Bunt, vielseitig, Moritz

Ich finde es ja immer toll wenn sich Designer dem kindlichen Bereich widmen und dann so etwas zeitloses wie den „Moritz“ entwerfen, das auch noch funktional ist. Der Moritz hat auch durchaus ikonischen Charakter und könnte es schaffen, in zahlreichen Häusern Eingang zu finden. Weiterlesen

Schnelle Bretter

Schon lange habe ich überlegt, die Kinder mit Skateboards auszustatten. Ich hatte selber nie eins und ein miserables Gleichgewicht als Kind. Aber Skateboards machen doch Spass, zumindest hätte ich gerne eines gehabt damals. Und die Kinder könnten den erfahrenen Skatern jeweils stundenlang zuschauen, wie sie ihre Tricks im Skaterpark aufführen. Ja, da staunt man echt. Weiterlesen

Das superleichte Kindervelo

Über Woom habe ich tatsächlich in den sozialen Medien zum ersten Mal etwas gelesen bzw. gesehen. Ich dachte mir erst mal nicht so viel dabei, aber als mir die bunten Bikes wieder und wieder online begegneten, dachte ich, ich müsse das doch mal begutachten – und zwar live! 😉 Weiterlesen

9 Monate Mäuschen

Mein letztes Mäuschen-Update liegt ja schon ein ganzes Weilchen zurück. Zeit also, anlässlich der 9 Monate, wieder einmal zu berichten 🙂 Aktuelle Zahlen zu Grösse und Gewicht kann ich leider nicht liefern, da wir erst zum Geburtstag hin wieder zur Kontrolle zum Arzt müssen… Weiterlesen

6 Monate Mäuschen

Ein halbes Jahr, das nenne ich mal einen kleinen Meilenstein. Und wie schnell ich den erreicht habe?

Eigentlich dürfte nun ganz viel passieren, denn die letzten Monate über habe ich nur unmerklich Neues gelernt. Dass ich mobiler bin, merkt Mama v.a. weil ich mich im Schlaf hin und her bewege. Ich selber habe das noch gar nicht richtig bemerkt und verändere meine Lage eher unbewusst.
Auf dem Boden drehe ich mich immer noch sofort auf den Bauch und von dort aus auch ein wenig seitwärts mit den Händen, mehr liegt aber nach wie vor nicht drin.

Die Beikostreife hätte ich dann wohl erreicht, meint Mama, da ich auf ihrem Schoss immer dem Essen nachgucke, das in ihren Mund wandert, oder danach greife. Und so gibt es nun ab und zu ein Stück Gurke, Wassermelone, Brotrinde o.ä., das ich anknabbern darf. Dinge, die halbsitzend im Newborn-Set eben gut gehen. Im Hotel war ich ganz begierig darauf und durfte auch mal ein paar Löffel Fruchtmus probieren. Mehr gibt’s dann wenn ich selber sitzen kann oder nach Lust und (Koch)laune von Mama… Ich freue mich immer, wenn ich so einen Gemüsestick etc. angeboten bekomme und nehme es dankend an (und in den Mund 😉 Abgesehen davon gibt es immer noch viel Muttermilch.

In Sachen „brav“, wie man so schön sagt, überrunde ich ja meine Geschwister mehrfach. Ich bin ein total unkompliziertes Baby. Das einzige, was Mama nervt, ist, dass mir zuhause schnell langweilig wird. Unterwegs in Tuch oder Trage spürt man mich gar nicht 😉

In den letzten Wochen habe ich mich übrigens zum Bauchschläfer entwickelt. Beim Einschlafen im Bett lande ich praktisch immer auf dem Bauch. Das kennt Mama von den Grossen nicht, es ist aber OK für sie. Auch schlaftechnisch hat sich nicht viel verändert oder eingependelt. Einen verlässlichen Rhythmus gibt es nicht, was vielleicht aber auch daran liegt, dass unsere Tage eben auch unterschiedlich verlaufen… mal sehen, wie das wird.

