Blog

„Allein mit dem Handy“ – ein Must-read für Eltern!

Buchcover "Daniel Wolff: Allein mit dem Handy"

Für Zündstoff in allen Familien sorgt seit Jahren das Smartphone. Kein Wunder: ist es doch ein äusserst mächtiges Instrument, das Kinder, wenn nicht gut aufgepasst, schnell auf die dunklen Seiten der Online-Welt zieht.

Eins vorweg: das Buch von Daniel Wolff ist ein Augenöffner! Denn auch wenn man als Eltern glaubt, schon vieles zu wissen: nach der Lektüre sind wir alle nochmals ein Stück gescheiter. Nur umsetzen müssen wir das Gelernte dann noch.

Mir ist eines noch klarer geworden: beim dritten Kind wird das eigene Smartphone so lange wie möglich hinausgezögert. Und sobald sie eines bekommt, dann nur verbunden mit einem rigorosen Medienvertrag (Vorlage im Anhang des Buchs) und straffen Nutzungsregeln.

Die Eltern sind ahnungslos

Buchcover "Daniel Wolff: Allein mit dem Handy" Bei meinen älteren Kids, mittlerweile Teenager, waren wir damals definitiv viel zu arglos unterwegs. Und damit sind wir bei weitem nicht die einzigen, denn wie Wolff von vielen seinen Vorträgen an öffentlichen Schulen berichtet, hat ein Grossteil der Kinder Erfahrungen gemacht, von denen die Eltern nicht die leiseste Ahnung haben.

Um nur ein paar dieser Dinge zu nennen, und dies oft schon als Grundschüler:

  • Zocken bis spät in die Nacht oder sogar durchgemacht bis zum Morgen
  • Horror-Szenen/Gewalt-Videos gesehen
  • Mobbing
  • Viel Geld für Online-Games ausgegeben
  • Anzügliche Werbung gesehen
  • Sperren geknackt, welche die Eltern eingerichtet haben
  • Von Pädophilen kontaktiert worden

Es dürfte klar sein, dass die Kinder solche Erfahrungen nicht gesucht haben, das Internet aber alles andere als sicher ist für sie und deswegen eine intensive Begleitung und sehr bewusste Wahl von Apps und Einstellungen unabdingbar ist.

Wir sind alle ausgeliefert

Ein Blick auf die eigene Bildschirmzeit zeigt auf, wie ausgeliefert selbst wir Erwachsenen den Algorithmen und Spieldesigns da draussen sind. Wie sollen da unsere Kinder widerstehen, wenn selbst wir es kaum schaffen?

Wie perfide das Ganze ist und dass hinter vielem eine Milliarden-Industrie steht, die schon mit den Kleinsten viel Geld verdient, zeigt Wolff am Beispiel der Sendung „Cocomelon“. Die Produzenten testen die Episoden an Kleinkindern mit einem zweiten Screen, der „langweilige“ Videos zeigt.

Sobald das Kind auf den zweiten Screen blickt, wissen sie, an welcher Stelle sie die Episode „noch bunter, schriller oder schneller schneiden müssen, damit das Kind gar nicht mehr weggucken kann“.

Smarter Start ab 14

Obwohl ich mich schon relativ gut „informiert“ fühlte, war auch mir vieles nicht bewusst oder neu und bekräftigt mich nur noch mehr darin, mit der Herausgabe eines Smartphones so lange wie möglich zu warten. „Smarter Start ab 14“, wie im Buch empfohlen, finde ich super.

Social Media wird gar erst mit 16 Jahren empfohlen – aus gutem Grund. Skinnytok und Co. zeigen aktuell wieder, wie viel Einfluss und welche Gefahren davon ausgehen. Ganz zu schweigen von Pädophilen, die versuchen, Nacktbilder zu erpressen.

Doch wie lange hält man dem Druck stand, wenn viele Kinder aus der Klasse bereits ein eigenes Smartphone besitzen? Vermutlich schon zu spät kommt der Denkanstoss eines „Eltern-Pakts“, der in Deutschland schon an manchen Schulen umgesetzt wurde.

Weniger Smartphone, mehr Konzentration

Schliessen sich die Eltern einer Klasse zusammen und beschliessen, mit dem Smartphone noch zu warten, fällt nicht nur der Gruppen-Druck weg, sondern sind auch alle Schülerinnen und Schüler wacher und konzentrierter bei der Sache. Keine stundenlangen Ablenkungen und Berieselung, keine Gefahr der Abstumpfung und vieles mehr.

Ein Kapitel für sich ist das Thema KI. Während bereits wir Erwachsenen nicht mehr darum herum kommen, ist KI bei unseren Kleinsten besonders heikel. Die Gefahren reichen von „Hausaufgaben schnell und einfach mit KI“ bis zu „enge Bindung mit KI eingehen“.

KI auf den Stundenplan

Die Folgen allein für das Berufsleben sind erst ansatzweise absehbar weil KI immer mehr Jobs wegrationalisieren und verändern wird. Warum in der Schule noch Französisch lernen wenn KI alles auf einen Klick übersetzt. Doch hier hinkt der Stundenplan noch meilenweit hinterher.

Viel wichtiger wird es sein, ein Fach „Digitalität“ wie Wolff es nennt, einzuführen, indem Kinder den Umgang mit KI, das richtige Prompten etc. lernen und auch deren Gefahren wie Fehlinformationen und mehr kennenlernen um für die Zukunft vorbereitet zu werden.

Doch bis das Ganze umgesetzt wird, könnte es noch dauern. Uns bleibt nur, das Thema in der Familie anzugehen und in Sachen Smartphone als gutes Beispiel voranzugehen und wenn das nur schon ist, das Gerät neben den Kindern so wenig wie möglich zu nutzen und nicht mit ins Bett zu nehmen.

Und bei Euch?

Wie sieht Eure Smartphone-Nutzung aus? Wann dürfen Kinder ein eigenes Smartphone besitzen? Welche Apps dürfen sie nutzen? Und wusstet Ihr, welche Gefahren und „Nebenwirkungen“ die ganze Online-Zeit mit sich bringt? Dazu gehört übrigens auch, dass die Sehkraft sich verschlechtert!

