Ausflugstipps für Zuhausegebliebene mit „Hello Family“

Nicht jeder kann in den Sommerferien verreisen. Und auch wer z.B. eine Woche weg ist, möchte doch auch in den verbliebenen Wochen den einen oder anderen Ausflug unternehmen. Das ist eine gute Idee, denn in der Schweiz gibt es viele, spannende Ausflugsziele für Familien, die es zu entdecken lohnt. Zudem profitiert man mit der Hello Family Supercard von Coop mit Rabatt auf diverse Freizeitangebote. Darunter sind z.B. das Verkehrshaus in Luzern, das Maison Cailler, das Chocolarium, den Tamaro Park sowie die Tropenhäuser in Frutigen und Wolhusen. Mit der Hello Family Supercard erhält man als Familie jeweils 20% Rabatt auf den Eintritt. 20% Rabatt gibt es ebenfalls auf diverse Aktivitäten in Schweizer Pärken, z.B. das Wolli Kids Festival am 4. August in Zermatt oder das FamilienFestival Urnäsch Ende August – schöne Erlebnisse für die ganze Familie sind garantiert.

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Eine Übersicht über alle, laufend ergänzten Angebote, gibt es hier.

Nebst einer Auflistung der vergünstigten Angebote finden sich auf der Hello Family Website auch Informationen über 18 familienfreundliche Pärke in der Schweiz sowie weitere Ausflugstipps mit Kindern. Es lohnt sich also, durch die verschiedenen Vorschläge zu stöbern, die Rucksäcke zu packen und loszuziehen, um die Schweiz als Familie zu entdecken. Wann, wenn nicht in den Sommerferien, während der viele im Ausland auf Urlaubsreisen sind, lohnt es sich besonders, im eigenen Land in Ruhe auf Erkundungstour zu gehen?

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Fotos: Coop Hello Family
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Coop Hello Family.

Ausflug zum „Riesenwald“

Am Mittwoch haben wir einen ganz besonderen Ausflug eingeplant. Und zwar wurden wir eingeladen, den „Riesenwald“ in Elm/Glarus zu erkunden. Der Ort dürfte zumindest den Schweizer Lesern ein Begriff sein, stammt doch das leckere „Elmer Citro“ von hier. Zudem gehört die „Tektonikarena Sardona“ zum Weltkulturerbe – mehr darüber erfährt man auch im Riesenwald.

Elm Riesenwald

Ausgestattet mir Karte, Notizbuch, Stickern und Bergbahnkarten kann das Abenteuer beginnen.

Zwar haben wir rund 1 Stunde für die Anfahrt benötigt, diese hat sich aber sehr gelohnt. Der „Riesenwald“ ist ein toller, rund 1,5h langer, gepflegter und kurzweiliger Erlebnisweg mit zahlreichen, attraktiven Stationen und Grillstellen, der Gross und Klein gleichermassen begeistert. Wir waren wirklich schwer beeindruckt. Wir kennen mittlerweile einige solcher Wege und ich muss sagen, dass dies mit Abstand einer der schönsten ist, den wir bis jetzt gesehen haben. Deshalb an dieser Stelle schon mal ein erster Tipp: fahrt frühzeitig los damit ihr genügend Zeit habt um auch mal an der einen oder anderen Station etwas länger zu verweilen. Wir empfehlen auch, den Rucksack mit Grillgut etc. zu bestücken und an einer der vier Grillstellen eine Mittagsrast einzulegen. Holz ist überall verfügbar und muss nicht mitgenommen werden. Nur das Wasser ging uns nach der Mittagspause aus, also nehmt genügend mit.

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Talstation in Elm…

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Wer kann das Martinsloch erkennen?

Die Geschichte von Martin
Aber mal schön von vorne: Mit der Gondelbahn fährt man von Elm zur Bergstation Ämpächli, wo der Erlebnisweg startet. Schnell ist man bei der ersten Station angelangt und rasch gelangt man zur nächsten usw. Schon jetzt kann ich also sagen, dass Langeweile garantiert nicht aufkommt, da man wirklich nie lange laufen muss um schon die nächste Station zu erkennen. Für die Kinder ist das sehr motivierend 🙂 Der Grossteil des Weges führt zudem relativ eben durch schattige Waldabschnitte. Es gibt nur ein paar wenige Steigungen. Viel Spass mit unseren Fotos! 🙂

