Das Quengeln

So. Ich habe jetzt vielleicht noch 7 Minuten bis mein Sohn erwacht und muss nun endlich meine Blog-Sucht stillen und auch wieder mal was posten, nachdem Kollegin Tanja so aktiv ist 😉 Nein, Quatsch, aber es juckt seit Tagen in den Fingern, nur, sh. heute: Bald erwacht Sohnemann und mit unserer Tochter habe ich seitdem er eingeschlafen ist geschätzt 40 Minuten lang das Einschlafen geübt. So geht das seit Tagen, deshalb komme ich kaum an den PC. Und abends, wenn mein Mann da ist, wäre es nicht gerade beziehungsfördernd wenn ich auch noch dauernd mit dem Laptop kommuniziere statt mit ihm. Es ist nur so, dass momentan der Frustlevel grad sehr hoch ist. Ich kann nicht sagen, dass immer ein Kind am quengeln ist, nein, beide sind immer am Quengeln. Wenn ich Glück habe, nur eins. So für fünf Minuten. Z.B. jetzt wenn beide schlafen, was sonst selten genug vorkommt oder nur im Kinderwagen oder Auto… Nur nützt es mich da nicht viel. Was ist nur los mit denen? Können die sich denn niiiie selber beschäftigen? Und warum können Kinder nicht einfach einschlafen, wenn sie müde sind? Wieso muss man dabei helfen? Und kann mein Sohn bitte endlich wieder einmal anständig essen?? Ich koche täglich für die Katz, wobei Kochen arg übertrieben ist. Das muss in fünf Minuten erledigt sein damit ich keinen gröberen Schaden vom andauernden Quengeln davon trage. Ich bin es satt, eine TK-Mutti zu sein. Abends bringe ich für meinen lieben Mann, der es verdient hätte, gut zu essen, auch nichts anständiges auf den Tisch. Alles hier ist Fast Food. Keine liebevolle Zubereitung mit frischen Kräutern und alles super-self-made. Nein, hier gibt’s Ruckizucki-Angenervt-Konserven. Naja, davor hüte ich mich, meinem Mann Dosenfutter vorzusetzen und von Convenience lasse ich auch die Finger. Aber viel besser schmeckt’s schlussendlich auch nicht. Wann kann ich endlich mal wieder in Ruhe kochen? Wenn die Kinder in der Schule sind? Und aus dem Haus gehen ohne dass alle Haare zu Berge stehen? Ich habe das Gefühl, auf einer ständigen Baustelle zu leben. Hier liegt Zeugs rum, dort wartet Arbeit, bei allem muss das Minimum an Aufwand reichen. Das Haus wird meist fluchtartig verlassen aber nie ohne einen ganzen Fuhrpark an Baggern und Traktoren, die unbedingt mitmüssen weil es sonst wieder Gequengel gibt. Wann geht das eigentlich weg? Ich meine, er kann sich doch nun wirklich gut ausdrücken? Kann er nicht einfach reden anstatt „wwääääääh, Baggile, wääääh hääää“`? So, wach! Muss hier unterbrechen.

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