Kind beim Legobauen, Geburtstagskind, Geburtstagsgeschenk

8 Jahre Grosser

Und schon ist mein Grosser 8! 8 Jahre alt. Schon verrückt… und fast zeitgleich hat 8 Jahre nach mir meine Freundin ihr erstes Baby bekommen. Da ich natürlich, seit ich von der Schwangerschaft wusste, fleissig mitgefiebert habe, fühlte ich mich automatisch zurückversetzt in diese Zeit. Natürlich erinnere ich mich vor allem an die schönen Momente – und ja, die gab es. Weiterlesen

Strand mit Sonnenuntergangsstimmung

Motivation, wo bist du? Hallo, Erschöpfung

Keine Ahnung, was los ist, aber ich hatte heute, so ab Mittag, einen richtigen Motivationsabsturz… mein Mann kam nicht nach Hause, die Grossen stritten mal wieder und ich fühlte mich total ausgelaugt. Dabei war ich relativ fit, also nicht mehr so erkältet wie die Tage davor, und auch nicht mehr soooo müde wie gestern Nachmittag.
Ob ich solche, fast depressive Schübe den Hormonen zu verdanken habe? Dem Wetter? Dem Mond? Ja, manchmal wäre es einfacher, „irgendetwasem“ die Schuld dafür zuschieben zu können… Die Situation besserte sich auch nicht, nachdem ich raus ging und den Rasen mähte, währenddessen die Kinder schon wieder friedlich waren. Auch das Mäuschen hatte keinen schlechten Tag, nur eine leicht unruhige Nacht. Aber ich sage Euch, ich könnte Tonnen von Süssem gebrauchen, irgendwie habe ich so einen riesigen Hunger auf Ungesundes (aber nichts im Haus), es bleibt also bei Kaffee…
Was drückt mir denn so auf’s Gemüt?

  • Der am Mittag fehlende Mann – eine Situation, die bei uns irgendwie immer für Unbehagen sorgt, sprich, die Kinder sind dann einfach launiger und ich wohl auch…?
  • Die riesige Pendenzenliste, die wie ein Damoklesschwert über mir schwebt (und das permanent schlechte Gewissen deswegen)?
  • Die Müdigkeit?
  • Die Unzufriedenheit mit mir selber (v.a. der Figur)?
  • Die fehlende Bewegung? (Sport)
  • Eben die Hormone?
  • Das Gebrauchtwerden?
  • Das schlechte Gewissen, für die Grossen keine freien Hände zu haben?
  • Die Kritik meines Auftraggebers an meiner Rechtschreibung/Grammatik, die so plötzlich nach Jahren kommt?
  • Das alles anfangen, nichts zu Ende bringen wegen der ständigen Unterbrüche?
  • Die fehlende Ich-Zeit?
  • Das Warten darauf, dass das Mäuschen bald greifen und sich dann besser selber beschäftigen kann?
  • Die Wäsche, die auf dem Ständer hängt und die ich grad nicht zusammenfalten mag?
  • Alles zusammen, gepaart mit meiner Hochsensibilität?

Die Zeit vergeht ja so rasend schnell im Moment, das Mäuschen wird bald 4 Monate alt, ist längst kein Neugeborenes mehr, das ist ja verrückt… aber irgendwie habe ich mich überschätzt. Ich habe mir einfach viel zu viel aufgeladen, was ich gar nicht hinkriege weil die Zeitfenster dafür so klein sind, dass ich kaum anzufangen kann… es ist halt nicht mehr wie vorher und dennoch habe ich wohl irgendwie erwartet, ich könne sofort wieder daran anknüpfen… aber ich bringe die Leistung nicht mehr, ich habe die Zeit nicht, ich habe das Gefühl, ständig gegen die Strömung zu schwimmen während mir auch noch allerlei Hindernisse entgegen kommen. Ich verheddere mich, schlucke viel Wasser, das Wasser ist eisig, das Ufer unerreichbar…

Wenn ich nachts träume, dann sind es oft verstörende Träume, Angstträume, ja, immer noch, das war schon in der Schwangerschaft so… vor 2 Tagen träumte ich von einer Bombenexplosion in meiner Nähe. Es ging glimpflich aus, denn ich wusste, dass gleich etwas detoniert und kauerte mich hin. Die Druckwelle war deutlich zu spüren, aber ich trug nur Hautabschürfungen an den Armen und Beinen davon. Und immerhin war es einmal ein Traum, in dem nicht meine Kinder in Gefahr oder verletzt wurden…

Es ist eindeutig, ich muss einen Gang zurückschalten, aber ich kann nicht. Zu sehr bin ich im Rückstand mit allem. Zu gross ist mein schlechtes Gewissen gegenüber allem und jedem… ich bin offenbar urlaubsreif! Ich geniesse jedes Wochenende sehr. Lang‘ ist’s nicht mehr bis zu den Sommerferien, ich hoffe, ich gehe bis dann nicht unter…

