Alte Liebe – neue Farben (mit Verlosung)

Stabilo hat mich durch meine gesamte weiterführende Schul- und Studienzeit zuverlässig begleitet. Und ich schätze, viele von Euch auch. Kein Heft, keine Agenda, kein Buch, das in all den Jahren nicht dank Stabilo individualisiert wurde. Mit den „Boss“ Leuchtmarkern habe ich dutzende von Büchern markiert, Satz um Satz angestrichen, danach am PC alles zusammengefasst, ausgedruckt und dann beim Lernen wiederum die Quintessenz mit den Leuchtstiften markiert. Manchmal dienten die unterschiedlichen Farben auch unterschiedlichen Themen. Oder aber, ihr kennt’s, beim Sprachen lernen: Subjekt – Verb – Objekt. Na, wer weiss noch, was davon jeweils blau markiert wurde? 😉 Weiterlesen

Sommer, richtig Sommer

Ich vermisse das Bloggen… ich meine das Tagebuchbloggen wie ich es eigentlich eh und je immer gemacht habe und in letzter Zeit natürlich weniger. Ich fasse abends oft nur unsere Erlebnisse mit Fotos für meine FB-Seite zusammen und poste das dann. Geht halt schneller… aber eigentlich hätte ich ja eine App auf dem iPhone womit ich das auch auf dem Blog machen könnte. Ich vergesse es nur leider ständig 😀 Nun ja… und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag bahnbrechende Neuigkeiten und tausende Fotos hätte. Deshalb ist das ganz OK wenn es hier mal eine Weile ruhig ist… Aber irgendwas läuft immer… und ich komme endlich mal wieder dazu, was aufzuschreiben… am Montag hatte das Mäuschen einen Schub oder so und war sehr unzufrieden. Ich litt mit, und unter Schlafmangel, auch weil sie sehr früh wach war.

Die ganze Woche war geprägt von Sonne und einer Hitzewelle, die nicht abflachen will… vergeblich warten wir hier auf ein abendliches Gewitter, das etwas Regen und Abkühlung bringt. Stattdessen geht uns der Rasen fast ein. Ich schätze nicht nur wir pumpen abends einige Liter Wasser in die Botanik…

Tragemama mit Baby im Oscha Slings Tragetuch mit Rosenmotiv

Unterdessen nahen die Sommerferien schlagartig. Waren doch eben gerade noch Frühlingsferien und noch etliche Schulwochen vor uns. Aber nun naht sich alles dem Endspurt und wir haben bereits den neuen Stundenplan erhalten. Der unterscheidet sich nicht gross vom alten. Neu hat der Grosse einfach am Montag den langen Nachmittag. Ob das Sportangebot am Dienstag noch besteht, weiss ich nicht, muss ich noch abklären. Mi-Fr ist wie gehabt frei. Die Maus hat nach den Sommerferien wie ich es vom Grossen noch kenne neu an zwei Nachmittagen Kindergarten, Mo & Do. Damit sind am Montagnachmittag zwei Kinder ausser Haus und je nach dem, ob das Mäuschen dann vielleicht sowas wie einen Mittagsschlaf macht, gibt mir das etwas Zeit für mich oder zum Schreiben *hoff*.

Aber das Mäuschen und der Schlaf, das ist noch eine täglich schwankende Komponente… Ich wünschte mir, sie hätte schon einen etwas vorhersehbaren Rhythmus, aber vielleicht ist es ganz gut so wie es ist, sonst denkt man ja wieder „sie muss jetzt schlafen weil sie immer um diese Zeit schläft“ und so achtet man halt eher darauf, wann sie müde wird und nicht auf die Uhr. Wobei ich auch oft denke „sie hat doch erst geschlafen, sie kann gar nicht schon wieder müde sein„. Kann sie aber wohl… das ist wie beim Abhalten/windelfrei. Sie hat doch grad erst gepieselt, sie muss sicher nicht schon wieder… und dann habe ich die Pfütze weil mich dieser doofe Gedanke und die Angst, sie zu stressen davon abhielt, sie wieder über’s Töpfchen zu halten. Naja, wir tragen jetzt halt öfter mal eine Windel…

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Der Grosse ist mit seinem Boulder-Grundkurs durch und wird nun noch einmal in der Gruppe schnuppern. Meinem Mann wird ja Angst und bange, wenn er sieht, aus welcher Höhe die Kinder loslassen und auf die Matte springen ohne, dass sie vorher gelernt haben, wie man abrollt. Aber vielleicht machen Kinder das ja noch intuitiv? Nun, ich bin gespannt, ob der Grosse es durchzieht und einmal mehr überrascht. Lange wollte er rein gar nichts ausprobieren. Und Klettern oder Bouldern ist jetzt wirklich nichts, das irgendwer von uns oder seinen Freunden macht. Aber ich finde es prima, denn es war nun wirklich sein Wunsch und wenn man sich die Boulderer so anguckt, dann wird man schnell neidisch. Vermutlich die mit Abstand duchtrainiertesten Sportler. Sich irgendwo an ’nem Felsen festzuhalten mit dem ganzen Körpergewicht und vielleicht sogar noch überhängend – das braucht extrem viel Kraft. Klimmzüge machen Boulderer wie andere Treppen steigen…
Die Maus schnupperte ja im Ballett… ebenfalls etwas, das sie niemandem abgeguckt hat und nur aus Büchern kannte. So wie es aussieht, möchte auch sie in Zukunft dort hin gehen. Damit hätten wir dann tatsächlich jedem Kind sein (Sport)hobby! Und wenn es nach dem Mann geht, sollten die beiden auch die Schwimmkurse weiterhin besuchen, wenn auch im (näheren) Buchs – um dran zu bleiben. Aber erst mal enden in den nächsten 2-3 Wochen die noch laufenden Kurse, dann sehen wir weiter.

