Von Präventivpanik und Verlassen der Komfortzone

Unsere zweite Ferienwoche beinhaltete einen Besuch im Legoland Deutschland inklusive Übernachtung. Der Grosse hatte sich das zu seinem Geburtstag gewünscht und nun konnten wir endlich fahren. Da wir nun zu dritt sind, haben wir die Schwiegermutter und ihren Partner um Begleitung gebeten und sie kamen gerne mit. Im Voraus machte ich mir natürlich in Bezug auf das Mäuschen, typisch Glucke, typisch Monk, zig Gedanken, wie das werden könnte: wie wird sie die lange Fahrt meistern? Wie wird das Stillen unterwegs funktionieren? Wie werden die Mahlzeiten ohne unser Newborn-Set klappen, wie die Nacht? Wird es sie verwirren, dass ich sie kaum abhalten werden kann? Langjährige Leser erinnern sich, dass ich noch geprägt bin vom Grossen, der Normabweichungen nur schwer verkraftete… so etwas brachte ihn immer komplett durcheinander. Aber das Mäuschen ist ja erst 3 Monate jung und hatte noch nicht wirklich einen fixen Rhythmus. Deshalb jetzt kurz und knapp: es war alles kein Problem, sie hat mich einmal mehr überrascht und machte alles tiptop mit! Was habe ich ein Glück, ich konnte also unseren Aufenthalt so richtig geniessen.
Bahnen fahren lag nicht wirklich drin, ich glaube ich konnte nur einmal mit dem Zügli rundum fahren. Dass Achterbahnen und laute Attraktionen nicht gehen, war klar. Aber dass man mich nicht in einem „Safari-Jeep“ mitfahren liess, war übervorsichtig. Aber gut, ich wollte nicht diskutieren… und so wartete ich eben meistens, aber zum Glück nie allzu lange. Wäre es wärmer gewesen und hätte es weniger Leute gehabt (ich fand den Park gerade am 2. Tag doch recht voll – Ferienzeit halt), hätten mein Mann und ich uns sicher mal mit Tragen abgewechselt. Aber so wäre es recht mühsam gewesen, die zwei Schichten Jacken aus, Kind raus, Trage reichen, Kind wieder rein, ihr versteht… aber vielleicht gibt es ein anderes mal ja die Gelegenheit für meinen Mann, sie mal zu tragen. Denn das Ravensburger Spieleland haben wir nicht mehr geschafft, wollen es aber bald mal nachholen! 🙂

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So… wir fuhren also am Mittwochmorgen, kurz nach dem Aufwachen (ich musste ein wenig nachhelfen) und Stillen des Mäuschens los mit Sack und Pack. Am Abend zuvor hatte es noch geschneit, die Kinder waren lange draussen und der Grosse hat seine einzige dicke Jacke durchgenässt – wie praktisch, oder? 😛 Mein Mann hatte zudem noch in der Woche davor die Sommerreifen montiert und auf der deutschen Autobahn herrschte ein heftiges Schneegestöber. Aber das Mäuschen verschlief fast die ganze Fahrt und obwohl ich wie auf Nadeln daneben sass, schrie sie nicht und ich musste sie auch nicht im Fahren stillen (mich über ihren Sitz beugen), sondern konnte sie bequem auf dem Parkplatz beim Einchecken zu mir nehmen.

IMG_8130Danach ging es in den Park, bei Graupelschauer. Für das Mittagessen mussten wir lange warten, aber auch das verschlief die Kleine mehr oder weniger in der Trage. Danach suchte ich das von Hipp gesponserte Baby-Center im Park auf und versuchte dort auf einem der Stühle in der Stillecke zu stillen. Das passte ihr gar nicht. Ich fühlte mich auch unwohl, nahm aber dankend den mir angebotenen Stilltee an und stillte sie dann nach dem Wickeln auf der Toilette – in Ruhe. Auch wenn es doof klingt, stillte ich sie dann meistens auf einer dieser grossräumigen Familientoiletten, die auch regelmässig gereinigt werden. Und zwar legte ich dazu meine Jacke auf die Wickelwanne, das Mäuschen bettete ich darauf und dann beugte ich mich einfach über sie – klappte so am besten! Nur abends im Hotelrestaurant und beim Mittagessen und im Café am 2. Tag stillte ich sie halbwegs erfolgreich im Sitzen 😀 Auf dem Zimmer natürlich wie gewohnt im Liegen 😀

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Die Windel war jeweils voll, an Abhalten war kaum zu denken bzw. es wäre mir echt zu mühsam gewesen, jedes Mal rasch ein Örtchen zu suchen, die ganzen Schichten abzulegen nur um dann zu merken, dass es vielleicht eh schon zu spät ist und darum alle „nersch“ zu machen 😉 Aber im Zimmer/nachts klappte es wieder problemlos und auch zuhause wieder – puh!

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Nach dem ersten, kalten Tag sind wir dann nach Parkschluss gleich mal aufs Zimmer, ruhten uns ein wenig aus und assen dann gemütlich zu Abend. Spontan hatte ich vorher die Idee, unseren Stoff-Rollkoffer mitzunehmen, im Wissen, dass die Kleine es nicht sonderlich mag, wenn ich sie sitzend trage oder halte. Der Mann staffierte den Koffer mit einem Kissen aus und so legten wir ihn dann auf einen freien Stuhl und als das Mäuschen müde wurde, legte ich sie da hinein. So konnte ich in Ruhe essen und die Grossen verweilten sich in der Lego-Spielecke oder beim Ausmalen der Tischsets. Das liebe ich hier: quengelnde Kinder am Tisch sind hier einfach kein Thema! 😉
Nachts wurde ich zwar mehrfach wach – der Mann musste aufs Klo, der Grosse hatte irgendwann Durst, das Mäuschen wollte stillen, ich hatte heiss, Durst und musste aufs Klo (haha) und die grosse Maus weinte plötzlich, weil sie quer im Stockbett lag. Aber das Mäuschen schlief genau so gut wie zuhause 🙂 Am Morgen wurde sie zeitig wach, wir standen gemütlich auf, ich nahm sie im Sling mit in den Frühstücksraum und konnte mir in Ruhe Cappuccino, Saft und Müesli holen. Dann kam der Koffer wieder zum Einsatz und ich wurde sogar von einem anderen Papa angesprochen, was für eine tolle Idee das sei, sie hätten früher immer eine Wäsche-Gelte benutzt 😉
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Im Park besuchten wir dann nochmal einige Attraktionen. Den neuen Ninjago-Themenpark fand ich total schön gemacht und spannend, auch wenn ich dann nicht mitfahren konnte. Das Wetter war einiges besser und so hielten wir es fast bis zum Parkschluss aus, natürlich mit obligatorischem Besuch im Lego- und im Lego-Wear-Shop. In letzterem schenkte uns die Nana ein total süsses Set für das Mäuschen 🙂 Ich könnte da ja immer voll zuschlagen, aber wir sind ja soweit eingedeckt mit Kleidern für die Kids bzw. ist der Mann nicht so kauffreudig wie ich 😀