Morgen schon 7…

7 Jahre wird der kleine Mann also schon… und natürlich hat sich in diesem Jahr durch den Start der Schule im vergangenen August so einiges verändert. Sagen wir so: die Herausforderung wird nicht kleiner, nur anders… Auch wenn der Grosse generell gerne zur Schule geht und sich in der Klasse wohl fühlt und mit den meisten gut kann, so mag er den Unterricht selber und v.a. die Hausaufgaben nicht besonders… Ja, ich weiss, wer mag die schon, aber gerade auf Primarschulebene hatte ich doch eher damit gerechnet, dass er wie ich wird, also sehr eifrig. Dass ihm das Lesen und Schreiben lernen leicht fällt und Spass macht. Schliesslich ist er in sehr vielem so wie ich 😉 Aber eine Kopie ist so ein Kind natürlich nicht und die Gene des Vaters spielen auch eine Rolle (haha, einfach die vermeintlich schlechteren Eigenschaften dem anderen Elternteil angedeihen lassen :D…).
Es ist schwer zu sagen, aber ich glaube er bringt da eine etwas ungünstige Mischung aus faul und trotzdem ambitioniert mit. Klingt widersprüchlich, ich weiss. Einerseits gibt er sich eben recht wenig Mühe, setzt sich aber selber unter Druck und leidet darunter. Das war und ist bei mir anders: Wenn ich mir irgendwo keine Mühe gebe, ist es mir auch schnurzegal 😀
Nun, mein grosser Siebenjähriger ist eben zu anderem berufen. Buchstaben haben ihn nie interessiert, Zahlen auch nicht und jetzt muss er halt trotzdem weil die Schule eben an einem bestimmten Zeitpunkt dieses Lernen einfordert, ganz egal, ob das Kind dafür schon bereit ist. Weil ich kenne genug Kinder, die sich schon im Kindergarten, mit 4, 5 Jahren für’s Lesen und Schreiben lernen interessieren und es sich dann auch beibringen (lassen) und, nein, da stehen nicht unbedingt übermotivierte Eltern dahinter, aber wenn das Kind fragt und lernen will, soll man darauf eingehen. Aber eben, die Schule kann natürlich nicht jeden dort abholen, wo er/sie gerade steht und so ist es jetzt halt noch ein Krampf… vielleicht wird es besser, vielleicht hätte der Grosse in einem Jahr selber Interesse gezeigt, wir wissen es nicht, es ist jetzt halt so und wir versuchen, so gut es geht, ihn zu unterstützen. Seine Stärken liegen halt aktuell woanders, so staunen wir immer mal wieder Bauklötze, wenn er recht detailliert physikalische Begebenheiten erklärt wie z.B. die Verdrängung des Regenwassers bei voller Fahrt auf der Autoscheibe. Oder wenn er neunmalklug sein grosses Wort-Repertoire einsetzt (hat er von mir, logo! 😛 :D)…

Schule ist also das Thema im 7. Lebensjahr, aber dank 3-4 freier Nachmittage in der Woche zum Glück nicht ein alles einnehmendes Thema. Der Grosse beschäftigt sich also nach wie vor in seiner Freizeit grösstenteils mit seinen Lego, dazu mache ich dann noch einen separaten Beitrag 😉 Ausserdem würde er gerne den ganzen Tag Youtube-Videos auf dem iPad schauen, was ich allerdings eingrenze, bei beiden. Gerne trifft er sich natürlich mit Freunden, besucht ein Sportangebot der Schule und den Schwimmkurs.
In Sachen Geschwister ist es so wie wahrscheinlich bei allen: mal sind er und die Maus ein tolles Team, mal fliegen die Fetzen… womit ich Mühe habe, ist seine dominierende Art, die immer dann funktioniert, wenn ein anderes Kind sich gerne unterordnet, wozu die Maus gehört. Da wird herum kommandiert und gemacht und das nicht immer auf die feine Art. Inwiefern er das vom Pausenhof hat, zusammen mit englischen Ausdrücken, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob er sie überhaupt versteht (WTF ist so einer, den er gerne gebraucht :P) und natürlich auch deutschen Wörtern wie „geil“, ähm, ja… wie auch immer, wir erinnern uns an die eigene Schulzeit, es gehört halt dazu… aber oft überbordet ihm das Frechsein ein wenig, auch uns Eltern gegenüber und da habe ich noch nicht wirklich eine Lösung dafür, denn ich glaube, dass er das gar nicht so bewusst macht. Und last but not least kann auch vieles eine Art Reaktion auf die Geburt der 2. Schwester sein, eine unterschwellige eben, die man nicht direkt als Eifersucht auslegen kann so wie damals bei der Geburt der Maus, die ihn ganz offensichtlich eine Zeit lang aus der Bahn warf.