So… die Tage hier sind also gerade so ein Überstehen der Hitze und Verkriechen zuhause… hält ja keiner aus! In mit steigt derweil die Sehnsucht nach Meer, aber heuer fahren wir wirklich nur für eine Woche ins Tirol weil es mit Säugling und zwei Kindern, die man noch beaufsichtigen muss, sicher nicht sonderlich entspannend wäre. Und die Kleine hätte mal sowieso nix davon. Nächstes Jahr sieht es dann ja vielleicht schon wieder anders aus wenn sie laufen, sändala und bädala kann… die Grossen sind dann auch wieder ein Jahr älter und mit Kinderclub im richtigen Hotel (ich zehre immer noch vom letzten Jahr und würde sofort wieder hingehen) könnte es ganz nett werden, wenn auch sicherlich noch nicht sooo entspannt mit einem Kleinkind. In ein paar Jahren dann wieder… 😉 Anyway, ich bin kein Freibad-Fan. Mir sind da definitiv zu viele Leute, zu viel Trubel, zu wenig Platz… ich brauche ein Hotel mit schöner Poolanlage und dann muss ich mich auch nicht mehr über die Hitze beschweren, weil ich nach Herzenslust baden kann 😉

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Ansonsten sind die Tage hier eindeutig auch abgesehen von der Hitze einfach sehr fordernd. Zwei Streithammel und ein Baby, dazwischen der Haushalt und die Arbeit. Abends grilliert der Mann meistens (mit seinem neuen Sportgerät, das nun endlich den vor Rost zerfallenden, alten Grill abgelöst hat), dann müssen die Kinder unter die Dusche und ins Bett gebracht werden (was sich meistens zieht, kein Wunder, bei der Wärme kann ja keiner gescheit schlafen), ich kümmere mich um das Mäuschen und wenn sie schläft, fällt Wäsche oder Arbeit an, oft beides. Dazu kommt dann die Müdigkeit und vielleicht noch 10 Minuten einfach nur noch ein Eis essen und am Handy rumscrollen bevor das Bett überfällig ist. Nur die Wochenenden sind gemütlich. Aber so kann ich mich auf den Ferienbeginn freuen, denn der Mann hat 3(!) Wochen Urlaub (eine davon sind wir weg) und egal wie es kommt, zu zweit kann man alles besser abfangen 😉
Und, tja, Sport am Abend kann ich aus oben erwähnten Gründen noch immer kübeln. Die Tage sind lang, ich bin müde, ich werde gebraucht und wenn man dann abends en famille endlich mal raussitzen kann, weil die Temperaturen angenehm sind, was Gutes auf dem Grill liegt etc., dann will man das halt auch geniessen… ich schätze mal, kühlere Tage gibt’s früh genug wieder und so setze ich einfach auf die, um wieder loszulegen…

Der Mann hat es auf Arbeit grad auch nicht locker… immer viel los… und bevor ich mich jetzt noch müde an einen weiteren Text setze, wünsche ich Euch allen da draussen einen möglichst kühlen Kopf! Schaut auf Euch! 🙂

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Produktvorstellung & Verlosung: Trio Scribbi von Stabilo

Habt Ihr schon mit Osterbasteleien begonnen? Meine Kinder sind im Moment wieder fast täglich begeistert am (Aus)malen und arbeiten auch gerne mit Schablonen. Mit Filzstiften malen beide besonders gerne, weil man so auch grosse Flächen relativ schnell und deckend ausmalen kann.

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Nun haben wir unseren Neuzugang, den „Trio Scribbi“ von Stabilo getestet – ein „unverwüstlicher Dreikant-Filzstift“ mit robuster, dicker und gefederter Spitze. Das bedeutet, dass der Stift, der dank seiner Dicke und der drei Kanten gut in der Hand liegt, auch schon von kleineren Kindern super benutzt werden kann, da seine Spitze bei zu viel Druck einfach im Innern des Stiftes verschwindet und so geschützt ist. Zudem sind die Farben auswaschbar und gehen auch prima wieder von den Händen ab. Mit den Wänden haben wir es jetzt nicht getestet, aber vom Holztisch ging die Farbe mit einem feuchten Lappen ab! 😀
Der Trio Scribbi ist in 14 Farben erhältlich und der kindlichen Kreativität sind somit fast keine Grenzen gesetzt 😉 Die Farben sind schön kräftig und deckend.

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Stabilo war mit seinem orangefarbenen Stiftdesign, das bis heute unverändert ist, und dem Schwanen-Logo schon in meiner Schulzeit ein Must-Have. Kaum ein Etui, in dem sich die Stifte nicht fanden. Sie hielten lange und ermöglichten uns die bunte Gestaltung von Heften und Agenda. Auch Spickzettel und Briefchen an den Banknachbarn wurden damit geschrieben (ob es das heute noch gibt oder alles via Smartphone geschieht??) Toll also, dass auch meine Kinder heute damit malen können, wenn auch noch mit der kindergerechten Version. Später dürfen es dann natürlich auch die dünneren Stifte sein 😉 Der Trio Scribbi steht auf jeden Fall bei meinen Grossen hoch im Kurs und findet gerade jetzt in den Schulferien täglich seinen Einsatz.

Verlosung

Leser mit einer Adresse in der Schweiz haben die Chance, ein Set von Stabilos Trio Scribbi mit 14 Stiften zu gewinnen.

