Was ich anders machen würde…

Als Mutter wächst und lernt man ja mit jedem Kind… Oft ärgert man sich dann hinterher, dass man den reichen Erfahrungsschatz nicht schon beim ersten Kind hatte, wäre einem doch vieles erspart geblieben… eine kurze, sehr subjektive Top 10 😉

  1. Ich hätte das Kind viel öfter im Tragetuch, vielleicht den ganzen Tag. Je mehr Geschwisterkinder da sind, desto grösser wird der Bewegungsradius und desto leichter fällt das mit dem Tuch. Ist man mit erstem Kind alleine zuhause, muss man sich schon dauernd zu Aktivitäten zwingen (spazieren, einkaufen, putzen etc.) weil man ja nicht die ganze Zeit mit Kind im Tuch vor dem Sofa sitzen kann. Also kann man schon, aber Babys schätzen eine stetige Bewegung…
  2. Ich würde Windelfrei praktizieren – von Anfang an. Beim 1. Kind geht das sicher besser weil man kaum abgelenkt ist.
  3. Beistellbett – hatte ich auch erst beim 2. und es erleichtert die Nächte immens! Man kommt zu viel mehr Schlaf.
  4. auch mal abgeben ohne Angst zu haben, dass es gleich vor Hunger schreit. In den ersten Monaten ist den Babys Wurst, wer sie rumträgt und mit 3, 4 Monaten können sie auch mal 2-3h gut ohne Muttermilch aushalten. Mehr Vertrauen in die Betreuungsperson (Vater, Oma…)
  5. Das Kind nicht so ins Zentrum stellen, einfach sein „Ding“ durchziehen. Nichts läuft so sehr „einfach mit“ wie ein Neugeborenes. Ich habe es beim Windelfrei-Kurs gesehen. Der angenehmste Teilnehmer war ein kleines Baby, das entweder a) im Tuch war, b) abgehalten/gewickelt oder c) gestillt wurde. Es machte zwei Tage lang kaum einen Mucks. Mit Baby geht alles! Von der Vernissage bis zum Gala-Dinner. Nur in die Disco oder ans Openair würd‘ ich jetzt nicht gehen 😉 Aber das ist dann auch kaum ein Bedürfnis, oder?
  6. Nicht so unflexibel sein. Ich hatte dauernd Angst, den Rhythmus ins Wanken zu bringen und wollte Rücksicht auf Schlafen, Stillen etc. nehmen. Mit Tragetuch geht beides auch unterwegs. Ich bin heute überzeugt, dass man mit Säugling locker eine Weltreise von Thailand über Neu Delhi bis hin zu den Seychellen machen kann ohne jegliche Probleme. Je älter das Kind, desto weniger ginge das. Hat man nur ein Kind, kann man sich notfalls dem Rhythmus des Babys anpassen und pennt dann eben tagsüber mal 😉 Aber je kleiner das Baby, desto häufiger schläft es.
  7. Brei würd ich gar nicht erst kochen/kaufen. Das Kind bekommt vom Tisch in etwas ungewürzterer Form und wird ansonsten gestillt bis es essen kann. No problemo! Beide meiner Kinder waren recht geübte Breiverweigerer…
  8. Ich würde mehr zu Fuss machen. Wandern, Spazieren, einen Städtetrip machen, den ÖV nutzen. Kind ins Tuch und gut.
  9. + 10. fällt mir grad nichts mehr ein, ich denke ich wäre einfach generell lockerer 😉 und, ach ja: Ich würde ambulant gebären und die Hebamme für die Nachbetreuung gleich nach Hause ordern. Das Spital tut mir nicht gut, durfte ich 2x erfahren…

3 Kommentare zu “Was ich anders machen würde…

  1. Ja, man lernt mit den Jahren dazu. Das kann ich auch so unterschreiben. Beim nächsten Baby würde ich dann auf die Stoffwindel zugreifen. Windelfrei kann ich verstehen, würde ich mir jetzt aber in unserem Alltag nicht zutrauen.

    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Ja windelfrei will ich beim Zweiten gern probieren. Ich würde dieses Mal die Wochenbettzeit wohl auch ruhiger angehen. Ich wollte immer raus und konnte nicht stillsitzen. Beim nächsten würde ich die ersten Tage nur im Bett verbringen und kuscheln, kuscheln und nochmals kuscheln.

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  3. Stimmt, Barbara, das wäre nochmal ein Punkt: Ich würde die ersten Wochen keinen Besuch wollen 🙂 Nur die engsten Verwandten und die müssten mir eine vorgekochte Mahlzeit bringen oder die Bude säubern 😉 Serviert werden nur Getränke oder ihr Mitgebrachtes 😀

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