7 Jahre Grosser sind auch 7 Jahre Mama. Ob ich in den 7 Jahren viel dazu gelernt habe? Mit Sicherheit habe ich viel Erfahrung gewonnen, aber noch heute hadere ich regelmässig mit mir und meiner Mutterrolle, v.a. jetzt, da ich mit Baby alle Hände voll zu tun habe. Natürlich profitiert das 3. Kind von meinen gewonnenen Erfahrungen, aber der Erstgeborene wird immer der Erste bleiben, viele neue Erfahrungen wie z.B. die Schule werde ich immer mit ihm zuerst machen. Insofern tut er mir leid, weil ich alle Fehler, die ich gemacht habe und noch machen werde, mit ihm mache… ich kann nur hoffen, dass ihn das eher stärkt als schwächt, aber versteht ihr jetzt, warum es ein konstantes Hadern ist? Und geht es Euch auch so, gerade beim Eurem erstgeborenen Kind?

7 Jahre also, was soll ich da noch sagen, es geht rasant auf die Pubertät zu! 😛 Die Challenge bleibt. Mein Erstgeborener, mein einziger Sohn, die Herausforderung unseres Lebens, nie einfach (wer sagte, es sei einfach?), oft wie ein Spiegel an der Wand, ein Mini-me und doch ganz eigen, ein kleines Ü-Ei, ein Kind, für das ich mich manchmal ganz besonders stark einsetzen muss weil ich ganz genau weiss, was es fühlt, und manchmal auch nicht, dann zerreisst mich die Ratlosigkeit fast… ich hoffe, irgendwann meine Fehler wieder gut machen zu können, ich hoffe, nicht alles falsch gemacht zu haben oder zu machen. Mein ganz besonderer grosser Sohn, der hier im Blog immer weniger präsent sein wird, weil das Internet irgendwann auch bei ihm ein Thema sein wird… ich hoffe, ich kann ihn stark machen für’s Leben, ich hoffe, er findet seinen Weg, ich hoffe, er weiss, dass ich immer für ihn da sein werde, und ich hoffe, dass er das auch annehmen wird. Ich bin stolz auf Dich, Grosser! Happy Birthday!

Illustration von stillendem Kleinkind mit der Mama / Langzeitstillen / Stillen

(Langes) Stillen & die Medien – immer ein Reizthema

Es vergeht kaum ein Monat in dem nicht irgend ein Medium das Thema „Langzeitstillen“ wie es oft genannt wird und was so ungefähr als Definition für jegliches Stillen vom 1. bis zum 6. Lebensjahr herhalten muss, aufgreift. Aktuell muss Sara Kulka daran glauben, ein deutsches Model, bekannt aus #gntm. Ich kannte sie nicht aus der Sendung, weil ich die nicht schaue, sondern aus einer Facebook-Gruppe. Weiterlesen

Anstrengend? Fordernd? Intensiv?

Im Titel findet Ihr Attribute, die ich schon benutzt habe, wenn ich von meinen Kindern sprach… ab und an fragt dann mal jemand, warum denn meine Kinder so seien… ich habe dann mal nachgedacht… es gibt gefühlt 100 Gründe, die ich jetzt nennen könnte – begonnen damit, dass beide Kinder stets „schlechte (Ein)Schläfer“ waren und zum Teil noch sind und endend damit, dass unser Grosser hochsensibel zu sein scheint… Das sind so Fakten, die es uns Eltern manchmal nicht so einfach machen.
Trotzdem finde ich es gerade unpassend, meine Kinder anstrengend o.ä. zu nennen. Schliesslich gibt es immer zwei Sichtweisen und aus Sichtweise der Kinder sind vielleicht wir Eltern anstrengend 😉 Natürlich sind Kinder unterschiedlich, aber ich glaube nicht, dass es superpflegeleichtunkomplizierte Kinder gibt, normalintensive Kinder und extremstfordernde Kinder… ein Stück weit: ja. Aber es kommt auch immer darauf an, wie die Eltern drauf sind und damit umgehen… Ich habe mir im Laufe der Jahre eine dicke Hülle um meinen Geduldsfaden zugelegt. Der reisst nicht so schnell, es sei denn ich leide gerade mal wieder am PMS oder habe sonstwie einen zickigen Tag – kann ja mal vorkommen… Abgesehen davon habe ich manchmal ausserkörperliche Erfahrungen, während der ich mich stark über meine Geduld in gewissen Situationen wundere. Und ich bin der Meinung, dass Kinder, die von ihren Eltern einst als extrem pflegeleicht eingestuft werden, irgendwann schon aufholen und den Rebellen rauskehren 😉 War’s bei uns anders? Ich war ein ziemlich braves Mädchen (sind Mädchen eh meist 😉 aber ich kann mich erinnern, dass ich in meinen frühen 20ern rückblickend total grundlos ganz oft mit meiner Mutter gezofft habe. Nun gut, es hatte wohl mit meinem damaligen Freund zu tun, der – und das wussten meine Eltern – dem Kiffen nicht abgeneigt war und ihnen auch sonst in gewissen Dingen nicht immer ganz geheuer… tempi passati. Aber: es beweist, dass auch ich unauffälliges Kind plötzlich für argen Ärger sorgte. Über meine anderen Mankos und die Gründe dafür schweige ich mich an dieser Stelle lieber mal aus. Das Wort „Psycho„, liebevoll gemeint, höre ich ständig. So viel zu dem…