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Die Rückfahrt verschliefen die Kinder unisono und so ging ein wirklich schöner Ausflug zu Ende. Heute dann wieder Haushalten, Kühlschrank füllen, Rasen mähen bei sonnigem Wetter und die Kinder durften an ein Playdate – sehr gemütlich also 🙂 Und morgen bekommen wir dann noch lieben Besuch. Damit neigen sich leider die Schulferien der Kinder und der Urlaub des Mannes auch schon wieder dem Ende zu – irre, wie schnell das doch wieder ging…

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Die ganz grosse Lego-Liebe

Eine Packung Lego bekommen – das Allerbeste! 🙂

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Lego City Vulkan Versorgungshelikopter

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Stolz… 🙂 

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Jetzt aber öffnen, die Packung… 😉

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Ohne Anleitung geht nichts!

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Jetzt aber… die Teile…

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…voilà! 🙂 

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Alles schön bereit legen, sagt Papa…

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Grimassen ziehen gehört auch dazu… jetzt kann’s los gehen! 😉 

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Immer schön nach Anleitung bauen… 

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Schön nummeriert…

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Gleich kann’s losgehen…

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Stein um Stein… und… nach nicht mal einer Stunde Bauzeit…

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…fertig – tadaaa!!! 🙂 

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Und jetzt darf gespielt werden! 🙂 Vulkanforscher ahoi!

Unser Grosser wurde ja vor 1 Woche 7. Wer uns (schon eine Weile) kennt, der weiss, dass seine Wunschlisten seit nun etwa 3 Jahren nur aus Lego bestehen. Dass sein Zimmer wahrscheinlich zu 90% aus Lego besteht (der Rest sind Möbel und Kleidung :D). Dass seine Freizeit fast komplett aus Lego besteht (Lego-Kataloge durchblättern, Lego-Anleitungen einverleiben und, vor allem, Lego bauen). Der kritische Leser könnte jetzt anmerken, dass unser Sohn ein recht einseitiges Interesse hegt… ich würde das nicht so sagen. Im Gegenteil: Lego ist unglaublich vielseitig! Man kann nämlich prinzipiell aus den bunten Steinen und Teilchen alles bauen, was man sich vorstellen kann. Und von denen gibt es ja mittlerweile sehr viel (leider fand ich nirgendwo eine genaue, aktuelle Zahl dazu ;). Das ist sicher mit ein Grund, weshalb Lego eins der bekanntesten und erfolgreichsten Spielzeuge ist. Angefangen mit Duplo für die Kleinsten, erwies sich immer wieder der gute Riecher von Lego für Trends. Sei es im Umsetzen von beliebten Filmen wie Star Wars, Jurassic Park etc., im Launch der eigens für Mädchen kreierten Lego „Friends“ oder mit der Erschaffung von ganzen, faszinierenden Welten wie Chima und Ninjago, die Jungs reihum zu begeistern wissen und weit über die Sets hinausgehen – mit TV-Serien, Hörspielen, Büchern, Kleidung und Accessoires über die durchaus sympathischen Figuren. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass auch wir davon so einiges besitzen…

Obwohl der Grosse an Geburtstag und Weihnachten jeweils mit seinen Wunschsets eingedeckt wurde (manchmal sogar auch dazwischen mal *räusper*), blieben diese bis zum letzten Weihnachtsfest nie lange zusammen gebaut. Schon nach wenigen Stunden musste er die Sets modifizieren, umbauen, auseinanderbauen. Bis schliesslich nichts mehr davon zu erkennen war. Seit Weihnachten stehen immerhin zwei Sets noch original in seinem Zimmer und werden auch regelmässig bespielt. Rollenspiel mit den Lego-Sets, das kam auch erst vor ein paar Monaten auf.
Trotzdem ist er nur mit Aufbauen und Bespielen selten zufrieden. Dass trotzdem immer mehr Sets aufgebaut bleiben, schiebe ich auf den immensen Berg an Lego-Teilen, die er von alten Sets noch hat. Damit liesse sich wohl ein zimmerfüllendes Objekt bauen, woran er tagelang dran wäre (ich muss ihm das mal vorschlagen :D)…
Sein Legospiel besteht also oft darin, sich Inspirationen von alten/anderen Sets zu holen, die er nicht besitzt, und diese dann so gut wie möglich nachzubauen. Oft verlangt er deshalb nach dem Tablet, lässt sich Sets zu einem Thema zeigen und ich muss ihm dann die dazu gehörige Bau-Anleitung herunterladen. Er verschwindet dann eine Weile und baut nach. Oder er konsumiert einfach mehrere Anleitungen nacheinander, was ihm offenbar Spass macht, und baut anschliessend aus dem Kopf etwas. Weil, aus dem Kopf etwas bauen, kann er auch. Ja, dieses Kind, sein ganzes Hirn muss vollgestopft sein mit Lego-Bauanleitungen – unvorstellbar. Lange waren die Abendstunden seine aktivste Bauzeit. Er verschwand nach dem Abendessen im Zimmer, und, hätten wir ihn nicht irgendwann überredet, ins Bett zu gehen (nein, einfach war das nie), er wäre wahrscheinlich am frühen Morgen noch am Bauen bzw. vielleicht hätten wir ihn einfach schlafend in seinem Lego-Haufen wieder gefunden 😀 Nein, ausprobiert haben wir das noch nie 😀 Aber, hey, wie kann man denn auch einschlafen wenn man inmitten aus einer Planungs- und Bauphase gerissen wird? Geht gar nicht, oder?
Da der Grosse jetzt zur Schule muss und entsprechend fit sein, mussten wir die abendlichen Bau-Sessions leider kürzen… dafür verschwindet er nun wochenendweise ganztägig zum Tüfteln in seinem Zimmer um das zu kompensieren 😀 Fussballspielen oder dergleichen? Nein, nicht mein Grosser. Seine Liebe gilt den Lego-Steinen. Nur gute Freunde können ihn aus seinem Zimmer locken und dann auch nur, um von ihm recht schnell zum gemeinsamen Lego-Spiel überredet zu werden 😀

