Mitt(e)Woch(e)-Beitrag: läuft

Zwischen all den laufenden und anstehenden Wettbewerben möchte ich mich auch mal noch persönlich hier melden. Dank der Sportwoche geniessen wir eine total gechillte letzte Ferienwoche (schrieb’s und es kam anders?? :D) Nein… ich kann mich nicht beklagen. Zwar gab es am Sonntag Abend, nachdem wir die Kinder wieder aus dem Tessin zurück hatten, ein ziemliches Drama weil sich beide urplötzlich nicht mehr daran erinnern konnten, dass ich sie für die Sportwoche angemeldet hatte und natürlich wollten beide ums V…en nicht mehr hin gehen. Es gab Tränen und Geschrei, alle lagen sich in den Haaren. Ein normaler Familienkrach, wie es ihn bei uns öfter mal gibt… *räusper*
Es war schier unmöglich, die Kinder mit sachlichen Argumenten davon zu überzeugen, dass die Sportwoche ganz toll ist und wir doch einfach mal unbedarft gemeinsam hingehen und, dass Mama schon bezahlt hat (grrrrr!!!).
Die Nacht war aufgrund des späten Konflikts unruhig und am Morgen schmiss der Grosse mir wütend ein Puzzle vor die Füsse, aber es half nichts, wir fuhren hin und wie erwartet, kam alles bestens, sprich, beide blieben und waren dann beim Abholen auch sehr zufrieden. Überhaupt konnte ich nicht nur täglich um 11.30 Uhr zwei zufriedene Kinder abholen, nein, sie hatten auch noch ziemlichen Appetit und dehnten die Zufriedenheit über den gesamten Tag aus. Am Montag Nachmittag wurde alles mögliche angeschleppt, um dem Mäuschen ein „Krabbelparadies“ zu schaffen und gestern wie heute wird friedlich mit einem Nachbarskind draussen gespielt.
Nur der erste(!) Wackelzahn macht dem Grossen derzeit zu schaffen, ich erinnere mich an meine Kindheit (Türklinke-Schnur-Zahn, wer kennt’s?).


Das Mäuschen übt sich derweil in der Fortbewegung und dehnt entsprechend ihre Zufriedenheit am Boden etwas aus. Besonders dann, wenn die Grossen auch bei ihr sind, daneben spielen und sie animieren. Sie zieht sich bereits einarmig so halb-seitlich vorwärts, erst langsam, aber wenn sie etwas Spannendes erreichen will, zieht sie das Tempo auch schon etwas an. Die Krabbeldecke dürfte damit demnächst ausgedient haben.


Ganz toll findet sie natürlich auch die Teilnahme an den Mahlzeiten. Weil sie im Newborn-Aufsatz nicht mehr zufrieden war und immer auf den Schoss wollte, haben wir ihren Tripp Trapp umgebaut. Sie ist jeweils total aufgeregt, wenn wir sie in den Stuhl setzen und ganz wild auf das Essen. Fällt ihr mal was herunter, äussert sie lauthals Protest. Jaja, noch finden wir das ganz süss und witzig 😀


Ach je, nur noch wenige Tage und die Sommerferien sind hier offiziell beendet. Es stimmt mich ganz wehmütig. Die Grossen freuen sich natürlich auf Schule und Kindergarten, wo sie ihre Gspänli wieder sehen werden. Für die Maus beginnt das letzte Kindergartenjahr. Die erste Woche wird sicher noch locker. Der Mann hat feiertagsbedingt Mo-Di frei und wir werden sicherlich zum Fürstenfest nach Vaduz fahren. Die Sportkurse starten genau so nächste Woche wie die Kita-Eingewöhnung. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie mir deshalb zumute ist. Hätte ich nicht doch noch länger warten sollen? Wird es gut klappen? Einerseits bin ich viel gelassener weil ich die Erfahrungswerte von den Grossen habe, andererseits ist es doch bei jedem Kind gleich schwer, loszulassen. Auch wenn ich zwei freie Vormittage gut gebrauchen kann um in Ruhe zu arbeiten etc. und es ja wirklich das Minimum ist, kann ich nicht aus meiner Glucken-Haut heraus und geniesse unsere Jüngste ja wirklich sehr. Ach, drückt‘ mir bitte einfach die Daumen. Und sollte es wirklich nicht klappen, kann ich jederzeit die Reissleine ziehen, soviel steht mal fest 🙂 Ich erinnere mich eben an so manches Drama mit den Grossen, wobei die dann wahrscheinlich tatsächlich schon älter waren. Aber ich hatte auch stets das Glück, total einfühlsame Betreuerinnen zu haben, die mir auch zugestanden, mich so lange mit in den Raum zu setzen, bis ich problemlos gehen konnte. Das ist nicht selbstverständlich, aber sooo viel wert. Und ich bin auch froh, dass ich keine Festanstellung habe und Punkt XY irgendwo im Büro sein muss. Sonst hätte ich es mir auch nicht leisten können, einfach noch 20min im Kita-Raum zu sitzen oder 10min nach dem Weggehen anzurufen, ob alles gut ist oder einfach hinzukommen wenn sich das Kind nicht beruhigt hätte… grosse Dankbarkeit!


