Weihnachten kann kommen…

Nachdem nun der Geburtstag der Maus mit einigen Stolpersteinen am Vormittag gut über die Bühne ging, können wir uns nun voll auf den Heiligen Abend konzentrieren. Heute Morgen habe ich noch das Geschenk für das Göttikind meines Mannes besorgt. Noch ein Tag Kiga/Schule/Arbeit und die Ferien stehen an. Weiterlesen

Jahresrückblick und Ausblick

Mein 2016 war vor allem geprägt durch die Schwangerschaft, die ich im Mai bemerkte. Das muss ich gar nicht mehr gross zusammenfassen, zumindest nicht für diejenigen, die hier fleissig mitgelesen haben. Die Schwangerschaft kam zu einem Zeitpunkt, an dem ich irgendwie nicht mehr daran glaubte, dass es noch klappt… entsprechend befand ich mich gerade auf einem Ego-Trip, machte viel Sport und genoss es, meist relativ problemlos raus zu können. Die Kinder kamen so langsam in ein Alter, in dem ich sie abends oder am Wochenende auch mal beim Papa lassen konnte, ohne dass sie mich arg vermissten. Dem voraus gingen aber auch etliche Male, in denen ich via SMS/Anruf zurückgepfiffen wurde noch bevor die Trainingsstunde begann. Es war dann also auch ein wenig Auf und Ab, gefühlsmässig… sehr lange hatte ich mir noch ein Kind gewünscht und es kommt ausgerechnet dann als ich mich schon fast damit abfand, dass es nicht mehr kommen wird und mich wieder in den Kampfsport reinkniete, der mir sehr viel bedeutet, von dem ich aber auch wusste, dass ich ihn nun lange wieder nicht ernsthaft ausüben können würde. Bis ich wieder ein anständiges Pensum trainieren kann, wenn überhaupt je, bin ich fast zu alt und fange wieder von vorne an.
Im Juli verbrachten wir den bisher schönsten aller Urlaube in Mallorca. Zum ersten Mal stimmte einfach sehr viel. Das Hotel war perfekt, die Maus besuchte fleissig und gerne den Kinderclub und der Grosse beschäftigte sich auch schon ein wenig besser und beide übten fleissig mit Papa das Schwimmen… Nein, auch hier lag ich selten mal lange auf dem Liegestuhl und ein Auge mussten wir immer auf die badenden Kinder haben, aber ich schaffte immerhin ein Buch und ein paar Zeitschriften.
Als die Kinder im August mit Kindergarten und Schule starteten, brach wiederum eine neue Ära an… Loslassen müssen auf der einen Seite, Stolz und mehr Freizeit auf der anderen. Die Vormittage, auch wenn sie meist schnell vorbei gingen, gehörten nun komplett mir. Ich hatte Zeit, in Ruhe hauszuhalten, einzukaufen, zu arbeiten. Ich hatte Zeit für den Blog und Nestwärme und um zu nähen. Und auch wenn so die Wochen vergingen wie nichts und ich Langeweile wirklich niemals hatte, so war das genau das, was ich brauchte. Und vielleicht schätzte ich es noch ein bisschen mehr weil ich wusste, dass es ab Januar wieder anders kommen wird.
Nichtsdestotrotz genoss ich die Schwangerschaft sehr (bis auf die ersten drei von Übel- und Müdigkeit geprägten Monate vielleicht 😉 und freute mich über den wachsenden Bauch und die Termine beim Gyn oder mit der Hebamme. Bis ich das Baby richtig gut spüren konnte, dauerte es dieses Mal viel länger (Vorderwandplazenta?), was mich lange stetig Sorgen machen liess. Aber sobald ich die Bewegungen gut und regelmässig spürte, war alles gut. Ich erkannte auch langsam die Vorteile darin, einen Nachzügler zu bekommen und genoss es immer sehr, wie bewusst die Grossen den Bauch wahr nahmen, streichelten und zum Baby sprachen.
Im Sommer noch baute der Mann ein Familienbett damit wir alle genug Platz haben. Anfangs brauchten wir es kaum, aber gegen Ende Jahr schliefen wir sehr oft zu viert darin.
Was den Sport betrifft, so machten es die ersten drei Monate schwierig, regelmässig zu trainieren. Zu mies fühlte ich mich meist. Danach waren es doch wieder die Grossen… noch vor dem Kindergartenstart der Kleinen war es egal, wann sie ins Bett ging, Jetzt sollte sie zeitig schlafen und brauchte dazu doch oft noch mich und irgendwas korrelierte immer mit dem Training: entweder das gemeinsame Abendessen, auf das wir Wert legten bzw. an dem ich dann auch wirklich Hunger hatte, oder eben die Bettgehzeit…