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Teilnahmebedingungen

  1. Kommentiert hier, wie Ihr mit den Trio Scribbi Stiften kreativ werden würdet
  2. Schenkt Stabilo & Mama mal 3 sowie dem entsprechenden Beitrag auf Facebook Euer Like (sofern ihr dort ein Konto habt 😉
  3. Gerne dürft Ihr beim Gewinnspiel auch in den sozialen Medien (Facebook, Instagram) mitmachen, es öffentlich teilen und Eure Freunde markieren. Schreibt einfach hier, wo Ihr es geteilt habt, damit ich die Extralose zählen kann. Und vergesst nicht, Eure Mailadresse mit anzugeben 🙂
    Der Gewinner wird in einer Woche gezogen und persönlich kontaktiert. Viel Glück! 🙂

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Vom Schreiben (und Malen :) – mit Verlosung

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Aus dem Hand-Lettering Übungsheft

Als ich noch im Schulalter war, konnte ich mich stundenlang in Papeterien verweilen. Besonders Schreibzeug und Papier interessierte mich eine Weile lang sehr. In der Schule mussten wir noch mit Füller schreiben, das war also nichts Neues für mich. Ich stiess also irgendwann auf das Thema „Kalligraphie„, kaufte mir ein paar Bücher dazu, diverse Füller und Tinte und übte fortan zuhause. Die schönen Schriften faszinierten mich sehr.
Nun, sonderlich begabt war ich nie, aber es machte Spass. Irgendwann blieb keine Zeit mehr für dieses Hobby bis ich vor ein paar Wochen erstmals auf „Lettering“ stiess. Es ist wohl nicht ganz dasselbe wie Kalligraphie, da eher mit (Pinsel)stiften gearbeitet wird, aber grundsätzlich geht es auch hier darum, schöne Schriftbilder zu entwerfen. Irgendwie stand das neu erweckte Interesse auch ein wenig im Zusammenhang mit dem Schulstart des Grossen, den ich gerne dabei beobachte, wie er die Buchstaben übt, die für ihn ja völlig neu sind. Ich konnte mich gar nicht erinnern, wie schwer es ist, diese Buchstaben zu scheiben. Dass man einer bestimmten Strichreihenfolge folgen muss, sich an die Linien halten etc. 8247Bis ich mir kurzerhand das Übungsheft* aus dem Topp-Verlag bestellt und mich gleich wieder eingefunden habe (weiter unten noch mehr Bilder aus dem Heft). Und: gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist 😉 Benutzt habe ich u.a. die Stifte von Edding, die ich Euch gleich genauer vorstellen werde. Für mich war das Nachzeichnen und schliesslich selber schreiben der Buchstaben auf den Linien sehr entspannend, ja fast meditativ und ich konnte kaum aufhören damit 😉 Aber eben: es erging mir wie meinem Sohn und ich musste es immer wieder versuchen, bis meine Buchstaben einigermassen so aussahen wie die vorgezeichneten 😉
Nun, während der Sohn zuhause selten mehr schreibt als die Lehrerin als Hausaufgabe verlangt, versucht sich die Maus schon ein wenig im Schreiben. Aktuell interessiert sie sich sehr für Buchstaben und Zahlen. Beide malen aber auch sehr gerne, entweder eigene oder Ausmalbilder. An den uns von Edding zur Verfügung gestellten Stiften hatten sie grosse Freude. Für Kinder ab 3 Jahren gibt es speziell die Serie „Funtastics“ – Fasermaler auf Wasserbasis mit Lebensmittelfarbstoffen. Sie sind aus den meisten Textilien auswaschbar und haben eine eindrücksichere Spitze. Und da sie schön gross sind, sind sie ideal für Kinder. Die „Magic Fun“ Zauberstifte aus derselben Linie haben einen weissen Stift, mit dem man die Farbe wechseln kann, das fand ich als Kind auch sehr spannend 😉

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Gerne stelle ich Euch noch in Bildern weitere Produkte von Edding vor. Für’s Lettering kann ich vor allem die brushpens nutzen, aber auch mit den Gel-Rollern und den Kalligraphie-Stiften lassen sich schöne Ergebnisse erzielen. Die Metallic-Stifte sind gerade jetzt im Hinblick auf die Adventszeit ideal um selber Karten zu basteln oder Deko-Ideen umzusetzen. Schaut dazu mal bei Edding rein – hier findet Ihr nicht nur tolle Inspirationen für konkrete Projekte (Herbst- und Winterdeko, Weihnachtskarten und –deko, Basteln für Kinder etc.), sondern könnt auch Schablonen ausdrucken. Es lohnt sich! 🙂 Weiter unten zeige ich Euch, wie ich die Ideen umgesetzt habe…
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Kalligraphie-Stifte, mit denen man auf verschiedenen Materialien kreativ sein kann.

Ob Schreiben oder Malen – mit diesen Stiften gelingen schöne Projekte.

Spezielle Sets für Kinder ab 3 Jahren, Gel-Roller für Glanzeffekte und – ganz praktisch für den Haushalt: einen Wäsche-Marker, mit dem ihr z.B. die Etiketten der Kleidung Eurer Kinder beschriften könnt, und einen Outdoor-Marker, der sich eignet um Sand- oder Wasserspielzeug zu beschriften – damit auch nichts verloren geht 😉

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Zusammen mit Edding darf ich ein Set der Funtastics-Fasermaler verlosen. Wenn Ihr dabei sein wollt, kommentiert einfach unter diesem Blogbeitrag. Ihr könnt auch auf Facebook teilnehmen, indem Ihr einen Kommentar hinterlässt, die Seiten von Mama mal 2 und Edding liket und, für mehr Chancen, Freunde taggt und den Beitrag teilt. Der Gewinner wird in einer Woche auf Facebook bekannt gegeben. Viel Glück! 🙂

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Wir bedanken uns herzlich bei Edding für das zur Verfügung stellen der Produkte und die tolle Zusammenarbeit! 🙂