Ideal für Familien-Erinnerungen: die Mini-Kamera

Wenn Erinnerungen lebendig werden – Insta360 GO Ultra im Test

Werbung. – Wenn ich gegen Ende des Jahres am Computer sitze und unser Familien-Fotoalbum gestalte, wird mir immer wieder bewusst, wie schnell die Zeit vergeht. Aus den Babys von damals sind inzwischen grosse Kinder geworden. Die Fotos zeigen Ferien, Geburtstage, Weihnachten, Ausflüge, lustige Momente und manchmal auch den ganz gewöhnlichen Alltag.

Und obwohl heutzutage fast alles digital stattfindet, möchte ich das Familienalbum nicht missen. Jedes Jahr freue ich mich wieder darauf, gemeinsam mit den Kindern darin zu blättern. Fotos sind und bleiben für mich die wichtigste Form der Erinnerung.

Oder vielleicht doch nicht?

Erinnerungen verändern sich

Insta 360 Ultra GO Action-Cam Action Pod Während früher praktisch ausschliesslich fotografiert wurde, hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Nicht nur bei uns, sondern vermutlich in vielen Familien.

Videos werden immer wichtiger. Das fällt mir besonders bei den Kindern auf. Während ich oft automatisch ein Foto mache, filmen sie längst kleine Szenen aus ihrem Alltag. Da wird ein lustiger Tanz aufgenommen, eine Ferienaktivität dokumentiert oder unsere Katzen verfolgt.

Und ja: Manche Erinnerungen lassen sich durch Videos einfach besser festhalten. Ein Foto zeigt einen Moment. Ein Video erzählt eine Geschichte. Inklusive Ton und Bewegung.

Die Kamera, die überall hin mitkommt

Aber Handy-Fotos und –Filme sind oft gar nicht so für die Ewigkeit. Mit einer richtigen Kamera, stimmt die Qualität viel mehr. Das Problem bei vielen Kameras – egal ob zum Fotografieren oder Filmen – ist, dass sie oft zuhause bleiben. Zu gross. Zu schwer. Zu umständlich.

Wer mit Kindern unterwegs ist, schleppt ohnehin schon genug Zeug herum. Genau deshalb hat mich das Insta360 Familienbundle 2.0 angesprochen.

Die Kamera (Insta 360 GO Ultra) und ihr Zubehör sind klein genug, um praktisch immer dabei zu sein. Ob Familienausflug, Wanderung, Ferien, Velotour oder ein Nachmittag am See – sie verschwindet problemlos in der Tasche und fällt kaum ins Gewicht.

Und seien wir ehrlich: Die beste Kamera nützt nichts, wenn sie zuhause im Schrank liegt.

Das Insta360 Familienbundle 2.0 im Einsatz

Insta 360 Ultra GO Familien-Bundle Das Familienbundle wurde speziell darauf ausgelegt, Erinnerungen möglichst unkompliziert festzuhalten.

Je nach Version enthält das Bundle neben der Kamera praktisches Zubehör für unterschiedliche Situationen im Familienalltag – vom Mini-Stativ über Clips bis zum Magnetanhänger. Besonders spannend finde ich dabei, dass sich damit ganz unterschiedliche Perspektiven aufnehmen lassen. Die Kamera lässt sich so z.B. auch am Kinderwagen, am Rucksack oder einer Mütze befestigen – für Perspektiven, die mit einem Smartphone so kaum möglich wären.

Kinder können damit filmen, wie sie eine Burg bauen. Eltern können Familienausflüge dokumentieren. Auch bei meinen Alleingängen wie Wanderungen oder Velotouren, entstehen Aufnahmen aus einer Perspektive, die mit dem Smartphone oft schwierig umzusetzen wäre.

Ideal für Kinderhände

Insta 360 Ultra GO Action-Cam Standalone Camera Durch das kompakte Format und die einfache Bedienung können auch jüngere Kinder die Kamera selbstständig benutzen. Das sorgt nicht nur für lustige Aufnahmen, sondern zeigt den Familienalltag oft aus einer völlig anderen Sichtweise.

Manchmal sind gerade diese ungeplanten Momente die schönsten Erinnerungen. Meine Jüngste findet es z.B. besonders cool, sich den Magneten um den Hals zu hängen und daran die Kamera zu befestigen – für freihändiges Filmen, einfach genial!

Der einzige Nachteil: die Qualität ist nicht ganz auf gewohntem Smartphone-Niveau und die Kamera ist nicht gerade günstig. Aber die Kompaktheit macht ihre Nutzung eben besonders attraktiv.

Kinder sehen die Welt anders

Etwas, das mir bei den Aufnahmen der Kinder immer wieder auffällt: Sie achten auf völlig andere Dinge als wir Erwachsene.

Während ich versuche, ein schönes Familienfoto zu machen, filmen sie den Käfer am Wegrand. Oder die Kuh auf der Alp. Oder zehn Minuten lang ihre Schuhe. Und trotzdem sind genau diese Aufnahmen später oft die lustigsten. Sie zeigen die Welt aus Kinderaugen.

Und vielleicht sind genau das die Erinnerungen, die wir in einigen Jahren besonders schätzen werden.

Müssen wir wirklich alles festhalten?

Manchmal habe ich das Gefühl, wir stehen als Eltern unter Druck. Jeder Moment soll dokumentiert werden. Jede Aktivität landet in einer Story. Jeder Ausflug wird fotografiert.

Dabei sind die schönsten Momente oft jene, in denen wir das Handy einfach weglegen.

Auch deshalb gefällt mir die Idee einer kleinen Kamera, die gezielt für Erinnerungen genutzt wird. Nicht für Social Media. Nicht für Likes. Sondern für uns selbst.

Fotos oder Videos?

Insta 360 Ultra GO Action-Cam Standalone Camera Die Antwort lautet für mich heute: beides. Unser jährliches Fotoalbum wird ganz sicher bleiben. Es gehört inzwischen zu unseren Familientraditionen.

Aber Videos haben ihren festen Platz erobert. Sie ergänzen die Fotos auf eine wunderbare Weise und lassen Erinnerungen lebendig werden.

Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, ob Foto oder Video besser ist. Vielleicht geht es einfach darum, Erinnerungen festzuhalten, bevor sie verblassen. Und darum, dass die Kamera – egal welche – im entscheidenden Moment dabei ist.