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Auf dem ganzen Weg gibt es sehr viel zu entdecken, denn dieser erzählt die Geschichte von Martin (angelehnt an die Sagen rund um das „Martinsloch„), der jeden Sommer seine Grossmutter in den Bergen besucht und sich von ihr Geschichten von den Riesen erzählen lässt und vieles erlebt. Die ganze Geschichte ist sogar als Buch erhältlich, ein kleiner Ausschnitt davon wurde auf die Karte gedruckt, mit deren Hilfe wir den Riesenwald nun erkunden. Jede Station erzählt einen Teil der Geschichte auf einer Tafel. Die meisten Bauten auf den Stationen sind aus Holz und laden zum Spielen und Entdecken ein – die Riesentafel, das Stein-Xylophon, ein verkehrtes Haus, die Riesen-Küche und -hängematte, der Ohrenbaum und vieles mehr. Im Kräutergarten kann man Sauerampfer kauen, im Gästebuch einen Gruss hinterlassen und der Riesenwasserspass ist wohl selbsterklärend 😉

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Gut ausgestattete Rastplätze
An der 7. Station, die ungefähr in der Mitte des Weges liegt, haben wir uns für unsere Mittagspause nieder gelassen. Ich habe im Schatten auf Hackschnitzeln eine Decke für das Mäuschen ausgebreitet und dort haben wir dann auch gegessen. Es gab zwar drei bequeme Holzbänke und -tische, aber die waren alle an der Sonne und die war an diesem Tag doch ziemlich stark. Wir waren auch nicht die einzigen, es waren mehrere Gruppen unterwegs auf dem Weg.

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Nach unserer ausgedehnten Pause und leckerem Mittagessen sind wir dann weiter gelaufen und kamen dann schon bald oberhalb des Ämpächli-Restaurants aus dem Wald und ans Ziel. Wir bestellten noch ein Eis und eine Flasche Wasser, liessen uns auf der Terrasse nieder und die Kinder tobten sich noch etwas auf den Riesen-Trampolinen aus, zu denen man von der Terrasse aus hinunter sehen kann. Hier gibt es auch einen Sandkasten, Tretautos sowie weitere Spielgelegenheiten und man kann im Restaurant ein Sieb ausleihen um in „Elmar’s Goldmine“ Gold-Nuggets zu sieben. Die grösseren Kinder können sich an der Bergstation einen Mountaincart oder ein Trottinett ausleihen und die Strecke zur Talstation damit herunterfahren – sicher ein toller Spass!

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Für uns wurde es dann auch langsam Zeit für die Talfahrt. An der Bergstation wurden wir sehr freundlich verabschiedet, die Kinder bekamen sogar noch ein Schokolädchen mit auf die Heimreise. Und so sind wir dann gestärkt und zufrieden (und mit schlafenden Kindern) wieder von unserem Abenteuer nach Hause gefahren 😉

Facts & Figures
Strecke
: 2,5 km
Höhe: 1490 müM
Höhendifferenz: ca. 60m
Stationen: 17
Kinderwagentauglich: ja

Na, wäre der Riesenwald auch etwas für Euch? Ich freue mich, wenn Ihr ihn auch mal besucht und uns darüber berichtet 🙂 Wir werden den Weg sicherlich wieder einmal besuchen.

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Dieser Beitrag entstand in angenehmer Zusammenarbeit mit der Elm Ferienregion.

Unser Besuch im Ravensburger Spieleland

Endlich komme ich dazu, unseren Bericht zu schreiben 🙂 Wir waren schon vor einigen Jahren, als die Maus noch klein war, schon mal im Ravensburger Spieleland. Lustigerweise haben wir von ihr ein fast identisches Foto im Sandkasten gemacht damals… in meiner Erinnerung war das Spieleland nicht viel mehr als ein riesiger Spielplatz, aber seitdem hat sich doch einiges verändert. Erstens sind die Kinder nun gross genug, um viele Fahrgeschäfte mit und ohne unsere Begleitung zu nutzen. Zweitens hat sich das Spieleland auch etwas vergrössert. Ziemlich neu ist z.B. das Feriendorf. Es war zu unserer Anreise noch geschlossen, sonst hätten wir spontan auch eine Nacht dort gebucht. Wir fuhren nämlich nach dem Frühstück los und waren dann so gegen 11 Uhr dort und fuhren auch erst nach 18 Uhr, als die meisten Bahnen schon geschlossen waren, wieder nach Hause. Dennoch haben wir gefühlt nur einen Bruchteil der Attraktionen besucht. Wenn Ihr also von weiter weg anreist, lohnt sich die Übernachtung! Und wenn Ihr nah wohnt, lohnt sich die Saisonkarte!

