Frau sieht auf's Smartphone

Warum Du einen Online-Clan brauchst

Online-Clan, was ist das, mögt Ihr Euch fragen? Nun, den Begriff hat Susanne Mierau bereits vor einer Weile geprägt. Seit meiner „Isolationshaft“ mit dem ersten Baby habe ich dessen Bedeutung immer wieder selber erfahren dürfen. Er schliesst die Lücke, die durch die fehlende Familie in nächster Nähe entstanden ist. Weiterlesen

Baby wird über Töpchen abgehalten - windelfrei

„Du kannst sie nicht alle retten“

Dieser Beitrag dreht sich um Einstellungen, Meinungen, Vorurteile… um Ignoranz, Intoleranz, whatever… der Hintergrund: es gibt immer wieder Beiträge in den Medien, v.a. der Regenbogenpresse, die auch „meine Themen“ aufnehmen, also eher Randthemen. Weiterlesen

Gewinnspiel: Babauba – farbenfrohe Kinderkleidung

Babauba ist ein Wiener Label das für fröhliche, bunte Kindermode steht. Aber nicht nur das: Babauba hat mit eine der grössten Fan-Communities in den sozialen Medien. Rund 115‘000 Facebook-Fans sprechen genauso für sich wie die vielen, verschiedenen Gruppen rund um das Suchen, Tauschen und Verkaufen der farbenfrohen Kleidungsstücke. Die Interaktion auf den diversen Plattformen entspricht dem heutigen Zeitgeist und spricht die Fans an, gerade auch weil es immer wieder tolle Aktionen, Verlosungen etc. gibt, die in den sozialen Medien beworben werden.

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Ich habe mich riesig gefreut, als ich angefragt wurde, ob ich Babauba gerne testen wollte. Denn da die Community so gross ist, bin auch ich in der letzten Zeit mehrfach über den einprägsamen Namen gestolpert. So konnte ich dann für unsere Maus ein paar hübsche Sachen bestellen. Natürlich war nicht mehr alles in ihrer Grösse verfügbar aber es gab noch genug Auswahl 😉

Das Paket kam rasch hier an und die Kleider sind wirklich wunderschön. Tadellose Qualität, genäht in der EU aus hochwertiger Baumwolle und machen sofort gute Laune! 🙂

Die Kollektionen von Babauba sind klein und wechseln wöchentlich, sind deshalb auch umso schneller ausverkauft. Die Fans müssen deshalb schnell sein wenn sie ein Lieblingsstück ergattern möchten.
Gross ist dann jeweils die Freude wenn es gelingt…

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Gegründet wurde das erfolgreiche Label von einer Mama, Isabella Csik. Das Nähen erlernte sie gemeinsam mit anderen Mamas und entwarf Outfits, die sie im Laden nirgends fand: mit knalligen Farben und lebhaften Mustern – das Erkennungszeichen von Babauba. Und das kam gut an. Sehr gut. Innerhalb nur eines Jahres wuchs die Anzahl Mitarbeiter von 6 auf aktuell 34 Personen, das Versandlager wuchs von 55m2 auf 250m2 an. Anfangs wurden zwei Stoffe eigenproduziert, heute sind es 185.

Weil die Nachfrage so gross ist, gibt es eine Einladungsliste, in der man sich eintragen kann und so den Link zur neuen Kollektion jeweils als erster erhält. Die regelmässigen Gewinnspiele kommen bei den Fans ebenso gut an wie das Bonusprogramm (bei jedem Einkauf sammelt man Taler), der kostenlose Versand, die schönen Malbüchlein, die mit jedem Paket kommen und vieles mehr.