Das steckt im Insta360 Familien-Bundle 2.0

Im Familien-Bundle 2.0 sind bereits einige praktische Zubehörteile enthalten, mit denen sich Erinnerungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven festhalten lassen:

1 × Insta360 GO Ultra

1 × Linsenschutz (bereits standardmässig am Objektiv angebracht)

1 × Schnellspann-Sicherheitsschnur

1 × Magnetanhänger Easy Clip

1 × Magnetanhänger mit Schnellspann-Halterung

1 × 2-in-1 Mini-Stativ 2.0

1 × Fernbedienungs-Kit

1 × Toddler-Titan-Kit

Gut zu wissen

Die Kamera verfügt über keinen internen Speicher. Für die Nutzung wird eine microSD-Karte benötigt (separat erhältlich).

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit insta360. Das Familienbundle wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

KI-generiertes Bild einer Mutter mit ihrer Tochter von hinten in der Natur

Perimenopubertät – Haushalt im Hormonchaos

Kaum einer bereitet einen darauf vor und doch kommt es in den meisten Familien vor: Perimenopause trifft auf Pubertät. Warum das Hormonchaos im Haushalt für Spannungen sorgt und was dabei helfen kann.

Sehr lange war mir nicht bewusst, dass vor der Menopause noch eine Art „Zwischenstufe“ kommt. Dank Social Media wird man heutzutage als „Betroffene“ aber gut darüber informiert.

Besonders spannend wird die Hormonumstellung bei uns Müttern auch deswegen weil sie oft direkt mit den Umstrukturierungen bei unseren heranwachsenden Teenies kollidiert.

Pubertät meets Perimenopause

Die Pubertät setzt bei Mädchen oft schon früh ein (ca. 8 Jahre) und zieht sich dann rund 4-6 Jahre. Bei Jungs beginnt es etwas später. Die Perimenopause ist da nicht ganz so klar. Symptome können schon ab dem 30. Lebensjahr eintreten und die Phase kann gut 10 Jahre dauern bis dann mit dem kompletten Ausbleiben der Periode die Menopause eintritt.

Tatsächlich bemerke ich selber (werde junge 45 Jahre im Juni – huch!) seit etwa 2 Jahren einige der mannigfaltigen Symptome, die frau erleben kann (oder eben auch nicht): ich schlafe nicht mehr durch, mir ist oft zu warm und mein Gehirn gleicht oft einem Emmentaler.

Kompliziert wird es, wenn man sich als neurodivergente Person einschätzt (mehr dazu in einem anderen Beitrag) bzw. diagnostiziert ist (bei mir als Kind ADS) und viele Symptome wie das der Unfähigkeit, sich zu konzentrieren, korrelieren. Oder sogar: sich potenzieren.

Ich könnte bereits Oma werden!

rosa Nassrasierer auf rosa Fläche mit hellrosa Feder Zumindest kommt es mir so vor, als wäre in den letzten zwei Jahren vieles, das schon ein klein wenig da war, einfach komplett eskaliert. So sehr, dass ich bei der Arbeit oft grosse Mühe habe, meine Leistung zu erbringen. Ich warte aber ungelogen seit bald einem Jahr auf einen Platz bzgl. erneuter Diagnose, von der ich mir Unterstützung erhoffe.

Wie auch immer: wurden bei mir die Tage unregelmässig, kamen sie bei meiner Mittleren irgendwann das erste Mal. Der Gedanke, dass wir theoretisch (noch) beide gleichzeitig schwanger werden könnten, fährt mir ziemlich ein.

Plötzlich liegt da in der Dusche ein rosafarbener Rasierer. Von meinem Mädchen, das ich doch gerade noch gestillt habe. Dass ich doch eben noch in den Schlaf begleitete Nacht für Nacht. Dieses eben noch kleine Mädchen besitzt aktuell mehr Make-up, Haarschmuck und wohl bald auch Klamotten als ich.

Von Make-Up und Styling

Kein Wunder: nach der Geburt meines ersten Kindes verloren Schminken und Styling komplett an Bedeutung. Ich habe so gut wie alles ausgemistet. Weil zu klein, zu alt, abgelaufen. Erst durch meine Teenie-Tochter, die ohne Make-up kaum das Haus verlässt, habe ich mir hier und da punktuell wieder etwas bestellt. Hier ein Kleid, da ein Lippenstift. Aber das meiste bleibt ungenutzt liegen.

Zu sehr habe ich mich an meinen natürlichen Look gewöhnt. Als nicht datende Single Mom habe ich zudem auch überhaupt nicht das Bedürfnis, jemandem gefallen zu wollen ausser mir. Oder besser noch: wer mich ohne Make-up nicht will, den will ich auch nicht.

Als weise, welkende Rose weiss man: man tut es für sich und niemand anderen. Und ich selber brauche es seltenst. Gerne würde ich meiner Teenie-Tochter diese Weisheit auch näherbringen. Aber ich halte mich zurück. Habe ich mich doch früher genauso parfümiert und zurecht gemacht. Sie darf diesen Weg gern selber gehen.

Die eine blüht auf, die andere welkt

Nur: das Budget, das droht langsam auszuufern. Hier ein neuer Concealer, da ein sommerlicher Body und überhaupt: „Mama, was kann ich denn dafür, dass ich wachse?“ Ja, mein Schatz, viel zu schnell. Und: „Mama, dafür trinke ich keinen Alkohol.“

Dazu sage ich lieber nichts. Auch ich habe in meinen späten Zwanzigern noch meinem Bruder ins Auto gereihert und ich fürchte, dass ich sie vor dem ersten Rausch weder bewahren kann noch muss. Ich kann ihr einfach nur die Haare zurückhalten und einen feuchten Lappen reichen, sollte es mal soweit sein.

Die eine blüht auf, die andere welkt langsam. Das ist das bittersüsse Leben und schön ist es nicht, wenn einem bewusst wird, wie endlich alles ist. Nein, darauf hat mich keiner vorbereitet.

Longevity und Healthspan

Gut aber, dass das Thema „Longevity“ auch überall hoch im Kurs ist. Und daran komme auch ich nicht vorbei. Die Liste an Dingen, die ich mache um lange in Gesundheit weiterzuleben, ist lang. Aber ich bin überzeugt davon, dass es der richtige Weg ist.

