Inne halten & besinnen…

Noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Die letzten Wochen waren aufreibend, in verschiedener Hinsicht. Erstens hatte ich ständig Termine, Arbeit, Besuch oder sonst wie zu tun und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zweitens waren die Kinder – jedes auf seine Art – anstrengend. Der Grosse übt sich immer noch im Frech-Sein und benutzt die Maus oft als Blitzableiter bzw. fühlt sich andauernd durch ihre Anwesenheit gestört – Geschwister-Streit galore also, die Maus fragt täglich, mit wem sie am Nachmittag zum Spielen ausmachen könne und ist mit dieser Bitte sehr hartnäckig. Zudem ist sie derzeit, wohl weil sie abends schlecht einschläft, aber auch, weil sie vermutlich immer noch dabei ist, ihre neue Rolle in der Familie zu finden, nah am Wasser gebaut. Oft heult sie auf, wegen gefühlter Nichtigkeiten… das Mäuschen hat am Boden eine kurze Ausdauer. Sie beschäftigt sich vielleicht 5, manchmal 10 Minuten am Stück bevor es ihr zu doof wird. Sie kommt dann entweder auf den Arm, ins Tuch, an die Brust, muss mal oder will schlafen. Nicht immer ist gleich klar, welches Bedürfnis sie hat. Bis ich es herausgefunden habe, kann es also schon mal länger dauern. Und oft versuche ich sie drum halt wieder hinzulegen, z.B. wenn sie gestillt ist und theoretisch nicht schon wieder müde… aber 5 Minuten später, ihr ahnt es, quäkt sie wieder. Das ist eigentlich nichts, was ich nicht von den Grossen her kennen würde… aber nachdem sie sich schon seit einem Monat auf den Bauch drehen und auch ein klein wenig besser greifen kann, wünsche ich mir und ihr eine neue Fähigkeit, die sie etwas länger zufrieden stellt und mir etwas mehr Verschnaufpausen gibt. Da sie tagsüber selten länger als 30 Minuten schläft und dies dann dafür so 3-4x täglich, renne ich gefühlt ständig hin und her… von einem Kind zum nächsten, von der Küche an den Computer, vom Esstisch aufs Klo, vom Sofa an den Wäscheständer, vom Laden nach Hause und und und…

Nachts weckt sie mich so an die 3x, d.h. der Schlafmangel plagt mich auch noch dezent. Meistens habe ich mittags und abends je ein Tagestief, an dem ich auf der Stelle einschlafen könnte. Was natürlich kaum möglich ist.

Und weil die Aufträge nicht weniger werden und die Kinder vorläufig auch nicht vernünftiger und die Ferien vor der Tür stehen, werde ich schätzungsweise bzw. ich bin es schon länger, hier auf dem Blog nicht mehr ganz so aktiv sein. Juli und August werden sicher etwas ruhiger. Danach startet dann der Alltag wieder und die Kita-Eingewöhnung steht bevor. Ich kann es mir noch so überhaupt rein gar nicht vorstellen, das Mäuschen dort abzugeben. Vielleicht verschiebe ich also das Ganze noch ein wenig? Aber zwei kinderfreie Vormittage würden mir gut tun. So könnte ich in Ruhe arbeiten bzw. auch mal was für mich tun. Denn das kommt einfach zu kurz und das merken dann alle. Happy mama, happ family… Nicht zuletzt, weil ich dann, wenn die Grossen da sind, auch wirklich Zeit für sie habe und nicht meine To-Do-Liste im Kopf habe. Und ich würde z.B. soooo gerne wieder mal was für meine Mäuse nähen. Ich habe noch so viel Stoff und Schnittmuster und kann es kaum erwarten, gerade für das Mäuschen… aber auch für die grosse Maus und mich… oder zum Sport gehen, die Abende frei haben, um einfach fernzusehen oder zu lesen… mal sehen… aber ich weiss eh, dass nach 4 Jahren wieder Luft da ist für mich, vielleicht ja schon früher, schrittweise… es ist also, wie so vieles im Leben, absehbar.

Noch mag ich gar nicht nach vorne blicken. Ich hatte zwei unterschiedliche Kleinkinder – ein sehr aktives, das keinen Stein auf dem anderen liess und einen unglaublichen Entdeckungs- und Freiheitsdrang hatte und ein ruhigeres, sehr nähebedürftiges und drum im Grunde eher pflegeleichteres. Wie das Mäuschen wird, da muss ich mich nun überraschen lassen. Spekulationen will ich nicht anstellen. Es steht uns noch so viel bevor: der Beikost-Start, das Krabbel-Alter, erste Worte, erste Schritte. Es bleibt sicher spannend!

Dennoch: dieser Blog liegt mir am Herzen und ich hätte gerne (wieder) mehr Zeit dafür, würde gerne mehr persönliche, mehr nützliche Beiträge schreiben, mehr Zeit haben für Recherche. Also, auch wenn ich kurzfristig nicht so aktiv bin, das kommt wieder, bleibt dran! 😉 Jetzt hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder etwas Energie tanken zu können, freue mich auf unsere gemeinsamen Ferien zu fünft als Familie und möchte diese möglichst ohne zu viele Aufgaben im Hinterkopf tun…

 

Produktvorstellung & Verlosung: Trio Scribbi von Stabilo

Habt Ihr schon mit Osterbasteleien begonnen? Meine Kinder sind im Moment wieder fast täglich begeistert am (Aus)malen und arbeiten auch gerne mit Schablonen. Mit Filzstiften malen beide besonders gerne, weil man so auch grosse Flächen relativ schnell und deckend ausmalen kann.

