9 Monate Mäuschen

Mein letztes Mäuschen-Update liegt ja schon ein ganzes Weilchen zurück. Zeit also, anlässlich der 9 Monate, wieder einmal zu berichten 🙂 Aktuelle Zahlen zu Grösse und Gewicht kann ich leider nicht liefern, da wir erst zum Geburtstag hin wieder zur Kontrolle zum Arzt müssen… Weiterlesen

Late-Night-Mom

Ich hatte vor kurzem mal die Idee, ganz spontane, völlig ungestellte Fotos von der Zeit des Tages zu machen, die ich am meisten mag: die Zeit, in der alle friedlich in ihren Bettern schlummern und es total ruhig im Haus ist. Die Zeit, in der ich ein wenig mein eigenes zu Bett gehen prokastiniere, natürlich immer im Wissen, dass ich mir dann morgens umso schwerer tue mit Aufstehen. Aber, ach, ich möchte den Feierabend halt ganz oft noch ein bisschen länger geniessen, auskosten. Weiterlesen

6 Monate Mäuschen

Ein halbes Jahr, das nenne ich mal einen kleinen Meilenstein. Und wie schnell ich den erreicht habe?

Eigentlich dürfte nun ganz viel passieren, denn die letzten Monate über habe ich nur unmerklich Neues gelernt. Dass ich mobiler bin, merkt Mama v.a. weil ich mich im Schlaf hin und her bewege. Ich selber habe das noch gar nicht richtig bemerkt und verändere meine Lage eher unbewusst.
Auf dem Boden drehe ich mich immer noch sofort auf den Bauch und von dort aus auch ein wenig seitwärts mit den Händen, mehr liegt aber nach wie vor nicht drin.

Die Beikostreife hätte ich dann wohl erreicht, meint Mama, da ich auf ihrem Schoss immer dem Essen nachgucke, das in ihren Mund wandert, oder danach greife. Und so gibt es nun ab und zu ein Stück Gurke, Wassermelone, Brotrinde o.ä., das ich anknabbern darf. Dinge, die halbsitzend im Newborn-Set eben gut gehen. Im Hotel war ich ganz begierig darauf und durfte auch mal ein paar Löffel Fruchtmus probieren. Mehr gibt’s dann wenn ich selber sitzen kann oder nach Lust und (Koch)laune von Mama… Ich freue mich immer, wenn ich so einen Gemüsestick etc. angeboten bekomme und nehme es dankend an (und in den Mund 😉 Abgesehen davon gibt es immer noch viel Muttermilch.

In Sachen „brav“, wie man so schön sagt, überrunde ich ja meine Geschwister mehrfach. Ich bin ein total unkompliziertes Baby. Das einzige, was Mama nervt, ist, dass mir zuhause schnell langweilig wird. Unterwegs in Tuch oder Trage spürt man mich gar nicht 😉

In den letzten Wochen habe ich mich übrigens zum Bauchschläfer entwickelt. Beim Einschlafen im Bett lande ich praktisch immer auf dem Bauch. Das kennt Mama von den Grossen nicht, es ist aber OK für sie. Auch schlaftechnisch hat sich nicht viel verändert oder eingependelt. Einen verlässlichen Rhythmus gibt es nicht, was vielleicht aber auch daran liegt, dass unsere Tage eben auch unterschiedlich verlaufen… mal sehen, wie das wird.

Windelfrei bin ich nicht so ganz… während mich Mama in den (frühen) Morgenstunden und in den Standardsituationen tagsüber meist erfolgreich abhält, merkt sie es mir am Boden meist zu spät an, dass ich mal muss. Sie ist dann eben einfach abgelenkt bzw. beschäftigt sich mit dem Haushalt, den Kindern etc. und so trage ich eben meist ein Back-up/eine Windel… lasst Euch nicht vom Foto verwirren – im Hotel trug ich der Einfachheit halber Wegwerfwindeln, zuhause Stoffies.

Übrigens war ich heute zur Kontrolle beim Kinderarzt. Gewachsen bin ich nicht so viel, ich messe wohl etwa 63,5cm und bringe 7,2kg auf die Waage. Aber der Arzt ist zufrieden und meint, ich müsse erst nach meinem 1. Geburtstag wieder kommen (natürlich nur, sofern alles bestens ist – das hoffen wir doch! 🙂

Mit Essen und Bewegung dürfte sich in den nächsten Monaten trotzdem einiges ändern, also bleibt dran! 😉

5 Monate Mäuschen

Schwuppdiwupps, schon 5 Monate alt bin ich! Hat sich seit dem Letzten Update irgendwas getan? Nöööö… alles ruhig bei mir. Bis auf die Nächte. Da wache ich gegen Morgen oft ein paar Mal auf und neste herum. Aber Mama kennt das ja und kommt notfalls auch mit weniger Schlaf aus (Mama findet zwar, dass dem nicht so ist… *g*).