Schliesslich will ich irgendwann meine Enkelkinder halten können. Und so priorisiere ich, was geht, und kann es Euch nur auch raten, z.B.:

  • Schlaf: gerade weil durchschlafen nicht mehr möglich scheint, ist es umso wichtiger, das möglichste herauszuholen: ein immer gleich bleibender Schlaf-/Wachrhythmus, möglichst Tageslicht am Morgen und kein blaues Licht am Abend. Mund-Tape und Schlafbrille. Ein Matratzen-Cooler (Lebensretter!), nicht zu spät zu viel essen, kein Koffein zu spät am Nachmittag, Melatonin-Spray und Lavendelöl zum Einschlafen u.v.m.
  • Ernährung: möglichst ausgewogen, zu jeder Mahlzeit mindestens 30g Protein oder mehr, nicht nüchtern trainieren, abends etwas Kohlenhydrate und Casein für besseren Schlaf und ein individuell auf mich eingestellter Supplement-Stack. Unverhandelbar sind Omega-3-Fettsäuren, Kreatin, Vitamin D und Magnesium. Zusätzlich Vitamin C und Zink, B-Vitamine, abends Ashwaganda, morgens mein grüner Shake sowie Porridge mit meinem Lieblings-Whey (Code MAMAMAL3 für 10% Rabatt) usw. Am besten macht man regelmässig ein Blutbild. Chat-GPT und Influencer-Ärztinnen wie Dr. Simone Koch geben auf Social Media wichtige Tipps. So erfährt man, dass z.B. die „Normwerte“ für Eisen kaum genügend sind für Frauen in der Perimenopause.
  • Krafttraining und Cardio: Vor allem ersteres ist unverhandelbar. Ab dem 30. Lebensjahr baut der Körper Muskulatur sukzessive ab, wenn man sie nicht trainiert. Use it or lose it. Und die Sarkopenie (Muskelschwund) wird im Alter zum grossen Marker für Longevity und entscheidet sprichwörtlich über Leben oder Tod. Denn wer seine Muskulatur nicht trainiert, wird auch an Knochendichte abnehmen und bei einem allfälligen Sturz so geschädigt werden, dass eine gesunde Rückkehr ins Leben kaum mehr möglich wird. Cardio: eine höhere VO2 Max geht mit einem tieferen Sterberisiko einher. Wir kommen also alle nicht darum herum, uns in einem gesunden, aber regelmässigen Masse sportlich zu betätigen.
  • Gehirnfunktion: ich absolviere täglich eine Lektion auf meiner Sprach-App, spiele eine Art Tetris und puzzle. Letzteres hilft mir auch total, runterzufahren. Zudem versuche ich, regelmässig zu lesen, zu häkeln o.ä. Fällt mir aber aktuell schwer da immer so viel los ist. Und da ich tatsächlich nach wie vor sehr viel vergesse, hilft alles nichts und ich muss mir für alles Mögliche den Wecker stellen und mich an Termine erinnern lassen.
  • HRT – bioidentische Hormonersatztherapie: ein Bluttest bei meiner Frauenärztin ergab zwar, dass noch alles in Ordnung war, aber Symptome hatte ich ja, also liess ich mir Progesteron verschreiben. Ich nehme es immer 14 Tage nach Einsetzen der Blutung und dann wieder bis zur nächsten Mens, jeweils abends vor dem Schlafengehen. Begonnen habe ich mit 100mg, aber ich habe das Gefühl, mit 200mg besser zu fahren, äh schlafen. Viele nehmen auch Östrogen, was nochmals helfen soll, den Brainfog zu mindern. Werde ich wohl nächstes Mal auch ansprechen. Auch Testosteron soll seine Berechtigung haben. Wie sind Eure Erfahrungen bei diesem Thema?

Dies sind die meiner Meinung nach wichtigsten, grossen Säulen. Natürlich kommt auch das Soziale hinzu. Auch wenn ich oft sage, dass ich wohl mal alleine mit 9 Katzen (noch sind es erst 3) sterben werde, so hoffe ich natürlich doch, einige wenige, aber intensive Bindungen aufrecht erhalten zu können bis and Ende meiner Tage.

Tatkräftige Unterstützung

Zurück zur Pubertät. Die hat nämlich auch ihre Vorteile. Meine Tochter wird immer selbstständiger, geht gerne mit ihren Freundinnen zum Shoppen, ins Freibad etc. und unterstützt mich zum Glück sehr tatkräftig im Haushalt – von Backen über Kochen bis zu Geschirrspüler ausräumen und sich um ihre jüngere Schwester zu kümmern.

Da sie ab und zu Freistunden in der Schule hat, geht das zum Glück gut und so ist auch immer mal wieder jemand für unsere Katzen da.

Aber auch wenn hier einiges erleichtert wird – anderes kommt dafür dazu an „Last“ für uns Eltern: die Unterstützung bei Hausaufgaben und Lernen und das bei Themen, in denen wir selber längst nicht mehr „drin“ sind, die Berufswahl, das Herumchauffieren, die Termine, die emotionalen Ausbrüche.

Von ChatGPT und Mathe

Da hilft nur eins: auch ihre Termine im Blick behalten, cool bleiben, wenn das Pubertier eskaliert und nicht zu viel Sorgen machen, wenn das Kind wieder mal später als ausgemacht nach Hause kommt und auf Nachrichten nicht reagiert. Und ChatGPT hilft bei Mathe-Themen, von denen selbst Mama keine Ahnung hat.

An alle mit kleinen Kindern: ich dachte ja damals, mein Leben wäre anstrengend und meine Nächte schlaflos. Doch Pubertät meets Perimenopause ist nochmals ein ganz anderes Level.

Da hilft auch nur eins: Verständnis füreinander aufbauen. Meine Tochter kommuniziert hier gerne mit Reels, die sie mir weiterleitet. Letztens das eines Teenagers, der etwas überspitzt darstellte, wie seine Mutter nachts ganze Wasserfälle auf der Toilette produziert.

Kommunikation mit Reels

Damit wollte sie mir sagen, dass ich gefälligst die Türe schliessen soll bei meinen nächtlichen Harndrängen. Eine weitere wichtige Message war, die Türe zu ihrem Zimmer immer zu schliessen und es ist natürlich ein absolutes Muss, vor Eintritt anzuklopfen und auf ein „ja, komm rein“ zu warten.

Diese Reels zeigen mir eins: wir sind nicht allein mit unseren Themen. Und das ist immerhin ein klein wenig beruhigend.

Und bei Euch so?

Sommerferien mit Kindern zuhause

Sommerferien mit Kindern zuhause

Sommerferien, alleine mit drei Kids, berufstätig – was tun? Der Papa ist im Urlaub und ich muss in der Eltern-WG die Stellung halten – mit zwei Pubertierenden und einem Pre-Teen, wie man 8-Jährige ja auch oft nennt. Klingt anstrengend? Ist es, aber mit ein paar Tipps bleiben die Tage entspannt.

