Alpenrose Lermoos – ein Paradies für Kinder (und Eltern)

Zum ersten Mal (von aussen) gesehen haben wir die Alpenrose vor fast 7 Jahren. Damals war unser Grosser gerade im Alter des Mäuschens und wir buchten unseren ersten Urlaub in einem kleinen Babyhotel in Lermoos. Wir sind dort vor allem ganz viel durchs Moor spaziert. Die Alpenrose fiel natürlich gleich auf und vielleicht haben wir uns damals schon überlegt, mal dort Urlaub zu machen wenn „die Kinder“ grösser sind. Wenige Jahre später war eine meiner Kolleginnen dort und berichtete sehr positiv.

Und dieses Jahr kam dann der Moment, an dem wir, mit kleinem Baby, nicht zu weit weg wollten und die Chance erhielten, die Alpenrose für zwei Tage zu testen. Wir buchten gleich eine Woche weil dies unser Sommerurlaub werden sollte.

Hotel Alpenrose Lermoos

Kurz: die Zeit ging sehr schnell um und alle waren etwas betrübt, als es wieder nach Hause gehen sollte. Wir haben für einmal wirklich nicht viel gemacht und ich denke das tat uns allen gut. Ich habe sogar ein ganzes Ebook gelesen 😉

Die Kinder konnten wir zu einem Spaziergang durchs Dorf mit Halt an der Eisdiele, einer kleinen Erlebnis-Wanderung (Moosle’s Forscherpfad) und einem Ausflug zur Burg Ehrenfels mit der Rekord-Hängebrücke motivieren. Eine kleine Wanderung und einen Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen, das wir schon 2010 besuchten, unternahmen wir ohne die Grossen, die lieber im betreuten Club im Hotel spielen wollten. Am letzten Tag regnete es, sonst hätten wir mit den Kindern noch einen Wasserwanderweg besucht, aber so blieben wir eben im Hotel, kuschelten gemütlich im Zimmer, machten ein paar Fotos, lasen und die Kinder amüsierten sich prächtig weil genau an dem Tag eine grosse „Roadshow“ im Kinderclub gastierte – mit Neuheiten von Brio, Supersand und einer Menge toller Spiele, die man ausprobieren durfte.

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Das Mäuschen war unser pflegeleichtestes Kind im Urlaub. Wir wurden sogar von einer Vierfachmami angesprochen, wie ruhig die Kleine doch sei… 🙂 Ich schätze mal ihr gefiel die Abwechslung und dass wir viel mehr Zeit für sie hatten. Sie schlief oft in Tuch oder Trage, im Auto oder auch im Bett fand sie neben mir immer gut in den Schlaf, viel besser als zuhause! Während die Kinder in ihren Stockbetten schliefen, schlief das Mäuschen bei uns im Bett. Im Hotelrestaurant gab es dankenswerterweise ein Newborn-Set am Tisch, das war schon mal sehr genial, denn das kennt sie von zuhause und wir konnten so wirklich sehr in Ruhe essen. Wir haben ihr aber auch ganz oft etwas zum Anknabbern in die Hände gegeben und wenn sie zu müde wurde, waren wir meist eh schon fast fertig und ich habe sie getragen oder wir nahmen sie auf den Schoss.

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Gebadet haben wir täglich – für das Mäuschen war es das erste Mal in einem Pool und das dann gleich jeden Tag, aber ich glaube es gefiel ihr ganz gut 😉 Für die Grossen war es natürlich auch toll!
Das Wetter war ganz witzig. Am Morgen meist sonnig, so dass wir uns auf den Ausflügen partielle Sonnenbrände holten, und am späteren Nachmittag begann es jeweils zu regnen, so dass wir uns im warmen Aussenpool den kalten Regen auf den Kopf prasseln lassen konnten – coole Sache! Und abends konnten wir prima bei geöffneter Balkontür schlafen, es kühlte wunderbar ab.

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Und so hatten wir eigentlich einen ziemlich gleichbleibenden Rhythmus mit Frühstück – Spielzeit – Mittagessen – Ausflug – Zvieri – Baden – Abendessen – Bettzeit… Ja, wie man sieht, haben wir vor allem oft und viel gegessen und wie nach jedem Urlaub denke ich, dass ich zuhause sofort mit einer Diät anfange *lach*. Man wird aber auch richtig verwöhnt in so einem Hotel und ich finde, das darf man sich dann ja auch mal gönnen 😉 Immerhin kamen wir ja mit Baby gar nicht wirklich dazu, den Spa zu nutzen und die Sportangebote habe ich leider auch immer verpasst.

Und jetzt stelle ich Euch gerne das Hotel im Detail vor, für alle, die es sich auch als Urlaubsziel vorstellen können 😉 Eins vorweg: man bucht hier wirklich einen Urlaub im Rundum-sorglos-Paket – perfekt also für Familien, die einfach mal an nichts denken müssen und entspannen möchten.

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Zimmer
Wir hatten eine Familiensuite im alten Tiroler Stil. Ich bevorzuge ja eher moderne Zimmer, aber es war ganz gemütlich, wir hatten prima Platz und es fehlte uns an nichts. Gemeinhin ist das Hotel so gut ausgestattet und man kann sich Zubehör wie Nachtlicht, Babyphon etc. ausleihen, so dass eigentlich fast nur Klamotten einpacken muss 😉 Naja, fast… Im Zimmer gab es sogar eine Nespresso-Maschine, zwei Fernseher und natürlich Bademäntel und -schlarpen für alle. Auch Windeleimer, Wickelplatz, Feuchttücher und Duschgel/Shampoo für Kinder und Erwachsene. Da der Nassbereich recht rutschig ist, empfehle ich dafür aber, allen Crocs/Flip Flops einzupacken. Die Zimmerreinigung war tadellos und wurde immer gleich und ganz unbemerkt erledigt, sobald wir das Zimmer für’s Mittagessen verliessen.

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Hotel-Austattung 
Bietet alles, was das Herz begehrt: Restaurant, Innen- und Aussenpool, Piraten-Badewelt, Indoor-Wasser-Rutsche, Spielplatz, grosser Sandkasten, Hüpfburg etc. draussen, Baby- und Miniclub für die Kinderbetreuung, Billard, Flipperkasten etc., Playstation-Zimmer und Teenie-Club für die Grossen, Theater und Turnhalle, Indoor-Golf und -Gokart, grosser Spa-Bereich mit Sauna, Dampfbad & Co. sowie vielseitigem Angebot, Fitness- und Aerobicraum, ebenfalls mit täglichen, geleiteten Sportangeboten, Business-Zimmer, 24h-Tee-/Kaffee-/Getränke-Ecke mit Säuglingsmilch, Mikrowelle und Gläschen-Kost, Hotel-Shop, Wasch- und Bügelraum, Restaurant & Terrasse. Da klickt Ihr Euch aber am besten mal auf die Website um alles zu sehen 😉