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Nun haben wir unseren Neuzugang, den „Trio Scribbi“ von Stabilo getestet – ein „unverwüstlicher Dreikant-Filzstift“ mit robuster, dicker und gefederter Spitze. Das bedeutet, dass der Stift, der dank seiner Dicke und der drei Kanten gut in der Hand liegt, auch schon von kleineren Kindern super benutzt werden kann, da seine Spitze bei zu viel Druck einfach im Innern des Stiftes verschwindet und so geschützt ist. Zudem sind die Farben auswaschbar und gehen auch prima wieder von den Händen ab. Mit den Wänden haben wir es jetzt nicht getestet, aber vom Holztisch ging die Farbe mit einem feuchten Lappen ab! 😀
Der Trio Scribbi ist in 14 Farben erhältlich und der kindlichen Kreativität sind somit fast keine Grenzen gesetzt 😉 Die Farben sind schön kräftig und deckend.

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Stabilo war mit seinem orangefarbenen Stiftdesign, das bis heute unverändert ist, und dem Schwanen-Logo schon in meiner Schulzeit ein Must-Have. Kaum ein Etui, in dem sich die Stifte nicht fanden. Sie hielten lange und ermöglichten uns die bunte Gestaltung von Heften und Agenda. Auch Spickzettel und Briefchen an den Banknachbarn wurden damit geschrieben (ob es das heute noch gibt oder alles via Smartphone geschieht??) Toll also, dass auch meine Kinder heute damit malen können, wenn auch noch mit der kindergerechten Version. Später dürfen es dann natürlich auch die dünneren Stifte sein 😉 Der Trio Scribbi steht auf jeden Fall bei meinen Grossen hoch im Kurs und findet gerade jetzt in den Schulferien täglich seinen Einsatz.

Verlosung

Leser mit einer Adresse in der Schweiz haben die Chance, ein Set von Stabilos Trio Scribbi mit 14 Stiften zu gewinnen.

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Teilnahmebedingungen

  1. Kommentiert hier, wie Ihr mit den Trio Scribbi Stiften kreativ werden würdet
  2. Schenkt Stabilo & Mama mal 3 sowie dem entsprechenden Beitrag auf Facebook Euer Like (sofern ihr dort ein Konto habt 😉
  3. Gerne dürft Ihr beim Gewinnspiel auch in den sozialen Medien (Facebook, Instagram) mitmachen, es öffentlich teilen und Eure Freunde markieren. Schreibt einfach hier, wo Ihr es geteilt habt, damit ich die Extralose zählen kann. Und vergesst nicht, Eure Mailadresse mit anzugeben 🙂
    Der Gewinner wird in einer Woche gezogen und persönlich kontaktiert. Viel Glück! 🙂

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Buchrezension: „Babyleicht“ Nähen mit Jersey von Pauline Dohmen

Nun liegt das Buch schon eine Weile hier und ich habe es endlich geschafft, ein Schnittmuster daraus zu nähen. Heute Nachmittag ist es entstanden, ein wunderbares Regenbogen-Shirt mit Knopfleiste – für’s Bauchbaby 🙂 Ich bin schwer verliebt, v.a. weil es mir wirklich gut gelungen ist. Leider zickte meine Overlock gestern wieder so rum, dass ich ausschliesslich die langsame Nähmaschine genutzt habe (die Ovi schmeisse ich jetzt dann raus… 😛), aber nun zum Buch: Es ist der Nachfolger von Kinderleicht, den ich auch schon hier habe. Ich mag‘ die Schnitte von Pauline Dohmen aka „klimperklein„, da sie so simpel sind, also richtig schön Basic. Was man daraus macht, ist ja dann jedem selbst überlassen – aufpeppen lässt sich alles 😉 Aber die Schnitte sind zum Teil wirklich schnell und einfach genäht (merke: ich bin kein Massstab, nur weil ich einen Nachmittag gebraucht habe… ich habe dazwischen auch noch anderes gemacht und ich bin wirklich nicht die Schnellste :D).
Das „Kinderleicht“ war also perfekt, um die Garderobe meiner Kids zu bedienen, für das Bauchmädchen musste aber was anderes her und so bestellte ich dann freudig „Babyleicht“. Das Buch enthält alles für die Grundausstattung – von Body über Strampler bis zur Leggins. Auch Accessoires wie Mützchen, Kuscheldecke etc. sind dabei. Das einzige, was mir persönlich gefehlt hätte, wäre ein Body mit amerikanischem Ausschnitt, aber auch nur weil ich die praktischer finde zum Anziehen 😉 Als nächstes möchte ich gerne den Outdooranzug nähen, Schwierigkeitsgrad 2 (ist jeweils angeschrieben, was ich noch praktisch finde, so kann man sich langsam steigern… :), ich schätze, das schaffe ich 😉 Und vielleicht nochmal ein Shirt in der nächsten Grösse? Und, und, und…
Auch der Grundlagen-Teil für Näheinsteiger bzw. alle mit noch wenig Erfahrung, ist hier wieder, analog „Kinderleicht“ am Buch-Ende integriert. Und damit noch ein paar Worte dazu, wem ich das Buch empfehlen würde, rein vom Können her. In einer Facebook-Gruppe wurde nämlich letztens mal bemängelt, dass man als Anfänger nicht zu Gang kommen könnte. Dem kann ich widersprechen. Zwar bin ich nun auch kein Anfänger mehr, aber ich kam mit der Anleitung, obwohl nicht bebildert, sehr gut zurecht. Natürlich sind die einzelnen Schritte bei sogenannten Kaufanleitungen (von denen ich auch einige habe) meist ausführlicher beschrieben und bebildert. Aber wer wenigstens schon mal ein Schnittmuster von Nahem gesehen hat und eine Nähmaschine bedienen kann, der kommt auch hier zurecht. Zumindest verstehe ich bei Magazinen wie „Ottobre Fashion“ oder „Burda“ oft nur Bahnhof und denke ich bin der Aff‘ vorm Berg. Da fühle ich mich dann echt wie die Anfängerniete und muss oft improvisieren und mir was zusammenreimen weil ich die Beschreibung einfach nicht checke 😀