Ich habe meinen Grossen mal ganz kurz zum Thema Lego befragt…

Welches sind Deine Lieblings-Lego-Sets?
Von „Jurassic World“ Indominus Rex und von „Star Wars“ der Sandcrawler.

Was ist Dein Lieblings-Bauwerk aus Deinem Zimmer?
Ein noch nicht fertig gebautes Dino-Gefängnis und ein Mammut (beide selber gebaut).

Was gefällt Dir an Lego?
Es ist schwierig, man kann es auseinander und wieder zusammen bauen und neue Sachen erfinden.

Was ist Deine Lieblings-Bau-Anleitung aus dem Tablet?
„Der einsame Berg“ mit dem Drachen „Smaug“ von Lego Hobbit.

Und jetzt lassen wir Bilder sprechen:

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Noch kann der Grosse seine Bauten auch in Baby’s Nähe lassen 😉

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Der Lego City Leuchtturm sieht super aus, stand aber nur wegen dem Leuchtstein auf der Wunschliste… 😀

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Nicht den Überblick verlieren! 

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Bei Lego Technic musste der Papa später etwas „korrigieren“ 😉

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Endlich ein eigener Lego-Zug! 🙂

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Wer hat Angst vorm Joker? Lego Batman lehrt einen das Fürchten…

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Unterm Christbaum lag dieses Piratenschiff…

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…und Jestros Palast mit vielen, versteckten Funktionen (Nexo Knights)

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Weil der AT-AT so nicht mehr (günstig) erhältlich ist, wurde er nachgebaut.

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Sie sehen, im Hintergrund, Lego-Steine aus etwa 4 Jahren, ähm, ein Teil davon.

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Das ist ein Mammut…

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Dinos gehen immer! 

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Morgen schon 7…

7 Jahre wird der kleine Mann also schon… und natürlich hat sich in diesem Jahr durch den Start der Schule im vergangenen August so einiges verändert. Sagen wir so: die Herausforderung wird nicht kleiner, nur anders… Auch wenn der Grosse generell gerne zur Schule geht und sich in der Klasse wohl fühlt und mit den meisten gut kann, so mag er den Unterricht selber und v.a. die Hausaufgaben nicht besonders… Ja, ich weiss, wer mag die schon, aber gerade auf Primarschulebene hatte ich doch eher damit gerechnet, dass er wie ich wird, also sehr eifrig. Dass ihm das Lesen und Schreiben lernen leicht fällt und Spass macht. Schliesslich ist er in sehr vielem so wie ich 😉 Aber eine Kopie ist so ein Kind natürlich nicht und die Gene des Vaters spielen auch eine Rolle (haha, einfach die vermeintlich schlechteren Eigenschaften dem anderen Elternteil angedeihen lassen :D…).
Es ist schwer zu sagen, aber ich glaube er bringt da eine etwas ungünstige Mischung aus faul und trotzdem ambitioniert mit. Klingt widersprüchlich, ich weiss. Einerseits gibt er sich eben recht wenig Mühe, setzt sich aber selber unter Druck und leidet darunter. Das war und ist bei mir anders: Wenn ich mir irgendwo keine Mühe gebe, ist es mir auch schnurzegal 😀
Nun, mein grosser Siebenjähriger ist eben zu anderem berufen. Buchstaben haben ihn nie interessiert, Zahlen auch nicht und jetzt muss er halt trotzdem weil die Schule eben an einem bestimmten Zeitpunkt dieses Lernen einfordert, ganz egal, ob das Kind dafür schon bereit ist. Weil ich kenne genug Kinder, die sich schon im Kindergarten, mit 4, 5 Jahren für’s Lesen und Schreiben lernen interessieren und es sich dann auch beibringen (lassen) und, nein, da stehen nicht unbedingt übermotivierte Eltern dahinter, aber wenn das Kind fragt und lernen will, soll man darauf eingehen. Aber eben, die Schule kann natürlich nicht jeden dort abholen, wo er/sie gerade steht und so ist es jetzt halt noch ein Krampf… vielleicht wird es besser, vielleicht hätte der Grosse in einem Jahr selber Interesse gezeigt, wir wissen es nicht, es ist jetzt halt so und wir versuchen, so gut es geht, ihn zu unterstützen. Seine Stärken liegen halt aktuell woanders, so staunen wir immer mal wieder Bauklötze, wenn er recht detailliert physikalische Begebenheiten erklärt wie z.B. die Verdrängung des Regenwassers bei voller Fahrt auf der Autoscheibe. Oder wenn er neunmalklug sein grosses Wort-Repertoire einsetzt (hat er von mir, logo! 😛 :D)…