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Kulinarik
Reichhaltiges Frühstücksbuffet, immer mit frischen Beeren (yummy), frisch auf Wunsch zubereiteten Omeletts, Rührei etc. und vielem mehr.
Am Mittag gab es ein kleineres Buffet mit Suppe, Salaten und 1-2 Gerichten für Erwachsene sowie für Kinder Gemüse, Pasta und Pommes (gab es immer) und Dessert/Eis am Stiel. Nicht die grösste Auswahl, aber etwas fand sich immer. Im Zweifelsfall nahmen die Kinder Pommes und ein Eis (sind ja Ferien 😉
Am Abend gab es jeweils ein wählbares Vier-Gänge-Menu, das man sich jeweils am Morgen aus einer Auswahl an verschiedenen Gerichten zusammenstellen konnte. Ergänzen zu einem Sechs-Gänger konnte man es jeweils mit Salat und Käse vom Buffet. Die Hauptspeise ist übrigens ziemlich üppig, so dass wir meistens auf Suppe oder Vorspeise verzichtet haben. Es wäre einfach zu viel gewesen. Auch das Kinderbuffet bot abends etwas mehr Auswahl, so gab es meist noch Pizza oder Hot-Dogs, Hühnchen-Sticks o.ä. An drei Abenden gab es ein Vorspeisen- bzw. Dessert-/Eisbuffet Geschmeckt hat alles prima! Grosses Kompliment aber auch an das Personal: wir wurden immer sehr freundlich bedient und unsere Gänge wurden Ruckzuck serviert weil wir mit dem Mäuschen nicht ewig am Tisch sitzen konnten. Wir mussten nie warten! Mit kleinen, (müden) Kindern ist das wirklich Gold wert!
Das Zvieri-Buffet versorgte den kleinen Hunger zwischendurch mit zwei Sorten Kuchen, Fruchtmilch, Obst, Brot, kleinem Gebäck, Wurst, Käse, Eis am Stiel etc. sowie Getränken (alles Selbstbedienung). Hier konnte man sich gemütlich drinnen niederlassen auf Sofas/an Tischen oder sich auf die Terrasse setzen, wo die Kinder spielen konnten.

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Kinderbetreuung
Leider war die Kinderbetreuung im unteren Stock, wo es kaum Tageslicht gab, aber das störte wohl höchstens mich. Die Kinder fühlten sich wohl und es gab hier alles, was sie brauchten, v.a. auch andere Kinder 😉 Es gab einen grossen Kletter-/Rutschbereich mit Bällebad etc., wo sie sich austoben konnten, diverse Spiele, Briobahn, Legos, Puppen und Bastelsachen und natürlich verschiedene Aktivitäten je nach Alter, sowohl im Club als auch in Form von Ausflügen, für die man die Kinder anmelden konnte oder die sie spontan besuchen konnten. Die Betreuer waren auf jeden Fall freundlich und hilfsbereit, es waren aber auch viele… den Baby-Club haben wir nicht genutzt, er war aber separat, hell und freundlich und sicherlich wurden die Babys liebevoll betreut.

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Lermoos und Umgebung
Lermoos ist ein kleines Örtchen mit einem weitläufigen Moor, einer Gondelbahn und vielen Spazier- und Wanderwegen. Im Winter kann man hier auch Ski fahren. Auch im benachbarten Biberwier gibt es Wanderwege. Einen Ausflug wert ist die Burg Ehrenberg mit der weltlängsten Hängebrücke im „Tibet-Stil“, die wir besucht haben. Der Weg zur Burg geht durch einen Wald und ist relativ steil. Für unsere Kinder war es machbar, ich empfehle aber, Babys/kleine Kinder zu tragen (mit dem Buggy ist es mühsam und man kommt damit nicht auf die Burg). Im Hotel waren noch mehr Ausflugsziele ausgehängt, jeweils gut beschrieben, auch mit Distanz etc. Ich schätze, dass man sich damit gut eine Woche beschäftigen kann wenn man nicht nur im Hotel bleiben will.

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Fazit
Die Alpenrose ist ein beliebtes und auch mehrfach ausgezeichnetes Familienhotel mit viel Tiroler Charme. Die Umgebung bietet zwar nicht so viel wie Serfaus-Fiss-Ladis, eine andere Region im Tirol, in der wir schon oft und gerne Urlaub gemacht haben, dennoch kann man einiges unternehmen, wenn man denn will… denn das Hotel ist top ausgestattet und bietet ein vielseitiges Freizeitangebot für Gross & Klein – Langeweile kommt hier sicher nicht auf 😉 Somit können wir das Hotel wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen für Euren nächsten Familienurlaub 😉
Ich hoffe, unsere Fotos & unser Bericht haben Euch gefallen und einen guten Einblick in unseren Urlaub in Lermoos verschafft. Nicht immer war die Kamera dabei, schliesslich wollten wir ganz oft auch einfach nur geniessen, aber wer uns auf Instagram und Facebook folgt, konnte dort bereits auf den Handybildern, die ich dort täglich gepostet habe, einige Ferienmomente miterleben 😉

Wir bedanken uns herzlich für die Testmöglichkeit! 🙂

Ich pack‘ meinen Koffer und…

Packen sollte ja eigentlich etwas Schönes sein. Da kommt doch so richtig Vorfreude auf, wenn man den Bikini aus der Schublade zieht oder ein Buch in den Koffer legt, auf dessen Lektüre man sich schon riesig freut. Ach, fast hätte ich es vergessen: das war mal so, ohne Kinder. Damals konnte sich das Packen auch schon mal über mehrere Tage ziehen wenn man sich wie Carrie Bradshaw fühlte beim Zusammenstellen der perfekten Urlaubs-Styles. Oder wart Ihr eher der pragmatische Typ, so wie mein Mann, der mit drei Handgriffen in den Schrank innert weniger Minuten seine Urlaubsgarderobe parat hatte? Das ist heute noch so. Und bei mir dauert es heute noch länger. Und endet meist damit, dass ich stapelweise viel zu viele Klamotten für mich und die Kinder auf den Küchentisch häufe, die mein Mann dann verstauen muss. Und irgendwas fehlt dann meist trotzdem. Was man natürlich erst am Urlaubsort merkt. Oder ich muss auf den letzten Drücker noch Sonnencreme kaufen. Immerhin bin ich noch nie mit abgelaufenem Reisepass losgefahren (und muss jetzt auch kurz hoffen, dass das auch nie passieren wird).

So. Packen mit Kindern ist ja nochmals eine grössere Herausforderung weil man für mehr als nur sich selbst denken muss. Sobald die Kinder alt genug waren, haben wir sie natürlich miteinbezogen. Mit dem Resultat, dass die Kinder ihren ganzen Kram anschleppten und natürlich sollte alles mit. Ein Haufen Kuscheltiere, ein Stapel Bücher, eine Kiste voll Lego – ähm, ja… liebe Kinder, wir ziehen nicht um, wir verreisen nur eine Woche 😉 Merke: Kinder brauchen ein klein wenig Unterstützung beim Packen. Und wir Eltern eigentlich auch.
Damit wir nichts vergessen, mache ich immer eine Packliste, auf der ich dann schrittweise alles abhäkle, was ich parat zum Einpacken habe. Diese Liste stelle ich Euch hiermit gerne als Download zur Verfügung, denn vielleicht hilft sie Euch auch 🙂

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Dazu noch ein paar Hinweise und weitere Tipps:

