne ich gefühlt ständig hin und her… von einem Kind zum nächsten, von der Küche an den Computer, vom Esstisch aufs Klo, vom Sofa an den Wäscheständer, vom Laden nach Hause und und und…

Nachts weckt sie mich so an die 3x, d.h. der Schlafmangel plagt mich auch noch dezent. Meistens habe ich mittags und abends je ein Tagestief, an dem ich auf der Stelle einschlafen könnte. Was natürlich kaum möglich ist.

Und weil die Aufträge nicht weniger werden und die Kinder vorläufig auch nicht vernünftiger und die Ferien vor der Tür stehen, werde ich schätzungsweise bzw. ich bin es schon länger, hier auf dem Blog nicht mehr ganz so aktiv sein. Juli und August werden sicher etwas ruhiger. Danach startet dann der Alltag wieder und die Kita-Eingewöhnung steht bevor. Ich kann es mir noch so überhaupt rein gar nicht vorstellen, das Mäuschen dort abzugeben. Vielleicht verschiebe ich also das Ganze noch ein wenig? Aber zwei kinderfreie Vormittage würden mir gut tun. So könnte ich in Ruhe arbeiten bzw. auch mal was für mich tun. Denn das kommt einfach zu kurz und das merken dann alle. Happy mama, happ family… Nicht zuletzt, weil ich dann, wenn die Grossen da sind, auch wirklich Zeit für sie habe und nicht meine To-Do-Liste im Kopf habe. Und ich würde z.B. soooo gerne wieder mal was für meine Mäuse nähen. Ich habe noch so viel Stoff und Schnittmuster und kann es kaum erwarten, gerade für das Mäuschen… aber auch für die grosse Maus und mich… oder zum Sport gehen, die Abende frei haben, um einfach fernzusehen oder zu lesen… mal sehen… aber ich weiss eh, dass nach 4 Jahren wieder Luft da ist für mich, vielleicht ja schon früher, schrittweise… es ist also, wie so vieles im Leben, absehbar.

Noch mag ich gar nicht nach vorne blicken. Ich hatte zwei unterschiedliche Kleinkinder – ein sehr aktives, das keinen Stein auf dem anderen liess und einen unglaublichen Entdeckungs- und Freiheitsdrang hatte und ein ruhigeres, sehr nähebedürftiges und drum im Grunde eher pflegeleichteres. Wie das Mäuschen wird, da muss ich mich nun überraschen lassen. Spekulationen will ich nicht anstellen. Es steht uns noch so viel bevor: der Beikost-Start, das Krabbel-Alter, erste Worte, erste Schritte. Es bleibt sicher spannend!

Dennoch: dieser Blog liegt mir am Herzen und ich hätte gerne (wieder) mehr Zeit dafür, würde gerne mehr persönliche, mehr nützliche Beiträge schreiben, mehr Zeit haben für Recherche. Also, auch wenn ich kurzfristig nicht so aktiv bin, das kommt wieder, bleibt dran! 😉 Jetzt hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder etwas Energie tanken zu können, freue mich auf unsere gemeinsamen Ferien zu fünft als Familie und möchte diese möglichst ohne zu viele Aufgaben im Hinterkopf tun…

 

Homeoffice: Chaos vorprogrammiert #blogparade

Melanie vom Blog „glücklich scheitern“ rief zur #Blogparade auf und da ich eh irgendwann mal darüber schreiben wollte, nutze ich die Gunst der Stunde, dies jetzt zu tun. 

Eins vorweg: es gibt Homeoffice und es gibt Homeoffice mit Kindern. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe und während ersteres sicher eine tolle Möglichkeit ist, sich den Arbeitsweg zu sparen u/o sich für Projekte, die viel Konzentration erfordern, mal zurück zu ziehen ist zweiteres ein Widerspruch in sich selbst. Zumindest mit kleinen Kindern, die zuhause betreut werden. Homeoffice per se ist eine Herausforderung. Weil, man ist ja zuhause, lässt sich erst mal gemütlich einen Kaffee raus, legt die Beine hoch, sortiert die Post und vielleicht wird man eben doch von diesem oder jenem abgelenkt. Disziplin braucht es, um sich wirklich hinzusetzen und loszulegen, ohne Facebook zu öffnen oder private Mails zu lesen. Aber gut, wer’s öfter macht, wird das beherrschen 😉

Homeoffice mit/neben/bei den Kindern… für mich eine Illusion, und dennoch Realität. Es soll ja Leute geben, die kommen problemlos ihr Zeug abzuarbeiten während zwei Kleinkinder um sie rumwuseln. Ja, hab‘ ich schon so gehört! Nun gut, vielleicht waren iPads im Spiel. Oder Valium. Vielleicht beides!? Nein, Spass beiseite. Aber so gut sich manche Kinder auch beschäftigen mögen, irgendwas ist doch immer, nicht? Mal muss eins auf’s Klo, mal wird nach Znüni verlangt, es gibt Streit, oder Hilfe beim Puzzeln wird benötigt, irgendwas halt… konzentriert arbeiten und an was dranbleiben? Mööp! 

Ich hatte ja das Glück, nach der Geburt des Grossen tatsächlich als Freischaffende vor allem von Zuhause aus arbeiten zu können. Dennoch habe ich die Kinder ab 8 Monaten bei der Tagesmutter bzw. in der Kita eingewöhnt (für zwei halbe Tage jeweils und die Schwiegermutter schaute zusätzlich noch einen halben Tag), weil ich auch mal für ein Interview unterwegs sein musste. Mit zunehmendem Alter konnte ich auch mal arbeiten, wenn die Grossen in Ruhe spielten. Oder ihre TV-Stunde hatten. Es war mir wichtig, nicht ständig am PC zu hängen, sie sollen die Mama auch ohne dieses Gerät kennen.
Und als die Maus in den Kindergarten kam, hatte ich alle Vormittage frei. Irgendwie nutzte ich das auch und lachte mir entsprechend mehr Arbeit an. Arbeit, die ich jetzt wieder irgendwo einschränken muss weil das Mäuschen da ist. Direkt nach der Geburt schlief sie auch mal 4 Stunden am Stück tagsüber so dass ich die Zeit nutzen konnte. Freischaffende/Selbstständige haben keine Karenzzeit und so habe ich gleich wieder Aufträge angenommen.
Jetzt sind es noch 30 Minuten, die sie am Stück schläft. Das reicht, um anzufangen, mehr aber auch nicht. Weil die sozialen Medien auch zur Arbeit gehören, werde ich halt doch auch oft vom Newsfeed abgelenkt, zwischendurch ploppt eine Mail rein, kurz: ich schaffe es nicht annähernd, an etwas dran zu bleiben und vergesse darüber auch ständig, was ich grad wollte weil mein PC eben nicht nur Arbeits-, sondern auch Kommunikationsinstrument ist – sehr doof. Oft sammelt sich also alles bis 21.30 Uhr, wenn das Mäuschen endlich schläft und dann kann man sich ja so ungefähr vorstellen, wie leistungsfähig mein Mama-Hirn noch ist. Ja, möööp!

Der Plan wäre, dass auch das Mäuschen nach den Sommerferien in der örtlichen Kita eingewöhnt wird an zwei Vormittagen. Ich lasse mir da aber Zeit und evtl. verschiebe ich es auch noch 1-2 Monate, sollte ich sehen, dass es nicht klappt. Oder ich fahre wenn nötig zwischendurch zum Stillen hin, wobei ich denke, dass die wenigen Stunden mit davor und danach Stillen auch zu Überbrücken sind. Dennoch bin ich dankbar, nicht unter Druck zu stehen und mir mit der Eingewöhnung Zeit lassen zu können weil ich nicht an Stichtag XY in irgendeinem Büro aufkreuzen muss.

Organisation ist alles?

So, das klingt jetzt alles sehr chaotisch und ist es auch, und es klappt deshalb momentan auch nur mässig (wird auch wieder anders 😉
Ich denke, es hängt halt auch davon ab, was man arbeitet. Da ich v.a. für Monats-Blätter arbeite und der Rest halbprivater Natur ist, wo ich es mir doch recht gut selber einteilen kann, komme ich mit Deadlines gut klar. Auch ein krankes Kind ist kein Thema. Wenn alle Stricke reissen, gibt es am Abend oder am Wochenende immer irgendeine Zeit-Insel. Nur die Qualität leidet offenbar manchmal darunter, weshalb ich letztens vom Korrektorat einen Rüffel bekam :-O

Was mir hilft und was ich selber noch (mehr) durchsetzen möchte:

  • To-Do-Listen, regelmässig aktualisiert, mit Deadlines/Zeitplänen
  • nicht ständig online sein, denn es müssen nicht immer alle Mails subito bearbeitet werden
  • Eine stets greifbare Kiste, in der ich meine Unterlagen sammle
  • Nicht jede Zeitlücke mit Arbeit füllen

Denn gerade der letzte Punkt ist oft ein Problem. Während Angestellte die Arbeit mit dem Verlassen des Büros hinter sich lassen, sind Selbständige nahezu 24h lang „alert„. Gerade wenn man eben als Elternteil von zuhause aus dann arbeitet, wenn es die Zeit (und die Kinder) zulassen, kennt man das Wort „Feierabend“ nicht. Da wird eine Mail um 21 Uhr noch beantwortet, am Wochenende noch ein Interview zum Gegenlesen verschickt. Klar, das muss so, aber man sollte sich auch mal bewusst für eine Weile ausklinken und etwas für sich machen, wenn die Kinder schlafen. Bei mir ist das der obligatorische Serienabend am Montag und das ist natürlich zu wenig. Zudem Sport, aber da dieser im Moment immer mit organisatorischem Aufwand verbunden ist, ist es eher Stress als Entspannung…