Also: „Babyleicht“ bekommt von mir auch das Prädikat „talentfrei-tauglich“ 😀 Und wer viel und gerne für Baby näht bzw. nähen möchte, weil vielleicht eins im Anmarsch ist, der sollte das Buch unbedingt zuhause haben 🙂

 

 

Vom Schreiben (und Malen :) – mit Verlosung

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Aus dem Hand-Lettering Übungsheft

Als ich noch im Schulalter war, konnte ich mich stundenlang in Papeterien verweilen. Besonders Schreibzeug und Papier interessierte mich eine Weile lang sehr. In der Schule mussten wir noch mit Füller schreiben, das war also nichts Neues für mich. Ich stiess also irgendwann auf das Thema „Kalligraphie„, kaufte mir ein paar Bücher dazu, diverse Füller und Tinte und übte fortan zuhause. Die schönen Schriften faszinierten mich sehr.
Nun, sonderlich begabt war ich nie, aber es machte Spass. Irgendwann blieb keine Zeit mehr für dieses Hobby bis ich vor ein paar Wochen erstmals auf „Lettering“ stiess. Es ist wohl nicht ganz dasselbe wie Kalligraphie, da eher mit (Pinsel)stiften gearbeitet wird, aber grundsätzlich geht es auch hier darum, schöne Schriftbilder zu entwerfen. Irgendwie stand das neu erweckte Interesse auch ein wenig im Zusammenhang mit dem Schulstart des Grossen, den ich gerne dabei beobachte, wie er die Buchstaben übt, die für ihn ja völlig neu sind. Ich konnte mich gar nicht erinnern, wie schwer es ist, diese Buchstaben zu scheiben. Dass man einer bestimmten Strichreihenfolge folgen muss, sich an die Linien halten etc. 8247Bis ich mir kurzerhand das Übungsheft* aus dem Topp-Verlag bestellt und mich gleich wieder eingefunden habe (weiter unten noch mehr Bilder aus dem Heft). Und: gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist 😉 Benutzt habe ich u.a. die Stifte von Edding, die ich Euch gleich genauer vorstellen werde. Für mich war das Nachzeichnen und schliesslich selber schreiben der Buchstaben auf den Linien sehr entspannend, ja fast meditativ und ich konnte kaum aufhören damit 😉 Aber eben: es erging mir wie meinem Sohn und ich musste es immer wieder versuchen, bis meine Buchstaben einigermassen so aussahen wie die vorgezeichneten 😉
Nun, während der Sohn zuhause selten mehr schreibt als die Lehrerin als Hausaufgabe verlangt, versucht sich die Maus schon ein wenig im Schreiben. Aktuell interessiert sie sich sehr für Buchstaben und Zahlen. Beide malen aber auch sehr gerne, entweder eigene oder Ausmalbilder. An den uns von Edding zur Verfügung gestellten Stiften hatten sie grosse Freude. Für Kinder ab 3 Jahren gibt es speziell die Serie „Funtastics“ – Fasermaler auf Wasserbasis mit Lebensmittelfarbstoffen. Sie sind aus den meisten Textilien auswaschbar und haben eine eindrücksichere Spitze. Und da sie schön gross sind, sind sie ideal für Kinder. Die „Magic Fun“ Zauberstifte aus derselben Linie haben einen weissen Stift, mit dem man die Farbe wechseln kann, das fand ich als Kind auch sehr spannend 😉

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Gerne stelle ich Euch noch in Bildern weitere Produkte von Edding vor. Für’s Lettering kann ich vor allem die brushpens nutzen, aber auch mit den Gel-Rollern und den Kalligraphie-Stiften lassen sich schöne Ergebnisse erzielen. Die Metallic-Stifte sind gerade jetzt im Hinblick auf die Adventszeit ideal um selber Karten zu basteln oder Deko-Ideen umzusetzen. Schaut dazu mal bei Edding rein – hier findet Ihr nicht nur tolle Inspirationen für konkrete Projekte (Herbst- und Winterdeko, Weihnachtskarten und –deko, Basteln für Kinder etc.), sondern könnt auch Schablonen ausdrucken. Es lohnt sich! 🙂 Weiter unten zeige ich Euch, wie ich die Ideen umgesetzt habe…
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Kalligraphie-Stifte, mit denen man auf verschiedenen Materialien kreativ sein kann.

Ob Schreiben oder Malen – mit diesen Stiften gelingen schöne Projekte.