Windelfrei bin ich nicht so ganz… während mich Mama in den (frühen) Morgenstunden und in den Standardsituationen tagsüber meist erfolgreich abhält, merkt sie es mir am Boden meist zu spät an, dass ich mal muss. Sie ist dann eben einfach abgelenkt bzw. beschäftigt sich mit dem Haushalt, den Kindern etc. und so trage ich eben meist ein Back-up/eine Windel… lasst Euch nicht vom Foto verwirren – im Hotel trug ich der Einfachheit halber Wegwerfwindeln, zuhause Stoffies.

Übrigens war ich heute zur Kontrolle beim Kinderarzt. Gewachsen bin ich nicht so viel, ich messe wohl etwa 63,5cm und bringe 7,2kg auf die Waage. Aber der Arzt ist zufrieden und meint, ich müsse erst nach meinem 1. Geburtstag wieder kommen (natürlich nur, sofern alles bestens ist – das hoffen wir doch! 🙂

Mit Essen und Bewegung dürfte sich in den nächsten Monaten trotzdem einiges ändern, also bleibt dran! 😉

5 Monate Mäuschen

Schwuppdiwupps, schon 5 Monate alt bin ich! Hat sich seit dem Letzten Update irgendwas getan? Nöööö… alles ruhig bei mir. Bis auf die Nächte. Da wache ich gegen Morgen oft ein paar Mal auf und neste herum. Aber Mama kennt das ja und kommt notfalls auch mit weniger Schlaf aus (Mama findet zwar, dass dem nicht so ist… *g*).

Ich stille noch frisch und fröhlich und das passt mir wunderbar. Für Beikost ist es noch zu früh. Es interessiert mich weder sonderlich, noch brauche ich es schon. Mal sehen, wann es so weit sein wird. Mama ist ganz froh, dass sie mich einfach nur stillen muss, das ist von allem der geringste Aufwand und Mama halt ’ne faule Socke.

Mit dem „windelfrei“ klappt’s grad auch nicht mehr so. Ich hab‘ nicht immer Lust darauf und wenn, dann versteht mich Mama des öfteren falsch. Zudem klappt das Pieseln so gut wenn ich halb aufrecht bin, also im Newborn-Aufsatz vom Tripp Trapp, in der Wippe oder im Autositz. Da legt Mama drum immer eine Windel drunter.
Nachts klappt’s am besten, da weiss Mama, dass ich die erste Phase gut durchkomme und nach dem Stillen wieder einschlafe, und in der zweiten Phase drückt die Blase, da hebt sie mich dann rasch auf’s Töpfchen zum Pullern, dann nochmal stillen und weiterschlafen. So darf ich nachts ohne Windel schlafen.

In Sachen Bewegung hat sich bei mir nicht viel getan – ich stagniere sozusagen. Dafür habe ich so vor 2-3 Wochen damit begonnen, ein wenig gezielter zu greifen. Gemerkt hat Mama das, als ich ihr beim Hamburger-Essen im Ravensburger Spieleland fast den Burger aus der Hand riss. Meine grossen Geschwister fanden das urkomisch 😀

Ansonsten bin ich fit und munter. Einen Rhythmus nach der Uhr habe ich nicht. Tagsüber schlafe ich selten mehr als 30 Minuten und wenn, dann genau dann, wenn Mama eigentlich los wollte/muss, hehe… für Mama ist das etwas doof, ich weiss, v.a. weil ich kaum gestillt und abgelegt, schon wieder motze weil ich müde bin oder mir langweilig ist… so ist Mama gefühlt ständig mit mir beschäftigt, aber das kennt sie von den Grossen ja nicht anders und weiss, dass es irgendwann auch wieder anders ist 😉

Eigentlich bin ich ja ein Sonnenschein und überrasche sie meist in Situationen, in denen sie denkt, dass es gar nicht klappen wird, damit, dass ich das zufriedenste Baby bin – so wie z.B. bei ihrem ersten Friseurtermin, auf dem Geburtstag meines Göttis usw.