Was ich anderen noch raten kann (ich aber nicht nutze weil’s nicht geht)

  • Nutzt Apps und Tools, Online-Kalender, -Listen mit Erinnerungsfunktion etc. Ich bin da eher der Papiertyp und brauche alle schriftlich, aber viele schwören auf solche
  • Wenn Ihr das Budget habt: engagiert eine Haushaltshilfe damit ihr während der arbeitsfreien Zeit auch mal entspannen könnt und nicht noch der Druck des Haushalts auf Euch liegt.
  • Ordert Einkäufe regelmässig online, das erspart Euch die Fahrt, die Zeit, die Schlepperei und das Gedränge im Laden…
  • Wenn Ihr den Platz habt: richtet Euch ein eigenes Büro ein. So habt Ihr mit Sicherheit kein unaufgeräumtes Spielzeug oder Wäscheberge im Blickfeld 😉
  • Wenn Ihr eine Kinderbetreuung habt: stellt Euch z.B. den Wecker auf 10 Minuten vor der Abholzeit und macht in diesen 10 Minuten keine Arbeit mehr, sondern trinkt in Ruhe noch einen Kaffee, lest die Zeitung o.ä.
  • Wenn Ihr den Papa/die Grosseltern etc. einspannen könnt: nehmt Euch einen Tag alle 1-2 Monate richtig frei und schaltet den PC gar nicht erst an.

Und wie funktioniert es bei Euch? 🙂 

Titelfoto stammt aus meinem sehr tollen Jahresplaner 🙂 

Einmal um die Welt in 18 Monaten

Ich habe Alexandra und ihre Kinder vor einigen Jahren im Mütterzentrum kennen gelernt. Wir haben uns nur sporadisch gesehen, aber sie war stets offen und freundlich, so wie ihre Kinder auch. Als ich erfuhr, dass sie eine Weltreise mit ihren Kindern planen, hatte ich grossen Respekt vor diesem Wagnis und war sicher auch ein wenig neidisch… gespannt verfolgte ich in der Zeit ihren Blog. Schon seit einer Weile sind sie nun zurück – mit festem Wohnsitz in Liechtenstein – und sie fand endlich Zeit um meine vielen, neugierigen Fragen zu beantworten. Ich hoffe Ihr findet das Thema auch so spannend wie ich 😉 

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Alexandra und ihre Familie mit gesamtem Reisegepäck in Myanmar.

Liebe Alexandra, Ihr seid, vor Eure Kinder die Schulreife erreicht haben, über ein Jahr lang auf Weltreise gegangen. Habt Ihr Euch damit einen lang gehegten Traum erfüllt oder entstand die Idee eher spontan?

Reisen ist eine gemeinsame Leidenschaft von meinem Mann und mir. Während des Studiums hatten wir bereits einmal die Möglichkeit, mit dem Rucksack loszuziehen. Damals waren wir 6 Monate in Südostasien, Australien und Neuseeland unterwegs. Eigentlich bestand der Wunsch seit unserer Rückkehr, eine solche Reise noch einmal zu unternehmen, nur wollten wir dann gerne länger reisen. Immer wieder „träumten“ wir davon. Bis der Punkt kam – circa 10 Monate vor Abreise – an dem wir uns selber fragten: „Träumen wir nur oder machen wir das wirklich?“ Soll heissen, geträumt schon immer, abgereist dann fast schon spontan.

Wie viel Zeit brauchtet Ihr um Euch vorzubereiten?

Wir liessen uns 10 Monate Zeit. Sicherlich kann man auch viel schneller abreisebereit sein – 6 Monate reichen vermutlich gut. Die eigentlichen Reisevorbereitungen (Routenplanung, Ausrüstung zusammenstellen, Impfungen etc.) machen Freude und laufen schon fast nebenher. Was Zeit und teilweise Nerven kostet, sind alle organisatorischen Dinge wie Krankenversicherung, Verträge auflösen, in unserem Fall die Wohnsitzregelung und natürlich die eigentliche Wohnungsauflösung.

Habt Ihr eine fixe Route eingehalten oder jeweils vor Ort entschieden? Ich meinte auch Ihr wart insgesamt länger unterwegs als ursprünglich geplant…

Erst einmal zur Frage, wie lange wir eigentlich bleiben wollten: Das Wort Sabbatical war für den Arbeitgeber meines Mannes damals noch ein Fremdwort. Maximal 2 Monate unbezahlten Urlaub wollte man uns zugestehen, wir selbst hatten uns ein Minimum von 6 Monaten gesetzt. Rückblickend waren wir oftmals dankbar dafür, dass es zu keiner Einigung kam. Wirklich frei und ungebunden zu sein, war ein wunderbares Gefühl, dass wir nicht gegen die Sicherheit einer bezahlten Arbeit bei Rückkehr tauschen möchten.
Wir hatten die Route nur grob geplant und grob eingehalten. Asien und Südamerika als Ziele standen schnell fest. Auch die Länder legten wir grob fest und die ungefähre Aufenthaltsdauer. Da wir allerdings keine Flüge vorgebucht hatten und auch kein festes Rückreisedatum hatten, blieb genug Spielraum, um flexibel zu agieren. So planten wir z. B. 2 Wochen Thailand und blieben letztendlich 2 Monate. Myanmar hatten wir vor Reiseantritt ausgeschlossen. Es schien zu unentwickelt, um dort entspannt mit Kindern zu reisen, auf vielfache Empfehlung von anderen Reisenden zog es uns aber dann doch für 4 Wochen dort hin. China betraten wir nur auf „Probe“ mit dem Gedanken, einfach weiterzureisen, falls es uns nicht gefällt – wir blieben 2.5 Monate. Auch für Südamerika wussten wir nicht viel mehr, als dass wir spätestens im Herbst in Peru sein sollten und Feuerland und Patagonien im Dezember und Januar besonders einfach zu bereisen sind. Also Eckdaten, die sich hauptsächlich am Klima orientierten.

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Laos, 4000 Islands, Alexandras Tochter auf dem Balkon des Hotelzimmers.

Hattet Ihr irgendwelche Bedenken vor Antritt der Reise?

Hauptsächlich in gesundheitlicher Hinsicht. Was tun, wenn der nächste Arzt weit entfernt ist? Als minimale Vorbereitung besuchte ich einen umfangreichen Erste-Hilfe-Kurs und natürlich liessen wir uns alle impfen. Generell war natürlich auch die politische Stabilität in unseren Zielländern ein Thema. Einige Länder schieden aus, weil sie uns zu unsicher erschienen, wie z. B. Kolumbien.

Welche Bedenken erwiesen sich tatsächlich als Thema während der Reise und welche nicht?

Zum Glück blieben wir von Katastrophen verschont. Eine schlimme Erfahrung war es allerdings, als unsere Tochter die Diagnose Dengue Fieber bekam. Aber wir fühlten uns im malaysischen Krankenhaus sehr gut aufgehoben. Infiziert hat sie sich übrigens nicht in einem Entwicklungsland, sondern in Singapur, am 3. Tag unserer Reise. Wir sahen allerdings viele Touristen mit schweren Verletzungen von Mofa-Unfällen. Und erlebten mit, wie sich ein Kind in einer abgelegenen Tempelanlage in Kambodscha eine Platzwunde zuzog. Auch Naturkatastrophen sind ein Thema, das einen begleitet. Freunde von uns hatten das Langtantal in Nepal gerade wenige Tage zuvor verlassen, als sich dort das schreckliche Erdbeben ereignete. In Quito lag kurz nach unserer Ankunft der Flugverkehr lahm, weil Vulkanasche den Himmel verdunkelte.

Waren Eure Kinder von Anfang an begeistert von der Idee, so lange auf Reisen zu gehen, all Ihre Sachen und Freunde zurück zu lassen oder gab es (auch während der Reise) Momente, in denen das Heimweh kam?

Unsere Kinder waren bei Abreise gerade 5 und 3 Jahre alt. Wir freuten uns auf diese Reise und unsere Kinder teilten diese Freude. Über unseren Sohn haben wir schon immer scherzhaft gesagt, dass er unser Reise-Gen geerbt hat, und unsere Tochter fühlte sich vermutlich einfach dort wohl, wo Mama und Papa sind. Unser Sohn war gerade wenige Wochen im Kindergarten. Nach einem schwierigen Start ging er sehr gerne dorthin und hatte sehr gute Freunde gefunden. Trotzdem stellte er unsere Abreise nie in Frage. Rückblickend bin ich sehr froh darüber, dass wir zu einem Zeitpunkt abgereist sind, als er gerne in den Kindergarten ging und die ersten „richtigen“ Freundschaften geschlossen hatte, so konnte er all diese guten Erinnerungen mitnehmen. Zugegeben, als die Oma für 4 Wochen zu Besuch war, war unsere Tochter drauf und dran, mit ihr nach Hause zu fliegen, und nahm es mir eine Weile krumm, dass ich es nicht erlaubte. Man konnte den Kindern durchaus anmerken, dass ihnen mulmig zumute war, als alle ihre Sachen in den Kisten verschwanden und unsere Wohnung leer wurde, aber letztendlich waren es ja nur Sachen und wir vier würden zusammen bleiben. Gegen Ende der Reise war es auffallend, dass unser Sohn immer seltener von Zuhause und seinen Freunden sprach. War es lange Zeit ganz wichtig, von jeder Station Postkarten zu schreiben, äusserte er diesen Wunsch nur noch selten. Umso toller war es, die ersten Treffen der Kinder nach der Reise mitzuerleben. Sie spielten und unterhielten sich, als ob wir nie weg gewesen wären. Das machte uns wirklich sprachlos.