Ich stille noch frisch und fröhlich und das passt mir wunderbar. Für Beikost ist es noch zu früh. Es interessiert mich weder sonderlich, noch brauche ich es schon. Mal sehen, wann es so weit sein wird. Mama ist ganz froh, dass sie mich einfach nur stillen muss, das ist von allem der geringste Aufwand und Mama halt ’ne faule Socke.

Mit dem „windelfrei“ klappt’s grad auch nicht mehr so. Ich hab‘ nicht immer Lust darauf und wenn, dann versteht mich Mama des öfteren falsch. Zudem klappt das Pieseln so gut wenn ich halb aufrecht bin, also im Newborn-Aufsatz vom Tripp Trapp, in der Wippe oder im Autositz. Da legt Mama drum immer eine Windel drunter.
Nachts klappt’s am besten, da weiss Mama, dass ich die erste Phase gut durchkomme und nach dem Stillen wieder einschlafe, und in der zweiten Phase drückt die Blase, da hebt sie mich dann rasch auf’s Töpfchen zum Pullern, dann nochmal stillen und weiterschlafen. So darf ich nachts ohne Windel schlafen.

In Sachen Bewegung hat sich bei mir nicht viel getan – ich stagniere sozusagen. Dafür habe ich so vor 2-3 Wochen damit begonnen, ein wenig gezielter zu greifen. Gemerkt hat Mama das, als ich ihr beim Hamburger-Essen im Ravensburger Spieleland fast den Burger aus der Hand riss. Meine grossen Geschwister fanden das urkomisch 😀

Ansonsten bin ich fit und munter. Einen Rhythmus nach der Uhr habe ich nicht. Tagsüber schlafe ich selten mehr als 30 Minuten und wenn, dann genau dann, wenn Mama eigentlich los wollte/muss, hehe… für Mama ist das etwas doof, ich weiss, v.a. weil ich kaum gestillt und abgelegt, schon wieder motze weil ich müde bin oder mir langweilig ist… so ist Mama gefühlt ständig mit mir beschäftigt, aber das kennt sie von den Grossen ja nicht anders und weiss, dass es irgendwann auch wieder anders ist 😉

Eigentlich bin ich ja ein Sonnenschein und überrasche sie meist in Situationen, in denen sie denkt, dass es gar nicht klappen wird, damit, dass ich das zufriedenste Baby bin – so wie z.B. bei ihrem ersten Friseurtermin, auf dem Geburtstag meines Göttis usw.

So, folgt ihr mir weiter? Mitten im Sommer werde ich 6 Monate alt und vielleicht wollt Ihr ja wissen, was sich bis dahin alles tut…? 🙂

Inne halten & besinnen…

Noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Die letzten Wochen waren aufreibend, in verschiedener Hinsicht. Erstens hatte ich ständig Termine, Arbeit, Besuch oder sonst wie zu tun und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zweitens waren die Kinder – jedes auf seine Art – anstrengend. Der Grosse übt sich immer noch im Frech-Sein und benutzt die Maus oft als Blitzableiter bzw. fühlt sich andauernd durch ihre Anwesenheit gestört – Geschwister-Streit galore also, die Maus fragt täglich, mit wem sie am Nachmittag zum Spielen ausmachen könne und ist mit dieser Bitte sehr hartnäckig. Zudem ist sie derzeit, wohl weil sie abends schlecht einschläft, aber auch, weil sie vermutlich immer noch dabei ist, ihre neue Rolle in der Familie zu finden, nah am Wasser gebaut. Oft heult sie auf, wegen gefühlter Nichtigkeiten… das Mäuschen hat am Boden eine kurze Ausdauer. Sie beschäftigt sich vielleicht 5, manchmal 10 Minuten am Stück bevor es ihr zu doof wird. Sie kommt dann entweder auf den Arm, ins Tuch, an die Brust, muss mal oder will schlafen. Nicht immer ist gleich klar, welches Bedürfnis sie hat. Bis ich es herausgefunden habe, kann es also schon mal länger dauern. Und oft versuche ich sie drum halt wieder hinzulegen, z.B. wenn sie gestillt ist und theoretisch nicht schon wieder müde… aber 5 Minuten später, ihr ahnt es, quäkt sie wieder. Das ist eigentlich nichts, was ich nicht von den Grossen her kennen würde… aber nachdem sie sich schon seit einem Monat auf den Bauch drehen und auch ein klein wenig besser greifen kann, wünsche ich mir und ihr eine neue Fähigkeit, die sie etwas länger zufrieden stellt und mir etwas mehr Verschnaufpausen gibt. Da sie tagsüber selten länger als 30 Minuten schläft und dies dann dafür so 3-4x täglich, renne ich gefühlt ständig hin und her… von einem Kind zum nächsten, von der Küche an den Computer, vom Esstisch aufs Klo, vom Sofa an den Wäscheständer, vom Laden nach Hause und und und…