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(Bilder stammen aus dem Hand Lettering Übungsheft vom Topp Verlag #TOPPlettering)

*Dieser Beitrag enthält einen Affiliate-Link

Meine Agenda: Gut geplant durchs Jahr (mit Rabattcode)

img_8250Eine gute Agenda – immer war ich diesbezüglich eine Suchende. Seit dem Gymi hatte ich immer wieder unterschiedliche Modelle. Feste mit Buchrücken, welche aus Karton, welche mit Spiralbindung oder herausnehmbaren Blättern und Einlagen. Im Gymi noch mit „Jahresbeginn“ im August und 1 Tag je Seite weil viele Fächer, viele Hausaufgaben und Prüfungen, später tat’s dann die Woche auf 2 Seiten und das Format schrumpfte irgendwann auf A6. Als praktisch Vollzeit-Mami hatte ich weniger Termine, dafür aber zwei tolle Kinder, die ich auch in der Agenda gerne ansah, also habe ich wie damals bei der Tagesmutter gesehen, zum ersten Mal eine Foto-Agenda bestellt – toll! Leider beschloss die produzierende Firma irgendwann, von sehr vielen Fotos in der Agenda auf nur noch etwa 8 zu reduzieren und das Format war nicht mehr quadratisch-praktisch-hübsch, sondern rechteckig und klein. Hab‘ die dann trotzdem bestellt.
img_8245Mit meinen Hobbies, dem Blog und Nestwärme, wuchs aber im letzten Jahr auch die Pendenzenliste an und ich hätte gerne gewisse Dinge in der Agenda eingetragen. Dafür fehlte aber ein entsprechendes Sheet bzw. der Platz. Auch hatte ich immer eine Terminzettelwirtschaft drin, die sich oft davonflatternd verabschiedete. Und dennoch nahm ich die Agenda nie mit (was die Zettelwirtschaft minimieren würde!) Und obwohl ich die Agenden zum Öffnen (wie ein Ordner) vor der Familienzeit praktisch fand (ich musste Anfang Jahr nur günstig neue Einlagen kaufen und es gab auch praktische Visitenkartenfächli, Blöckli und Post-Its mit der Lochung dazu zu kaufen), waren mir immer die Metallschlaufen im Weg wenn ich etwas reinschreiben wollte. Also alles irgendwie suboptimal… Zudem schätze ich, dass die Termine in Zukunft als Dreifachmama mit Schul- und KiGa-Terminen eher zunehmen könnten. Ich wollte also wieder eine grössere Agenda.
img_8238Über Instagram bin ich dann erstmal nur auf den Trend des #filofaxing aufmerksam geworden, der so ein bisschen was mit #scrapbooking gemein hat, also dem aufwendigen Verzieren mit schönen Stiften, Schriften, Washi-Tape, Stickers etc. Und darüber dann auch darauf, dass es auf Etsy oder Dawanda sehr viele Verkäufer gibt, die selber Einlagen, Sticker, ja sogar ganze Kalender und Agenden designen und verkaufen. Und schon ist man drin und angefixt, denn die Designs sehen toll aus – verspielt, bunt, die Schriften kalligraphisch.
img_8313Nix also mit langweiligem Arial-Einheitsbrei, was recht sein mag für’s Business, aber wir Mamas brauchen doch Farbe und Schönes im Leben! 😉 Gesehen habe ich also ein paar wenige Kandidaten, die meinen Wünschen entsprachen, einer davon leider aus den USA und ich wollte nicht unbedingt so viel Porto zahlen wie das Produkt kostet 😛 Und so wurde es für 2017 der Yumie-Planer! A5, Spiralbindung, stabile Karton-Covers, eine Woche auf zwei Seiten plus tollen Extras wie verschiedenen Jahres- und Monatsübersichten, Jahreszielen, Prioritäten- und Checklisten (monatlich), Wunschlisten, Geschenkideen, Zitaten, leere Seiten etc. – tolle Möglichkeiten, wie ich finde, sein Jahr zu planen. Dazu habe ich noch eine Menge Sticker bekommen (sind separat zu bestellen), mit denen man schnell und übersichtlich Termine einplanen kann – vom Friseur über den Arztbesuch bis zu sportlichen Aktivitäten, Geburtstagen, Urlaub oder auch haushalterischen Dingen wie Wäsche, Bügeln, Finanzen etc. Ich nehme mir auf jeden Fall vor, ab kommendem Jahr alles dort einzutragen und die Agenda zu meinem täglichen Begleiter zu machen!!! 🙂


Aber schaut Euch am besten die Fotos an, die sprechen für sich!
Ach ja: ich weiss, es gibt zahlreiche Apps und Tools und elektronische Kalender aber ich bin da einfach altmodisch. Ich muss die Dinge von Hand aufschreiben und ich habe tausend mal mehr Freude mit einer schicken Agenda in der Hand als mit einer noch so ausgeklügelten App, die mich piepsend an Termine erinnert… (auch wenn ich dann Gefahr laufe, dass Dinge vergessen gehen. Aber kann mit einer so tollen Agenda eigentlich fast nicht mehr passieren, oder? 😉

screenshot-2016-10-24-08-20-19Natürlich habe ich auch noch etwas für Euch mitgebracht: Mit dem Rabattcode „Mamamal2plan“ erhält Ihr jetzt bis zum 7. November 10% Rabatt auf einen gebundenen Yumie Planer 🙂 Vielleicht seid Ihr ja auch noch auf der Suche? 🙂
Vielen lieben Dank an yumiedesign.de für diese Möglichkeit!