Spezielle Sets für Kinder ab 3 Jahren, Gel-Roller für Glanzeffekte und – ganz praktisch für den Haushalt: einen Wäsche-Marker, mit dem ihr z.B. die Etiketten der Kleidung Eurer Kinder beschriften könnt, und einen Outdoor-Marker, der sich eignet um Sand- oder Wasserspielzeug zu beschriften – damit auch nichts verloren geht 😉

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Zusammen mit Edding darf ich ein Set der Funtastics-Fasermaler verlosen. Wenn Ihr dabei sein wollt, kommentiert einfach unter diesem Blogbeitrag. Ihr könnt auch auf Facebook teilnehmen, indem Ihr einen Kommentar hinterlässt, die Seiten von Mama mal 2 und Edding liket und, für mehr Chancen, Freunde taggt und den Beitrag teilt. Der Gewinner wird in einer Woche auf Facebook bekannt gegeben. Viel Glück! 🙂

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Wir bedanken uns herzlich bei Edding für das zur Verfügung stellen der Produkte und die tolle Zusammenarbeit! 🙂

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(Bilder stammen aus dem Hand Lettering Übungsheft vom Topp Verlag #TOPPlettering)

*Dieser Beitrag enthält einen Affiliate-Link

Kreatives mit Washi-Tape

OLYMPUS DIGITAL CAMERASicherlich habt Ihr auch schon von Washi-Tape gehört… es handelt sich dabei um buntes Klebeband, das sich leicht abreissen lässt, gut wieder ablösen und mit dem man wirklich allerhand verzieren kann – von der Agenda bis zur Zimmerwand. Unter Bastel-Fans sind die bunten Rollen mittlerweile ein Muss und auch vielerorts erhältlich. Zudem gibt es sie wirklich in allen möglichen Farben, Mustern und verschiedenen Breiten. Mir persönlich hat es aktuell die glitzernde Variante angetan, die sich jetzt auf die Adventszeit hin natürlich besonders eignet 😉
OLYMPUS DIGITAL CAMERADa meine Kinder mittlerweile auch sehr offen für Basteleien sind und sich gerne eine Weile mit mir hinsetzen um kreativ zu sein, habe ich die Washi-Tapes von 3M Scotch heute Nachmittag hervorgeholt. Ich gab‘ ihnen ein paar Ideen vor, die ich aus dem Netz hatte, liess sie aber auch ihre eigenen umsetzen. Sie kamen beide sehr gut klar mit dem Tape, viel besser als mit normalem Klebstreifen, der meist schnell verklebt, und es entstanden ein paar schöne Kreationen. Sie waren dabei wirklich sehr geduldig – schön! 🙂 Seht selbst, was alles möglich ist… Mit dem Tape kann man nicht nur Papier, sondern wirklich allerhand Materialien verzieren, z.B. auch Glas, Holz, Alu etc. Und obwohl sich das Tape gut ablösen lässt, haftet es auch sehr gut.

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Aus simplen Teelichtern aus Glas, werden verzierte…

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Auch Alu-Kerzli kann man mit Washi einen festlichen Look geben…

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Mit verzierter Zündholzschachtel könnte man vier Kerzen als „Mini-Adventskranz“ in einem schönen Säckli verschenken 🙂

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Natürlich lassen sich auch Bilder kleben…

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Oder Karten gestalten…

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Pimp my Smartphone? 😉

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Ist doch ganz hübsch geworden… (Tipp: wählt gerade Gläser, das geht besser 😉
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Viel Spass beim kreativ sein! 🙂

Hier findet Ihr weitere Inspirationen… ich hoffe Ihr habt jetzt auch Lust bekommen, mit Euren Kindern zu basteln 😉 Falls ja, dürft Ihr gerne Eure Werke zeigen 😉

Wir bedanken uns herzlich bei 3M Schweiz für das zur Verfügung Stellen der Washi-Tapes von Scotch. 

Windelmanufaktur – einfach schöner wickeln

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Stoffwindeln? Ja! 🙂

Erst als die Maus etwa 1,5 Jahre alt war, machte ich die Erfahrung, dass Stoffwindeln gar nicht so kompliziert sind wie angenommen. Noch beim Geburtsvorbereitungskurs des Grossen stellte uns eine Hebamme unglücklicherweise noch ein umständliches und langweiliges Stoffwindelsystem vor. Die Windeln waren einfach nur weiss und offenbar aufwendig zu handhaben. Dazu die Wascherei. Wir winkten alle kollektiv ab. Danach befasste ich mich nie mehr mit dem Thema bis ich irgendwann, wohl in den sozialen Medien, das erste mal eine schöne Stoffwindel sah. Und dann war es auch noch ein denkbar einfaches System. Das kann ich auch, dachte ich und bestellte mir ein Testpaket und dann noch diverse, einzelne Exemplare anderer Hersteller, denn, wie so üblich, schien die Vielfalt riesig und jede ein bisschen anders. So wickelte ich dann die Maus ganze 2 Monate lang fröhlich und glücklich mit Stoff. Und dann war sie trocken. Parallel hatte ich nämlich, es war schon recht warm draussen, damit angefangen sie öfter ohne Windel herumlaufen zu lassen, mit dem Töpfchen in der Nähe. Tja… „Stoffies“ also irgendwo verstaut und von da an nur noch für Beratungen immer mal wieder hervorgeholt (ich war wohl in der Region eine der wenigen mit so einem Sortiment, dazu noch begeistert also konnte ich die Kiste bei mancher Trage- oder Windelfreiberatung oder auch einfach so interessierten Eltern zeigen).

Nun, da unser 3. Würmchen im Bauch schlummert, bin ich voller Vorfreude. Natürlich will ich es einerseits dieses Mal so richtig von Anfang an mit windelfrei versuchen, mir ist aber auch klar, dass es genug Situationen geben wird, in denen ich das Baby wickeln werde, gerade weil es im Januar noch kühl ist und die beiden Geschwisterkinder sicher meine Aufmerksamkeit fordern werden, so dass eine Windel angebracht ist. So auch unterwegs und in der Nacht, schätze ich.