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Obwohl es ein Brückentag war, an dem wir das Spieleland besuchten, und der Parkplatz schon ziemlich voll war, mussten wir nicht anstehen am Eingang und wurden sehr zuvorkommend an der Kasse bedient. Die Mitarbeiter waren alle sehr hilfsbereit und freundlich. Gleich am Anfang des Parks gibt es zwei Hüpfkissen – für grössere und kleinere Kinder – ideal, um sich nach der Autofahrt erst mal auszutoben 😉 Ich bin auch sicher, dass wir gar nicht weit gekommen wären, wenn wir die Kinder nicht irgendwann darum gebeten haben, wieder runter zu kommen 😉 Auch vor der Heimreise musste das Hüpfen nochmals sein…

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Aber dann warteten schon die ersten Attaktionen: das Tierkarussell, die Traktoren, die lebenden Schweine und Esel, die man streicheln durfte und ein mit Wasser spritzender Frosch. Anstehen mussten wir im Schnitt 10-15 Minuten, am längsten beim Raketenblitz. Da das Mäuschen derweil in der Trage schlief und eben doch einige Leute anstanden, kam ich leider nicht in den Genuss, aber der Mann und die Kinder fanden sie Bahn super. Das es nach Mittag doch ziemlich heiss wurde, waren natürlich alle Wasser-Attraktionen sehr beliebt, da waren die Wartezeiten vermutlich auch ein wenig länger. Der Park füllte sich schnell, aber die Menschen verteilten sich gut.
Als bei uns der Hunger kam, da war es schon weit nach Mittag, wurde es ein wenig schwierig… das Seerestaurant war verständlicherweise voll und eine (offene) Imbissbude fand sich nicht, so dass wir Richtung „Burger-Meisterei“ liefen. Burger gehen immer und dass man sich hier den Burger selber zusammenstellen kann, klang schon mal spassig. Drinnen konnten wir einen Platz ergattern, aber leider war auch hier die Wartezeit ziemlich lang. Immerhin war die Getränkeausgabe schnell und auf den Burger konnte man am Platz warten bis die entsprechende Nummer angezeigt wurde. Einen Spielbereich für Kinder gab es nicht, dafür bekamen sie ein Puzzle, was die Wartezeit etwas angenehmer gestaltete.

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Im Nachhinein hätten wir vielleicht selber eine Jause mitgenommen, denn es gibt auch einige Picknickstellen für diesen Zweck. Leider waren auch nicht alle „süssen“ Imbissbuden geöffnet, denn bei dem Wetter hätten wir gerne irgendwo noch ein Eis geholt (wir kauften dann eins aus der Truhe im Laden nach der Bootstour).

So gestärkt machten wir uns dann wieder auf den Weg in den Park um noch ein paar Attraktionen zu besuchen. Übrigens: vieles ging auch mit Tragebaby problemlos: ich durfte mit dem Zug und dem Traktor fahren, „Hein Blöd’s Bootstour“ mitmachen und auch mit auf den Aussichtsturm.
Unser Grosser überraschte uns dann sogar, indem er sich ganz alleine für das im Titelfoto abgebildete Fahrgeschäft anstellte! Es gefiel ihm dann auch und er wollte noch mal fahren, vor einer Weile wäre das noch undenkbar gewesen!

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Beide Kinder fuhren noch mit ihrem Papa mit den schnellen Nilpferden im Wasser herum und hatten Spass dabei. Sie liefen einmal durchs Labyrinth und spielten im Hubschrauber Memory. Gerne hätten sie noch an weiteren Stationen Halt gemacht und die Karpfen im See fanden sie auch sehr spannend, aber am Schluss überwog dann der Wunsch, sich noch ein Buch aus dem Shop auszusuchen. Da erinnerten wir uns wieder an die Relax-Zone mit den Hängematten. Da hätt‘ ich mich nach einem warmen Tragetag ja zu gerne reingelegt 😉 Aber das Mäuschen war da wieder müde und so machten wir uns hurtig auf den Heimweg…

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Es hätte auf jeden Fall noch viel zu entdecken gegeben. Auch das Schoko Haus von Ritter Sport mussten wir links liegen lassen – da hätte ich mich ja zu gerne eingedeckt 😉 War wohl besser so 😀

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Schön ist, dass das Ravensburger Spieleland für fast jedes Alter etwas bietet, so kann man gut mit Kindern unterschiedlichen Alters hingehen und auch mal mit den Kleineren eine Weile an der Sandgrube oder beim Platz mit den Bobby Cars und Tret-Traktoren verweilen während die Grossen für die Fahrgeschäfte anstehen. Und viele Fahrgeschäfte sind auch schon für kleine Kinder offen – in Begleitung eines Erwachsenen.
Im Sommer sind die vielen Wasser-Attraktionen natürlich sehr beliebt. Zwischendurch gibt es auch Stationen, an denen man beim Durchlaufen ein wenig nass wird, super, um sich kurz abzukühlen…

Na, habt Ihr auch Lust bekommen, mal nach Ravensburg zu fahren? 🙂

Wir bedanken uns herzlich beim Ravensburger Spieleland für die Einladung!
Fotos: privat/Ravensburger

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Produkttest: Kinderrucksack von Vaude