Schule ist also das Thema im 7. Lebensjahr, aber dank 3-4 freier Nachmittage in der Woche zum Glück nicht ein alles einnehmendes Thema. Der Grosse beschäftigt sich also nach wie vor in seiner Freizeit grösstenteils mit seinen Lego, dazu mache ich dann noch einen separaten Beitrag 😉 Ausserdem würde er gerne den ganzen Tag Youtube-Videos auf dem iPad schauen, was ich allerdings eingrenze, bei beiden. Gerne trifft er sich natürlich mit Freunden, besucht ein Sportangebot der Schule und den Schwimmkurs.
In Sachen Geschwister ist es so wie wahrscheinlich bei allen: mal sind er und die Maus ein tolles Team, mal fliegen die Fetzen… womit ich Mühe habe, ist seine dominierende Art, die immer dann funktioniert, wenn ein anderes Kind sich gerne unterordnet, wozu die Maus gehört. Da wird herum kommandiert und gemacht und das nicht immer auf die feine Art. Inwiefern er das vom Pausenhof hat, zusammen mit englischen Ausdrücken, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob er sie überhaupt versteht (WTF ist so einer, den er gerne gebraucht :P) und natürlich auch deutschen Wörtern wie „geil“, ähm, ja… wie auch immer, wir erinnern uns an die eigene Schulzeit, es gehört halt dazu… aber oft überbordet ihm das Frechsein ein wenig, auch uns Eltern gegenüber und da habe ich noch nicht wirklich eine Lösung dafür, denn ich glaube, dass er das gar nicht so bewusst macht. Und last but not least kann auch vieles eine Art Reaktion auf die Geburt der 2. Schwester sein, eine unterschwellige eben, die man nicht direkt als Eifersucht auslegen kann so wie damals bei der Geburt der Maus, die ihn ganz offensichtlich eine Zeit lang aus der Bahn warf.

7 Jahre Grosser sind auch 7 Jahre Mama. Ob ich in den 7 Jahren viel dazu gelernt habe? Mit Sicherheit habe ich viel Erfahrung gewonnen, aber noch heute hadere ich regelmässig mit mir und meiner Mutterrolle, v.a. jetzt, da ich mit Baby alle Hände voll zu tun habe. Natürlich profitiert das 3. Kind von meinen gewonnenen Erfahrungen, aber der Erstgeborene wird immer der Erste bleiben, viele neue Erfahrungen wie z.B. die Schule werde ich immer mit ihm zuerst machen. Insofern tut er mir leid, weil ich alle Fehler, die ich gemacht habe und noch machen werde, mit ihm mache… ich kann nur hoffen, dass ihn das eher stärkt als schwächt, aber versteht ihr jetzt, warum es ein konstantes Hadern ist? Und geht es Euch auch so, gerade beim Eurem erstgeborenen Kind?

7 Jahre also, was soll ich da noch sagen, es geht rasant auf die Pubertät zu! 😛 Die Challenge bleibt. Mein Erstgeborener, mein einziger Sohn, die Herausforderung unseres Lebens, nie einfach (wer sagte, es sei einfach?), oft wie ein Spiegel an der Wand, ein Mini-me und doch ganz eigen, ein kleines Ü-Ei, ein Kind, für das ich mich manchmal ganz besonders stark einsetzen muss weil ich ganz genau weiss, was es fühlt, und manchmal auch nicht, dann zerreisst mich die Ratlosigkeit fast… ich hoffe, irgendwann meine Fehler wieder gut machen zu können, ich hoffe, nicht alles falsch gemacht zu haben oder zu machen. Mein ganz besonderer grosser Sohn, der hier im Blog immer weniger präsent sein wird, weil das Internet irgendwann auch bei ihm ein Thema sein wird… ich hoffe, ich kann ihn stark machen für’s Leben, ich hoffe, er findet seinen Weg, ich hoffe, er weiss, dass ich immer für ihn da sein werde, und ich hoffe, dass er das auch annehmen wird. Ich bin stolz auf Dich, Grosser! Happy Birthday!

5 Jahre Maus

Wieso kommt es mir vor wie gestern, dass ich einen Statusbericht über die Maus schrieb… dabei ist es ja bestimmt mindestens ein halbes oder eben ein ganzes Jahr lang her… nun ist sie schon 5!
Und 5 Jahre sind schon etwas Besonderes. Man ist schon ein gut eingelebtes Kindergartenkind und die Schule ist auch nicht mehr weit weg. Man ist kein Kleinkind mehr, wird immer selbständiger und braucht trotzdem noch ganz oft die Nähe und den Schutz seiner Mama (was vollkommen ok und schön ist :D)
Man ist kein Stillkind mehr und kann schon fast schwimmen. Man interessiert sich für Zahlen und Buchstaben, mehr als damals der grosse Bruder, den es nicht kümmerte. Der hatte aber auch kein älteres „Vorbild“…
Ja, man hat vieles abgelegt, was man bis vor kurzem noch so kleinkindmässig tat… den Nuggi braucht man ebenso nicht mehr wie das Töpfchen. Man kann theoretisch alleine einschlafen, wenn man denn will (will man eigentlich nicht ;), man ist längst nicht mehr nur Mama-, sondern auch Papakind und geniesst auch seine Nähe.
Man spricht schon ganz gut und verständlich, nur wenige Fehler blieben. Man hat beste Freundinnen und weiss, was man will (und was nicht).
Meine Maus… ja, gross ist sie geworden, unabhängig, selbstständig und immer noch dieses liebevolle, soziale Wesen. Ab und zu noch steckt in ihr ein zorniges Kleinkind, aber immer seltener. Hilfsbereit ist sie, neugierig und so oft in ihrer kleinen, fantastischen Welt, die ganz wunderbar sein muss… oft versinkt sie darin, trällert oder spricht vor sich hin in einem Spiel. Das ist so süss, so schön anzusehen und zu hören. Ich kenne es nicht vom Grossen, es fasziniert mich und ich finde es so wunderwundervoll, dass ich mir wünschte, ich könnte sie ewig so sehen und erleben… möge sie diese Fähigkeit ganz lange behalten. Meine Zaubermaus, mein Herz & meine Seele.