So. Der langen Rede kurzer Sinn werden wir diese Woche also hoffentlich so harmonisch zu Ende bringen, wie wir sie begonnen haben. Am Sonntag ist die Maus noch auf ein „Zuckertütenfest“ eingeladen und je nach Wetter sind wir sicher draussen unterwegs.
Ach ja, warum wehmütig. Weil die Zeit halt eben so rast. Das Ende der Sommerferien deutet auch immer den Start des Herbsts an und den mag ich zwar, aber nach dem Herbst kommt die Kälte, der Winter, das mag ich nicht, und die Jahre ziehen ins Feld, eins ums andere, die Maus wird heuer 6, das Mäuschen bald darauf schon 1(!), der Grosse 8 (ACHT! :-O). Geht es Euch denn auch so??
Übrigens: ich hätte problemlos noch ’ne Woche Sommerferien erduldet (läuft ja wunderbar gerade), anstatt dann drei(!) Wochen Herbstferien, in denen der Mann natürlich nicht schon wieder frei nehmen kann. Dass wir heuer (aus gutem Grund natürlich) nicht ans Meer sind, macht mir auch zu schaffen. Einmal im Jahr muss ich einfach eine Woche ans Meer. Das Meer sehen, am Strand sitzen. Auch wenn ich schlussendlich lieber im Hotel-Pool bade, im Sand sitzen erdet so schön. Nächstes Jahr vielleicht…

Inne halten & besinnen…

Noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Die letzten Wochen waren aufreibend, in verschiedener Hinsicht. Erstens hatte ich ständig Termine, Arbeit, Besuch oder sonst wie zu tun und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zweitens waren die Kinder – jedes auf seine Art – anstrengend. Der Grosse übt sich immer noch im Frech-Sein und benutzt die Maus oft als Blitzableiter bzw. fühlt sich andauernd durch ihre Anwesenheit gestört – Geschwister-Streit galore also, die Maus fragt täglich, mit wem sie am Nachmittag zum Spielen ausmachen könne und ist mit dieser Bitte sehr hartnäckig. Zudem ist sie derzeit, wohl weil sie abends schlecht einschläft, aber auch, weil sie vermutlich immer noch dabei ist, ihre neue Rolle in der Familie zu finden, nah am Wasser gebaut. Oft heult sie auf, wegen gefühlter Nichtigkeiten… das Mäuschen hat am Boden eine kurze Ausdauer. Sie beschäftigt sich vielleicht 5, manchmal 10 Minuten am Stück bevor es ihr zu doof wird. Sie kommt dann entweder auf den Arm, ins Tuch, an die Brust, muss mal oder will schlafen. Nicht immer ist gleich klar, welches Bedürfnis sie hat. Bis ich es herausgefunden habe, kann es also schon mal länger dauern. Und oft versuche ich sie drum halt wieder hinzulegen, z.B. wenn sie gestillt ist und theoretisch nicht schon wieder müde… aber 5 Minuten später, ihr ahnt es, quäkt sie wieder. Das ist eigentlich nichts, was ich nicht von den Grossen her kennen würde… aber nachdem sie sich schon seit einem Monat auf den Bauch drehen und auch ein klein wenig besser greifen kann, wünsche ich mir und ihr eine neue Fähigkeit, die sie etwas länger zufrieden stellt und mir etwas mehr Verschnaufpausen gibt. Da sie tagsüber selten länger als 30 Minuten schläft und dies dann dafür so 3-4x täglich, renne ich gefühlt ständig hin und her… von einem Kind zum nächsten, von der Küche an den Computer, vom Esstisch aufs Klo, vom Sofa an den Wäscheständer, vom Laden nach Hause und und und…

Nachts weckt sie mich so an die 3x, d.h. der Schlafmangel plagt mich auch noch dezent. Meistens habe ich mittags und abends je ein Tagestief, an dem ich auf der Stelle einschlafen könnte. Was natürlich kaum möglich ist.