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Die Tierwelt der Galapagos-Inseln war eins der Highlights auf der Reise, besonders für die Kinder

Was habt Ihr für die Kinder von zuhause mitgenommen (ausser Kleider, Medikamente etc.)?

Wenig und nichts Aussergewöhnliches – Platz und Gewicht waren stark limitiert. Wir hatten ein kleines Kuscheltier dabei, Stifte, Papier, ein Auto, Spielkarten … später ergänzten wir eine kleine Tüte Legosteine, Würfel … waren wir mehrere Tage am Strand dann kauften wir Sandspielzeug, einen Ball, Schwimmtiere und verschenkten es bei Abreise wieder. Ganz wichtig war unser e-book-Reader mit vielen auch immer wieder nachgekauften Kinderbüchern und der Laptop mit Hörspielen und Fotos … zum Geburtstag bekam unser Sohn dann einen mp3-player um unabhängig vom Laptop zu werden.

Was war für Euch das Schwierigste daran, mit Kindern zu reisen, was überraschte Euch positiv?

Eigentlich gab es nur positive Überraschungen. Mehr als einmal mussten wir feststellen, dass mit Kindern vieles sogar einfacher ist. Unsere Kinder fielen auf und sorgten immer wieder dafür, dass wir mit Menschen in Kontakt kamen. Das Alter unserer Kinder empfanden wir als sehr günstig. Sie waren gross genug, um ein Stück weit selbständig zu sein, nicht ständig unsere Aufmerksamkeit/Achtsamkeit zu benötigen, grössere Wanderungen/Besichtigungstouren zu meistern und gleichzeitig klein genug, um keine Privatsphäre zu brauchen und vorurteilsfrei erleben zu können. Die meisten Dinge vor denen wir am Anfang Respekt hatten, wie z. B. stundenlange Busfahrten, vielfach über Nacht, stundenlanges Stillsitzen im Kanu, erwiesen sich alle als unkompliziert. Unsere Kinder machten das super, überall fanden sich hilfreiche Menschen. Schwierig? Nun, man reist anders mit Kindern, aber die meisten Eltern kennen das… und die Dauer der Reise ist da auch eher nebensächlich. Wir reisen langsamer seit wir Kinder haben und haben das Strandburgen bauen wieder neu entdeckt, aber sonst…?

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Riesenschildkröten auf den Galapagos-Inseln/Ecuador.

Gab es Situationen, in denen Ihr Eure Reise beinah abgebrochen hättet?

Kurze Antwort: Nein 😉

Wie veränderte das Reisen Euch als Familie? Ihr seid sicher noch mehr zusammengewachsen… was noch?

Mit ein Hauptgrund für diese Reise war, dass wir das Gefühl hatten, im Alltag als Familie zu wenig Zeit füreinander zu haben. Obwohl mein Mann sehr geregelte Arbeitszeiten hatte, blieben am Abend gerade mal 2 Stunden bevor die Kinder schliefen. Natürlich gibt es auch persönliche Veränderungen in einer so langen Zeit, aber auch zu Hause hätten wir uns verändert. Ich habe das Gefühl mit jeder Reise toleranter zu werden, aber vielleicht ist es auch einfach das Alter 😉

Welchen Einfluss hatte das Reisen auf Eure Kinder? Wie hat es sie geprägt?

Im Vorfeld der Reise sind wir oft gefragt worden: „Warum macht ihr diese Reise jetzt, eure Kinder werden sich kaum an etwas erinnern können?“ Ich hoffe aber, es hat sie im Unterbewusstsein geprägt. Sie konnten unterschiedliche Religionen, Lebensweisen, Fremdsprachen etc. „erleben“. Dabei bin ich immer wieder überrascht, mit welcher Offenheit Kinder solche Unterschiede wahrnehmen bzw. auch gar nicht wahrnehmen.
Erstaunt bin ich auch darüber, an wie viel sich unsere Kinder sehr wohl erinnern, vor allem unser Sohn kann sich an viele Situationen ganz klar erinnern.

Was habt Ihr unterwegs am meisten vermisst, was nach Eurer Rückkehr?

Unterwegs: Rituale – die Weihnachtszeit mit all ihren Traditionen, Familienfeiern, gemütliche Nachmittage/Abende mit Freunden… Nach unserer Rückkehr: ein Leben ohne Terminkalender.

Ihr hattet viele, schöne Begegnungen mit fremden Menschen unterwegs, welche haben Euch am meisten beeindruckt und wieso?

Vorweg, eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass die schönsten Erinnerungen tatsächlich mit Menschen zu tun haben, die wir kennen lernen durften und erst danach kommen die Orte, die wir besucht und die Dinge, die wir gesehen haben. Oftmals sind es kleine Gesten, z.B. die Familie in Myanmar, die auf einer Zugfahrt ihr Essen mit uns teilte, verständigen konnten wir uns nicht. Oder die junge Mutter in China, die uns auf der Strasse weiterhalf und uns dann in ihre Wohnung einlud… bald war ihre ganze Familie, die Schwestern mit Ehemännern und ihre Mutter, versammelt, und noch bevor wir verstanden haben, was vor sich geht, wurden wir zu einem tollen Abendessen ins Restaurant eingeladen. Unbedingt erwähnen möchte ich hier auch das Couchsurfen. Das Konzept ist den meisten wohl bekannt, es mal zu machen getrauen sich die wenigsten. So ging es auch uns jahrelang. Diese Reise war Auslöser, es auszuprobieren, direkt bei unserer ersten Station in Singapur, und es hat uns alle begeistert. Das ist der einfachste Weg, mit Leuten in Kontakt zu kommen, ein paar Tage mit „Freunden“ zu verbringen. In der Tat sind wir noch mit vielen unserer Gastgeber in Kontakt und einige sind in wenigen Tagen zu Freunden geworden. So reiste uns ein japanischer Gastgeber nach Peru nach, um unseren Sohn an seinem Geburtstag zu überraschen 🙂 Auch die Kinder freuten sich immer, wenn wir wieder einen Gastgeber gefunden hatten und finden es jetzt toll, wenn Leute bei uns übernachten. Allerdings war das ständige Abschiednehmen durchaus schwierig.

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Machu Piccu/Peru: Bild mit dem japanischen Freund, den die Familie durchs Couchsurfing kennen lernte und der sie für eine Woche in Peru besuchte.

Hat das Geld, das Ihr für die Reise gespart habt, gereicht oder habt Ihr weniger/mehr gebraucht als erwartet?

Wir sind sehr genau mit dem geplanten Budget ausgekommen und wollen hier auch sehr offen kommunizieren. Aufgrund der gesammelten Informationen, auch aus anderen Reiseblogs, hatten wir uns ein tägliches Limit von 150 USD gesetzt (beinhaltet auch unsere Flüge). Dieses konnten wir im Schnitt sehr gut einhalten. Allerdings hätten wir einen grossen Puffer zur Verfügung gehabt, sodass wir finanziell gesehen sorgenfrei reisen konnten.

Wie reagierte Euer Umfeld eigentlich auf Euer Vorhaben, alles zurück zu lassen, die Wohnung und Jobs zu kündigen und die Welt zu bereisen?

So wie erwartet aus dem engen Familien- und Freundeskreis mit viel Unterstützung und Hilfe wo immer möglich. Diese Menschen kennen uns und wissen, dass wir nicht unbedacht handeln und man sich um uns (fast) keine Sorgen machen muss. Sehr oft haben wir zu hören bekommen: das passt zu euch!

Von unterwegs habt Ihr Eure Familie und Freunde etc. mit einem Blog auf dem Laufenden gehalten. War es kein Problem, regelmässig einen Internetzugang zu erhalten?

Das scheint heute weltweit kein Problem mehr zu sein. Selbst in Myanmar hatten wir eigentlich meist gute, kostenlose Internetzugänge. E-Mails lesen oder Skypen war nur in sehr abgelegenen Regionen – z. B. auf Wanderungen – nicht möglich. Wenn der Server bei meinen Eltern ansprang, weil wir wieder von irgendwo auf der Welt Bilder übertrugen, dann war das auch ein Lebenszeichen. Auch wir mussten immer wieder lächeln, wenn wir Vergleiche mit unserer letzten Reise zogen. Damals war ein Laptop im Gepäck undenkbar. Alle paar Tage suchten wir einen Internetladen auf, um E-Mails zu lesen. Unsere Fotos liessen wir damals noch auf CD brennen und schickten diese per Post nach Hause.

Irgendwann kam der Zeitpunkt, zurück zu kehren. Wie war das für Euch und die Kinder?

Nun, als es darum ging, einen Rückflug zu buchen durchlebten wir unterschiedliche Gefühle: Einerseits war es schwer, diese fantastische Zeit auch nur einen Tag früher zu beenden als nötig, andererseits stand für uns nie in Frage, dass das nur eine Auszeit ist. Gerade im Hinblick auf unsere Kinder wünschen wir uns ein „normales“ Leben mit Freundschaften und einem Zuhause. Nachdem der Flug gebucht war, fiel es auf einmal viel leichter, diesen Schritt zu akzeptieren, die letzten Wochen bewusst zu geniessen und sich auf die vielen Dinge zu freuen, die uns zu Hause erwarten würden.