Mit 5 Jahren wiege ich rund 17kg und bin 105cm gross, wobei ich meist schon Grösse 116 trage.
Meine Geschenke zum Geburtstag: einige Lego Friends, ein Frozen-Keyboard, einen neuen Radio/CD-Player (plus CDs), das Erste-Buchstaben-TipToi-Buch, ein Bastel-Set, Glitzer-Leim und Leuchtstäbe, eine Tasse, eine Lego-Aufbewahrungsbox, ein Little Pony zum Stylen mit Perlen, ein Puzzle und ein Malbuch. Ich hoffe, ich hab‘ nichts vergessen 😉

Ein Geburtstag mit Krankheitsfolge…

Heute melde ich mich nur kurz… die Geburifeier für den Grossen am SA verlief ruhig und unspektakulär… bis er sich abends über Bauchschmerzen beklagte und zu uns ins Bett kam. Etwas gehustet hatte er vorher schon. Nun schien es bei jedem Hüstchen zu würgen. Er erbrach sich aber nicht wirklich… dafür rotierte er im Bett herum. Mich störte es kaum, den Mann schon. Ich zog aber auch gegen 2 Uhr zur Maus weil sie mich rief… am Sonntag lag er dann also flach und spuckte immer mal wieder (nur Flüssigkeit). Essen wollte er den ganzen Tag lang nichts. Am morgen liess ich mein Workout sausen und ging stattdessen zur Apotheke um etwas gegen den Brechreiz zu holen. Bei mir wurde in der Zwischenzeit zudem ein Schmerz im linken Arm bzw. in der Schulter immer schlimmer. Bevor ich gestern schlafen ging, nahm ich eine Schmerztablette. Offenbar habe ich den Arm im BJJ am Samstag irgendwie überstrapaziert beim erfolgreichen Verhindern eines „arm bar„s, vielleicht auch bei was anderem, wer weiss… Gestern am späteren Nachmittag kamen dann noch die Nachbarn und mein Bruder. Der Grosse sammelte sich, nachdem er schon zwei mal geschlafen hatte, und spielte bis die Gäste wieder gingen. Danach ging er ins Bett und entwickelte nun auch Fieber. Er kam wieder zu uns (wir sind schon vor 22 Uhr ins Bett – der Schlaf ist derzeit mein bester Freund!)… das selbe Spiel: Maus rief mich zu sich und der Grosse hielt derweil meinen Mann mit Fieberträumen wach. An Schlaf war wohl nicht zu denken. Am Morgen war dann auch klar, dass er den Kindergarten nicht besuchen würde und ich das Montagstraining auch nicht. Meinem Arm ging es nicht besser, ich machte einen Termin beim Chiro aus. Der Grosse lag immer noch flach und konnte nichts essen. Der Maus war langweilig. Wir siechten also bis Mittag durch, assen bei der Schwiegermutter, die auf die Kinder aufpasste damit ich zum Chiro konnte, und nun scheint es aufwärts zu gehen… er hat gerade endlich was gegessen und widmet sich nun dem letzten, noch verbliebenen L*EGO-Set, das er zum Geburtstag bekam. Obwohl mein Chiro bei mir ziemlich rumknackste, spüre ich den Arm noch gut… Mittwochs muss ich nochmals hin… hoffe es wird dann besser…
Bis jetzt war ich echt verschont! Einerseits von gröberen Kampfsportverletzungen, andererseits von kranken Kindern. 6 Jahre lang war nie eins meiner Kinder so richtig krank. Ich erinnere mich, dass die Maus mal einen Tag lang flach lag. Wir hatten seltenst Fieber, nie Mittelohrentzündungen, Angina oder dergleichen. Meine Kinder hatten höchstens mal einen nervigen Husten mit oder ohne Schnupfen, der uns und ihnen die Nächte erschwerte, tagsüber aber niemanden gross tangierte. Heute aber wurde der Alltag mal unterbrochen und wir hocken zuhause. Ich griff zur Frustschokolade. Die Woche wird nämlich auch noch kurz, der einzige halbwegs freie Tag ist vollgestopft mit Terminen (Arbeit; ist ja gut, eigentlich…) die nächste Woche hat auch nur 4 Tage. Feiertagsbedingt fallen viele Sporteinheiten aus, und das gerade jetzt, wo ich schon zwei verpasst habe… Und dann sind schon bald Schulferien.

Ich will den geregelten Alltag zurück, bäh! 😦 Und ich hätte gerne gute Neuigkeiten, irgendwas Positives, Nettes, Liebes, Aufmerksames… aber, Fehlanzeige… man kann nicht alles haben, ne?

Adventsgewinnspiel

Heute nur ein kurzer Beitrag in eigener Sache… einen Adventskalender wie ihn zum Teil andere Blogs haben, führe ich nicht. Zumindest nicht ganz. Dafür aber wird es heuer zum ersten mal bei Mama mal 2 ein Adventsgewinnspiel geben. Und zwar schalte ich an jedem Adventswochenende eine Verlosung von 2-3 Preisen auf meiner Facebook-Seite online, an der ihr teilnehmen könnt. Ich finde, mein Sponsor hat uns da ein paar ganz tolle Sachen zur Verfügung gestellt, zumindest hätten sich meine Kinder da sehr freudig drauf gestürzt 😉 Aber die Preise sind natürlich für Euch und für das ein oder andere Kind liegt da wohl auch etwas, das es rechtzeitig fürs Christkind unter den Baum schafft und das freut mich sehr 🙂
Also schaut einfach in den kommenden Wochenenden auf meine Facebook-Seite, liket und teilt sie fleissig…
Ich wünsche Euch schon jetzt viel Glück! 🙂

Zur Info: Leider kann ich die Preise nicht unter Selbstkosten versenden, deshalb bitte ich Euch, daran zu denken, dass ihr, wenn ihr von weiter weg seid, die Portokosten im Voraus übernehmen müsstet. 
Hier schon mal zur Info… es wären CHF 7.- in die Schweiz, 4€ nach Österreich, 10€ nach Deutschland und 12€ in die restliche EU. 