Und weil die Aufträge nicht weniger werden und die Kinder vorläufig auch nicht vernünftiger und die Ferien vor der Tür stehen, werde ich schätzungsweise bzw. ich bin es schon länger, hier auf dem Blog nicht mehr ganz so aktiv sein. Juli und August werden sicher etwas ruhiger. Danach startet dann der Alltag wieder und die Kita-Eingewöhnung steht bevor. Ich kann es mir noch so überhaupt rein gar nicht vorstellen, das Mäuschen dort abzugeben. Vielleicht verschiebe ich also das Ganze noch ein wenig? Aber zwei kinderfreie Vormittage würden mir gut tun. So könnte ich in Ruhe arbeiten bzw. auch mal was für mich tun. Denn das kommt einfach zu kurz und das merken dann alle. Happy mama, happ family… Nicht zuletzt, weil ich dann, wenn die Grossen da sind, auch wirklich Zeit für sie habe und nicht meine To-Do-Liste im Kopf habe. Und ich würde z.B. soooo gerne wieder mal was für meine Mäuse nähen. Ich habe noch so viel Stoff und Schnittmuster und kann es kaum erwarten, gerade für das Mäuschen… aber auch für die grosse Maus und mich… oder zum Sport gehen, die Abende frei haben, um einfach fernzusehen oder zu lesen… mal sehen… aber ich weiss eh, dass nach 4 Jahren wieder Luft da ist für mich, vielleicht ja schon früher, schrittweise… es ist also, wie so vieles im Leben, absehbar.

Noch mag ich gar nicht nach vorne blicken. Ich hatte zwei unterschiedliche Kleinkinder – ein sehr aktives, das keinen Stein auf dem anderen liess und einen unglaublichen Entdeckungs- und Freiheitsdrang hatte und ein ruhigeres, sehr nähebedürftiges und drum im Grunde eher pflegeleichteres. Wie das Mäuschen wird, da muss ich mich nun überraschen lassen. Spekulationen will ich nicht anstellen. Es steht uns noch so viel bevor: der Beikost-Start, das Krabbel-Alter, erste Worte, erste Schritte. Es bleibt sicher spannend!

Dennoch: dieser Blog liegt mir am Herzen und ich hätte gerne (wieder) mehr Zeit dafür, würde gerne mehr persönliche, mehr nützliche Beiträge schreiben, mehr Zeit haben für Recherche. Also, auch wenn ich kurzfristig nicht so aktiv bin, das kommt wieder, bleibt dran! 😉 Jetzt hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder etwas Energie tanken zu können, freue mich auf unsere gemeinsamen Ferien zu fünft als Familie und möchte diese möglichst ohne zu viele Aufgaben im Hinterkopf tun…

 