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Am besten schaut Ihr auch mal in den Shop rein. Ich bin sicher, es ist Liebe auf den ersten Blick. Und wer einmal bestellt, wird es wieder tun, man kann einfach nicht widerstehen 😉
Wählen kann man zwischen den Kategorien „Oben bunt“, „unten bunt“ und „alles bunt“ sowie Accessoires. Die Auswahl an Kleidung reicht von verschiedensten Oberteilen in diversen Schnitten über Kleider, Bodies, Strampler etc. bis zu Röcken und Hosen in verschiedenen Varianten – da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Verlosung

Du möchtest Babauba auch ausprobieren oder bist vielleicht schon Fan? Dann freust Du Dich bestimmt über einen Gutschein im Wert von 50€, mit dem Du nach Herzenslust im Onlineshop für Deine Kids einkaufen kannst. Um mitzumachen schenke doch Babauba und Mama mal 3 auf Facebook Dein Like und kommentiere hier auf dem Blog. Du darfst auch gerne auf Facebook kommentieren und Deine Freunde markieren (Zusatzlose! 🙂 oder den Beitrag teilen. Ich werde den Gewinner in etwa einer Woche ziehen und auf Facebook bekannt geben. Viel Glück! 🙂

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Aus dem Alltag…

Ja, ich schaffe es doch tatsächlich auch mal wieder, einen simplen Alltags-Beitrag zu schreiben. Das kam, bis auf die SSW-Updates ja kaum mehr vor… tatsächlich verschlucken alle Pendenzen die Zeit für sowas, aber immerhin scheint diese Woche ein wenig ruhiger zu verlaufen und ich schaffe es doch ab und an ein Häkchen auf meiner To-Do-Liste zu setzen, was mich sehr erleichtert.
Die letzten Tage standen ganz im Zeichen des Föhns. Nicht, dass ich wetterfühlig wäre, aber mein Mann kann dann kaum schlafen, alles klappert, es reisst uns draussen schier die Pflanzen ab und ich war jeweils recht besorgt, ob die Kinder ihre Wege in Kindergarten/Schule und zurück ohne Unfälle meistern würden, man weiss ja nie… Mülltonnen lagen herum, ja, alles was nicht niet- und nagelfest war oder reingeräumt wurde, hat sich wohl irgendwohin verabschiedet. Ich liebe den Sturm trotzdem und es ist mir fast zu ruhig, jetzt da der Wind merklich schwacher wurde.
Unsere Woche begann gestern ruhig, ohne Playdate. Ich war morgens im Fitnesscenter und im Laden und zwischendurch immer wieder damit beschäftigt, Kleiderpakete zu machen. Auch habe ich gestern die Kleidung vom Smafolk-Gewinnspiel eingepackt, die Adressen ausgedruckt etc. Alles eine ziemliche Arbeit. Was die Kleider vom Grossen betrifft, so konnte ich schon etliche leere Kisten beiseite stellen. Langsam lichtet sich alles… aber es ist nicht einfach. Ich sehe ja in fast jedem Teil meinen Sohn als er kleiner war und knuddlig und süss und ich werde nostalgisch, sentimental, ach ihr wisst schon… nein, eigentlich haben die Klamöttchen keinen emotionalen Wert und doch… man erinnert sich vielleicht noch genau an die Zeit in der man sie gekauft hat, in der der kleine Mann sie trug… aber ich bemühe mich wie immer, meine Gefühle beim Aussortieren und Kisten packen in Schach zu halten…
suppeGestern Abend habe ich mal wieder die leckere Asia-Suppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht und die Kinder sind sogar recht zeitig ins Bett, so dass noch ein wenig Zeit zum Lesen gibt. Hier liegen nämlich nach wie vor zahlreiche Rezensionsexemplare rum, die ich noch durchlesen will… dazwischen mache ich Fotos für den Blog und Nestwärme, bereite Artikel vor etc. pp.
Morgen will ich noch auf Geschenkesuche für die Maus gehen, die ja Geburi und Weihnachten in der selben Woche feiert, und nachmittags sind wir zum Playdate auf einem Spielplatz verabredet. Also wieder ein voller Tag… drum will ich mich heute nach Möglichkeit noch meinen 1000 geplanten Nähprojekten widmen 😀