 

Elternabend

Der erste Elternabend an der Schule ist ja schon auch etwas ganz besonderes im Leben als Eltern 🙂 Gestern war es also soweit und wir durften antraben. Gemeinsam mit den anderen Erwachsenen nahmen wir also auf den Kinderstühlen Platz und schauten erwartungsvoll zur Lehrerin. Auf der Fensterbank standen Getränke, Chips, Kuchen, Schinkengipfeli und eine Kaffeemaschine. Es versprach also gemütlich zu werden 😉 Nach der Begrüssung zeigte die Lehrerin die Traktandenliste für den Abend. Ich musste also anerkennend vermerken, dass wir hier gleich sehr umfassend informiert werden würden. Und so erfuhren wir ungefähr, wie der Stundenplan aufgebaut ist, welche Regeln im Klassenzimmer wie durchgesetzt werden (z.B. Lautstärke), welche Lehrmittel im Unterricht zum Einsatz kommen, Organisatorisches, ein paar Worte zum Schulweg etc. Die Eltern durften zwischendurch Fragen stellen, so dass die Fragerunde am Schluss kaum mehr genutzt wurde und es zum gemütlichen Teil übergehen durfte. Auch meine offenen Fragen, viele waren es nicht, waren geklärt.

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Quelle: basisschrift.ch

Neu für alle, also auch diejenigen Eltern, die schon Kinder in der Schule haben, ist die Basisschrift, die unsere Kinder lernen. Sie löst die etwas kompliziertere Schnürlischrift ab (da atmen wohl viele auf) und ist Teil des neuen Lehrplan 21. Ich habe mich nicht umfassend mit dem neuen Lehrplan auseinandergesetzt, aber er scheint (noch?) nicht für alle Kantone verpflichtend zu sein. Auch in Liechtenstein wurde er bisher nicht umgesetzt. Deshalb ist es gut möglich, dass Eure Kinder noch eine andere Schrift lernen. Die Basisschrift scheint auf den ersten Blick einfach zu sein. Nur wenige Buchstaben wie z.B. das Y, das kleine K und das grosse G erinnern noch an die Schnürlischrift. Warum gerade diese Buchstaben noch diesen Touch haben, andere jedoch nicht, weiss ich nicht. Aber falls hier ein Lehrer mitliest, darf er das gerne erklären. Gefragt habe ich gestern nicht… Gewöhnungsbedürftig aber ist, dass dieses Schriftbild so nur in der 1. Klasse gilt. In der 2. Klasse werden einige der Buchstaben mit Häkchen geschrieben und in der 3. Klasse werden sie zum Teil zusammenhängend geschrieben, also doch noch irgendwie Schnürlischrift. Dass sich die Schüler da jedes Jahr umstellen müssen, finde ich seltsam und auch wir Eltern müssen da dann wohl darauf achten. Aber gut… ab dem 4. Jahr entwickle man dann die eigene Handschrift… aha. Wie es bei mir damals war, weiss ich nicht mehr, aber ich glaube, dass ich erst im Gymi so schreiben durfte, wie ich wollte (und das war dann toll!) Erstmal so ein Rumprobieren und Abschauen von anderen, deren Schrift ich schön fand. Gelingen tat es mir nicht wirklich, ich hatte und habe eine Sauklaue, welche keiner ausser mir lesen kann. Trotzdem schrieb ich gerne und übte mich auch gerne in verschiedenen Schriften. So eine Handschrift ist ja auch etwas ganz Persönliches und leider stirbt sie zusehends aus.
Aber wir waren ja bei der Schule und der Basisschrift… Ebenfalls interessant war es, zu hören, dass gewisse Lehrer zum Lesen lernen diese Bilder von Gesichtern mit offenen Mündern nutzen, mit denen die Kinder angeblich ja wahnsinnig schnell schon das Lesen lernen. Ich selber kann damit nix anfangen, habe es früher auch nicht so gelernt, aber bitte… „Unsere“ Lehrerin hier benutzt es offenbar auch nicht. Dafür müssen die Kinder die Buchstaben ohne Laut aussprechen. Sie sagen also „Bö“ statt „Be“ beim Buchstaben „B“. Dies soll verhindern, dass sie später die Buchstabenfolge „Bsn“ für das Wort „Besen“ halten. Aha… Für mich war ein „B“ immer ein „Be“ und dennoch habe ich nie „Bsn“ geschrieben aber bitte… irgendwelche sehr gescheite, sprachstudierte Wissenschaftler haben wahrscheinlich Lange an Basisschrift und Lesen lernen rumgetüftelt, so dass wohl alles seine Berechtigung hat 😉
Insofern verfolgen wir das nun also gespannt als Eltern. Manchmal wäre ich gerne Mäuschen im Klassenzimmer, ich bekomme mit dem Hausaufgabenblatt (gibt es übrigens nur 3-4x die Woche!) ja immer nur einen Mini-Teil dessen mit über, was die Kinder gerade lernen. Der Grosse ist nicht sonderlich erzählfreudig, aber ich habe noch Hoffnung, dass er sich bald mit dem Schulsystem anfreundet und gut mitkommt. Aktuell schreiben sie wohl das „L“, was ihm leichter fällt als letzte Woche das „A“. Natürlich musste ich wieder darüber nachdenken, warum nach dem A das L gelernt wird, aber auch das wird seine Gründe haben 😀
Ich glaube also, dass der Unterricht soweit passt. Fächer wie Werken/Handarbeit, Religion Turnen, Musik und Schwimmen bringen etwas Abwechslung. Doof ist nur, dass der Dienstag so lang ist mit der optionalen Turnstunde am späteren Nachmittag nach eh schon langem Unterricht bis 16.10 Uhr. Um 17 Uhr ist mein Sohn dann verständlicherweise platt. An den folgenden Nachmittagen ist dafür frei. Was auch schade ist, ist, dass die Schwimmstunde am Freitag elendig kurz ist. So kurz, dass die Kinder sich nicht mal schamponieren, sondern nur kurz abduschen. Wahrscheinlich sind sie insgesamt eine knappe halbe Stunde im Wasser, wenn überhaupt. Berechtigterweise kam gestern die Frage, warum man denn nicht alle 2 Wochen schwimmen gehe, dafür dann aber länger. Die Begründung überzeugte mich jetzt gar nicht: damit die wasserscheuen Kinder sich eher dran gewöhnen. Erstens habe ich noch nie einen wasserscheuen 6-Jährigen gesehen und zweitens denke ich nicht, dass es einen Unterschied macht, ob er nun wöchentlich Kontakt mit Wasser hat oder nur 2-wöchentlich. Und welche Eltern gehen denn nicht sowieso auch privat mal mit den Kindern ins Bad!? Und ist es für die Wasserscheuen nicht stressig, jede Woche für so kurze Zeit ins Wasser gescheucht und dann wieder rausgescheucht zu werden? Würden die nicht mehr profitieren, wenn sie dann auch ’ne Weile drin bleiben dürfen sobald sie sich dran gewöhnt haben? Und ist es wirklich die Aufgabe der Schule, den Kindern die Angst vorm Wasser zu nehmen?
Aber es liegt nicht in meiner Hand und wahrscheinlich nervt es mich mehr als mein Kind, also von dem her… 😉 Aber man darf sich ja so seine Gedanken zum Thema machen. Da wir evtl. am FR auch jeweils Schwimmkurs haben mit den Kindern, muss der arme Kerl natürlich 2x am selben Tag ins Hallenbad. Aber das mit dem Kurs müssen wir uns sowieso nochmal überlegen weil die Kurszeiten vom Grossen und der Maus leider fast zu weit voneinander weg sind, so dass wir alle viel zu lang im Wasser wären…
Also ansonsten: netter und informativer Abend, soweit wohl verstanden wie der Hause läuft, die Lehrerin scheint erreichbar zu sein, wenn was ist, also konzentrieren wir uns darauf, dass der Grosse noch lernt, die Schule zu mögen 😉

