Mädchen mit rotem Pullover und Haarsträhne im Gesicht

6 Jahre Maus

Morgen ist es soweit… die Maus wird 6 Jahre alt. Wo, nur wo ist das Kleinkind geblieben, das sie noch war, als ich vor einem Jahr (hoch)schwanger mit dem Mäuschen war? Als ich Fotos für den Kalender zusammenstellen wollte, den wir jedes Jahr unseren Liebsten schenken, fand ich beide Grossen um einiges kleiner, die Gesichtszüge kindlicher… hat sich so viel getan in diesem Jahr? Weiterlesen

SSW26+1 – die Zeit fliegt…

Ihr Baby wiegt soviel wie eine Kohlrübe

Gefühlt schreibe ich hier täglich ein neues Wochen-Update. Wirklich erschreckend! Und ich kann mit dem ganzen Gemüse gar nicht so viel anfangen. Ich hatte noch nie eine Kohlrübe in der Hand 😀
So. Unsere erste Ferienwoche (mit Mann zuhause) ist mittlerweile fast um. Es ging wahnsinnig schnell auch wenn mein Mann sich schon am Wochenende grosse Sorgen machte über mangelnde Ideen, Motivation und Langeweile… und dann gibt doch alles ganz gemütlich über die Bühne… wir waren ein wenig draussen, waren aber auch viel drin und haben gespielt (das neue Brettspiel fand wirklich grossen Anklang!) und mein Mann setzte sich in den Kopf, die Woche einen Werkbank aufzustellen (der kam gestern an), stürmte die DIY-Abteilung und kam mit Laubsäge, Acrylfarbe, Leim, Spanplatten, Papier, Bindfaden und Holzlättli zurück. Ein netter Ausbruch von Bastelwahn weil ja jetzt der Grosse alt genug sei (ich gebe zu, den Anstoss dazu gab‘ ich mit dieser Äusserung 😉
Gesägt und geklebt hat dann aber erst mal nur der Mann… ich bin gespannt, ob und wann er die ambitionierten Projekte (u.a. einen Drachen, also für die Luft 😉 fortsetzen will denn morgen will er mit dem Hilfsgärtner unser halb dahingeserbeltes Fargesien-Beet wieder in Schuss bringen und den Rasen vertikutieren während wir nachmittags zum Playdate fahren… am Samstag ist Jahrmarkt und so und am Sonntag Nachmittag erwarten wir Besuch 🙂
Heute fuhren wir zur Feier der ersten Ferienwoche in den Säntispark. Das war wirklich eine gute Idee, denn das Bad war ziemlich leer (wir waren über Mittag da) und so konnten sich die Kinder wunderbar austoben. Der neue Kinderbereich ist auch wirklich super geworden! Einen Snack gab es auch noch und nach dem Baden ein Eis für die Kinder und eine Nussbretzel für uns… auf der Heimfahrt schliefen natürlich beide Kinder ein aber zuhause wartete schon eine Schulkollegin/Nachbarin des Grossen und so wurde bis zum Abendessen nochmals draussen gespielt und die Kinder sind tatsächlich zeitig ins Bett… die Maus übt mal wieder das alleine einschlafen, was ganz gut klappt… ich habe ihr einfach gestern wie heute gesagt, dass sie ruhig liegen soll weil mich das Herumnesten stört wenn ich neben ihr bin und fragte sie, ob ich lieber raus gehen soll. Beide Male bejahte sie und ich habe nichts mehr von ihr gehört… dafür kriecht sie nachts fast in mich hinein, so stark sucht sie im Bett meine Nähe 😉 So, nun wäre ich auch langsam müde… Mein Zitat von gestern… 🙂 :

 