Zuallererst arbeite ich glücklicherweise nur 50%, habe also ab Mittag Feierabend. Für manche wäre das vermutlich eher ein Nachteil, denn das heisst, man ist auch für das Mittagessen zuständig.

Während sich die Teenies theoretisch selbst verpflegen und die Jüngste im Hort essen könnte, finde ich es trotzdem schön, wenn wir zusammen am Tisch sind. Ich habe grosses Glück, dass meine Mittlere mich aktuell sehr unterstützt.

Während der Schule wäre das Ganze schwieriger, da ist sie, logischerweise, mental schon sehr ausgelastet. Jetzt, da sie frei hat und auch ihre Freundinnen kaum sieht wegen Urlaubszeit, übernimmt sie folgendes:

  • Die Jüngste zum Hort bringen und holen (ja, sie könnte mit 8 Jahren auch schon alleine hin und zurück, aber mir ist es so noch lieber)
  • Das Mittagessen vorbereiten oder sogar schon kochen (Pizzateig belegen geht z.B. easy und schafft sie alleine weil ich es ihr auch schon öfter gezeigt habe) und den Tisch decken
  • Den Geschirrspüler morgens ausräumen, den Müll raus bringen, auch mal Wäsche aufhängen und Post rein holen
  • Wenn nötig, im Dorfladen 2-3 Sachen einkaufen

Meal Prep und gesunde Fertiggerichte

Besonders die ersten beiden Punkte sind für mich Erleichterung pur da ich so meine Stunden gut abarbeiten kann und nicht nach Hause stressen und dann gleich den Kochlöffel schwingen muss. Es gibt aber auch hier natürlich Tricks wie Meal Prep oder „Löwenanteil“, dazu aber weiter unten.

Abends nimmt sie sich auch mal die Zeit, um mit ihrer Schwester zu spielen (es artet zwar oft in Streit aus, weil die beiden mit 5 Jahren Unterschied schon mal anecken) oder geht mit ihr duschen/Haare waschen.

Darüber bin ich unendlich dankbar, denn das sind natürlich alles „Aufgaben“, bei denen normalerweise der Papa auch mal unterstützt. Bzw. ist er meist für das Abendessen zuständig und kauft einmal die Woche ein.

Der Kampf gegen die Langeweile

In der ersten Ferienwoche besuchte die Kleine mit einer Freundin ein Sportcamp und das bis Nachmittags, das war für mich wie Urlaub da ich nachmittags immer noch 1-2 Stündchen für mich hatte. Naja, die Zeit verflog schnell da ich oft auch noch Haushalt zu erledigen hatte oder einkaufen musste.

Trotzdem ein Win-win, denn sie hatte Spass und Bewegung, freute sich jeweils auf das Mittagessen dort und ich hatte etwas „Luft“. Den Rest des Urlaubs, abgesehen natürlich von unseren anstehenden Ferien, besuchte sie den Schülerhort.

Toll ist, wie sehr man nun merkt, dass sie „reifer“ wird. Früher war zumindest der erste Hortbesuch am zu Ferienbeginn, wenn nicht generell, eine grosse Hürde und musste eng und feinfühlig begleitet werden da sie einfach nicht hin wollte.

Manchmal reichte dann auch eine Kleinigkeit (etwas, das sie mitnehmen wollte, zuhause vergessen oder Kinder, die in die Garderobe kamen) und es kam zum Meltdown. Da habe ich oft hinterfragt, wieso ich überhaupt arbeite.

Beschäftigungen für zuhause

Dies sind die ersten Schulferien, in denen alles reibungslos geklappt hat. Nur in den Kinderclub am Urlaubsort will sie nach wie vor nicht. Sagt sie zumindest. Ging sie in der Vergangenheit aber auch schon! Also mal sehen.

An den Nachmittagen blieben wir jetzt mehrheitlich zuhause oder gingen nur kurz einkaufen. Das war natürlich für alle wenig spannend. Aber für mich dennoch am entspanntesten. Eine Stunde Bildschirmzeit, Zvieri essen, etwas spielen oder aufräumen und dann war auch schon bald wieder Abend.

Ich habe meist selber genug zu tun und so bitte ich eben auch mal darum, dass sie sich ein Buch anschaut, etwas aussortiert (dabei findet sie dann meistens ein Spiel, dass sie länger nicht angerührt hat) oder puzzelt. Puzzeln geht bei uns immer. Und 2-3 kleine Klemmbaustein-Sets haben wir immer auf der Seite – für genau solche Momente.

Meine Packliste ist bereits ausgefüllt, aber noch liegen zwei Arbeitstage vor mit und ich bin mit dem Kopf noch nicht beim Koffer packen angelangt. Schliesslich ist der Papa auch noch nicht zurück. Die Zeit ging nun doch rasend schnell um.

Schnell zubereitet

Jetzt versorge ich Euch gerne noch mit einem „Schnell gekocht“-Tipp: schon vor längerem habe ich die Gläser von Löwenanteil entdeckt. Es sind zwar Fertigprodukte, aber geschmacklich wie auch in punkto Inhalt sind sie top!

So bestehen die (teils veganen) Gerichte ausschliesslich aus Bio-Zutaten und sind frei von unnötigen Zusätzen. Komplexe Kohlenhydrate, gute Fette und ein hoher Proteinanteil machen die Gerichte für mich unschlagbar. Zudem sind sie ungekühlt lange haltbar.

Ein Glas reicht mir für mindestens zwei Mahlzeiten, natürlich je nachdem, wer noch mitisst, und ich kombiniere sie gerne mit Reis, Couscous, Gemüse oder Pasta. So habe ich wirklich in Minuten ein leckeres Mittag- oder Abenessen auf dem Tisch.

Mit meinem Code MAMAMAL spart Ihr 10% und das meist noch on top auf aktuelle Angebote.

<img src="https://pl01.owen.prolitteris.ch/na/plzm.c71ccd00-85bd-45a6-8453-01759a9a8795" height="1" width="1" border="0">
Weihnachten, Wünsche und Geschenke - was sich mit älteren Kindern verändert

Weihnachtswünsche & Co. – was sich mit älteren Kindern verändert

Weihnachten naht: was schenke ich bloss meinen Kindern? Während die Jüngsten noch Lego, Schleich oder Playmobil auf die Wunschliste schreiben, wünschen sich die Teenies Handys, Gaming-PCs und die neusten Nike Sneakers. Wann ist denn bitte das passiert!?