Elterngespräch – Schulreife

Gestern Abend hatten wir während ca. 30 Minuten im Kindergarten Elterngespräch… es ging dabei um die Entwicklung des Grossen, v.a. auch im Hinblick auf den Schuleintritt im August. Nun, da sind die Schweizer recht pragmatisch… es wurden gewisse Fähigkeiten getestet (ein Bild nachzeichnen, Puzzles lösen, Wörter und Sätze nachsagen, Farben und Mengen erkennen und benennen/wiedergeben, einen Ball dribbeln können etc.) und es gibt offenbar gewisse Dinge, die bis zum Schuleintritt noch geübt/gefördert werden (binden, eine gerade/gezackte/kurvige Linie genau nachschneiden und eben die Sache mit den Mengen, die Junior noch nicht ganz so gut beherrscht), ansonsten aber scheint das Ganze keine grosse Sache zu sein. Die Kindergärtnerin mag unseren Sohn sehr (sie haben am selben Tag Geburtstag) und er sie offenbar auch… er käme stets fröhlich und mit einem Lächeln in den Kindergarten. Er übernehme oft eine Führerrolle und natürlich erzählte sie, mit wem er besonders gerne spielt (was wir natürlich von ihm auch schon erfahren haben). Sie ist der Ansicht, dass er ein guter Schüler werde. Das freut natürlich das Elternherz auch wenn wir eher die Befürchtung haben, er werde ein fauler Schüler (der gut wäre, wenn er sich anstrengt…). Wir sind gepsannt! 🙂
Obwohl er alle Aufgaben brav erledigt, sei ihm doch das freie Spiel am wichtigsten. Das kann ich gut verstehen weil ich es von ihm nicht anders kenne und weil ich mir auch denke, dass das für einen 6-Jährigen durchaus legitim ist. Dies scheint aber kein Grund, ihn nicht für schulreif zu halten (ein Wort, das übrigens gar nie gefallen ist während dem Gespräch). Es ist ja auch noch fast ein halbes Jahr bis dahin…
Ich sehe nach wie vor dem Schuleintritt sehr gelassen entgegen und habe keine Bedenken, dass er sich nicht rasch einleben wird. Auch in punkto Kindergarteneintritt für die Maus habe ich keinerlei Bedenken. Auch liegt das für mich noch so weit weg (ich weiss, es wird schneller gehen als gedacht, wie immer 😉 …
Erst mal wird der Grosse am kommenden Samstag (19. März) 6 Jahre alt! 🙂 Er wünscht sich die halbe „Nexo Knights“-Serie von L*EGO und Muffins. Feiern werden wir nur mit den Verwandten, da er ja an einem Samstag Geburtstag hat… das reicht mir auch völlig zumal er selber ja Kindergeburtstage kaum besuchen mag wenn er eingeladen wird…

Und sonst? Alles verläuft hier in relativ ruhigen, geregelten Bahnen. Alltag pur… an diesem Wochenende werden die Kinder wieder Zeit mit meinem Vater und seiner Frau verbringen weil ich morgen Nachmittag an einem BJJ-Seminar in Zürich und am Sonntag ganztägig an einem Kata-Seminar für Braun- und Schwarzgurte (Kyokushinkai-Karate) bei Luzern sein werde… das ist dann auch mehr als genug für mich. Seminare sind zwar körperlich wenig anstrengend, geistig dafür natürlich umso mehr weil es viele, sehr viele neue Bewegungsabläufe zu merken geben wird. Und dann noch zwei verschiedene Kampfsportarten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen! Aber man kann es sich nicht immer aussuchen…

Dann wünsche ich Euch mal ein schönes Weekend, das Ihr im Gegensatz zu mir bei schönstem Wetter draussen verbringen dürft – kommt der Frühling so langsam? Wäre schön… 🙂

Der Wutzwerg

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal sagen würde aber so langsam wird die Maus anstrengend… sie fiel hier nie gross auf, war pflegeleicht und schnell zufrieden zu stellen (in der Regel durch Nähe oder etwas zu futtern – ganz wie die Mama halt ;). Sie ass, was auf den Tisch kam, meldete sich freiwillig für’s Schlafengehen und döste dann jeweils rasch weg wenn ich sie ins Bett begleitete und mich zu ihr legte. Zuhause spielte sie meist wunderbar und ganz versunken in ihrer Fantasiewelt. Auch mit anderen Kindern konnte sie immer gut und die Streitereien, die sie aktuell mit ihrem Bruder regelmässig hat, schiebe ich eher auf ihn.
In letzter Zeit allerdings wurde sie, wohl ganz entwicklungsgerecht, aufmüpfiger, wenn man das so nennen kann… sie meldet sich zwar immer noch wenn sie ins Bett will, das Prozedere hat sie aber unterdessen arg in die Länge gezogen. Kaum im Bett, sagt sie sie könne nicht einschlafen oder hat noch zig Wünsche (ein anderes Pyjama, zudecken, nicht zudecken, Wasser holen, noch mal auf’s Klo, nein, doch wieder aufstehen etc.) Man kann ihr auch gar nichts recht machen. Das Pyjama muss so und nicht so angezogen werden, das Licht will sie einschalten oder ich muss, wie man’s macht, passt es nicht, und das Geheule geht los… irgendwann schläft sie meist doch. Es kam erst einmal vor, dass ich mich ins Karate verabschiedete und Mann und Kind ihrem Schicksal überliess (sie schlief dann innert 10min mit Papa ein, ach ja… 😉
Dann entwickelt sie ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder, der jeweils am liebsten zuhause war und ist, eine Abneigung gegen das alleine mit mir zuhause sein. Noch vor 8 Uhr kann sie mir dann auf den Geist gehen mit „Was machen wir heute? Wohin darf ich gehen? Ich will aber jetzt sofort!“ Die letzten Worte werden natürlich empört geschrien. Und so muss ich, wenn ich einigermassen einen Frieden haben will, für irgendein Programm sorgen. Zum Glück kennen wir Freunde, denen es oft ähnlich geht, so dass der Mittwoch Morgen meist gut mit Playdates belegt ist. Manchmal reicht es auch, dass wir einkaufen gehen (was ja meist eh ein Traktandum ist, dass erledigt werden will und zwar am besten mit nur einem Kind). Gar nicht so schlecht fand ich auch, dass sie letztens den Vorschlag „Fitnessstudio“ dankend annahm und zu meinem grossen Erstaunen selbstbewusst in den Kinderhort marschierte (ich war laaange nicht mehr dort mit ihr weil zu stressig und sie eigentlich auch nicht so recht bleiben wollte…). Ich kann an den Tagen zwar nur Pilates oder Yoga machen, also nichts, das mich auspowern würde, aber schlecht ist das nun ja auch nicht. Eigentlich ist es ein guter Ausgleich zum restlichen Sportprogramm. Leider läuft mein Abo nächste Woche ab und, ach, mal sehen…