Ausblick

Ich will mir nicht zu viele Gedanken darüber machen, wie es wird, denn es kommt sowieso immer anders, als man denkt. Ich lasse mich überraschen. Im Grunde bin ich sehr positiv und optimistisch gestimmt, zumindest auf die Zeit nach dem Wochenbett 😉 Natürlich ist man lockerer, wenn man schon zwei Kinder hat, aber es ist auch schon ein Weilchen her und neue oder auch altbekannte Herausforderungen gibt es immer, denn auch wenn wir nun schon eine Weile zu viert zusammen sind, so wird das neue Familienmitglied die Konstellation vielleicht doch auch über kurz oder lang ein wenig verändern…

Blog

Mein Wunsch ist es, mit der Ankunft unseres dritten Kindes, dem Blog endlich eine eigene Domain zu verschaffen, mal sehen, ob dies klappen kann… ich habe dieses Jahr viel geschafft, viel genetzwerkt und ganz viel Liebe, Leidenschaft und v.a. Zeit in dieses Projekt gesteckt. Zu viel Zeit vielleicht… Und ich möchte natürlich gerne gelesen und gesehen werden und Euch auch in Zukunft an unserem Familienleben teilhaben lassen, Euch mit interessanten Themen und ausgewählten Produkttests- und vorstellungen einen Mehrwert bieten und mit der einen oder anderen VerlosungDanke“ sagen können.

Nun bleibt mir nur noch, Euch allen von ganzem Herzen für Eure Treue in diesem Jahr zu bedanken und ich hoffe sehr, dass, auch wenn es demnächst hier wohl ruhiger werden wird und vielleicht eher mal Fotos auf Facebook und Instagram erscheinen, weil das schneller geht, Ihr weiterhin meine Leser bleibt 🙂
Kommt gut ins neue Jahr, möge es ein tolles Jahr für alle werden! Und wenn Ihr Lust habt, zu verraten, wie Ihr feiert und was Ihr für Wünsche ans neue Jahr habt, dann dürft Ihr gerne kommentieren 😉

Und so feiern wir morgen…

Wir haben morgen liebe Freunde (der zukünftige Götti des Bauchmädchens mit Familie) zu uns eingeladen. Es wird sicher ganz gemütlich… 🙂 Wenn ich es nicht vergesse, dann werde ich sicher das eine oder andere Foto posten 😉

Mal wieder ein Update: zum Jahreswechsel

Silvester steht kurz bevor und irgendwie macht mich das immer seltsam emotional, melanchonisch… man lässt ein Jahr zurück, ein weiteres Jahr im Leben vorüber, ein neues steht an, man weiss nicht, was kommt, hat vielleicht Erwartungen, Hoffnungen, aber schlussendlich hat man es nicht in der Hand. Für mich Tage innerer Unruhe. So ein bisschen kommt man nicht drum herum, zu resümieren, aber eigentlich will man nach vorne schauen und zurücklassen, was war… Und wenn man dann von 10 rückwärts zählt, sich zuprostet und ein frohes neues Jahr wünscht, dann ist es passiert. Man wird noch eine Weile lang eine 5 statt einer 6 schreiben in der Jahreszahl aber schnellhaftig hat einen der Alltag wieder und man blättert die Kalenderseiten ganz selbstverständlich wieder um. Aber diese Tage davor, die sind seltsam.

Ob das auch die Kinder merken? Maus schläft seit gestern ganz schlecht. Das zeigt sich daran, dass ich an dieser Stelle gestern zu ihr hoch musste und den Beitrag drum erst heute Morgen fertig schreiben kann. Jetzt hampelt sie munter neben mir herum. Die letzten beiden Nächte wechselte sie, nachdem sie schon in ihrem Zimmer eingeschlafen war, irgendwann in unseres. Vielleicht war es doch noch zu früh für den Wechsel? Gleichzeitig entwickelte sie nämlich auch diffuse Ängste vor „Räubern“… Hmm… nun ja, auf jeden Fall half es auch nicht, dass sie bei uns weiterschlafen durfte, sie wachte in den letzten beiden Nächten gefühlte 100x auf. Nun habe ich in der letzten Nacht auch noch meine Tage bekommen, so viel zum Thema „im alten Jahr noch mit allem aufzuräumen, auszumisten und alles zu putzen damit man sauber ins neue Jahr kommt und Platz für Neues hat“. Naja, ich meine das jetzt im übertragenen Sinn. Ach, egal…