So. Gestern Abend guckte mein Mann zur Abwechslung mal TV. Ganz ehrlich, der läuft bei uns kaum noch. Wir haben den tatsächlich so ziemlich durch Social Media ersetzt – mein Mann mit seinen Youtube-Channels, ich mit FB, Insta, Blogging und so. Oder Lesen! Stricken wär‘ auch wieder mal schön! Und bevor mir jetzt wieder alle mit N*etflix!!! kommen! Nöö, kein Bedarf. Ich warte auf die neuen Grey’s-Folgen irgendwann im neuen Jahr und für die Gilmore Girls (daher übrigens der Blog-Name, den ich ab Januar zu ändern plane) leiht mir mit Glück eine Freundin mal ihr netflitziges iPad 😉 Filme? Könnten wir uns zur Not auch mal via Video on Demand kaufen. Uns reut aber meist das Geld. So what… aber ich bin abgeschweift! Es kam gestern eine Reportage über Crossfit im TV und ich sagte zu meinem Mann: „das mache ich dann nächstes Jahr auch!“ Er meinte nur lapidar, was ich sonst noch alles machen wolle neben Boxen und Karate, BJJ, MMA, Outdoortraining!? Erst mal wahrscheinlich gar nichts, für lange Zeit. Ausser vielleicht spazieren 😀 Und sehr wahrscheinlich bleibt das auch lange so, aber Crossfit würde mich schon reizen, auch wenn ich den Eindruck habe, dass ich das Handtuch nach 2 Sekunden wieder werfen werde oder erstmal so an die 20kg abnehmen müsste damit ich einen Klimmzug schaffe – haha. Wie dem auch sei, die Crossfitter wirken mega fit und muskulös und v.a. macht auch der Ausdauerteil einen grossen Part aus und Ausdauer ist meine Achillesferse. Nun, man kann ja langsam beginnen, ne? Irgendwann dann… 
Die Kids… die spielen und streiten und streiten und spielen, alles recht normal. Der Grosse überfordert sich gerade selber ein wenig mit dem Lesen-Lernen. Schon zum 3. Mal brachte er ein Blatt mit diversen Silben mit, das er „schnell“ lesen sollte und es geht schon wesentlich besser als vor einer Woche. Dennoch glaube ich, dass er (und da erkenne ich seinen Vater in ihm wieder) hier einen recht hohen Anspruch an sich hat. Ich denke, das ist nicht schlecht, aber eben mühsam für ihn. Ich kann mich schlecht damit vergleichen. Mir fiel in der Primarschule Lesen und Schreiben total leicht, ich war da immer fast fehlerfrei unterwegs. Mit dem Rechnen hatte ich mehr Mühe und irgendwann dann auch mit Grammatik, Interpunktion und so. Aber das kam erst im Gymi. Da äusserte sich dann wohl auch irgendwann der Minimalismus, der sich bis heute durch alle Bereiche meines Lebens zieht: nur das Nötigste machen. Ich bin in vielem einfach nur stinkfaul. Es sei denn ich mache war für andere, oder ich mache etwas richtig gerne, dann natürlich nicht. Und unser Grosser hat irgendwie beides… er setzt sich nicht hin und schreibt die Buchstaben bis sie perfekt sind, radiert immer wieder. Nöö, er macht halt das Blatt und gut. Und dann trotzdem beim Silbenlesen dieser selbstauferlegte Druck… jänu. Wir versuchen ihm gut zuzureden, was nicht hilft, ansonsten bin ich optimistisch. Auch er wird irgendwann prima lesen können… und ich mache ihm da keinen Druck. Der Minimalismus, Ihr habt’s gelesen, ich bin keine pushy mom… 😉
Oh und dann das noch: an diesem Wochenende soll ja schon der 1. Advent sein. Oder, ODER? Ach du… dann muss ich ja noch einen Adventskranz machen, dekorieren, und und und… Immerhin haben die Kids schon einen Adventskalender. Den haben die beiden schon vor ’nem Monat oder so gesehen und sich gewünscht. Natürlich vom dänischen Klötzchenfabrikant. Mir auch recht. 1. weil sie dann nicht morgens schon Schoggi futtern und 2. weil ich, da haben wir’s wieder, eh zu faul gewesen wäre, um… nein, das stimmt nicht ganz. Das hätte ich schon geschafft, zumindest das selber Füllen, das habe ich auch schon. Aber nicht das selber basteln. Wobei auch das gegangen wäre. Aber so ist auch gut. Der Grosse hat sich für die City-Version entschieden, die Maus für die Friends-Version. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo ich die hingepackt hab‘ 😀
Ach, und schaut wieder rein… es wird bei mir an jedem Adventswochenende (und mehr? 😉 etwas Schönes zu gewinnen geben – für Euch u/o für Euer Kind 🙂 
Habt’s eine gute Woche! 🙂

