Mitt(e)Woch(e)-Beitrag: läuft

Zwischen all den laufenden und anstehenden Wettbewerben möchte ich mich auch mal noch persönlich hier melden. Dank der Sportwoche geniessen wir eine total gechillte letzte Ferienwoche (schrieb’s und es kam anders?? :D) Nein… ich kann mich nicht beklagen. Zwar gab es am Sonntag Abend, nachdem wir die Kinder wieder aus dem Tessin zurück hatten, ein ziemliches Drama weil sich beide urplötzlich nicht mehr daran erinnern konnten, dass ich sie für die Sportwoche angemeldet hatte und natürlich wollten beide ums V…en nicht mehr hin gehen. Es gab Tränen und Geschrei, alle lagen sich in den Haaren. Ein normaler Familienkrach, wie es ihn bei uns öfter mal gibt… *räusper*
Es war schier unmöglich, die Kinder mit sachlichen Argumenten davon zu überzeugen, dass die Sportwoche ganz toll ist und wir doch einfach mal unbedarft gemeinsam hingehen und, dass Mama schon bezahlt hat (grrrrr!!!).
Die Nacht war aufgrund des späten Konflikts unruhig und am Morgen schmiss der Grosse mir wütend ein Puzzle vor die Füsse, aber es half nichts, wir fuhren hin und wie erwartet, kam alles bestens, sprich, beide blieben und waren dann beim Abholen auch sehr zufrieden. Überhaupt konnte ich nicht nur täglich um 11.30 Uhr zwei zufriedene Kinder abholen, nein, sie hatten auch noch ziemlichen Appetit und dehnten die Zufriedenheit über den gesamten Tag aus. Am Montag Nachmittag wurde alles mögliche angeschleppt, um dem Mäuschen ein „Krabbelparadies“ zu schaffen und gestern wie heute wird friedlich mit einem Nachbarskind draussen gespielt.
Nur der erste(!) Wackelzahn macht dem Grossen derzeit zu schaffen, ich erinnere mich an meine Kindheit (Türklinke-Schnur-Zahn, wer kennt’s?).


Das Mäuschen übt sich derweil in der Fortbewegung und dehnt entsprechend ihre Zufriedenheit am Boden etwas aus. Besonders dann, wenn die Grossen auch bei ihr sind, daneben spielen und sie animieren. Sie zieht sich bereits einarmig so halb-seitlich vorwärts, erst langsam, aber wenn sie etwas Spannendes erreichen will, zieht sie das Tempo auch schon etwas an. Die Krabbeldecke dürfte damit demnächst ausgedient haben.


Ganz toll findet sie natürlich auch die Teilnahme an den Mahlzeiten. Weil sie im Newborn-Aufsatz nicht mehr zufrieden war und immer auf den Schoss wollte, haben wir ihren Tripp Trapp umgebaut. Sie ist jeweils total aufgeregt, wenn wir sie in den Stuhl setzen und ganz wild auf das Essen. Fällt ihr mal was herunter, äussert sie lauthals Protest. Jaja, noch finden wir das ganz süss und witzig 😀