  • Die Liste ist für einen Familienurlaub ausgelegt, egal ob Badeferien oder nicht. Als Camper jedoch müsstet Ihr sie wohl noch um entsprechendes Zubehör ergänzen
  • Ich habe bewusst keine genauen Angaben bei der Kleidung gemacht, denn jeder muss selber entscheiden, was und wie viel er in etwa braucht – je nach Aufenthaltsdauer natürlich
  • Die zusätzlichen, freien Linien sind dazu da, damit ihr frei nach Euren Bedürfnissen ergänzen könnt
  • Was mir auch jeweils hilft, ist, für jedes Familienmitglied nochmals je ein Kästchen hinter eine Zeile zu malen, weil ja schliesslich z.B. jeder Kleidung braucht. Habe ich erst die Kleider für die Kinder parat gelegt, mache ich ein Häkchen für sie und lasse mein Kästchen noch frei…
  • Es gibt tolle Köfferchen für Kinder, wo sie ihre Siebensachen transportieren können (Kuscheltiere, Spielzeug. Kleider etc. kommen dann in den/die Elternkoffer.
  • Auch wenn Ihr kein Fan von Unterhaltungselektronik seid, für entspanntes Reisen ist es Gold wert. Egal ob im Auto, Zug oder auf Flugreisen – es kann immer zu Verzögerungen durch Staus, technische Defekte etc. kommen und dann heisst es Warten… Für diese Fälle haben wir im Voraus Kinderserien und -filme auf’s iPad gespielt, die auch ohne WLAN überall angesehen werden können. Evtl. Kopfhörer mitnehmen und Geräte natürlich vor der Abreise laden 😉

Unser Hochzeitstag im GAMS, Geniesser- und Kuschelhotel

Vor über 5 Jahren, als ich die Maus noch im Bauch trug, fuhren wir zum ersten Mal nach Bezau (Vorarlberg, AT) ins „Gams“. Das Hotel wurde uns damals von Freunden empfohlen und wir planten zum ersten Mal seit der Geburt des Grossen eine richtige Eltern-Auszeit mit Auswärts-Übernachtung. Schon damals waren wir begeistert und uns ziemlich sicher, dass wir irgendwann wieder kommen würden.
img_2900Seitdem haben wir nie mehr so richtig Urlaub zu zweit gemacht. Ja, die Kinder haben schon öfters auswärts geschlafen, auch mehr als eine Nacht, aber wir waren meist nur essen u/o im Kino oder folgten irgendeiner Veranstaltungseinladung. Es war also allerhöchste Zeit, dass wir wieder mal allein weg fuhren. Zumal wir a) am Sonntag unseren 7. Hochzeitstag feierten und b) ab Januar sicher wieder für ein ganzes Weilchen keine Gelegenheit mehr für solche Auszeiten haben werden. Für mich also nur logisch, dass wir uns vor der Geburt noch einmal „Zeit zu zweit“ gönnen sollten.
Das Gams ist dafür einfach der ideale Ort! Ich kenne kein schöneres und innovativeres Hotel weit und breit, das sich den Themen Kulinarik, Wellness und Romantik so erfolgreich verschrieben hat. Mit 60 Kuschelzimmern-/suiten ist es angenehm familiär, bietet aber mit einem 2000m2 grossen Wellnessbereich, dem „Da Vinci Spa“, sowie der wirklich ausgesprochen guten Küche ein erstklassiges Verwöhnerlebnis, das ich wirklich jedem Paar nur weiter empfehlen kann. Die Gäste kommen zum Grossteil aus der Schweiz und Liechtenstein, der Rest aus Deutschland, Südtirol und Österreich.
Rund eine Stunde entfernt ist es von uns, die Fahrt führt durch den landschaftlichen und im Herbst oder Winter natürlich ganz besonders schönen Bregenzerwald. Und so lässt einen schon die Anreise stressfrei ankommen und man wähnt sich hier wirklich in einem versteckten Kleinod, weit weg vom Alltag. Kein hektisches Check-in, hier darf man zuerst gemütlich in der Lounge-Bar Platz nehmen und bei einem Begrüssungsgetränk die Anmeldung ausfüllen. Danach wir uns das Zimmer gezeigt. Zimmer jedoch ist untertrieben! Im „Blütenschloss“ haben wir ein wunderbares Reich allein für uns, mit Himmelbett, Sofalandschaft, Kaminfeuer, Minibar und Fernseher, Walk-in-Dusche, Whirlwanne, Frisiertisch und Balkon. Organza-Vorhänge trennen einzelne Bereiche im Zimmer, das in seiner Architektur einer sich öffnenden Blüte nachempfunden wurde. Es ist hell und freundlich. Die Zimmer im „Blütenkokon“ sind ein wenig anders gestaltet und symbolisieren einen Kokon, richten sich also nach innen. Vier „Top-of-Suiten“ komplettieren das Hotel.
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Bild: GAMS Geniesser- und Kuschelhotel

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Bild: GAMS Geniesser- und Kuschelhotel

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Ein Grossteil der Besucher hier sind (werdende) Eltern, der Altersdurchschnitt zwischen 30 und 35 Jahren, wie Ellen Nenning uns verrät. Seit vielen Jahren führt sie gemeinsam mit Partner Andreas Mennel das „Gams“. Man sieht aber durchaus auch ältere oder jüngere Paare hier, schliesslich kennt die Liebe keine Alters-Grenzen 😉 Es gebe auch immer mehr Stammgäste (das verwundert nicht) und auch viele Heiratsanträge hier im Hotel (also wenn Euch Euer Partner mal hierhin einlädt… 😉
Dass die Gäste das Hotel wesentlich mitgestalten, nicht nur in dem sie ihre ganz private Geschichte hier schreiben, sieht man z.B. an den dunklen Wänden im Blütenschloss. Hier darf man sich mit einem Metallic-Marker verewigen und so zieren bereits zahlreiche Herzen, Initialen, Sprüche und Liebesschwüre die Wände. Im Eingangsbereich vor dem Hotel kann man zudem ein an der Rezeption erworbenes Schloss mit seinen Initialen prägen und befestigen. Und nicht nur deshalb nennt Ellen Nenning das Gams eine „Plattform für Zeit zu zweit“. Die Hotelmanagerin ruht sich aber nicht auf den Lorbeeren aus, sondern ersinnt mit ihrem Team immer wieder neue, besondere Angebote, sei es im Wellnessbereich oder im Hotel selber, wie z.B. das Paket „1001 Nacht“ mit „kulinarischen Überraschungen & aphrodisische Höhenflügen unter Baldachinen, traditioneller Shisha und süssem Minztee in weichen Kissen sowie erfrischenden Aufgüssen und orientalischen Reinigungsritualen bis Mitternacht.“
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Nasch-Bar 🙂

Welches Paket man auch bucht, ich kann garantieren, dass man das Hotel erfrischt, erholt und beflügelt verlässt. Die Zeit, die wir im Spa-Bereich verbrachten, war rasch um. Dampfbad, verschiedene Saunas, Hot-Spot-Pool, Cool Pool, beheizter Aussenpool, Erlebnisduschen und verschiedene Ruhebereiche innen wie aussen, Tee-Ecke und zwischendurch leckeres Fingerfood, im Bademantel genossen – langweilig wird es hier nicht. Um für mich noch Treatments zu buchen (ich liebäugelte mit „Rundum schwanger“ – klar, oder? ;), war ich leider zu spät… umso schöner die Überraschung, dass man für uns die „Schokosahne“-Paaranwendung buchte. Wir waren sehr gespannt darauf.
In einem privaten Dampfbad durften wir eine Mischung aus geschmolzener, weisser Schokolade und Kokosöl (duftete wirklich herrlich) auftragen und einwirken lassen. Das war ziemlich lustig. Währenddessen wurde in unserem Zimmer alles für ein Bad vorbereitet – Kerzen, ein kleiner Schokokuchen, Pralinen und Badesalz. Zuerst duschten wir aber und bekamen eine heisse Schokolade serviert, die wir in Ruhe trinken durften. Das Bad in der Wanne nahm ich dann zwar alleine, aber es war herrlich entspannend, ich habe sicher einer halbe Stunde oder länger gesprudelt 😀

