Eine Woche für’n A…?

Ja, die Woche war irgendwie nicht so meine… keine Ahnung, wieso. Diverse Kleinigkeiten, die sich summieren. Meine Tage. Karate fiel 2x flach aufgrund der Abwesenheit meines Mannes und weil die Maus zu spät einschlief. Dann schlug das schöne Föhnwetter gestern zugunsten von Regen um (bäh!) Und wohl auch wegen des Föhns waren meine Kollegin und ich allein am Stilltreffen. Schade… dann habe ich irgendwie zwei Leute vor den Kopf gestossen – ungewollt natürlich…
Die Kinder waren zum Teil auch raunzig…

Ach, es gibt einfach so Tage/Wochen, da läuft alles ein bisschen anders als gedacht und man ist empfindlicher und alles zieht einen runter. Ich will grad auch nicht zu sehr ins Detail gehen… das sind ja so Peanuts. Denn, wenn man sich so das aktuelle Geschehen anschaut (was ich eher weniger tue aber mitbekommen tue ich es natürlich schon, trage ja keine Scheuklappen), können wir uns hier alle „von“ schreiben. Wir leben hier im absoluten Paradies, mein Mann und ich haben’s grad letztens wieder gesagt. Wir jammern hier auf hohem Niveau wenn wir uns über Krankenkassenkosten und dergleichen beschweren. Dabei werden wir hier von allem verschont! Klimatisch sind wir hier in einer katastrophenfreien Zone. Ja, der Rhein ist mal übergetreten und bei zu viel Regen passiert mal ein Erdrutsch oder Wasser im Keller. Zu viel Sturm kann auch mal für Schäden sorgen und ab und zu bebt die Erde. Aber Überschwemmungen, Tsunamis oder dergleichen sucht man hier vergeblich. Wir brauchen keine Angst zu haben wenn es mal länger regnet als üblich…
Auch politisch sind wir hier fein raus… die kleinen Wehwehchen der Lokalpolitik sind nicht weiter der Rede wert. Ist weltpolitisch was Grosses los, werden wir kaum tangiert (es sei denn es handelt sich um die Eurokrise…). Es ist einfach so: wir sind eine Insel. Eine Insel zwischen Bergen. Das wirkt manchmal einengend, aber eigentlich sind wir hier einfach nur sehr wohlbehütet… und es gibt mehr als genug ruhige Fleckchen in der Natur und man ist stundenlang alleine, wie schön. In einer halben Stunde sind wir in der schönsten Bergwelt und wenn es sein muss sind wir in einer Stunde in der Grossstadt.
Ich bin dankbar, hier leben zu dürfen. Es ist ein Privileg.

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