Ach je, nur noch wenige Tage und die Sommerferien sind hier offiziell beendet. Es stimmt mich ganz wehmütig. Die Grossen freuen sich natürlich auf Schule und Kindergarten, wo sie ihre Gspänli wieder sehen werden. Für die Maus beginnt das letzte Kindergartenjahr. Die erste Woche wird sicher noch locker. Der Mann hat feiertagsbedingt Mo-Di frei und wir werden sicherlich zum Fürstenfest nach Vaduz fahren. Die Sportkurse starten genau so nächste Woche wie die Kita-Eingewöhnung. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie mir deshalb zumute ist. Hätte ich nicht doch noch länger warten sollen? Wird es gut klappen? Einerseits bin ich viel gelassener weil ich die Erfahrungswerte von den Grossen habe, andererseits ist es doch bei jedem Kind gleich schwer, loszulassen. Auch wenn ich zwei freie Vormittage gut gebrauchen kann um in Ruhe zu arbeiten etc. und es ja wirklich das Minimum ist, kann ich nicht aus meiner Glucken-Haut heraus und geniesse unsere Jüngste ja wirklich sehr. Ach, drückt‘ mir bitte einfach die Daumen. Und sollte es wirklich nicht klappen, kann ich jederzeit die Reissleine ziehen, soviel steht mal fest 🙂 Ich erinnere mich eben an so manches Drama mit den Grossen, wobei die dann wahrscheinlich tatsächlich schon älter waren. Aber ich hatte auch stets das Glück, total einfühlsame Betreuerinnen zu haben, die mir auch zugestanden, mich so lange mit in den Raum zu setzen, bis ich problemlos gehen konnte. Das ist nicht selbstverständlich, aber sooo viel wert. Und ich bin auch froh, dass ich keine Festanstellung habe und Punkt XY irgendwo im Büro sein muss. Sonst hätte ich es mir auch nicht leisten können, einfach noch 20min im Kita-Raum zu sitzen oder 10min nach dem Weggehen anzurufen, ob alles gut ist oder einfach hinzukommen wenn sich das Kind nicht beruhigt hätte… grosse Dankbarkeit!


So. Der langen Rede kurzer Sinn werden wir diese Woche also hoffentlich so harmonisch zu Ende bringen, wie wir sie begonnen haben. Am Sonntag ist die Maus noch auf ein „Zuckertütenfest“ eingeladen und je nach Wetter sind wir sicher draussen unterwegs.
Ach ja, warum wehmütig. Weil die Zeit halt eben so rast. Das Ende der Sommerferien deutet auch immer den Start des Herbsts an und den mag ich zwar, aber nach dem Herbst kommt die Kälte, der Winter, das mag ich nicht, und die Jahre ziehen ins Feld, eins ums andere, die Maus wird heuer 6, das Mäuschen bald darauf schon 1(!), der Grosse 8 (ACHT! :-O). Geht es Euch denn auch so??
Übrigens: ich hätte problemlos noch ’ne Woche Sommerferien erduldet (läuft ja wunderbar gerade), anstatt dann drei(!) Wochen Herbstferien, in denen der Mann natürlich nicht schon wieder frei nehmen kann. Dass wir heuer (aus gutem Grund natürlich) nicht ans Meer sind, macht mir auch zu schaffen. Einmal im Jahr muss ich einfach eine Woche ans Meer. Das Meer sehen, am Strand sitzen. Auch wenn ich schlussendlich lieber im Hotel-Pool bade, im Sand sitzen erdet so schön. Nächstes Jahr vielleicht…

6 Monate Mäuschen

Ein halbes Jahr, das nenne ich mal einen kleinen Meilenstein. Und wie schnell ich den erreicht habe?

Eigentlich dürfte nun ganz viel passieren, denn die letzten Monate über habe ich nur unmerklich Neues gelernt. Dass ich mobiler bin, merkt Mama v.a. weil ich mich im Schlaf hin und her bewege. Ich selber habe das noch gar nicht richtig bemerkt und verändere meine Lage eher unbewusst.
Auf dem Boden drehe ich mich immer noch sofort auf den Bauch und von dort aus auch ein wenig seitwärts mit den Händen, mehr liegt aber nach wie vor nicht drin.

Die Beikostreife hätte ich dann wohl erreicht, meint Mama, da ich auf ihrem Schoss immer dem Essen nachgucke, das in ihren Mund wandert, oder danach greife. Und so gibt es nun ab und zu ein Stück Gurke, Wassermelone, Brotrinde o.ä., das ich anknabbern darf. Dinge, die halbsitzend im Newborn-Set eben gut gehen. Im Hotel war ich ganz begierig darauf und durfte auch mal ein paar Löffel Fruchtmus probieren. Mehr gibt’s dann wenn ich selber sitzen kann oder nach Lust und (Koch)laune von Mama… Ich freue mich immer, wenn ich so einen Gemüsestick etc. angeboten bekomme und nehme es dankend an (und in den Mund 😉 Abgesehen davon gibt es immer noch viel Muttermilch.