Was noch? 

  • Nach der Sicherheit am FR, ich hätte das Baby deutlich gespürt, leider gar nix mehr… also heisst es wohl wieder Bangen bis zum nächsten Termin, zum Glück schon nächste Woche… 🙂
  • Dafür war der Geburtsvorbereitungskurs (Hypnobirthing) sehr spannend 🙂
  • Morgen verlegen wir das Playdate hitzebedingt ins Freibad 😉

Habt noch eine gute Woche! 🙂

Quelle Beitragsbild: schulverlag.ch

Über das Dokumentieren der Schwangerschaft

12. Mai 2016 – Dies ist meine erste Schwangerschaft, die ich nun endlich richtig dokumentieren kann. Von meinen ersten beiden Schwangerschaften gibt es jeweils nur wenige Fotos (immerhin habe ich bei der zweiten ein Profi-Shooting gemacht). Die erste Schwangerschaft ist lediglich marginal in einem Schwangerschafts-Tagebuch dokumentiert, die zweite, obwohl ich den Blog schon hatte, auch nur in wenigen Einträgen. Erst nach der Geburt habe ich mich wohl mehr mit dem Bloggen auseinandergesetzt und gesehen, wie detailliert andere darüber berichten. Aber keine Angst, ich werde Euch sicher nicht mit täglichen, vielleicht nicht mal mit wöchentlichen Updates versorgen (zumindest nicht im Blog, vielleicht aber auf Instagram und Facebook), denn es interessiert schlicht nicht alle. Aber es wurmt mich sehr, dass ich nicht mehr über meine ersten beiden Schwangerschaften weiss. Ich erinnere mich schon, aber nicht an alle Details (ist ja auch schon 4 Jahre her) und kann nun leider auch keine Bauch-Vergleiche ziehen oder so 😉 Fazit: ich kann das nun endlich nachholen und ausgiebig berichten – juhu! 🙂

#regrettingbloggerhood ? Nöö, eigentlich nicht ;)

Eine deutsche Mit-Bloggerin rief vor Kurzem hier zu einer Blogparade auf. Ich mache seltenst bei solchen Paraden mit – entweder, weil mir die Zeit oder die Ideen fehlen, sprich, mich das Thema nicht wirklich tangiert. Dieses mal fand ich, ja doch, das beantworte ich. Und zwar geht es darum, wie der Hashtag schon sagt, ob man das Bloggen (per se oder einzelne Beiträge) bereut usw.
Dazu muss ich ein wenig ausholen. Im September 2010, fast ganztags allein mit meinem ersten Kind, damals etwa ein halbes Jahr alt, startete ich diesen Blog, damals noch in einer etwas anderen, dilettantischeren Form – ohne Bilder, im Tagebuchstil. Warum? Ich habe schon immer gern geschrieben (von Beruf bin ich drum auch Journalistin geworden), habe mir irgendwann mal, als Blogs aufkamen, einen Blog-Account eröffnet, ohne ihn je zu benutzen und hatte den noch. Warum vor allem? Weil ich mich ziemlich allein fühlte, mächtig überfordert war und mir das Zeug a) von der Seele schreiben wollte und b) hoffte, damit anderen (den Blog lesenden) Müttern zu zeigen: „Hey, Ihr seid nicht allein, schaut mal, wir haben hier auch so unsere Probleme…“