Nachts weckt sie mich so an die 3x, d.h. der Schlafmangel plagt mich auch noch dezent. Meistens habe ich mittags und abends je ein Tagestief, an dem ich auf der Stelle einschlafen könnte. Was natürlich kaum möglich ist.

Und weil die Aufträge nicht weniger werden und die Kinder vorläufig auch nicht vernünftiger und die Ferien vor der Tür stehen, werde ich schätzungsweise bzw. ich bin es schon länger, hier auf dem Blog nicht mehr ganz so aktiv sein. Juli und August werden sicher etwas ruhiger. Danach startet dann der Alltag wieder und die Kita-Eingewöhnung steht bevor. Ich kann es mir noch so überhaupt rein gar nicht vorstellen, das Mäuschen dort abzugeben. Vielleicht verschiebe ich also das Ganze noch ein wenig? Aber zwei kinderfreie Vormittage würden mir gut tun. So könnte ich in Ruhe arbeiten bzw. auch mal was für mich tun. Denn das kommt einfach zu kurz und das merken dann alle. Happy mama, happ family… Nicht zuletzt, weil ich dann, wenn die Grossen da sind, auch wirklich Zeit für sie habe und nicht meine To-Do-Liste im Kopf habe. Und ich würde z.B. soooo gerne wieder mal was für meine Mäuse nähen. Ich habe noch so viel Stoff und Schnittmuster und kann es kaum erwarten, gerade für das Mäuschen… aber auch für die grosse Maus und mich… oder zum Sport gehen, die Abende frei haben, um einfach fernzusehen oder zu lesen… mal sehen… aber ich weiss eh, dass nach 4 Jahren wieder Luft da ist für mich, vielleicht ja schon früher, schrittweise… es ist also, wie so vieles im Leben, absehbar.

Noch mag ich gar nicht nach vorne blicken. Ich hatte zwei unterschiedliche Kleinkinder – ein sehr aktives, das keinen Stein auf dem anderen liess und einen unglaublichen Entdeckungs- und Freiheitsdrang hatte und ein ruhigeres, sehr nähebedürftiges und drum im Grunde eher pflegeleichteres. Wie das Mäuschen wird, da muss ich mich nun überraschen lassen. Spekulationen will ich nicht anstellen. Es steht uns noch so viel bevor: der Beikost-Start, das Krabbel-Alter, erste Worte, erste Schritte. Es bleibt sicher spannend!

Dennoch: dieser Blog liegt mir am Herzen und ich hätte gerne (wieder) mehr Zeit dafür, würde gerne mehr persönliche, mehr nützliche Beiträge schreiben, mehr Zeit haben für Recherche. Also, auch wenn ich kurzfristig nicht so aktiv bin, das kommt wieder, bleibt dran! 😉 Jetzt hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder etwas Energie tanken zu können, freue mich auf unsere gemeinsamen Ferien zu fünft als Familie und möchte diese möglichst ohne zu viele Aufgaben im Hinterkopf tun…

 

Informativ: die Babybroschüren vom Hello Family Club

Seit der Hello Family Club von Coop lanciert wurde, sind wir Mitglied und kommen so immer mal wieder in den Genuss von attraktiven Angeboten. Vor ein paar Wochen habe ich nun auch das Mäuschen registriert und erhielt dann prompt das Überraschungspaket für Eltern mit tollen Geschenken und Warenmustern sowie die Babybroschüre mit vielen interessanten Infos und Expertentipps rund um relevante Themen wie Baby’s Entwicklung, Ernährung, Pflege etc. Die Broschüre richtet sich an frischgebackene Eltern von 0 bis 5 Monate alten Babys und enthält auch eine ganze Reihe attraktiver Sparbons, die man bei Coop einlösen kann.