In Sachen „brav“, wie man so schön sagt, überrunde ich ja meine Geschwister mehrfach. Ich bin ein total unkompliziertes Baby. Das einzige, was Mama nervt, ist, dass mir zuhause schnell langweilig wird. Unterwegs in Tuch oder Trage spürt man mich gar nicht 😉

In den letzten Wochen habe ich mich übrigens zum Bauchschläfer entwickelt. Beim Einschlafen im Bett lande ich praktisch immer auf dem Bauch. Das kennt Mama von den Grossen nicht, es ist aber OK für sie. Auch schlaftechnisch hat sich nicht viel verändert oder eingependelt. Einen verlässlichen Rhythmus gibt es nicht, was vielleicht aber auch daran liegt, dass unsere Tage eben auch unterschiedlich verlaufen… mal sehen, wie das wird.

Windelfrei bin ich nicht so ganz… während mich Mama in den (frühen) Morgenstunden und in den Standardsituationen tagsüber meist erfolgreich abhält, merkt sie es mir am Boden meist zu spät an, dass ich mal muss. Sie ist dann eben einfach abgelenkt bzw. beschäftigt sich mit dem Haushalt, den Kindern etc. und so trage ich eben meist ein Back-up/eine Windel… lasst Euch nicht vom Foto verwirren – im Hotel trug ich der Einfachheit halber Wegwerfwindeln, zuhause Stoffies.

Übrigens war ich heute zur Kontrolle beim Kinderarzt. Gewachsen bin ich nicht so viel, ich messe wohl etwa 63,5cm und bringe 7,2kg auf die Waage. Aber der Arzt ist zufrieden und meint, ich müsse erst nach meinem 1. Geburtstag wieder kommen (natürlich nur, sofern alles bestens ist – das hoffen wir doch! 🙂

Mit Essen und Bewegung dürfte sich in den nächsten Monaten trotzdem einiges ändern, also bleibt dran! 😉

Informativ: die Babybroschüren vom Hello Family Club

Seit der Hello Family Club von Coop lanciert wurde, sind wir Mitglied und kommen so immer mal wieder in den Genuss von attraktiven Angeboten. Vor ein paar Wochen habe ich nun auch das Mäuschen registriert und erhielt dann prompt das Überraschungspaket für Eltern mit tollen Geschenken und Warenmustern sowie die Babybroschüre mit vielen interessanten Infos und Expertentipps rund um relevante Themen wie Baby’s Entwicklung, Ernährung, Pflege etc. Die Broschüre richtet sich an frischgebackene Eltern von 0 bis 5 Monate alten Babys und enthält auch eine ganze Reihe attraktiver Sparbons, die man bei Coop einlösen kann.

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Als frischgebackene Eltern freut man sich natürlich über beides. Schliesslich ist das Leben mit Baby noch ganz neu und es stellen sich viele Fragen, z.B. „Wie oft können wir unser Baby baden?“, „wie kleide ich das Baby zum Schlafen?“ oder „welches Spielzeug eignet sich nach den ersten Monaten?“ Experten geben in der Broschüre auf Fragen wie diese und mehr Antworten.
Dazwischen gibt es ein paar Fingerversli, die man schon den Kleinsten aufsagen kann. Auch mein Mäuschen hört bei solchen Versen immer ganz gespannt zu.

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Zudem merkt man rasch, was im Baby-Haushalt noch alles fehlt und ehe man es sich versieht, ist der nächste Windelkauf fällig, die verlorenen Nuggis müssen ersetzt werden oder ein grösserer Strampler soll her. Da kommen die Sparbons gerade recht, hat man doch so schon einige Ausgaben mit dem neuen Familienmitglied.

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Sobald das Kind ein halbes Jahr alt wird, erhält man die zweite Broschüre, die sich an Eltern von 6 bis 12 Monate alten Babys richtet. Auch diese Broschüre möchte die jungen Eltern unterstützen – mit Themen von Beikost über Sicherheit bis zum ersten Zähnchen. Man findet aber z.B. auch eine Anleitung zur Babymassage und eine Liste von nützlichen Gegenständen, die man dabei haben sollte, wenn man mit dem Baby unterwegs ist.