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Da mein Sohn vor kurzem in die Schule kam, war mir auch klar, dass wir einen Wanderrucksack für ihn benötigen werden denn sicher wird er mit seiner Klasse bald den ersten Ausflug oder eine Wanderung unternehmen. Dafür wäre die Schultasche zu gross und unpraktisch und der Kindergarten-/Waldspielgruppen-Rucksack zu klein. Bei unserer Suche nach einem geeigneten Rucksack, der gross, aber nicht zu schwer ist, sind wir auf die Firma Vaude gestossen und durften testen. Ich habe mich für den „Puck“ entschieden, der 10 Liter fasst und wurde positiv überrascht, denn der Rucksack bietet nicht nur genügend Platz sondern auch tolle Extras: aussen gibt es zwei Netzfächer, in die wunderbar eine Getränkeflasche oder ähnliches passt, so dass man nicht jedes Mal den Rucksack öffnen muss wenn man Durst hat. Auf einer Seite ist eine grosse Lupe angebunden, mit der sich unser kleiner Entdecker unterwegs prima Insekten, Pflanzen und dergleichen genauer ansehen kann. Die kann er sicher gut gebrauchen wenn es z.B. mal auf eine botanische Exkursion geht 😉 Auch kann man an zwei Gummischlaufen an der Aussenseite einen Stock einhängen. Der Grosse sammelt sowieso gerne Stöcke, geschnitzt kann man damit auch prima Würste zum Bräteln aufspiessen 😉

Im Innern des Rucksacks hat es ein separates Fach mit einer kleinen Sitzmatte, das finde ich ebenfalls sehr praktisch, wenn er sich mal nicht auf den (nassen) Boden setzen möchte. Das Innere des Rucksacks kann mit Gummizug/Kordel gut unter dem Deckel verschlossen werden.
Im Reissverschlussfach im Deckel des Rucksacks befindet sich sogar einen Regenschutz! Den kann man aber auch herausnehmen wenn man den Platz benötigt. Mit einem Gummiband unter dem Deckel kann man eine zusammengerollte Jacke oder Decke befestigen (Fotos vom Innenleben am Textende).
Das Rückenteil ist gut gepolstert, der Boden des Rucksacks sehr robust und es gibt auch einen Hüftgurt für mehr Stabilität beim Tragen. Träger und Gurte lassen sich natürlich verstellen.
Ich halte die Grösse des Rucksacks für optimal für meinen Sohn. Jacke, Znünibox, Getränkeflasche etc. haben problemlos Platz. Zudem ist der Rucksack mit 560g selber sehr leicht.
Falls Ihr Euch für das Modell interessiert, für Mädchen gibt es eines mit schönem Muster und natürlich sind noch weitere Farben erhältlich.

Wir bedanken uns herzlich bei Vaude für die Testmöglichkeit! 
Welche Rucksäcke habt Ihr für Eure Schulkinder? Nutzt Ihr diese auch, wenn Ihr privat draussen unterwegs seid oder wandern geht?

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Auch die Maus (noch ohne Rucksack 😉 wollte die Lupe mal ausprobieren…