So, folgt ihr mir weiter? Mitten im Sommer werde ich 6 Monate alt und vielleicht wollt Ihr ja wissen, was sich bis dahin alles tut…? 🙂

Ein Tag wie er immer sein sollte…

Ich komm‘ doch tatsächlich auch mal wieder kurz dazu, einen hundskommunen Alltags-Blogbeitrag zu schreiben *g*. Dabei ist hier gar nicht so viel los, zumindest nichts, was ich nicht schon auf Facebook in a nutshell berichtet hätte. Aber da hier ja auch einige mitlesen, die nicht im Gesichtsbuch sind, kann ich ja ein wenig ausführen/wiederholen… fangen wir ganz aktuell bei heute an. Ein nach langem wieder mal total harmonischer und sehr zufriedenstellender Tag. Nachdem das Mäuschen gestern mal zeitig ins Bett kam (und ohne Terror ;), erwachte sie heute auch schön zeitig und wie immer fröhlich und zufrieden. Das ist echt schön, denn ich kenne es vom Grossen ganz anders (er wachte immer schreiend/weinend auf als er noch klein war). So konnte ich noch in Ruhe frühstücken bevor ich mit ihr ins Rückbildungsyoga fuhr. Zuhause dann rasch eine Brotzeit fürs Mittagessen parat gemacht… in Ruhe gegessen und am Nachmittag einen Spielgefährten für die Kinder empfangen. Und, Trommelwirbel, seit Wochen ein total ruhiger Nachmittag. Kein Kind hat gestritten! Sie waren weder laut, noch wild ,noch gelangweilt. Es lief einfach blendend! Ich kam auch dazu, noch ein Interview abzuschliessen und ein Paket zu verpacken etc.
Der Nachmittag war ruckzuck um, das Gastkind wieder nach Hause geschickt, ein Brathähnchen in den Ofen geschoben und dann kam auch schon der Mann nach Hause. Leider vergass ich, einen Salat zu rüsten oder eine sonstige Beilage, aber schmeckte trotzdem. Das Mäuschen war auch den ganzen Tag über äusserst zufrieden. So dürfte es immer sein, liebes Universum! 😉
Und sonst? Die Maus lernte ja letzten Freitag einfach so, wie man Velo fährt. Es ging einfach, obwohl ich es schon fast aufgegeben hatte, dass sie es so einfach lernt wie der Grosse damals… weil der kein für ihn passendes Velo besass, besuchte der Mann letzten Samstag mit ihm nach dem Schwimmkurs flugs einen Velohändler und zurück kamen sie mit einem tollen, roten Mountainbike – dem ersten eigenen Velo also quasi. Cool! Und gleich am Sonntag machten wir eine erste kurze Tour durch die Felder – yay!
Wir haben auch Traktandum „Passfoto des Mäuschens machen“ abgehakt, nun muss ich nur noch damit zum Amt und hoffe dann, dass die damit eine ID ausstellen können denn die werden wir brauchen wenn wir demnächst nach Deutschland ins Legoland fahren…
Gestern hatte ich dann meine erste Stromtrainings-Session und habe ziemlich geschwitzt. Es sind ja nur 20min (und damit das perfekte Training mit Baby weil das Mäuschen die Zeit über auch relativ ruhig daneben liegen und „zugucken“ konnte), aber die haben es durchaus in sich. Es war schön anstrengend, abwechslungsreich und fühlte sich eigentlich nach mehr als nur 20min an. Am Abend (auch jetzt noch) spürte ich dann auch alle möglichen Muskeln, von denen ich nicht wusste, dass sie noch existieren. Es war auf jeden Fall ganz toll, mich bzw. meinen Körper wieder auf diese Weise zu spüren und es machte definitiv Lust auf mehr und so war ich ganz froh, mich schon heute wieder bewegen zu dürfen auch wenn es nur supersanftes Yoga war. Am liebsten wäre ich am Abend noch ins Kampfsporttraining aber den Start schiebe ich doch noch ein wenig auf weil es halt abends doch eher problematisch ist… aber mal sehen, vielleicht klappt es ja in den Ferien mal…
So. Auch heute will ich versuchen, vor 23 Uhr ins Bett zu kommen. Morgen habe ich noch ein Interview, das hoffentlich gut verlaufen wird (Mäuschen wird dabei sein) und am Nachmittag ist nichts geplant bis jetzt. Dafür wird der Freitag dann nochmals eine Herausforderung weil mein Mann abends nicht da ist und die Maus Schwimmkurs hätte, so dass ich mit dem Mäuschen mit muss in die viel zu warme Schwimmhalle – bäh! 😦
Aber dann ist auch schon wieder Wochenende, das Wetter soll schön werden und für die Kinder ist es der Beginn von 2 Wochen Frühlingsferien. In der ersten Woche haben sie noch 1 bzw. 2 Ferienkurse (nichts Grosses, dauert keinen halben Tag jeweils), dann ist auch schon Ostern und in der Woche darauf ja unser Ausflug ins Legoland mit Übernachtung. So früh schon auswärts mit dem Mäuschen, ich hoffe, dass sie es gut verkraftet, aber, wenn ich mir so den heutigen Tag ansehe, komme ich nicht umhin, nochmal zu sagen (ohne etwas verschreien zu wollen), dass sie einfach das „gechillteste“ meiner Kinder ist. Nein, wirklich. So einen absolut ruhigen, wein-/schreifreien Tag wie heute hatte keins meiner Grossen in dem Alter. Ich bin sehr, sehr dankbar dafür und auch so, so froh, sie in unserem Leben zu haben und ich bin total neugierig, wie sie sich noch entwickeln wird. Im Moment macht sie ja noch nicht viel, aber was sie besonders spannend findet, ist meine Hand. Wenn ich die so über sie halte und bewege, beobachtet sie sie ganz aufmerksam und mit einer ziemlichen Ausdauer. Schön… mehr über sie dann wieder im 3-Monats-Bericht 🙂