Kleine Steine, grosse Leidenschaft: Lego – des Grossen liebstes Spiel

Ich kenne kein anderes Kind mit einer derart ausgeprägten Fokussierung auf ein einziges, besonderes Spielzeug… Ich weiss nicht genau, wann es begonnen hat. Natürlich weiss ich, womit. Zuerst waren es die Duplo-Steine, die mittlerweile 4 Kisten in IKEA-Regalfachgrösse füllen. Aber schon vor dem 4. Geburtstag begann sich der Grosse auch für die kleinen Lego-Steine zu interessieren. Von da an wünschte er sich kaum mehr etwas anderes. Heute füllen die Steine der Sets, die er bis jetzt erhalten hat (und das sind viele!) einen ganzen Schubladenrollturm. Ja, den hat der Papa mal im Baumarkt gekauft damit wir die Steine nach Farben getrennt einsortieren können, gar nicht mal die schlechteste Idee… es gibt keinen Tag, an dem der Grosse sich nicht mit seinen Lego beschäftigt. Auch haben wir immer mehrere Versionen des aktuellsten Prospekts hier (der wird jeweils sehnlichst erwartet), weil diese „Lektüre“ ihm immer wieder als Inspirationsquelle dient. Und natürlich sucht er sich hier regelmässig Favoriten auf, die dann auf eine Wunschliste müssen. Wir haben schon zahlreiche Wunschlisten für Weihnachten und Geburtstage (ja, mehrere 😉 gefüllt, bearbeitet und wieder bearbeitet. Weil, die Wünsche ändern sich natürlich stetig, je nach Interessens- oder Wetterlage. Favoriten bisher waren: Lego City Arktis und Sumpfpolizei, Ninjago, Chima, Jurassic und aktuell Star Wars. Aber eigentlich nähme er alles! Mein Mann und ich haben schon in Erwägung gezogen, Lego-Aktien zu erstehen oder nach einem Spezialservice zu fragen, der uns jeweils die aktuellste Kollektion nach Hause schickt (haaahaa)… wie auch immer: bekommt er was, wird es natürlich gleich zusammen gebaut. Er baut natürlich auch Sets zusammen, die eigentlich für ältere Jungs wären. Da braucht er manchmal ein wenig Hilfe weil er ziemlich schluddrig sein kann, aber eigentlich geht es ganz gut. Es dauert dann aber in der Regel keine 10 Minuten bis er das Ganze wieder umbaut/modifiziert. Er baut die Sets dann auch kaum je wieder so auf wie sie gedenkt wären. Viel lieber baut er Eigenkreationen und steckt darin viel (sehr viel) Zeit und Mühe. Trotzdem wünscht er sich nicht einfach Steineboxen, nein, er mag, wenn, dann schon ein tolles Set haben… aber eben… Junior hat eine Idee und baut drauf los – mit nichts als seiner Idee im Kopf! Die kommen daher, dass er etwas im Katalog, im Lego-Heft, im iPad oder sonstwo etwas sieht, das ihm gefällt, und dann baut er es nach. Und es ist für uns immer wieder absolut verblüffend, wie gut er das schafft. Wir helfen ihm nicht, er macht das alleine. Und er schafft wirklich wahre Konstruktiontionskunstwerke, an denen wir selber wohl weit mehr tüfteln müssten wenn wir rein aus dem Kopf etwas nachbauen wollen würden… auf dem Foto ist jetzt nichts Herausragendes zu sehen, leider haben wir es bisher versäumt, jeweils Fotos zu machen, das sollten wir mal. In den letzten Tagen baute er z.B. ein Ewok-Dorf, einen Sternenzerstörer und irgendwas von oder für Jabba (Star-Wars-Fans wissen, was gemeint ist ;).
Zu unserem Leidwesen ist seine aktivste Zeit der Abend, so ab 19, 20 Uhr. Meist setzt er dann seine Ideen um. Und, man ahnt es, er hört dann nicht auf bis es fertig ist. Und das kann dauern. Es ist keine Seltenheit, dass er um 22 Uhr noch intensivst beschäftigt ist. Es wäre vergebliche Liebesmüh, zu versuchen, ihm vor Fertigstellung Einhalt zu gebieten.
Wir haben so eine leise Ahnung, dass diese Fähigkeiten ziemlich speziell sind und ihm vielleicht irgendwann im Beruf nützlich sein könnten sofern er dann auch irgendwie in diese Richtung tendieren wird?
Während er in seinem Zimmer hochkonzentriert baut, duldet er keine Ablenkung. Es stört ihn dann z.B., wenn die Schwester daneben sitzt und vor sich hin plaudert.

Maus

Vor 2 Jahren (damals noch in der Wohnung) waren noch die grossen Duplos aktuell 😉 Maus vorne, Grosser im Hintergrund…

Es ist wirklich faszinierend, wie er sich immer wieder in das Lego-Spiel vertiefen kann. Ein Spiel in dem Sinne ist es ja nicht mehr, er stellt seine Konstrukte auch selten länger auf/lässt sie ganz oder spielt mit den Figuren dann Rollenspiele. Er bricht relativ schnell wieder alles ab, verbessert noch etwas oder beginnt neue Projekte. Und man kann wirklich sagen, dass diese Leidenschaft nun seit bald 2 Jahren schätze ich, ungebrochen anhält und offenbar nie lange langweilig wird… natürlich sitzt er nicht den ganzen Tag mit seinen Legos im Zimmer… er hat ja den Kindergarten, wir gehen raus, er spielt mit anderen Kindern (auch Lego u.a. 😉 und manchmal beschäftigt er sich auch anderweitig. Aber die Lego, die machen ihn aus. Ich bin gespannt, wie lange diese Faszination noch anhält.
Mich würde interessieren, ob es noch mehr Kinder gibt, die derart versessen auf’s Lego-Bauen sind? Erzählt mal! 😉 Auch die Maus erhielt schon einige Mädchensets, übrigens, klar, aber sie spielt lieber anderes…
P.S.: Dieser Beitrag wurde übrigens nicht von Lego gesponsert (das haben die natürlich auch gar nicht nötig 😉