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Chile. Die Familie hat gerade nach 5 Tagen erfolgreich den „W-Hike“ beendet.

War es von Anfang an klar, dass Ihr wieder zurück nach Liechtenstein kommen würdet?

Es war naheliegend. Liechtenstein ist seit vielen Jahren unser Zuhause. Unsere Kinder sind hier geboren, haben hier ihre sozialen Kontakte und auch viele unserer Freunde wohnen hier. Trotzdem hielten wir es uns offen, auch irgendwo anders im deutschsprachigen Raum sesshaft zu werden; eigentlich wollten wir es von den beruflichen Möglichkeiten meines Mannes abhängig machen. Da wir die Rückreise aber lange hinauszögerten, blieben nur wenige Monate bis zum Schulstart und so begannen wir sehr schnell damit, eine Wohnung zu suchen und uns regional festzulegen.

Wie schwer war es für Euch alle, wieder sesshaft zu werden, einen Job zu finden, in den Alltag zurück zu kehren?

Die Monate bis zum Schul- und Kindergartenstart waren immer noch erholsam. Überraschenderweise war die dringlichste Aufgabe die Anschaffung eines Autos nachdem wir 18 Monate prima ohne gelebt hatten. Zu Beginn der Schul- und Kindergartenzeit lebten wir noch in einer Ferienwohnung, unsere Wohnung konnten wir dann nach 2 Wochen beziehen, bis dahin war der Grossteil unserer Sachen eingelagert geblieben. Nochmal 6 Wochen später konnte mein Mann seine neue Stelle antreten. Damit waren wir dann wieder mitten im Alltag. Bis zu den Herbstferien brauchten die Kinder, um sich an den vollen Terminkalender zu gewöhnen, und wir Eltern auch. Inzwischen sind wir alle voll und ganz angekommen. Erst wenn man sich wieder bewusst macht, dass wir seit 10 Monaten zurück sind, merkt man, wie schnell die Zeit vergeht.

Wollt Ihr irgendwann wieder eine solche Reise machen oder wird es bei kleineren (Ferien)reisen bleiben, jetzt da Eure Kinder schulpflichtig sind?

Wie heisst es so schön: Nach der Reise ist vor der Reise. Wir lieben es, zu reisen und werden damit sicher nicht aufhören, aber wir müssen unseren Reisestil natürlich an die neuen Lebensumstände anpassen. Für die nächsten Jahre planen wir deshalb, vor allem Europa zu erkunden. Ein Wohnmobil wäre ein grosser Wunsch von uns! Aber wer weiss, was in 10 Jahren ist … 😉

Vielen Dank, liebe Alexandra, für das tolle Interview und die spannenden Einsichten in Eure Weltreise! 🙂 Wer Lust bekommen hat, detaillierter nachzulesen, was die Familie unterwegs alles erlebt hat, der kann dies unter folgendem Link machen: 

https://wir4unterwegs.wordpress.com/

 

Jahresrückblick und Ausblick

Mein 2016 war vor allem geprägt durch die Schwangerschaft, die ich im Mai bemerkte. Das muss ich gar nicht mehr gross zusammenfassen, zumindest nicht für diejenigen, die hier fleissig mitgelesen haben. Die Schwangerschaft kam zu einem Zeitpunkt, an dem ich irgendwie nicht mehr daran glaubte, dass es noch klappt… entsprechend befand ich mich gerade auf einem Ego-Trip, machte viel Sport und genoss es, meist relativ problemlos raus zu können. Die Kinder kamen so langsam in ein Alter, in dem ich sie abends oder am Wochenende auch mal beim Papa lassen konnte, ohne dass sie mich arg vermissten. Dem voraus gingen aber auch etliche Male, in denen ich via SMS/Anruf zurückgepfiffen wurde noch bevor die Trainingsstunde begann. Es war dann also auch ein wenig Auf und Ab, gefühlsmässig… sehr lange hatte ich mir noch ein Kind gewünscht und es kommt ausgerechnet dann als ich mich schon fast damit abfand, dass es nicht mehr kommen wird und mich wieder in den Kampfsport reinkniete, der mir sehr viel bedeutet, von dem ich aber auch wusste, dass ich ihn nun lange wieder nicht ernsthaft ausüben können würde. Bis ich wieder ein anständiges Pensum trainieren kann, wenn überhaupt je, bin ich fast zu alt und fange wieder von vorne an.
Im Juli verbrachten wir den bisher schönsten aller Urlaube in Mallorca. Zum ersten Mal stimmte einfach sehr viel. Das Hotel war perfekt, die Maus besuchte fleissig und gerne den Kinderclub und der Grosse beschäftigte sich auch schon ein wenig besser und beide übten fleissig mit Papa das Schwimmen… Nein, auch hier lag ich selten mal lange auf dem Liegestuhl und ein Auge mussten wir immer auf die badenden Kinder haben, aber ich schaffte immerhin ein Buch und ein paar Zeitschriften.
Als die Kinder im August mit Kindergarten und Schule starteten, brach wiederum eine neue Ära an… Loslassen müssen auf der einen Seite, Stolz und mehr Freizeit auf der anderen. Die Vormittage, auch wenn sie meist schnell vorbei gingen, gehörten nun komplett mir. Ich hatte Zeit, in Ruhe hauszuhalten, einzukaufen, zu arbeiten. Ich hatte Zeit für den Blog und Nestwärme und um zu nähen. Und auch wenn so die Wochen vergingen wie nichts und ich Langeweile wirklich niemals hatte, so war das genau das, was ich brauchte. Und vielleicht schätzte ich es noch ein bisschen mehr weil ich wusste, dass es ab Januar wieder anders kommen wird.
Nichtsdestotrotz genoss ich die Schwangerschaft sehr (bis auf die ersten drei von Übel- und Müdigkeit geprägten Monate vielleicht 😉 und freute mich über den wachsenden Bauch und die Termine beim Gyn oder mit der Hebamme. Bis ich das Baby richtig gut spüren konnte, dauerte es dieses Mal viel länger (Vorderwandplazenta?), was mich lange stetig Sorgen machen liess. Aber sobald ich die Bewegungen gut und regelmässig spürte, war alles gut. Ich erkannte auch langsam die Vorteile darin, einen Nachzügler zu bekommen und genoss es immer sehr, wie bewusst die Grossen den Bauch wahr nahmen, streichelten und zum Baby sprachen.
Im Sommer noch baute der Mann ein Familienbett damit wir alle genug Platz haben. Anfangs brauchten wir es kaum, aber gegen Ende Jahr schliefen wir sehr oft zu viert darin.
Was den Sport betrifft, so machten es die ersten drei Monate schwierig, regelmässig zu trainieren. Zu mies fühlte ich mich meist. Danach waren es doch wieder die Grossen… noch vor dem Kindergartenstart der Kleinen war es egal, wann sie ins Bett ging, Jetzt sollte sie zeitig schlafen und brauchte dazu doch oft noch mich und irgendwas korrelierte immer mit dem Training: entweder das gemeinsame Abendessen, auf das wir Wert legten bzw. an dem ich dann auch wirklich Hunger hatte, oder eben die Bettgehzeit…

Ausblick

Ich will mir nicht zu viele Gedanken darüber machen, wie es wird, denn es kommt sowieso immer anders, als man denkt. Ich lasse mich überraschen. Im Grunde bin ich sehr positiv und optimistisch gestimmt, zumindest auf die Zeit nach dem Wochenbett 😉 Natürlich ist man lockerer, wenn man schon zwei Kinder hat, aber es ist auch schon ein Weilchen her und neue oder auch altbekannte Herausforderungen gibt es immer, denn auch wenn wir nun schon eine Weile zu viert zusammen sind, so wird das neue Familienmitglied die Konstellation vielleicht doch auch über kurz oder lang ein wenig verändern…

Blog

Mein Wunsch ist es, mit der Ankunft unseres dritten Kindes, dem Blog endlich eine eigene Domain zu verschaffen, mal sehen, ob dies klappen kann… ich habe dieses Jahr viel geschafft, viel genetzwerkt und ganz viel Liebe, Leidenschaft und v.a. Zeit in dieses Projekt gesteckt. Zu viel Zeit vielleicht… Und ich möchte natürlich gerne gelesen und gesehen werden und Euch auch in Zukunft an unserem Familienleben teilhaben lassen, Euch mit interessanten Themen und ausgewählten Produkttests- und vorstellungen einen Mehrwert bieten und mit der einen oder anderen VerlosungDanke“ sagen können.

Nun bleibt mir nur noch, Euch allen von ganzem Herzen für Eure Treue in diesem Jahr zu bedanken und ich hoffe sehr, dass, auch wenn es demnächst hier wohl ruhiger werden wird und vielleicht eher mal Fotos auf Facebook und Instagram erscheinen, weil das schneller geht, Ihr weiterhin meine Leser bleibt 🙂
Kommt gut ins neue Jahr, möge es ein tolles Jahr für alle werden! Und wenn Ihr Lust habt, zu verraten, wie Ihr feiert und was Ihr für Wünsche ans neue Jahr habt, dann dürft Ihr gerne kommentieren 😉

Und so feiern wir morgen…

Wir haben morgen liebe Freunde (der zukünftige Götti des Bauchmädchens mit Familie) zu uns eingeladen. Es wird sicher ganz gemütlich… 🙂 Wenn ich es nicht vergesse, dann werde ich sicher das eine oder andere Foto posten 😉

Buchrezension: „Das Wochenbett“

Loretta Stern, Anja Constance Gaca: Das Wochenbett. Alles über diesen wunderschönen Ausnahmezustand. Für Mütter und Väter.