Ein neuer Flitzer für den Grossen

Vor 2 Jahren haben unsere Kids ihre ersten Scooter von Micro bekommen – und waren mehr als happy damit. Viele Kilometer haben sie mit den dreirädrigen Rollern hinter sich gebracht und sind ungeheuer schnell sehr sicher damit geworden. So sind sie teils mit einer Geschwindigkeit unterwegs, die mich fürchtet 😀 Stürze gab es aber kaum und wenn dann nur wenn sie miteinander kollidierten. Auch die Maus, die ansonsten eher etwas holprig unterwegs ist, beherrscht ihren Scooter super.
Entgegen meiner Erwartungen, dass die Scooter wegen der nicht gerade sorgfältigen Art meiner Kinder wahrscheinlich rasch nicht mehr intakt sein würden, hielten sie bis heute. Lediglich die Bremse brach beim kleineren Modell ab, das passierte aber bei einem Zusammenstoss oder einer sonstigen äusseren „Gewalt“einwirkung, so genau weiss ich es nicht mehr, aber man kann sie problemlos ersetzen lassen 🙂 Beim grösseren, blauen Modell unseres Sohnes ist die Bremse bereits nicht mehr aus Plastik und hält deshalb sicher besser den Widrigkeiten stand 😉 Kinder sind ja meiner Meinung nach die besten Produkttester weil sie sie eben wirklich nutzen, in allen möglichen und unmöglichen und nicht dafür vorhergesehenen Variationen *lach*