Sind jetzt meine Kinder anstrengend oder ist es nur eine Frage der Perspektive und des Umgangs mit ihren Eigenarten? Da es fast keine Vorkommnisse gibt, die nicht in anderen Familien auch passieren, würde ich sagen, wir haben hier zwei relativ durchschnittliche Kinder, die, wie andere auch, vielleicht die eine oder andere Supermacke haben, die ich aber immer, wirklich immer entweder mir oder meinem Mann zuordnen kann. Da hört er dann von mir, befindet sich der Blutdruck gerade im Steilflug, schnell mal ein eingreifendes „Du bist haargenau so!“ Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm… und legt mein Sohn mal wieder ein total abartiges Verhalten an den Tag weil X nicht so ist wie es sein soll, dann läuft bei mir ganz oft ein Film aus meiner Kindheit ab. Ich kann diese Situationen alle sofort aus irgendeiner Schublade in meinem Gehirn abrufen. Und wie Psychologen sagen, sind diese Momente, in denen einem die eigene Macke mit dem Spiegel aufgezeigt wird, diejenigen, die einen am meisten triggern…

So. Ich möchte also festhalten, dass meine Kinder zwei willens- und charakterstarke Persönlichkeiten sind, die uns auf positive Weise fordern. Und diesen Satz schreibe ich jetzt fiktiv an den Kühlschrank weil bestimmt bald wieder ein Moment kommt, in dem wir das vergessen…

Ansonsten nichts Neues hier… Alltag pur, düsteres Wetter, heute die üblichen Playdates… Am Weekend waren wir mal wieder im Kino, haben aber leider Creed verpasst, es wurde also Deathpool, recht witzig, aber auf nicht allzu hohem Niveau… bin zwar sportlich nach wie vor aktiv, hatte aber, weil ich FR-SA weg war (ihr habt das vielleicht auf meiner FB-Seite gelesen), einen kleinen Einbruch. Das selbe gilt leider auch für meine Ernährungsgewohnheiten. Ich hoffe, da die Kurve wieder kriegen zu können.
Gestern habe ich recht spontan ausgemacht, dass jemand ein Occasions-Bike für meinen Sohn zum probefahren vorbei bringt (langsam wird das alte, nur geliehene Fahrrad, zu klein und im Hinblick auf den baldigen Schulstart wäre ein Neues eh nicht schlecht). Dummerweise war mein Mann nicht zuhause, mein Sohn verliebte sich überraschenderweise und es stellte sich dann nach fachkundiger Prüfung meines Mannes heraus, dass das Bike eigentlich viel zu schwer sei für ein Kind… es ihm jetzt wieder zu nehmen, wo es ihm doch gefällt, ist natürlich auch doof… Gibt ein Mal gelbe Karte für die Mama, die dachte, hier ein tolles Schnäppchen zu machen… machen wir das Beste draus?

Dafür bekam ich diese Woche eine Overlock geschenkt und kann sie vielleicht bald mal ausprobieren, auch wenn ich gerade eine Nähflaute habe (keine Lust auf neue Projekte; aber der Sommer kommt bestimmt…)

Wünsche Euch eine schöne Wochenmitte, nette Restwoche und habt’s gut! :* 

Manchmal… und warum ist erst Donnerstag?