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Bild: GAMS Geniesser- und Kuschelhotel

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Aber natürlich wird der Gaumen auch verwöhnt! Im Restaurant „Goldstück“, das in drei Bereiche unterteilt ist, erwartet einen abends ein 7-Gänge-Gourmetmenü nach Wahl, d.h. bei der Vorspeise, den Suppen und dem Dessert kann man immer zwischen zwei bis drei Alternativen wählen. Da ist wirklich für jeden etwas dabei. Käse und Dessert gibt es auch mal vom grossen Buffet. Letzteres hat uns gestern fast umgehauen. Das Dessertbuffet war wirklich enorm, die Entscheidung fiel schwer, aber nach den anderen Gängen hatte leider nicht mehr viel Platz… Dazu muss man aber sagen, dass die Portionen wirklich angemessen sind, schön klein, und die Speisen im Grossen und Ganzen angenehm leicht. Natürlich gibt es auch jeden Abend eine Apéritif, Digestif- und Wein-Empfehlung, welche das Menü abrundet. Wer mag, schliesst den Abend in der gemütlichen Lounge-Bar ab oder leiht sich eine DVD für’s Zimmer. Popcorn darf man sich ebenfalls mitnehmen… für kuschelige Stunden zu zweit 🙂

 

Wir haben den kurzen Aufenthalt auf jeden Fall in vollen Zügen genossen. Es blieben wirklich keine Wünsche offen und besser kann man einen Hochzeitstag eigentlich nicht verbringen! 😉 Gerade wir Eltern, die sonst im hektischen Alltag mit den Kindern kaum einen kompletten Satz zu wechseln bringen und immer gefordert sind, tut solche Zweisamkeit wirklich gut. Einmal ungezwungen und in Ruhe über alles Mögliche reden oder einfach nur alles rundherum gemeinsam geniessen… natürlich haben wir auch die Kinder vermisst und über sie gesprochen, aber auch das hat sein Gutes, so schätzt man nämlich sein grosses, gemeinsames Glück wieder mehr 😉
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Wir bedanken uns ganz herzlich beim Hotel Gams für die tolle Zusammenarbeit und die wunderbare Gastfreundschaft, die uns sicherlich wieder nach Bezau führen wird. Danke auch an die MAROundPARTNER GmbH #mup für die tolle Möglichkeit!

Kennt Ihr das Geniesser- und Kuschelhotel schon? Evtl., weil Ihr selber schon dort wart, oder vom Hörensagen? Oder habt Ihr nun Lust bekommen, auch einmal hinzufahren? 🙂
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Märchenhaft entspannend: Das Märchenhotel „Bellevue“ in Braunwald

Familienfreundliche Hotels in der Schweiz – gibt es das? Bevor ich das Märchenhotel kennen lernen durfte, hätte ich wohl vehement mit dem Kopf geschüttelt. Als Familie in der Schweiz urlauben? Vielleicht auf dem Campingplatz im Tessin oder im Reka-Feriendorf. Aber sonst? Nun, man muss gar nicht so weit fahren, um zu entdecken, welch‘ wunderbares Hotel hier schlummert. Um genau zu sein: nur in den Kanton Glarus, auf direktem Weg Richtung Linthal und von dort mit der Standseilbahn ins autofreie Braunwald, ein kleines Feriendorf, 1256 müM.
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Herzlich empfangen werden wir, nachdem ein Elektromobil uns und das Gepäck an der Bergstation abgeholt und vor’s Hotel gefahren hat – ein altehrwürdiges Gebäude aus dem Jahr 1907. Im Eingangsbereich steht ein kleines offenes Glashaus, in dem Hasen und Meerschweinchen im Stroh wohnen. Die Kinder haben es sofort entdeckt und versuchen, die Tiere zu streicheln. An der Reception werden wir schon freundlich mit einem Willkommensgetränk

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„Zaubertrank“ 🙂

begrüsst, die Koffer werden auf’s Zimmer gebracht und auch wir werden wenig später persönlich mit dem Lift nach oben begleitet. Nicht irgendein Lift, sondern ein „Aquariumlift„. Schon kleben die kleinen Nasen und Hände wieder am Glas, dieses mal um die vielen, bunten Zierfische zu entdecken.
Als nächstes staunen wir Eltern: unsere Familien-Suite ist ein Traum! Sehr geräumig, modern (renoviert), und mit einer atemberaubenden Aussicht vom Wintergarten aus auf die imposante Bergwelt. Auch die Kinder springen gleich fröhlich durch das Zimmer, entdecken ihre Betten und fühlen sich gleich wie zuhause.
Da unsere Anreise etwas spät erfolgte, begeben wir uns gleich wieder einen Stock tiefer, wo Patric Vogel heute um 18 Uhr das tägliche Märchen erzählt. Die Kinder nehmen auf Fellen am Boden erwartungsvoll Platz. Die Türen schliessen, die meisten Eltern warten draussen und dürfen derweil schon mal die Tagesweine degustieren und mehr darüber erfahren – das (Wein-)Märchen für die Erwachsenen, sozusagen.

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Weindegustation

Dann dürfen die Kinder in „ihren“ Speisesaal wechseln, wohin wir sie begleiten. Hier gibt es zwei Gerichte zur Wahl, die ihnen an einem kleinen Buffet geschöpft werden, und ein Dessert. Hier beginnt dann auch das Abendprogramm für die Kinder, das täglich wechselt, und eine Hüpfburg. Dies alles natürlich betreut. Da das Hotel klein ist, dürfen sich die Kinder frei bewegen. Im „Märliland“ darf gespielt werden, es gibt ein kleines Kletter- und Bällebadparadies und eine lange Rutsche in den unteren Stock. Wir sind ganz baff, dass unsere Kinder uns nach ihrem Essen gleich wegschicken. Sie würden hier bleiben. Und das am ersten Abend… also machen wir uns auf zum Dinner für die Grossen, bedienen uns am Vorspeisen-Buffet und lassen uns dann die verschiedenen Gänge (auch hier gibt es jeweils eine Auswahl) servieren. Ab und zu kommt eins der Kinder in den Speisesaal weil es auf’s Klo muss oder sonst was zu berichten hat, ansonsten ist alles sehr entspannt. Ganz ungewohnt! 😀 Aber natürlich prima 😉

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So erwacht man gerne… 🙂

Aber irgendwann ist Feierabend, wir zügeln wieder auf’s Zimmer, die Kinder putzen die Zähne über dem kleinen Becken, die Maus klettert ins Elternbett und der Grosse schläft im eigenen Bett ein. Zwar ist die Nacht etwas unruhig (Grosser hat Husten, Maus erwacht auch oft und ich schlafe sowieso in der ersten Nacht auswärts immer schlecht), aber dafür wachen wir mit einem wunderschönen Bergpanorama auf und können die morgendlichen Nebelschwaden beobachten…
Das Frühstücksbuffet bietet für alle etwas und kaum gegessen, sind die Kinder auch schon wieder verschwunden. Wir machen uns keine Sorgen, sie sind wahlweise bei der Fütterung der Geissen draussen oder der Hasen und

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Meerschweinchen oder machen den Spielbereich unsicher… doch wir wollen noch etwas erleben und nehmen uns den Zwerg-Bartli-Erlebnisweg vor, nicht den ganzen, der wäre zu lang, aber eine Teilstrecke davon. Ein Stück fahren wir mit der Seilbahn nach oben und von dort laufen wir dann eine Runde um die verschiedenen Stationen zu entdecken. Das Rindenhüttli mit den Tierspuren und besonders die Edelsteinspalte finden die Kinder sehr spannend. Das Wegstück, das wir liefen, war wirklich schön. Nicht zu steil und sehr grün 🙂 Das Gebiet bietet zahlreiche, verschiedene Wander- und Erlebniswege, einige davon auch kinderwagentauglich. Im Hotel erhält man Broschüren und Karten und findet sich damit gut zurecht, man kann sich aber auch an der Reception beraten lassen, das Personal hilft sehr gern.
Nach unserer kleinen Wanderung durften die Kinder sich noch ein wenig im Hotelgarten austoben, der genügend Spielmöglichkeiten bietet – vom Trampolin über Schaukeln und Sandkasten bis zum Piratenschiff. Für Grössere hat es eine Kletterwand und etliche Fahrzeuge.