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Wickelunterlage, auch in Kombination mit Tragetuchstoff 🙂

Erst als die Maus schon trocken war, stiess ich auf die Manufakturwindeln, sprich, die Windeln aus der deutschen Windelmanufaktur. Es war kein Wunder, dass ich eines Tages darüber stolpern sollte, denn die Windelmanufaktur näht einen Teil des Sortiments der Aussenwindeln aus Tragetuch-Stoff. Die Windel passend zum Tragetuch? Ja, wenn das nicht toll ist! 🙂 Ich behielt das im Hinterkopf und ich wusste, dass ich für mein 3. Kind ganz sicher Manufakturwindeln brauchen würde 😉
Ganz toll dabei: seit August hat die Windelmanufaktur auch Neugeborenenwindeln im Angebot 🙂

Und so kam es, dass die liebe Stephanie, der kreative Kopf hinter der Windelmanufaktur, mir ein kleines, persönliches Einsteigerpaket zukommen liess, bestehend aus einer Aussenwindel für Neugeborene (Modell „Mariechen“), zwei Innenwindeln, diversen Einlagen und einer Wickelunterlage.
Im Shop erhältlich sind bei der Windelmanufaktur übrigens diverse Pakete für Einsteiger etc. Damit ist man dann schon mal bestens für den Start mit Stoffwindeln ausgestattet 🙂

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Für einige von Euch werden Stoffwindeln neu sein, deshalb erkläre ich Euch gerne das All-in-3-Konzept der Windelmanufaktur. Es ist auch auf deren Website ausführlich beschrieben. Wer mehr über Stoffis, die verschiedenen Systeme und ihre Vorteile wissen will, kann gerne auch diesen Beitrag von mir lesen…

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  1. Aussen- und Innenwindel(n) und Einlagen gehören zur Ausstattung der Windelmanufaktur-Windel.
  2. Erst wird die Innenwindel mittels Druckknöpfen in der Aussenwindel eingeklickt…
  3. …dann faltet Ihr eine oder mehrere Einlage(n) nach Wahl in die Innenwindel. Durch die Bündchen der Innenwindel kann nichts verrutschen. Auch die Aussenwindel hat nochmals ein Bündchen (dunkles pink hier auf dem Foto), das vor dem Auslaufen schützt. Die Innenwindel kann zudem in der Grösse noch angepasst werden wenn das Baby sehr klein ist.
  4. Windel ums Kind und mit Druckknöpfen in der richtigen Einstellung verschliessen – fertig! 🙂

Dieses ausgeklügelte System hat einen grossen Vorteil: Aussen- und Innenwindel müssen nicht jedes Mal gewechselt werden – eine neue Einlage reicht. Die Innenwindel kann einfach feucht abgewischt u/o gelüftet werden wenn sie etwas schmutzig wurde. So fällt deutlich weniger Wäsche an als z.B. bei einer Komplettwindel.

Je nach Bedürfnis kann man zudem die Einlagen variieren. Die Frottee-Einlage ist die optimale Allround-Einlage. Die Hanf-Einlage ist sehr saugstark und eignet sich z.B. gut nachts, auch in Kombination mit der Frottee-Einlage. Ebenfalls erhältlich ist eine extrem saugstarke Booster-Einlage – so ist man gewappnet für jede Situation und hat damit nicht nur eine Windel zur verfügbar sondern ganz verschiedene! 🙂
Auch die Innenwindel ist in verschiedenen Ausführungen/Farben erhältlich, z.B. auch als Wolle.
Wie der Name schon sagt, kann man sich bei den Manufakturwindeln wirklich auf ein handgemachtes Produkt aus besten Materialien verlassen, das nicht irgendwo in China produziert wurde. Ich habe mich auch lange genug durch diverse Stoffwindel-Gruppen in Facebook durchgelesen und habe bisher nur Gutes über diese Windeln gelesen. Sonst hört man ja gerne mal, dass „die Windel ausläuft“ oder andere Wehwehchen hat.
Und noch ein Pluspunkt für alle, für die die Windel eben mehr ist als ein Gebrauchsobjekt: auf Wunsch fertigt die Windelmanufaktur auch ein ganz individuelles Unikat an. Man kann seinen Wunschstoff einschicken, die Farbe der Bündchen und Snaps (Druckknöpfe) aus einem Farbenkatalog auswählen und auch beim Innenstoff gibt es verschiedene Optionen – genial, oder? Also, „räusper“, wer noch keine Idee hat, was er mir für die Geburt schenken soll: ein Gutschein für die Windelmanufaktur unter dem Weihnachtsbaum käme bestimmt richtig 😀 Ich bin nämlich sicher, dass mir das erhaltene Paket nicht ausreichen wird 😉

Wir bedanken uns bei der Windelmanufaktur ganz herzlich für das zauberhafte Einsteigerpaket und die tolle Zusammenarbeit! 🙂