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Als frischgebackene Eltern freut man sich natürlich über beides. Schliesslich ist das Leben mit Baby noch ganz neu und es stellen sich viele Fragen, z.B. „Wie oft können wir unser Baby baden?“, „wie kleide ich das Baby zum Schlafen?“ oder „welches Spielzeug eignet sich nach den ersten Monaten?“ Experten geben in der Broschüre auf Fragen wie diese und mehr Antworten.
Dazwischen gibt es ein paar Fingerversli, die man schon den Kleinsten aufsagen kann. Auch mein Mäuschen hört bei solchen Versen immer ganz gespannt zu.

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Zudem merkt man rasch, was im Baby-Haushalt noch alles fehlt und ehe man es sich versieht, ist der nächste Windelkauf fällig, die verlorenen Nuggis müssen ersetzt werden oder ein grösserer Strampler soll her. Da kommen die Sparbons gerade recht, hat man doch so schon einige Ausgaben mit dem neuen Familienmitglied.

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Sobald das Kind ein halbes Jahr alt wird, erhält man die zweite Broschüre, die sich an Eltern von 6 bis 12 Monate alten Babys richtet. Auch diese Broschüre möchte die jungen Eltern unterstützen – mit Themen von Beikost über Sicherheit bis zum ersten Zähnchen. Man findet aber z.B. auch eine Anleitung zur Babymassage und eine Liste von nützlichen Gegenständen, die man dabei haben sollte, wenn man mit dem Baby unterwegs ist.

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Hello Family Clubmitglieder, die ihre Schwangerschaft oder ihr Baby in der Nutzerverwaltung unter „Angaben zur Familie ändern“, eingetragen haben, erhalten die passende Broschüre automatisch. Sie kann aber auch online durchgeblättert werden. Nur die Sparbons finden sich nur in der gedruckten Ausgabe.

Wir bedanken uns bei Coop für die Zusammenarbeit! 

Von Präventivpanik und Verlassen der Komfortzone

Unsere zweite Ferienwoche beinhaltete einen Besuch im Legoland Deutschland inklusive Übernachtung. Der Grosse hatte sich das zu seinem Geburtstag gewünscht und nun konnten wir endlich fahren. Da wir nun zu dritt sind, haben wir die Schwiegermutter und ihren Partner um Begleitung gebeten und sie kamen gerne mit. Im Voraus machte ich mir natürlich in Bezug auf das Mäuschen, typisch Glucke, typisch Monk, zig Gedanken, wie das werden könnte: wie wird sie die lange Fahrt meistern? Wie wird das Stillen unterwegs funktionieren? Wie werden die Mahlzeiten ohne unser Newborn-Set klappen, wie die Nacht? Wird es sie verwirren, dass ich sie kaum abhalten werden kann? Langjährige Leser erinnern sich, dass ich noch geprägt bin vom Grossen, der Normabweichungen nur schwer verkraftete… so etwas brachte ihn immer komplett durcheinander. Aber das Mäuschen ist ja erst 3 Monate jung und hatte noch nicht wirklich einen fixen Rhythmus. Deshalb jetzt kurz und knapp: es war alles kein Problem, sie hat mich einmal mehr überrascht und machte alles tiptop mit! Was habe ich ein Glück, ich konnte also unseren Aufenthalt so richtig geniessen.
Bahnen fahren lag nicht wirklich drin, ich glaube ich konnte nur einmal mit dem Zügli rundum fahren. Dass Achterbahnen und laute Attraktionen nicht gehen, war klar. Aber dass man mich nicht in einem „Safari-Jeep“ mitfahren liess, war übervorsichtig. Aber gut, ich wollte nicht diskutieren… und so wartete ich eben meistens, aber zum Glück nie allzu lange. Wäre es wärmer gewesen und hätte es weniger Leute gehabt (ich fand den Park gerade am 2. Tag doch recht voll – Ferienzeit halt), hätten mein Mann und ich uns sicher mal mit Tragen abgewechselt. Aber so wäre es recht mühsam gewesen, die zwei Schichten Jacken aus, Kind raus, Trage reichen, Kind wieder rein, ihr versteht… aber vielleicht gibt es ein anderes mal ja die Gelegenheit für meinen Mann, sie mal zu tragen. Denn das Ravensburger Spieleland haben wir nicht mehr geschafft, wollen es aber bald mal nachholen! 🙂