Seele: recht zufrieden eigentlich…
Körper: gestern Nacht zum ersten mal so richtig unter Sodbrennen gelitten… ich musste aufstehen und hab‘ mir heute ein altbewährtes Mittel beim Gyn geholt, weil, ich kenne das ja… kommt immer in den letzten Monaten… dafür ist die Hüfte grad echt unproblematisch 😀
Errungenschaften: Hier flattern derzeit immer mal wieder total schöne Tücher u/o Tragen ein – leider nur zum Verlosen *heuli*
Geht gar nicht: Irgendwie kein Budget für nix zu haben… ich hätte ja so gerne noch ein Bauchshooting meiner wohl letzten Schwangerschaft gemacht, mir das zur Not auch einfach zur Geburt gewünscht, aber ich fürchte, das wird nichts und die Leute schenken sicher ungern einen Zustupf für „sowas“, auch wenn es mir persönlich wahnsinnig viel bedeuten würde und wir ansonsten ja wirklich noch voll ausgestattet sind für das Baby… 😦
Geht gut: immer mal wieder in die Horizontale zu gehen… erstens „weckt“ das zuverlässig das Bauchbaby und es fängt gleich an, sich bemerkbar zu machen, zweitens engt mich zu langes Sitzen mittlerweile ein… hmm, vielleicht sollte ich auch einfach mal einen grösseren BH kaufen?? Oder einen ohne Bügel anziehen… öhm…
Must-Have: Rausgehen, bewegen, spazieren, an die frische Luft, solange der Herbst sich noch von der sonnigen Seite zeigt…

Heute mal ein spezielleres Bild, einfach weil ich’s lustig fand, den Bauch mal eine Woche lang so im Alltag zu dokumentieren *g*