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Noch ein Zwerg… im Bademantel 😉

Danach, ich konnte es kaum erwarten, kam für mich der Wohlfühl-Teil: Bademantel an und ab ins Hallenbad, das schön warm ist und auch eine Verbindung zu einem aussen liegenden, kleinen Infinity-Pool mit Sprudelbereich hat. Dort kann man wunderbar entspannen, die frische Luft geniessen und den Blick auf die Bergwelt. Über dem innen liegenden Becken sind Netze gespannt, welche die Kinder zum Klettern und Hangeln über dem Wasser nutzen können. Zudem gibt es eine separate Wasserrutschbahn, die vom Dach in die Halle führt. Für die ganz Kleinen gibt es ein Erlebnisbecken. Es gibt auch eine Kiste mit Spielsachen für’s Wasser und natürlich ein paar Liegen und Stühle damit die Eltern dem Treiben entspannt zusehen können 😉 Nur die Familiensauna haben wir nicht genutzt.
In unserer Suite steckten wir die Kinder dann noch in die Wanne bevor auch dieser Tag mit Märli, einem feinen Essen und der Kinder-Disco abgerundet wurde. In dieser Nacht schliefen alle besser 😉 Am nächsten Morgen mussten wir leider schon wieder die Koffer packen, dies taten wir aber gemütlich und allein, da die Kinder im Hotel mit der Fütterung der Tiere und Spielen beschäftigt waren und eigentlich auch noch gar nicht heim wollten. Zum Trost gab es als Abschiedsgeschenk eine Märli-CD mit nach Hause, die sie an die schöne Zeit im Märchenhotel erinnern soll… Danach liefen wir gemütlich den kurzen Weg hinunter zur Bergstation und fuhren mit der Standseilbahn wieder ins Tal.

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Aussenpool

Und bevor ich Euch nun mit weiteren Fotos von unserem kurzen, aber erlebnisreichen Aufenthalt „füttere“, hier noch unser Fazit: das Märchenhotel ist eine Reise wert. Wer Wert liegt auf einen besonders kinder- bzw. familienfreundlichen Ort, der ist hier mehr als richtig. Das Hotel ist klein und deshalb umso familiärer. Trotzdem bietet es wirklich alles, was das Herz begehrt: eine liebevolle und kompetente Kinderbetreuung, zahlreiche Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten drinnen wie draussen und auch wenn das Hotel ganz auf die Kleinen ausgerichtet ist, so fehlt es nicht an Komfort und „Oasen“ für die Eltern. Im obersten Stock gibt es einen kleinen Wellnessbereich, welcher den Grossen vorbehalten ist. Hier kann man auch Massagen buchen. Während des Abendessens sind die meisten Kinder gut beschäftigt, so dass man in Ruhe geniessen kann. Die Suiten und Zimmer sind grosszügig gestaltet und man fühlt sich sofort wohl darin.

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Nochmals kurz im Wintergarten sitzen und geniessen bevor es wieder nach Hause geht…

Die Gastgeber, Nadja und Patric Vogel, sind ausserdem wirklich sehr bemüht und auch stets für ihre Gäste da. Man merkt, dass die beiden, die auch selber Kinder haben, für ihr Hotel leben. Nicht nur wechseln sie sich täglich ab um das Märchen zu erzählen, nein, sie helfen auch beim Frühstück und Abendessen bei der Bewirtung der Gäste mit, sind an der Reception oder im Hotelgarten anzutreffen.
Auch die Umgebung von Braunwald bzw. die Bergwelt bietet viel. Im Winter ein Skigebiet, im Sommer laden die zahlreichen Wege zu Entdeckungstouren ein. Man findet auch immer wieder Stationen mit Spielplätzen, Tieren etc., so dass sich auch die Kinder gut verweilen können.
Wir können also sowohl das Gebiet als auch das Hotel allen empfehlen, die sich einen ruhigen und entspannten Familienurlaub wünschen 🙂 Schaut unbedingt auch auf die umfassende Website des Hotels um noch mehr zu sehen und zu erfahren!

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Wir bedanken uns herzlich bei Patric und Nadja Vogel und ihrem Team, dass wir ihr wunderbares Hotel besuchen und ihre Gastfreundschaft geniessen durften und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg mit ihrem märchenhaften Rifugium in Braunwald! 🙂

Ferien-Endspurt. Nur noch 4 Tage…

Wehmut… die Ferien gehen zu Ende. Mitte Woche haben wir nun schon. Den Montag verbrachten wir noch gemütlich im Freibad bei warmen Temperaturen. Am Abend schon schlug das Wetter um. Gestern war es regnerisch und kühl, die Kinder durften gestern und heute an die „Waldtage“ in Schaan – ein Ferienprogramm, das in Liechtenstein angeboten wurde. Geplant waren die Tage zusammen mit dem Nachbarskind. Da er dann aber doch lieber zur Tagesmutter sollte (seine Mutter muss(te) die beiden Tage auswärts arbeiten), habe ich nur meine beiden hingebracht. Ich hatte schon Bammel, dass sich beide sträuben würden, aber nein, sie nahmen das Angebot gerne an und es gefiel ihnen sehr, so dass sie sich auch heute wieder auf den Wald freuten – schön! 🙂 Ich erledigte in der Zeit allerhand (Einkaufen etc., Nähen, Bloggen, Organisatorisches, Umstandsmode sichten, die ich bestellt hatte, Besuch beim Chiropraktiker wegen der in der Schwangerschaft Probleme bereitenden Hüfte, Kochen für den Mann und mich, Sachen zusammenpacken, wofür erfährt ihr gleich…) und die Zeit ging um wie nichts! Gestern holte ich die Kinder dann ab, besorgte für den Mann noch Medis (Sommergrippe, hoffe es ist heute besser…) und besuchte ein Schuhgeschäft. Es kam mir natürlich erst gestern Morgen in den Sinn, dass der Grosse keine Regenstiefel mehr hat! Die waren nämlich längst kaputt und durchlässig geworden. Über den Sommer war das aber wurst, ich würde mich dann im Herbst um neue kümmern. Dass er im Wald welche brauchen würde, auf die Idee kam ich nicht 😉 Also gestern als Alternative einfach die noch zu grossen Winterstiefel für die Maus ohne Innenschuh angezogen – ging gut 😉 Nebst Regenstiefel wollte ich noch je ein wasserfestes Paar normale Treter für Schule/KiGa für die beiden und da alle Schuhe reduziert waren, durfte der Grosse noch ein Paar Dino-Sandalen mitnehmen, ohne die er das Geschäft nicht verlassen wollte. Kooperativ ist anders… nun ja. Hoffen wir, die Sonne lässt sich doch noch ein paar mal blicken denn nächstes Jahr sind die Sandalen sicher zu klein! 😛 Unsere Ausbeute seht Ihr auf der Facebook-Seite 😉
Auf jeden Fall weckte mich die Maus heute schon um 7 Uhr und wollte gleich in den Wald 😀 So viel zum Thema Ausschlafen in den Ferien… Ja, und heute Nachmittag düsen wir dann nochmals in einen Kurzurlaub und zwar werden wir dem Märchenhotel in Braunwald für zwei Nächte einen Besuch abstatten. Ich freue mich schon riesig auf die Familienzeit und das Hotel, dessen Fotos schon mal ganz gut ausschauen 🙂 Natürlich werde ich von dort in den sozialen Medien berichten und nach der Rückkehr auch hier auf dem Blog 🙂 Ferien in der Schweiz macht man schliesslich nicht alle Tage! 😉
Am Freitagnachmittag sind wir dann wieder zurück, am Samstagabend feiert das Nachbarskind noch Geburtstag und dann geht’s wirklich bald wieder los mit dem (neuen) Alltag mit einem Schul- und einem Kindergartenkind. Die erste Woche ist bei mir leider auch schon vollgepflastert mit Terminen, aber die Nachmittage mit den Kindern sind frei – für Hausaufgaben und was auch immer uns Spass machen könnte 😉