Meine ersten Einträge waren also wirklich sehr persönlich und vor allem eine Zeit lang auch wirklich sehr schwarz – geprägt eben von schlaflosen Nächten, Stillproblemen und mangelnder Unterstützung. Es wurde dann natürlich besser und der Blog auch durchaus mal positiver. Mit Kritik rechnete ich anfangs nicht, denn nur wenige kannten ihn. Ich kam damals noch nicht auf die Idee, ihn gross zu bewerben, da er wirklich v.a. mir diente. Die Kritik kam dann auch von dort, wo man sie am wenigsten erwartete – aus den eigenen Reihen. Man hört bzw. liest nicht gerne, dass eine frischgebackene Mutter nicht über beide Ohren happy ist. Das Klischee eben… und, noch ein Klischee: was sollen die Leute denken? Ja, was? Das war mir schon immer ziemlich egal. Zwar war ich nie eine, die ihre Meinung lautstark kundtat, aber so im Stillen, schriftlich, schon… nicht, weil man so weniger angreifbar ist (man ist es heutzutage sogar umso mehr), sondern weil ich schüchtern bin. Und irgendwie wird man mit Kindern mutiger, traut sich mehr, seine Meinung zu sagen und dazu zu stehen. Ich habe vielleicht einmal kurz überlegt, den Blog sofort zu schliessen, weil mich Kommentare dazu verletzt haben, aber eigentlich bin ich rebellisch veranlagt und folge dem Credo „Jetzt erst recht!“ Vielleicht bin ich da auch geprägt von jahrelangem, unfreien Journalismus. Immer musste das Geschriebene die Meinung der Partei oder der Inserenten wiedergeben… völlig frei schreiben durften wir nie. Kleines Land halt…

Als Blogger ist man frei, zu schreiben, was man will. Zumindest, wenn einem egal ist, ob man Leser und Kooperationspartner hat. Aber auch dann: ich beschönige meine Texte auch heute noch nicht. Wenn ich eine Sch…Woche hatte und mir die Kinder mächtig auf den Keks gehen, dann schreibe ich das. Und Kooperationen gehe ich nur ein, wenn ich von etwas auch überzeugt bin. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein Leser die Authentizität schätzt. Oder einfach, dass jemand wirklich „aus dem Leben“ schreibt. Schöne-heile-Welt-Blogs mögen durchaus ihre Berechtigung haben, aber als Eltern durchlebt man nicht nur Höhen und ich finde deshalb, dass man in diesem Genre durchaus auch die Tiefen zeigen soll, denn jeder ist froh, zu hören, dass auch andere mal hadern. Und man sieht sich vielleicht die ganzen, hochaufwendigen Regenbogentorten, Geburtstagsdekos und obentos gerne an und holt sich die eine oder andere Inspiration, aber nicht jeder hat diesen Anspruch und fühlt sich mitunter durch die Überhäufung an Perfektion und Glück manchmal schier erdrückt…

Wie auch immer… nein, ich bereue das Bloggen nicht. Ich liebe es sehr und ich liebe es noch mehr seit ich es ein wenig professioneller betreibe – mit der Einbindung sozialer Medien, mit schönen Fotos, eigenem Logo und der Möglichkeit, hier und da mal eine schöne Kooperation inklusive toller Angebote für die Leser (Verlosungen, Rabatte etc.) eingehen zu dürfen. Das ist für mich wie Weihnachten… und noch schöner finde ich die rege Interaktion, die mit wachsender Bekanntheit kommt. Die Kommentare, die sich zwar v.a. auf Facebook konzentrieren. Wenn jemand schreibt: „ja, genau, so geht es mir auch…“ oder „hey, alles wird gut…“ oder einfach „Danke für diesen Beitrag, das hast du schön geschrieben“ – da geht einem doch das Herz auf! Denn eigentlich will man genau das: gelesen, verstanden und geschätzt zu werden. Jemandem helfen, einen Tipp geben, das gute Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein.
Und auch wenn man sich beim Bloggen exponiert, v.a. wenn man sich an politische Themen wagt (mache ich selten, aber wenn’s mir unter den Nägeln brennt, dann mache ich auch davor nicht halt…), eine Meinung vertritt, die halt nicht alle teilen, evtl. sogar partiell einen Shitstorm riskiert – so ist das ein Teil von mir. Man kann nicht von allen geliebt werden und es auch nicht allen recht machen und das ist gut so. Das Schöne an Blogs wie in vielem im Leben ist ja: man kann sie auch ignorieren…

Und die wahren Freunde und die Familie, die stehen eh hinter einem. Die kennen und lesen Deinen Blog. Die schmunzeln, wenn sie irgendwo erwähnt werden (niemals namentlich, übrigens bzw. wenn, dann mit Genehmigung 😉
Und da man sich virtuell meist öfter begegnet als im Alltag (ist leider so), ergeben sich manchmal lustige Situationen. Dann nämlich z.B., wenn man gerade ansetzen will, um etwas zu erzählen, und das Gegenüber sagt: „das habe ich doch schon in Deinem Blog gelesen!“

In diesem Sinne: keep on blogging! 😉

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Seinen Fussabdruck hinterlassen… wie die Maus im Rheinsand… 🙂