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, ich weiss selber nicht, wie ich so schnell sein konnte. (Hier war es schon lange und ich komme abends endlich dazu, die vielen Bücher zu lesen 😉 Vielleicht, weil es mich direkt wieder zurück versetzte in meine beiden Wochenbetten, die ich schon hinter mir habe und die aber dennoch so intensiv waren, dass man sie nicht so schnell vergisst. Beide Male waren schwierig und vieles, was im Buch vorkommt, habe ich durchgemacht: die Stillprobleme, die Dammverletzungen, die HeultageUnsicherheit, viele Hebammenbesuche, die mir gut taten, der Schlafmangel, die Tage im Pyjama verbringen, keine Besucher sehen wollen, sich aber über die besonders freuen, die eine fertig gekochte Lasagne brachten oder eine Bestellung aus der Apotheke erledigten damit ich nicht selber los musste; nach zwei Wochen jeweils auf mich allein gestellt zwischen Milchpumpe und Stillversuchen, Wundversorgung und, erst mit einem, das zweite Mal mit zwei Kindern. Die Familienhilfe, die kam, um mal sauber zu machen oder zu kochen… Die Autorinnen des Buches schrieben von einem „Abenteuer“ – das ist es wirklich. Während in anderen Kulturen das Wochenbett richtig zelebriert wird und sich die Frauen des Dorfes um die Wöchnerin kümmern damit diese rundum versorgt ist, sind hier viele allein mit sich. Ja, es gibt Ärzte, Hebammen, Still- und Mütterberaterinnen, die man anrufen/aufsuchen kann, die einem besuchen, aber niemand ist permanent da und sorgt sich ausser vielleicht die vielen Facebook-Gruppen, ja, die helfen auch… Aber der so dringend nötige und wichtige Vaterschaftsurlaub wurde bisher nicht gesetzlich verankert. Wer seine Frau daheim unterstützen und die ersten Wochen mit Baby miterleben und mit-hineinwachsen will, muss Urlaub nehmen, es sei denn er hat das Glück, in einer besonders familienfreundlichen Firma zu arbeiten.
Ja, das Wochenbett, obwohl ich die letzten beiden nie vergessen werde, verdrängt muss ich doch vieles haben denn erst beim Lesen kamen die ganzen Erinnerungen hoch. Präsent waren bei mir v.a. die Stillprobleme, die ich dieses Mal mit meiner Hebamme zusammen hoffentlich etwas mehr in Schach halten kann, dass aber die Toilettengänge anfangs eine Qual waren, dass beide Kinder beim Stillen immer sofort einschliefen, aber auch gleich wieder aufwachten, wenn ich sie hinlegen wollte, dass man noch eine ganze Weile seine Schwangerschaftsjeans trägt, weil die alten noch nicht passen – das habe ich irgendwie ausgeblendet. Insofern war es wohl gut, sich mit der Lektüre des Buches nochmals darauf vorzubereiten, was alles auf mich/uns zukommen kann… eins ist klar, dieses Mal will ich keine einzige Nacht im Spital verbringen, dort fühlte ich mich nie wohl. Mit der Maus bin ich nach 2,5 Tagen schier heim „geflüchtet“, nachdem man mir das Okay nur zögerlich gegeben hatte. Aber ich habe mein Zuhause, meine Männer soooo vermisst, keinen Tag länger hätte ich es ausgehalten alleine in diesem Zimmer, in das ständig jemand reinplatzte, in einem Haus in dem auch nachts noch Betrieb herrscht und Dich niemand schlafen lässt wenn Du endlich mal könntest…
Nun aber auch noch was zum Buch… 😉 Es ist gegliedert in „Das wichtigste Wochenbettwissen“ sowie einen Mütter- und einen Väterteil, wobei der Väterteil nur 13 Seiten aufweist, die mein Mann quer überflog. Ich finde ja, die Väter dürfen ruhig das ganze Buch lesen oder zumindest noch den Wissensteil und natürlich die Einführung über die Bedeutung des Wochenbetts.
Im Wissensteil werden alle wichtigen Themen rund ums Baby von A-Z beschrieben, was sehr hilfreich ist. Mittels Register am Schluss des Buches kann man auch selber gezielt nach Themen suchen, weshalb das Buch nicht nur als Vorbereitung auf’s Wochenbett dient, sondern auch währenddessen als Nachschlagewerk.
Im Wissensteil finden sich auch einige gute Rezepte, die man schon mal dezent seinem Mann oder der (Schwieger)mutter mitteilen kann 😉 Ganz toll finde ich darin übrigens den „Brief an den idealen Wochenbettbesucher“, den muss ich aus meiner Sicht auch mal so verfassen bevor es los geht… 😉
Die Themen im Mütter- und Väterteil sind übrigens, natürlich, fast dieselben, nur sind sie eben für die Mütter ausführlicher beschrieben. Es geht um die Verarbeitung der Geburt, wie es dem Körper und der Psyche danach ergeht, über das Stillen, über das Schaffen persönlicher Wohlfühlmomente für beide Elternteile sowie die Beziehung nach der Geburt, die sich, gerade nach dem ersten Kind, verändern wird.
Das Buch will aber keinen einschüchtern, nein, es liefert viele, wertvolle Tipps, u.a. auch, was man schon in der Schwangerschaft vorbereiten kann. Es macht Mut, seine Bedürfnisse zu äussern, Hilfe einzufordern und so das Wochenbett zu dem zu machen, was es sein sollte, nämlich Ruhe nach den Strapazen der Geburt, viel zu liegen, mal alles beiseite zu lassen, was gerade nicht so wichtig und dringend ist, und Körper und Seele Zeit zu geben, sich zu erholen und zu heilen.

Eine der Autorinnen, Anja Constanze Gaca, schreibt übrigens, gemeinsam mit ihrem Mann seit Jahren den überaus wertvollen Elternblog Vonguteneltern.de, den ich sehr schätze. Sie ist Hebamme, Still- und Laktationsberaterin und hat drei Kinder.
Loretta Stern ist eine Schauspielerin, Sängerin und Fernsehmoderatorin, die angeregt durch eigene Erfahrungen über Baby- und Kleinkindthemen zu schreiben begann.

Ich kann dieses Buch jeder Schwangeren (und dem werdenden Papa) empfehlen als Lektüre für die letzte Zeit… 🙂

„Das Wochenbett“ ist erschienen im Kösel-Verlag und u.a. hier„target=“_blank“>hier erhältlich.