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Nun fuhren meine Kinder gut 2 Jahre lang bestens mit den Scootern, der Grosse auch zur Schule und zurück und auch auf im Skaterpark waren wir schon oft, aber der Grosse, der seit August letzten Jahres ja ein Schulkind ist, kam immer mal wieder betrübt nach Hause und berichtete, dass ihn die anderen auslachten weil er noch einen dreirädrigen Scooter fahre, was offenbar für einen 6-Jährigen nicht mehr „cool“ ist. Wir machten uns also Gedanken darüber, im Frühjahr zu wechseln und da wir von der Qualität von Micro so begeistert waren, durfte er sich ein neues Modell aussuchen und er entschied sich für den speed+ pattern black“ aus Alu mit Schock absorbierenden Rollen und in Silikon gelagerten Kugellager, die für eine leicht stossdämpfende Wirkung sorgen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAAls der innerhalb kürzester Zeit hier eintraf, glänzend, bunt, sogar mit einem Ständer, war der Grosse hell begeistert. Ich drehte bald mit ihm die erste Runde durch’s Dorf und es rollte wie von selbst 😉 Nur mit dem neuen Anspruch an sein Gleichgewicht mit den zwei Rädern musste er sich noch gewöhnen. Das tat er aber schnell. Er meinte, dass das Lenken so ein bisschen anders wäre. Aber heute fährt er damit problemlos und stolz zur Schule und berichtete nie mehr davon, dass er ausgelacht werde 😉 Nur die Maus war ziemlich enttäuscht, dass sie „nur“ den alten Scooter ihres Bruders erbte, der zwar blau ist (momentan ihre Lieblingsfarbe) und zudem höhenverstellbar, aber halt nicht so cool wie die Modelle für grosse Mädels ab 5 Jahren (und so alt ist sie ja auch schon ;). Ich denke, dass wir da bei ihr spätestens auf den Schulanfang im nächsten Jahr hin auch wechseln werden. Den Kindergartenweg sollen die Mäuse noch zu Fuss machen, was ich auch voll unterstütze.
Der speed+, den der Grosse nun fährt, hat knapp 4kg und der Lenker kann auf zwei Höhen verstellt werden. Dass er bis 100kg belastbar ist, finde ich persönlich ja mal ganz grossartig, denn wer weiss, ob ich nicht auch mal ein paar Runden damit drehen will 😉 Geeignet ist er auf jeden Fall ab 5 Jahren und als Zubehör kann man einen Trageriemen bestellen. Die Haltegriffe sind einklappbar. Der Riemen wäre für uns bei der Maus noch praktisch gewesen, da sie beim Spazieren zwischendurch auch gerne ein Stück zu Fuss lief. Aber nun schaut Euch die Fotos mal an 🙂

Ein paar Sicherheitsregeln:

  • Kluge Köpfe schützen sich – Helm anziehen
  • Barfuss im Sommer? Bitte nicht auf dem Scooter!
  • Bei Schnee & Regen lieber zu Fuss gehen
  • Den Fussgängerstreifen bitte zu Fuss und nicht rollend überqueren
  • Obacht bei Tramschienen

Schaut Euch doch mal das Sortiment von micro an, es gibt für jedes Alter, schon für die ganz Kleinen, geeignete Produkte, die halten, was sie versprechen. So zumindest unsere Erfahrung. Lieben Eure Kinder das Scooterfahren auch so?

Wir bedanken uns herzlich bei micro für die tolle Zusammenarbeit!

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Draussen aktiv – mit ReimaGO

Produkttest/-vorstellung

Die Kleidung von Reima gefällt mir schon lange. Das Label aus Finnland hat sich auf funktionelle Outdoorkleidung für Kinder und Babys spezialisiert. Die Schnee-Overalls für die Kleinsten waren es dann auch dank der ich Reima vor Jahren entdeckte. Und nun durften wir etwas Neues und ziemlich Cooles ausprobieren: ReimaGO – ein Aktivitätssensor für Kinder, den man ganz einfach in der passenden Kleidung einklickt und der, ähnlich einem Schrittzähler, die Aktivität der Kinder im Laufe des Tages erfasst sowie die Dauer und Intensität der Bewegungen misst.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAMittels einer liebevoll gestalteten App können die Eltern gemeinsam mit den Kindern abends überprüfen, wie aktiv sie heute waren. Dabei gibt es verschiedene Levels, welche die Kinder erreichen können und Belohnungen in Form von Abzeichen. Hier haben die Eltern auch die Möglichkeit, selber ein Bild hochzuladen und eine entsprechende Belohnung, z.B. Zoobesuch, das Lieblingsgericht zum Abendessen, ein neues Laufrad etc., zu versprechen, wenn ein bestimmtes Ziel erreicht wurde. Ideal wäre natürlich etwas, das wiederum mit Aktivität verbunden ist. Vielleicht wünscht sich das Kind ja ein Paar Schlittschuhe oder Skier? Das ist aber natürlich kein Muss! Wer eine „Belohnung“ als pädagogisch/erzieherisch wenig sinnvoll erachtet, kann die App auch einfach dazu benutzen, gemeinsam zu sehen, wie viel sich das Kind bewegt hat. Das ist spannend und schnell erledigt, bedeutet also überhaupt nicht, dass das Kind danach noch lange vor dem Bildschirm hängt, falls jetzt jemand gerade Bedenken hatte! 😉
Die Sensoren werden übrigens ganz einfach via Bluetooth mit dem iPad oder iPhone (Android folgt bald) verbunden, um sich die Resultate anzusehen.