In einem Monat ist der Wutzwerg 4 und im August darf er in den KiGa und ich hätte es ja nicht gedacht, aber ich glaube, dass sie bis dann ebenfalls mehr als reif dafür ist und gerne hingehen wird und das, obwohl sie in vielem doch noch ganz, ganz klein ist/scheint. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass die Mama noch sehr an ihrem Baby festhält, nicht wahr?
Das 4-Jahres-Update folgt dann zum Geburtstag und vlt muss ich tatsächlich gar kein schlechtes Gewissen haben, dass wir ihr bis dahin ein eigenes Zimmer einrichten und anbieten werden weil sie vlt auch dafür so ein bisschen bereit ist? Ich bin gespannt…

Und wo steht Ihr mit Euren (bald) 4-Jährigen grad so? 🙂

So, und jetzt dann ab zum Mi-Playdate!
Ich wünsche Euch noch eine gute (Rest)woche. Und, hey, bald ist Advent, denkt an Eure Lieben und schenkt Ihnen kleine Aufmerksamkeit(en), die kann jeder gebrauchen in diesen kalten Tagen… manchmal reicht ein kleines „Hallo, ich denk‘ an Dich“ via SMS oder über eine der zahlreichen anderen Kommunikationsplattformen… es ist nur wenig Zeit, die ihr investieren müsst, aber den anderen freut’s bestimmt…