Aus dem Alltag…

Ja, ich schaffe es doch tatsächlich auch mal wieder, einen simplen Alltags-Beitrag zu schreiben. Das kam, bis auf die SSW-Updates ja kaum mehr vor… tatsächlich verschlucken alle Pendenzen die Zeit für sowas, aber immerhin scheint diese Woche ein wenig ruhiger zu verlaufen und ich schaffe es doch ab und an ein Häkchen auf meiner To-Do-Liste zu setzen, was mich sehr erleichtert.
Die letzten Tage standen ganz im Zeichen des Föhns. Nicht, dass ich wetterfühlig wäre, aber mein Mann kann dann kaum schlafen, alles klappert, es reisst uns draussen schier die Pflanzen ab und ich war jeweils recht besorgt, ob die Kinder ihre Wege in Kindergarten/Schule und zurück ohne Unfälle meistern würden, man weiss ja nie… Mülltonnen lagen herum, ja, alles was nicht niet- und nagelfest war oder reingeräumt wurde, hat sich wohl irgendwohin verabschiedet. Ich liebe den Sturm trotzdem und es ist mir fast zu ruhig, jetzt da der Wind merklich schwacher wurde.
Unsere Woche begann gestern ruhig, ohne Playdate. Ich war morgens im Fitnesscenter und im Laden und zwischendurch immer wieder damit beschäftigt, Kleiderpakete zu machen. Auch habe ich gestern die Kleidung vom Smafolk-Gewinnspiel eingepackt, die Adressen ausgedruckt etc. Alles eine ziemliche Arbeit. Was die Kleider vom Grossen betrifft, so konnte ich schon etliche leere Kisten beiseite stellen. Langsam lichtet sich alles… aber es ist nicht einfach. Ich sehe ja in fast jedem Teil meinen Sohn als er kleiner war und knuddlig und süss und ich werde nostalgisch, sentimental, ach ihr wisst schon… nein, eigentlich haben die Klamöttchen keinen emotionalen Wert und doch… man erinnert sich vielleicht noch genau an die Zeit in der man sie gekauft hat, in der der kleine Mann sie trug… aber ich bemühe mich wie immer, meine Gefühle beim Aussortieren und Kisten packen in Schach zu halten…
suppeGestern Abend habe ich mal wieder die leckere Asia-Suppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht und die Kinder sind sogar recht zeitig ins Bett, so dass noch ein wenig Zeit zum Lesen gibt. Hier liegen nämlich nach wie vor zahlreiche Rezensionsexemplare rum, die ich noch durchlesen will… dazwischen mache ich Fotos für den Blog und Nestwärme, bereite Artikel vor etc. pp.
Morgen will ich noch auf Geschenkesuche für die Maus gehen, die ja Geburi und Weihnachten in der selben Woche feiert, und nachmittags sind wir zum Playdate auf einem Spielplatz verabredet. Also wieder ein voller Tag… drum will ich mich heute nach Möglichkeit noch meinen 1000 geplanten Nähprojekten widmen 😀
So. Gestern Abend guckte mein Mann zur Abwechslung mal TV. Ganz ehrlich, der läuft bei uns kaum noch. Wir haben den tatsächlich so ziemlich durch Social Media ersetzt – mein Mann mit seinen Youtube-Channels, ich mit FB, Insta, Blogging und so. Oder Lesen! Stricken wär‘ auch wieder mal schön! Und bevor mir jetzt wieder alle mit N*etflix!!! kommen! Nöö, kein Bedarf. Ich warte auf die neuen Grey’s-Folgen irgendwann im neuen Jahr und für die Gilmore Girls (daher übrigens der Blog-Name, den ich ab Januar zu ändern plane) leiht mir mit Glück eine Freundin mal ihr netflitziges iPad 😉 Filme? Könnten wir uns zur Not auch mal via Video on Demand kaufen. Uns reut aber meist das Geld. So what… aber ich bin abgeschweift! Es kam gestern eine Reportage über Crossfit im TV und ich sagte zu meinem Mann: „das mache ich dann nächstes Jahr auch!“ Er meinte nur lapidar, was ich sonst noch alles machen wolle neben Boxen und Karate, BJJ, MMA, Outdoortraining!? Erst mal wahrscheinlich gar nichts, für lange Zeit. Ausser vielleicht spazieren 😀 Und sehr wahrscheinlich bleibt das auch lange so, aber Crossfit würde mich schon reizen, auch wenn ich den Eindruck habe, dass ich das Handtuch nach 2 Sekunden wieder werfen werde oder erstmal so an die 20kg abnehmen müsste damit ich einen Klimmzug schaffe – haha. Wie dem auch sei, die Crossfitter wirken mega fit und muskulös und v.a. macht auch der Ausdauerteil einen grossen Part aus und Ausdauer ist meine Achillesferse. Nun, man kann ja langsam beginnen, ne? Irgendwann dann… 
Die Kids… die spielen und streiten und streiten und spielen, alles recht normal. Der Grosse überfordert sich gerade selber ein wenig mit dem Lesen-Lernen. Schon zum 3. Mal brachte er ein Blatt mit diversen Silben mit, das er „schnell“ lesen sollte und es geht schon wesentlich besser als vor einer Woche. Dennoch glaube ich, dass er (und da erkenne ich seinen Vater in ihm wieder) hier einen recht hohen Anspruch an sich hat. Ich denke, das ist nicht schlecht, aber eben mühsam für ihn. Ich kann mich schlecht damit vergleichen. Mir fiel in der Primarschule Lesen und Schreiben total leicht, ich war da immer fast fehlerfrei unterwegs. Mit dem Rechnen hatte ich mehr Mühe und irgendwann dann auch mit Grammatik, Interpunktion und so. Aber das kam erst im Gymi. Da äusserte sich dann wohl auch irgendwann der Minimalismus, der sich bis heute durch alle Bereiche meines Lebens zieht: nur das Nötigste machen. Ich bin in vielem einfach nur stinkfaul. Es sei denn ich mache war für andere, oder ich mache etwas richtig gerne, dann natürlich nicht. Und unser Grosser hat irgendwie beides… er setzt sich nicht hin und schreibt die Buchstaben bis sie perfekt sind, radiert immer wieder. Nöö, er macht halt das Blatt und gut. Und dann trotzdem beim Silbenlesen dieser selbstauferlegte Druck… jänu. Wir versuchen ihm gut zuzureden, was nicht hilft, ansonsten bin ich optimistisch. Auch er wird irgendwann prima lesen können… und ich mache ihm da keinen Druck. Der Minimalismus, Ihr habt’s gelesen, ich bin keine pushy mom… 😉
Oh und dann das noch: an diesem Wochenende soll ja schon der 1. Advent sein. Oder, ODER? Ach du… dann muss ich ja noch einen Adventskranz machen, dekorieren, und und und… Immerhin haben die Kids schon einen Adventskalender. Den haben die beiden schon vor ’nem Monat oder so gesehen und sich gewünscht. Natürlich vom dänischen Klötzchenfabrikant. Mir auch recht. 1. weil sie dann nicht morgens schon Schoggi futtern und 2. weil ich, da haben wir’s wieder, eh zu faul gewesen wäre, um… nein, das stimmt nicht ganz. Das hätte ich schon geschafft, zumindest das selber Füllen, das habe ich auch schon. Aber nicht das selber basteln. Wobei auch das gegangen wäre. Aber so ist auch gut. Der Grosse hat sich für die City-Version entschieden, die Maus für die Friends-Version. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo ich die hingepackt hab‘ 😀
Ach, und schaut wieder rein… es wird bei mir an jedem Adventswochenende (und mehr? 😉 etwas Schönes zu gewinnen geben – für Euch u/o für Euer Kind 🙂 
Habt’s eine gute Woche! 🙂

SSW 31+1 – noch 2 Monate!

Ja, da motzt sie schon wieder, wie die Zeit geht! Ist aber auch wahr… ich habe das Gefühl, dass sich in der letzten Woche doch noch einiges „getan“ hat in und an meinem Körper… so bereitet es mir seit einigen Tagen Mühe, mich im Bett von Seite zu Seite zu drehen. Meine Hüftgegend beschwert sich da und ächzt. Vielleicht ist es auch eher die Symphysengegend denn die Hüfte macht mir nur noch selten Sorgen (immerhin!). Aus dem (sehr hohen) Bett zu steigen, ist ebenfalls eine Tortur, ich muss nun wohl den Schemel benutzen 😉 Ich merke, dass meine Taille weg ist (wohl schon länger), was sicher an der nicht mehr so sportlichen Ernährung liegt. Und ich merke, dass nun doch sehr viel nicht mehr geht… viel früher als gedacht (man hält sich ja immer für stärker…), habe ich nun alle Trainings bis auf das Fitnessstudio und Yoga, aufgegeben. Klar, die Motivation fehlt, wenn man nicht mehr so kann wie man gerne würde… leider motiviert mich auch das Studio-Training nicht wirklich, aber gut, wir versuchen dafür (mit Betonung auf versuchen), am Wochenende immer mal wieder längere Spaziergänge einzuplanen. Hier hoffe ich, dass das Wetter uns noch ein paar trockene Tage beschert…
Übrigens steht an diesem Samstag die #swissblogfamily an – ein Schweizer Elternbloggertreffen. Zwar muss ich ganze 4h für die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug rechnen (ächz), aber eine Bekannte kommt mit, was sehr praktisch für mich schüchternes Reh ist (ich wäre sonst komplett überfordert mit so vielen neuen Leuten), und ich freue mich schon riesig auf Networking und die Podiumsdiskussionen 🙂 Ist das erste Treffen dieser Art in der Schweiz nachdem ich schon lange sehnsüchtig nach DE gelinst habe, wo es regelmässig tolle Blogger-Events gibt. Das weinende Auge, das ich am Samstag habe, gilt meiner Familie, die ich sich selber überlassen muss, aber ich bete einfach, dass die Kinder Lämmchen sind und es meinem Mann nicht allzu schwer machen… und dass ich nicht allzu spät wieder heimkehren darf natürlich 😉
So, und morgen ist ausnahmsweise kein Schwimmkurs, sondern Laternenfest im Kindergarten 🙂 Hoffentlich ohne Regen!

img_8508Seele: wenn ich zu etwas komme, ganz gut, wenn ich vor lauter viel los nix hinbekomme und abends keine 3 Seiten in einem Magazin durchblättern kann weil ich zu müde bin, dann ist’s doof… aber so generell bin ich ganz guter Dinge und zufrieden mit mir und meinem Bauch 😉
Untersuchungen/Arztbesuche: Nächste Woche kommt die Hebamme. Schon wieder!? Die war doch erst grad hier? Kommt die jetzt häufiger? Auf jeden Fall könnte sie mal das Tape erneuern… Leider antwortete sie mir diesbezüglich nicht auf meine SMS. Ich hoffe, sie tut das dann, wenn ich schreibe „es geht los!“ 😀
Gestern war ich noch beim Zahnarzt, zählt das auch? Also nur bei meiner Dentalhygienikerin, die gerade auch ihr (erstes) Kind erwartet, so 2 Monate nach mir und ihr Bauch sieht so aus als wäre sie erst im 3./4. Monat 😀
Körper: Fühle mich oft wie ein gestrandeter Walfisch, dann aber wieder ganz wohl. Wenn das Bauchmädchen bewegt, sieht man das nun auch von aussen, ich liebe es, dabei zuzuschauen auch wenn sie meist nur kurz aktiv ist… und dann lese ich doch heute wieder „von jetzt an werden die Bewegungen weniger“ weil das Baby keinen Platz mehr hat – doof!
Errungenschaften: BabyLegs! 🙂 Und die erste, selbstgenähte Splitpant. Und eine Bestellung hab‘ ich auch noch aufgegeben für einen Merino-Overall für den Winter und passenden Stiefelchen ❤ Wenn es etwas gibt, dass einer Mama mehr Spass machen könnte als Shopping, dann ist es Shopping für’s Bauchbaby 😀
Ach ja, ich bekam zudem noch ein Tuch und eine Trage zum Testen, dazu später mal mehr…
Geht gar nicht: immer noch diese doofen Alpträume. Wahlweise träume ich von giftigen Schlangen im Wohnzimmer meiner Eltern, wie es vor vielleicht 25 Jahren aussah (und das jetzt vermutlich im Umbau ist weil es jemand anderem gehört) oder anderen, beängstigenden Szenarien…
Geht gut: zwischendurch aufs Sofa legen. Ich muss das wieder konsequenter machen. Heute Mittag gelang es mal wieder weil a) die Kids und ich alleine waren und sie b) noch von einer lieben Bekannten Sticker für ihr Welt des Wissens-Buch bekamen. Sie waren beschäftigt und ich döste fast weg. Ja, für ganz fehlte dann doch die Zeit 😀
Must have: Leider immer noch Süsses… Salziges macht mich nur in Form von Sojasauce (an irgendwas dran) an…