Wünsche allen eine gute Restwoche! Geniesst es noch! 🙂 Seid Ihr schon parat für das neue Schuljahr? Freuen sich Eure Kinder? 🙂

Unser Urlaub in Mallorca

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Noch ist es kühl und windig, die Sonne versteckt sich…

Bis jetzt war ich noch nach jedem Urlaub mit den Kindern froh, wieder nach Hause zu dürfen. Natürlich tat der Tapetenwechsel gut, aber entspannend war der Urlaub nie. Entweder schliefen die Kinder schlecht oder brauchten viel Zeit, um sich auf die neue Umgebung einzustellen… irgendwas war immer… aber heuer schien einfach alles perfekt! Die beiden lebten sich sehr schnell ein, konnten sich schon recht gut verweilen (zumindest die Maus war meist stundenlang im Wasser), stritten nie (zuhause ja noch dauernd…) und schliefen recht gut. Das Hotel bot wirklich sehr viel. Ein grosses Schwimmbad, drei kleinere (eines davon nur für 18+), ein Spassbecken mit Rutschen etc. für die Kids, einen guten Kinderclub (den die Maus bald täglich nutzte), 3x täglich ein sehr umfangreiches Buffet, ein Restaurant mit Take-Away und eine Bar, einen grossen Spielplatz mit Hüfburg u.v.m., eine Minigolf-Anlage und diverse Sportmöglichkeiten sowie ein Fitnesscenter und ein kleiner Wellnessbereich (davon konnten wir leider nichts nutzen, das war aber auch nicht weiter schlimm… Unser Zimmer war geräumig und

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„Innenhof“ des Hotels 🙂

war renoviert und die Wege waren kurz, sowohl vom Zimmer aus als auch von der Hotelanlage ans Meer und auch von der Liege zu den Toiletten oder zum Restaurant, wo es IMG_7274Getränke gab. Als All-inclusive-Gäste mangelte es uns also wirklich an nichts. Und das wollte ich auch. Buchten wir als Paar meist Halbpension um flexibler zu sein, so weiss man es als Familie mit Kindern, die meist nicht zu festgelegten Zeiten Hunger haben und zwischendurch immer mal wieder Lust auf Snacks oder ein Eis haben, zu schätzen, wenn man sich einfach ständig bedienen kann. Eine Truhe mit kleinen Wasserflaschen sorgte auch hier für Rundum-Versorgung während wir in früheren AI-Hotels noch Flaschen kaufen mussten weil es tagsüber nur Bechergetränke gab.
Was ich ebenfalls genial fand, war, dass das Hotel die „Bitte keine Liegen reservieren“-Regel auch wirklich durchzog. Meist steht das irgendwo und dennoch muss man morgens um 5 Uhr mit seinen Tüchern an den Pool hechten um noch einen Platz zu ergattern. Hier wurden Kärtchen verteilt mit dem Hinweis, dass die Tücher nach 40 Minuten entfernt werden sofern bis dann keiner den reservierten Platz auch einnimmt. Die Zeit reichte uns prima um die Tücher vor dem Frühstück zu platzieren und danach gleich die Plätze einzunehmen da wir meist zeitig um 8 Uhr auf waren. Also, liebe Hotels mit Pool und Liegenknappheit: bitte nachmachen!!!

Wir waren also sehr zufrieden, zumal wir es auch täglich schafften, uns einen Platz am „Chill-out-Pool“ zu reservieren, der bequeme Betten-Liegen hatte.
IMG_7201Zwar waren die ersten beiden Tage noch kühl und sogar ein wenig regnerisch und ich holte mir einen doofen Husten, aber danach wurde es schön warm. Der Strand war ebenfalls relativ sauber, bis auf einen Tag, an dem viel Seegras angespült wurde. Das Wasser klar, mit vielen Fischen darin und weit hinaus eben, so dass auch die Kinder gut darin stehen konnte. Auch kein zu hoher Wellengang – perfekt! Wie ich schon auf Facebook mehrmals schrieb: ich wäre am liebsten noch geblieben und ich würde wieder hierher kommen, wenn auch nicht im nächsten Jahr, denn mit einem 6 Monate alten Baby ist so ein Urlaub wahrscheinlich nicht optimal.
IMG_7164Übrigens haben beide Kinder im Wasser grosse Fortschritte gemacht! Der Grosse schwamm problemlos eine Länge im Pool. Schätze, wenn wir fleissig üben, wird er sich bald sicher im tiefen Wasser bewegen können 🙂
Fotos habe ich leider nicht so viele gemacht, hatte auch nicht immer das Handy am Anschlag (also viel weniger als zuhause 😉 Mein Mann ging einmal auf Fototour, es entstanden aber dennoch weniger Fotos als letztes Jahr. Ich hoffe Ihr könnt trotzdem einen kleinen Einblick gewinnen 😉
Vielleicht zeige ich Euch die Fotos meines Mannes noch, sobald er sie bearbeitet hat.
Auf Facebook und Instagram seht Ihr noch andere Bilder, die ich gemacht habe… viel Spass! 🙂

Ferienreif – morgen geht’s los!