Kleine Steine, grosse Leidenschaft: Lego – des Grossen liebstes Spiel

Ich kenne kein anderes Kind mit einer derart ausgeprägten Fokussierung auf ein einziges, besonderes Spielzeug… Ich weiss nicht genau, wann es begonnen hat. Natürlich weiss ich, womit. Zuerst waren es die Duplo-Steine, die mittlerweile 4 Kisten in IKEA-Regalfachgrösse füllen. Aber schon vor dem 4. Geburtstag begann sich der Grosse auch für die kleinen Lego-Steine zu interessieren. Von da an wünschte er sich kaum mehr etwas anderes. Heute füllen die Steine der Sets, die er bis jetzt erhalten hat (und das sind viele!) einen ganzen Schubladenrollturm. Ja, den hat der Papa mal im Baumarkt gekauft damit wir die Steine nach Farben getrennt einsortieren können, gar nicht mal die schlechteste Idee… es gibt keinen Tag, an dem der Grosse sich nicht mit seinen Lego beschäftigt. Auch haben wir immer mehrere Versionen des aktuellsten Prospekts hier (der wird jeweils sehnlichst erwartet), weil diese „Lektüre“ ihm immer wieder als Inspirationsquelle dient. Und natürlich sucht er sich hier regelmässig Favoriten auf, die dann auf eine Wunschliste müssen. Wir haben schon zahlreiche Wunschlisten für Weihnachten und Geburtstage (ja, mehrere 😉 gefüllt, bearbeitet und wieder bearbeitet. Weil, die Wünsche ändern sich natürlich stetig, je nach Interessens- oder Wetterlage. Favoriten bisher waren: Lego City Arktis und Sumpfpolizei, Ninjago, Chima, Jurassic und aktuell Star Wars. Aber eigentlich nähme er alles! Mein Mann und ich haben schon in Erwägung gezogen, Lego-Aktien zu erstehen oder nach einem Spezialservice zu fragen, der uns jeweils die aktuellste Kollektion nach Hause schickt (haaahaa)… wie auch immer: bekommt er was, wird es natürlich gleich zusammen gebaut. Er baut natürlich auch Sets zusammen, die eigentlich für ältere Jungs wären. Da braucht er manchmal ein wenig Hilfe weil er ziemlich schluddrig sein kann, aber eigentlich geht es ganz gut. Es dauert dann aber in der Regel keine 10 Minuten bis er das Ganze wieder umbaut/modifiziert. Er baut die Sets dann auch kaum je wieder so auf wie sie gedenkt wären. Viel lieber baut er Eigenkreationen und steckt darin viel (sehr viel) Zeit und Mühe. Trotzdem wünscht er sich nicht einfach Steineboxen, nein, er mag, wenn, dann schon ein tolles Set haben… aber eben… Junior hat eine Idee und baut drauf los – mit nichts als seiner Idee im Kopf! Die kommen daher, dass er etwas im Katalog, im Lego-Heft, im iPad oder sonstwo etwas sieht, das ihm gefällt, und dann baut er es nach. Und es ist für uns immer wieder absolut verblüffend, wie gut er das schafft. Wir helfen ihm nicht, er macht das alleine. Und er schafft wirklich wahre Konstruktiontionskunstwerke, an denen wir selber wohl weit mehr tüfteln müssten wenn wir rein aus dem Kopf etwas nachbauen wollen würden… auf dem Foto ist jetzt nichts Herausragendes zu sehen, leider haben wir es bisher versäumt, jeweils Fotos zu machen, das sollten wir mal. In den letzten Tagen baute er z.B. ein Ewok-Dorf, einen Sternenzerstörer und irgendwas von oder für Jabba (Star-Wars-Fans wissen, was gemeint ist ;).
Zu unserem Leidwesen ist seine aktivste Zeit der Abend, so ab 19, 20 Uhr. Meist setzt er dann seine Ideen um. Und, man ahnt es, er hört dann nicht auf bis es fertig ist. Und das kann dauern. Es ist keine Seltenheit, dass er um 22 Uhr noch intensivst beschäftigt ist. Es wäre vergebliche Liebesmüh, zu versuchen, ihm vor Fertigstellung Einhalt zu gebieten.
Wir haben so eine leise Ahnung, dass diese Fähigkeiten ziemlich speziell sind und ihm vielleicht irgendwann im Beruf nützlich sein könnten sofern er dann auch irgendwie in diese Richtung tendieren wird?
Während er in seinem Zimmer hochkonzentriert baut, duldet er keine Ablenkung. Es stört ihn dann z.B., wenn die Schwester daneben sitzt und vor sich hin plaudert.

Maus

Vor 2 Jahren (damals noch in der Wohnung) waren noch die grossen Duplos aktuell 😉 Maus vorne, Grosser im Hintergrund…

Es ist wirklich faszinierend, wie er sich immer wieder in das Lego-Spiel vertiefen kann. Ein Spiel in dem Sinne ist es ja nicht mehr, er stellt seine Konstrukte auch selten länger auf/lässt sie ganz oder spielt mit den Figuren dann Rollenspiele. Er bricht relativ schnell wieder alles ab, verbessert noch etwas oder beginnt neue Projekte. Und man kann wirklich sagen, dass diese Leidenschaft nun seit bald 2 Jahren schätze ich, ungebrochen anhält und offenbar nie lange langweilig wird… natürlich sitzt er nicht den ganzen Tag mit seinen Legos im Zimmer… er hat ja den Kindergarten, wir gehen raus, er spielt mit anderen Kindern (auch Lego u.a. 😉 und manchmal beschäftigt er sich auch anderweitig. Aber die Lego, die machen ihn aus. Ich bin gespannt, wie lange diese Faszination noch anhält.
Mich würde interessieren, ob es noch mehr Kinder gibt, die derart versessen auf’s Lego-Bauen sind? Erzählt mal! 😉 Auch die Maus erhielt schon einige Mädchensets, übrigens, klar, aber sie spielt lieber anderes…
P.S.: Dieser Beitrag wurde übrigens nicht von Lego gesponsert (das haben die natürlich auch gar nicht nötig 😉