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So… wir fuhren also am Mittwochmorgen, kurz nach dem Aufwachen (ich musste ein wenig nachhelfen) und Stillen des Mäuschens los mit Sack und Pack. Am Abend zuvor hatte es noch geschneit, die Kinder waren lange draussen und der Grosse hat seine einzige dicke Jacke durchgenässt – wie praktisch, oder? 😛 Mein Mann hatte zudem noch in der Woche davor die Sommerreifen montiert und auf der deutschen Autobahn herrschte ein heftiges Schneegestöber. Aber das Mäuschen verschlief fast die ganze Fahrt und obwohl ich wie auf Nadeln daneben sass, schrie sie nicht und ich musste sie auch nicht im Fahren stillen (mich über ihren Sitz beugen), sondern konnte sie bequem auf dem Parkplatz beim Einchecken zu mir nehmen.

IMG_8130Danach ging es in den Park, bei Graupelschauer. Für das Mittagessen mussten wir lange warten, aber auch das verschlief die Kleine mehr oder weniger in der Trage. Danach suchte ich das von Hipp gesponserte Baby-Center im Park auf und versuchte dort auf einem der Stühle in der Stillecke zu stillen. Das passte ihr gar nicht. Ich fühlte mich auch unwohl, nahm aber dankend den mir angebotenen Stilltee an und stillte sie dann nach dem Wickeln auf der Toilette – in Ruhe. Auch wenn es doof klingt, stillte ich sie dann meistens auf einer dieser grossräumigen Familientoiletten, die auch regelmässig gereinigt werden. Und zwar legte ich dazu meine Jacke auf die Wickelwanne, das Mäuschen bettete ich darauf und dann beugte ich mich einfach über sie – klappte so am besten! Nur abends im Hotelrestaurant und beim Mittagessen und im Café am 2. Tag stillte ich sie halbwegs erfolgreich im Sitzen 😀 Auf dem Zimmer natürlich wie gewohnt im Liegen 😀

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Die Windel war jeweils voll, an Abhalten war kaum zu denken bzw. es wäre mir echt zu mühsam gewesen, jedes Mal rasch ein Örtchen zu suchen, die ganzen Schichten abzulegen nur um dann zu merken, dass es vielleicht eh schon zu spät ist und darum alle „nersch“ zu machen 😉 Aber im Zimmer/nachts klappte es wieder problemlos und auch zuhause wieder – puh!

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Nach dem ersten, kalten Tag sind wir dann nach Parkschluss gleich mal aufs Zimmer, ruhten uns ein wenig aus und assen dann gemütlich zu Abend. Spontan hatte ich vorher die Idee, unseren Stoff-Rollkoffer mitzunehmen, im Wissen, dass die Kleine es nicht sonderlich mag, wenn ich sie sitzend trage oder halte. Der Mann staffierte den Koffer mit einem Kissen aus und so legten wir ihn dann auf einen freien Stuhl und als das Mäuschen müde wurde, legte ich sie da hinein. So konnte ich in Ruhe essen und die Grossen verweilten sich in der Lego-Spielecke oder beim Ausmalen der Tischsets. Das liebe ich hier: quengelnde Kinder am Tisch sind hier einfach kein Thema! 😉
Nachts wurde ich zwar mehrfach wach – der Mann musste aufs Klo, der Grosse hatte irgendwann Durst, das Mäuschen wollte stillen, ich hatte heiss, Durst und musste aufs Klo (haha) und die grosse Maus weinte plötzlich, weil sie quer im Stockbett lag. Aber das Mäuschen schlief genau so gut wie zuhause 🙂 Am Morgen wurde sie zeitig wach, wir standen gemütlich auf, ich nahm sie im Sling mit in den Frühstücksraum und konnte mir in Ruhe Cappuccino, Saft und Müesli holen. Dann kam der Koffer wieder zum Einsatz und ich wurde sogar von einem anderen Papa angesprochen, was für eine tolle Idee das sei, sie hätten früher immer eine Wäsche-Gelte benutzt 😉
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Im Park besuchten wir dann nochmal einige Attraktionen. Den neuen Ninjago-Themenpark fand ich total schön gemacht und spannend, auch wenn ich dann nicht mitfahren konnte. Das Wetter war einiges besser und so hielten wir es fast bis zum Parkschluss aus, natürlich mit obligatorischem Besuch im Lego- und im Lego-Wear-Shop. In letzterem schenkte uns die Nana ein total süsses Set für das Mäuschen 🙂 Ich könnte da ja immer voll zuschlagen, aber wir sind ja soweit eingedeckt mit Kleidern für die Kids bzw. ist der Mann nicht so kauffreudig wie ich 😀