Ich melde mich noch ganz kurz vor unserem Urlaub… denn wir sind alle ferienreif und freuen uns schon darauf, morgen am späten Nachmittag in Friedrichshafen in den Flieger gen Mallorca zu steigen 🙂 Die Koffer sind noch nicht gepackt, dafür schon Berge von Kleidern gewaschen (fast mehr als normalerweise nach dem Urlaub anfällt) und im Moment schanzen wir uns zuhause vor der Hitze ein… gestern waren wir im Freibad und heute hätten eigentlich zwei Playdates angestanden, die abgesagt wurden. So… mein Mann ist noch beim Chiro und ich hoffe, dass er morgen dann wieder einigermassen schmerzfrei und einsatzfähig ist… es ging ihm nicht gut in den letzten Tagen da die Schmerztabletten Bauchschmerzen verursachten, er diese also nicht wirklich nehmen konnte.
Es gibt nicht mehr viel zu berichten, aber ich freue mich einfach, trotz aller Widrigkeiten (z.B. dass mein Grosser immer einige Zeit braucht, um sich an einem neuen Ort einzuleben und eigentlich nicht so eine Wasserratte ist bzgsweise sich schnell langweilt und einfach sehr sensibel und schnell reizbar ist), mal 10 Tage lang an nicht viel denken zu müssen, keinen Haushalt und v.a. kein Einkaufen und Kochen, dafür aber täglich das Meer im Blick. Mein Mann meint ja immer, ich könnte auch woanders urlauben, da ich gar nicht sooo gerne im Meer bade und lieber am Pool liege weil ich den heissen Sand nicht mag, die Hitze allgemein), aber… allein die Präsenz des Meeres, der Blick auf die Wellen und das Rauschen – das ist schon meditativ und sobald abends die Sonne langsam im Meer versinkt und ein angenehmes Lüftchen weht, könnte ich ewig im Sand sitzen und die Füsse eingraben, dann ist das einfach schön und magisch und ich sauge das still in mir auf. Nächstes Jahr, wenn alles gut geht, werden wir, mit einem halbjährigen Baby im Gepäck, sicher weder fliegen noch sonstwie weit reisen, deshalb will ich diesen Urlaub einfach nochmal so richtig geniessen können – drückt mir die Daumen, dass das gut klappt. Da ich unterdessen auch im weit angenehmeren zweiten Trimester bin, d.h. kaum mehr Übelkeit, etwas mehr Energie (je nachdem wie die Nacht war 😉 und weniger Geruchs-Unverträglichkeiten, und der Bauch ja noch nicht gross stört, hoffe ich einfach, dass wir ein paar harmonische Tage verbringen können miteinander… wir werden sehen.
Auf jeden Fall wird es hier ruhig sein bis zu unserer Rückkehr, aber folgt mir doch auf Facebook und Instagram, denn ich werde Euch dort sicherlich regelmässig auf dem Laufenden halten 😉
Ach ja, morgen ist die Maus noch in der Kita und ich vlt nochmal im Sport und ich muss Euch noch kurz erzählen, dass die Maus langsam gross wird… gestern wollte sie nämlich ohne Nuggi ins Bett (das macht sie meist wenn sie beim Grossen schläft, aber dieses mal meinte sie, dass sie den ja schon für die Ferien eingepackt habe – aha! 😉 und zwar legte sie sich gestern ins grosse Bett (Mama’s und Papa’s ;), schlief dort dann aber ganz alleine ein, nachdem es stark regnete und hagelte, sie Angst hatte und ich sagte, dass ich keine Zeit habe, noch lange so neben ihr zu liegen weil ich noch Wäsche hätte etc. Ich ging dann runter, sie schloss die Tür und ich hörte und sah nichts mehr. Ja, auch Kinder, die jahrelang in den Schlaf begleitet werden, schaffen es irgendwann alleine 😉 Bei ihrem Bruder schlief sie auch schon ohne mich ein… 😉

Habt Ihr auch noch Urlaub und fahrt weg? Wenn ja, wohin? 🙂 Ich wünsche Euch auf jeden Fall eine gute Zeit und wir lesen uns bald wieder! 🙂

Ein kurzer Gruss aus dem Hotel…

So, da bin ich nun… wir hatten einen spannenden ersten Kurstag (von 15 bis ca. 19 Uhr, waren fleissig). Die Kursleiterin und ich sind asiatisch essen gegangen und danach ins Hotel. Ein wirklich schönes Hotel und ein grosszügiges, modernes Zimmer… aber sooooo still! Musste mir was aus dem Automaten holen (die teuerste Cola meines Lebens! 5dl à CHF 5.-) und den Fernseher anschalten. Und hab‘ die Nägel lackiert. Jetzt mach‘ ich mich aber mal bettfertig… morgen zeitig auf, duschen, frühstücken, auschecken und dann nochmals von 9 bis 19 Uhr (wahrscheinlich schaffen wir es aber auch, früher fertig zu sein) Kurs… morgen Abend fahre ich nach Hause und am Sonntag dann nochmals von 9 bis ca. 15 Uhr Kurs. Bis ich zuhause bin, ist das Wochenende so gut wie um… seltsam. Heute alleine schlafen? Noch seltsamer. Aber wird schon werden… ihr denkt an mich, ja? 🙂

Unsere 2. Ferienwoche – mit Ausflug ins Legoland

So, wir sind dann mal wieder da. Also eigentlich schon seit Donnerstag aber aufgrund dessen, dass mein Mann die Woche Ferien hatte, war ich kaum am PC.
Unser Ausflug zum Legoland, schon das 3. Mal unterdessen, war wieder ganz gelungen. Die Kinder quengelten eigentlich erstaunlich wenig und mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück. Nur als wir am Mittwoch gegen Mittag ankamen, regnete es etwas heftig, aber da wir recht bald ins Restaurant gingen um zu essen, konnten wir das bestens überbrücken. Denn danach war der Regen kaum noch spürbar und die Kinder waren ja bereits in ihren Matschklamotten so dass auch die teils noch nassen Sitze kein Problem darstellten. Der grosse Vorteil aber am miesigen Wetter: es hatte kaum Leute und wir mussten nirgends lange anstehen. Das war echt genial und es war auch am Donnerstag noch so. Bei unseren ersten beiden Besuchen hatte es jeweils deutlich mehr Besucher. Den ersten Tag, der ja eh nur ein halber war, brachten wir also gut um. Bei Parkschluss fuhren wir ins Hotel (Ritterburg) und haben da nur den Fehler gemacht, vorher nicht für’s Abendessen zu reservieren. Die Hotels waren offenbar ziemlich voll (eigentlich fast nur Schweizer – Ferienzeit halt 😉 und entsprechend war es das Restaurant. Wir mussten eine ganze Weile warten und weil die Kinder langsam hungrig und müde wurden, holte ich das iPad. Damit war dann die Wartezeit auch gut überbrückt und wir bekamen einen Tisch. Da wir noch keine Lego gekauft hatten und alle müde waren, konnten wir im Hotelzimmer rasch das Licht löschen. Der zweite Tag blieb trocken und wir besuchten nach dem Frühstück von der Parköffnung um 10 Uhr bis nachmittags nochmals das Legoland, fuhren noch einige Bahnen, assen und tätigten den obligatorischen Einkauf im Shop. Übrigens haben wir heuer auch im Kleidergeschäft von LEGOWear etwas mitgenommen: einen Star-Wars-Pulli für den Grossen und eine Softshell-Jacke plus passender Mütze für die Maus (sie hatte keine passende mehr).
Ich denke aber, dass wir nicht unbedingt sooo schnell wieder hin müssen, denn die Maus ist mit ihren unter 100 cm doch noch recht eingeschränkt, was das Bahnenfahren betrifft. Sie musste 3-4 mal warten weil sie noch nicht mitdurfte und war entsprechend frustriert. Mit 110 cm können die Kids dann aber fast alles fahren und so würde ich gerne warten, bis sie diese Grösse erreicht hat. Ausserdem glaube ich, dass der Grosse es irgendwie „gesehen“ hat. Auch wenn’s ihm danach Spass machte, mussten wir ihn ein paarmal zum Fahren überreden. Sein Highlight ist jeweils, dass er sich im Shop etwas aussuchen darf, zu dem Thema poste ich dann separat mal was. Aber nur um Lego zu kaufen muss man nicht ins Legoland fahren 😉 Also tut vielleicht eine längere Pause ganz gut um es wieder spannender zu finden (auch für uns Eltern). Und zu viert Bahnen fahren ist natürlich super. Vielleicht ist die Maus ja in einem Jahr schon 110 cm gross, wer weiss? 😛
Den Rest der Woche brachten wir ganz gut um soweit. Natürlich war der Papa eine Weile mit dem Aufbau des vom Grossen gewünschten Pakets beschäftigt. Am Freitagnachmittag sind wir zum Playdate und am SA Morgen bin ich allein mit der Maus einkaufen und zum Jahrmarkt gefahren. Den Kids merkte man dann abends an, v.a. dem Grossen, dass er den ganzen Tag nicht draussen war. Deshalb haben wir für heute einen längeren Waldspaziergang eingeplant. Die frische Luft tat uns allen gut 😉
So, und ab morgen dann also die letzte Ferienwoche aber ziemlich alleine… aber die eine Woche packen wir auch noch und die eine oder andere Spielverabredung wird sich schon noch ergeben 😉 We’ll take it easy! Habt noch einen schönen Abend! 🙂