Unsere 2. Ferienwoche – mit Ausflug ins Legoland

So, wir sind dann mal wieder da. Also eigentlich schon seit Donnerstag aber aufgrund dessen, dass mein Mann die Woche Ferien hatte, war ich kaum am PC.
Unser Ausflug zum Legoland, schon das 3. Mal unterdessen, war wieder ganz gelungen. Die Kinder quengelten eigentlich erstaunlich wenig und mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück. Nur als wir am Mittwoch gegen Mittag ankamen, regnete es etwas heftig, aber da wir recht bald ins Restaurant gingen um zu essen, konnten wir das bestens überbrücken. Denn danach war der Regen kaum noch spürbar und die Kinder waren ja bereits in ihren Matschklamotten so dass auch die teils noch nassen Sitze kein Problem darstellten. Der grosse Vorteil aber am miesigen Wetter: es hatte kaum Leute und wir mussten nirgends lange anstehen. Das war echt genial und es war auch am Donnerstag noch so. Bei unseren ersten beiden Besuchen hatte es jeweils deutlich mehr Besucher. Den ersten Tag, der ja eh nur ein halber war, brachten wir also gut um. Bei Parkschluss fuhren wir ins Hotel (Ritterburg) und haben da nur den Fehler gemacht, vorher nicht für’s Abendessen zu reservieren. Die Hotels waren offenbar ziemlich voll (eigentlich fast nur Schweizer – Ferienzeit halt 😉 und entsprechend war es das Restaurant. Wir mussten eine ganze Weile warten und weil die Kinder langsam hungrig und müde wurden, holte ich das iPad. Damit war dann die Wartezeit auch gut überbrückt und wir bekamen einen Tisch. Da wir noch keine Lego gekauft hatten und alle müde waren, konnten wir im Hotelzimmer rasch das Licht löschen. Der zweite Tag blieb trocken und wir besuchten nach dem Frühstück von der Parköffnung um 10 Uhr bis nachmittags nochmals das Legoland, fuhren noch einige Bahnen, assen und tätigten den obligatorischen Einkauf im Shop. Übrigens haben wir heuer auch im Kleidergeschäft von LEGOWear etwas mitgenommen: einen Star-Wars-Pulli für den Grossen und eine Softshell-Jacke plus passender Mütze für die Maus (sie hatte keine passende mehr).
Ich denke aber, dass wir nicht unbedingt sooo schnell wieder hin müssen, denn die Maus ist mit ihren unter 100 cm doch noch recht eingeschränkt, was das Bahnenfahren betrifft. Sie musste 3-4 mal warten weil sie noch nicht mitdurfte und war entsprechend frustriert. Mit 110 cm können die Kids dann aber fast alles fahren und so würde ich gerne warten, bis sie diese Grösse erreicht hat. Ausserdem glaube ich, dass der Grosse es irgendwie „gesehen“ hat. Auch wenn’s ihm danach Spass machte, mussten wir ihn ein paarmal zum Fahren überreden. Sein Highlight ist jeweils, dass er sich im Shop etwas aussuchen darf, zu dem Thema poste ich dann separat mal was. Aber nur um Lego zu kaufen muss man nicht ins Legoland fahren 😉 Also tut vielleicht eine längere Pause ganz gut um es wieder spannender zu finden (auch für uns Eltern). Und zu viert Bahnen fahren ist natürlich super. Vielleicht ist die Maus ja in einem Jahr schon 110 cm gross, wer weiss? 😛
Den Rest der Woche brachten wir ganz gut um soweit. Natürlich war der Papa eine Weile mit dem Aufbau des vom Grossen gewünschten Pakets beschäftigt. Am Freitagnachmittag sind wir zum Playdate und am SA Morgen bin ich allein mit der Maus einkaufen und zum Jahrmarkt gefahren. Den Kids merkte man dann abends an, v.a. dem Grossen, dass er den ganzen Tag nicht draussen war. Deshalb haben wir für heute einen längeren Waldspaziergang eingeplant. Die frische Luft tat uns allen gut 😉
So, und ab morgen dann also die letzte Ferienwoche aber ziemlich alleine… aber die eine Woche packen wir auch noch und die eine oder andere Spielverabredung wird sich schon noch ergeben 😉 We’ll take it easy! Habt noch einen schönen Abend! 🙂

PS: Fotos auf Facebook! 😉 Sorry, hatte keine Zeit, sie herunterzuladen…

Unser Ausflug ins Legoland

Letzte Woche habe ich meinen Mann gefragt, ob er evtl. am FR frei nehmen könnte um einen Ausflug zu machen, die langen Herbstferien ein bisschen zu unterbrechen quasi… er meinte, das sollte kein Problem sein und so setzten wir den schon lange gehegten Plan, einmal die Kinder mit einem Besuch ins Legoland zu überraschen, in die Tat um. Bisher waren unsere Ausflüge selten frei von irgendwelchen Konflikten aber dieses mal klappte es wunderbar. Nach 2h Fahrt, welche die Kinder problemlos meisterten, checkten wir ein und durften das Auto vor unserem Bungalow im Ägypten-Stil parkieren. Gleich ging es los in den Park… ein Stückchen Fussweg durch den Wald und schon standen wir vor dem Eingang. Zuerst suchten wir uns ein Restaurant (es war Mittagszeit) und genossen, alle hungrig von der Fahrt, gemeinsam zwei Teller mit SchniPo. War wirklich sehr lecker (für SchniPo, das will was heissen!) Wir hatten echt Glück mit dem Timing denn der Park war überhaupt nicht voll so dass wir praktisch nirgends anstehen mussten. So schlenderten wir ein bisschen durch den Park und testeten verschiedene Bahnen. Sogar Achterbahn fuhr unser Grosser, der mit 109 cm Grösse grad knapp akzeptiert wurde – nochmals Glück gehabt. Auch ein Besuch der Lego-Fabrik und im Lego-Shop durfte nicht fehlen und die Kinder durften sich auch etwas aussuchen… mitten im Jahr, jaja… 😉 Um 17 Uhr (Schluss des Bahnenbetriebs) konnten die Kids noch eine letzte Runde in einem Boot drehen und danach machten wir uns langsam auf den Rückweg, alle guter Laune. Wir bezogen unser Bungalow (nicht riesig aber komfortabel und genug Platz für eine Nacht) und spielten noch ein wenig. Von hier ab begann leider für mich der ungemütliche Teil denn ich bekam Kopfschmerzen. Zwar hatte ich für die Kinder alle möglichen Medis dabei, dachte aber nicht an uns… Am selben Abend bekam ich auch meine Periode und – das hängt wohl zusammen – entwickelte eine regelrechte Migräneattacke. Zuerst gingen wir aber essen in die Ritterburg. Tolles Ambiente, wirklich leckeres Essen. Nur leider dauerte es recht lange bis die Hauptspeisen kamen, meine hatte nochmals grosse Verspätung. Die Kinder waren müde und geschafft vom Park, es war also nicht optimal. Als Entschädigung wurde uns ein Dessert offeriert, was ich ablehnte weil die Kids wirklich sehr quengelig waren. Dafür bekamen wir dann die bestellte, zweite Wasserflasche kostenlos. Die Kopfschmerzen wurden im Zimmer nicht besser, ich legte mich zwar gleich hin und döste kurz weg, die Maus war auch schnell neben mir eingeschlafen aber dann wurde ich vom Grossen geweckt und von da an wurden die Schmerzen unerträglich. Ich nahm Tramadol-Tropfen (für die Kinder), es half aber nicht. Ich wälzte mich gefühlte Stunden hin und her und musste dann irgendwann in der Nacht auf die Toilette und – praktisch gleichzeitg – auch heftig erbrechen. So viel zum Abendessen, das ich fast abbestellt hätte… von da an ging es dann zum Glück aufwärts. Am Morgen war noch ein Druck da aber es ging dann bald besser.