Irgendwie fühle ich mich heute nach Freitag. Einen Tag zu früh. Meist geht mir die Woche zu schnell um aber irgendwie wäre ich wohl wochenendreif oder habe abgeschlossen mit dieser Woche, keine Ahnung… ich war grad irgendwie in Schreiblaune und manchmal kommt dabei nur Komisches raus aber vlt wollt ihr ja auch mal Komisches lesen und falls nicht, zappt einfach weg, auch OK… Ja, manchmal ergibt nicht alles Sinn, nicht wahr?
Ich kam diese Woche irgendwie nicht an viel Schlaf. Entweder sind wir zu spät ins Bett oder ich lag dann zu lange wach und gestern Nacht, irgendwann nach 2 Uhr, erbrach sich die Maus in unserem Bett. Also erstmal Reinigungsaktion und danach versuchen, wieder einzuschlafen, sie war unruhig und als ich schon fast wieder wegdämmerte, musste sie nochmal. Armes Tröpfchen. Danach ging’s dann irgendwie wieder mit dem Schlaf aber die Nacht war entsprechend zu kurz und ich am Morgen ziemlich fertig. Fühlt sich dann gegen Mittag meistens an wie ein Kater. Es grassiert also offenbar eine Magendarmgrippe, weswegen heute Nachmittag auch der Kindergarten für den Grossen ausfällt und gestern kein Elterngespräch stattgefunden hat.
Nun ja, auf jeden Fall war die Woche schwierig… ich werde nicht alles ausführen, aber zum einen waren die Kinder zeitweise wie Katz und Hund und das ununterbrochen, da könnte ich schreiend davonlaufen, zum anderen bin ich mal wieder zwischenmenschlich an Grenzen gestossen… ich bin da echt eine soziale Wildsau, ich habe es hier schon öfter erwähnt. Ich wundere mich ja, dass es immer noch hier und da Menschen gibt, die sich ab und an freiwillig in meine Gesellschaft begeben. Im Moment würde ich am liebsten untertauchen, auswandern, mir eine Tarnkappe anziehen. So habe ich mich u.a. bei den Nachbarn auch gerade unbeliebt gemacht, das ist ja ganz besonders super, denn die sieht man ja nie #ironieoff Nein wirklich, ich weiss gerade nicht ob ich heulen soll oder ob mir schlecht wird (ich habe in der gestrigen Nachtwachzeit stossgebetet, dass mich diese Grippe bitte nicht ereilen möge). Ich glaube ich brauche jetzt eine dicke Umarmung oder eine längere Auszeit (eine Freundin reist nächste Woche beruflich in die Karibik, ich glaube ich verstecke mich einfach in ihrem Koffer, wäre eine gute Idee, nicht? :P) Und habe ich nicht schon in meinem letzten persönlichen Beitrag von einer krass-kruden Woche geschrieben? Was ist nur los gerade? Liegt es an mir oder ist die Sternenkonstellation irgendwie für längere Zeit verheerend? Dabei ist das Potential noch gar nicht ausgeschöpft. Ich warte noch auf weitere Hiobsbotschaften oder Verkrachungen mit jeglichen lieben Menschen, die mir noch bleiben… ich habe grad wirklich arg starke Zweifel an mir. Liegt es an meiner Hochsensibilität? Was würde wohl eine andere an meiner Stelle tun? Cool bleiben? Den anderen die Schuld geben? Ach, ich weiss nicht… da es eine Mama-Auszeit so nicht gibt und mein Mann erst übernächste Woche Urlaub hat (und wir immer noch nicht wissen, ob wir vlt für 2 Tage wegfahren oder nicht), hoffe ich einfach darauf, dass Maus heute u/o morgen Abend zeitig einschläft und ich noch fit genug (träum‘ weiter!) für’s Training bin. Das ist ja auch sowas, das mir hilft, mich vorübergehend besser zu fühlen… drückt mir die Daumen! Oder kommt die Kinder holen, damit ich mich auf’s Ohr hauen kann 😛 Haha, nur Spass! #ifyou’regoingthroughhellkeepgoing

So, und nun die zusammenhanglose Seelenschreibe, die ihr am besten überspringt…
„Es gibt immer mal wieder Momente im Leben, da denkt man, dass die Welt still steht, dass das Universum kollabiert. Man sieht sein Leben wie ein Film vor seinem geistigen Auge vorbeiziehen… Das war’s jetzt! Man würde gerne die Zeit zurückdrehen und alles richtig(er) machen, aber das geht nicht, also schläft man ein paar Nächte schlecht und hofft, dass der Alltag irgendwann stärker ist als die seelische Umnachtung, die einen fast vollkommen aus dem Gefecht setzt, ja buchstäblich lähmt, so dass man nur noch zum Notwendigsten fähig ist.
Man zweifelt an sich, noch mehr als sonst. Man würde gerne verschwinden, aber es geht nicht, denn mit Kindern hat man plötzlich auch Verantwortung und muss präsent sein. Aber es wird schleichend besser, so wie alles besser wird, wenn der zeitliche Abstand sich vergrössert und das tut er unaufhörlich, unaufhaltbar. Man vergisst und verdrängt so gut es halt geht. Man lässt sich weiterziehen, ablenken, man fängt sich. Aber eigentlich will man sie ja immer anhalten die Zeit, auch dann, wenn man sich schlecht fühlt und man statt verschwinden halt in sich reinkriechen möchte, was auch nicht geht, klar. Man würde ja am liebsten das Haus nie, nie mehr verlassen weil man dann keine Fehler mehr machen kann, man würde am liebsten nie mit niemanden mehr sprechen, kommunizieren, weil man dann nichts Falsches sagen kann. Man würde gerne neu anfangen, aber das ist längst nicht mehr möglich. Man wäre gerne jemand anders. Wäre gerne wie andere. Aber man wird es nie sein. Man hätte Lust, auszuflippen, durchzudrehen, irgendwelche Substanzen zu sich zu nehmen, die das Bewusstsein erweitern, nur damit man nicht mehr sich selber sein muss, in seiner eigenen Haut stecken, die man nicht mag. Man ist so furchtbar ungeduldig. Man will Dinge, die nie passieren werden… Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl. Worte, die mich zeitlebens immer wieder begleiten. Jedem fiel auf, wie inexistent die Begriffe bei mir sind. Sie haben mich immer wieder daran gehindert, voranzukommen und tun es noch. Sie haben mich immer eingeschränkt. Nicht immer kam es gut, wenn ich über meinen Schatten sprang und mich selber überlisten wollte. Nein, nicht immer ist das gut… und wie weiter? Man muss sich allem stellen, wie immer. Verstecken geht nicht. Der Kampf geht weiter… aber jetzt lasst mich bitte einfach alle mal in Ruhe leiden und allein sein (ähm, ja, als ob das ginge…).“