Anders eben: die 3. Schwangerschaft

Da meine Hebamme aufgrund einer Geburt die heutige Kontrolle und den Diabetes-Test verschoben hat, und ich letztens auch mal danach gefragt wurde, ob und wie sich denn diese Schwangerschaft von den ersten beiden unterscheide, lege ich mal los mit einem Thema, das schon länger im Köcher lag… 😉

Es ist schon interessant, aber auch irgendwie nachvollziehbar… beim ersten Kind sind die meisten hocherfreut, neugierig, und verfolgen Deine Schwangerschaft aufmerksam. Auf das 2. Kind warten dann alle irgendwie und fragen gegebenenfalls auch mal nach, ob man denn nicht noch ein weiteres Kind wolle… nach weiterem Kinderwunsch fragen die wenigsten bzw., wenn mehr als die üblichen 2 Jahre verstrichen sind, praktisch keiner mehr. Ist auch gut so. Und wenn man dann verkündet, dass doch noch eins unterwegs ist, sind die Reaktionen eher verhalten. In den sozialen Medien ist der Zuspruch meist grösser, aber gerade im etwas engeren Umfeld kann es passieren, dass es Menschen gibt, die gar nichts sagen oder ganz offen zeigen, dass es sie nicht wirklich begeistert. Nun ja, mir war das insofern egal, als dass diejenigen, die mir wirklich wichtig sind, auch positiv reagiert haben. Das Interesse ist dennoch geringer. Denn bisher haben nur die wenigsten ab und zu nachgefragt, wie es mir und dem Baby denn so ginge… oder gar mit mir über die Zukunft gesprochen, so wie bei den ersten beiden Schwangerschaften. Umso mehr freue ich mich heute noch, wenn Menschen, die ich vor der Schwangerschaft zum letzten Mal sah, positiv reagieren, den Bauch anfassen wollen etc.
Vereinzelt kam auch, die in meinen Augen total doofe Frage: „war es aber schon geplant?“ Als ob zwei erwachsene Menschen keine Ahnung vom Verhüten hätten. Ja, ich weiss, es gibt Unfälle und Kinder, die trotz Pille entstehen, aber mir ist das noch nie passiert und ich habe es auch in meinem Umfeld nie gehört. Ich denke, dass bei solchen Geschichten oft auch etwas mitspielt, was nicht mit erzählt wird, aber egal. Auf jeden Fall empfand ich die Frage, gerichtet an eine 35 Jahre alte Schwangere ziemlich beschämend und unter der Gürtellinie (wir Schwangeren sind per se recht empfindlich, muss man wissen). Warum sollte man nicht bewusst einen grösseren Abstand zwischen zwei Kindern wählen? Oder aber es hat vlt einfach nicht eher geklappt? Also: keine doofen Fragen bitte, an wen auch immer…