Von Höhen und Tiefen…

Ihr wisst, dass ich nichts von Friedefreudeeierkuchen-Getue halte. Ich könnte hier tolle Fotos posten (was ich auch tue) und nur Gutes erzählen. Aber so ist die Welt nicht. So bin ich nicht. So ist das Leben nicht. Seit jeher bin ich eher eine, die gefühlsmässig Achterbahn fährt. Das ist super anstrengend aber es hat mich noch nicht umgebracht. Sprich: ich habe selten eine Dringlichkeit gesehen, irgendwas daran zu ändern. Wie auch immer, es hat sich bestimmt vererbt. Mein Sohn ist da ganz ähnlich. Aber fangen wir woanders an, denn ich habe länger nicht gebloggt. Am Freitagnachmittag waren wir mit unserer Mittwochsclique beim Nikolaus in Schellenberg. Irgendwie war die Stimmung heuer nicht ganz so festlich. Die Kinder liefen rasch hoch, es hatte null Schnee und irgendwie sind die Kinder wohl beim Anblick eines Nikolauses nicht mehr ganz so verzaubert wie noch vor 2-3 Jahren… aber es war nett, das schon, und wir waren zum Glück zeitig unterwegs denn beim wieder Runterlaufen begegnete uns eine wahre Völkerwanderung. Ja, der Nikolaus im Walde ist kein Geheimtipp mehr… in der Nacht auf Samstag hat die Maus sich im Bett erbrochen, entsprechend kurz war die Nacht. In der Nacht auf Montag hat sich der Grosse erbrochen, also dito. Bei beiden war es wohl nur eine temporäre Grippe (meine Kinder liegen nie lange flach, wenn überhaupt) oder die Folge übermässigen Nikolaus-Süssigkeitenkonsums. Mir ging es in der Folge aber am Montag auch bescheiden. Bis ich um 2 Uhr nachts das Bett gewaschen und alle zu viert in einem viel zu kleinen Bett wieder ihren Schlaf fanden, dauerte es ein wenig… bin trotzdem pflichtbewusst zum Sport, musste mich da aber schon zusammenreissen. Mein Magen fühlte sich nicht gut an. Am Nachmittag bin ich dann auf’s Sofa und schlief eine Weile derweil der Mann (der zum Glück frei hatte aufgrund des Feiertags am DI) mit der Maus erfolglos auf die Suche nach Lichterketten für den Christbaum fuhr. Grosser war im KiGa. Ich war nicht wirklich einsatzfähig, stand nur kurz auf, um zwei Facebook-Gewinnspiele zu beenden. Abends ging ich früh schlafen, hatte aber eine unruhige Nacht. Danach ging’s dann wieder einigermassen. Wir haben nicht viel unternommen, was, seht Ihr auf der Facebook-Seite.
IMG_5476Ich möchte aber noch vom Sonntag erzählen. Da waren alle soweit fit, das Wetter der Hammer und ich musste raus und mich bewegen. Bei schönem Nicht-Sommer-Wetter (im Sommer ist es zu heiss :P) ist dieser Impuls bei mir immens. Ich könnte jetzt, sh. oben, erzählen, dass wir auf’s Wildschloss gewandert sind und alles super. Aber der Weg dorthin wahr, auch wörtlich, steinig und steil. Unser Sohn hat seit je her ein Problem mit Outdoor-Aktivitäten. Sie stören seine kleine, friedliche LEGO-Welt. Er wäre lieber zuhause. Hier kommen wir also immer, IMMER an einen Konfliktpunkt. Nicht immer packen wir Eltern es, uns durchzusetzen weil uns einfach der Nerv für diese Grabenkämpfe fehlt. Das ist dann sch… erstens weil wir dann unzufrieden sind und zweitens weil die Kinder die frische Luft und Bewegung brauchen. Ja, das tun sie, sie wissen es nur nicht! Klar gibt es verregnete Tage an denen wir das Haus nicht verlassen und die überstehen wir auch. Aber an den konfliktreichen Tagen merkt man den Kindern gegen Abend den Energieüberschuss an. Das ist fatal. Dann wird grundlos gestritten und gezankt, übermässiger TV-Konsum eingefordert (und letztendlich von endgenervten Eltern auch gewährt) oder die Bude zum Affenzirkus. Dann wird herumgerennt, auf dem Sofa rumgehüpft, mit Dingen geschmissen, da werden die Turnmatten rausgezogen und es erfolgt die logische Entladung der überschüssigen Energie… bis einer heult. Und es heult immer einer weil Sturz, Zusammenstoss, whatever. Mich stört das wenig, den Mann sehr, es ist also nicht erwünschtes Verhalten. Ergo gehen wir raus so lange wir noch können. Wenn also mein Wille, etwas durchzuziehen stark genug ist, dann funktioniert es auch. Es braucht nur Geduld. Viel Geduld. Denn, und da könnt Ihr Euch sicher sein, Junior gibt nicht schnell auf. Er zetert also von der Ankündigung der Outdooraktivität über das Anziehen und die Autofahrt bis und mit zu den ersten paar hundert Metern. Er ist stinksauer und teilt das auch lautstark mit. Er flucht und schimpft über die unglaubliche Ungerechtigkeit und uns Eltern, denen er befremdliche Adjektive an den Kopf wirft. Es ist immer das selbe Spiel… Mann ist jeweils kurz vor der Kapitulation, ich bleibe eisern und lustigerweise ist an diesem Punkt dem Sohn seine Sturheit so im Weg, dass er nicht anders kann als beleidigt weiterzustapfen. Dieses mal in einem Affentempo. Es rannte also der Sohn voran die steilen, steinernen Waldwege hoch, die schwitzende und seine Schwester tragende Mutter stapfte hinterher und ebenso der Rucksack-tragende, schwer schnaufende Papa. In nullkommanix waren wir oben. Wir waren mal im Sommer und sind da weit länger unterwegs gewesen. Als der Sohn sein Tempo fand, wurde er zusehends entspannt und die negative Energie wandelte sich urplötzlich in den Willen, diesen Weg zu schaffen und auch den Stolz und das Wissen darüber, dass es klappen würde. Und schon war er wie ausgewechselt, zeigte uns Steine, erzählte uns irgendwelche Dinge und war guter Laune. Erleichterung… endlich. Oben angekommen tankten wir die letzten Sonnenstrahlen, assen Zvieri und genossen die Aussicht. Der (gefühlt viel längere) Heimweg war kein Problem mehr. Auch Maus lief zwischendurch. Natürlich bestärkte der Sohn noch auf dem Weg nach oben, er wolle dann noch heute wieder runter und nochmals hoch (äh, ja…) und morgen wolle er wieder wandern und übermorgen sowieso. Klare Sache: die Glückshormone taten ihren Dienst… nur leider, und ich weiss das ja, halten die nicht länger an und dieses Gefühl wird von ihm auch nicht gespeichert. Deshalb werden wir wieder Krieg führen, immer dann wenn wir etwas unternehmen wollen. Daran gewöhnt man sich nicht, aber es ist zu schaffen…
Nach der Wanderung durften die Kids in die Wanne und Papa kochte unsere aller Lieblings-Thaisuppe. Perfekt! Ja, so sollte es immer sein…
So, und jetzt sind wir schon wieder mitten in der Woche angelagt, ihr wisst ja, dies ist der Rush-Day. Aber heute geht’s, weil: wir haben eine Freundin der Maus zu Besuch und während die Mädels friedlich spielen (hach, Mädels spielen immer so schön friedlich…), konnte ich anfangen, meinen Kram abzuarbeiten. Und nachmittags sind wir dann zum Playdate bei der Kollegin. Der Mann ist ganztags ausser Haus.
Langsam nähert sich der Geburtstag der Maus und Weihnachten. Bin noch immer nicht sonderlich in Stimmung. Mir graut vor den viel zu langen Weihnachtsferien… ich mag‘ lieber den Alltag oder dann gleich ganz weit weg zu sein (an der Südsee? :P). Mit den Kindern so lange zuhause ohne jegliche Spielkameraden, liebe Freunde lange nicht sehen (weil alle ihren familiären Verpflichtungen nachgehen) und draussen nur die Kälte (und ihr wisst ja jetzt, wie viel es bei uns braucht, um rausgehen zu können), da wird uns Eltern die Decke schnell auf den Kopf fallen… ich sehe die Kinder endlos miteinander streiten… aber vielleicht male ich auch den Teufel an die Wand und es wird schon (ganz harmonisch?) werden. Ich nehme mir schon vor dem Jahreswechsel vor (weil für den Jahreswechsel mache ich mir nie Vorsätze!), das mir angebotene Sportprogramm auch während der Ferien durchzuziehen. Bazinga!
Habt’s eine gute Restwoche! 