Dies und das…

Und wieder sind wir mitten in einer eigentlich normalen Alltagswoche… am Weekend hatten mein Liebster und ich spontan einen kinderfreien Samstagabend (unendliche Dankbarkeit!) plus -nacht. Wir haben die Zeit genutzt und sind endlich wieder mal ins Kino, nach Hohenems. Geschaut haben wir Mission Impossible – Rogue Nation und es war jeden Cent wert! Ich dachte ja nicht, dass die x-te Fortsetzung von MI spannend sein könnte weil Teil 2, 3 usw. eines Films eher selten gut sind, aber ich glaube ich fand diesen Film hier fast besser als alle bisherigen Teile zusammen. Action und Spannung pur, Überlänge, Popcorn – perfekt! 🙂 Wir haben es sehr genossen und konnten auch einigermassen ausschlafen. Wunderbar, gerne wieder! 🙂 Ja, solche Paar-Momente sollte man sich als Eltern regelmässig gönnen, auch wenn grad meine Wenigkeit dann mit den Gedanken doch viel bei den Kindern ist. Aber dank regelmässiger Whatsapp- und Foto-Updates durch die Partnerin meines Vaters, kann auch ich dann mal abschalten und beruhigt sein 😉 Es klappte auf jeden Fall problemlos 🙂
Am Montagnachmittag war ich wieder im alten Vor-den-Ferien-Trott als der Grosse noch im 1. KiGa-Jahr war. Ich habe prompt vergessen, ihn auf 13.30 Uhr in den Kindergarten zu begleiten und habe mich noch gewundert, warum derselbige anruft (um 13.45 Uhr): „was hat mein Sohn nur angestellt!?“ war mein erster Gedanke. Wir sind dann aber schnurstracks losgelaufen und er hat wohl nicht viel verpasst.