Ehrlich gesagt: bei meiner Jüngsten sind es Kuscheltiere und billiges Plastikspielzeug, das sie in irgendwelchen Prospekten sah. Bei den Grossen haben sich die Wünsche tatsächlich von einem Jahr auf’s andere von Lego und Schleich in teurere Gefilde begeben.

Aber was schenken, wenn das Budget es eben nicht erlaubt, dass das neuste iPhone unter dem Weihnachtsbaum landet? Ich habe meine zwei erfahrenen Kolleginnen des Netzwerks Schweizer Familienblos, Rita vom Blog „Die Angelones“ und Katharina von „Mama hat jetzt keine Zeit“, befragt. Starten wir bei Rita:

Liebe Rita, magst Du uns verraten, was Deine Jungs sich heuer vom Christkind wünschen bzw. was Ihr Ihnen schenkt?

Unsere Jungs sind unterdessen 16 ½ und 18 ½ und ihre Wünsche zu Weihnachten haben sich entsprechend Richtung «Geschenke für Erwachsene» entwickelt: etwas Cooles zum Anziehen, ein Schmuckstück oder aber auch sehr gerne ein feiner Duft oder ein gutes Pflegemittel.

Und dann sind da noch Ausgaben zum Beispiel für ein neues Rennvelo oder für die Autoprüfung. Jungs in ihrem Alter, die noch zur Schule gehen, haben es nicht ganz so einfach, sich ihre Wünsche alleine zu finanzieren. Auch wenn beide am Wochenende jobben, um sich etwas eigenes Geld dazuzuverdienen, so sind sie natürlich auch immer froh um einen finanziellen Zustupf.

Da kommen Festtage wie Weihnachten gerade richtig. Dennoch: Am meisten freuen sie sich über «richtige» Geschenke, die man auspacken und in Händen halten kann. Wie früher, als sie noch klein waren. Solche Geschenke ziehen sie reinen Geldgeschenken auf jeden Fall vor.

Als Eltern versuchen wir, das ganze Jahr über immer wieder gut hinzuschauen und hinzuhören und passende und erschwingliche Wünsche aufzuschnappen.

Dieses Jahr geht es in Richtung Sport-Hoodies von amerikanischen Football- und Baseball Teams, deren Spiele wir während unserer gemeinsamen USA-Reise im Sommer besucht haben. Schöne Erinnerungsstücke an gemeinsam verbrachte Zeit. Solche Geschenke machen wir ihnen noch so gerne.

Wie haben sich die Wünsche/Geschenke verändert, seit die Jungs älter geworden sind und Lego etc. nicht mehr so spannend waren?

Lego waren bei unseren Jungs überraschend lange spannend! Aber ja, die Wünsche haben sich schon verändert in den letzten Jahren. Wünschten sie sich früher Dinge wie Legos oder ferngesteuerte Autos mit denen sie dann stundenlang spielen konnten, wurden es später eher «digitale Geschenkwünsche», wie zum Beispiel ein Tablet oder dann eben ein eigenes Smartphone.

Damit haben sie dann zwar auch problemlos stundenlang gespielt, einfach anders… Unterdessen gehören digitale Gadgets zu ihrem normalen Schüler- und Studentenalltag dazu. Deshalb bewegen sich ihre Geschenkwünsche derzeit in Richtung «etwas Luxus im Leben von Jungs».

Gibt es etwas beim Schenken, auf das Ihr besonders Wert legt?

Als Eltern bevorzugen wir einigermassen «vernünftige» Geschenke. Dinge, die unsere Jungs auch wirklich benötigen, anziehen können und täglich daran Freude haben. Aber natürlich darf es an Weihnachten auch etwas sein, das einfach nur Freude macht.

Geht ein Wunsch eher in die teurere Richtung, dann schlagen wir auch einfach eine Kostenbeteiligung durch uns vor. Nicht zuletzt, weil am Ende beide Jungs in etwa gleichwertige Geschenke erhalten sollen. Was schön ist: Unsere Jungs waren in Sachen Weihnachtsgeschenke immer recht vernünftig und bescheiden unterwegs und so haben wir als Eltern eigentlich nie wirklich «Geschenke-Richtlinien» definieren müssen.

Wann haben Eure Kinder aufgehört, ans Christkind zu glauben bzw. wann haben sie entdeckt, dass ihre Eltern die Geschenke unter den Baum legen?

Das wissen wir nicht so recht. Vermutlich haben sie es früher als wir denken kapiert, aber wohl entschieden, dennoch weiter daran glauben zu wollen! Einfach, um die Weihnachtsmagie so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Das tun wir ja alle irgendwie, oder?

Habt Ihr eine besondere Tradition für den Heiligen Abend?

Seit die Kinder auf der Welt sind, feiern wir Weihnachten immer gleich. Heiligabend immer bei uns zu Hause, zusammen mit Grosseltern väterlicherseits und dem Bruder meines Mannes, der Götti der Jungs ist. Am Weihnachtstag dann mit Nonna und der Familie meiner Schwester, die – wie könnte es anders sein – die Gotte meiner Jungs ist.

Das Essen variiert von Jahr zu Jahr. Was nie fehlen darf, ist der geschmüchte Weihnachtsbaum. Dieser hat sich allerdings in all den Jahren auch verändert. Er ist immer grösser geworden, weil jedes Jahr zusätzliche Weihnachtskugeln aus allen Reisen, die wir gemeinsam unternehmen nach Hause nehmen und an den Baum hängen.

Das ist unsere meistgeliebte Weihnachtstradition: Die Jungs schmücken den Baum zusammen mit meinem Mann, während ich sonst etwas am machen bin. Jede Kugel, die sie aufhängen, ist mit Erinnerungen verbunden, was Stoff für viele schöne Gespräche beim Schmücken liefert.

Danke, liebe Rita. Wer mehr von ihr lesen möchte, findet hier noch einen weihnachtlichen Beitrag.

Lego und Smartphone

Und jetzt zu Katharina. Sie schreibt gleich selber, wie es bei ihnen so läuft:

„Regelmässige Leserinnen und Leser meines Blogs wissen: ich bin ein Weihnachtsmuffel! Aber natürlich haben sich seit wir vor 15 Jahren unser Baby bekamen, ein paar Weihnachtstraditionen eingeschlichen.