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Die Rückfahrt verschliefen die Kinder unisono und so ging ein wirklich schöner Ausflug zu Ende. Heute dann wieder Haushalten, Kühlschrank füllen, Rasen mähen bei sonnigem Wetter und die Kinder durften an ein Playdate – sehr gemütlich also 🙂 Und morgen bekommen wir dann noch lieben Besuch. Damit neigen sich leider die Schulferien der Kinder und der Urlaub des Mannes auch schon wieder dem Ende zu – irre, wie schnell das doch wieder ging…

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Unser Nachtlicht

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAls der Grosse klein war, wie klein, weiss ich nicht mehr, entdeckte ich zum ersten Mal die Marke „Pabobo“ und verliebte mich gleich in das Nachtlicht „Lumilove Barbapapa“, das es in blau und rosa gibt. Also haben wir für den Grossen einen blauen Barbapapa gekauft, denn er wollte nicht im dunklen Zimmer schlafen und den Barbapapa kann man ganz einfach durch Draufdrücken auf der Unterseite ein- und ausschalten. Mit einer Ladestation zum Einstecken konnten wir den kleinen, blauen Freund wieder aufladen, aber er hielt recht lange. Wir haben ihn auch jeweils mitgenommen wenn wir in die Ferien fuhren oder sonstwie auswärts übernachteten weil es ja in den Hotels keine Nachtlichter gibt. So ein freundliches, sanftes Licht ist für Eltern und Kind praktisch:

  • OLYMPUS DIGITAL CAMERAHell genug damit das Kind keine Angst hat, dazu das freundliche Gesicht
  • Nicht zu hell um den Schlaf zu stören
  • Ermöglicht es, nachts zu stillen, abzuhalten, Windeln wechseln etc. ohne das grosse Licht einschalten zu müssen.
  • In einem fremden (Hotel)zimmer verhindert es, dass man im Dunkeln den Weg zum Klo nicht findet oder irgendwo dagegen läuft 😉
  • Man kann es auch einfach mitnehmen um den Weg zu leuchten, es in einem anderen Zimmer abzustellen etc.
  • Der Barbapapa wird nicht warm
  • Ein Timer schaltet das Licht automatisch nach einer Stunde aus

Zur Geburt der Maus habe ich mir dann den rosaroten Barbapapa gewünscht, der leider irgendwann vom Grossen geworfen wurde, so dass der untere Teil herauskam und sich nicht mehr wieder einsetzen liess – zudem funktionierte das Ein- und Ausschalten nicht mehr.
Da ich aber für das Mäuschen bzw. das Mädchenzimmer wieder einen wollte, wurde ich dank Innobaby erneut fündig und hab mir aus Interesse gleich mal das neuere Modell bestellt, das gleich aussieht, aber nicht mittels Station sondern einem einfachen USB-Kabel geladen werden kann. Das ist auch für unterwegs praktisch, denn das Kabel kann man ganz einfach überall einstecken, wo es einen USB-Anschluss gibt, z.B. mit dem Ladegerät des Handys. Auch hat das neue Modell einen Timer, der das Licht nach einer Stunde ausschaltet, was hilft, Strom zu sparen – ideal also für Kinder, die das Licht nur zum Einschlafen brauchen. Den Timer kann man natürlich auch deaktivieren.

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Von Pabobo gibt es noch weitere, tolle Nachtlichter, die zum Teil sogar Lichtbilder an die Decke projizieren und Musik abspielen. Passend dazu gibt es übrigens eine App für das Handy mit sanfter Einschlafmusik. Schaut Euch mal bei Innobaby um, vielleicht werdet Ihr da auch fündig 🙂 Der Händler vertreibt auch noch weitere praktische Produkte. Auf Nestwärme (Facebook-Seite) verlose ich gerade ein elastisches Tragetuch von ByKay, vielleicht habt Ihr ja Lust, mitzumachen, dann dürft Ihr gerne rüberhüpfen 😉

Schlafen Eure Kinder auch (nur) mit einem Nachtlicht (ein)? – wie sind Eure Erfahrungen oder was habt Ihr für ein Licht? Gefällt Euch unser Barbapapa? 🙂