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Hello Family Clubmitglieder, die ihre Schwangerschaft oder ihr Baby in der Nutzerverwaltung unter „Angaben zur Familie ändern“, eingetragen haben, erhalten die passende Broschüre automatisch. Sie kann aber auch online durchgeblättert werden. Nur die Sparbons finden sich nur in der gedruckten Ausgabe.

Wir bedanken uns bei Coop für die Zusammenarbeit! 

Mit Stokke von Anfang an am Tisch dabei

Aufmerksame Leser wissen, dass wir mittlerweile drei Tripp Trapp Stühle von Stokke besitzen, da die Grossen diese immer noch gerne nutzen. Seit ein paar Jahren gibt es von Stokke für den beliebten Hochstuhl ein Newborn-Set, das ermöglicht, schon die Kleinsten mit am Tisch zu haben. Das Set, das aus einer Babyschale mit Gurten und einem Bogen zum Aufhängen für Spielzeug besteht, hat mein Mann kürzlich montiert (das geht schnell und einfach) und die Schale mit dem separat erhältlichen, zweiseitigen Bezug und einem Lätzchen versehen. Wenn die Baby-Maus nun wach ist/wird während wir essen, setzen wir sie in die Schale. Meist nur kurz, aber es gefällt ihr soweit (wenn sie nicht gerade hungrig oder müde ist etc…) und sie schlief sogar einmal darin ein (ich habe sie dann rausgenommen und ins Bett gebracht). Sobald sie nicht mehr mag, wird sie rausgenommen, meist von dem, der zuerst mit Essen fertig ist, oder sie kommt zu mir auf den Schoss.
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Die am Spielbogen angebrachte Kette betrachtet sie schon ganz aufmerksam oder schaut sich einfach sonst um.
Die Babyschale könnte man auch ganz einfach wegnehmen und separat nutzen, als Ersatz für eine Wippe quasi.
Genutzt werden kann sie, so lange das Baby gut hineinpasst. Die Gurte sind verstellbar und wenn das Kleine beikostreif ist, kann man ihm in der Schale auch gut Brei füttern oder Fingerfood servieren, denn den Tripp Trapp kann man natürlich erst ab Sitzalter ohne Schale nutzen.
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Uns gefällt, dass so das Baby „von Anfang an mit am Tisch“ sein kann. Meist ist es ja nur für sehr kurze Zeit aber ich kann mir nicht vorstellen, das wache Baby irgendwo abzulegen während wir alle am Tisch sitzen. Zumal sie dann sowieso gleich weinen würde, da sie nicht alleine sein will. Ab und zu habe ich sie auch im Tuch oder an der Brust, aber das geht nur wenn es etwas gibt, dass ich von Hand essen kann. Und im Tuch ist die Gefahr einfach gross, dass mir was von der Gabel fällt und das macht das Ganze dann auch ziemlich umständlich. Ich denke, je grösser sie wird, desto eher versteht sie so die „Tisch-Zeit“ als Ritual in der Familie und sobald man ihr selber etwas zum Knabbern geben kann sowieso… dann ist auch der zweiseitige Bezug super praktisch. Wird er schmutzig, kann man ihn einfach wenden 😉 Auf der Rückseite ist unser Bezug übrigens weiss mit rosa Schmetterlingen 🙂
Ich kann das Newborn-Set also nur empfehlen! Es erleichtert die Mahlzeiten ungemein! 🙂 Was meint Ihr? Wie handhabt Ihr es mit Baby an den Mahlzeiten? Würdet Ihr das Newborn Set auch nutzen?

Wir bedanken uns herzlich bei Stokke für die gute Zusammenarbeit!

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Mit Gravur: wer neu bei Stokke einen Tripp Trapp kommt, kann ihn nach Wunsch gravieren lassen 🙂