Unser Ausflug ins Legoland

Letzte Woche habe ich meinen Mann gefragt, ob er evtl. am FR frei nehmen könnte um einen Ausflug zu machen, die langen Herbstferien ein bisschen zu unterbrechen quasi… er meinte, das sollte kein Problem sein und so setzten wir den schon lange gehegten Plan, einmal die Kinder mit einem Besuch ins Legoland zu überraschen, in die Tat um. Bisher waren unsere Ausflüge selten frei von irgendwelchen Konflikten aber dieses mal klappte es wunderbar. Nach 2h Fahrt, welche die Kinder problemlos meisterten, checkten wir ein und durften das Auto vor unserem Bungalow im Ägypten-Stil parkieren. Gleich ging es los in den Park… ein Stückchen Fussweg durch den Wald und schon standen wir vor dem Eingang. Zuerst suchten wir uns ein Restaurant (es war Mittagszeit) und genossen, alle hungrig von der Fahrt, gemeinsam zwei Teller mit SchniPo. War wirklich sehr lecker (für SchniPo, das will was heissen!) Wir hatten echt Glück mit dem Timing denn der Park war überhaupt nicht voll so dass wir praktisch nirgends anstehen mussten. So schlenderten wir ein bisschen durch den Park und testeten verschiedene Bahnen. Sogar Achterbahn fuhr unser Grosser, der mit 109 cm Grösse grad knapp akzeptiert wurde – nochmals Glück gehabt. Auch ein Besuch der Lego-Fabrik und im Lego-Shop durfte nicht fehlen und die Kinder durften sich auch etwas aussuchen… mitten im Jahr, jaja… 😉 Um 17 Uhr (Schluss des Bahnenbetriebs) konnten die Kids noch eine letzte Runde in einem Boot drehen und danach machten wir uns langsam auf den Rückweg, alle guter Laune. Wir bezogen unser Bungalow (nicht riesig aber komfortabel und genug Platz für eine Nacht) und spielten noch ein wenig. Von hier ab begann leider für mich der ungemütliche Teil denn ich bekam Kopfschmerzen. Zwar hatte ich für die Kinder alle möglichen Medis dabei, dachte aber nicht an uns… Am selben Abend bekam ich auch meine Periode und – das hängt wohl zusammen – entwickelte eine regelrechte Migräneattacke. Zuerst gingen wir aber essen in die Ritterburg. Tolles Ambiente, wirklich leckeres Essen. Nur leider dauerte es recht lange bis die Hauptspeisen kamen, meine hatte nochmals grosse Verspätung. Die Kinder waren müde und geschafft vom Park, es war also nicht optimal. Als Entschädigung wurde uns ein Dessert offeriert, was ich ablehnte weil die Kids wirklich sehr quengelig waren. Dafür bekamen wir dann die bestellte, zweite Wasserflasche kostenlos. Die Kopfschmerzen wurden im Zimmer nicht besser, ich legte mich zwar gleich hin und döste kurz weg, die Maus war auch schnell neben mir eingeschlafen aber dann wurde ich vom Grossen geweckt und von da an wurden die Schmerzen unerträglich. Ich nahm Tramadol-Tropfen (für die Kinder), es half aber nicht. Ich wälzte mich gefühlte Stunden hin und her und musste dann irgendwann in der Nacht auf die Toilette und – praktisch gleichzeitg – auch heftig erbrechen. So viel zum Abendessen, das ich fast abbestellt hätte… von da an ging es dann zum Glück aufwärts. Am Morgen war noch ein Druck da aber es ging dann bald besser.