5 #Freitagslieblinge

Normalerweise vermeide ich es ja, an wöchentlich oder monatlich wiederkehrenden Blogparaden teilzunehmen, einfach aus dem Grund weil ich unseren Alltag für nicht spannend genug halte, um regelmässig über so ungefähr das Gleiche zu schreiben. Letzte Woche aber hat Berlin-Mitte-Mom erstmals zu den Freitagslieblingen aufgerufen und ich fand, das wäre dann bei Gelegenheit ja mal ein schöner Rahmen für einen aktuellen Beitrag, sollte ich den zufällig am Freitag verfassen – und so ist es heute 😉 Denn ich bin grad allein mit dem Grossen während die Maus endlich zum „Kitaschlafen“ durfte, auf das sie sich seit Tagen freut (sozusagen eine Abschiedszeremonie für die Kinder, die nach dem Sommer in den Kindergarten kommen) und der Mann auf genossenschaftlicher Wien-Reise ist (bis Sonntag). Ich zähle dann mal der Reihe nach die 5 gefragten „Lieblinge“ auf. Punkt 1 wäre also das Lieblingsbuch der Woche… da ich kein Neues angefangen habe, verweise ich einfach auf die Rezension, die ich im letzten Beitrag schrieb. Denn das Buch mochte ich. Weiter geht es mit dem Lieblingsessen der Woche. Da ich ein dusseliger IMG_6841Mensch bin, kann ich heute nicht mehr sagen, was ich die ersten drei Wochentage gekocht habe (oder ob überhaupt :D), aber irgendwann hatte ich total Lust auf Süss-sauer und da gestern mein Bruder kam und der gerne was Anständiges isst, habe ich das Kochbuch aufgeschlagen und ein leckeres Süss-Sauer gekocht, mit Peperoni, Pouletwürfeln und Basmatireis. Ein richtiges Geling-Gericht, das gar nicht aufwendig ist. In Ermangelung eines Fotos (ich war im Stress beim Kochen) muss stellvertretend die heutige Gazpacho herhalten, die zwar nur mittelmässig aussieht und wie alle meine Suppen irgendwie zu dickflüssig wurde aber trotzdem ganz OK schmeckte, wenn auch die Würze noch etwas besser sein hätte dürfen 😉 Aber zum heutigen einzigen Sommertag der Woche passts 😉 Berlin-Mitte-Mom postete ein Risotto-Rezept. Mmh, mache ich nächste Woche auch mal, mache ich leider viel zu selten weil leider kaum Zeit da ist für aufwendigeres Geköche…
Lieblingsmoment mit meinen Kindern: klingt vielleicht doof, aber ich mag alle Momente, in denen die Kinder zufrieden miteinander spielen… ich habe sie gerne um mich herum, es sei denn sie fetzen sich lautstark und die Maus heult. Heute Nachmittag IMG_6843haben wir zu dritt Memory gespielt, das war wirklich ganz nett. Und abends hat der Grosse diese wunderschöne Zeichnung (sorry, hochkant) mit einem Bastel-Extra für seine Kindergärtnerin, Frau Hagmann, gemacht – als Abschiedsgeschenk (obwohl es noch ein paar wenige Wochen sind…) Irgendwie ist dies auch gleich meine Inspiration der Woche (5. Freitagsliebling), weil ich richtig gestaunt habe, wie toll er das gemacht hat… er macht eher selten solch aufwendige Sachen, hier blieb er aber konzentriert dran 🙂 Wie ich bereits auf Facebook schrieb, sind passenderweise heute auch endlich die lang ersehnten Schulinfos gekommen. Ich weiss jetzt, mit wem er in der Klasse sein wird, welche Lehrerin er hat (also gut, kennenlernen muss ich sie erst noch… leider ist der erste Elterninfoabend erst eine Woche nach Schulbeginn) und v.a. was für ein Stundenplan. Der war für mich dann erst mal Neuland. Ich hatte damals noch richtige Fächer (Mathe, Deutsch, Realien etc.), auf seinem Stundenplan prangen aber oft einfach nur ein Bär und ein Hase (was wohl simpel Unterricht bedeutet, die Klasse ist in zwei Gruppen geteilt und haben zum Teil getrennte Stunden, deshalb die beiden Tiere) und „richtige“ Fächer, die auch benamselt sind, sind nur Religion, Turnen, Schwimmen, Handarbeit/Werken und MGK (heisst Musikalischer Grundkurs). Speziell ist auch TT (Team-Teaching), wo die Kinder, wenn ich recht verstehe, von einem anderen Lehrer unterrichtet werden, warum auch immer… Nun, ich bin sehr, sehr gespannt, fast so als ob ich wieder in die Schule käme und nicht mein Sohn… in 2 Wochen gibt es einen Schnuppertag, an dem er in die Schule darf, mal sehen ob es ihm da gefällt 🙂 Der Flurfunk brachte folgende Erkenntnis über die Lehrerin: a) sie ist sehr nett und soweit gut und b) sie gibt viele Hausaufgaben 😀 Angesichts der Tatsache, dass mein Sohn nur 1-2 Nachmittage Schule hat und den Rest frei (Religion ist nur jede 2. Woche an einem Nachmittag), haben wir aber mehr als genug Zeit für Hausaufgaben 😉 Dummerweise sind die Stunden etwas doof verteilt, denn am einzigen Unterrichtsnachmittag (von Religion mal abgesehen) dauert die Schule bis 16.10 Uhr, was ich recht lang finde, zumal ich ihn am selben Tag für ein Aktivprogramm in der Schulturnhalle angemeldet habe, mit dem er dann erst um 17 Uhr fertig wäre mit seinem Schultag. Mal sehen, ob das so hinhauen wird… und leider hat er am Donnerstagnachmittag frei, wenn die Maus ihren Waldtag hat und für den Wald ist er leider zu gross, das ist etwas schade so… (und nimmt mir auch zwei Stündchen, an denen ich am Nachmittag bisher Zeit hatte für meinen Kram…). Und am Dienstag hingegen wird sich vermutlich die Maus langweilen, so allein nur mit mir daheim. Aber gut…
Fehlt noch der Lieblingsmoment für mich und ich würde jetzt grad behaupten, dass der noch kommt, obwohl ich heute Morgen eine Yogastunde hatte, die auch recht nett war und am Dienstag schwänzte ich das Di-Morgen-Training, um Badesachen für die Kids/die Ferien zu kaufen und Kleidershopping liebe ich, auch wenn’s nicht für mich ist 😉 Ach, eigentlich, so fällt mir ein, hatte ich den Lieblingsmoment schon diese Woche, aber den teile ich noch nicht mit Euch 😉 Aber: morgen werden meine Kinder von meinem Vater und seiner Partnerin abgeholt und ich habe frei. FREI. FREI!!! Den ganzen Tag! Ich allein! Ich glaube das ist eine Premiere, so hatte ich das in den letzten über 6 Jahren nie! Das ist ziemlich grandios und ich habe irgendwie zig Pläne und werde schlussendlich wohl doch nichts davon erledigen 😀 Oder mich langweilen. Und die Kids vermissen. Jein… ich schätze, ich werde ins Training gehen, mich ausruhen, mir einen neuen Bikini beim Kleiderschweden suchen (und vlt noch anderes? *räusper*) – für den Urlaub – Lebensmittel einkaufen und vlt noch zu häkeln beginnen oder mir einen Film anschauen… dummerweise habe ich zig Frauenfilme (die mein Mann eh nicht mitgucken würde) mit der Handy-App aufgenommen, die am TV aber nicht in den Aufnahmen erscheinen, was irre doof ist, denn wer will sich schon einen Film am Handy angucken? Aber gut… geht halt nicht anders 😛
So, jetzt aber ab in die Heia! 🙂 Da wartet der kleine Mann schon auf mich, der wollte nämlich unbedingt bei uns im grossen Bett schlafen wenn wir schon alleine sind 😉