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Foto: Reima

 

 

Aktive Kinder
Immer wieder wird bemängelt, wie wenig Kinder sich heute bewegen. Erst mal ist klar, dass sie mit dem Beginn der Schulzeit schon mal einen grossen Teil des Tages still sitzen müssen. Aber auch in der Freizeit überwiegen je länger, je mehr, ruhige Aktivitäten und besonders bei älteren Kindern ein hoher Konsum von Bildschirmzeit (Smartphone, Computer, Videospiele). Es scheint als würde Bewegung oft nur noch in Sportkursen stattfinden. Aber nicht jedes Kind ist offen dafür… Als Optimum empfiehlt übrigens die WHO 60 Minuten moderate bis hohe Bewegungsaktivität pro Tag. 60 Minuten sind deshalb auch als Tagesziel in der App vorgegeben.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAMit ReimaGo will Reima sowohl Eltern als auch Kindern etwas in die Hand geben, das zu mehr Bewegung im Alltag motiviert. Und ich denke, dass dies bis zu einem bestimmten Alter sehr gut funktionieren kann.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAAuch wir legen Wert darauf, dass sich unsere Kinder regelmässig bewegen und das am besten an der frischen Luft in der freien Natur. Dass wir die Fotos für diesen Beitrag auf dem Spielplatz machten, war nicht geplant, aber zuvor wollten wir auf einem ziemlich kargen Feld einen Drachen steigen lassen und das klappte nicht so ganz, also siedelten wir dann kurzerhand um. Obwohl wir mit den Kindern übrigens an einem anderen Tag noch fast zwei Stunden spazieren gingen (zum Teil waren sie auf den Rollern unterwegs), war ihr Aktivitätslevel am Foto-Tag höher. Dabei sind wir nur in den Laden, waren auf dem Feld und eben dem Spielplatz. Ich schätze die Bewegungsintensität war heute mit Klettern, Schaukeln und Rennen eben höher als nur mit Spazieren/Roller fahren… aber so kann man verschiedene Aktivitäten eben auch gut vergleichen.
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Motivation wecken
Dazu muss ich noch erwähnen, dass unser Grosser ja ein ziemlich ausgeprägter Stubenhocker ist. Obwohl er sich, einmal draussen, eigentlich sehr gern bewegt, schaffen wir es kaum, ihn ohne grosses Protestgeheul zum Mitkommen zu bewegen. Da half bisher weder Vorleben, noch eine Belohnung versprechen oder ähnliches… Ich glaube deshalb schon, dass ReimaGO ein helfen kann, da er, vom Ehrgeiz getrieben (und den hat er), natürlich nicht will, dass seine Schwester mehr Punkte erreicht als er 😀 Nun ja… vielleicht nicht die gewünschte Art von Motivation, aber mehr können wir derzeit wohl nicht erwarten. Obwohl es fast nicht möglich ist, die Sensoren täglich zu tragen und drum wirklich ein gutes Bild der kindlichen Aktivitäten zu bekommen (im Schwimmkurs oder Turnen sind sie auch aktiv, tragen aber logischerweise die Jacken nicht) und ich es zudem auch nicht zum täglichen Gebrauch empfehle, weil es dann wahrscheinlich schneller langweilig werden würde oder eben auch mal Tage gibt, an denen die Aktivität geringer ist und das wiederum die Kinder möglicherweise demotiviert, kommen die Kinder auch von selber an und bitten darum, die Jacken mit den Sensoren tragen zu dürfen, z.B. wenn sie mit anderen Kindern vor die Tür gehen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAÜberlegt doch, ob ReimaGO auch etwas für Euch sein könnte. Die Kinder zu mehr Bewegung anregen zu wollen, setzt natürlich immer voraus, dass auch die Eltern sich gerne (draussen) bewegen und bereit sind, regelmässig solche Aktivitäten zu unternehmen. Und auch wenn man den Sensor z.B. nur am Wochenende nutzt – die schöne und funktionelle Kleidung (gibt ein ganzes Sortiment, auch wärmerer Kleidung, die Sensor-tauglich sind) zahlt sich immer aus, egal ob mit oder ohne Sensor… 😉

Wir bedanken uns herzlich bei ReimaGO dafür, dass wir dieses innovative Produkt testen und nutzen durften.
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Kinder – immer in Bewegung? (mit Verlosung)

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Migros-Genossenschafts-Bund, welche den Gewinn zur Verfügung stellt – vielen Dank!)