Bauchansichten
bauchansichten

#huschhusch ins Bett – Mein Beitrag zur Blogparade

Familieberlin rief vor Kurzem zu einer Blogparade auf, mit der Frage „wie bringt Ihr Eure Kinder ins Bett?“. Das Thema kam der Autorin weil sie zum ersten Mal abends alleine mit Säugling und Kleinkind war. Ich glaube ich kenne keine Mutter, die im Hinblick auf so eine Situation nicht zu schwitzen beginnt. Vor dieser Herausforderung stand ich damals natürlich auch. Und ich muss zugeben, dass ich an solchen Abenden meistens meinen Bruder zum Abendessen einlud. Er blieb dann bis ich die Kleine im Bett hatte (was eben damals auch länger dauern konnte) und konnte dann problemlos den Grossen ins Bett bringen. War ich allein, lief es meist so, dass ich den Grossen mit der Maus im Tuch ins Bett brachte…
Zwei Kinder, zwei ganz unterschiedliche Einschlafrituale, die davon zeugen, dass ich als Mutter beim 2. Kind dazu gelernt hatte und vielleicht auch entspannter war 😉 Der Grosse musste relativ früh im eigenen Bett einschlafen und obwohl es mir Jahre später wie ein Klacks vorkommt, so weiss ich doch, dass etliche, unzählige Abende schwierig waren weil er immer wieder weinte/wach wurde, sobald man Anstalten machte, das Zimmer zu verlassen. Irgendwann reichte dann ein Milchfläschchen und heute schalten wir ihm jeweils eine CD an. Zum Zubettritual gehört aber schon seit Langem eine Gutenachtgeschichte von Papa und ein Gutenachtlied von Mama (letzteres ist immer das selbe, etwas abgewandelte La-Le-Lu in Dialekt) bevor wir ihn alleine lassen. Heute klappt das relativ gut, wobei es immer wieder Abende gibt, an denen er absolut nicht ins Bett will… da kann es dann auch manchmal spät werden weil wir Eltern nicht mehr kämpfen mögen oder es ihm selber überlassen und manchmal bleiben wir stur, kündigen ihm an, wie lange er noch spielen darf und machen dann konsequent Schluss.
Die Maus schlief von Anfang an bis zum 4. Lebensjahr bei uns im Bett (oder im Beistellbett, wobei sie eigentlich immer in der Mitte landete weil einfacher zu stillen und dort auch blieb), seit dann sporadisch noch bei uns, in letzter Zeit aber meistens bei sich. Auch in der Nacht wacht sie kaum noch auf. Dadurch war nie ein langes Einschlafritual nötig. Sie schlief einfach beim Stillen oder Kuscheln danach ein. Bis zu den Sommerferien hatte sie auch noch einen Nuggi, der meist gut half, denn das Stillen wurde mit den Jahren natürlich immer weniger. Wir haben damit nur gute Erfahrungen gemacht. An den wenigen Abenden, an denen das Einschlafen zu lange dauerte, durfte sie auch noch mal aufstehen oder es dauerte dann halt einfach weil sie noch nicht müde genug war. Stimmt die Müdigkeit aber, schläft sie binnen 5-10 Minuten neben mir ein. Ich kann dann wieder aufstehen und das Zimmer verlassen, sie schläft dann problemlos weiter. Mittlerweile geht das auch mit Papa ganz gut, lange kam er nie dazu oder sie wollte dann einfach nicht. Mich hat es auch selten gestört, eigentlich erst seit etwa einem Jahr. Ich bin dann aber bewusst oder sagen wir trotz allem abends ins Training weil ich es gebraucht habe… anfangs wurde ich noch oft via SMS/Anruf nach Hause zurückbeordert aber bald ging es ganz gut oder aber sie blieb einfach wach bis ich zurück kam. Da sie ja erst seit einem Monat im Kindergarten ist, war das kein Problem, sie konnte ja morgens länger schlafen. Jetzt schauen wir schon, dass sie zeitig schläft, wobei sie eigentlich kaum protestiert oder sogar von sich aus sagt, dass sie jetzt ins Bett mag. Dass ich mich zu ihr legen konnte, machte das Ganze immer sehr entspannt. Ich konnte selber ein wenig herunterfahren… nur selten nestete sie dermassen rum, dass es mich nervte. Der nächste Schritt wäre logischerweise, dass sie auch alleine einschläft. Das kam auch schon vereinzelt vor – entweder weil ich genervt das Zimmer verliess oder sie es wollte, können tut sie es also 😉 Forcieren will ich es aber nicht. Wenn es sich mal ergibt, gut, wenn nicht, dann üben wir das vlt im Hinblick auf das neue Baby gegen Ende Jahr mal… aber wenn dieser Prozess länger dauert, dann ist das auch OK, denn sie schläft ja wirklich gut und relativ schnell ein und es stört mich nicht, mich mit ihr hinzulegen.
Ach ja, abends alleine mit den Kindern ist eigentlich seit längerem kein Problem mehr. Wenn mein Bruder mal nicht kam, durfte der Grosse, ich schätze da war er schon um die 4 Jahre alt, noch eine Sendung im TV oder auf dem iPad schauen während ich die Kleine ins Bett brachte. Dies war aber auch nicht lange nötig. Er war dann bald soweit, dass er in Ruhe noch etwas spielte (also meist mit L*ego). Er rief dann höchstens mal oder kam rein wenn es zu lange dauerte. Aber in der Regel war er wohl froh, dass er noch wach bleiben durfte 😉

Und da jedes Kind, jedes Elternpaar anders ist… wie lief oder läuft das bei Euch? Hattet Ihr immer dieselben Rituale oder haben sich diese von Kind zu Kind oder von Jahr zu Jahr verändert? Was würdet Ihr heute oder bei einem weiteren Kind anders machen? Was hat sich bewährt?

Wie sich die Stillbeziehung verändert…

Angeregt durch einen Beitrag, den „Frollein 0.2“ letztens schrieb (ein Stilltagebuch ihres jüngsten Babys), kam mir die Idee, dieses auszuweiten auf unsere Stilljahre und damit vlt auch etwas „Werbung“ für längeres Stillen zu machen (nicht, dass ich das müsste, denn ich kenne mitunter fast mehr Frauen, die mindestens 12 Monate gestillt haben). Weiterlesen