Nun entpuppte sich das bei der Reservierung angewählte „Gourmet-Frühstück“ (Aufpreis 25€) als wahrer Glückstreffer: Sehr wenig Leute in diesem Bereich, eine gute Auswahl, vieles inbegriffen, Spielecke und Bedienung sowie Buffet während nebenan im grossen Speisesaal eher dicke Luft herrschte und die hungrigen Leute Schlange standen als wir fertig waren. Gestärkt packten wir die Koffer und fuhren zum Haupteingang um uns ins Samstagsgetümmel zu stürzen. Zwar waren merklich mehr Leute hier als noch am FR aber das Wetter war nach wie vor ideal (bewölkt aber trocken und mild) und am Mittag fanden wir auch gleich problemlos einen Platz im Restaurant unserer Wahl (Dino-Grill). Ganz anders noch als im Frühsommer im vollen Europapark. Sowohl mein Mann als auch ich fuhren auch nochmals Achterbahn mit Grossem (ich war das nicht mehr gewohnt und schrie wohl ziemlich laut :D… auch bewunderten wir die Kürbis- und Halloween-Deko im Park. Am Nachmittag hatten wir dann soweit alles gesehen und machten uns zeitig und zufrieden auf den Heimweg. Legoland – wir kommen wieder! Schön war’s! 🙂

Und nun noch die Fotos, ich glaub‘ die kamen oben… 😉 Man sieht dass wir Star-Wars-Fans sind 😉 Viel Spass! 🙂

Ferienstimmung

Hier herrscht wahrhaftig Ferienstimmung. Seit Tagen föhnt es, was das Zeug hält, es ist sonnig und sommerlich warm bis zu 24 Grad 🙂 Nun werden wir also doch noch für den miesen, oft regnerisch-kalten Sommer belohnt… Ich geniesse ich total, die Tag mit den Kindern draussen zu verbringen und zu tun und lassen, wonach uns grad so der Sinn steht… draussen sitzen und den Wind um die Nase haben, das ist als würde die Seele gestreichelt… finde ich 😉 Auch wenn’s die meisten eher nervig und kopfschmerzfördernd finden 😉 Auch ist es einfach schön unkompliziert, ohne viel Kleidung raus zu können 😉 A propos Kleidung: Nähtechnisch war ich auch wieder fleissig. Als die Kinder in Kita/Hort waren, habe ich für die Maus einen Pulli und eine dazu passende Hose aus pinkem Sternen-Sweat genäht und für den Grossen einen Jerseypulli mit 3/4-Ärmeln. Vorne Dinos, hinten Traktoren und die Ärmel aus Sternenstoff. Eine Jerseyhose aus Sternenstoff ist ebenfalls in Entstehung… 🙂 Und ich habe noch viiiel weiteres im Sinn, nur leider reicht die Zeit nie, um mal einen grossen Wurf zu machen. Abends bin ich noch an einer Häkelmütze für mich und an einer Strickweste für die Maus dran 😉

Im Web kursiert ja gerade eine Kolumne, welche den ganzen DIY-Wahn kritisiert. Ich kann damit null anfangen. Ich entspreche dem Klischee. Stricken/Häkeln/Nähen ist für mich tatsächlich tiefenentspannend und ich würde am liebsten jede freie Minute damit zubringen. Es ist toll, etwas zu schaffen, nur verblogge ich es natürlich nicht umfänglich, habe keinen Dawanda-Shop und produziere auch keine eigenen Schnittmuster oder so 😉 Wieso das so ist, weiss ich auch nicht… als Kind hatte ich nur halb so viel Freude daran, jetzt macht es richtig Spass, v.a. wenn das Ergebnis zu überzeugen weiss 😉 Als nächstes muss ich wohl mal meine NähMa warten damit sie wieder „rund“ läuft. Ich sollte sie mal ölen, weiss aber nicht wie… ich kann mich nicht erinnern, dass meine Mutter sich da je darum gekümmert hat (aber vlt hat sie!) und wenn, dann ist das natürlich viel zu lange her!