Der Bub hat zu seinem 15. Geburtstag im Oktober sein erstes Smartphone erhalten und wir haben ihm klargemacht, dass es in diesem Jahr von uns Eltern nur etwas Kleines geben wird. Jetzt wünscht sich der Löli Lego – aber wir haben noch nicht entschieden.

Vielleicht gibt es für einmal auch etwas Nützliches, denn im Februar fährt er ins Skilager und braucht neue Skischuhe und auch noch Schlittschuhe. Wann hören eigentlich Füsse auf zu wachsen?

Online-Guthaben vs Bücher

Seit ein paar Jahren wünscht er sich neben elektronischen Geräten vor allem Geld oder Guthaben für Epic Games und Steam, neuerdings auch Google Play und Spotify. Aber ich bin da eher dagegen und schenke ihm lieber Bücher, damit er auch mal vom Bildschirm wegkommt.

Zum Glück liest er gerne – er hat alle Harry Potter auf Englisch gelesen und ist jetzt am Herrn der Ringe und Hobbit, mag aber auch Manga, Comics und Sachbücher.

Die Grosseltern und die Gotte fragen immer bei uns nach, was er braucht oder wünscht, so können wir die Geschenkeflut etwas steuern. In den letzten Jahren gab es öfter mal Gemeinschaftsgeschenke, weil er wirklich teure Wünsche hatte: Ein E-Piano und eine E-Gitarre zum Beispiel. Da machten wir es so, dass wir Eltern das Geschenk besorgten und alle uns Geld dran gaben, zusätzlich gab es jeweils etwas Kleines zum Auspacken, so dass er trotzdem ein paar Päckli bekam.

Geschenke kommen von Menschen

Die einzige Sagengestalt, an die unser Sohn lange geglaubt hat, war der „Samichlaus“. Und zwar lustigerweise auch noch dann, als ich dem Elternverein unseres Dorfes vorstand und die „Chlaussäcklein“ bei uns zuhause abpackte. Der «Kurze» half sogar dabei mit und fand es normal, dass der Samichlaus ein wenig Hilfe brauchte. Schliesslich musste er wirklich viele Chaussäcklein abfüllen!

Da wir keine Religion praktizieren, haben wir auch nie Geschichten vom Christkind erzählt. Hier in der Westschweiz bringt der «Père Noël» die Geschenke, analog zum angelsächsischen «Santa Claus». Aber da haben wir von Anfang an nicht mitgespielt. Bei uns kamen die Geschenke immer von den Menschen. Wir finden es viel schöner, das Päckli persönlich zu übergeben und die Freude des Kindes live mitzuerleben.

Wir als Familie feiern nicht Weihnachten im herkömmlichen Sinne. Wir haben zwar meistens einen Adventskranz und Lichter an den Fenstern, aber kein geschmücktes Bäumchen in der Stube.

Bäumchen, Weihnachtslieder und Wichteln

Unsere Familientradition, wenn man so will, ist dass wir in der Sonnenwendnacht in den Wald gehen, und Heu und Vogelfutter auslegen, und danach im Garten ein Sonnenwendfeuer und Apéro mit den Nachbarinnen und Nachbarn machen.

Am Heiligen Abend laden wir meistens die Mutter meines Mannes zu uns ein, kochen gemeinsam etwas Feines und haben eine schöne Zeit.

So richtig traditionell „geweihnachtelt“ wird dann am Weihnachtstag mit meinen Eltern (Grosseltern mütterlicherseits) und meinem ganzen Clan: da gibt es Bäumchen und „Güezi“, Weihnachtslieder und Wichteln, und wenn die Kerzen am Bäumchen ausgehen, wird geschwiegen und an alle Familienmitglieder gedacht, die nicht mehr dabei sind.“

Danke für diese Einblicke, liebe Katharina! Unter dem Link findet ihr bei ihr alle Beiträge zum Thema Weihnachten auf ihrem Blog.

Weihnachtsgeschenke für ältere Kinder

Es war spannend, zu lesen, was meine Blogger-Kolleginnen so berichten und nehme mir natürlich auch einige Dinge mit für uns:

  • Wenn sich die älteren Kinder etwas Teureres wünschen, kann man zusammenlegen. Da bei uns die Geburtstage nicht weit weg von Weihnachten sind, ist auch das eine Option, dass es für beide Festtage ein grösseres Geschenk von allen gibt.
  • Trotzdem wollen auch ältere Kinder gerne etwas auspacken und nicht leer ausgehen vor dem Christbaum. Sie freuen sich über kleine Aufmerksamkeiten, sei es Kleidung, Pflegeprodukte oder sonst etwas, das sie gut gebrauchen können. Hier hilft es, immer gut hinzuhören und zu schauen…
  • Traditionen sind schön und wichtig. Auch bei uns ist das so. An Heiligabend schmücken wir gemeinsam den Christbaum und feiern am Abend mit unseren Liebsten. Ich muss zugeben, dass der erste Anblick des in der dunklen Stube beleuchteten Christbaums für mich noch immer ein wunderschöner Moment ist, den ich sehr geniesse.

Büchergeschenke Weihnachten Kinder Bei meinem Grössten tue ich mir jeweils am schwersten in punkto Geschenkewahl. Er hat eigentlich alles und wünscht sich dann höchstens wirklich viel zu teure Sachen. Das weiss er selbst und kommt dann gerne zwei Wochen vor Weihnachten doch noch mit einem vernünftigen Wunsch, den ich dann schnell noch bestelle.

Schliesslich möchte ich, dass auch er etwas auspacken darf, das ihm Freude macht.

Bei der Jüngsten ist es aber auch nicht einfacher: in den Prospekten kreuzt sie zahlreiche Dinge an, wovon ich meist 90% als unnötig erachte weil ich weiss, dass sie damit nicht lange spielen wird. Und Kuscheltiere sind immer hoch im Kurs, haben wir aber bereits sehr, sehr viele.

Entsprechend muss ich da etwas selektionieren, so dass es einen guten Mix gibt aus Sachen, an denen sie länger Freude hat, aber auch etwas, dass ihre Augen eben für den Moment sehr glänzen lässt – Ihr wisst, was ich meine…

Und wie sieht es bei Euch so aus mit den Weihnachtswünschen, dem Erfüllen etc.?