Zerstörerisch unterwegs…

Schon wieder ein Kalenderblatt umgedreht (hab‘ ich doch grad erst gefühlt gestern!?) In weniger als einem Monat werden die Kids ihr erstes Türchen am Adventskalender öffnen. Himmelherrje, wie die Zeit rennt! Die Tage beginnen hier zum Teil schon mit Scheibenkratzen oder Nebelschwaden, so wie heute. Die Nachmittage sind derweil sonnig, Gott sei Dank. Es tut sich wenig hier, ich bin mittlerweile eher auf meiner Facebook-Seite aktiv, wo ich auch mal ein Foto poste. Bis ich es vom iPhone auf den PC geladen hab’… ach, mühsam, deshalb schaut einfach mal auf die FB-Seite rein wenn ihr uptodate sein wollt. Die seht ihr auch hier rechts auf der Seite, also… ja 😉
Ich bin unterdessen schon wieder Strohwitwe da der Mann um 15 Uhr Richtung Tessin fährt und bis Sa (Nach)mittag dort in der Klausur sitzt. Aber mein Bruder unterstützt mich wie immer tatkräftig und kommt zum Abendessen jeweils dann kann ich problemlos auch mal in den Sport und die Kleine in Ruhe ins Bett bringen.
Gestern war ich nämlich lediglich abends im Karate (war super, abgesehen davon), das morgendliche Frauenboxen musste ich sausen lassen weil ich dummerweise die rechte Autoseite an einen Zaun gedrückt habe, nur wenig weit von unserem Haus. Auf der besagten Strasse kommen einem manchmal recht schnell recht grosse LKWs entgegen, die in die Industrie wollen und ich biege da manchmal eben auch relativ zügig ein und so verkam mir gestern ein solches Vehikel und – man ahnt es – die Quartierstrasse ist nicht unbedingt breit genug für PKW und LKW also wich ich automatisch nach rechts aus, halt leider zu weit… in der Panik fuhr ich einfach weiter obwohl der LKW 2x hupte, wohl um mir mitzuteilen, dass ich eine verrückte Frau am Steuer bin, vielleicht aber auch weil ich ein Teil verlor, das Stück oberhalb des Reifens, keine Ahnung, ein Blech halt. Irgendwann hielt ich an und bemerkte den Verlust und kehrte dann um, fuhr damit zur Garage, die mich zur Spenglerei schickte, die Fotos machte und die Versicherung benachrichtigte, die mitteilte, dass ich nur Teilkasko versichert sei und den Schaden darum gänzlich selber zu berappen hätte. Der Spengler schätzte die Reparatur auf über CHF 16’000.-, worauf ich drei mal leer schluckte im Wissen, dass wir diesen Betrag nicht vorrätig haben. Zum Glück gibt es Männer, die mehr Ahnung haben von der Sache und die einem danach sagen, dass es weder nötig noch sinnvoll ist, alles zu reparieren und sowohl Vorder- als auch Hintertür auszuwechseln solang diese noch korrekt schliessen. Der Spengler meinte im Minimum schätze er die Reparatur auf CHF 5000.-, also das, was er halt mindestens machen müsse/würde… mein Mann meinte „höchstens 1500.-“ nachdem er alles verdaut hatte und mein Vater (gelernter Automech.) wollte sich das alles mal ansehen, riet aber am Telefon dazu, erst mal „gar nichts“ reparieren zu lassen und höchstens etwas Lack aufzutragen damit nix rostet. Ein Foto der Misere habe ich gestern übrigens gepostet. Auf FB. Ähm, ja. Ich habe noch Stunden nach dem Unfall gezittert und es hat mich nicht wirklich getröstet, dass liebe Menschen sagten „zum Glück ist dir nichts passiert“, denn ich hatte nur die Rechnung vor Augen, einen mindestens vierstelligen Betrag, der uns ein Loch ins Konto reissen würde. Aber wenn Vater und Mann Recht haben, ist es zum Glück nicht ganz so arg… Dennoch war es unnötig und ist ärgerlich und und und… meinem Mann bleibt dann die Aufgabe nicht erspart, mit dem Spengler zu diskutieren, was wir nun alles nicht machen lassen…
Angesichts dessen bleibt zu hoffen, dass ein morgiges Gespräch bei einem potentiellen weiteren Arbeitgeber für einen Lohnzustupf meinerseits sorgen wird… sofern es mir nicht zu viel Zeit wegnimmt aber ich lasse mich überraschen. Ich weiss noch gar nichts. Mit der Auftragslage war und bin ich nämlich im Moment recht zufrieden und geniesse es auch, zwischendurch kinderfreie Zeit zum Nähen zu nutzen (das nächste Projekt wird was für mich! 🙂 und natürlich für Sport.
Wie auch immer, ich habe ja einen sehr dankbaren Job, der mir erlaubt, vieles von zuhause aus zu machen und dies dann, wenn ich will. So kann ich auch zwischendurch mal eine Stunde nutzen um ein Interview zu redigieren, Fotos weiterzuleiten, Termine auszumachen etc. Ich bin überhaupt nicht gebunden und an diese Freiheit gewöhnt man sich natürlich 😉 Ich kann auch problemlos mal abends oder am Wochenende an einem Text oder an Interviewfragen arbeiten… ich muss nicht in einem Büro hocken, in dem ich abgelenkt bin durch andere Menschen, ich kann mich in meinen geliebten vier Wänden in Ruhe auf die Sache konzentrieren. Luxus!
So, bald kommt Besuch, am morgen war schon welcher da und der Kuchen steckt noch im Ofen… Mittwochs läuft hier meist viel 😉 Einkaufen waren wir auch schon und das Chaos macht sich langsam breit, was soll’s, bis SA ist es wieder aufgeräumt 😉 Habt eine gute Woche, wir geben uns hier auch Mühe 😉

Baby-Blog!

Mein lieber Mann kam heute mit der Idee auf mich zu, ob ich nicht Lust hätte, einen Baby-Blog zu schreiben. Klar habe ich! Und wenig später fiel mir auch ein, dass ich längst ein Konto bei Blogger habe. Also los! Oder? Ich schreibe zu gerne, um nicht über mein neues Leben zu bloggen und Themen gäbe es derer auch genug. Doch bleibt mir genügend Zeit und Musse? Gut Blog will schliesslich Weile haben und mein kleiner Sohnemann ist Keiner der Sorte, die sich stundenlang mit Stofftieren verweilen können oder den halben Tag verschnarchen. Wir werden sehen… In diesem Sinne: Der Blog ist eröffnet! 🙂