PS: Fotos auf Facebook! 😉 Sorry, hatte keine Zeit, sie herunterzuladen…

Unser Abstecher ins Tessin (ans Filmfestival in Locarno)

Mein Mann wurde ja von Geschäftspartnern am Donnerstagabend mit Begleitung ans Filmfestival in Locarno eingeladen (Cinéasten unter Euch wissen Bescheid 😉 Da mein Vater mehr oder weniger mit seiner Partnerin im Tessin lebt, schlug mein Mann vor, dass wir die Kinder mitnehmen und noch 1-2 Tage anhängen wenn wir denn schon mal da wären. Das Tessin liegt bekanntlich im Süden der Schweiz und versprüht rundum italienischen Charme – von der Sprache bis zu den Palmen. Und so fuhren wir am Donnerstagnachmittag mit gepackten Koffern los, meine Wenigkeit sehr beunruhigt (grundlos, wie sich herausstellen sollte). Wir checkten im Hotel ein (Casa Berno, wunderschön an einem Hang in Ascona gelegen), wo wir zwei Nächte verbringen würden (wir verlängerten eine Nacht damit wir am Geburtstag meines Vaters am 15. August noch da waren). Ein paar wenige Fotos findet Ihr übrigens auf Instagram und Facebook (sh. Seitenleiste hier). Mein Vater holte dann die Kinder ab, wir machten uns noch ein wenig frisch und begaben uns zum Apéro/Kennenlernen und anschliessend zu einem leckeren 5-Gänger auf die schöne Hotelterrasse. Danach wurde unsere Truppe mit einem Postauto abgeholt und direkt vor dem VIP-Eingang in Locarno wieder abgesetzt. Wir mussten nicht lange warten, nahmen die uns zugewiesenen Plätze mitten auf der Piazza Grande ein und warteten auf den Filmbeginn. Wir schauten uns „La Vanité“ an, ein Werk aus der französischen Schweiz. Vielleicht will ihn sich ja noch jemand anschauen, deshalb verrate ich nicht zu viel. Es geht um Sterbehilfe, es spielt sich fast alles in einem Motel ab und der Film hat zwar durchaus Humor, was einen aber nicht davon abhält, sich der Vergänglichkeit des Lebens bewusst zu werden.
Immerhin konnten wir den Film ohne Ablenkung schauen da klar war, dass die Kinder tatsächlich problemlos bei Opa übernachten würden (Grosser hatte das Gegenteil angekündigt und wir waren unsicher, ob es klappen würde).
Nach dem Film wurden wir wieder abgeholt. Leider war es noch recht warm und so endete die erste, kinderlose Nacht leider ohne Ausschlafen. Die Sonne heizte schon früh ins Zimmer. Aber die Nacht schlief ich glaube ich immerhin durch 😉
Das Frühstück auf der Terrasse war lecker und angenehm (es war dunstiger geworden und es wehte eine schöne Brise). Nach einem Telefonat mit meinem Vater war klar, dass wir den Tag für uns hatten da sie für die Kinder schon einiges geplant hatten (u.a. eine Bootsfahrt) und sie uns offenbar auch nicht allzu sehr vermissten. Da das Wetter zunehmend schlechter wurde, kam weder Sonnen noch Baden in Frage (den Hotelpool nutzten wir also nicht). Mit dem Hotelbus fuhren wir dann in die Stadt und schlenderten ein wenig durch die Gassen und die Seepromenade entlang. Vorher aber mussten wir uns einen Schirm kaufen denn an schlechtes Wetter hatten wir gar nicht gedacht. Wir genossen noch ein Eis und fuhren dann wieder ins Hotel, wo wir uns noch ein wenig ausruhten und schliefen bevor wir dann mit dem Auto nach Locarno fuhren. Auch dort pilgerten wir ein wenig der Promenade entlang und durch die Stadt, über die Piazza. Wir nahmen einen Imbiss und schlenderten ein bisschen durch die Läden. Zwischenzeitlich regnete es immer mal wieder. Am Abend fuhren wir dann wieder gen Ascona und assen in einem Restaurant an der Seepromenade zu Abend. Pasta und Pizza natürlich 😉 Nach einer Woche mit nur einer Trainingseinheit und zahlreichen Ess-Sünden muss ich mich jetzt wieder aufraffen um in einen gesunderen Rhythmus zurückzufinden 😛 Aber ab und zu darf man La Dolce Vita geniessen, vor allem wenn man fast in Italien ist 😉 Wir verweilten noch ein wenig an der Promenade, wo ich zuletzt als kleines Kind war (Erinnerungen wurden wach) und fuhren dann als es dunkelte und wieder mehr tröpfelte, zurück ins Hotel. Ich war zwischendurch immer wieder recht nervös und checkte ständig mein Handy. Zum Glück wurde ich regelmässig mit Statusberichten und Fotos versorgt 🙂 Es war mir wichtig, zu wissen, dass die Kinder, die noch nie zusammen so lang von uns getrennt waren, zufrieden waren. Aber das klappte wirklich hervorragend und das Klappbett, dass uns für die zweite Nacht ins Zimmer geschoben wurde, blieb unbenutzt. Mein Vater rief noch vor 22 Uhr an um zu berichten, dass beide problemlos eingeschlafen waren. Ich vermisste die Kinder aber freute mich auf eine ruhige Nacht und ein gemeinsames Frühstück mit allen 🙂 Ich schlief nicht besser in dieser Nacht (war 2-3x wach), aber ein wenig länger 😉 In Ruhe packten wir dann noch und warteten dann auf unsere „Babysitter“ und die Kinder. Die Wiedersehensfreude war gross, wir gratulierten dem Geburtstagskind und frühstückten noch einmal, dieses mal alle zusammen, auf der Terrasse. Unsere Kinder waren bestens versorgt und dürfen sicher wieder einmal bei ihrem Opa und seiner Partnerin sein 🙂 Auf der Nachhausefahrt und die erste Zeit zuhause merkten wir beim Grossen dann doch sehr deutlich, dass er wohl das Heimweh kompensieren muss. Er stand ziemlich neben sich, hatte sich aber abends wieder beruhigt. Zusammen mit ihm schauten wir uns um 22 Uhr noch das Feuerwerk zum Staatsfeiertag an (es hatte leider den ganzen Tag geregnet so dass wir lieber zuhause blieben. Und heute Mittag waren wir im Hallenbad.

Ich wünsche allen einen schönen Rest-Sonntag und morgen wieder einen tollen Wochenstart!