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Baby’s Töpfchen…

Das wichtigste Accessoire beim Thema „windelfrei“ ist eine Windel. Was nicht ganz logisch klingt, uns aber damals im Kurs zum Windelfrei-Coach als erstes gelehrt wurde, macht durchaus Sinn. Gerade in den ersten Wochen pieseln Babys nämlich ständig. Kleine Mengen, dafür immer mal wieder. Und wer hat im Wochenbett schon die Gnade, ständig was abfangen zu wollen?
Ich habe zwar letztens von einer Windelfrei-Mama gelesen, die bei ihrem Neugeborenen „30 von 40 Pipis am Tag aufgefangen“ hat, aber ganz ehrlich, dafür muss man schon die entsprechende Musse haben. Neben zwei Kindern, Stillproblemen, Besuchen, Haushalt und mir selber, hätte ich dafür nicht den Nerv gehabt und auch jetzt halte ich nicht bei jedem Unwohlsein der Maus ab, denn dann könnte ich sie nach jedem Einpacken gleich wieder auspacken… Die Baby-Maus trägt also meist eine Windel als „Back-up“. Eine Stoffwindel tagsüber und nachts meist noch Wegwerfwindeln weil sie auch mal länger schläft und die Windel dann ziemlich voll/nass ist und meine teils neuen Stoffwindel-Einlagen noch nicht ihre volle Saugkraft erreicht haben. Trotzdem habe ich eigentlich von Anfang an häufig abgehalten und zwar in den sogenannten „Standardsituationen“, also nach jedem Schlafen, zwischen und nach dem Stillen, wenn sie im Tragetuch unruhig wurde und manchmal auch zwischendurch mal, wenn ich das Gefühl hatte, irgendwas plagt sie gerade. Meist war das dann der Stuhlgang und ich muss sagen, der landet bei uns tatsächlich meist im Töpfchen und das freut mich schon sehr. Erstens, dass ich ihre Signale korrekt deute, zweitens weil es so weniger „Sauerei“ am Po gibt und die Windeln nicht schmutzig werden.
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Ja, so funktioniert das Abhalten derzeit bei uns. Es wäre wohl einfacher, statt Windel ein Backup zu benutzen, das schneller aus- und wieder angezogen ist aber da ich gerade eh noch Stoffwindeln für Nestwärme teste, passt das so. Es wäre aber schon das Ziel, mich dann mal an die Back ups ranzutrauen sobald ich merke, dass die Windeln auch mal trocken bleiben…
Aber nicht immer merke ich, dass sie pieseln muss, gerade während dem Stillen oder auch danach wenn ich das Gefühl habe, sie hat nur Hunger und setze nochmals an anstatt sie x mal abzuhalten, geht auch mal was in die Windel. Auch wenn sie länger schläft, ist die Windel danach meist voll. Natürlich ist sie nicht immer im Tiefschlaf und im Halbschlaf pieseln Babys auch. Es gibt auch hier Mamas, die dann problemlos und vorsichtig abhalten, aber mir ist es da lieber, sie nicht vor lauter noch aufzuwecken und ich lasse sie in Ruhe schlafen 😉 Denn „windelfrei“ soll Spass machen und kein Wettrennen sein und das Ziel der Sache soll auch nicht sein, unbedingt immer komplett ohne Windeln auszukommen (schön, wenn das irgendwann klappt!), sondern die „Kommunikation“ mit dem Baby. Darum heisst es auch auf englisch „elimination communication„, also sowas wie „Ausscheidungskommunikation“. Das Baby äussert sein Bedürfnis und ich reagiere darauf indem ich es abhalte…
Aber das Ganze ist total spannend und lohnt sich. Es ist einfach toll, zu sehen, wie sich die Maus beim Abhalten gleich entspannt und ihre „Geschäfte“, gross wie klein, auf mein Zeichen hin ins Töpfchen lässt. Abhalten kann man natürlich auch über dem Waschbecken o.ä. Mehr zum Thema lest Ihr im ganz oben stehenden Link zu meiner Website oder auch in meinem Gastbeitrag hier.
Ich werde auch sicher mal wieder berichten, wie es bei uns damit läuft…