 

Schachenmayr „Baby Smiles“ – für kuschelige Strickmomente

Meine Wahl 🙂

Als ich im Frühsommer angefragt wurde, ob ich die neue Schachenmayr-Kollektion „Baby Smiles“ testen möchte, bin ich vor Freude fast vom Stuhl gefallen. Ich liebe Stricken und Häkeln und ich horte bisweilen mehr Wollknäuel hier, als ich je verarbeiten kann. Ähnlich ist es mit Stoffen, seufz… aber ich kann einfach nicht anders: Sehe ich eine tolle Wolle (hihi) oder einen schönen Stoff, muss ich es einfach haben. Und Schachenmayr ist natürlich einer der bekanntesten Garnhersteller und umso cooler ist es, wenn man dann zum Probestricken eingeladen wird.
Ich durfte mir einige Knäuel aus der „Baby Smiles“-Kollektion aussuchen. Es fiel mir nicht einfach, mich zu beschränken aber ich habe meine Favoriten gewählt und vor meinem inneren Auge schon ein paar schöne Projekte gesehen.
Als die Wolle hier ankam, war es wie erwähnt schon recht sommerlich und für mich gehört Stricken und Häkeln eher in die kühlere Jahreszeit, also jetzt! Natürlich habe ich trotzdem schon eher meine Projekte gestartet, da ich mir allerdings extrem viel Zeit lasse, kann ich Euch das Ergebnis noch nicht zeigen. Das mit der Zeit ist halt so ein Thema. Abends trainiere ich 1-2x, oft sind die Kids noch länger wach, ich muss noch was arbeiten oder aber ich bin schlicht „auf dem Hund“ und mag keine Nadel mehr halten… aber Ihr seht auf den Fotos schon mal gut, wie es sich entwickelt und wie hübsch die Wolle ist. Und jetzt, da es herbstlicher wird, war ich doch recht fleissig und fast jeden Abend und auch am Wochenende ein wenig am Stricken 🙂

Lenja Soft in babyrosa und grau

Lenja Soft in babyrosa und grau

Für mein Testpaket habe ich mir folgende Wolle ausgesucht: Lenja Soft, My first Regia (Sockenwolle) und Merino. Die Garne sind wirklich extrem weich, einfach babyzart! Trotzdem sind sie maschinenwaschbar bei 40 Grad und sogar trocknergeeignet, was bei Babykleidung ein gutes Plus ist. Ich kann mir für Babys wirklich keine bessere Garnqualität vorstellen. So flauschig, das müsst Ihr echt selber fühlen wenn Ihr die Chance dazu habt!
Es versteht sich für Schachenmayr auch, dass die Garne frei von gesundheitsschädlichen und allergieauslösenden Inhaltsstoffen sind, auf Speichelechtheit geprüft und farbecht (Oeko-Tex-Standard 100, Klasse 1).

„Ganz neu dabei ist das Color-Mix-Konzept: Bei allen Qualitäten stimmen Farbton, Farbnummer und Bezeichnung überein, so dass sich die Qualitäten einfach kombinieren lassen – und ein harmonisches Farbergebnis garantiert ist. So können vom Söckchen über das Jäckchen bis hin zur Mütze ganze Kollektionen Ton in Ton entworfen werden. Die Farbpalette bietet mit insgesamt 37 Nuancen unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Dabei dürfen klassische Hellblau- und Rosa-Töne natürlich nicht fehlen.“
(Quelle: Schachenmayr)

Die Merino-Garne :)

Die Merino-Garne 🙂

Wer mag, kann das neue Magazin 001 – Baby Moments mit 36 Designs und 88 Seiten Umfang erwerben. Da drin findet man bestimmt einige Modelle zum Nachstricken, sei es für sich selber oder für andere, denn was gibt es Schöneres als ein solch persönliches Geschenk, z.B. zur Geburt? Übrigens, für alle lokalen Blogleser: die Handarbeitstruhe in Schaan führt das Heft, also holt es Euch rasch 😉

Und wie war das Stricken?