Kinder bewegen sich von Natur aus gerne und oft. Das einzige, was ihre körperliche Bewegung irgendwann eindämmt, ist die Schule… uns als Eltern (und ich denke, dass es so den meisten geht) ist es deshalb wichtig, dass die Kinder jetzt noch aktiv sein können und zwar am liebsten an der frischen Luft. Sie bewegen sich auch drinnen im Spiel oft, aber das ist ja nicht ganz dasselbe. Da ausserdem noch keines unserer Kinder Interesse an Vereinssport oder Sportkursen zeigte (ausser dem Schwimmkurs, hinter dessen Besuch aber wir Eltern standen), sorgen wir dafür, regelmässig Bewegung an der frischen Luft einzubauen. Unter der Woche bleibt es meist bei 1-2 Stündchen vor dem Haus oder auf einem Spielplatz, am Wochenende fahren wir dafür meistens in den Wald, an den Rhein etc. und unternehmen einen Spaziergang, eine kleine Wanderung oder lassen die Kinder mit ihren Rollern mitfahren… bei schlechtem Wetter sind wir oft im Hallenbad anzutreffen. Ansonsten versuchen wir als selber sportlich aktive Eltern unseren Kindern schlicht vorzuleben, dass Bewegung ganz selbstverständlich zu unserem Alltag gehört.
Da wir auch manchmal eine Sportanlage besuchen, auf der es u.a. einen Skaterpark, Spielplatz und eine Tartanbahn gibt, entdeckte mein Sohn dort das Laufen. Aus Jux stichelten wir ihn einmal an, er würde es nicht schaffen, eine Runde herumzurennen (was sind das? 400m?). Da haben wir nicht mit seiner Sturheit gerechnet. Er gab an, sogar 2 Runden zu schaffen und das tat er dann auch tatsächlich und biss sich durch. Danach meinte er spontan, ich könne ihn jetzt für einen Lauf anmelden. Hintergrund: letztes Jahr habe ich die Kinder spasseshalber am Städtle-Lauf in Vaduz angemeldet, es aber nicht mehr rechtzeitig hin geschafft. Heuer werden wir pünktlich sein 😉
Nun habt ihr sicher schon von der „Generation M“ und ihren Versprechen gehört… eines davon lautet:

Bis Ende 2019 ermöglicht die Migros mit ihrem neuen Generation-M-Versprechen mehr als 70’000 Kindern die Gratisteilnahme an über 20 Laufveranstaltungen in der ganzen Schweiz.

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Foto: Migros

Anmelden kann man sich hier für den Volkslauf seiner Wahl.
Der Hintergrund dieses Versprechens der Migros ist das Engagement für Familien und die Förderung der Freude an der Bewegung bei Kindern. Seit Jahren ist die Migros auch Hauptsponsor der wichtigsten Volksläufe. So bietet sie bspw. vor Ort Verpflegung, Teilnehmergeschenke und persönliche Fussanalysen von SportXX an.

 

Ihr seid interessiert? Möchtet Euer Kind evtl. an einem der kommenden Volksläufe heuer oder in den nächsten Jahren anmelden? Für einen solchen Lauf und sportliche Betätigung allgemein, braucht es auch geeignete Kleidung und Schuhwerk.
Deshalb darf ich unter allen Bloglesern einen…

Migros-SportXX-Gutschein im Wert von CHF 200.-

…verlosen! Ist das nicht ein toller Preis? Wenn ihr gewinnen wollt, kommentiert hier unter dem Blog oder wahlweise auf Facebook (über das Teilen des Beitrags freue ich mich sehr) und schreibt doch kurz, wie Eure Kinder ihre Freude an der Bewegung ausleben.

Der Gewinner wird in einer Woche gezogen und auf Facebook bekanntgegeben.