Nach der Ferienpause versuche ich nun regelmässig wieder mein Clubtraining zu besuchen. Eigentlich ist das sogar die einzige, abendliche Sportbeschäftigung, die ich problemlos wahrnehmen kann. Start ist dienstags um 20 Uhr, eine Zeit also, in der die Kleine mit 90%iger Sicherheit schon schläft. Donnerstags startet das Training zwar schon um 19.30 Uhr aber das hat letzte Woche auch geklappt da sie früh auf war und morgens in der Kita sowie nachmittags eine Weile in der Waldspielgruppe… mal sehen, ob das so bleibt. Ich gehe auf jeden Fall mit einem besseren Gefühl weg… 18 oder 19 Uhr (der Beginn der anderen Sportkurse, die in Frage kämen) erwiesen sich als sehr schwierig um Mann und Kind allein zu lassen. Es ist halt die aufreibendste Tageszeit. Immer. Unter Garantie. Hunger paar sich mit Müdigkeit, meist muss das Spielen unterbrochen werden weil das Nachbarskind heim muss, dann kommt der Papa von der Arbeit… die Kids sind also auf Krawall gebürstet und höchst unleidig. Beim Sohn bessert sich manchmal die Lage nach dem Essen, Maus ist dann aber so gut wie bettreif.
Auf jeden Fall ist es super, wieder im Karate Fuss zu fassen. Die meisten Techniken und Kata habe ich intus, d.h. nach ein paar mal Wiederholen, kommt alles wieder. Da war es von Vorteil, über 10 Jahre lang intensiv trainiert zu haben und die Techniken 1000x ausgeführt zu haben. Man kann es dann wirklich fast im Schlaf 😉 Nun möchte ich einfach ein wenig dran bleiben und sehen, wie es sich entwickelt. Meine Einschätzung ist übrigens diese, aktuell fast fitter zu sein als vor der Schwangerschaft, zumindest in Punkto Kraft. Kondition weniger. Das erste Kämpfen nach über 6 Jahren machte mir letzte Woche echt Spass und ging erstaunlich gut (obwohl ich keine Schoner mehr hatte und blaue Flecken davontrug). Aber ich merke, dass ich älter geworden bin oder auch einfach, dass mein Körper zwei Schwangerschaften durchgemacht hat. Meine Hüfte (wegen der ich regelmässig beim Chiro bin), spüre ich nach gewissen Bewegungen, auch am nächsten Tag noch… ja, die Beweglichkeit fehlt. Vielleicht kommt das wieder, vielleicht bleibt es aber auch so, dass der Körper halt nach dem Sport hier und da ächzt? Tja… :/ Noch mehr abnehmen wäre natürlich auch von Vorteil, im Moment habe ich ernährungstechnisch eine Sommerpause eingelegt 😛 Da muss ich wieder mehr darauf achten, dass das besser wird *grummel* Abgesehen davon will ich mind. 4 Trainings pro Woche schaffen, was eigentlich gut klappt. Aber Sport ist glücklicherweise Schokolade und macht süchtig. Deshalb könnte oder wollte ich, wären die Voraussetzungen besser, auch täglich etwas tun. Die 4x müssen aber reichen und sind eh schon super! 🙂
In dieser Woche habe ich drei Trageberatungen, das nenn‘ ich mal toll! Ich komme so zwar nicht dazu, meine andere Arbeit oder sonstwas zu tun, aber ich find’s genial 🙂
Und sonst bin ich hormonell bedingt (PMS und so :P) einfach grüblig gewesen… unser Dojo (Trainingsort für’s Karate) liegt ja direkt neben meinem ehemaligen Elternhaus. Das ist noch immer unbewohnt weil der neue Besitzer die Planung des Umbaus wohl noch nicht so richtig in Angriff nehmen konnte. Ich lief also letzte Woche mal ums Haus und stellte fest, wie verwachsen der ganze Garten war. Das Gras mindestens kniehoch, die Bäume und Sträucher sind richtig gewuchert, es ist wie ein Dschungel da. Der Garten war Hobby und grosse Liebe meiner Mama. Sie verbrachte Stunden rund ums Haus und pflegte den Garten. Immer mal wieder wurde was Neues gepflanzt. Man könnte trübselig sein darüber, dass „ihr Werk“ derzeit so verwildert ich aber empfand es als schön, zu sehen, wie „ihre“ Pflanzen derart gut gedeihen und wachsen, als wäre es für sie. Als würden die Pflanzen zum Himmel reichen wollen, bis zu ihr. Oder als würden sie alles verdichten wollen und das Haus in der Mitte verstecken, denn es ist unser Haus und kein anderer soll es einnehmen? Ich weiss, eines baldigen Tages wird der neue Hausherr alles zurecht stutzen, abreissen, entwurzeln… daran mag ich gar nicht denken. Wenn ich vor dem Training zum Haus schaue, dann kommen mir sofort viele (schöne) Erinnerungen… ich möchte es ((natürlich) so bewahren wie es ist damit ich mich immer erinnern kann wenn ich will… die Angst, so vieles zu vergessen, ist da…
Ja, manchmal grüble ich ganz viel nach, das ist wohl auch ein Nebeneffekt der Hochsensibilität, zumindest habe ich das mal gelesen… ich dachte daran, dass die Welt und das Leben nicht nur schwarz-weiss ist, sondern viele Graustufen kennt. Habe über Menschen nachgedacht… über Konformität und dass ich sie nicht mag. Sture Regeln sind mir zuwider, Grenzen, ein Rahmen, das engt nur ein. Ich bevorzuge es, (Spiel)raum zu haben, ich mag nicht in ein Schema passen mit mir und meinem Tun und ich will es auch für meine Kinder nicht und gebe das wohl zwangsläufig auch so weiter auch wenn es nicht immer gut sein mag… Es gibt für mich immer mehrere Wege und Möglichkeiten, Interpretationen… deshalb bin ich wohl auch in einem kreativen Beruf gelandet, und selbst dort hat es mich stets aufgeregt wenn wir Journalisten eingeschränkt wurden, auf Kosten des Geldes (Marketing) oder der Partei nicht so schreiben konnten wie wir wollten, nicht jeden Interviewpartner selbst aussuchen konnten. Nun ja, damit muss man klarkommen im Leben. V.a. auch, dass man mit dieser Einstellung rasch aneckt, Leute verschreckt. Manchmal im Leben bin ich nur zum Trotz gegen den Strom geschwommen, heute auch aus Überzeugung. Immer nimmt es mich mit, wenn sich dadurch Menschen abwenden, die man lieb gewonnen hat. Aber immer auch, ist es mir wichtiger, frei denken zu dürfen und zu mir stehen zu können. Und ist das nicht auch etwas, das man seinen Kindern guten Mutes mit auf den Weg geben darf?