Meine Agenda: Gut geplant durchs Jahr (mit Rabattcode)

img_8250Eine gute Agenda – immer war ich diesbezüglich eine Suchende. Seit dem Gymi hatte ich immer wieder unterschiedliche Modelle. Feste mit Buchrücken, welche aus Karton, welche mit Spiralbindung oder herausnehmbaren Blättern und Einlagen. Im Gymi noch mit „Jahresbeginn“ im August und 1 Tag je Seite weil viele Fächer, viele Hausaufgaben und Prüfungen, später tat’s dann die Woche auf 2 Seiten und das Format schrumpfte irgendwann auf A6. Als praktisch Vollzeit-Mami hatte ich weniger Termine, dafür aber zwei tolle Kinder, die ich auch in der Agenda gerne ansah, also habe ich wie damals bei der Tagesmutter gesehen, zum ersten Mal eine Foto-Agenda bestellt – toll! Leider beschloss die produzierende Firma irgendwann, von sehr vielen Fotos in der Agenda auf nur noch etwa 8 zu reduzieren und das Format war nicht mehr quadratisch-praktisch-hübsch, sondern rechteckig und klein. Hab‘ die dann trotzdem bestellt.
img_8245Mit meinen Hobbies, dem Blog und Nestwärme, wuchs aber im letzten Jahr auch die Pendenzenliste an und ich hätte gerne gewisse Dinge in der Agenda eingetragen. Dafür fehlte aber ein entsprechendes Sheet bzw. der Platz. Auch hatte ich immer eine Terminzettelwirtschaft drin, die sich oft davonflatternd verabschiedete. Und dennoch nahm ich die Agenda nie mit (was die Zettelwirtschaft minimieren würde!) Und obwohl ich die Agenden zum Öffnen (wie ein Ordner) vor der Familienzeit praktisch fand (ich musste Anfang Jahr nur günstig neue Einlagen kaufen und es gab auch praktische Visitenkartenfächli, Blöckli und Post-Its mit der Lochung dazu zu kaufen), waren mir immer die Metallschlaufen im Weg wenn ich etwas reinschreiben wollte. Also alles irgendwie suboptimal… Zudem schätze ich, dass die Termine in Zukunft als Dreifachmama mit Schul- und KiGa-Terminen eher zunehmen könnten. Ich wollte also wieder eine grössere Agenda.
img_8238Über Instagram bin ich dann erstmal nur auf den Trend des #filofaxing aufmerksam geworden, der so ein bisschen was mit #scrapbooking gemein hat, also dem aufwendigen Verzieren mit schönen Stiften, Schriften, Washi-Tape, Stickers etc. Und darüber dann auch darauf, dass es auf Etsy oder Dawanda sehr viele Verkäufer gibt, die selber Einlagen, Sticker, ja sogar ganze Kalender und Agenden designen und verkaufen. Und schon ist man drin und angefixt, denn die Designs sehen toll aus – verspielt, bunt, die Schriften kalligraphisch.
img_8313Nix also mit langweiligem Arial-Einheitsbrei, was recht sein mag für’s Business, aber wir Mamas brauchen doch Farbe und Schönes im Leben! 😉 Gesehen habe ich also ein paar wenige Kandidaten, die meinen Wünschen entsprachen, einer davon leider aus den USA und ich wollte nicht unbedingt so viel Porto zahlen wie das Produkt kostet 😛 Und so wurde es für 2017 der Yumie-Planer! A5, Spiralbindung, stabile Karton-Covers, eine Woche auf zwei Seiten plus tollen Extras wie verschiedenen Jahres- und Monatsübersichten, Jahreszielen, Prioritäten- und Checklisten (monatlich), Wunschlisten, Geschenkideen, Zitaten, leere Seiten etc. – tolle Möglichkeiten, wie ich finde, sein Jahr zu planen. Dazu habe ich noch eine Menge Sticker bekommen (sind separat zu bestellen), mit denen man schnell und übersichtlich Termine einplanen kann – vom Friseur über den Arztbesuch bis zu sportlichen Aktivitäten, Geburtstagen, Urlaub oder auch haushalterischen Dingen wie Wäsche, Bügeln, Finanzen etc. Ich nehme mir auf jeden Fall vor, ab kommendem Jahr alles dort einzutragen und die Agenda zu meinem täglichen Begleiter zu machen!!! 🙂


Aber schaut Euch am besten die Fotos an, die sprechen für sich!
Ach ja: ich weiss, es gibt zahlreiche Apps und Tools und elektronische Kalender aber ich bin da einfach altmodisch. Ich muss die Dinge von Hand aufschreiben und ich habe tausend mal mehr Freude mit einer schicken Agenda in der Hand als mit einer noch so ausgeklügelten App, die mich piepsend an Termine erinnert… (auch wenn ich dann Gefahr laufe, dass Dinge vergessen gehen. Aber kann mit einer so tollen Agenda eigentlich fast nicht mehr passieren, oder? 😉

screenshot-2016-10-24-08-20-19Natürlich habe ich auch noch etwas für Euch mitgebracht: Mit dem Rabattcode „Mamamal2plan“ erhält Ihr jetzt bis zum 7. November 10% Rabatt auf einen gebundenen Yumie Planer 🙂 Vielleicht seid Ihr ja auch noch auf der Suche? 🙂
Vielen lieben Dank an yumiedesign.de für diese Möglichkeit!

 