Ich schätze, so richtig erstaunt reagieren die Menschen, wenn man seine 4., 5., x-te Schwangerschaft verkündet. Da kommt dann gerne auch die mir schon gestellte Frage nach Unfall oder Planung und je mehr Kinder, desto eher wird mit einem belehrenden Unterton gefragt: „jetzt ist aber Schluss?“ bzw. „das ist dann aber das Letzte, oder?“. Lustigerweise scheinen diese Fragen meist von älteren Semestern zu stammen, die eigentlich Grossfamilien aus ihrer eigenen Kindheit kennen dürften. Mein Vater wuchs z.B. mit acht Geschwistern auf und das war damals keine Seltenheit bei uns auf dem Lande… auf jeden Fall erzählen das meine Mit-Schwangeren aus einer Facebook-Gruppe, die eben teils schon bei 3 und mehr Kindern sind.
Was mich aber am meisten überrascht hat, war nicht die Reaktion der Mitmenschen, sondern wie ich selber die Schwangerschaft wahrnahm. Gefühlt so gänzlich anders wie die ersten beiden.
Die erste Schwangerschaft war noch so besonders und speziell und ich nahm sie ganz bewusst wahr, las viel darüber, vor allem auch abends gemeinsam mit dem werdenden Vater. Wir machten Fotos, wir haben den Bauch ausgemessen etc. Und ich war von Anfang an sehr zuversichtlich und positiv und dachte, sofern ich mich richtig erinnere, keine Sekunde daran, es könnte etwas schief gehen. Ich arbeitete noch voll bis kurz vor der Geburt und besuchte am Feierabend regelmässig Yoga-Stunden. Zudem sind wir oft spazieren gegangen und kochten immer sehr gesund. Eine typische Pärchen-Schwangerschaft eben… 😉
Die zweite Schwangerschaft lief dank dem Grossen, der mich forderte, praktisch nebenbei. Ich habe damals (ich bloggte schon) auch gar nicht viel darüber geschrieben (was ich hinterher sehr schade finde, aber vielleicht zeigt es eben, dass mein Fokus ganz auf dem Kind lag, das schon da war). Ich schätze mal, dass ich auch gar nicht dazu kam, mir Sorgen über irgendwas zu machen.
Nun sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Ich hatte von Anfang an mehr Ich-Zeit und entsprechend mehr Gelegenheit dazu, mir Sorgen zu machen über so gut wie alles. Dazu noch die Statistiken, Geschichten aus dem Umfeld oder den sozialen Medien, die „harte“ Sportart, die ich am Anfang unwissend noch ausübte etc. pp. So ging und geht das immer weiter… vielleicht auch, weil ich weiss, dass dies mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit meine letzte Schwangerschaft sein wird. Und eigentlich genau deshalb möchte ich mir vornehmen, sie von nun an auch zu geniessen! Nichts anderes hat auch das Baby verdient. Denn gleichzeitig mit den Sorgen habe ich die Schwangerschaft auch lange nicht an mich herangelassen bzw. ich glaube ich fange erst jetzt so richtig damit an, weil ich das Baby spüre und der Bauch präsenter wird. Auch wenn ich die Symptome hatte, intensiv genug auch, und bald auch ein Ultraschallbild in den Händen hielt – so ganz kam es in den ersten Monaten nicht bei mir an. Es war nicht greifbar. Keine Ahnung, wieso, denn ich glaube, dass ich mich bei den anderen Schwangerschaften gleich schwanger fühlte. Aber eben, so langsam kommt das Bewusstsein und so langsam finde ich auch, dass die Zeit rasch vergeht, während sich die ersten Wochen, in denen ich mich nicht gut fühlte, wie Kaugummi zogen… aber es läuft auch immer viel, der Alltag ist sehr strukturiert, es bleibt wenig Zeit zum Innehalten…
Was wahnsinnig schön ist, ist, dass meine Kinder es schon gut begreifen, dass sie das Baby oft schon „wahrnehmen“, den Bauch streicheln, wir in der Familie oft über die Zukunft mit dem Baby reden oder die Namenssuche thematisieren. Ich denke, das ist auch wichtig, um die beiden darauf vorzubereiten und das Schöne ist ja, dass wir dafür Zeit haben. Es hat noch keines ungeduldig danach gefragt, wann es denn endlich kommt. Wir sprechen auch nicht dauernd über das Baby, denn ich will ihm auch nicht zu viel Raum und Gewicht geben, unser Alltag zu viert, das, was die Kinder täglich erleben, das soll den grössten Platz einnehmen. Meist bin es also gar nicht ich, die anfängt vom Baby zu sprechen. Trotzdem: ich schätze es, dass die beiden nicht wie ein Kleinkind überrumpelt sein werden mit der neuen Situation. Klar, wir können sie nicht vorbereiten auf den Moment, in dem das Baby da ist. Darauf können auch wir uns nicht vorbereiten, denn es ist jedes Mal anders. Aber die Umstellung wird mit Sicherheit für alle sanfter sein…

Wie war das bei Euch? Inwiefern waren Eure Schwangerschaften unterschiedlich? Für Euch aber auch für Euer Umfeld?
In einem nächsten Beitrag werde ich darüber schreiben, welche Gedanken mich in Bezug auf die Zeit nach der Geburt beschäftigen… 🙂