Morgen begeben wir uns noch auf einen spontanen Kurztrip, mal sehen wie’s wird… ich werde berichten 😉 Habt ein schönes WE! 🙂

Befindlichkeiten…

Ich war bei der Kosmetik, beim Friseur und heute dank meines Vaters, auch beim Sport… das tat gut, alles das. Zeit für mich zu haben, an meinem Äusseren zu arbeiten (das sehr renovierungsbedürftig ist 😉 …

Mein Mann und ich hatten am Samstag Zeit für Zweisamkeit und verbrachten fast den ganzen Sonntag mit den Kindern auf einer Sandbank am Rhein, grillierten Fisch über dem offenen Feuer (also mein Mann grillierte ;), lagen und gruben im Sand, holten Wasser, bauten und schaufelten und das alles bei sehr sommerlichen Temperaturen. Es war zwar ein Geschlepp bis wir alles vom Fahrradanhänger über die Felsen nach unten geschafft haben, aber es hat sich gelohnt. Es fühlte sich wahrlich an wie ein Tag am Meer. Die Füsse im Sand, den Wind im Haar und die Sonne im Gesicht derweil die Kinder glücklich spielten – das erdet, das lädt die Mamabatterien neu auf…

Denn zurzeit schlafen die Kinder oft schlecht, gehen spät ins Bett oder erwachen nachts häufig. Da ist man abends einfach K.O. Da fehlt die Energie für alles andere als eine leichte Konversation und gedankenlosem TV- oder Facebook-Konsum… da fehlt mir die Kraft, noch zu häkeln oder ein Schnittmuster zusammen zu kleben (für’s Nähen fehlt eh die Zeit), geschweige denn noch zu lesen.

Aber für alles kommt irgendwann wieder eine Zeit…

Wir haben gerade die Mitte der ersten Ferienwoche erreicht und bislang ging es ganz gut auch wenn die Nachbarn zum Teil fehlen. Türe auf, Kinder raus und rein und zufrieden spielend – das ging mit dem Nachbarsjungen immer am besten. Aber es geht auch so… das Wetter ist schlechter, uns stehen zwei terminfreie Wochen bevor, mal sehen, was wir so unternehmen werden.

Ein Update zu unserem grossen, nun schon 4,5-jährigen Jungen: Seit wir aus dem Urlaub zurück sind, trinkt er seinen Kakao aus der Tasse, das Fläschchen haben wir endgültig abgeschafft (und ihn dafür mit der seit April ersehnten LEGO-Arktis-Packung belohnt) und fast wie von selbst verabschiedet er sich schleichend auch von seinen Schnullern – wer hätte das gedacht!? Ich war sicher, er würde die noch bis Schulanfang haben und doch erhoffte ich mir durch den Kindergarteneintritt eine Besserung. Dadurch dass wir hart blieben und die mittlerweile kaputtgebissenen Schnullis nicht ersetzt haben, braucht er sie immer weniger. Er nimmt sie oft nicht mal mehr mit ins Bett, was sehr erstaunlich ist. Tja, so kann’s gehen… ich bin froh, dass ich die Abgewöhnung zu keinem Zeitpunkt beinhart weiter verfolgt habe weil er es einfach noch brauchte (angeblich besteht das Saugbedürfnis bis zum 6. Lebensjahr). Dass er sich nun praktisch selber davon trennen kann, wird sein Selbstbewusstsein stärken. So ist es kein Zwang… Ich denke, dass sich die Zähne davon noch erholen werden bzw. der Kiefer. Mal sehen was der Zahnarzt sagt, für den wir Ende Monat aufgrund des KiGas einen Pflichttermin erhalten haben hier im Ort… Unser Grosser malt derzeit hingebungsvoll aus, was ihn vor dem KiGa nicht interessiert hat. Ausserdem räumt er auf, freiwillig, und ohne dass man ihn darum bittet. Und vertieft sich nach wie vor stundenlang mit seinen Legos… er ist viel ausgeglichener… meistens 😉 Und weil ich’s schon lange nicht mehr getan hab‘: Hier auch mal wieder ein aktuelles Foto meiner tollen Kinderlein… ich weiss, ich bin furchtbar diesbezüglich aber schaut halt einfach bei Instagram vorbei, dort poste ich regelmässig Schnappschüsse 😉

Eingegraben: Spass im Sand… 😉