Letzte Ferienwoche – Herausforderungen

Der Grosse, er stellt uns immer wieder vor Herausforderungen, hält uns den Spiegel vor, überrascht uns, bremst uns, jeden Tag auf’s Neue. Die Mama und die Nachbarin, sie plauderten irgendwann im Mai oder Juni. Und die Nachbarin sprach die Sportwoche an. Eine Woche mit vielen sportlichen Aktivitäten, hier in der Region, für Jung und Alt. Es gab auch ein Angebot für Kinder im Alter unserer Söhne. Täglich von 8.30-11.30 Uhr in der Turnhalle in Vaduz. Tolle Idee, dachten wir und meldeten an. Ohne zu fragen, zumindest ich für meinen Teil. Ich sah: nach 4 Ferienwochen ein gelangweiltes Kind, dem eine Portion Bewegung gut tun würde. Aktivitäten mit dem Nachbarssohn, mit dem er stets und viel spielt und sich bestens versteht. Und auch: eine gestresste Mutter, die wenig Zeit für sich hatte und froh um die frühzeitige Wiedereinkehr einer Struktur ist. Es traf ein: Protest. Starker Protest. Der Sohn, er reagierte auf die Ankündigung am Samstag, als würde ihm jemand das Schlimmste aller Zeiten antun wollen. Er war wahnsinnig verzweifelt. Wir wollten bis Montag nichts mehr dazu sagen. Doch das Thema kam darauf als die Schwiegermutter den Montag ansprach. Das selbe Spiel. Ich wollte abwarten. Am Montag wollte er dann nicht mit seinem Freund fahren. Also fuhr ich hin. Rund 15 Kinder und mein Sohn. Und sein Freund. Erst spielten die zwei mit den aufgestellten Geräten. Bis zum Sitzkreis mit Vorstellungsrunde gerufen wurde. Da sassen gut 15 Kinder in einem Kreis. Und ein Kind mit dem Rücken zum Kreis, aussen, neben mir. Die Arme verschränkt. Ich wusste, es würde nicht klappen, zumal ich vor 9 Uhr bei der Schwiegermutter sein wollte. Und so brachen wir wieder auf.
Was es mir einmal mehr zeigte: hör‘ auf Deinen Instinkt und gib‘ es auf, den Sohn zu etwas bewegen zu wollen, dass er nicht will. Ich hatte es nämlich tief drin im Gespür, dass es nicht klappen würde, hegte einfach die Hoffnung, es würde schon weil ja der Freund dabei war. Aber das half auch nichts. Was mein Sohn daran nicht wollte, so genau weiss ich es nicht. Die fremde Umgebung, die fremden Kinder, die fremden Betreuerinnen? 15 Kinder stresst das nicht, meinen Sohn schon. Ja, da ist er anders, da hat er eine ganz starke Meinung und er scheut sich nicht davor, sie kund zu tun. Darauf sollte ich stolz sein als Mutter. Zu oft wünschte ich mir, er wäre wie die anderen. Alles wäre einfacher. Aber muss das Kind so gefügig sein? Gerade dann wenn man es für etwas anmeldet ohne vorher zu fragen? Ist es dann nicht sein Recht, „nein“ zu sagen? Muss er doch schon vieles anderes akzeptieren? Den täglichen Kindergarten? Dass er mal mit zum Einkaufen muss? Mit zu meinen Kolleginnen weil ich ein Playdate habe und er vielleicht an dem Tag grad keine Lust? Mit zum Arzt? Mit zum Amt? Abends ins Zimmer wenn wir Bettruhe verlangen? Essen, was auf den Tisch kommt und kein Wunschmenu? Viel Entscheidungsfreiheit bleibt da ja nicht mehr im Alltagsleben eines Kindes. Da finde ich es eigentlich legitim, dass er sich wehrt. Und der Kampf, den ich deswegen führe, den führe ich mit mir. Weil ich gespalten bin zwischen dem Zugeständnis zu meinem Sohn, dass er sein darf, wie er ist und dem Wunsch, dass er sich fügen möge oder vielleicht auch der Akzeptanz in der Gesellschaft (weil das Kind halt oft nicht der Norm entspricht). Und eigentlich ist er wie ich und vielleicht macht es das so schwer. Ich hätte auch nicht gewollt als Kind. Ich hätte auch Panik vor einer solchen Situation gehabt. Vielleicht etwas weniger wenn eine Freundin dabei gewesen wäre… und eigentlich schwimme ich selber gerne gegen den Strom wenn ich es für richtig halte. Ach…
Nun werde ich morgen vielleicht einfach mal mitgehen und länger bleiben (keine Termine). Und sehen ob er sich dann, mit meiner Unterstützung, einfügen kann. Und es ihm dann vielleicht gefällt. Heute habe ich es sein gelassen. Und wenn es morgen nicht klappen will, dann geht er da eben nicht hin. Und es war mal wieder eine Lektion in Sachen Elternsein…

Und sonst? Es ist warm hier, ja heiss. Und wir lassen die Tage auf uns zukommen. Wir waren Am Weekend im Hallenbad und am Rhein. Und hatten es eigentlich soweit gut, bis auf die üblichen, kurzen Krisen. Wir haben, bis auf ein Playdate am Mittwoch, die Woche null verplant. Es ist die letzte Ferienwoche und es herrscht auch noch Ferienstimmung. Kann es kaum fassen, dass nächste Woche schon wieder der Alltag einkehrt. Dass mein Grosser dann früher zum KiGa muss (7.45 Uhr), dafür nun mit seinem Freund (dem Nachbarn) und dass er dann auch zwei mal nachmittags hin muss. Ich bin gespannt, wie er das aufnehmen wird. Und der Start nach den Sommerferien läutet den baldigen Herbst ein. Und das stimmt mich, so sehr ich die Hitze grad nicht mag, enorm traurig. Weil mehr als das halbe Jahr wieder um ist, weil wird doch gerade erst in den Ferien waren, weil der Sommer gefühlt so wahnsinnig kurz ist. Weil ich es einfach nie ertragen werde, dass die Zeit so rast… weil mich heute ein Twitter-Beitrag zum Weinen gebracht hat. Dabei war die Botschaft froh… nur, nicht für mich.

Blatt tanzt über Hand, hochsensibel, Hochsensibilität beim Kind

Unser Leben mit einem wahrscheinlich hochsensiblen Kind

Dass wir immer mal wieder „Probleme“ mit unserem Grossen haben, habe ich hier schon öfter durchblicken lassen. Lange dachte ich, dass ich ungeheuer viel falsch mache (was zum Teil auch stimmt) und immer mehr hatten wir auch die Vermutung, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Weiterlesen