Die Ferien hier gestalten sich wie erwartet eher harzig. Wir haben zwei mal versucht, einen Spaziergang zu machen (Masescha, Malbun), es ist aber ziemlich gescheitert. Am nächsten Tag sind wir dann ins Hallenbad, das war gut. Besuch hatten wir nur wenig und als ich gestern Nachmittag hier noch eine Trageberatung gab, die letzte heuer, ging mein Mann mit den Kindern für eine Weile auf den Robinson-Spielplatz. Mal sehen, was wir heute und morgen noch schaffen. Heute Mittag kommt noch der Vorhang für’s Mauszimmer, dann können wir in Bälde mal Fotos machen… heute Abend möchte ich versuchen, zu trainieren, jedoch schwant mir Böses wenn ich mir ansehe, wie die Maus die letzten Tage „beieinander“ war. Am Montag durfte sie auf die Geburtstagsparty einer Freundin, da schlief sie schon um 18 Uhr ziemlich erschöpft ein, erwachte aber danach wie erwähnt noch einige Male, also auch schon bevor wir selber ins Bett gingen. Vielleicht hat das ihren Rhythmus etwas durcheinander gebracht…

Aber so ein bisschen freue ich mich auf Silvester weil wir den ja bei Freunden feiern dürfen und ich eigentlich gerne in Gesellschaft bin, sofern sie nett ist 😉 Die Kids sollten sich auch prima verstehen eigentlich und so haben wir mal einen Tapetenwechsel… ich ahne mal, dass es zumindest dem Grossen nicht schwer fallen wird, bis Mitternacht aufzubleiben, mal sehen, wie es bei der Maus dann aussieht… Auf jeden Fall muss ich innerlich ein wenig grinsen denn wir waren schon bei diesen Freunden als der Grosse noch sehr klein war und da war ich noch die superkomplizierte Erstlingsmutter, die den ganzen Abend Panik schob, wie es denn wohl klappen würde mit dem (Ein-)schlafen an einem fremden Ort und dem Transport des schlafenden Kindes ins Auto und wieder nach Hause. Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich mich umsonst verkopft hatte – es lief problemlos. Und heute verschwende ich nicht einen Gedanken daran, ob und wie die Kids echt schlafen an diesem Abend. Es ist mir piepegal… irgendwann schlafen alle irgendwie irgendwo, nicht wahr?

So, ich glaube, viel habe ich hier nicht (mehr) zu berichten. Wie erwähnt, sind die Ferien der Kinder (wir haben keine 😉 harzig. Sie langweilen sich oft und wir sind mehrheitlich zuhause, d.h. auch wir langweilen uns entsprechend da man mit Kindern keine Projekte anreissen kann, die länger Zeit oder mehr Musse benötigen als der Haushalt. Ich habe zwar angefangen, zu nähen, hab‘ dann aber die Hälfte wieder auftrennen müssen weil ich beim Sweatstoff nicht auf den Fadenlauf geachtet hab – dummer Anfängerfehler. Seitdem liegt die Arbeit wieder. Ich habe ein paar Magazine durchgeblättert und in einem Buch weitergelesen, das kann man nämlich gut beiseite legen… ich habe Blogbeiträge vorbereitet und diesen hier verfasst und ich wollte ein paar Tragetuch-Reviews schreiben, bin aber noch nicht dazu gekommen… ich habe partiell kurz mal etwas ausgemistet in einer Ecke des Hauses. Tja, eben, herzlich wenig tut sich hier über diese Tage. Die Kinder vermissen den Kindergarten bzw. die Kita aber immerhin fragt die Maus nun nicht mehr jeden Morgen, wohin sie heute gehen dürfe… es ist halt tatsächlich keiner da für ein Treffen, ferienhalber. Aber da müssen sie durch. Und am 31. Januar haben die Kids schon wieder eine Woche Ferien. Ja, Kind sollte man sein, dabei sind ihnen die Ferien offenbar ja gar nicht so recht. Immerhin kann sich der Grosse recht gut mit seinen vielen neuen Lego-Sets verweilen, aber ab und zu hängt es auch ihm aus und er terrorisiert uns kurzzeitig aber heftig, abwechselnd mit Geschwisterstreit und Wutzwergattacken der Maus… Leben und leben lassen, wir sind schon fast in der Mitte der 2. Ferienwoche angelangt, das wird schon… 😛

Und Ihr so? Seid Ihr verreist? Unternehmt Ihr viel? Was plant Ihr für Silvester? Habt Ihr da auch gewisse Rituale, die Ihr pflegt? Falls Ihr nichts mehr von mir lest, wünsche ich Euch hiermit schon jetzt einen möglichst guten Rutsch und hoffe, Euch auf 2016 wieder zu meinen Lesern zählen zu dürfen! 🙂 Und ich hoffe, dass ich Euch an dieser Stelle dann auch gut unterhalten kann 😉 Danke, dass Ihr da seid!