Nun entpuppte sich das bei der Reservierung angewählte „Gourmet-Frühstück“ (Aufpreis 25€) als wahrer Glückstreffer: Sehr wenig Leute in diesem Bereich, eine gute Auswahl, vieles inbegriffen, Spielecke und Bedienung sowie Buffet während nebenan im grossen Speisesaal eher dicke Luft herrschte und die hungrigen Leute Schlange standen als wir fertig waren. Gestärkt packten wir die Koffer und fuhren zum Haupteingang um uns ins Samstagsgetümmel zu stürzen. Zwar waren merklich mehr Leute hier als noch am FR aber das Wetter war nach wie vor ideal (bewölkt aber trocken und mild) und am Mittag fanden wir auch gleich problemlos einen Platz im Restaurant unserer Wahl (Dino-Grill). Ganz anders noch als im Frühsommer im vollen Europapark. Sowohl mein Mann als auch ich fuhren auch nochmals Achterbahn mit Grossem (ich war das nicht mehr gewohnt und schrie wohl ziemlich laut :D… auch bewunderten wir die Kürbis- und Halloween-Deko im Park. Am Nachmittag hatten wir dann soweit alles gesehen und machten uns zeitig und zufrieden auf den Heimweg. Legoland – wir kommen wieder! Schön war’s! 🙂

Und nun noch die Fotos, ich glaub‘ die kamen oben… 😉 Man sieht dass wir Star-Wars-Fans sind 😉 Viel Spass! 🙂

Befindlichkeiten…

Ich war bei der Kosmetik, beim Friseur und heute dank meines Vaters, auch beim Sport… das tat gut, alles das. Zeit für mich zu haben, an meinem Äusseren zu arbeiten (das sehr renovierungsbedürftig ist 😉 …

Mein Mann und ich hatten am Samstag Zeit für Zweisamkeit und verbrachten fast den ganzen Sonntag mit den Kindern auf einer Sandbank am Rhein, grillierten Fisch über dem offenen Feuer (also mein Mann grillierte ;), lagen und gruben im Sand, holten Wasser, bauten und schaufelten und das alles bei sehr sommerlichen Temperaturen. Es war zwar ein Geschlepp bis wir alles vom Fahrradanhänger über die Felsen nach unten geschafft haben, aber es hat sich gelohnt. Es fühlte sich wahrlich an wie ein Tag am Meer. Die Füsse im Sand, den Wind im Haar und die Sonne im Gesicht derweil die Kinder glücklich spielten – das erdet, das lädt die Mamabatterien neu auf…

Denn zurzeit schlafen die Kinder oft schlecht, gehen spät ins Bett oder erwachen nachts häufig. Da ist man abends einfach K.O. Da fehlt die Energie für alles andere als eine leichte Konversation und gedankenlosem TV- oder Facebook-Konsum… da fehlt mir die Kraft, noch zu häkeln oder ein Schnittmuster zusammen zu kleben (für’s Nähen fehlt eh die Zeit), geschweige denn noch zu lesen.

Aber für alles kommt irgendwann wieder eine Zeit…

Wir haben gerade die Mitte der ersten Ferienwoche erreicht und bislang ging es ganz gut auch wenn die Nachbarn zum Teil fehlen. Türe auf, Kinder raus und rein und zufrieden spielend – das ging mit dem Nachbarsjungen immer am besten. Aber es geht auch so… das Wetter ist schlechter, uns stehen zwei terminfreie Wochen bevor, mal sehen, was wir so unternehmen werden.

Ein Update zu unserem grossen, nun schon 4,5-jährigen Jungen: Seit wir aus dem Urlaub zurück sind, trinkt er seinen Kakao aus der Tasse, das Fläschchen haben wir endgültig abgeschafft (und ihn dafür mit der seit April ersehnten LEGO-Arktis-Packung belohnt) und fast wie von selbst verabschiedet er sich schleichend auch von seinen Schnullern – wer hätte das gedacht!? Ich war sicher, er würde die noch bis Schulanfang haben und doch erhoffte ich mir durch den Kindergarteneintritt eine Besserung. Dadurch dass wir hart blieben und die mittlerweile kaputtgebissenen Schnullis nicht ersetzt haben, braucht er sie immer weniger. Er nimmt sie oft nicht mal mehr mit ins Bett, was sehr erstaunlich ist. Tja, so kann’s gehen… ich bin froh, dass ich die Abgewöhnung zu keinem Zeitpunkt beinhart weiter verfolgt habe weil er es einfach noch brauchte (angeblich besteht das Saugbedürfnis bis zum 6. Lebensjahr). Dass er sich nun praktisch selber davon trennen kann, wird sein Selbstbewusstsein stärken. So ist es kein Zwang… Ich denke, dass sich die Zähne davon noch erholen werden bzw. der Kiefer. Mal sehen was der Zahnarzt sagt, für den wir Ende Monat aufgrund des KiGas einen Pflichttermin erhalten haben hier im Ort… Unser Grosser malt derzeit hingebungsvoll aus, was ihn vor dem KiGa nicht interessiert hat. Ausserdem räumt er auf, freiwillig, und ohne dass man ihn darum bittet. Und vertieft sich nach wie vor stundenlang mit seinen Legos… er ist viel ausgeglichener… meistens 😉 Und weil ich’s schon lange nicht mehr getan hab‘: Hier auch mal wieder ein aktuelles Foto meiner tollen Kinderlein… ich weiss, ich bin furchtbar diesbezüglich aber schaut halt einfach bei Instagram vorbei, dort poste ich regelmässig Schnappschüsse 😉

Eingegraben: Spass im Sand… 😉