SSW26+1 – die Zeit fliegt…

Ihr Baby wiegt soviel wie eine Kohlrübe

Gefühlt schreibe ich hier täglich ein neues Wochen-Update. Wirklich erschreckend! Und ich kann mit dem ganzen Gemüse gar nicht so viel anfangen. Ich hatte noch nie eine Kohlrübe in der Hand 😀
So. Unsere erste Ferienwoche (mit Mann zuhause) ist mittlerweile fast um. Es ging wahnsinnig schnell auch wenn mein Mann sich schon am Wochenende grosse Sorgen machte über mangelnde Ideen, Motivation und Langeweile… und dann gibt doch alles ganz gemütlich über die Bühne… wir waren ein wenig draussen, waren aber auch viel drin und haben gespielt (das neue Brettspiel fand wirklich grossen Anklang!) und mein Mann setzte sich in den Kopf, die Woche einen Werkbank aufzustellen (der kam gestern an), stürmte die DIY-Abteilung und kam mit Laubsäge, Acrylfarbe, Leim, Spanplatten, Papier, Bindfaden und Holzlättli zurück. Ein netter Ausbruch von Bastelwahn weil ja jetzt der Grosse alt genug sei (ich gebe zu, den Anstoss dazu gab‘ ich mit dieser Äusserung 😉
Gesägt und geklebt hat dann aber erst mal nur der Mann… ich bin gespannt, ob und wann er die ambitionierten Projekte (u.a. einen Drachen, also für die Luft 😉 fortsetzen will denn morgen will er mit dem Hilfsgärtner unser halb dahingeserbeltes Fargesien-Beet wieder in Schuss bringen und den Rasen vertikutieren während wir nachmittags zum Playdate fahren… am Samstag ist Jahrmarkt und so und am Sonntag Nachmittag erwarten wir Besuch 🙂
Heute fuhren wir zur Feier der ersten Ferienwoche in den Säntispark. Das war wirklich eine gute Idee, denn das Bad war ziemlich leer (wir waren über Mittag da) und so konnten sich die Kinder wunderbar austoben. Der neue Kinderbereich ist auch wirklich super geworden! Einen Snack gab es auch noch und nach dem Baden ein Eis für die Kinder und eine Nussbretzel für uns… auf der Heimfahrt schliefen natürlich beide Kinder ein aber zuhause wartete schon eine Schulkollegin/Nachbarin des Grossen und so wurde bis zum Abendessen nochmals draussen gespielt und die Kinder sind tatsächlich zeitig ins Bett… die Maus übt mal wieder das alleine einschlafen, was ganz gut klappt… ich habe ihr einfach gestern wie heute gesagt, dass sie ruhig liegen soll weil mich das Herumnesten stört wenn ich neben ihr bin und fragte sie, ob ich lieber raus gehen soll. Beide Male bejahte sie und ich habe nichts mehr von ihr gehört… dafür kriecht sie nachts fast in mich hinein, so stark sucht sie im Bett meine Nähe 😉 So, nun wäre ich auch langsam müde… Mein Zitat von gestern… 🙂 :

 

Seele: recht zufrieden eigentlich…
Körper: gestern Nacht zum ersten mal so richtig unter Sodbrennen gelitten… ich musste aufstehen und hab‘ mir heute ein altbewährtes Mittel beim Gyn geholt, weil, ich kenne das ja… kommt immer in den letzten Monaten… dafür ist die Hüfte grad echt unproblematisch 😀
Errungenschaften: Hier flattern derzeit immer mal wieder total schöne Tücher u/o Tragen ein – leider nur zum Verlosen *heuli*
Geht gar nicht: Irgendwie kein Budget für nix zu haben… ich hätte ja so gerne noch ein Bauchshooting meiner wohl letzten Schwangerschaft gemacht, mir das zur Not auch einfach zur Geburt gewünscht, aber ich fürchte, das wird nichts und die Leute schenken sicher ungern einen Zustupf für „sowas“, auch wenn es mir persönlich wahnsinnig viel bedeuten würde und wir ansonsten ja wirklich noch voll ausgestattet sind für das Baby… 😦
Geht gut: immer mal wieder in die Horizontale zu gehen… erstens „weckt“ das zuverlässig das Bauchbaby und es fängt gleich an, sich bemerkbar zu machen, zweitens engt mich zu langes Sitzen mittlerweile ein… hmm, vielleicht sollte ich auch einfach mal einen grösseren BH kaufen?? Oder einen ohne Bügel anziehen… öhm…
Must-Have: Rausgehen, bewegen, spazieren, an die frische Luft, solange der Herbst sich noch von der sonnigen Seite zeigt…

Heute mal ein spezielleres Bild, einfach weil ich’s lustig fand, den Bauch mal eine Woche lang so im Alltag zu dokumentieren *g*

Bauchansichten
bauchansichten