Weiterlesen zum Thema Schenken

Trockene Haut im Winter vermeiden und pfflegen

Von innen und aussen: Ganzheitliche Hautpflege im Herbst und Winter

Werbung. – Mit dem Einzug der kühlen Herbstluft und den ersten frostigen Wintertagen beginnt für viele eine herausfordernde Zeit – die Haut wird trocken, spannt und juckt. Ich erlebe das vor allem auch bei meinen Kindern. Doch was steckt hinter diesem Phänomen und wie lässt sich dem entgegenwirken?

Warum die Haut im Herbst und Winter zur Trockenheit neigt
Die kühleren Temperaturen und die trockene Heizungsluft in Innenräumen setzen der Haut zu. Die natürliche Schutzbarriere der Haut wird geschwächt, Feuchtigkeit geht verloren. Hinzu kommt, dass die Talgdrüsen in der kalten Jahreszeit weniger Talg produzieren, der die Haut normalerweise geschmeidig hält. Das Resultat: Die Haut fühlt sich trocken und spröde an, kann sogar zu Rötungen und Juckreiz neigen.

Bei meiner Jüngsten muss ich sogar ganzjährig dafür sorgen, dass sie sich regelmässig eincremt, da es sie sonst, besonders abends im Bett, zu jucken beginnt. Winters muss ich da nochmals ein besonderes Augenmerk drauf legen.

Mädchen mit Herbstblatt Besonders anfällige Hautpartien
Nicht alle Bereiche des Körpers sind gleichermassen von trockener Haut betroffen. Einige Partien reagieren empfindlicher auf die Herausforderungen der kalten Jahreszeit:

  • Ständig der Witterung ausgesetzt, leidet die Gesichtshaut oft als Erstes. Besonders die Wangen und die Partie um die Augen können schnell trocken und schuppig werden.
  • Häufiges Händewaschen, kalte Luft und der Kontakt mit Reinigungsmitteln strapazieren die Haut der Hände. Rissige, raue Hände sind im Winter keine Seltenheit.
  • Die dünne Lippenhaut besitzt keine Talgdrüsen und ist daher besonders anfällig für Austrocknung. Rissige, spröde Lippen können die Folge sein.

Beine und Füsse leiden ebenfalls unter den winterlichen Bedingungen, wobei dicke Kleidung und geschlossenes Schuhwerk oft zu einem Wärmestau führen, der die Haut zusätzlich austrocknet. Ähnlich verhält es sich mit Ellbogen und Knien, die aufgrund ihrer natürlich geringeren Anzahl an Talgdrüsen besonders anfällig für Trockenheit und Rauheit sind. Diese Problemzonen erfordern in der kalten Jahreszeit besondere Aufmerksamkeit und Pflege.

Die Ursachen für trockene Haut sind vielfältig
Unsere Haut wird von einer schützenden Barriere umhüllt – dem Hydrolipidfilm. Diese Schicht, bestehend aus einem Gemisch von Fetten, Talg, abgestorbenen Hautzellen und fungiert als natürlicher Schutzschild. Dabei spielen bestimmte Aminosäuren und Harnstoff eine wichtige Rolle, indem sie Feuchtigkeit binden und so zur Erhaltung dieses Schutzschildes beitragen.

Für die optimale Funktion dieses Schutzmechanismus ist ein leicht saurer pH-Wert der Haut entscheidend. Allerdings kann der sogenannte Säureschutzmantel nur dann konstant aufrechterhalten werden, wenn ausreichend essenzielle Hautfette vorhanden sind. Dies wird besonders in den Wintermonaten zur Herausforderung, da unsere Talgdrüsen in der kalten Jahreszeit weniger Talg produzieren, was zu einem dünneren und poröseren Säureschutzmantel führt.

Die Situation wird durch äussere Faktoren wie trockene Heizungsluft und häufiges Händewaschen noch verschärft, da diese den natürlichen Schutzfilm zusätzlich angreifen und zur Austrocknung der Haut beitragen.

Effektive Pflege bei trockener Haut
Die Behandlung trockener Haut erfordert eine Anpassung der täglichen Pflegeroutine, wobei die Wahl der richtigen Produkte entscheidend ist. Für alle, die auf der Suche nach hochwertiger Pflege sind, bietet Douglas eine umfassende Lösung. Unter ihrer speziellen Winterkollektion findet man eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Produkten, die gezielt auf die Herausforderungen der kalten Jahreszeit eingehen.

Blick in durchsichtige Tee-Tasse in der Hand Gleichzeitig sollte die Reinigung schonender erfolgen: Übermässiges Waschen ist zu vermeiden, stattdessen sind rückfettende Waschprodukte zu bevorzugen, die die Haut weniger strapazieren. Nach dem Waschen ist es wichtig, die Haut sanft abzutupfen, statt zu reiben und unmittelbar danach rückfettende Körpercremes aufzutragen, um die Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren.

In beheizten Räumen haben wir immer einen Luftbefeuchter, der hilft, die Luft weniger trocken zu halten und somit die Haut zu entlasten und die Atemwege zu befeuchten. Bei Aufenthalten im Freien sollte die Haut durch angemessene Kleidung vor Kälte und Wind geschützt werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Hände: Für besonders trockene Hände kann eine intensive Nachtpflege mit Handcreme unter Baumwollhandschuhen Wunder wirken. Ich habe im Büro und in der Küche immer Handcreme in Griffweite damit ich es nicht vergesse.

Die richtige Pflege bewahrt ein angenehmes Hautgefühl

Trockene Haut im Herbst und Winter ist eine häufige Herausforderung, die viele Menschen betrifft. Mit dem richtigen Wissen und der passenden Pflege lässt sich allerdings auch in der kalten Jahreszeit ein angenehmes Hautgefühl bewahren und trockener, juckender Haut vorbeugen. Last but not least sollte man auch in der kühlen Jahreszeit viel trinken und Flüssigkeit auch in Form von Obst, Gemüse und Suppen zu sich nehmen. Damit versorgt man seinen Körper auch von innen mit Flüssigkeit und wichtigen Nährstoffen.

Habt Ihr Lieblingsprodukte für die Hautpflege im Winter? Nennt sie mir gerne.

Bei uns sind Produkte von Weleda oder Dr. Hauschka sehr beliebt. Mein Tipp z.B. die Reinigungsmilch von Dr. Hauschka.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Douglas.