Wunderbar! Die Wolle ist schliesslich ein richtiger Handschmeichler 😉 Das Lenja-Garn konnte ich tagsüber besser verstricken weil ich abends die einzelnen Maschen nicht mehr so gut auseinanderhalten konnte (bin ein wenig nachtblind, trotz Brille). Geplant ist ein Babyjäckchen in Rosa mit grauen Bordüren. Mal sehen, wer es bekommt, wenn es dann mal fertig ist. Die Anleitung zum Modell stammt aus dem erwähnten Magazin.
Die Merino-Garne mit den tollen Farben habe ich am liebsten gestrickt. Ich mache damit einen Schal für meine Tochter, bei dem ich immer wieder, ganz willkürlich, die Farbe wechsle um verschiedene Balken zu erzielen. Das wird sie wunderbar wärmen wenn die Tage wieder kälter werden…
„My first Regia“ ist wunderbar farbenfroh, die Knäuel wechseln in sich die Farben, wie ihr auf den Fotos sehen könnt.

My first Regia

My first Regia

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Schachenmayr für diese tolle Möglichkeit! ❤
Na, welche Garne sind wohl Eure Favoriten? Strickt Ihr auch so gerne? 🙂

Buchrezension: MyBoshi 4 Seasons

MyBoshi4 Ich durfte mir ein PDF des neuen Werkes der MyBoshi-Gründer herunterladen. Das Cover ist mir schon im Laden aufgefallen mit seinem neuen Design. Sehr ansprechend. Und was wollen Crochetistas (Häkel-Fashionistas), die schon einen Berg Mützen in allen Variationen rumliegen haben? Natürlich noch mehr schicke Accessoires in tollen Farben und Mustern. Diesem Wunsch wurde nun also nachgekommen: Taschen, Babyfinkli, Dekoration, ja sogar sommerliche Tops – dies und viel mehr findet man im neusten Werk der MyBoshi-Gründer. Wie immer mit Schritt-für-Schritt-Anleitung und neu auch mit Farbkombi-Vorschlägen (bebildert natürlich) und QR-Codes, die zu Video-Anleitungen führen. Ebenfalls neu sind auch einige wenige Exemplare im Buch, bei denen die Strick- und nicht die Häkelnadeln zum Einsatz kommen.

Wer noch nicht auf den MyBoshi-Geschmack gekommen ist, weil ihm Mützen zu langweilig waren, der sollte auf jeden Fall einen Blick in das vorliegende Buch werfen. Ich habe mir aber doch als erstes eine Mütze vorgenommen, muss nur noch die Wolle besorgen. Kann man denn je genug Mützen haben? Ach, es ist Frühling? Macht doch nix! Der nächste Herbst kommt bestimmt! 😉
MyBoshi4a

Ferienstimmung

Hier herrscht wahrhaftig Ferienstimmung. Seit Tagen föhnt es, was das Zeug hält, es ist sonnig und sommerlich warm bis zu 24 Grad 🙂 Nun werden wir also doch noch für den miesen, oft regnerisch-kalten Sommer belohnt… Ich geniesse ich total, die Tag mit den Kindern draussen zu verbringen und zu tun und lassen, wonach uns grad so der Sinn steht… draussen sitzen und den Wind um die Nase haben, das ist als würde die Seele gestreichelt… finde ich 😉 Auch wenn’s die meisten eher nervig und kopfschmerzfördernd finden 😉 Auch ist es einfach schön unkompliziert, ohne viel Kleidung raus zu können 😉 A propos Kleidung: Nähtechnisch war ich auch wieder fleissig. Als die Kinder in Kita/Hort waren, habe ich für die Maus einen Pulli und eine dazu passende Hose aus pinkem Sternen-Sweat genäht und für den Grossen einen Jerseypulli mit 3/4-Ärmeln. Vorne Dinos, hinten Traktoren und die Ärmel aus Sternenstoff. Eine Jerseyhose aus Sternenstoff ist ebenfalls in Entstehung… 🙂 Und ich habe noch viiiel weiteres im Sinn, nur leider reicht die Zeit nie, um mal einen grossen Wurf zu machen. Abends bin ich noch an einer Häkelmütze für mich und an einer Strickweste für die Maus dran 😉

Im Web kursiert ja gerade eine Kolumne, welche den ganzen DIY-Wahn kritisiert. Ich kann damit null anfangen. Ich entspreche dem Klischee. Stricken/Häkeln/Nähen ist für mich tatsächlich tiefenentspannend und ich würde am liebsten jede freie Minute damit zubringen. Es ist toll, etwas zu schaffen, nur verblogge ich es natürlich nicht umfänglich, habe keinen Dawanda-Shop und produziere auch keine eigenen Schnittmuster oder so 😉 Wieso das so ist, weiss ich auch nicht… als Kind hatte ich nur halb so viel Freude daran, jetzt macht es richtig Spass, v.a. wenn das Ergebnis zu überzeugen weiss 😉 Als nächstes muss ich wohl mal meine NähMa warten damit sie wieder „rund“ läuft. Ich sollte sie mal ölen, weiss aber nicht wie… ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter sich da je darum gekümmert hat (aber vlt hat sie!) und wenn, dann ist das natürlich viel zu lange her!

Morgen begeben wir uns noch auf einen spontanen Kurztrip, mal sehen wie’s wird… ich werde berichten 😉 Habt ein schönes WE! 🙂