Über Kinder in der virtuellen „Öffentlichkeit“

Bloggen, Fotos, Privatsphäre, Datenschutz, soziale Netzwerke und Kinder… ein Thema, das immer wieder kommt. Gerade, wenn wieder ein aktueller „Fall“ kursiert, wie letztens, werde auch ich zu diesem Thema angesprochen. Die Tendenz ist schon so, dass, auch wenn der Blog gerne gelesen wird, die Menschen sehr kritisch mit diesem Thema umgehen. Es ist verständlich, denn es ist für uns alle Neuland. Wir sind schlichtweg nicht mit den neuen Medien aufgewachsen. Ich kann nicht sagen, wie es für mich (gewesen) wäre wenn meine Eltern über mich gebloggt oder Fotos veröffentlicht hätten. No idea! Die nächste Generation, unsere Kinder, wachsen hingegen damit auf. Wie sie dereinst mit diesem Thema umgehen werden, darauf bin ich gespannt.
Auf jeden Fall will auch ich mich gerne etwas ausführlicher äussern. Erst einmal lese ich natürlich auch viele andere Blogs und beobachte, wie es die Autoren machen. So habe ich z.B. schon recht früh damit begonnen, die Namen meiner Kinder nicht zu nennen. Mehr aus Prinzip, denn eine Verbindung zu ihnen kann trotzdem gezogen werden. Während der ersten Zeit habe ich zudem überhaupt keine Bilder veröffentlicht. Dabei machen doch Bilder einen Blog erst interessant. Anfangs waren es weniger, unterdessen sind es mehr Fotos, weil sie einen Text wunderbar ergänzen können, ein Blickfang sind. Niemand liest bilderlose Blogs. Irgendwann habe ich mich an der deutschen Bloggerin Mari orientiert, die eines Tages beschloss, die Gesichter ihrer Kinder nicht mehr zu zeigen bzw. nur eine kurze Zeit lang nach der Geburt. Generell jedoch hielt ich mich mit Fotos meiner Kinder eher zurück und finde auch heute noch, dass ich sie nicht sehr oft für den Blog etc. fotografiere und, da sie es sowieso manchmal gar nicht mögen, oft auch nur unbeobachtet, also ohne Blick in die Kamera. Das passt so für mich und ich möchte es auch so beibehalten. Auch, weil ich finde, dass gestellte Fotos selten wirklich schön sind und man es einem Kind z.B. sehr gut ansieht, wenn es gekünstelt in die Kamera grinst. Ich bin ein Fan von Fotos, auch bei Erwachsenen, in denen der Blick nicht der Kamera gilt.
Mari begann dann aber, und ich empfehle Euch diesen Beitrag dazu sehr, ihre Kinder wieder zu zeigen. Die Gründe dafür sind nachvollziehbar, es ist für ihre Familie stimmig und authentisch so und der Grossteil der Kommentierenden lobte sie für diesen Schritt. Auch ich freute mich über diesen Befreiungsschlag, v.a. da die Fotos von sehr guter Qualität sind und ich auch einfach neugierig auf die Gesichter war. Man lebt ja, wenn man einen Blog regelmässig verfolgt, auch ein bisschen mit. Da macht es nur Sinn, die Gesichter beim Lesen dann auch vor sich sehen zu können, wenn auch nur aus der Erinnerung. Ständig gesichtslose Kinder wirken leblos. Einzelne Stimmen äusserten Kritik, wobei es inhaltlich darum ging, dass man die Kinder „vermarkte“. Ich sehe das jetzt nicht so eng und in der Regel werden ja Produkte etc. gezeigt, die man als Familie/Kinder im Alltag auch wirklich benutzt/einsetzt. Wir Blogger sind generell selten käuflich oder manipulierbar und gehen nur Kooperationen ein, hinter denen wir auch stehen können. Besagte Kritik müsste sonst ja Werbung mit Kindermodels/-schauspielern generell für schrecklich halten und dagegen protestieren – ist also wohl eher eine Randerscheinung?
Trotzdem kommunizierte Mari, dass sie ihre ältere Tochter, die gerade mit der Schule begann, von nun an weniger zeigen werde, ihr mehr Privatsphäre gönnen wolle, also z.B. auch keine Fotos aus ihrem Zimmer, generell weniger Infos über Lilli, so heisst sie, auch im Text. Ganz ausklammern wolle sie sie aber auf keinen Fall, denn sie gehöre nach wie vor zur Familie, sei auf Ausflügen und im Urlaub dabei und werde darum sicher auch gelegentlich auf dem ein oder anderen Bild erscheinen.
Ich habe gemerkt, dass ich das beim Grossen automatisch und schon länger begonnen habe. Ich glaube, jemand sagte sogar einst zu mir, ich würde immer nur die Maus zeigen oder über sie schreiben. Das liegt auch daran, dass der Grosse sich wirklich kaum fotografieren lässt. Ich glaube, dass ich für mich/uns hier eine gute Mischung gefunden habe, wenn es darum geht, die Kinder zu zeigen oder nicht. Ich denke auch, dass ich hier wieder mit Mari gleich ziehen werde und den Grossen noch weniger zeigen oder beschreiben werde. War ersteres wie schon erwähnt, eh selten ein Thema, so werde ich nun noch mehr darauf achten, was ich über ihn hier erzähle und wie ich es mache.
Egal, ob man Fotos veröffentlicht oder schreibt, man kann beides auf eine würdigende oder kritische Weise machen. So haben wir z.B. in der Redaktionsleitung einer Ausgabe des mittlerweile leider eingestellten Wirbelwinds, einer Elternzeitschrift der La Leche League, lange und teils kontrovers darüber diskutiert, ob das Foto eines weinenden Kindes auf den Titel gehört. Man kann ein Kind lächelnd zeigen und das ist OK, man kann es aber nackt zeigen, weinend, zornend, traurig oder in einer sonstwie bloss stellenden Situation. Und das muss nicht sein. Gerade N*acktheit ist heutzutage mehr als verpönt, so traurig das ist, denn für mich war z.B. in unserem Sommerurlaub ein Foto meiner Tochter beim Bädala oder Sändala, nur mit Badehose bekleidet, nichts, was mich irgendwie alarmiert hätte. Trotzdem wurde ich rasch darauf aufmerksam gemacht und habe es dann wieder gelöscht. Und natürlich will man nicht, dass jemand solch ein Foto missbraucht und somit gehört es ins Familienalbum, nicht aber an die Öffentlichkeit. Es mag sarkastisch klingen, aber ich frage mich, wie lange es wohl geht, bis man Kinder nur noch in UV-Anzügen, bedeckt vom Hals bis zu den Knien im Freien/Freibad toben lässt – nicht aus Angst vor der Sonne, sondern aus Angst vor fremden Blicken. Weder im Netz, noch im realen Leben, ist man gefeit davor! Und ganz ehrlich: im vollen Freibad merkt heutzutage niemand mehr, ob ein am Rand sitzender Mann nur eine SMS schreibt oder heimlich Fotos macht… es ist wirklich traurig, aber es fühlt sich heutzutage schon mulmig an, wenn ich meine Kinder mitten auf der Wiese auf dem Badetuch ihre nassen Hosen wechseln lasse – sie also einen kurzen Moment einer möglichen Gefahr aussetze. Und dennoch will man sie nicht in so jungem Alter schon ängstlich hinter Tüchern verstecken. Zumal das Schamgefühl sich erst noch, ganz natürlich, entwickeln wird. Aber lassen wir dieses Thema…
Ähnlich verhält es sich mit dem Schreiben. Ich war hier immer sehr offen und ehrlich… ich mag Blogs nicht, welche nur die Sonnenseiten des Familienlebens zeigen. Es wirkt für mich entweder nicht authentisch, oder so einschüchternd, dass ich mich selber als totaler Versager fühle. Ich schätze Ehrlichkeit, ich fühle mit, wenn eine Mutter schreibt, dass sie einen Sch… Tag hat, dass die Nacht die Hölle war, der Job sie stresst, das Kind eine doofe Phase hat und sie am Rande eines Nervenzusammenbruchs steht. Das gehört auch dazu, es ist Realität. Es mag schwierig sein, solche Tage und Situationen zu beschreiben, ohne dabei sein Kind bloss zu stellen. Für den einen oder anderen Leser ist es schon zu viel, zu hören, dass das Kind „anstrengend“ ist. Und wundert sich dann, wenn er an der Supermarktkasse einen tobenden 2-Jährigen entdeckt? 😉 Wie auch immer, Ihr wisst, was ich meine und ich werde mir Mühe geben, weiterhin authentisch zu bleiben ohne zu detailliert zu werden 😉
Mein Ziel ist es, wie erwähnt, weiterhin eine gute Mischung zu finden, die Kinder zu schützen und trotzdem nicht gänzlich zu verstecken, denn sie sind, wie auch Mari schon schrieb, ein Teil unseres Lebens und darum auch dieses Blogs; sie werden irgendwann selber aktiv „online“ sein und die Gefahren des Netzes kennen lernen und ich werde, abgesehen davon, diesen Blog nicht ewig (auf diese Weise) weiter führen. Sind die Kinder erst mal so um die 12, hat man ganz andere Themen. Vielleicht werde ich den Blog dann ganz aufhören oder ihm eine andere Wendung geben. Wer weiss… aber bis dahin dauert es ja zum Glück noch, und ich freue mich weiterhin über treue Leser und Fans auf allen Kanälen – danke, dass Ihr hier seid! 🙂

Ach ja, Ihr dürft natürlich gerne Eure Meinung zum Thema hier lassen… 😉 

Ferien-Endspurt. Nur noch 4 Tage…

Wehmut… die Ferien gehen zu Ende. Mitte Woche haben wir nun schon. Den Montag verbrachten wir noch gemütlich im Freibad bei warmen Temperaturen. Am Abend schon schlug das Wetter um. Gestern war es regnerisch und kühl, die Kinder durften gestern und heute an die „Waldtage“ in Schaan – ein Ferienprogramm, das in Liechtenstein angeboten wurde. Geplant waren die Tage zusammen mit dem Nachbarskind. Da er dann aber doch lieber zur Tagesmutter sollte (seine Mutter muss(te) die beiden Tage auswärts arbeiten), habe ich nur meine beiden hingebracht. Ich hatte schon Bammel, dass sich beide sträuben würden, aber nein, sie nahmen das Angebot gerne an und es gefiel ihnen sehr, so dass sie sich auch heute wieder auf den Wald freuten – schön! 🙂 Ich erledigte in der Zeit allerhand (Einkaufen etc., Nähen, Bloggen, Organisatorisches, Umstandsmode sichten, die ich bestellt hatte, Besuch beim Chiropraktiker wegen der in der Schwangerschaft Probleme bereitenden Hüfte, Kochen für den Mann und mich, Sachen zusammenpacken, wofür erfährt ihr gleich…) und die Zeit ging um wie nichts! Gestern holte ich die Kinder dann ab, besorgte für den Mann noch Medis (Sommergrippe, hoffe es ist heute besser…) und besuchte ein Schuhgeschäft. Es kam mir natürlich erst gestern Morgen in den Sinn, dass der Grosse keine Regenstiefel mehr hat! Die waren nämlich längst kaputt und durchlässig geworden. Über den Sommer war das aber wurst, ich würde mich dann im Herbst um neue kümmern. Dass er im Wald welche brauchen würde, auf die Idee kam ich nicht 😉 Also gestern als Alternative einfach die noch zu grossen Winterstiefel für die Maus ohne Innenschuh angezogen – ging gut 😉 Nebst Regenstiefel wollte ich noch je ein wasserfestes Paar normale Treter für Schule/KiGa für die beiden und da alle Schuhe reduziert waren, durfte der Grosse noch ein Paar Dino-Sandalen mitnehmen, ohne die er das Geschäft nicht verlassen wollte. Kooperativ ist anders… nun ja. Hoffen wir, die Sonne lässt sich doch noch ein paar mal blicken denn nächstes Jahr sind die Sandalen sicher zu klein! 😛 Unsere Ausbeute seht Ihr auf der Facebook-Seite 😉
Auf jeden Fall weckte mich die Maus heute schon um 7 Uhr und wollte gleich in den Wald 😀 So viel zum Thema Ausschlafen in den Ferien… Ja, und heute Nachmittag düsen wir dann nochmals in einen Kurzurlaub und zwar werden wir dem Märchenhotel in Braunwald für zwei Nächte einen Besuch abstatten. Ich freue mich schon riesig auf die Familienzeit und das Hotel, dessen Fotos schon mal ganz gut ausschauen 🙂 Natürlich werde ich von dort in den sozialen Medien berichten und nach der Rückkehr auch hier auf dem Blog 🙂 Ferien in der Schweiz macht man schliesslich nicht alle Tage! 😉
Am Freitagnachmittag sind wir dann wieder zurück, am Samstagabend feiert das Nachbarskind noch Geburtstag und dann geht’s wirklich bald wieder los mit dem (neuen) Alltag mit einem Schul- und einem Kindergartenkind. Die erste Woche ist bei mir leider auch schon vollgepflastert mit Terminen, aber die Nachmittage mit den Kindern sind frei – für Hausaufgaben und was auch immer uns Spass machen könnte 😉

Wünsche allen eine gute Restwoche! Geniesst es noch! 🙂 Seid Ihr schon parat für das neue Schuljahr? Freuen sich Eure Kinder? 🙂